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Shure V 15 III

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Autor
Beitrag
achim96
Inventar
#1 erstellt: 08. Okt 2009, 15:19
hallo @ all,
habe ein shure v 15 III absolut neu, mein mädchen hat es geschafft in ihrem putzwahn die nadel zu ruinieren. wo bekomme ich eine neue nadel her? ich möchte keinen "billigen" nachbauschei...

bitte keine alternativen
Bepone
Inventar
#2 erstellt: 08. Okt 2009, 15:40
Hallo,

mein Beileid zur geschrotteten Nadel.
Solltest mal ein ernstes Wörtchen mit deinem Mädchen reden.


bitte keine alternativen

Dann wird's schwierig.

Ich nenne trotzdem mal die Jico SAS für 99$...



Gruß
Benjamin
Compu-Doc
Inventar
#3 erstellt: 08. Okt 2009, 15:43
In der Bucht evtl. als NOS, aBBa da zahlst Du Dir den............HIFI-Wolf!
Bepone
Inventar
#4 erstellt: 08. Okt 2009, 15:45
Nachtrag:

Ach so, jetzt hat's erst geklingelt, mit Alternativen meinst du sicher andere Tonabnehmer.

Also die Jico SAS ist eine ganz hervorragende Nachbaunadel fürs V15 (nackter Diamant, sehr dünner Nadelträger aus Bor, SAS-Schliff), eine absolute Empfehlung.


Gruß
Benjamin
achim96
Inventar
#5 erstellt: 08. Okt 2009, 15:53
@ bepone.
wenn ich mein mädchen nicht so lieben würde, entsorgen 2 zum preis für 1!
Compu-Doc
Inventar
#6 erstellt: 08. Okt 2009, 15:54
http://www.dienadel....269&ref=preisroboter

Besser als auf´m Kamm gespielt!
achim96
Inventar
#7 erstellt: 08. Okt 2009, 15:57
nochmal @ bepone,
haste schon mal gehört? wenn ja kannst die nadel uneingeschrängt emphelen?
achim96
Inventar
#8 erstellt: 08. Okt 2009, 16:06
@ compu-doc,
meine musikalität beschrängt sich auf das hören.
einer meiner kumpel kann auf dem kamm blasen, toll.
aber ich möchte doch wieder lala hören auf einem niveau.
Bepone
Inventar
#9 erstellt: 08. Okt 2009, 16:12
Hallo Achim,

jawohl, die Nadel betreibe ich tagtäglich an meinem V15/III (Halbzollversion) und Dual 701.

Absolut top.

Klang, Auflösung und Abtastverhalten sind Spitzenklasse (für mich).
Die Verarbeitung könnte einen Tick besser sein (Nadeleinschub meines Exemplars geht mir persönlich zu leicht ins System rein).


Habe noch 2 Originalnadeln VN35E hier, allerdings kenne ich deren Verschleißzustand nicht genau.
Die kommen an die Jico nicht heran.

Habe noch diverse andere Systeme, Dual DMS242E, Denon DL-160 und andere, aber das V15 mit der Jico-Nadel bleibt ungeschlagen.



Gruß
Benjamin
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 10. Okt 2009, 08:23
Moin,

uneingeschränkte Empfehlung?

ABSOLUTE Empfehlung:
Es gibt keine Alternative zur Jico-SAS, ganz einfach.
Eine NOS VN-35-MR wohl (?), aber die musste suchen und teuer bezahlen. Und ob die besser ist, als die Jico-SAS?

Die Jico-SAS kaufen und wundern, was das V-15-III noch besser kann als bisher. Ein bisschen Einspielzeit gönnen (so ca. 30 Std.) und gut.

Ansonsten: Guugel mal und nimm dir viel Zeit, die Beiträge durchzulesen.
Bepone
Inventar
#11 erstellt: 10. Okt 2009, 08:37
Hallo Andreas,

habe auch schon gutes über den Shibata Nachbau gehört, und dass der manchem besser gefällt.


Gruß
Benjamin
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 10. Okt 2009, 10:32
Hallo!

@a.j.h.

Sorry, aber der Vollständigkeit halber: http://www.schallpla...uild_Shibata2660.htm

Die Jico-Nachbauten sind sehr gut aber der Shibata-Retipp ist mein absoluter persönlicher Favorit was Ersatznadeln für das V-15/III anbetrifft.

