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Thorens TD 320 wo liegt der fehler ?

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corpse_grinder
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 05. Nov 2009, 12:17
hallo allerseits

ich bin seit anfang des monats stolzer besitzer eines thorens td 320 mit tp16 und nemm linn k9 system.

mein problem ist nun folgendes, ich habe ein mehr oder weniger permanentes knistern beim abspielen.
es ist leiser als störungen durch staub, den unterschied hör ich deutlich und ich möchte meinen es ist auch unabhängig von den platten.
habe mir am anfang gedacht, gut, leichtes knistern wird normal sein, ist halt keine cd.

habe jetzt aber mal genau die selbe platte auf einem dual 721 bei nem freund gegengehört und dort war so gut wie garkein störgeräusch zu hören ... also muss ja bei mir irgend ein fehler vorliegen.

tonarm und system wurden vom fachmann angebaut und auflagekraft und antiskating nach seiner empfehlung eingestellt.
deshalb schließe ich an diesen teilen mal einen fehler aus, er hat den spieler nach der montage bei sich probe gehört und meinte der sound wäre super.
am verstärker oder den boxen kann es eigentlich auch nicht liegen, ist alles geerdet und erst wenn ich max. aufdrehe ist ein ganz leises brummen zu hören.

meine vermutung ist nun die nadel ... denn wiegesagt, verstärker etc fällt raus, montiert wurdee alles vom profi, die platten liefen auf nem anderen spieler störfrei.
das knistern ist relativ permanent, hört sich an wie störungen durch staub, nur etwas leiser ... aber staub kann es eben nicht sein, da die platte in sehr gutem zustand ist, vorher gereinigt wurde und auf dem anderen spiler problemlos lief.
und ich habe das gefühl, dass hohe töne auch etwas unsauber klingen ..

ich weiß, ferndiagnosen sind sehr schwer, aber wäre sehr nett, wenn mir da jemand helfen könnte.
Ludger
Inventar
#2 erstellt: 05. Nov 2009, 12:33
Hallo und willkommen im Forum,
es könnte sich um statische Aufladung handeln, über die Suchfunktion findest du einiges, z.B. hier:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-9135.html
Gruß
Ludger
Sunlion
Stammgast
#3 erstellt: 05. Nov 2009, 12:37
Grund hierfür ist vermutlich, daß Dein Abtastsystem etwas empfindlicher im Hochtonbereich ist, oder anders formuliert – das Abtastsystem Deines Bekannten ist nicht so gut, wie Deins und kann deshalb die betreffenden Frequenzbereiche nicht wiedergeben.
corpse_grinder
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 05. Nov 2009, 12:44
erstmal danke für die schnellen antworten.

also statische aufladung schließe ich eigentlich auch aus, hab die original thorens gummimatte und entlade die platten vor jedem spielen mit so´ner antistatik bürste ... wenn sie dann geladen wären, würde ich das ja beim wechseln merken, aber da ist eigentlich nichts zu merken (knistern oder anziehungskräfte).

mhh und mein abtastsystem ist also besser, aber daraus resultiert insgesamt nur ein schlechterer sound?
in was für einer ungerechten welt leben wir eigentlich
hangman
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 05. Nov 2009, 12:55
ist der TA neu oder gebraucht?
hast du ihn mal gereinigt?
hast du mal die auflagekraft innerhalb des zulässigen bereiches verändert?
versuch mal unmittelbar vor dem spielen einer platte leicht über den den dreher zu pusten bzw zu hauchen und schließ dann die haube beim spielen...
corpse_grinder
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 05. Nov 2009, 13:07
der ta ist gebraucht, hab ihn nicht gereinigt, da der verkäufer ja meinte, es wäre alles bestens.
gibts denn irgendwo ne idiotensichere anleitung zum säubern? bin da sehr unerfahren.

ja woher weiß ich denn wie groß der zulässig bereich bei der auflagekraft ist ?
1,7 wurde mir empfohlen und das hab ich jetzt eingestellt.

und das mit dem hauchen versteh ich nicht ganz ... die platte anhauchen oder nur die gummimatte darunter ?
hangman
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 05. Nov 2009, 13:30

und das mit dem hauchen versteh ich nicht ganz ... die platte anhauchen oder nur die gummimatte darunter ?


