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Ortofon Rondo Bronze an Denon DP 47F?

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skywalker1koenig
Stammgast
#1 erstellt: 05. Feb 2009, 19:24
Hallo zusammen,

vor kurzem habe ich mir einen "neuen" Dreher zugelegt, einen schönen Denon DP 47F. Montiert habe ich ein Ortofon 2M Bronze. Diese Kombinantion spielt meiner Meinung nach schon recht musikalisch. Nichts desto trotz, bin ich immer auf der Suche nach einer Steigerung.

Nun zu meiner Frage: Ich habe nun die Möglichkeit ein gebrauchtes, aber wohl wenig gespieltes, MC Ortofon Rondo Bronze System zu erwerben.
Würde dieser Tonabnehmer zum Denon passen und würde ich dann damit auch eine Qualitätssteigerung erzielen??

Ich bitte um Eure Hlfe, danke schon einmal.

Grüße
Klaus
skywalker1koenig
Stammgast
#2 erstellt: 05. Feb 2009, 20:20
Hallo,

kann mir keiner helfen??

Gruß
Klaus
stbeer
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 05. Feb 2009, 20:52
Klaus,

bleibe bei Deinem 2M Bronze (dieser ist schon ein sehr guter Tonabnehmer) und aendere Dein Setup. Probiere mal einen anderen Phono-Vorverstaerker oder andere Kabel.

Stefan
skywalker1koenig
Stammgast
#4 erstellt: 05. Feb 2009, 21:09
Hallo Stefan,
danke für den Tipp.

Kabel habe ich verschiedne ausprobiert und bin erst vor kurzem bei dem Black&White NF 102 gelandet und finde dies auch sehr gut. Zwischen dem Denon und dem Cambridge werkelt allerdings das mit dem Dreher fest verbundene Standardkabel.

Den Phono-Pre hat mir mein Händler empfohlen, für diesen Preis prima, besser als der Vorgänger von Pro-Ject.

Welchen Phono-Pre würdest Du mir denn empfehlen, um die Anlage weiter zu entwickeln und was müsste ich dann dafür ausgeben?

Gruß
Klaus
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 05. Feb 2009, 23:49
Hallo!

Ich habe selbst ein Rondo-bronze, das System ist recht gut und gehört neben dem Lyra Dorian zu meinen derzeitig am meisten gehörten Systemen. Das -bronze sollte nicht in einem zu leichtem Tonarm betrieben werden, 10 Gramm eff bewegte Masse ist so ziemlich die Grenze ab der das System wirklich gut klingt.

Allerdings sind die Denon-Tonarme ein Sonderfall, die automatische Dämpfereinrichtung hebelt die normalen Berechnungsgrundlagen aus. Es käme hier also wohl auf ein Experiment an.

Allerdings solltest du dir gut überlegen ob du dir ein Verschleißteil zu einem Neupreis von ca. 700 Euro unter den Tonarm schraubst. In ca. 2-3 Jahren mußt du das -bronze Ersetzen. Selbst wenn du den Ortofon Tauschservice nutzt wirst du für einen klanglich passenden Ersatz zwischen 550 und 600 Euro hinlegen müssen. Denn eines ist klar, wenn du dich mal an Systeme in dieser Qualitäts- und Preisklasse gewöhnt hast wirst du nicht mehr zurückwollen.

MFG Günther
skywalker1koenig
Stammgast
#6 erstellt: 06. Feb 2009, 18:16
Hallo Günther,

danke für die Antwort. Der Hinweis mit den zukünftigen Kosten ist gut und nachvollziehbar. Andererseits sage ich mir, wenn der "Mehrwert/Mehrklang" im Verhältnis steht, dann o.k.. "Mann" gönnt sich ja sonst nichts.

So wie ich die Antwort von Stefan verstanden habe, würde es sich bei meinen Komponenten eher nicht lohnen. Also auch an Dich die Frage: Ist es bei meinen Komponenten notwendig/sinnvoll den Phonopre auszutauschen? Wenn ja, welcher käme dann für mich in Frage?

Freundliche Grüße
Klaus
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 06. Feb 2009, 18:35
Hallo!

Erstmal zum -bronze. Das Ortofon Rondo-bronze hat füe ein Low-Output System eine recht hohe Ausgangsspannung und wird dir auch an deinen jetzigen Phono-Vorverstärker eine deutliche Verbesserung bringen.

Nach meiner Erfahrung bringt ein besserer Phono-Entzerrer gegenüber dem Systemwechsel auf ein höherwertiges System vergleichsweise wenig. Du kannst dir das am ehesten vorstellen wie ein Wechsel zu einem anderem Verstärker (Phono-Entzerrer) gegenüber einem Wechsel zu wesentlich höchwertigeren Lautsprechern (System). Natürlich kann der Verstärkerwechsel noch einen letzten Kick bringen. Aber der Wechsel zu neuen Lautsprechern bringt einen richtigen Sprung.

So schlecht ist dein Cambrigde nun auch nicht daß bei einem Entzerrer-Wechsel mehr als einige Klanglichen Feinheiten drin sind. Beim Wechsel vom 2M-bronze (ich habe übrigens das 2M-black, es hält keinem Vergleich mit dem Rondo-bronze stand) zum Rondo-bronze ändern sich mehr als nur Feinheiten, hier ändert sich die Qualität des Klangbildes.