Allerdings gibt es durch den gewählten Shibata-Schliff eine wichtige Einschränkung gegenüber der Jico-Nadel mit SAS-Schliff, gemäß der Spezifikationen des Shibata-Schliff liegt das Optimum für die Auflagekraft zwischen 1,5- und 2 Gramm, hier tastet eine Nadel mit Shibata-Schliff am saubersten ab und der Schallplattenverschleiß ist am geringsten.

MFG Günther
Bepone
Inventar
#13 erstellt: 10. Okt 2009, 10:38
Hallo Günther,

genau die meinte ich.

Irgendwann wird die bei mir auch mal noch fällig



Gruß
Benjamin
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 10. Okt 2009, 11:02
Hallo!

@Bepone

Das ist gewiß kein Fehler. Allerdings sollte man sich unbedingt an die Spezifikationen für den Shibata Schliff halten sonst ist die Enttäuschung vorprogrammiert. Zwei entfernte Bekannte von mir die auf mein Anraten hin diese Nadeln für ihr altes V-15 gekauft hatten haben es in altgewohnter Manier auf 1 Gramm eingestellt und hatten zwar ein sauberes Abtastergebniss aber überpropotinal viele Störungen durch Staub und kleine Oberflächenfehler, erst bei einhaltung der alten Shibata-Spezifikation bezüglich der Auflagekrafteinstellung konte dem abgehofen werden.

Der von Jico verwendete SAS-Schliff zeigt diesen Effekt nicht in einem solchen Maße, allerdings ist hier die Tiefenabtastfähigkeit geringfügig schlechter. Klanglich sind beide Austauschnadeln auf sehr hohem Niveau wobei die SAS-Nadel etwas weicher und heller klingt. Beide liefern ein sehr detailreiches Klangbild mit guten Klangfarben. Dabei tendiert die SAS-Nadel mehr zu den etwas halligerem, weicheren Sound der Original MR-Nadel und die Shibata mehr zu dem minimal trockeneren geringfügig präziseren Klangbild der Original HE-Nadel.

MFG Günther

MFG Günther
Bepone
Inventar
#15 erstellt: 10. Okt 2009, 11:56
Hallo Günther,

vielen Dank für deinen kleinen Bericht!

Kannst du noch etwas über die Sauberkeit beim Abtasten beider Nadeln sagen, vor allem was das Ende der Platte betrifft? Hier finde ich die Jico SAS ja richtig super, hat die Shibata vergleichbare Eigenschaften?


Und noch etwas. Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass der Shibata-Schliff ja vordergründig für CD4-Abtastung entwickelt worden sei (soweit, so klar).
Außerdem hieß es jedoch, dass man für "normale" Stereowiedergabe den Shibataschliff nicht unbedingt einsetzen sollte, sondern andere Schliffformen.
Ist da was dran?



Gruß
Benjamin
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 10. Okt 2009, 12:02
Hallo Benjamin (Zarge ist los),
Hallo Günther,

die Ciabatta hatte ich in der Form nicht auf'm Zettel. Werde wohl beim nächsten V-15 diese Variante ausprobieren.
Ich habe hier noch zwei V-15-III-LM auf TK-Trägern, die jeweils mit alten Nachbaunadeln bestückt sind. Irgendwann sollen die auch an ihre Duals zurück.

Mal sehen... Immer "nur" V-15? Eigentlich reicht eins (oder zwei).
Egal, andere Baustelle.
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 10. Okt 2009, 19:21
Hallo!

@Bepone

Richtig der Shibata Schliff wurde in erster Linie für die Abtastung von Steuersignalen im 30-40 KHz Bereich ausgelegt.

Das dabei quasi als Nebenprodukt ein ausserordentlich gutes Ergebniss im Hörbaren Bereich erzielt wurde dürfte die Entwickler wohl nicht traurig gestimmt haben.

Nun sind aber alle modernen scharfen Multifacettenschliffe im Endeffekt vom Shibata-Schliff abgeleitet und bei allen begegnet man den gleichen Einwänden. Zum Beispiel gibt es immer noch die Meinung daß scharfe Schliffe Schallplatten schneller zerstören würden als z.B. konische Schliffe. M.E. ist das nicht richtig, ich fahre sehr viele meiner Platten ca. seit 2 Jahrzehnten mit scharfen Schliffen und die Abnutzung hält sich in Grenzen obwohl einige der Platten recht oft gespielt wurden, -bis jetzt mußte ich keine deshalb aussortieren oder ersetzen. Ein anderes Vorurteil daß sich hartnäckig hält ist z.B. daß bei scharfen Schliffen kleine Kratzer und Staubkörner stärkere Störungen verursachen, auch da habe ich bei richtiger Justage und Auflagekraft eher gegenteilige Erfahrungen gemacht.

