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Shure V-15 III L-M - Das Geheimnis ?

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schmoove
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 09. Okt 2003, 11:08
Hi,
ich habe hier viel von diesem System gelesen, dass ich ja nun auch besitze, da es an dem 721er vormontiert war.
Man liest ja nur das Beste davon.
Da der Plattespieler ja schon recht alt ist, hatte ich schon überlegt ihm vielleicht ein neues System zu gönnen.
Da ich jahrelang im Vinylsektor abstinent war, habe ich überhaupt keine Vergleichsmöglichkeiten zum Shure V-15.
Daher die Frage :
Was macht das Shure V-15 III L-M so genial ?
Welche Eigenschaften hat es, dass es so beliebt macht ?
Würdet ihr wenn (weil es so toll ist) nur die Nadel tauschen und den Tonabnehmer in jedem Fall dran lassen ?
Geliebäugelt hatte ich mit dem Shure M97xE oder dem Ortofon Vinyl Master white MM, wie wären dort die Eigenschaften im Vergleich ? Sind die Systeme ebenbürtig ? Welche Unterschiede hätten sie ?
cr
Moderator
#2 erstellt: 09. Okt 2003, 11:25
Shure V15/Typ4 gibts auch noch, das ist das einzige von den genannten, das ich hatte. Das M97 ist eine preiswerte Variante von den V15-Systemen. Ich kann mich an durchaus positive Testberichte erinnern.
Ein Charakteristikum dieser Shure-Systeme ist die hohe Nadelnachgiebigkeit, sodaß auch bei geringer Auflagekraft von 1-1,5p (10-15 mN) eine hohe Spurtreue (Trackability) gewährleistet wird.
Das V15/4 hat zudem eine (hochklappbare) Carbonbürste, die man immer mitfahren lassen kann, wodurch einerseits Elektrostatik und Staub reduziert werden, andererseits die Resonanzen von Tonarm/System verringert werden.
schmoove
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 09. Okt 2003, 11:33

[...]eine hohe Spurtreue (Trackability) gewährleistet wird.


Mit dem Klang hat es nichts zu tun, dass die Dinger so beliebt sind ?
Oliver67
Inventar
#4 erstellt: 09. Okt 2003, 11:46
Hallo,

das aktuelle V15 ist das V15Vmr (also V15-5mr), das ich auch in meinem TD147 habe.

Es ist vom Klang her einem ELAC 796 überlegen (hatte ich vorher), von der Abtastfähigkeit laut Tests sowieso. Das V15x wird schon seit ewiger Zeit gebaut und immer wider verbessert (anderer Nadelträger, anderer Nadelschliff, etc. etc.). Da die jetzige Variante auch schon sehr lange ohne Modifikationen gebaut wird, ist man bei Shure wohl der Meinung, besser gehe es nicht. Ich empfinde den Klang als: bassstark, warm, keine schrillen sondern eher zurückgenommene Höhen (nicht dumpf!), ansonsten neutral (außer der Wärme), geringes Rillengeräusch

Abgesehen davon, dass es klanglich wirklich sehr gut ist, hat es gegenüber anderen Spitzensystemen folgende Vorteile:

als MM-System braucht man keine teuren MC-Eingänge/Übertrager, etc.

es benötigt nur eine sehr geringe Auflagekraft, tastet dabei aber SEHR gut ab

durch den Stabilizer (das Bürstchen) wird die Bassresonanz gedämpft, d.h. man kann es mit sehr vielen Tonarmen verwenden (sehr leicht bis mittelschwer)außerdem fegt er letzte Stäubchen weg (bevor die Nadel kommt)

durch seine Höhenresonanz bei etwa 40 (50?) kHz ist erstens der Frequenzgang ziemlich linear (die meisten MM-Systeme haben ja eine kräftige Höhenanhebung ab 10 bis 15 KHz im Frequenzgang) und zweitens ist das System deshalb relativ unempfindlich gegenüber der Eingangskapazität des Phono-Eingangs

man kann den Nadeleinschub austauschen (geht bei MCs nicht), das spart Geld bei abgenudelter Nadel

Nachteile:

es ist nicht ganz billig (wie jedes Spitzensystem)
durch seine Form ist die Justage etwas langwierig (ein rhomboides Gehäuse wäre praktischer)

Das M97 ist ein wesentlich billigeres System. Gehört habe ich es nicht. Ein Test, an den ich mich erinnere, sagte sinngemäß "Für den Preis gut, aber das V15V ist halt eine ganz andere Klasse"

