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Thorens TD 2001 - Endabschaltung reparieren

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Autor
Beitrag
Schoschi
Stammgast
#1 erstellt: 21. Jan 2010, 19:50
Guten Abend,

da ich mich dieses Monat noch nicht belohnt hatte, kam mir dieser TD 2001 gerade zum richtigen Zeitpunkt in die Quere,









leider ist mir das montierte TA-System unbekannt, vielleicht kann mir jemand der Phono-Fachleute weiterhelfen...







Da die Masse des Tonarms TP 90 relativ hoch ist, welche Systeme bieten sich da an, ca. um 300.-Euro ?

Vielen Dank vorab für Eure Mühen...

Gruß

Georg


[Beitrag von Schoschi am 21. Jan 2010, 19:52 bearbeitet]
wp48
Stammgast
#2 erstellt: 21. Jan 2010, 20:07
Hallo Georg,

meines Wissens ist das ein System von Stanton. Mehr kann ich leider auch nicht sagen.

Gruß
Wolfgang
Schoschi
Stammgast
#3 erstellt: 21. Jan 2010, 20:56
Hallo Wolfgang,

Danke erstmal, ich habe nun etwas rumgegoogelt, Du hast Recht, es ist ein System von Stanton, aber es scheint schon ein älteres Semester zu sein, ich habe ein Foto gefunden, es muss wohl verschiedene EPOCH´s II gegeben haben, das HZ6E war das Kleinste davon.

Ich werde dem TD 2001 ein neues System spendieren, nur weiss ich noch nicht, welches da in Frage kommt (bzgl. Masse TP 90).

Vielen Dank

Gruß
Georg
stbeer
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 21. Jan 2010, 21:12
Georg,

meinen Glueckwunsch; der Dreher scheint ja auf den Photos gut erhalten zu sein! Wo hast Du ihn gekauft?

Hast Du schon mal nachgesehen, ob der Pulley aus Kunststoff oder aus Aluminium ist?

An meinem TD2001 spielt ein ORTOFON 540MK2 (a.k.a. VM Silver), was bzgl. der Resonanzfrequenz von nur 7Hz zwar nicht optimal ist, aber in der Praxis unproblematisch ist. Optimal waere ein Wert zwischen 8...10Hz.

Der TP90 ist m.E. der beste Tonarm von THORENS und auch fuer hochwertige MCs bis zur 1kEUR-Region gut genug.

Stefan
Schoschi
Stammgast
#5 erstellt: 21. Jan 2010, 21:43
Hallo Stefan,

ich habe das Gerät in Nürnberg bei Audiovideum gekauft, (400.-), war im Kundenauftrag mit Originalverpackung und allem SchnickSchnack, Alu-Pulley und was man sonst noch so braucht....

Das TA war für mich nicht kaufentscheidend, eher eine Beigabe, da muß ich nun sehen, was ich nehme.









Das Gerät ist in sehr gutem Zustand, ich denke, der Preis ist O.K., damit erweitert sich meine Thorens-Sammlung....

Vielen Dank Stefan

Gruß

Georg
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 21. Jan 2010, 22:47
Hallo!

Wichtig bei der Tonabnehmerwahl ist neben den pasenden technischen Werten noch die Art der damit gehörten Musik und deine ungefähren Preisvorstellungen.

Natürlich gibt es optimal passende Allroundvorschläge für einen TP-90 wie das Benz-Micro ACE H oder L, allerdings ist nicht jeder bereit ca 560 Euro dafür auf den Tisch zu legen.

Bei günstigeren Systemen ist eben nicht mehr gewährleistet das sie mit jeder Art Musik gleichgut zurechtkommen aber du hast gute Chancen einen auf deinen Musikgeschmack zugeschnittenen Spezialisten zu finden.

MFG Günther
Schoschi
Stammgast
#7 erstellt: 21. Jan 2010, 23:32
Hallo Günther,

Danke für Deine Antwort,

bzgl. Deiner Fragen wg. der Musikrichtung - ich bin eigentlich eher auf Jazz ausgerichtet (weil ich Audiophiles suche), bzw. habe ich noch all meine LP´s aus meiner Schul- und Studienzeit von ca. 1975-1987...