sozusagen die (evtl trockene, statisch geladenene) luft "im" player austauschen...


der ta ist gebraucht, hab ihn nicht gereinigt


befürchte fast hier liegt der hund begraben...
dobro
Inventar
#8 erstellt: 05. Nov 2009, 14:02
Hallo,

das kann, ich sage kann, einen ganz profanen Grund haben. Die Nadel ist nicht sauber oder verbraucht. Ein guter Trick, wenn auch mit Vorsicht zu gebrauchen, ist, einen dieser Putzschwämme aus der Haushaltsabteilung ein wenig anfeuchten und die Nadel mit dem Schwamm vorsichtig zu reinigen. Die Nadel vorher ggf. etwas einweichen im Schwamm oder mit Isopropanol-Alkohol vorreinigen.

Bei mir hat´s gewirkt.

Gruß
Peter
cptfrank
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 05. Nov 2009, 14:40

corpse_grinder schrieb:

ja woher weiß ich denn wie groß der zulässig bereich bei der auflagekraft ist ?
1,7 wurde mir empfohlen und das hab ich jetzt eingestellt.

und das mit dem hauchen versteh ich nicht ganz ... die platte anhauchen oder nur die gummimatte darunter ?


Hallo,
die technischen Daten sind auf verschiedenen Seiten im Net zu finden. Z.B.:www.cartridgedb.com.
Für das K9 sind 1,2-1,8p empfohlen, Du liegst als mit Deinen 1,7p goldrichtig,man sollte immer eher im oberen Bereich arbeiten.
Statische Aufladungen sind nicht so einfach mit einer Carbonbürste wegzuwischen. Da braucht es schon entweder einen geerdeten Mitläufer oder Naßspieler oder, vielleicht etwas feucht sauberwischen.
Da es sich bei beiden Systemen um MM-Tyen handelt, ist es aber fraglich, ob die Ursache wirklich statische Aufladungen sind.
Gruß
Frank
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 05. Nov 2009, 14:42
Hallo!

@corpse_grinder


Nadelreinigung mit einem normalen Bürtchen nimmst du doch hoffentlich ab und an vor? Wenn ja käme folgendes in Betracht:

Das Linn K9 ist ein uraltes Möbel daß schon seit etlichen Jahren nicht mehr hergestellt wird und für das es auch schon fast ebensolange keine (Original-) Ersatznadeln mehr gibt.

Es ist eigentlich ein optisch modifiziertes Audio-Technica System das AT-typisch recht hell klingt.

Der von dir geschilderte Effekt deutet eventuell auf eine abgenutzte Abtastnadel in einem frühen Stadium hin. Hierbei ist die Nadel soweit an den Flanken heruntergearbeitet daß die Nadelspitze anfängt dem Rillengrund bedenklich nahezukommen. Dort unten gibt es aber nichts abzutasten ausser Unebenheiten und Schmutz. Daher rühren wahrscheinlich die zusätzlichen Knistergeräusche.

Es gibt nun zwei Wege um diesem Effekt ein Ende zu bereiten:

1) Du besorgst dir eine Nachbaunadel (Qualität ist reine Glückssache) oder für viel Geld über Ebay eine NOS-Originalnadel (lohnt beim K9 eigentlich nicht wirklich.)

2) Du kaufst dir ein neues System daß dem Plattenspieler angemassen ist und dein Etat nicht zu sehr belastet und daß sowohl in den Tonarm passt wie auch von unten zu verschrauben ist da der TP-16 ( MKIII?) die bekannte Thorens Hausnorm besitzt.

MFG Günther
raphael.t
Inventar
#11 erstellt: 05. Nov 2009, 16:02
Hallo Leute!

Heizperiode = trockene Luft = vermehrtes Knistern.

Mehr Pflanzen oder Luftbefeuchter können hilfreich sein.

Grüße Raphael
corpse_grinder
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 05. Nov 2009, 17:21
ja also die nadel reinige ich schon ich schon regelmäßig .. aber nur mit nem pinsel .. sauber dürfte sie aber denke ich sein.

neues system fällt definitiv als lösung aus, der spieler hat mein budget erstmal ausgereizt.

das mit der heizperiode kann ich eigentlich auch ausschließen, denn ich heize nicht, da im neubau alle um uns rum heizen, das genügt.

kennt den jemand ein tutorial, wie ich den ta ohne große mühen reinigen kann? wenn ich das gemacht habe, müsste sich der fehler ja auf die nadel beschränken ...
hoppelkopp
Stammgast
#13 erstellt: 05. Nov 2009, 18:12
Naja, man muss nicht selber heizen, um trockene Luft im Raum zu haben. Lüftest du regelmäßig?

