Hinter meiner Hörposition benötige ich Akustikpaneele zur Schallabsorption?

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djpundro
Stammgast
#1 erstellt: 28. Mrz 2026, 13:21
Mir ist klar geworden, dass die Raumakustik der entscheidende Faktor ist. Ich nutze derzeit mein Yamaha R-N800A YPAO Raummesssystem mit Elac DBR62 Lautsprechern und einem zusätzlichen Elac RS 500 Subwoofer. Mein Raum ist 14 Quadratmeter groß.

Was meinen Sie? Hinter meiner Hörposition befindet sich eine Backsteinwand. Benötige ich Akustikpaneele zur Schallabsorption?

sealpin
Inventar
#2 erstellt: 28. Mrz 2026, 13:45
An dem Hörplatz wirst Du in jedem Fall eine Bassanhebung erfahren, die du auch mit Akustik Panelen nicht weg bekommst.
Man kann natürlich die Wand mit Akustik Panelen belegen, aber ohne das man weiß, bei welchen Frequenzbereichen man tatsächlich Probleme hat, ist das nicht wirklich zielführend.

Ich bin eher ein Freund von Diffusoren hinter dem Hörplatz.

Aber wie gesagt, Bassanhebungen kriegst Du an dem Hörplatz so nicht in den Griff.
djpundro
Stammgast
#3 erstellt: 28. Mrz 2026, 15:41
Du meinst so etwas Diffusor ?
Für wie große Fläche brauchen wir so etwas Ca wie der ganze Bett ?Breit 2m X Hoch 0,5m

oder ein Set wie diese


[Beitrag von djpundro am 28. Mrz 2026, 15:51 bearbeitet]
sealpin
Inventar
#4 erstellt: 28. Mrz 2026, 16:08
eher so was:
https://www.thomann.de/de/diffusoren.html

Aber ich würde vor jedem Kauf erstmal checken, ob Du den primären Hörplatz von der Wand weg bekommt (wobei Diffusoren hinter Dir sicher immer ok sind.)

Dann würde ich die Erstreflexionen links der linken und rechts der rechten Box angehen (Spiegelverfahren --> einfach nach googeln).
DB
Inventar
#5 erstellt: 29. Mrz 2026, 10:30
Der Teppich ist ein guter Anfang. Die Wände aber sind reichlich kahl (was in Einrichtungshäusern und -zeitschriften zu finden ist, soll das Auge, nicht das Ohr zufriedenstellen). Abgesehen von der Akustik, auf der Bettkante zu sitzen stelle ich mir als Hörposition ziemlich anstrengend vor.
Knüpf dir einen Wandteppich mit deinem Wunschmotiv selbst und mach den an die Wand. Der ist auch einfacher sauberzumachen als solche Akustikelemente: über die Teppichstange hängen und ausklopfen.

MfG
DB
djpundro
Stammgast
#6 erstellt: 29. Mrz 2026, 11:06
Hinter Höhr platz passt bei mir ?Oder was meinst damit genau ?
Was ist mit Fenster eine Vorhang vorhanden ,und hinten Lautsprecher auch ?
Bilder mit rot gegengezeichnet .






[Beitrag von djpundro am 29. Mrz 2026, 11:10 bearbeitet]
djpundro
Stammgast
#7 erstellt: 29. Mrz 2026, 11:19
So etwas hilft auch ?



[Beitrag von djpundro am 29. Mrz 2026, 11:28 bearbeitet]
djpundro
Stammgast
#8 erstellt: 29. Mrz 2026, 13:19

DB (Beitrag #5) schrieb:
Der Teppich ist ein guter Anfang. Die Wände aber sind reichlich kahl (was in Einrichtungshäusern und -zeitschriften zu finden ist, soll das Auge, nicht das Ohr zufriedenstellen). Abgesehen von der Akustik, auf der Bettkante zu sitzen stelle ich mir als Hörposition ziemlich anstrengend vor.
Knüpf dir einen Wandteppich mit deinem Wunschmotiv selbst und mach den an die Wand. Der ist auch einfacher sauberzumachen als solche Akustikelemente: über die Teppichstange hängen und ausklopfen.