Ich besitze bereits 2 Thorens Dreher (TD147 Jubilee-AT 33PTG) und einen TD320-AT33ANV), wobei beide Systeme sehr wohlklingend empfinde und ich jetzt auch im Forum nachgelesen habe, dass das AT33PTG gut zum TP90 passen könnte.

Das AT33PTG ist von den Daten eigentlich nur suboptimal für den TD147, weil dessen leichter Tonarm mit 7,5gr eff. Masse fast zu leicht ist, so dass ich in Erwägung ziehe, das AT 33PTG in den T90 zu montieren und dem TD 147 ein geeigneteres TA zukommen lasse. (Was könnte da passen?)

Als Pre´s habe ich momentan das Clearaudio Smartphono(find ich nicht so toll), einen Supa Hoermann 2.0(aktuell mit dem AT33ANV-klingt gut), einen Dynavox-TPR2(etwas erdig, aber sehr hohe Verstärkung auch bei geringer Ausgangsspannung und "absolut" rauschfrei bei MC) und den Marantz PM11S1 mit einem sehr guten eingebauten PRE (aktuell TD 147-at33PTG), der "neue" TD 2001 läuft an einem Advance Acoustic Vorverstärker mit eingebautem Phono MC/MM-Teil...

siehe Bild, meine "Transitor-Ecke" mit dem 2001 und dem 147




Ich weiss nicht, wieviel anders oder besser das ACE-L im Vgl. zum AT33PTG ist.
Ich habe es bereits bei einem Freund gehört, aber bei dessen Anlage stimmt leider gar nichts, obwohl sündhaft teuer (ClearAudio - Octave), aber in falscher Kombination (Röhre und Kompakt-LS)und schlechter Aufstellung(LS in Ecken, wandnah und Bassreflex nach hinten - würgh), deshalb kann ich nur die Veröffentlichungen und Tests werten, da ist das ACE meist das Beste bzw. das beste Preisleisuntsverhältnis.

Was würde denn zu dem Tonarm des 147 (TP 16 Mk III,7,5gr.soweit ich mich nicht irre) passen, falls ich dem 2001 das AT33PTG einpflanze...

Vielen Dank nochmal, Günther

Gruß

Georg


[Beitrag von Schoschi am 22. Jan 2010, 19:54 bearbeitet]
stbeer
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 21. Jan 2010, 23:33
Georg,

ein TD2001 aus der ersten Serie: AluPulley, nicht auswechselbares Tonarmboard, Widia-Lager mit Hartmetall-Lagerspiegel, Tonarmflansch aus Alu ...! Genau wie meiner ...

Du kannst ja mal nach Regensburg kommen zwecks Erfahrungsaustausch!

Viel Spass, Stefan
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 22. Jan 2010, 09:29
Hallo!

Hm, ich würde einen TP-16 z.B. ohne allzugroß Nachzudenken mit einem Ortofon Vinylmaster-silver bestücken und gut ist´s.

Ich habe selbst noch einen TD-145 MKII mit TP-16 MKII/III ( Ich habe mir das TP 63 noch zusätzlich besorgt, ziehe aber aus optischen Gründen das TP-62 Rohr vor, allerdings gibt es hier bei einigen Systemen Probleme bezuglich der Einbauhöhe, der TP-16 ist nur im geringen Maße höhenverstellbar ohne daß die Endabschaltung ausflippt.) Der Tonarm ist gut aber hat eben einige Schwächen, mit einem -reich rechnerisch passendem System aus der Ortofon-Rondo-Serie kommt er nicht besonders gut zurecht, hier wird das Potenzial von System und Tonarm verschwendet.

Allerdings,- wenn dir die AT-Systeme gefallen wird dir wahrscheinlich weder ein System von Ortofon noch eines von Benz wirklich zusagen-. Zu unterschiedlich sind da die Präferenzen gesetzt, hier käme für den TP-16 eher das bekannte AT 440 MLa in Frage. Es bietet dir neben dem typischen Audio-Technica Klang eine gute Auflösung und gute Dynamik, zwar nicht ganz auf dem Niveau des VM-silver aber mindestens auf dem Niveau des VM-blue.