Der Tipp mit den Pflanzen ist nicht schlecht.

Hast du Peters ("dobro") Vorschlag schon ausprobiert (gründliche, feuchte Nadelreinigung)?

Gruß Jan
corpse_grinder
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 05. Nov 2009, 18:24
mhh nee also lüften tu ich jetzt nicht grad oft ... solllt ich das tun ?

pflanzen werd ich mal in erwägung ziehen ... aber ehrlich gesagt, das scheint mir eher perfektionismus zu sein, als wahre fehlerbehebung. ich meine es kann doch nicht sein, dass einzig wegen der raumlauft so ein störgeräusch entsteht (mein freund bei dem gegengehört wurde hat übrigens auch keine pflanzen im zimmer etc..).

mh nein feucht gereinigt habe ich die nadel noch nicht.
wäre dankbar ,wenn jemand in ein paar sätzen erklären könnte, wie ich am effektivsten (und möglichst unkompliziert) den ta reinigen kann.
dann würde ich nadel+ta-reinigung morgen in angriff nehmen und nochmal berichten, welche veränderungen das brachte
hoppelkopp
Stammgast
#15 erstellt: 05. Nov 2009, 18:36

corpse_grinder schrieb:
nein feucht gereinigt habe ich die nadel noch nicht.

Dann mach das mal. Wie, hat ja Peter schon geschrieben. Den Schwamm immer nur von hinten nach vorn ziehen, nicht umgekehrt!

Ich verstehe, dass dir das mit der Luftfeuchte wie ein schräger Tipp aus dem Haushaltsforum vorkommt. Es ist aber durchaus ernst gemeint. In zu trockener Luft fliegen die Staubteilchen nur so umher, da kann man die Platte noch so gründlich vor dem Abspielen putzen – es hilft nichts, weil der Staub gleich wieder dran klebt.

Gruß Jan
hangman
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 05. Nov 2009, 18:49

pflanzen werd ich mal in erwägung ziehen ... aber ehrlich gesagt, das scheint mir eher perfektionismus zu sein, als wahre fehlerbehebung. ich meine es kann doch nicht sein, dass einzig wegen der raumlauft so ein störgeräusch entsteht (mein freund bei dem gegengehört wurde hat übrigens auch keine pflanzen im zimmer etc..).



das kannst du rausfinden in dem du mal reinhauchst, in den player, und eine kurzfristige besserung auftritt...
aber ich werd ja ignoriert...


aber ich bleib dabei: glaube eher an ein verschlissene oder verschmutzte nadel.
statische aufladung zeigt sich imho durch knistern, aber nicht durch verzerrungen...
corpse_grinder
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 05. Nov 2009, 18:51
ja okay ,aber nochmal ,lüften oder nicht ?
denke mal ja, draußen regnets ja zur zeit ständig *g*

und was fürn schwamm soll das genau sein? habe das standart ding vor augen ,mit so schwarzer rauherer seite oben ... an der gelben seite sind doch dann aber so kleines löcher, da verfängt sich die nadel doch dann drin ,oder ?

und das kann ich doch dann bestimmt auch nicht mit normalem leitungswasser machen ,oder ?

isopropanol-alkohol habe ich zufällig nicht zuhause ,nur trinkbaren

@hangman: hab mir schon die lunge rausgehaucht, du wirst also nicht ignoriert *g*
brachte aber jetzt nicht wirklich besserung ...

und verzerrt ist es ja halt auch nicht richtig ,weiß nicht wie ich das genau beschreiben soll, sit halt manchmal so, dass sich zb gitarren unsauber anhören, als ob das störgeräusch dabei mehr zum tragen kommt, deshalb tendiere ich ja auch zur nadel als fehlerquelle


[Beitrag von corpse_grinder am 05. Nov 2009, 18:53 bearbeitet]
Bepone
Inventar
#18 erstellt: 05. Nov 2009, 19:09
Hallo,

zur sorgfältigen Nadelreinigung geht auch ein kleiner Nadelpinsel, den man in Isopropanol befeuchtet.