Oliver
Albus
Inventar
#5 erstellt: 09. Okt 2003, 11:51
Tag schmoove,

genial - war das Shure schon sZt nicht, genial war der Paroc-Schliff, vielleicht noch der Shibata-Schliff. Man hatte Versuche mit M 97-Typen angestellt, denen man einen Diamanten mit Paroc-Schliff einsetzte. Die Versionen M 97 mit Paroc-Nadel waren messtechnisch und klanglich den originalen Shure-Typen stets überlegen - sagte die HiFi-Stereophonie, selig.
Das Shure V 15 war am europäischen Markt so weit verbreitet, weil ohne direkte Alternative. Es war die Zeit des Glaubens an die geringstmögliche Auflagekraft, schon damals ein Irrtum. Mittlerweile gibt es die Version V 15 V usw. Die 15-Typen waren immer sehr empfíndlich für etwaige zu hohe Kapazitäten am Phono-Eingang, mehr als 250 pF Gesamtkap (aus Kabel und Amp) durften es nicht sein, es drohten Klangverfälschungen. Klangverfälschungen der ursprünglich etwas sehr grundtönigen Wiedergabeeigenschaften des TA.

Das MM White (75 Euro) hat nicht einmal einen nackten Diamanten, kann nicht mithalten, in diesem Fall zeigt der Preis schon den Niveauunterschied der Anspruchsklassen an. Möglich, dass das neu entwickelte M 97 (115 Euro) eine Alternative ist, man müßte sich die genauen Spezifikationen ansehen.

Was kostete denn eine neue Nadel für's alte V 15 III? Vermutlich ist der Unterschied zwischen altem V 15 III und neuem M 97 nicht besonders durchschlagend.

Wenn man wählte, dann wählte ich ein Vinyl Master Red (115 Euro?)- statt des alten Shure V 15 III mit neuer Nadel (die wird auch nicht billig sein, wenn Original und nicht ein Nachbau).

Genug.

MfG
Albus
schmoove
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 09. Okt 2003, 12:06
Das Vinyl Master Red wäre auf jeden Fall günstiger als eine Original-Nadel, die käme nämlich auf 152,80Euro
Was meint "nackter Diamant" ? klingt lustig
Ich möchte für den Tausch des Systems eigentlich nicht mehr als 120€ ausgeben, ich lege wert auf guten Bass, Dynamik und warme Mitten.


[Beitrag von schmoove am 09. Okt 2003, 12:07 bearbeitet]
Albus
Inventar
#7 erstellt: 09. Okt 2003, 12:20
Tag schmoove,

ein einzelnes Diamantstäbchen, direkt, also ohne eine metallene Fassung, in das als Nadelträger dienende Röhrchen (typisch Aluminium) eingeklebt, wird als nackter Diamant bezeichnet. Die Diamantstäbchen unterscheiden sich weiter nach Orientierung in der härtesten Richtung und Politur.
Die einfachen TA haben eine metallene Fassung in dem Alu-Röhrchen, in die Fassung wird ein mehr oder weniger schmutziger Diamantsplitter eingesetzt. Die so genannte bewegte Masse der Spitze ist ein weiteres Qualitätskriterium von Belang. Die gefaßten Diamantsplitter haben eine hohe bewegte Masse.

MfG
Albus
Oliver67
Inventar
#8 erstellt: 09. Okt 2003, 12:29
Jetzt kommt die Diskussion auch noch auf verschiedene Schliffe, das ist ja wie in alten Analogzeiten

Geniale Schliffe?

Ging es da nicht um die geringsten Verrundungsradien, um auch in Innenrillen noch die Höhen abtasten zu können?

War da nicht der Van-den-Hul Schliff der beste, aber aufgrund seiner "Hobel-Eigenschaft" bei nur geringfügig suboptimal justierten Systemen nicht praktikabel? Woraus dann die zahme römisch II Variante entstand (hatte auch das ElAC ESG796).

War da nicht auf der anderen Seite die Firma EMT, die für ihre "Tondosen" ewig lange den indisputablen spärischen Schliff bevorzugte. War dieses TSD15 nicht trotzdem ein Geheimtip? Bevor es dann in der letzten Version auch einen vdH II-Diamanten bekam.

Die Streitereien über Nadelschliffe sind wohl mehr theoretisch, mein AKG PS8 super nova (vdH II) klang eher schlechter als mein ELAC ESG 793 (elliptisch).

Das mr beim V15Vmr steht übrigens für micro ridge, auch eine spezielle Schliffart (selbst "nachentwickelt" um Lizenzgebühren zu sparen?).

Die Empfindlichkeit gegenüber Eingangskapazität ist umstritten, ich halte mich da an Messungen aus der HiFi-Stereophonie. Es geistern seltsame "Simulationen" durch die Fachwelt, die eine weitaus höhere Empfindlichkeit vermuten lassen. Das ist eigentlich auch egal - ein einstellbarer Phonoeingang ist ein Muß.

Oliver
Oliver67
Inventar
#9 erstellt: 09. Okt 2003, 12:38
@schmoove

Ist das eine Ersatznadel fürs V15 III-LM oder rüstest Du damit sozusagen auf ein V15V auf? Im letzteren Fall: leg die 30 Euro drauf!