Für den allermeisten Jazz hast du mit den AT-Systemen eine gute Wahl getroffen, ich hatte Jahrelang für diesen Zweck (und für einen Teil der klassischen Kammermusik) ein AT OC-9 in Betrieb. Inzwischen hat sich meine diesbezügliche Hörgewohnheit etwas geändert und ich nutze vorwiegend für diese Sektoren ein Ortofon 2M-black aber das ist Geschmackssache und die AT´s sind hier recht gut geeignet.

MFG Günther
cptfrank
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 22. Jan 2010, 13:53
Je nachdem, was man ausgeben möchte, würde ein Benz Glider oder ein Transfiguration Spirit ausgezeichnet passen.
Für Laufwerk und Arm qualitativ angemessen.
Ich persönlich würde in dem Fall das Spirit vorziehen.
Gruß
Frank
Pardon, hatte übersehen, daß es um die 300 € sein sollen, dann wäre vielleicht ein AT OC9 ganz sinnvoll.
Sonst würde ich gerade bei Jazz auch noch das Lyra Dorian vorschlagen, aber das ist auch teurer.


[Beitrag von cptfrank am 22. Jan 2010, 16:40 bearbeitet]
Schoschi
Stammgast
#11 erstellt: 22. Jan 2010, 17:25
Hallo Günther,
Hallo cptfrank,

Vielen Dank für Eure Empfehlungen, da sind doch einige Systeme dabei, die ich mir mal näher ansehen werde...

Was mich ein wenig irritiert, ist die Unabhängikeit der TA-Empfehlungen vom Vorverstärker, ist denn dessen Einfluß so gering bzw. vernachlässigbar ?

Vielen Dank

Gruß

Georg
kölsche_jung
Inventar
#12 erstellt: 22. Jan 2010, 18:55
Hallo Georg,

an meinem 2001/TP90 spielt ein Benz Gold (an einem Supa ) ... ich bin ganz zufrieden, system kostet um die 300€ ... kannst den supa ganz gut anpassen, mit standard 100 Ohm klingt das Benz Gold etwas schlapp. Besser ist mehr

ach so, übrigens ... meiner schwabbelt beim anlaufen auch ein bischen rum

hast du alles schön in der waage? wenn der Teller nicht in der Waage ist, wippt er mehr ...

toller Zustand übrigens ... und sein Geld sicherlich wert

Klaus
Schoschi
Stammgast
#13 erstellt: 22. Jan 2010, 19:39
Hallo Klaus,

hab Dank für Deine beruhigende Aussage, Du hast anscheinend auch meinen Beitrag im Thorens-Kaufthread gelesen, das Anlauf"Schwabbeln" ist doch etwas ungewöhnlich und für mich als TD320 und TD147 subchassisgewohnten Besitzer sehr gewöhnungsbedürftig.

Das mit dem horizontalen Aufstellen ist so eine Sache, diese blöde Libelle zeigt an allen 4 Ecken ein unterschiedliches Niveau an, aber im Groben doch waagrecht, daran habe ich schon gedacht.

Dass das Benz Gold bei Dir auch an einem Supa 2.0 gut klingt ist für mich als "Hörmann" auch sehr wichtig, den Pre mag ich, toller Aufbau wenn man den aufmacht, da ist jeder Kondensator vermessen und kanalgleich gematched, einfach solides, deutsches Produkt.




Vielen Dank

Gruß

Georg
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 23. Jan 2010, 11:09
Hallo!

Der Einfluß des Entzerrers auf das Gesamtergebniss wird vielfach überschätzt, großartige Einflüsse haben allenfalls nicht anpassbare Geräte im Verein mit Systemen die ungewöhnliche Werte verlangen.

Ein guter anpassbarer Enzerrer sollte -optimal auf das System eingestellt-, gar keinen eigenen Klang produzieren, -ansonsten verdient er die Bezeichnung HiFi nicht und sollte eventuell besser als Soundgererator verkauft werden.

Aber zumindestens der Großteil der mir bekannten Entzerrer (Extern oder Intern) hat wirklich einen derart geringen Einfluß das man sie getrost aus der Rechnung streichen kann, zumal der leicht typische Klangcharakter der einzelnen Geräte -falls vorhanden-, sich ja nicht mit den Systemen ändert sondern immer die gleiche Soße uber die verschiedenen Systeme drüberkippt.