In ganz hartnäckigen Fällen eine mit Isopropanol befeuchtete Ecke Schreibmaschinenpapier an der Nadel seitlich entlang ziehen.

Und Achtung, stets von hinten nach vorn bürsten, sonst knickt u.U. der Nadelträger ab. Auch nicht zu stark seitlich drücken.


Isopropanol gibt's in der Apotheke, 500ml ca. 5-10€. So große Mengen benötigst du natürlich nicht.
Das Zeug ist aber zu vielen Anwendungen gut, z.B. auch für Ton- und Videoköpfe, Andruckrollen, CD-Player-Laser und was der Dinge mehr sind.


Gruß
Benjamin
corpse_grinder
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 05. Nov 2009, 19:13
mhh okay ... dann komm ich um das zeug wohl nicht drumrum
Ludger
Inventar
#20 erstellt: 05. Nov 2009, 19:18
@Hangman:

genau das schrieb der Themenersteller:
"mein problem ist nun folgendes, ich habe ein mehr oder weniger permanentes knistern beim abspielen"

Gruß
Ludger


[Beitrag von Ludger am 05. Nov 2009, 19:18 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#21 erstellt: 05. Nov 2009, 19:51
Hallo!

Zwar kann eine gründliche Nadelreinigung mit einer Druckerpapierecke und Isopropanol nichts schaden aber ich befürchte stark es wird in deinem Fall nichts nutzen. Die von dir geschilderten Effekte der leichten Verzerrung und das Knistern deuten ziemlich eindeutig auf einen Nadelverschleiß hin.

Auch wenn es dir nicht gefällt, um zumindestens eine neue Abtastnadel kommst du, -fürchte ich-, wohl nicht rum. Diese hier sollte auf das K9 passen: http://www.amazon.de...ef=pd_sl_nkp4s9dy9_b

Der gesamte AT-Frosch kostet nur 21 Euro. Justieren mußt du da nichts, nur die Nadel abziehen und auf das K9 stecken.


MFG Günther
Ludger
Inventar
#22 erstellt: 05. Nov 2009, 19:53
Hallo,
auf das K9 passt auch die Nadel des AT95, das ganze klingt sogar überraschend gut (wenns auch ein wenig komisch aussieht).
Gruß
Ludger


[Beitrag von Ludger am 05. Nov 2009, 19:54 bearbeitet]
Ludger
Inventar
#23 erstellt: 05. Nov 2009, 19:55
Hallo Günther,
meinst du auch das AT95? Sehe gerade, dass du "AT-Frosch" schreibst. Der Link funktioniert übrigens nicht.
Gruß
Ludger
corpse_grinder
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 05. Nov 2009, 19:56
ja okay, das schockt mich nicht sonderlich, war ja meine erste vermutung.

hörbert der link zu amazon funzt leider net ... hat denn jemand erfahrungen welche nadel besser ist ? die vom at95 oder die aus deinem amazon link (der hoffentlich ncohmal richtig erscheint )
hangman
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 05. Nov 2009, 19:57

Ludger schrieb:
@Hangman:

genau das schrieb der Themenersteller:
"mein problem ist nun folgendes, ich habe ein mehr oder weniger permanentes knistern beim abspielen"

Gruß
Ludger


dachte ich hatte was "verzerrung bei gitarren gelesen"
corpse_grinder
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 05. Nov 2009, 19:59
jain ... wiegesagt verzerrung war vielleicht blöd ausgedrückt, sagen wir eher, die qualität wird bei bestimmten frequenzen immer schlechter ...

also bei manchen tönen hab ich eben das gefühl, dass das knistern lauter wird.
hangman
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 05. Nov 2009, 20:05
ähm, ich möcht hier wirklich niemandem zu nahe treten, aber hätte der 320er nicht sowieso n etwas besseres system vedient...?
corpse_grinder
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 05. Nov 2009, 20:09
wiegesagt, habe ihn so zu meinem budget bekommen können.
werde sicherlich iwann ein angemessenes system acnhrüsten, aber zur zeit ist das finanziell einfach nicht drin, deshalb muss ich das jetzt erstmal so zum laufen kriegen
Hörbert
Moderator
#29 erstellt: 05. Nov 2009, 20:21
Hallo!