Stiochwort geringe bewegte Masse: um noch mehr Masse einzusparen besteht das Röhrchen (Nadelträger) beim V15V aus Beryllium nicht aus Aluminium.

Oliver
schmoove
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 09. Okt 2003, 12:41
Die angesprochene Ersatznadel ist für das V15-III-LM
Bruno
Stammgast
#11 erstellt: 09. Okt 2003, 12:51
Hey schmoove,


Was macht das Shure V-15 III L-M so genial ?
Welche Eigenschaften hat es, dass es so beliebt macht ?
Würdet ihr wenn (weil es so toll ist) nur die Nadel tauschen und den Tonabnehmer in jedem Fall dran lassen ?


Ich wäre da vorsichtig - wenn irgendwo im Web ein paar Leute das Teil empfehlen, dann ists noch lang nicht genialer als andere gute Abtaster !
Im übrigen ist grade bei Abtastern immer sehr entscheidend, dass sie zum Phono-Eingang passen (bzw. natürlich umgekehrt dieser zum Abtaster) und dass Abtaster, Arm und evtl. auch das Laufwerk harmonieren.

Einen guten Ruf haben ja eigtl. zahlreiche Systeme - alles weitere muss Du selbst ausprobieren (was natürl. schwierig ist) oder wenigstens von den Randbedingungen abhängig machen.

MFG
Bruno
Reinhard_K
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 09. Okt 2003, 12:56
Hallo schmoove,

eine Alternative wäre auch noch das Ortofon VMS 30MkII, gibt es eigentlich nicht mehr, aber hier:

http://cms.texter.de/www.hifi-edition.de/fr/kat.php?k=55

Gruss,

Reinhard
Albus
Inventar
#13 erstellt: 09. Okt 2003, 13:04
Tag Oliver,

es war ein Optimierungsproblem. Die Verrundungsradien (Mehrzahl) der Nadel waren einerseits zu minimieren, im Hinblick auf die Verengungen der Spirale im Innenbereich der Platte und die Höhenabtastung bei größeren Hochtonpegeln, und, andererseits waren die Verrundungsradien zu maximieren, im Hinblick auf die Auflagefläche in der Rille (Entlastung der Punktauflage bei sphärischer Verrundung). Nach den FineLine, Paroc, Shibata - kam später, den Schneidstichel unmittelbar imitierend, v.d.H, noch später Shure mit dem MicroRidge (Ultra 500, Ultra 400). v.d.H. 'wühlte' im Dreck des Rillengrundes, was zu Veränderungen der Ausgangsform führte. Weitere 'scharfe' Nadelschliffe folgten. Heute diverse in diversen Versionen, Mk I, II, III - Leser von IMAGE HiFi wissen mehr davon. Es gab immer Leute, zB Franz Schöler, die den Rundfunkleuten vorhielten, man hörte, dass die Tondose ESD nicht das Letzte aus der Schallplatte holt (die Platten wurden im R auf Tonband umgeschnitten), einen sehr guten Tuner und Antenne vorausgesetzt.
Tja, so war's damals - oder so ähnlich.

Freundliche Grüße!
Albus


[Beitrag von Albus am 09. Okt 2003, 13:06 bearbeitet]
Tonkyhonk
Stammgast
#14 erstellt: 10. Okt 2003, 03:46
Hi,
ich habe das M97xE!!!!!!!!!!
Und zwar auf einem Rega P" und kann es nur weiterempfehlen, es klingt einfach super. Ich finde es besser, als das vinyl red!
schmoove
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 10. Okt 2003, 07:42

Ich finde es besser, als das vinyl red!


Hi, kannst du bitte noch genau sagen warum ? Würde mich noch interessieren...
Funkster
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 06. Nov 2003, 10:11

Hallo schmoove,

eine Alternative wäre auch noch das Ortofon VMS 30MkII, gibt es eigentlich nicht mehr, aber hier:

http://cms.texter.de/www.hifi-edition.de/fr/kat.php?k=55

Gruss,

Reinhard


Da kann ich schon eher das VMS 20 MK II (Eliptischer Schliff) empfehlen.

Hab beide getestet. Das 30'er war mir obenrum zu scharf. Auch liess es Fremdgeräusche besser hören (typisch für die Fine-Line-Schliffform).

Ich bin dann wieder zurück auf das 20' er.