MFG Günther
violette
Stammgast
#15 erstellt: 23. Jan 2010, 13:38
Hallo Georg

Das mit dem horizontalen Aufstellen ist so eine Sache, diese blöde Libelle zeigt an allen 4 Ecken ein unterschiedliches Niveau an, aber im Groben doch waagrecht, daran habe ich schon gedacht.

Wichtig ist das Deine Plattenteller im Waage ist.
Mfg
Joel

Der Epoch II HZ6 hat damals 70 Euro gekostet


[Beitrag von violette am 23. Jan 2010, 13:41 bearbeitet]
Schoschi
Stammgast
#16 erstellt: 23. Jan 2010, 16:34
Hallo Joel,

Danke für Deine Antwort(auch im Thorens-Thread), in der Waage steht er nun, dieses Aufschaukeln hat er immer noch, aber ein anderer TD2001 Besitzer beschreibt die gleiche Unart, also anscheinend nur eine schlechte Angewohnheit des 2001.
Der Verkäufer hat mir einen damaligen Neupreis von 2000.-DM genannt (ist 92 verkauft worden), ich habe eine Preisliste gefunden von 97, da war der UVP dieses Gerätes ohne TA bei 1298.- angegeben.
Ich glaube aber nicht, dass der Preis in 5 Jahren so gefallen sein könnte, aber so wichtig ist mir das nun auch nicht...




Hallo Günther
,

ich muß zugeben, Deine nüchterne Betrachtung der klanglichen Fähigkeiten der Analogtechnik, ob nun hier bzgl. PreAmps, oder besonders im Thread um den teuersten Plattenspieler, finden meine vollste Zustimmung.

Diese Mystifizierung um das Medium Schallplatte, HighEnd = Schallplatte, masslose, gestalterisch nur noch peinliche Masselaufwerke im Preisschildesign für das in der Hifi-Technik schlechteste Medium (noch hinter Cassette), mit einer ständig fallenden Informationslänge von ca. 49cm/sec aussen, bis ca.21cm/sec innen, elektrischen Aufladungen, geringe Kanaltrennung usw.... aber ich liebe es..!

Es ist mehr ein Ritual, man zelebriert den Umgang mit der Platte, man hegt und pflegt das Equipment, aber alles doch augenzwinkernd, ohne die weitverbreiteten Glorifizierungen zu sehr ernstzunehmen..

Deshalb mag ich Thorens so sehr, ein doch bescheidenes, zurückhaltendes Design, technisch haltbar und wenn man dem einen oder anderen Vertreter den richtigen "Rahmen" gibt, lasse ich dafür jedes noch so teure Pseudo-Designer-Teil schmunzelnd beim Händler stehen...








Ist das nicht ein eleganter, aber dennoch bescheidener Schönling ?


In diesem Sinne wünsche ich allen noch ein schönes Wochenende....

Gruß

Georg
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 23. Jan 2010, 18:01
Hallo!

Gar keine Frage, aus dem einen oder anderen Grund lieben wir alle das Medium Schallplatte.

Gerade wenn man sich über die Schwächen und die Unhaltbarkeit der mannigfaltigen Mythen um die schwarze Scheibe sehr wohl im klaren ist kann man das beste aus iohr herausholen, man investiert nicht mehr am falschen Ende und verlangt vom Tonträger und von der Wiedergabetechnik nichts unmögliches.

Wenn immer möglich besorge ich mir z.B. von alten Schallplatten die Erstpressungen im gutem Zustand, zumindestens aber eine der Aufnahme zeitnahe Pressung. Die alten Analogbänder wurden durch die Lagerung schließlich nicht besser.

Eine Schallplattenwaschmaschine zumindestens aber eine Knosti ist m.E. ebenfalls keine überflüssige Option sondern eine ungemein nützliche Sache auch wenn nach den ersten Waschorgien die Maschine mehr Stand- als Laufzeiten hat ist sie dennoch unverzichtbar.

