Pioneer A-656 Trafo defekt

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S3-Tom
Ist häufiger hier
#1 erstellt: Gestern, 19:35
Servus,

bei meinem Pioneer A-656 Verstärker hat sich leider der Trafo verabschiedet.

Typenbezeichnung ATS1210

Hatte hier im Forum vllt. schonmal den gleichen Fall und konnte etwas auftreiben bzw. hat noch jemand Einzelteile von einem defekten Gerät daheim? :-)

Will ihn deswegen nicht wirklich entsorgen und durch einen neuen nicht mehr so hochwertigen ersetzen.

Bin für jede Hilfe dankbar.


[Beitrag von S3-Tom am 18. Apr 2026, 08:37 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#2 erstellt: Gestern, 20:17
Moin,


bei meinem Pioneer A-676 Verstärker hat sich leider der Trafo verabschiedet.


Was macht dich so sicher?
Hast du die primäre- und sekundäre(n) Wicklung(en) ohmisch geprüft und an einer ist der Widerstand unendlich?

Wie ist eigentlich die Fehlerbeschreibung?


Will ihn deswegen nicht wirklich entsorgen und durch einen neuen nicht mehr so hochwertigen ersetzen


Nun, bei einem echten Trafo-Defekt wird sich genau so ein Trafo nur in einem Schlachtgerät finden.
Ansonsten müsste man halt einen von der erhältlichen "Stange" nehmen, so evtl. auch auf mehreren ausweichen, damit man auf die erforderlichen Sekundärspannungen kommt. Also mindestens zwei Trafos ....
CarlM.
Inventar
#3 erstellt: Gestern, 20:35
Der Trafo ATS1210 gehört zum A-656.

Zum A-676 gehört der ATS1352.

Der ATS1210 des A-656 hat eine Besonderheit: Der Durchgang der internen Temperatursicherung kann - bei gezogenem Netzstecker - an den Pins 2 und 4 geprüft werden. (abgeänderter Text).

Wenn man gvon 220V~ auf 240V~ umstellen will, kann man die betreffende Ader von Pin3 auf Pin5 wechseln.
Zum Test kann man die ohm'schen Widerstände messen:
a. wenn zwischen Pin4 und Pin3 ein sehr hoher Wderstand (bzw. OL) angezeigt wird, ist die Sicherung oder die Wicklung durch.
b.wenn die Wicklung okay ist, aber die T.-Sicherung durch, dann sollte zwischen Pin2 und Pin5 ein Wert von ca. 4 bis 5 Ohm vorhanden sein. Zwischen Pin2 und Pin 3 sollte der Wert ebenfalls zwischen 4 und 5 Ohm liegen aber etwas unter dem anderen Wert.

Die Pin-Nummern sind auf dem schwarzen Plastik zu erkennen, wenn man es vom Staub befreit und ggf. mit einer Taschenlampe seitlich draufhält.


[Beitrag von CarlM. am 18. Apr 2026, 10:46 bearbeitet]
Valenzband
Inventar
#4 erstellt: Gestern, 23:21

CarlM. (Beitrag #3) schrieb:
Der ATS1210 des A-656 hat eine Besonderheit: es gibt auf der Primärseite einen Pin mit dem man die durchgebrannte Temperatursicherung umgehen kann.

Solche Hinweise bzw. Ratschläge sollte man wirklich nicht unterbreiten:
Wenn dort eine Thermosicherung vorhanden ist und diese bereits ausgelöst hat liegt ein Schaden vor, der den Trafo schon soweit beeinträchtigt haben kann, dass ein sicherer Betrieb nicht mehr gewährleistet ist!
Das betrifft insbesondere Isolationsschäden, die bei höheren Temperaturen sehr leicht entstehen.
Selbst wenn eine "Reparatur" durch Umgehen der Sicherung "erfolgreich" erscheinen mag, ist und bleibt sie daher potentiell lebensgefährlich!
Zusätzlich entstehen erhöhte Risiken (Stromschlag, Brand) durch die nicht mehr vorhandene Übertemperatur-Abschaltung.

Unabhängig davon dürfen jegliche Veränderungen, auch scheinbar "harmlose", an der Primärschaltung ausschließlich durch ausgebildete Elektrofachkräfte, EFKs, erfolgen, die dann auch das Risiko von Folgeschäden übernehmen müssen. Das werden sie in solchen Fällen kaum verantworten können und daher eine improvisierte Reparatur auch ablehnen.


[Beitrag von Valenzband am 17. Apr 2026, 23:24 bearbeitet]
S3-Tom
Ist häufiger hier
#5 erstellt: Heute, 08:39
Schonmal vielen Dank für die Antworten und Infos zu meiner Frage.

Es handelt sich natürlich auch um den A-656 nicht 676 - hier habe ich mich wohl verschrieben.

Ich werde diese meinem Elektriker weitergeben - natürlich habe ich nicht vor, den Versärker dann ohne Sicherung zu betreiben.

Er wird die Fehlersuche fortführen und ich werde mich dann ggf. nochmal melden.
Valenzband
Inventar
#6 erstellt: Heute, 10:10

S3-Tom (Beitrag #5) schrieb:
Ich werde diese meinem Elektriker weitergeben - natürlich habe ich nicht vor, den Versärker dann ohne Sicherung zu betreiben.

Vielleicht noch einmal zur Klarstellung; Gemeint war die Übertemperatursicherung innerhalb des Transformators..
Eine "normale" Sicherung muss selbstverständlich ebenfalls erhalten bleiben..
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