Ich werd mir glaube ich als nächstes mal ein Vinyl Master red gönnen.
richi44
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 06. Nov 2003, 11:00
Und noch eins zum Nadelschliff:
Im Rundfunk wird (wie beim DJ) die Platte nicht nur vorwärts abgespielt, sondern auch rückwärts. Man sucht (von Hand oder über den rückwärts laufenden Motor) den Anfang der gewünschten Passage und dreht dann den Teller um einen bestimmten Winkel zurück. So wird beim Fernstart (mit verzögerter Toneinschaltung) genau am richtigen Ort gestartet.
Die Nadel muss in dem Fall die Spur auch beim rückwärts fahren halten. Eine nicht kegelförmige Spitze hat einen stärkeren Reibungskoeffizienten und braucht daher ein stärkeres Antiskating. Beim Rückwärtsfahren müsste dieses aber nicht nach aussen, sondern nach innen ziehen. Zieht es nach aussen und das Skating ebenfalls, verlässt die Nadel frischfröhlich die Rille und es ist nichts mit genau parkieren. Die konische Nadel bleibt meist drin, und sonst wird halt mit geringerem (oder gar keinem) Antiskating gefahren. Darum die EMT mit konischer Nadel
Receiver
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 06. Nov 2003, 12:08
Hallo schmoove,
wenn Du die Originalnadel für das V15III noch irgendwo herbekommst (VN35HE "hyperelliptisch" ist hier die beste Version), bist Du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.
Leider wird sie seit Jahren nicht mehr hergestellt und man bekommt nur noch Nachbauten, was dann den Einsatz dieses erstklassigen Abtasters leider nicht mehr so richtig rechrfertigt.
Ich habe den selben Plattenspieler und mit V15IV, V15III, AT20SLa, Elac 796HSP, AKGX8S und diversen anderen Systemen ausprobiert und beide V15 haben mir von allen noch am besten gefallen (gefolgt von AT20SLa, Elac...).
Der Unterschied zwischen den beiden Shure ist marginal - beim V15IV benutze ich übrigens das Bürstchen nicht, da ich finde, daß es mehr Staub ansammelt - es fährt ja leider hinter der Nadel her.
Solltest Du ein anderes System kaufen, bedenke ob Du in absehbarer Zeit noch Originalnadeln dafür bekommst.
Musst Du auf Ersatznadeln zurückgreifen, ist es eigentlich egal, wie das System heisst.
vinylie
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 10. Nov 2003, 19:35
Bis vor kurzem hatte ich das Shure v15-5-xmr drin. Also das aktuelle.
Vorteile:
1.) geringes Auslagegewicht von 1 - 1,3 g
2.) MM-System. Die MC-Elektronik ist meist teurer.
3.) Die Nadel läßt sich austauschen. Der Austausch lohnt.

Klangfarbe:
Wer klanglich helle Räumlichkeiten oder eine helle Anlage hat, bekommt damit Wärme rein. Das heißt keinesfalls weniger Höhenanteil. Es klingt angenehmer.

Gehört für mich zur angehenden Spitzenklasse (in meiner Werteskala, die muß keiner teilen). Wer MM weiterfahren und noch höher hinaus gehen will, muß auf Grado gehen, wenn er das warme Klangbild behalten will.
Bei den teuren grado-wood-Systemen wird die Nadel im Werk ausgetauscht und das lohnt nicht mehr.
Dafür sind sie in den USA erheblich billiger.....

Ach ja, empfehlenswerter Link zum einlesen:

http://www.shure.com/catphono_hifi.html

Greetz
NV-FS200
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 17. Dez 2012, 00:15

schmoove schrieb:

ich habe hier viel von diesem System gelesen, dass ich ja nun auch besitze, da es an dem 721er vormontiert war.
Man liest ja nur das Beste davon.


Es ist ja auch das beste Tonabnehmer System das je gebaut worden ist.
Es wurde von Gott geschaffen ;-) ( Das ist das Geheimnis )


schmoove schrieb:

Da ich jahrelang im Vinylsektor abstinent war, habe ich überhaupt keine Vergleichsmöglichkeiten zum Shure V-15.
Daher die Frage :
Was macht das Shure V-15 III L-M so genial ?


Zitat von einem Ebay Verkäufer, das ich mal aufgeschnappt habe:

Die Rolling Stones haben mitte der 70er Jahre in einem bekannten Audio Hifi Magazin das Shure V15 III gesegnet.
Mit dem Shure V15 III klingt jede art von Rock Musik einfach göttlich.


Kennt jemand den Zeitungsartikel von damals wo die Rollings Stones diese Aussage getroffen haben?

Die Welt ist schon verrückt genug und es wird jeden Tag viel mist in der Bild Zeitung geschrieben!
Möglich ist alles...


schmoove schrieb:

Welche Eigenschaften hat es, dass es so beliebt macht ?


Es holt den letzten Rest aus der Rille raus ;-)


schmoove schrieb:

Würdet ihr wenn (weil es so toll ist) nur die Nadel tauschen und den Tonabnehmer in jedem Fall dran lassen ?


Original Tonabnehmer dranlassen und eine JICO Nachbaunadel kaufen.