MfG
DB


Hilft auch aus Stoff wie Leinwand (zum selbst Bemalen) als Diffusoren oder gegen schlechte Raumakustik ? (mein frau Hobbymaler )

sealpin
Inventar
#9 erstellt: 29. Mrz 2026, 13:47
Vorbemerkung: der Raum wird in der aktuellen Ausstattung nie perfekt werden, also nicht zu verbissen nach dem Maximalen streben. Die wichtigsten Probleme kann man sicherlich abmildern.

Jedwede Maßnahme, die hinter dem Hörplatz den Schall streut, ist hier sinnvoll. Wenn Du das mit vorhandenen Mitteln hinbekommst, cool.
Dämpfende Materialien sind der reinen Lehre nach dort eher semi geeignet, da diese unterschiedliche Frequenzen unterschiedlich behandeln würden.
Daher sind IMHO Diffusoren wie die verlinkten besser.

Aber nochmal, die mögliche Anhebung im Tiefton bekommst Du am Sitzplatz damit nicht weg. Ob und wie stark die sich auswirkt, kannst Du vor Ort nur erhören oder messen. Da kann sicher auch das Einmessystem was zu beitragen.

Zur Lautsprecheraufstellung:
ideal ist, wenn links vom linken Lautsprecher und rechts vom rechten Lautsprecher die gleichen akustischen Bedingungen bestehen. Also z.B. gleiche Abstände zu Wänden, gleiche Dämpfung durch Vorhänge oder ähnliches.

Ggf. wäre es sinnvoll, den linken Lautsprecher ein klein wenig mehr in die Mitte zu holen. Das verringert zwar die Stereo Basisbreite, aber wenn Du gleichzeitig bei ernsthaftem Hören vor dem Bett oder direkt auf dessen Kante sitzt, passt das. Den Sub kannst Du ruhig ganz in die Ecke packen. Das Einmessystem sollte die dadurch entstehenden Überhöhungen ausgleichen.
Ich kann an den Bildern nicht genau die Abstände abschätzen.

So wie das auf dem Bildern aussieht, hast Du links einen Vorhang, der bestimmt Erstreflexionen dämpft, und rechts eher nichts. Dafür ist rechts mehr Abstand zur reflektierenden Fläche.
Ob und wie man damit umgeht, muss man vor Ort schauen.

Zum Testen. schnapp Dir mal ein Testsignal, und zwar rosa Rauschen (oder besser Bandbegrenztes Rauschen. 100hz- 10khz, kann man sich mit div. Tools selber bauen). Lass dass mal in MONO (! Wichtig!) über die Lautsprecher wiedergeben.
Dann solltest Du am üblichen Hörplatz hören ob das „Geräusch“ mit möglichst kleiner Ausdehnung direkt aus der Mitte zwischen den beiden Lautsprechern kommt. Wenn nicht, dann bringe die beiden Lautsprecher näher zusammen (bzw. den linken mehr nach Rechts), winkel die Lautsprecher auf den Hörplatz mehr ein, auch mal testen, ob eine Einwinklung, deren Achse sich vor dir kreuzt, etwas bringt. Decke mal die Rechte Seite mit einer Dicken Decke ab, bewege Deinen Hörplatz vor und zurück - einfach mal rumprobieren.

Die Maßnahme und der Punkt, an dem das Rauschen wie aus einem Punkt aus dem Zentrum kommt und bei der Du nicht mehr den Eindruck hast, das Geräusch einem einzelnen Lautsprecher zuordnen zu können, der ist der richtige.

Ob und in wie weit man hinter den Lautsprechern ggf. auch noch was dämmt, muss man sehen.

Ich habe gute Erfahrungen mir dem LEDE Prinzip (Live End - Dead End, dazu gerne mal googlen. Wird in vielen Tonstudios so gelebt), was bedeutet, den Front Bereich möglichst mit dämpfenden Maßnahmen zu versehen und den Bereich hinter einem mit diffus reflektierenden.

Wenn Du Dich nicht mit Messungen belasten willst, würde ich die o.g. Ideen erstmal mit „Hausmitteln“ abbilden. Decken, Matratzen, Kissen etc. können da schon mal weiter helfen.

Am Ende willst Du in dem Raum ja auch wohnen und es soll ja kein Tonstudio sein, oder?

Have fun
djpundro
Stammgast
#10 erstellt: 29. Mrz 2026, 14:09

sealpin (Beitrag #9) schrieb:


Am Ende willst Du in dem Raum ja auch wohnen und es soll ja kein Tonstudio sein, oder?