MFG Günther
skywalker1koenig
Stammgast
#8 erstellt: 06. Feb 2009, 21:05
Hallo,
soweit ich nun verstanden habe, ist der Rondo Bronze TA auf jeden Fall der bessere Tonabnehmer (natürlich auch der teurere TA). Der Haken scheint jedoch zu sein, dass der TA möglicherweise nicht mit dem Denon Tonarm harminiert. Insofern wäre der Kauf des Rondo Bronze auch ein gewisses Risiko?

Habe ich das soweit richtig wiedergegeben? Wie hoch würdest Du das Risiko einschätzen?

Viele Grüße
Klaus
stbeer
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 06. Feb 2009, 22:07
Klaus,

der Kauf eines neuen Tonabnehmers birgt immer das Risiko, dass dieser klanglich nicht zur Deiner Phonosektion passt. Ich selbst habe schon einige hochpreisige Systeme (ich habe es bis zu einem BENZ GLIDER H2 gebracht) an meiner Kette gehoert; letztendlich aber habe ich die Erfahrung gemacht, dass teuer nicht automatisch gut klingen muss (ohne diesen Tonabnehmer schlechtreden zu wollen).

Beispiel: Ich habe bereits einige Threads gelesen wo berichtet wurde, dass gleiche Tonabnehmer am gleichen Vorverstaerker, aber an unterschiedlichen Plattenspielern verschieden klaengen.
Ich habe die Vermutung, dass diese Klangunterschiede weder vom jeweiligen Laufwerk noch vom jeweiligen Tonarm, sondern - so bloed es klingt - vom Tonarmkabel (Kabel zwischen Tonabnehmer und den Anschlussbuchsen des Plattenspielers) oder vom Kabel zwischen Plattenspieler und Vorverstaerker herruehren.

Die Tonarmkabel sind von (mehr oder weniger) kleinem Querschnitt, koennen "glatt" oder verdrillt oder sonstwie sein; je nach Ausfuehrung kann der Tonabnehmer auch unterschiedlich klingen! Eine "Durchverkabelung" von Tonabnehmer bis zum Vorverstaerker halte ich fuer wenig zweckmaessig aufgrund der geringen Querschnitte!
Entsprechend beim Phonokabel; besser klingende Kabel muessen nicht zwangslaeufig teurer sein.
Ausserdem kann man Kabel auch auf das unbedingt notwendige Mass kuerzen!

Stefan


[Beitrag von stbeer am 06. Feb 2009, 22:11 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 07. Feb 2009, 12:02
Hallo!

Der Denon-Tonarm lässt sich nicht mit den üblichen Berechnungsformeln in den Griff kriegen. Die automatische Dämfereinrichtung sorgt dafür das in der Praxis jedes System auf den gleichen Wert gelegt wird. Der Vorteil liegt auf der Hand, ich muß mich nicht mehr um Dinge wie Compliance kümmern sondern kann mein System einfach verbauen und Justieren.

Wenn du das -bronze vorher testen könntest wäre die Sache kein Problem. Eine Klangliche Verbesserung bringt es dir auf alle Fälle. Allerdings inwieweit, -das ist die Frage- und die kann schlußendlich nur das Experiment für dich selbst beantworten. Für Aussenstehende dürfte sich überhaupt keine schlüssige Antwort ergeben solange eine ganze Reihe von direkten Vergleichtests unmöglich ist.

Soweit ich mich an den Denon-Tonarm erinnere (es ist schon eine ganze Weile her seit ich mal einen hier auf dem Tisch hatte, der Denon DP 47F sieht man wirklich nicht alle Tage. ) kann er das Rondo-bronze jedenfalls noch recht gut ausbalancieren. die nutzbaren System-Korpusgewichte gehen bis 12 Gramm, -aber bitte kontrolliere das vorher, meine Erinnerung kann trügen-. Jedenfalls ist der Denon auch für die Verwendung hochwertiger Systeme wie das Rondo-red zweifellos eines ist vorbereitet-, insofern rechne ich eigentlich mit einem recht gutem Gesamtergebniss.

Auch ohne die elektronische Dämpfereinrichtung würde sich die Resonanzfrequenz der System/Tonabnehmerkombination im Moderaten Rahmen bewegen. Die eff. bewegte Masse des Tonarmes liegt mit Original-Denon-Headshell und Rondo-bronze bei ca 9,5 Hz.

Also habe ich auf Grund der oben dargelegten Erwägungen -und mit aller gebotenen Vorsicht-, eine eher günstige Einschätzung des Zusammenspieles von Tonarm/System im Falle des Rondo-red mit dem Tonarm des Denon DP 47F. Ich würde keine Probleme technischer Art erwarten da selbst beim Versagen der Dämpfereinrichtung sich System-Tonarm noch im günstigen Resonanzbereich bewegen. Inwieweit dir das Ergebniss des automatischen "Damping" des Tonarmes gefällt ist natürlich eine Frage die ich aus der Ferne unmöglich beantworten kann, ebensowenig wie dir das unspektakuläre präzise und sehr ruhige aber dynamische Klangbild des -bronze zusagt ebensowenig. Das sind geschmackliche Entscheidungen die nur du für dich fällen kannst und darfst.

MFG Günther
skywalker1koenig
Stammgast
#11 erstellt: 08. Feb 2009, 21:31
Hallo Günther,
danke für Deine ausführliche Antwort. Ich werde wohl noch ein wenig überlegen, ob ich mir den neuen TA zulege.

Freundliche Grüße und noch einen schönen Abend
Klaus
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