Der Amazon-Link führte zu einem Angebot für ein At-95E, da kostet der AT-Frosch ( = AT-95, sieht nicht nur so aus Quakt auch so. gerade mal 20,95€.

Die Qualität ist zwar nicht diskutabel und hangman hat 100%tig Recht damit das der Thorens zumindestens ein System in der 150-250 Euro-Klasse verdient hätte. Aber wo kein Geld dafür da ist haben die Ohren ihr Recht verloren.

MFG Günther
corpse_grinder
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 05. Nov 2009, 20:24

Hörbert schrieb:
Hallo!
Aber wo kein Geld dafür da ist haben die Ohren ihr Recht verloren.

MFG Günther


heißt also auf gut deutsch, mit dem linn k9 muss ich knistern in kauf nehmen und auch der kauf einer neuen nadel würde keine signifikante verbesserung bringen?
Hörbert
Moderator
#31 erstellt: 05. Nov 2009, 21:14
Hallo!

Doch, sowohl des Knistern wäre vermutlich weg wie auch die Gefahr gebannt dir mit einer abgenudelten Nadel die Schallplatten zu ruinieren.

Aber bevor du dich zu diesem Schritt entschließt kannst du erstmal versuchen die alte Nadel noch einmal mit der Papier- und Alkoholmethode Grundzureinigen. Sollte sich dadurch -wie ich fürchte-, keine eindeutige Verbesserung (damit meine ich so gut wie kein Kinstern mehr, nicht ein "vieleicht weniger Knistern!) ergeben. Solltest du dir die neue Nadel zulegen.

Qualitativ und Klanglich ergibt sich klar eine relative Verbesserung da die jetzige Abtastnadel runter ist. Absolut gesehen ist der Umstieg auf die AT-95E Nadel eher eine Verschlechterung da eine unabgespielte K9-Nadel immer noch eine oder gar zwei Qualitätsstufen oberhalb der AT-95-Nadel anzusiedeln wäre.

Da du ja offenbar einen TD-320 ohne MK hast, also aus der ersten Serie ist bei dem Plattenspieler wohl der TP-16 MKIII verbaut?

In diesem Fall ist sowohl das AT-95 wie auch das K9 ohnehin alles andere als ideal passend. Hier gehört z.B. ein Ortofon Vinylmaster-silver oder zumindestens -red unter die Headshell oder auch ein Ortofon OM-30S, OM-40S um die Qualität des Tonarmes zu nutzen.

Aber wenn du eben kein Geld dafür übrig hast ist eben nix zu machen.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 05. Nov 2009, 21:15 bearbeitet]
corpse_grinder
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 05. Nov 2009, 21:29
ich weiß nur ,dass es ein tp16 ist, welcher genau kann ich nicht sagen, woran kann man das denn erkennen ?

was mich stutzig macht, ist eben dass mein verkäufer meinte, das linn würde sehr gut passen ... und ich habe nicht das gefühl, dass er mir irgendwas aufschatzen wollte, er hätte mir auch ohne murrn ein anderes system draufgebaut und war auch ansonsten sehr kompetent und hilfsbereit ... deshalb bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass das linn k9 ne gute lösung wäre...

hatte auch das ortofon silver schon im blick ... es ist ja bld weihnachten, wenn das putzn nichts bringt, werde ich wohl lieber gleich das system kaufen ,anstatt einer neuen nadel.

vermisse aber immernoch eine kurze anleitung zum reinigen des ta ... hat da niemand was für mich ?
Hörbert
Moderator
#33 erstellt: 05. Nov 2009, 21:42
Hallo!

Die Methode mit dem Papier und dem Alkjohol ist weiter ober von Bepone doch ausführlich beschrieben worden.

Es gibt noch eine Alternative dazu: hier brauchst du bloß ein Glasfaserpinsel den du in jedem Schreibwarengeschäft Kaufen kannst. Einfach mehrmals von hinten nach vorne über den Nadelträger nebst Nadel streifen und den Tonarm dabei nicht arretieren dann kann er einfach nach oben ausweichen wenn der Druck zu hoch wird. Danach noch mal mit dem normalen Pinsel drübergehen.