[Beitrag von NV-FS200 am 17. Dez 2012, 00:16 bearbeitet]
max130
Stammgast
#21 erstellt: 17. Dez 2012, 07:29
Hallo Schmoove,
es fällt mir sehr schwer, Klang zu beschreiben, da ich mich selbst dabei ertappe, dass ich nur noch auf die Musik höre, wenn die Abspielkette passt.
Ausserdem fehlt mir das richtigen Vokabular, um über den Klang zu schwurbeln.

Aber da ich das Shure V15-III und ein paar andere Tonabnehmer habe, will ich versuchen, meine Eindrücke zu schildern. Es sind meine eigenen persönlichen Eindrücke ohne Anrecht auf Allgemeingültigkeit.
Die Unterschiede zwischen ALLEN Systemen sind viel kleiner, als ich früher immer dachte. Den "schlechtesten" Klang hatte ich mit einem Shure M75 mit eliptischer NOS Nadel. Im Nachhinein denke ich, die Nadelaufhängung war durch das Alter zu hart geworden.

Alle Tonabnehmer habe ich auf nach meinen Kenntnissen und Mitteln möglichst idealen Tonabnehmern montiert.

Shure V15-III mit Jico SAS Nadel
ist das "spielfreudigste" meiner Systeme, es macht einfach Spaß, damit zu hören.
Ich habe viel vom Shuresound gelesen, kann ihn hier aber nicht wirklich nachvollziehen.
Der Bass ist nicht dicker als bei anderen Systemen, reicht tief herunter und präzise.
Die räumliche Abbildung ist gut.
Wenn das Attribut "nervös" gebraucht werden muss, dann am ehesten für das Shure

Denon DL110 mit Shibata retip
auffällig präzise räumliche Abbildung, nicht so weit "vorne" wie das Shure.
Der Bass ist nicht ganz so tief, aber "fetter" als beim Shure. Das hatte mich am meisten Überrascht, weil die Shure doch so "gesounded" sein sollen.
Insgesamt etwas nüchterner als das Shure und ruhiger, auch Rillengeräusche fallen weniger auf.

Benz Micro ACE M
Bei diesem System denke ich am wenigsten über die Anlage nach.
Nichts sticht besonders hervor, es klingt einfach nach: "ja, so passt es", Standard im positiven Sinne.
Die Höhen, besonders Glocken und Becken, klingen extrem realistisch

Ortofon Vinylmaster Silver
Das zurückhaltenste der hier aufgelisteten Systeme.
Sehr tiefer und präziser Bass, ansonsten unauffällig.
Auf dieses System passt am ehesten der Begriff "entspannt"

DMS 242E mit reingebastelter Shibata Nadel DN411
Dieses System höre ich am seltensten.
Es fällt mir hier am schwersten zu erklären, warum, es ist ein sehr gutes System und klingt sehr gut.
Ich muss es wieder mehr hören, dann komme ich vielleicht drauf.

Wie geschrieben, alles meine persönlichen Eindrücke und alles ohne wirklich große Unterschiede.
Die Qualitätsunterschiede einzelner Aufnahmen und Pressungen zueinander sind sicher größer als die Unterschieder der Systeme zueinander.

Ich hoffe, es hilft.

Viele Grüsse
Stefan
thom53281
Stammgast
#22 erstellt: 17. Dez 2012, 11:04

max130 schrieb:
Shure V15-III mit Jico SAS Nadel
...
Ich habe viel vom Shuresound gelesen, kann ihn hier aber nicht wirklich nachvollziehen.

Der Shure-Sound trifft meines Wissens nach am wenigsten auf das V15III zu. Ich hatte zwar noch kein Vergleichshören, aber die kleineren Shure-Systeme (M75, M91, ...) sollten bei weitem mehr "rocken". Die Frequenzgänge sagen schon alles:
V15III - bis auf eine kleine Überhöhung immer ausgeglichen
M75 - Bass etwas zu laut, Hochton zurückhaltend

Generell würde ich NOS-Nadeln immer eine gewisse Einspielzeit geben. Die Gummis bei Shure verhärten meiner Erfahrung nach wenig bis gar nicht, "weichfahren" sollte man sie allerdings schon (ca. 50 Stunden Einspielzeit). Wenn Du Pech hast, ist Deine M75-Nadel aus Mexico, die sollen nicht so gut sein. Siehe:
http://www.dual-board.de/index.php?page=Thread&threadID=37641


Wenn Du Dein M75 noch hast und experimentierfreudig bist, könntest Du Dir einmal diese Nadel besorgen:
http://www.ebay.de/itm/DN325-Ersatznadel-Dual-DN-325-Shure-N-75-6-M-71-NEU-/390134997538

Damit bekommst Du wirklich den "Shure-Sound". Noch mehr nach Shure klingt das M75 mit einer originalen NB71, die gibt's aber höchstens nur noch in NOS und hört sich für mich persönlich auch schon zu dumpf an. Übrigens, der beste Spielpartner für das M75 ist meiner Meinung nach der Dual 1214/1215/1224/1225. Leichter, eher schwergängig (im Vergleich zu den besseren Modellen!) gelagerter Tonarm und einen 4° VTA-Fehlwinkel, dadurch, dass er ein Plattenwechsler ist. Genau da fühlt sich das M75 wohl.