Gerade bei Verzerrungen in der Innenrille können -so meine Erfahrung-, scharfe Schliffe punkten. Sowohl bei dewr Jico/SAS-Nadel wie auch bei dem gegenwärtig von mir verwendeten Shibata-Retipp gibt es kaum Abtastverzerrungen in der Innenrille. Noch (minimal) bessere Ergebnisse habe ich nur mit Systemen ab 500-600 Euro aufwärts gemacht, die beiden Nadeln sind gleichgut etwa mit dem 230 Euro teueren Ortofon Vinylmaster-silver das ebenfalls einen recht scharfen Schliff (Gyger 70) hat.

Mit einem Wort, wenn die Justage korrekt ist und man sich an die 1,5 Gramm mindestauflagekraft für die Shibatanadel hält ist das Verhalten in der Innenrille durchaus mit der der Jico/SAS vergleichbar.

@a.j.h.

Ein zweites V-15/III zum direken Nadelvergleich wünsche ich mir zuweilen schon. Aber zum Hören reicht mir auch eines.

MFG Günther
Bepone
Inventar
#18 erstellt: 10. Okt 2009, 19:27
Hallo Günther,

noch mal danke für diese Infos.

Ich sehe schon, an dem Shibata Nachbau komme ich über kurz oder lang nicht vorbei.

Aber derzeit spielt die Jico SAS noch sehr gut.
Naja, wenn ich mal zuviel Geld habe...


Gruß
Benjamin
Hörbert
Moderator
#19 erstellt: 10. Okt 2009, 19:49
Hallo!

@Bepone

Mit der Jico/SAS bist du schon sehr gut bedient. Ich hatte eine leihweise hier um einen direkten Vergleich machen zu können. Eine Entscheidung für und wieder zwischen dem Shibata-Retipp und der Jico/SAS ist sehr, sehr schwer. Die Unterschiede liegen ganz eindeutig eher im Geschmacklichen als im Qualitativen.

Selbst im Härtetest mit Sopranduette, Sopranterzette nebst Orchester (und das kann für Nadeln wie für den Zuhörer zum Prüfstein werden ) schlagen sich beide recht gut, im Tieftonbereich (so z.B. bei einem Kontrabaßquartett von Gunther Schuller) hat der Shibata-Retipp geringfügig die Nase vorm dafür klingt zu.B. die Violine von Christina Bolze bei Bartoks Sonate für Violine Solo von 1944 etwas weicher und runder.

Man muß sie nicht beide haben, aber natürlich ist es nicht verkehrt wenn man beide zur Hand hat. Leider kamen mir zwischenzeitlich ein neuer Tonarm und diverse Kleinigkeiten dazwischen sonst hätte ich mir längst eine Jico/SAS zusätzlich geholt.

Na mal sehen was sich im Dezember so tut, bis dahin herrscht in meiner Hobbykasse erstmal Ebbe. Der Pro-Ject 9cc EVO hat den Inhalt erstmal verschluckt.

MFG Günther
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 11. Okt 2009, 08:15

...diverse Kleinigkeiten...
Hörbert
Moderator
#21 erstellt: 11. Okt 2009, 15:29
Hallo!

@a.j.h.

Lach nur, du weißt doch wie das ist. Ab und an liste ich mir meine für die Zukunft geplanten Hobbyausgaben eben auf und versuche sie mit meinem verfügbaren Etat abzugleichen, -dann kommt zuweilen etwas dazwischen und die Liste wird modifiziert-. Mit viel Pech geht das so zwei-dreimal hintereinander. Dann kloppe ich die Liste irgendwann ins Altpapier und mache eben eine Neue.

MFG Günther
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 12. Okt 2009, 08:14
Moin Günther,

solche Listen sind nix für mich, entweder ist die Kohle weg oder ich habe noch welche.

Die einzige Liste, die ich habe, ist der Wunschzettel an den Weihnachtsmann. Und der Zettel wird seit meiner Kindheit nicht kürzer...
Hörbert
Moderator
#23 erstellt: 12. Okt 2009, 14:04
Hallo!

Mein verfügbarer Etat ist halt immer kleiner als meine Wünsche. Aber kürzer werden meine Listen auch nie.

MFG Günther
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