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Ortofon Rondo Blue.

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Aquaplas
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 04. Nov 2009, 10:24
Hallo zusammen.
Da ich gerade am Wiedereinstieg mit Vinyl binn stehe ich im Momment etwas daneben.
Ich hörte früher mit einem Sony dierektantrieb und einem Ortofon mk2 System und kam da auf ein sehr gutes Ergebniss.
Nun habe ich mir gekauft von einem guten Freund einen Projekt Studie mit einem Ortodon Rondo Blue. Ich bekomme den Dreher erst nächste Woche. Der Geund für den Blindkauf war der sehr gute Preis.
Meine Frage an euch. Was habe ich mir da eigentlich gekauft? Ich meine in welcher Liga spielt das Lauwerk und dieses System? ist hier bereits von High End die Rede?
Man findet Im Netz leider sehr wenig von beidem. Kennt einer von Euch diese Komponennten, und könntet ihr mich ein wenig aufklären.
Ziel ist es meinen 3500 teuren Cd Player zu toppen. Wird dies möglich sein.
Danke für euer Wissen.
MfG. Peter.
incitatus
Inventar
#2 erstellt: 04. Nov 2009, 12:06

Aquaplas schrieb:

Ziel ist es meinen 3500 teuren Cd Player zu toppen. Wird dies möglich sein.


Nein, das ist schon prinzipbedingt nicht möglich.

Trotzdem, das Rondo ist ein mittelmäßiges System; der Projekt absolute Einsteigerklasse.
MikeDo
Inventar
#3 erstellt: 04. Nov 2009, 12:14
Hallo Peter,

was hast Du denn für den Pro-ject Studie hingelegt?
Welcher Tonarm ist installiert? Der 9c, oder 12c ?

Nun, der Dreher ist schonmal gut. Das Rondo Blue ist ein gutes System, aber das Ende der Fahnenstange noch lange nicht.
Erst wenn Du uns mal die Komplettkonfiguration mitgeteilt hast, kann man etwas konkreter werden. Ist ein 9 Zöller auf dem Studie, oder ein 12 Zöller, oder gar beide??
Wie sieht der Rest der Kette aus? Ext. Phonostufe, oder eine implementierte Sektion in einem Vollverstärker?

Und High End ist ein auslegbarer und dehnbarer Begriff. Billige Möhren werden u.a. bei Ebay gern als "Highend Boliden" angepriesen, um dem Dreher das notwendige "Prestigegewicht" zu verleihen. So lassen sie sich besser an den Mann/Frau bringen. Sie bleiben aber Einfachdreher und Feierabend.

Man kann einen recht einfachen Dreher (zB. Thorens TD320) zu Hochform auflassen lassen, wenn die Gesamtkonfiguration stimmig ist. Und dies zu einem akzeptablen Preis.
Man kann aber auch einen sehr teuren Dreher über zB. 3000 Euro durch nicht stimmige Komponenten (Häufig ein nicht passendes System zum Tonarm) wie einen Billigdreher klingen lassen.


Ziel ist es meinen 3500 teuren Cd Player zu toppen. Wird dies möglich sein.


Technisch gesehen nicht!
Aber es kommt immer auf das Material an, welches verwendet wird. So wie es bei Vinyl schlechte Qualitäten gibt, sind - vorallem die Mainstream CDs - häufig schlecht. Durch die schlechte Abmischung und Komprimierung des Materials klingt es sehr oft besch..
Es wird wohl sehr oft für den PA Bereich abgemischt, da ist es egal, wie es rüberkommt, hauptsache laut und bassstark!

Aber es ist auch eine Frage des Hörens. Ein gutes analoges Gesamtkonzept sauber justiert kann u.U. besser in den Ohren klingen, als ein CD. Bei mir habe ich festhestellt, dass die LP von Chuck Mangione Children of Sanchez besser, also ausgewogener, aber auch zupackender und dynamischer klingt, als die gleichwertige CD von A&M. Ich habe beide Medien und habe sie - nicht nur allein - gegengehört und einhellige Meinung war, dass die LP besser rüberkam. ( Ausgleich Lautstärke etc. vorausgesetzt). Die CD wirkte dagegen ein wenig "weichgespült"




[Beitrag von MikeDo am 04. Nov 2009, 12:16 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 04. Nov 2009, 12:18
Hallo!

