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Soll ich mit Dolby aufnehmen?

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Käfermicha
Stammgast
#1 erstellt: 16. Dez 2009, 23:07
Ich habe ein Onkyo TA-2060 (mit Dolby B) und ein Yamaha KX-690 mit Dolby S.

Bisher habe ich fast immer ohne Dolby aufgenommen. Mir geht es vor allem um die Abwärtskompatibilität, seitdem meine Walkmen seit Jahren kaputt sind, höre ich aber nur noch an den Tapedecks.

Daher frage ich mich, soll ich

a) mit Dolby B
b) mit Dolby S

oder c) ganz ohne Dolby aufnehmen.

Ich habe gelesen, dass Dolby S Aufnahmen auch auf dem anderen Tapedeck gut klingen...

Bänder habe ich neben dem Eisenoxidschrott nur die TDK-SA, was anderes gibts ja eh nicht mehr.

Michael
hoppelkopp
Stammgast
#2 erstellt: 17. Dez 2009, 12:38
Von welcher Quelle willst du denn aufnehmen?

Der Unterschied zwischen Dolby B und S ist schon deutlich. Ich habe für mich entschieden, mit dem bestmöglichen NR-System aufzunehmen (also Dolby S), wenn das Band auf dem selben Deck auch wieder abgespielt werden soll.

Im Bad habe ich aber auch noch einen alten Stereo-Portable zu stehen, der keinerlei NR hat. Der wird mit Dolby B-Kassetten beschickt und der Höhenregler leicht herunter gedreht.

Gruß Jan
killnoizer
Inventar
#3 erstellt: 17. Dez 2009, 16:42
Der Wunsch nach Abwärtskompatibilität bedeutet doch das die Cassetten problemlos auf anderen Geräten wiedergegeben werden sollen .

Je aufwendiger der Vorgang der Rauschunterdrückung ist umso größer wird auch die Fehlerwahrscheinlichkeit . Und zwei nicht baugleiche Geräte 100% gleich zu justieren kostet schon eine Menge Mühe und technische Vorraussetzungen .

Alleine der unterschiedliche Wiedergabepegel kann sehr unangenehm in Erscheinung treten .

Dolby B Aufnahmen sind auch noch erträglich ganz ohne Dolby Schaltkreise abzuhören , empfiehlt sich dann zB. bei schlecht justierten Wiedergabeköpfen .

Ausserdem kannst du damit dem schleichenden Höhenverlust entgegenwirken der bei einigen Cassetten nicht ganz zu vermeiden ist .
Käfermicha
Stammgast
#4 erstellt: 17. Dez 2009, 19:39
Ich nehme meist von CD auf, aber eher Rockmusik, also keine Klassik.

Das Rauschen stört mich an sich nicht so sehr, aber die mit Dolby S aufgenommenen Aufnahmen klingen schon sehr gut... Wenn man es richtig macht, kann man aus der Kassette ja doch einiges herausholen.
Burkie
Inventar
#5 erstellt: 21. Dez 2009, 12:41
Hallo,

Dolby S soll recht empfindlich auf Abweichungen der Tonbandempfindlichkeit bzw. auf die Wiedergabeverstärkung reagieren. Von daher würde ich Dolby B nehmen. Ich bemerke z.B. bei Dolby C, dass etwa impulsartige Signale zwar rauscharm, aber auch etwas seltsam "gepresst" klingen.
Wenn man nicht unbedingt ganz rauschamre Aufnahmen benötigt (etwa, lediglich bei CD-Überspielungen fürs Auto-oder Küchenradio), würde ich nur Dolby B oder gar kein Dolby nehmen.
Ansonsten würde ich das schwächste Dolby-System nehmen, welches gerade den benötigten Rauschabstand für die jeweilige Aufnahme hinbekommt.

MfG
Bertl100
Inventar
#6 erstellt: 22. Dez 2009, 10:57
Hallo,

ich dachte, Dolby S sei da weniger anfällig als Dolby C?
Bin aber nicht 100% sicher.

Sicher ist, dass Dolby B hinsichtlich Austauschbarkeit zwischen Decks sicher die bessere Alternative ist.

Gruß
Bernhard
joern
Stammgast
#7 erstellt: 22. Dez 2009, 16:38
Wenn es auf Klangqualität ankommt und weniger auf Kompatibilität, ist Dolby S sicherlich Dolby B oder "NR off" vorzuziehen.

Wichtig ist jedoch, wenn die Aufnahmen lange erhalten bleiben sollen (Archiv), dass eine gute Bandqualität verwendet wird. Sonst schwächelt die Aufzeichnung im Laufe der Zeit immer mehr vor sich hin, und der Dolby-Decoder verarbeitet das Material bei der Wiedergabe nicht mehr so gut wie am Anfang. Das Band sollte klang- und dynamikstabil sein.

Ich selber verwende wahlweise Dolby C oder dbx II auf TDK SA-X oder TDK MA-XG.

Gruß
Pat
Käfermicha
Stammgast
#8 erstellt: 24. Dez 2009, 15:19
Da ich keine alten Bänder mehr habe, gibts ja nur noch TDK SA bzw. Eiseoxid-Gefoppel... Die SA macht aber eigentlich einen ganz vernünftigen Eindruck...
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