Have fun


Erste mal danke für fachmännische Mitteilung .Ich weiß das zu schätzen!
So und so habe ich schon mit mein Frau Probleme ,bezüglich ganze Raum Änderung .Deswegen möchte ich nicht übertreiben .

Linke Boxen habe ich mit Subwoofer umgetauscht -Ca 2.2 Meter, zwischen boxen sind und auch zu hör platzt 2.3 Meter .Ungefähr ein Dreiereck .(ich gelesen so ist optimal)



sealpin
Inventar
#11 erstellt: 29. Mrz 2026, 14:30
Gerne, dazu ist solch ein Forum ja da

Falls Du mit Dämpfung hinter den Boxen experimentieren willst, stell die ruhig dann mal näher an die Wand und setze Dich mal auf einen Stuhl vor das Sofa …nur zum testen

Ansonsten schreib mal; ob die Methode per Monosignal für dich handhabbar ist und was dabei rauskam.
Man kann noch so viel theoretisieren und anhand von Bilder Vorschläge andenken, die Realität stellt sich meist anders da als man sich das vorstellt


[Beitrag von sealpin am 29. Mrz 2026, 14:31 bearbeitet]
djpundro
Stammgast
#12 erstellt: 02. Apr 2026, 12:34

sealpin (Beitrag #4) schrieb:
eher so was:
https://www.thomann.de/de/diffusoren.html

Aber ich würde vor jedem Kauf erstmal checken, ob Du den primären Hörplatz von der Wand weg bekommt (wobei Diffusoren hinter Dir sicher immer ok sind.)

Dann würde ich die Erstreflexionen links der linken und rechts der rechten Box angehen (Spiegelverfahren --> einfach nach googeln).


In meine fall ,von diese Diffusoren 50X50 cm auf wieviel große Fläche muss ich hinten meine Hörplatzt bestücken ? Reicht 2 x oder muss 4 x bestrücken ?

Diese auch diese ist der selbe ,oder ?



[Beitrag von djpundro am 02. Apr 2026, 12:35 bearbeitet]
BassTrap
Inventar
#13 erstellt: 02. Apr 2026, 13:10

sealpin (Beitrag #9) schrieb:
Ich habe gute Erfahrungen mir dem LEDE Prinzip (Live End - Dead End, dazu gerne mal googlen. Wird in vielen Tonstudios so gelebt), was bedeutet, den Front Bereich möglichst mit dämpfenden Maßnahmen zu versehen und den Bereich hinter einem mit diffus reflektierenden.

LEDE kann hier doch gar nicht realisiert werden. Für LEDE muß man vorne im Raum, weit weg von der Rückwand sitzen, damit die sog. Anfangszeitlücke so groß wie nur möglich ausfällt. Er aber sitzt hinten.
Außerdem benötigen Diffusoren einen entprechenden Hörabstand, den ich hier nicht zu erkennen vermag.
djpundro
Stammgast
#14 erstellt: 02. Apr 2026, 13:27

BassTrap (Beitrag #13) schrieb:

sealpin (Beitrag #9) schrieb:
Ich habe gute Erfahrungen mir dem LEDE Prinzip (Live End - Dead End, dazu gerne mal googlen. Wird in vielen Tonstudios so gelebt), was bedeutet, den Front Bereich möglichst mit dämpfenden Maßnahmen zu versehen und den Bereich hinter einem mit diffus reflektierenden.

LEDE kann hier doch gar nicht realisiert werden. Für LEDE muß man vorne im Raum, weit weg von der Rückwand sitzen, damit die sog. Anfangszeitlücke so groß wie nur möglich ausfällt. Er aber sitzt hinten.
Außerdem benötigen Diffusoren einen entprechenden Hörabstand, den ich hier nicht zu erkennen vermag.


Kannst du mir deine Empfehlungen geben ,bezüglich auf die Fläche hinten meine Hörplatzt was soll ich lieber bestücken ?Absorber oder Diffusor soll das sein und wie große Fläche ?

Soviel kann ich bis jetzt unterschied merken , mit Yamaha sein YPAO der Klangbühne viel breiter .