Das Rondo-blue steht ein wenig im Schatten zwischen dem bekannteren Rondo-red und dem etwas größerem Rondso-bronze. Seinerzeit war bei einer Kaufentscheidung das -blue bei mir neben dem -bronze in der engeren Wahl. Qualitativ -aber mit einer etwas anderen klanglichen Ausrichtung- steht das -blue in etwa auf einer Stufe mit dem bekannten Benz-Micro ACE. Da ich allerdings schon ein ACE-L hatte habe ich mich schlußendlich doch für das -bronze entschieden das die gleiche klangliche Ausrichtung hat aber noch etwas soveräner und gelassener kling. Aber alles in allem ist das -blue schon ein recht gutes System der gehobenen Oberklasse.

Genau dort würde ich dein Laufwerk nebst Tonarm auch einordnen, klar es geht immer besser, -aber zu welchem Preis-?

Schon ein Einfacher vergleich der technischen Parameter läßt klar erkennen das es gar nicht möglich ist mit einem Plattenspieler einen CDP zu toppen, weder Rauschabstand noch Dynamik noch Kanaltrennung und was der Sachen mehr sind kommen bei einem Plattenspieler auch nur in die Nähe eines CDP. Das gibt schon der analoge Tonträger gar nicht her.

Aber ist das überhaupt notwendig? Sowohl eine gut aufgenommene CD wie auch eine gut auifgenommene Schallplatte machen ernorm viel Spaß und läßt einen die dahinterstehende Technik vergessen. Das wichtigste ist doch immer noch die Musik und nicht was was toppt! Wir sind doch hier nicht bei der Formel I sondern bei der Musikwiedergabe.

Es gibt unzählige Gründe Schallplatten zu hören, vom Falir bis hin zu der Tatsache daß es genügend Musik auf Schallplatten gibt die auf CD niemals erschienen ist oder erscheinen wird ohne daß man dafür klangliche Gründe an den Haaren herbeiziehen muß.

MFG Günther
incitatus
Inventar
#5 erstellt: 04. Nov 2009, 12:21
Heidenei, jetzt hab´ ich doch den Studie mit dem Debut verwechselt. Der Studie war garnicht mal schlecht
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 04. Nov 2009, 12:35
Hallo!

@incitatus

Holla, das Ortofon Rondo-blue als mittelmäßig zu bezeichnen ist schon ein hartes Urteil, es ist natürlich kein Ortofon - Windfeld oder Benz-Micro Ebony S aber für meine Ohren kommt es einem Benz-Micro - ACE L oder auch einem Goldring Elite I Qualitativ doch gleich und die würde ich zumindesten doch etwas besser als mittelmäßig einstufen.

Aber Geschmäcker und Ansprüche sind bekanntlich verschieden.

MFG Günther
incitatus
Inventar
#7 erstellt: 04. Nov 2009, 12:52
Hallo Günther,

heute ist nicht mein Tag; du hast natürlich recht, was das Rondo blue angeht. Sorry, hatte ein anderes System im Kopf.
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 04. Nov 2009, 13:04
Hallo!

@incitatus

Das kenne ich, ich hatte erst auch das VM-blue im Kopf, -das liegt wahrscheinlich an der häufigen Koppelung der Pro-Ject Plattenspieler mit dem VM´s. Gerade der Debut mit VM-red ist ja eine rect häufige, -geradezu schon klassische-, Kombination.

Der Studie mit dem Rondo-blue ist m.E. hingegen schon eine durchaus ernstzunehmende Kombination, eine typische "Vernunftehe" bei der sich die Kosten im Vergleich zur Leistung sehr schön die Waage halten.