Das K9 wurde früher oft von Thorens und Linn-Händlern ungeachtet seiner Eignung in Thorens-Plattenspieler verbaut. Linn hatte halt zeitweise einen Mordsruf. Eventuell ist dein Händler einfach nicht auf einem aktuellen Standsondern hängt etwas hinterher.

Den genauen Typ des auf deinemd TD-320 verbauten TP-16 kannst du leicht über Holgers Seite bestimmen, -dort findest du nahezu alles über Thorens was es zu wissen gibt -: http://www.thorens-info.de/html/intro.html

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 05. Nov 2009, 21:43 bearbeitet]
corpse_grinder
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 05. Nov 2009, 21:50
okay ,also ist ein mk IV...

ja wie ich die nadel säubere hab ich ja schon verstanden, aber hangman meinte weiter oben ja, dass ich mal den ganzen ta reinigen sollte .. oder meinte er damit nur die nadel?
hangman
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 05. Nov 2009, 21:51

oder meinte er damit nur die nadel?


yep

edith sagt:
man könnte natürlich auch die ganzen kontakte der käbelchen etc mal "reinigen", was in diesem falle aber nicht viel bringen wird...

edith sagt nochmal was:
ist das headshell abnehmbar? wenn ja sollte man hier wirklich mal die kontakte und deren vorspannung prüfen!
hatte das mal an nem sony :
ein kontakt hatte etwas wenig vorspannung und dadurch gab es verzerrungen...


[Beitrag von hangman am 05. Nov 2009, 21:59 bearbeitet]
corpse_grinder
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 05. Nov 2009, 21:58
achso .. gut dann werd ich mir morgen isopropanol besorgen und die nadel bearbeiten ... dann sind wir alle schlauer.


erstmal vielen dank für die vielen tipps bisher
Hörbert
Moderator
#37 erstellt: 05. Nov 2009, 22:09
Hallo!

Holla, wenn es ein MK IV ist hast du wirklich einen sehr guten Tonarm, hier passt das Linn K9 zumindestens technisch recht gut. Allerdings sind dann die von mir empfohlenen Systeme nicht ideal.

Hier wäre m.E. eher ein Goldring - Eroica LX H (HX) passender, das System ist im Bereich bis 300 Euro für mich das MC mit dem besten Preis-leistungsverhältniss. Von diesem System gibt es sowohl eine High-Output wie auch eine Low-Output Variante.

Der Tonarm verträgt auch noch wesentlich hochwertigere Systeme aber das ist zumindestens im Augenblick wohl eher Zukunftsmusik.

MFG Günther
corpse_grinder
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 05. Nov 2009, 22:16
wie was 300 euro ... immer langsam ich bin student

noch bin ich auch nicht so audiophil, dass ich das ultimativ beste system haben will ,mir würde ein relativ gutes störungsfreies system ja vorerst reichen ...
Hörbert
Moderator
#39 erstellt: 05. Nov 2009, 22:26
Hallo!

Das Eroica ist von einem Ultimativen System noch weit entfernt. Es ist aber sehr gut in seinem Preissegment.

Aber ich verstehe dich durchaus, deswegen hier ein System das du dir eigentlich gleich an Stelle der AT-95 Nadel kaufen könntest und das in jeder Beziehung besser wäre als dein K9 und erst recht als ein AT-95. Es liegt hoffentlich noch in deiner Preisklasse: http://www.williamth...173-182_p5720_x2.htm

Das ist der Clone eines ehemaligen Technics-Systems (EPC-270C) und das solo seinerzeit ca 280 DM gekostet hat.

Es passt noch recht gut zu deinem Tonarm und war seinerzeit ein recht gutes Mittelklassesystem.

MFG Günther
corpse_grinder
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 05. Nov 2009, 22:45
hehe ja 40 euro sind durchaus drin ... ist ja doch schon ein unterschied zu 300 euro *g*

wenn dir noch was bessers einfällt ,kannst ruhig noch mehr vorschläge machen .. ich sag mal 125 euro wären absolute obergrenze
Hörbert
Moderator
#41 erstellt: 05. Nov 2009, 23:05
Hallo!

Bleib mal dabei, das ist das Billigsystem mit dem besten Preis-Leistungsverhältniss das ich zur Zeit kenne.