[Beitrag von djpundro am 02. Apr 2026, 13:35 bearbeitet]
BassTrap
Inventar
#15 erstellt: 02. Apr 2026, 15:55
Probier doch mal aus, wie es klingt, wenn Du die Matratze an die Wand hocklappst.
Bei so nahen Reflexionen von hinten wie bei Dir bringen nur Absorber was. Für Diffusor bist Du viel zu nah an der Rückwand.

Ich würde an der Rückwand über die Bettlänge vier Stück 100x40x10cm Basotect-Absorber hochkant anbringen.
sealpin
Inventar
#16 erstellt: 02. Apr 2026, 20:31
Wie BassTrap schrob: probiere es so mal aus.
Bevor Du was kaufts, check das erstmal mit Hausmitteln aus.

Und ja, LEDE ist hier nicht umsetzbar (war ja auch nur als Beispiel genannt.).

Wie ich schon geschrieben habe, jegliche Dämpfung/Diffusion hinter dem Hörplatz ist besser als keine Behandlung.
djpundro
Stammgast
#17 erstellt: 03. Apr 2026, 14:26
Ich habe darüber gesprochen ,wie super breitere Bühne ich finde wenn YPAO Ausmessung eingeschaltet nach Messung .
Diese gefüllte breite Bühne nicht das was muss sein ?
Wirklich stimmt das ,wenn Beispiel lauft in Stereo und singen ,dann muss ich in von Mitte das Wahrnehmen ?!
Google
"Bei der Wiedergabe mittels Stereo handelt es sich um die Abbildung von Phantomschallquellen. Strahlen beide Stereo-Lautsprecher ein identisches Signal ab, hört der Hörer nicht 2 reale Schallquellen an den Positionen der Lautsprecher, sondern nur EINE Schallquelle, die sich genau in der Mitte zwischen den LS befindet - eine Phantomschallquelle!"

Interessant ich spiele Mono Musik ab (aber bei stereo genau so ) und wenn ich ausschalte der Ypao ,meine Ohre sofort springt miete der Zwei Lautsprecher .Und wenn einschalte Ypao sofort ich merken ,das aus zwei seite kommt der musik .Mit Lead-Vocals kann das noch mehr wahrgenommen werden .
Bedeutet Ypao misst falsch ein ?
BassTrap
Inventar
#18 erstellt: 03. Apr 2026, 16:48

djpundro (Beitrag #17) schrieb:
Diese gefüllte breite Bühne nicht das was muss sein ?

Das kommt darauf an, wie das Musikstück abgestimmt ist. Manche klingen breiter, andere schmaler.


Wirklich stimmt das ,wenn Beispiel lauft in Stereo und singen ,dann muss ich in von Mitte das Wahrnehmen ?!

Bei den Stimmen ist das auch unterschiedlich. Sogar in ein und demselben Musikstück kann die Stimme an den einen Passagen aus der Mitte klingen, an anderen Passagen dagegen von nahezu überall.


Google
"Bei der Wiedergabe mittels Stereo handelt es sich um die Abbildung von Phantomschallquellen. Strahlen beide Stereo-Lautsprecher ein identisches Signal ab, hört der Hörer nicht 2 reale Schallquellen an den Positionen der Lautsprecher, sondern nur EINE Schallquelle, die sich genau in der Mitte zwischen den LS befindet - eine Phantomschallquelle!"

Dieses identische Signal kommt bei Stereo nur dann vor, wenn die Stimme oder Instrumente genau aus der Mitte klingen sollen. Ansonsten spielen beide Stereolautsprecher unterschiedliche Signale, was bei geeigneter Abmischung zu dem voluminösen/breiten Stereoklang führt.


Interessant ich spiele Mono Musik ab (aber bei stereo genau so ) und wenn ich ausschalte der Ypao ,meine Ohre sofort springt miete der Zwei Lautsprecher .Und wenn einschalte Ypao sofort ich merken ,das aus zwei seite kommt der musik .Mit Lead-Vocals kann das noch mehr wahrgenommen werden .

Nenne doch mal die Musikstücke als Youtube-Link und die Passagen mit Zeitangabe, wo Du in welcher YPAO-Einstellung was aus der Mitte und was aus zwei Seiten klingen hörst.


