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tips fuer ein preiswerteres modell

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Autor
Beitrag
tlange
Neuling
#1 erstellt: 15. Dez 2009, 16:55
Hallo,

es geht um ein paar Tips fuer nen Plattenspieler. Ich kann nicht soviel Kohle ausgeben, ich sag mal um die 150 waere so ein optimaler Wert. Ich weiss, 150 is nich viel. Aber wonach sollte ich denn suchen?
Z.B. lieber gebraucht als neu? Hab schon gelesen, dass aeltere Geraete durchaus eine gute Wahl sein koennen. Aber wenn der Tonabnehmer dann doch kaputt ist... sind die Ersatzteile sehr teuer?
Neu z.B. Sony PS-LX 300 oder gibts besseres?
Modell mit Vorverstaerker?
etc etc...

Vielen Dank fuer ein paar Hinweise, wie Ihr seht, bin ich eher unbeleckt...

Torsten

Ergaenzung: Interessant waere vielleicht noch, was man mindestens ausgeben sollte, fuer ein solides Geraet. Kann auch Halbautomat sein...


[Beitrag von tlange am 15. Dez 2009, 17:05 bearbeitet]
Fastsonic
Stammgast
#2 erstellt: 15. Dez 2009, 17:02
Ich würde nach einem gut erhaltenen Dual Modell Ausschau halten. Möglichst neu überholt, so das Du selbst erstmal keine Hand anlegen musst.
Am besten Kauf durch Kleinanzeigen/Forum/Dual-Board und selbst vor Ort abholen und Einweisen lassen

z.B. so was hier + neuen Tonabnehmer drunter schnallen.

http://www.dual-board.de/index.php?page=Thread&threadID=26540
tlange
Neuling
#3 erstellt: 15. Dez 2009, 18:47
Danke, ist ja erstmal ein guter Hinweis, dass sich auch ein sehr viel aelteres Geraet lohnt.

Was erhebt denn solch ein aelteres Teil, z.B. dieser Dual 1209 ueber einen preiswerteren (150..200 €?) Plattenspieler?


Danke nochmal,
Torsten
Fastsonic
Stammgast
#4 erstellt: 15. Dez 2009, 19:02
Der da oben war nur ein Beispiel, dürfte aber trotzdem besser sein als ein aktuelles 150€ Gerät. Was genau besser ist sollen Dir lieber die absoluten Spezialisten erklären

Für dein Budget würdest Du einen 701 oder 721 incl. Tonabnehmer (mglw. V15III) bekommen. Besser gehts kaum(man möge mich verbessern wenn dem nicht so ist). Diese wären dann auch noch Wartungsfreier, wegen Direktantrieb.


[Beitrag von Fastsonic am 15. Dez 2009, 19:04 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 15. Dez 2009, 19:41
Moin,


Fastsonic schrieb:


Was erhebt denn solch ein aelteres Teil, z.B. dieser Dual 1209 ueber einen preiswerteren (150..200 €?) Plattenspieler?


Eigentlich alles!

Die alten Dual- Geräte mit der 9 am Ende ihrer Typenbezeichnung waren die "ganz grossen" Geräte.

Deren Qualität zeigt sich allein schon dadurch, dass viele davon noch laufen.

Ein Dreher für unter ca 200 Euro ist nur billiger Plastikschrott.

Manche davon funktionieren zwar einigermassen, aber ein Genuss ist das meistv eher nicht.
(schon beim Anfassen.....)

Bei Neugeräten fangen die brauchbaren Geräte m.E. bei den kleinsten Pro-Ject Modellen an.
(Debut oder so, ca ab 200 Euro aufwärts)

Die sind zwar auch etwas fipselig gebaut und haben anscheinend manchmal Verarbeitungsmängel (brummende Motoren), eignen sich aber mit ordentlichem Tonabnehmer durchaus zum Musikhören.
(OMB5 oder OM5e vergiss einfach)

Im Vergleich mit guten Gebrauchtgeräten stimmt aber das Preisleistungsverhältnis nicht.

Für den Anfang würde ich auch nach einem überholten, gebauchten Gerät mit Garantie schauen.
(Dual, Thorens)

Eine andere Möglichkeit wäre z.B. ein gut erhaltener Technics aus einer kleineren Modellreihe.

Ich kenne persönlich z.B. den SL-D2 und SL-D3.

Beide um 50 Taler in der Bucht zu bekommen.

Beide sind bis auf die Automatikfunktion gleich.

Die Technik ist simpel und solide, so dass kaum Wartung nötig ist.

Verschleiss ist nur bei extrem beanspruchten oder misshandelten Geräten wahrscheinlich.

Meine beiden waren ziemlich übel zugerichtet, technisch aber 100%ig OK.
(kein Spiel in Tonarm oder Tellerlager, Automatik OK usw., nur bei einem die Nadel abgebrochen)

Wenn noch das originale Technics 270C System dran ist, notfalls neue Nagaoka- Nadel für das 321 be kaufen und geniessen.

Das ist schon eine recht gute Kombi.

Ein Phonoeingang ist bei deinem Verstärker vorhanden?

Sonst kommen billigstenfalls noch ca 20 Euro für einen Dynavox TC750 Phonovorverstärker dazu.

Aufrüsten kannst du immer noch.

Gruss, Jens
Bepone
Inventar
#6 erstellt: 15. Dez 2009, 20:07
Moin Jens,

stimme dir fast uneingeschränkt zu.
Der 1209 gilt aber, so ich informiert bin, als der "kleine Bruder" des wirklichen Dickschiffes 1219, ähnlich wie später der 1218.