Von der Auflösung wird das M75 aber hinter Deinen besseren Systemen bleiben. Mit der richtigen Musik ist aber aber überhaupt kein Problem.


Btw: Ein gut abgehangener Thread, den ihr da ausgegraben habt.


Grüße
Thomas
max130
Stammgast
#23 erstellt: 17. Dez 2012, 11:12
Hallo Thomas,
oha, ich habe gar nicht gesehen, wie alt der Thread ist

Naja, egal, schön mal wieder über den Unterschied verschiedener Systeme zu schwätzen...

Das M75 habe ich nicht mehr, und ja, die Nadel war aus Mexiko.
Das M75 hatte ich an einem Dual 1218.

Das Shure V15-III habe ich auch schön steil eingestellt (Tonarm hinten hoch), damit es sich wohl fühlt.

Viele Grüsse
Stefan
NV-FS200
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 24. Dez 2012, 22:36
Frohes fest!

Einer geht noch, aber nur weil heute Weihnachten ist ;-)

Zitat von einem Ebay Verkäufer:


http://www.ebay.de/i...orig_cvip=true&rt=nc

Das V15 ist DAS System von Shure. Wer sich etwas auskennt, weiß um die Qualitäten dieses Ausnahmeabnehmers!! Das V15 kann locker mit aktuellen "High End" Systemen aus dem Hochpreissegment mithalten. Den meisten dürfte es sogar haushoch überlegen sein!!

Das V15 zählt zu den TOP System des Analogspezialisten SHURE. Entsprechend hochwertig sind Verarbeitung und Klang. Systeme von Shure genießen unter Analogfans einen herausragenden Ruf, und zählen zu den gesuchtesten MM Systemen!

Produkte von SHURE sind exzellent verarbeitet, und zählen in ihrer Preisklasse immer zu den Besten. Viele Jahre Forschung und Wissen im Bau von Tonabnehmern vereinigen sich in diesem Spitzensystem.


[Beitrag von NV-FS200 am 24. Dez 2012, 22:37 bearbeitet]
Smoke_Screen
Stammgast
#25 erstellt: 25. Dez 2012, 04:41

schmoove schrieb:
Was macht das Shure V-15 III L-M so genial ?


Im Wesentlichen die Tatsache das es ohne Aufpreis unterm TK des 721 montiert
war,denn so erhielt man einen sehr ordentlich klingenden Plattenspieler out of the box.
Was z.B. bei der japanischen Konkurrenz sehr oft nicht der Fall war.
Die Jico SAS scheint ein brauchbarer Ersatz für die nicht mehr lieferbare HE-Nadel
zu sein,wenn auch nicht ganz billig.
Sowohl das M97xE als auch das Vinylmaster White sind klar nicht auf demselben Niveau.
Aktuelle Budgetsysteme sind nicht besser als Vinyl Primetime Spitzenklassesysteme.
Hörbert
Moderator
#26 erstellt: 25. Dez 2012, 08:58
Hallo!

Mit der richtigen Nachbaunadel versehen und richtig abgeschlossen bringt nicht nur ein Shure V-15/III eine gute Leistung sondern auch das Gros der alten Magnetsysteme.

Das "Geheimniss" des alten V-15/III lag seinerzeit vor allem in der ausgezeichneten HE- und später in der noch besseren MR-Originalnadel. Zudem war das System bei der Abschlußkapazität recht gutmütig.

Sehr viel weniger beachtete und auch heute weniger bekannte Systenme wie z.P. das Technics EPC-205 mit Quad-Schliff brachten teilweise noch bessere Ergebnisse, zudem war das alte Technics praktisch Kapazitätsunempfindlich da es die Japaner geschafft hatten dem Generator einen linearen Frequenzgang bis über 20 KHz anzuzüchten und die Schwingkreisresonanz auf einen Wert ausserhalb des hörbaren Bereichs zu verlagern.

Auch Elac und AKG hatten Systeme im Programm die teilweise die Leistungen der Shurwe-Systeme klar toppten.

Nur war Shure bei MM-Systemen seinerzeit Marktführer und es gab die Systeme -respektive die Nadeleinschübe dafür praktisch bei jedem kleinen Elektroladen. Zudem wurden bei halbwegs hochwertigen Geräten auch die V-15-Systeme teilweise serienmäßig verbaut.

MFG Günther
mkoerner
Stammgast
#27 erstellt: 27. Dez 2012, 12:14

Smoke_Screen schrieb:
[Sowohl das M97xE als auch das Vinylmaster White sind klar nicht auf demselben Niveau.