[Beitrag von BassTrap am 03. Apr 2026, 16:48 bearbeitet]
djpundro
Stammgast
#19 erstellt: 05. Apr 2026, 11:47
Vielleicht besser als nichts ?!
2 Stück Akustik Panel

Kunibert63
Inventar
#20 erstellt: 05. Apr 2026, 13:02
Stereo im Stereodreieck ist wenn man die Instrumente dort hört wo sie im Orchester auch spielen. Bei Pop wird das aber nicht wirklich durchgezogen. So kann es halt sein, dass alles in die Breite gezogen wird, mal wieder nahe Mono in die Mitte und Gesang nicht durchgehend Mittig bleibt. Das wollen die in der Abmischung so haben.
Bei Orchestern wird da viel mehr darauf geachtet. Allerdings steht ein Chor nicht immer Mittig.

Was genau stört denn nun wirklich in deiner Anordnung. Sind das Frequenzen die zu laut oder zu leise sind? Ist es die Stereobühne die nicht stabil bleibt. Zuviel Bass?

Hinter den Lautsprechern würde ich am ehesten was stellen. Was vorne nicht angeregt wird kann nicht von hinter dem Hörplatz zurück kommen. Mit dem eindrehen zum Hörplatz experimentieren und wieder einmessen lassen. Jedes verstellen/verrutschen der Lautsprecher ändert die Akustik.

Verbeiß dich aber nicht zu sehr in die Optimierung. Es ist ein Wohnraum und soll als solcher auch bleiben. In einem Schalltoten Raum willst du nicht leben.
In meinem KinoKeller halten es die Leute auch nicht lange aus. Aber ich fühle mich wohl in meiner Höle. Da findet ausschließlich Musik und Kino statt.
djpundro
Stammgast
#21 erstellt: 05. Apr 2026, 13:17
Hallo

Leider von Yamaha sein Einmessung YPAO kann ich kein diagram einsehen .Das finde ich schade ,aber kann ich hier posten von meine Elac RS 500 .

Ich habe von zwei Position meine Elac RS 500 mit eigene App Handy Messung durchgeführt .Kann jemand mir erklären ob ein unterschied zum sehen ist ?

Rot Nearfield , Blau-Farfield, Gelb- Corrected
1 -Gerade




2 -Schräg




[Beitrag von djpundro am 05. Apr 2026, 13:26 bearbeitet]
AusdemOff
Inventar
#22 erstellt: 05. Apr 2026, 15:17
Viele nett gemeinte Tipps. Am Ende ist es aber ein Stochern im Nebel.

Versuche dir ein Messmikrofon zu besorgen (leihen, kaufen, etc.). Empfehlenswert wäre ein UMIK-1.
PC oder Laptop hast du? Lade dir REW herunter. Gibt es im Netz free-of-charge.

Damit ausgerüstet, misst du erstmal was Sache ist. Dann kannst du, auch mit Hilfe des Forums,
entscheiden welche Massnahmen nötig sind (und ob überhaupt).

Ein Wort zu deinem ELAC:
Auch wenn das mit einem Smartphone gemessen ist, offensichtlich macht die Auto EQ Funktion des ELACs
vieles richtig. Die gelbe Kurve ist die entscheidende. Pegelunterschiede im Frequenzverlauf von +/- 5 dB sind
abolut im Tieftonbereich okay.
BassTrap
Inventar
#23 erstellt: 05. Apr 2026, 17:00

Kunibert63 (Beitrag #20) schrieb:
Hinter den Lautsprechern würde ich am ehesten was stellen. Was vorne nicht angeregt wird kann nicht von hinter dem Hörplatz zurück kommen.

Von dort habe ich bei meinen Messungen im Diagramm der Impulsantwort nichts erkennen können, was einen Absorber rechtfertigen würde. Der Unterschied zwischen mit und ohne Absorber war marginal. Ist ja auch kein Wunder, da der Lautsprecher hauptsächlich nach vorne und nicht nach hinten schallt.
Sehr deutliche Unterschiede ergaben sich aber mit/ohne Deckensegel und seitlichen Absorbern.