Mein Ratschlag wäre erstmal das Nagaoka solange zu benutzen bis du dir genügend Geld zusammengespart hast um dir was richtig gutes zu leisten. Zum Beispiel ein Benz-Micro ACE-H oder auch L. Das kostet so um die 560-580 Euro herum und ist ein recht gutes Oberklassesystem daß deinen Tonarm voll ausreizen kann. Mit so etwas machst du Nägel mit Köpfen.

Es ginge natürlich immer noch teuerer und besser aber das sind dann vergleichweise winzige Schritte für jeweils sehr viel mehr Geld. Systeme vom Range eines ACE sind quasi eine Vernuftsgrenze.

MFg Günther
corpse_grinder
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 05. Nov 2009, 23:16
okay alles klar ...

habe gerade noch etwas festegestellt, habe darüber glaub ich hier auch schon was gelesen.

und zwar ist das system ja an 2 schrauben am tonarm festgemacht ... berühre ich die rechte schraube passiert nichts, berühre ich aber die linke schraube, habe ich ein extremes störgeräusch in den boxen ...

was ist das ? fehlende erdung ? falsche verkabelung ? evtl. sogar die ursache des poblems ? *g*
hangman
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 06. Nov 2009, 07:22
oha!
corpse_grinder
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 06. Nov 2009, 07:31

hangman schrieb:
oha!


mhh könnt ich noch ein paar infos mehr bekommen ?
hangman
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 06. Nov 2009, 07:39
gerne:

es ist freitag morgen, ca 7.38h, wir haben 0,7°c, leichten nebel und es ist windstill...

ansonsten: mal die kpl verkabelung prüfen! von headshell zum TA, vom dreher zum amp, usw...
corpse_grinder
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 06. Nov 2009, 07:41
alles kalr, also ist das nicht gut, so wie es ist, das wollt iche rstmal wissen .. konnt ja auch normal sein

und hier scheint die sonne
Ludger
Inventar
#47 erstellt: 06. Nov 2009, 08:11
Hallo,
hier sind es 8 Grad und es ist bewölkt.
Zum Thema: ich kann dir auch nur das von Günther empfohlene Nagaoka MM 321 BE wärmstens empfehlen, ein besseres Einsteigersystem ist mir nicht bekannt. Und besser 40€ investieren als 25 für das AT 95.
Um das 321er deutlich zu übertreffen, musst du mindestens 100€ ausgeben.
Gruß
Ludger
Hörbert
Moderator
#48 erstellt: 06. Nov 2009, 10:17
Hallo!

@corpse_grinder

Das Brummen und deine kleinen Knackser sind zwei Probleme die m.E. nichts miteinander zu tun haben.

Brummen bei der Berührung des Systems deuten auf eine schlechte verbindung von System und Tonarmmasse hin. Das würde aber nicht zu einem permanenten leichten Knistern führen sondern zu einem mehr oder weniger lautem Grundbrummen das die ganze Zeit über da wäre.

Das K9 ist ein uraltes Audio-Technica-System der unteren Preisklasse, nach all den Jahren kann da schon mal eine interne Kontaktstelle oxidiert sein. Ich würde die Schraube einfach ein wenig nachziehen, eventuell hat sie ja nur keinen festen Kontakt mit dem Metallkorpus des Systems.

MFG Günther
corpse_grinder
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 06. Nov 2009, 16:26
nadelreinigung mit isopropanol vorgenommen -> keine veränderung

ergo, neues system ... mein armer geldbeutel
violette
Stammgast
#50 erstellt: 06. Nov 2009, 17:21
Hallo


"tonarm und system wurden vom fachmann angebaut und auflagekraft und antiskating nach seiner empfehlung eingestellt"

Welcher TD Version hast Du ?

Wichtig ist 1 kpl überprüffung von TA + Lagerverbindung
Mehr Hilfe per Mail

Mfg
Joel
Hörbert
Moderator
#51 erstellt: 06. Nov 2009, 17:58
Hallo!

@violette

Hallo Joel, schön mal wieder von dir zu hören.

@corpse_grinder

Na ja, daran mußt du dich beim Hobby Schallplattenhören einfach gewöhnen, es gibt eigentlich immer irgendetwas für das etwas Geld draufgeht.

MFG Günther
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Thorens TD-320 auf Vordermann bringen - wie?
Murmler am 21.02.2007  –  Letzte Antwort am 08.03.2010  –  58 Beiträge
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