Kommt drauf an. Wenn du dem M97xE die SAS Nadel gönnst ist das auch nicht schlechter...

Ansonsten wär das ein etwas unfairer Vergleich.

Mike
Smoke_Screen
Stammgast
#28 erstellt: 27. Dez 2012, 18:54

mkoerner schrieb:
Kommt drauf an. Wenn du dem M97xE die SAS Nadel gönnst ist das auch nicht schlechter...


Warum sollte sich das einer für summa sumarum rund 200 Ocken antun ? In der Preisregion gibts
schon nette Alternativen die je nach Gerätekombination und Hörraum ein V15 stehen lassen.
Imho lohnt eine SAS nur wenn man ein vorhandenes System hat wie z.B. mit einem 721er oder
einem S600 ein V15/III oder halt ein anderes altes Top MM für das es eine SAS gibt.
Wenn man sich erst ein neues System kaufen muss,oder auch z.B. einen V15 Body, um das dann
mit einer SAS aufzurüsten wirds doch etwas arg teuer für das was am Ende dabei rauskommt.
So wie ich den Threadstarter verstanden habe möchte er ja nicht mit Kohle um sich werfen sondern
eher lieber geizen,was aber,will er den Qualitätsstandard halten,eher nicht möglich sein wird.
Also ist die nächstbeste Lösung die mit dem besten P/L ohne Qualitätseinbuße,sprich SAS für
sein vorhandenes V15/III.
Hörbert
Moderator
#29 erstellt: 28. Dez 2012, 15:43
Hallo!

Für etwa 270 Euro dürfte es ein Ortofon VM-silver geben das einem V-15 mit original MR-Nadel in jeder Beziehung gleich kommt, -für etwa 50 Euro weniger gäbe es dann ein VM-blue mit Fine-Line-Schliff das kaum hinter dem vorgenannten -silver zurückbleibt.

Man sieht also in der 200-300 Euro-Klasse gibt es einiges aktuelles das gleichgut zu gebrauchen ist.

Systeme wie das V-15/III sollte man nur dann gebraucht erwerben wenn man unbedingt Wert auf einen historisch stimmigen alten Dreher mit passendem System liegt, -wobei bei einer Jico oder einem der beliebten Retipps immer letzte Zweifel an der Erzielbarkeit des Oeiginalklanges bleiben-.

MFG Günther
mkoerner
Stammgast
#30 erstellt: 05. Jan 2013, 00:18

Hörbert schrieb:
Für etwa 270 Euro dürfte es ein Ortofon VM-silver geben das einem V-15 mit original MR-Nadel in jeder Beziehung gleich kommt


Nö, der MR-Schliff geht mit "fertigen" Platten anders um und die Shures haben einen deutlich anderen Klang.

Ich sage bewusst nicht besser oder schlechter, aber sie sind doch recht unterschiedlich.

Wem der fette relaxte Shure Sound gefällt wird mit nem VM Silver eher nicht glücklich.

Mike
Smoke_Screen
Stammgast
#31 erstellt: 05. Jan 2013, 07:09
mkoerner@: Da kann ich aus persönlicher Erfahrung nur zustimmen.
Hörbert
Moderator
#32 erstellt: 05. Jan 2013, 11:50
Hallo!

Passenden hochwertigen Tonarm und exakte Anpassung vorausgesetzt sind der "Shure"-Sound und der "Ortofon"-Sound gar nicht mehr so arg unterschiedlich, gerade bei den Systemen der V-15 Serien ist der bewußte "Shure"-Sound eigentlich gar nicht vorhanden, wie alle guten Systeme treten auch die größeren Shure-Systeme soweit hinter die reproduzierte Musik zurück das sie kaum noch Eigenklang produzieren.

Wenn wir einmal davon absehen wollen das viele Effekte einfach der Justage und dem verwendetem Tonarm geschudet sind ist es trivial das unterschiedliche Nadelschliffe auch unterschiedlich auf Plattenbeschädigungen reagieren. Allerdings wirst du unterm Strich bei vergleichbar scharfen Schliffen auch immer ein vergleichbares Maß an Störungen bei der gleichen Schallplatte haben, -wenn sie auch in Einzelfällen etwas anders verteilt sein können-.

Abgesehen davon gehören stark beschädigte Schallplatten eher in die Tonne als auf einen Plattenteller, -niemand kann mir erzählen daß es für das Gros dieser Scheiben keinen Ersatz auf dem Gebrauchtplattenmarkt gibt der eben diese Schäden nicht aufweist-.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 05. Jan 2013, 11:51 bearbeitet]
NV-FS200
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 06. Jan 2013, 02:16
Krass!!! 400 € für ein komplettes Shure V15 III System ( NOS & Neu )

http://www.ebay.de/i...l2557&orig_cvip=true


[Beitrag von NV-FS200 am 06. Jan 2013, 02:17 bearbeitet]
DiegoDee
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 24. Jan 2015, 12:37
Ich habe mir vor einiger Zeit ein V15 III MR mit Ersatznadel besorgt.