MFG Günther
Aquaplas
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 04. Nov 2009, 13:32
Danke erstmal für die vielen Antworten.
Also weil die Frage gestellt wurde zu meiner Kette.
Als Antreib dient ein Denon QS 1 Vollverstärker um 7800Euronen. (Das Flaggschiff von Denon in Sachen Stereo)
Als Player ein Raysonics Röhren Player den ich um 3500 Eur erworben habe. Allerdings fungiert meist zwischen Player und Verstärker noch ein externer Wandler von Teta. Den ich billigst erworben habe, der allerdings neupreis mal bei 8000 Mark gelegen hat.
Als Lautsprecher kommen meine zwei lieblinge von Jbl zum einsatz. Ein passiver 3 Wege Studiomonitor (JBL Century Gold) den ich 1996 zum Neupreis von 18000 Dollar aus den USA gekauft habe. Nicht zu verwechseln mit dem heutigen Media Mark JBL das alle kennen. Dies ist ein absoluter Ausnahmelautsprecher der im Nahfeld dinge kann wo sich nur wenige Lautsprecher im High End Klische Messen können. In punkto Klarheit Transparenz Dynamik etc... Ich sage dies so bewusst dazu denn leider kommt man selbst als JBL Professional hörer bei den High Endern imma so an als würde man ein Lauthörer sein der auf Bass und sonst nix hört. Wie gesagt dass ist echter Amerikanischer JBL Sound und hat mit dem Heutigen TLX Serien von JBL null und nöche zu tun.
Als verkabelung dient im Chinch Bereich Siltech mit der Serie New Yort, und im Lautsprecher bereich verwende ich Straightwire Virtuoso.
Bei dem Projekt Studie sind 2 Tonarme der 9c und 12c dabei sowie das Ortofon Rondo Blue. Auf den zweiten Arm werde ich mein Ortofon MK2 aus den späten 80gern Montieren.
Als vorverstärker liebäugle ich mit dem Trigon Vanguard 2.Aber der muss erst Testöhren bestehen.
Das ganze steht auf einem Accoustik Rack der Firma Schröders und der Projekt wird noch auf eine Grundplatte kommen, entweder die Original Projekt, oder der Steinmetzer kommt hier zum Einsatz mal sehen...
Ist der Projekt Studie Klanglich ausbaufähig? Ich werde mir irgendwann sicher ein wesentlich Besseres System als das Rondo Blue zulegen. Kann ich solche Systeme mit dem Studie überhaupt ausreitzen?
Danke für Eure Mühe.
Aquaplas
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 04. Nov 2009, 13:34
Ach ja vergessen weils oben gefragt wurde ich bezahle für den Studie inkl. den Zwei Tonarmen und dem Blue 900Eur.
Ist denk ich ein guter Preis. ?!?
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 04. Nov 2009, 20:16
Hallo!

Der Preis geht m.E. in Ordnung wenn es sich um ein gepflegtes Gerät handelt und wenn das Rondo noch nicht wesentlich mehr als höchstens ca. 300 Betriebsstunden gelaufen ist.

Höre dir erstmal das Rondo-blue an, eventuell reicht dir die damit erzielbare Qualität ja schon aus. Das System liegt bereits in einem Segment wo jede kleine Verbesserung gleich richtig Geld kostet.

Der LKöwenanteil an der erzielbaren Qualität macht das Abtastsystem und der verwendete Tonträger. Natürlich spielt der Tonarm ebenfalls eine Rolle aber selbst relativ einfache und günstige Tonarme können hier schon erstaunlich viel, -falls sie mit dem System harmonieren-.

Aber ganz egal wieviel du in ein System, einen Tonarm oder in das Laufwerk investierst, -der schlußendlich limitierende Faktor bei der ganzen Geschichte ist und bleibt die Schallplatte selbst-. Mit deinem Rondo-blue kannst du schon das Gros der auf dem Markt befindlichen Schallplatten ausreizen, (ca. 85%) je weiter du verbesserst um so weniger Zuwachs an Information vom Tonträger selbst wirst du dafür erhalten. Natürlich geht es immer noch etwas besser, aber der Preis dafür wächst im umgekehrten Verhältniss zu den Fortschritten die du damit erzielst. Ganz ähnlich ergeht es dir mit dem Rest der Plattenspieler-Komponenten, nur das hier der Zuwachs noch wesentlich geringer ist und der Preis sogar noch schneller ansteigt.

An deiner Stelle würde ich erstmal das vorhandene kennenlernen, mit mit den spezifischen Problemen der analogen Abtastung vertraut machen und einen Fundus an guten Schallplatten ansammeln bevor ich mir Gedanken über Verbesserungen machen würde. Eventuell ergeben sich für dich dann ganz andere Schwerpunkte.

MFG Günther
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