Hat auch z.B. den kleinen Teller und kein kardanisches Tonarmlager.

Trotzdem um Längen besser als der heutige 100€ Müll.
Der 1209 ist ein Plattenspieler und kein Elektroschrott.


(Der richtige dicke Vorgänger des 1219 ist wohl der 1019, obwohl dieser auch den kleinen aber schweren Teller und den kurzen Tonarm ohne Kardanlager hat)


Gruß
Benjamin
halo_fourteen
Stammgast
#7 erstellt: 15. Dez 2009, 20:14
Ich bin zwar auch kein Profi, aber mein Tip:
am Besten nur per Abholung.

Habe mittlerweile 3 PS gekauft per Versand, bei 2 von 3 ist die Haube nicht ganz angekommen.
Funktionieren tun allerdings alle noch.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 15. Dez 2009, 21:04
Moin,

na gut, erwischt.

Den 1209 kenne ich nicht.

Gruss, Jens
applewoi
Stammgast
#9 erstellt: 15. Dez 2009, 21:15
Mein Tip ist auch SL-B3 mit Riemen oder SL-D33 mit Directdrive von Technics.
Top Geräte für relativ kleines Geld und laufen wie ein Uhrwerk, haben nur nicht das Image und den Preis von Thorens(und das sagt ein Thorensfan!)

Kenne beide Geräte aus dem Bekanntenkreis, verrichten dort seit mehr als 20 Jahren klaglos ihre Dienste.


frnk
rorenoren
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 15. Dez 2009, 21:36
Moin,

beim SL-B3 ist der Tonarm deutlich einfacher/billiger gelagert.

M.E. keine gute Lagerung, die zudem zu Spiel zu neigen scheint.

Die Antriebe mit den relativ einfachen DC Motoren sind zwar ausreichend, nach so vielen Jahren aber nicht selten laut.
(Sinterlager im Motor "trocken")

Daher empfehle ich, zugegeben etwas eintönig, nur die Direkttriebler, die m.E. zumindest diese Probleme nicht kennen.

Der SL-D33 dürfte den SL-D2 und 3 ähneln und damit sehr gut sein.

Wie gesagt, bei den Technics Riementrieblern ist oft der Tonarm billiger als bei den parallelen DD.

Sicher meist besser als "neues Zeug" unter 200 Euro.

Durch das Alter und die "windige Lagerung" m.E. eben doch stärker risikobehaftet.
(verglichen mit den kardanisch gelagerten Armen der DD)

Gruss, Jens
tlange
Neuling
#11 erstellt: 16. Dez 2009, 20:43
Hallo,

sorry, hatte ziemlich Stress und konnte nicht vorher antworten... Also vielen Dank fuer die Orientierungshilfen. Nun kanns mit der Suche nach einem guten Stueck losgehen (sie hat schon begonnen)!

Gruss, Torsten
killnoizer
Inventar
#12 erstellt: 17. Dez 2009, 16:33
. . . da muss ich mich mal anschliessen , insbesondere da bei den Technics der kleineren Baureihen die Tatsache ob nun Riemen oder DD - getrieben praktisch keinen einfluss auf den Preis hat, würde ich auch immer den DD vorziehen .

Übrigens ist es auch egal ob der dann mit oder ohne Quarzkontrolle ist , die Gleichlaufschwankungen dieser Plattenspieler sind alle jenseits von Gut und Böse !

Übrigens sind auch die Technics mit gradem Tonarm und T4P System empfehlenswert , die sind teilweise so günstig das du dir noch Säckeweise Ersatznadeln dazu kaufen kannst .

Und narrensicher ist für diese Baureihen noch eine Untertreibung .

Mit etwas Geduld findest du ein Gerät in deiner Nähe , dann kannst du dir den unsachgemäßen Versand auch noch ersparen .

Gerrit
Denim_Demon
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 18. Dez 2009, 10:48
Hallo Torsten,

um den anderen Dreher-Hersteller mit dem großen "D" am Anfang auch noch mal ins Spiel zu bringen, möchte ich hier schnell noch den Denon DP 37 F (stylisher Vollautomat mit Direktantrieb) nennen. Den habe ich, samt sehr gutem Tonabnehmer, für genau 150 EUR im Superzustand mit Widerrufsrecht und 1 Jahr Garantie erwerben können.

Ich will die Online-Gebrauchtangebote und den damit verbundenen Versand auch nicht völlig verteufeln, denn immerhin gibt es dort auch Händler, die sich der Restauration analoger Schätzchen verschrieben haben und die Dreher zum fairen Preis anbieten und extrem gut verpackt versenden. Von Privatauktionen würde ich auch eher die Finger lassen, aber ich denke man kann sagen dass man bereits am Auktionstext erkennt wie genau es der Anbieter mit der Sorgfalt beim Versenden nimmt. Oft steht bereits im Text dass Erfahrung im Plattenspielerversand vorhanden ist, dass er fachgerecht verpackt wird o.ä...
Ich habe damit bisher jedenfalls gute Erfahrungen gemacht.

Viel Erfolg bei deiner Suche!

Grüße, Axel
killnoizer
Inventar
#14 erstellt: 18. Dez 2009, 18:53
wo wohnt der Kollege denn überhaupt ?

sorry wenn das schon genannt wurde , aber zB. könnte ich hier in Hannover mind. 5 - 6 sofort spielbereite und käuflich erhältliche Klassiker nennen , alle unter 100,- .


mir persönlich würde es auch nichts ausmachen einem einsteiger kurz zu helfen , andere Mitglieder hier könnten das in ihrer Gegend sicher auch .


to be continued .
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