Habe das System zum Jahreswechsel angeflanscht.
Nach einer gewissen Einspielzeit von mehreren Stunden kann ich nur sagen: phantastische Räumlichkeit!!!

Völlig unkompliziert am Accuphase E303 zu betreiben, d.h. es ist keine teure Phonovorstufe nötig.
Ich hatte auch mal ein High Output MC System (ich glaube Goldring), das war auch sehr schön vom Sound.
Das Shure steht dem in Punkto Räumlichkeit in nichts nach.

Ich mag diesen besonderen Sound, viele bezeichnen das als "wärme".
Mag sein, daß der Klang etwas schöngefärbt wird dadurch.

Mir gefällts
Marsilio
Inventar
#35 erstellt: 24. Jan 2015, 12:52
Ist es eine originale Ersatznadel oder ein Nachbau eines Fremdanbieters?

Falls Fremdanbieter: Den Tipp mit den SAS-Nadeln von Jico fürs V15 kennst Du wahrscheinlich schon, damit katapultiert man ein V15 auf VM Silver-Niveau - aber mit Wärme!

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 24. Jan 2015, 12:53 bearbeitet]
DiegoDee
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 24. Jan 2015, 13:08
Als ich das System gekauft habe war eine Nagelneue SAS Nadel(Jico Quality) mit dabei.
Den alten Nadelträger habe ich noch(Nadel ist aber abgebrochen)
Kann ich das Teil entsorgen oder wird sowas zum Nachrüsten verwendet?
Marsilio
Inventar
#37 erstellt: 24. Jan 2015, 13:11
Du hast die SAS-Nadel von Jico. Alles klar. Viel Spass!!

LG
Manuel

PS. Schmeiss' den alten Nadelträger zur Sicherheit nicht weg, Du könntest ihn theoretisch mal retippen lassen.
DiegoDee
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 31. Jan 2015, 10:14
Danke für die Info
Ich behalte den alten Nadelträger mal.....nimmt ja nicht viel Platz weg.

Das System spielt klasse !
Werde ich viel Freude damit haben
DiegoDee
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 31. Jan 2015, 10:22

NV-FS200 (Beitrag #33) schrieb:
Krass!!! 400 € für ein komplettes Shure V15 III System ( NOS & Neu )

http://www.ebay.de/i...l2557&orig_cvip=true


Ich habe gerade mal das Angebot aufgerufen.
Im original Text steht u.a.: ...... Nachbaunadeln aus dem Zubehör erreichen noch nicht einmal ansatzweise die Qualität der Original SHURE Nadeln.......

Daß z.B. die Jico SAS Nadel ein bisschen anders klingen soll hab ich mehrmals gelesen(nicht selber gehört), o.g. Aussage finde ich aber überzogen.

Vodoo?
Verkaufsgelaber?
Ist wirklich was dran?

Wie gesagt, ich finde den Sound des V15 III mit der SAS/Jico Nadel sehr schön.


[Beitrag von DiegoDee am 31. Jan 2015, 10:23 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#40 erstellt: 31. Jan 2015, 12:55
Ist halt schon ein himmelweiter Unterschied, ob man eine Billigst-Nachbaunadel für unter 20.- fürs V15 oder eine SAS-Nadel ordert.

Es gibt andererseits auch Leute, die die SAS-Nadel sogar besser als das Original finden.

LG
Manuel
rosenbaum
Stammgast
#41 erstellt: 31. Jan 2015, 17:37
Ich höre an meinem dual 721 auch sehr gerne mit dem Shure V 15 III und einer sas nadel, aber es ist wie überall das bessere ist der Feind des guten.
Habe jetzt einen Yamaha mit Goldring 2500 tonabnehmer und der gefällt mir dann doch besser.
Bessere Räumlichkeit und sehr gute Wiedergabe von Stimmen. Bei Rock und Pop nehmen ich jetzt den dual und bei Jazz und Folklore den Yamaha

Gruss Jürgen
Bepone
Inventar
#42 erstellt: 31. Jan 2015, 18:12
Hallo,

die Jico SAS unterscheidet sich durch ihre herausragend hohe Qualität und den hervorragenden Schliff deutlich von 0518-Nachbaunadeln. Diese taugen oft wirklich nicht viel.

Der SAS-Schliff ist eindeutig besser als der elliptische Schliff der Originalen Shure-Nadel. Auch in Summe finde ich die Jico-Nadel besser als original Shure VN35E.


Gruß
Benjamin
DiegoDee
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 31. Jan 2015, 18:18
Dann bin ich ja beruhigt, daß ich mir keine Mistnadel eingefangen habe.

Dann geh ich das gleich mal feiern

Danke für die Antworten.
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