Bei mir ist 3,5m Platz bis zur Rückwand. Die Reflexionen von dort sind zu leise und kommen später als 20ms am Hörplatz an. Bei djpundro sind sie viel viel lauter und kommen viel früher an, stören ganz erhelblich mehr.
Rechts und links kann er wegen Fenster und Tisch keine Absorber anbringen, bleibt nur oben (Deckensegel) und Rückwand.
BassTrap
Inventar
#24 erstellt: 05. Apr 2026, 17:11

AusdemOff (Beitrag #22) schrieb:
Versuche dir ein Messmikrofon zu besorgen (leihen, kaufen, etc.). Empfehlenswert wäre ein UMIK-1.
...
Damit ausgerüstet, misst du erstmal was Sache ist. Dann kannst du, auch mit Hilfe des Forums,
entscheiden welche Massnahmen nötig sind (und ob überhaupt).

Das wird ihm nichts bringen. Um Erstreflexionen effektiv zu bedämpfen, braucht es keine Akustikmessungen. Spiegel und Meterstab reichen. Gegen Flatterechos helfen nahezu wahllos angebrachte Absorber und das eigene Gehör. Evtl. beseitigen bereits die gegen die Erstreflexionen angebrachten Absorber auch die Flatterechos.

Den Rest, der über eine Messung ersichtlich wird, will kaum jemand im Wohnzimmer behandeln, da es sich dabei nur noch um den Bassbereich mit den dort angeregten Moden und langen Nachhallzeiten handelt. In dem Zimmer ist auch gar kein Platz für die dafür notwendigen Bassabsorber.
BassTrap
Inventar
#25 erstellt: 05. Apr 2026, 17:23

djpundro (Beitrag #19) schrieb:
Vielleicht besser als nichts ?!
2 Stück Akustik Panel

Wozu fragst Du das? Hörst Du denn einen Unterschied?

Schau mal dort:
https://youtu.be/G7qVu02N2vg?si=s1_nnGxSTKVE2ySY&t=222
https://www.youtube.com/watch?v=mMar7ssazAI&t=223s


[Beitrag von BassTrap am 05. Apr 2026, 17:32 bearbeitet]
djpundro
Stammgast
#26 erstellt: 05. Apr 2026, 18:48
Hinter den Hauptlautsprechern Elac DBR62 soll ich so gleiche Akustik Panel stellen ? Ich möchte unnötig kein Geld rausschmeißen und ,wenn ich kaufe ,kaufe nur derselbe was ich hinten hörplatzt gekauft habe .Muss der Zimmer auch irgendwie als Zimmer aussehen .
Übrigens decke ,bei mir ist aus Rigips ,vielleicht besser als beton ,oder ?

Und gedacht ,wenn ich entferne aus hinten der 3 weiße regal und stattdessen noch zwei solches Panel aufhänge .das ändert nicht viel von aussehen ,und vielleicht besser als der regale ?! Oder ?




[Beitrag von djpundro am 05. Apr 2026, 19:00 bearbeitet]
djpundro
Stammgast
#27 erstellt: 05. Apr 2026, 18:58
Ich habe noch von euch Spezialisten ein frage .

Ich möchte eine externe Streamer zu meine Yamaha kaufen .Wiim möchte ich nicht haben .
Dann ich möchte über analog eingang benutzen ,weil kann ich mindestens von der bessere Dac etwas profitieren .

Einziger nachteil ,wenn ich Eversolo kaufe ,kann ich nicht mehr von Yamaha sein YPAO benutzen . (Ypao wird dann wieder an Yamaha sein DAC greifen ,und unnötig ist der DAC von EVERSOLO.)
Bluesound hat eigen Sub out ,und kann ich eventuell noch DIRAC licens kaufen und damit spielen anfangen .

Was empfählt ihr ? ich möchte meine jetzige Anlage nicht verkaufen !

1 Bluesound Node Icon
2 Eversolo dmp-a6 Master Edition gen 2
Kunibert63
Inventar
#28 erstellt: 05. Apr 2026, 19:44
http://www.hifi-foru...75&back=&sort=&z=839

Dort gibt es Anregungen genug. Nicht selten, dass hinter den Lautsprechern Maßnahmen ergriffen werden.

Aber du fängst an dich zu sehr in das Thema zu vertiefen. Sowas nimmt bald kein Ende mehr.

Zum probieren kannst alles dort hinstellen was absorbiert. Kissen, Matratzen, halt alles was deine Frau so findet. Und ihr vesucht zu hören was sich ändert. Ich glaube ihr wisst noch gar nicht worauf ihr achten sollt wenn ihr hört. Und nur dann, wenn es sich für Euch besser anhört besorgt ihr Absorber die Geld kosten.
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