Ein ebenso wichtiger Punkt besteht in der Pflege von System und Plattenspieler, hier ist eine regelmäßige Wartung des Laufwerkes und eine ständige Säuberung (nach jeder Plattenseite) des Systems die beste Garantie für gleichbleibend hohe Leistung.

Das daß System zum Tonarm passen sollte und eine Möglichst hohe Qualität unter Berücksichtigung der klanglichen Eigenheiten die der eigenen geschmacklichen Präferenz entgegenkommen ist natürlich selbstverständlich.

Wenn man jetzt noch die klanglichen Grenzen des Tonträgers nicht vergißt und keine Wunder vom Equipment erwartet können Plattenspieler und CDP´s ohne abstriche nebeneinander Existieren und man kann sich wieder auf das eigentlich wichtige Konzentrieren, -die Musik-.

MFG Günther
Jazzy
Inventar
#18 erstellt: 23. Jan 2010, 22:11
Mein 1995er TD 2001 mit Grado Reference Platinum(Einzelpreis ca. 500,-DM) kostete 1500,- DM beim teuren Händler.Das mit den 2000,-DM muss ein Scherz sein.Oder Lager und Pulley waren den Aufpreis wert
stbeer
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 24. Jan 2010, 00:49
Georg,

sodele - ich bin wieder "da".

Ich habe 1992 1.268,- DM fuer ihn bezahlt ...

Das "Aufschaukeln" des Subchassis gehoert beim TD2001 und TD3001 dazu; diese muessen ja auch ohne einer Rutschkupplung auskommen.

Ist ggf. noch der Original-Riemen (mit Logo) drauf? Lass' ihn; sofern er noch genuegend "gripp" hat, den Plattenteller ohne Gleichlaufschwankungen anzutreiben! Ein gelegentliches Reinigen der Laufflaechen an Riemen, Pulley und Innenteller mit einem in Isopropyalkohol getauchten Wattestaebchen bei laufendem Anrieb (ohne aufgelegtem Aussenteller) genuegt vollends.
Es wird oft berichtet, dass nach Riemenwechsel dieser beim Hochlauf vom Pulley abspringt! Es laesst sich zwar der Riemenlauf einstellen, doch ein neuer Riemen erzeugt stets hoehere Radialkraefte an Motor- und Tellerachse!

Auch muss ein Oelwechsel nicht unbedingt sein! Gemaess ServiceManual waere eine "Neuoelung" nur nach laengerem Stillstand des Laufwerks vonnoeten ...

Uebrigens ist der Hartmetall-Lagerspiegel beim TD2001 aus der ersten Serie in jeden Fall drin.

Meiner laeuft seit 1992 ohne je andere Wartungsmassnahmen (als die oben genannte) ergriffen zu haben!

Falls die Tellermatte nicht mehr schoen anzusehen ist, habe auch ich einen Tipp parat ...

Ansonsten empfehle ich Dir das Wartungsset von Joel welches ich mir auch schon zugelegt habe (fuer alle Faelle). Joel ist wirklich der Kenner der alten Thorense!

Stefan

Edit: Rechtschreibung ...


[Beitrag von stbeer am 24. Jan 2010, 00:54 bearbeitet]
Schoschi
Stammgast
#20 erstellt: 24. Jan 2010, 18:19
Hallo Stefan,


die gute Nachricht, dass auch bei Dir (weiter oben auch von Klaus beschrieben) der 2001 etwas anwabbelt, läßt den Sonntag schon besser für mich ausklingen, diese Eigenheit war mir doch etwas befremdlich, da der 147 und 320iger sich da vorbildlich zurückhalten, aber wenn das so dazugehört, bin ich ja zufrieden.

Die Reinigung des Pully´s und des Innentellers habe ich bereits erledigt, den Riemen auch?(ist mir neu), aber es ist noch einer mit Aufdruck, weil ich darüber gerätselt habe, wierum dieser zu montieren sei, aktuell die blanke Seite auf die Antriebsseite...





Da der Antrieb wirklich komplett geräuschfrei ist, die Gummimatte wie neu aussieht, muß ich auch nicht daran rumbasteln, die Reparatursets von Joel habe ich noch von den beiden anderen Thorensen, Joel als "Gute Fee" der Thorense der alten Garde ist mir natürlich schon lange ein Begriff, gut dass es ihn gibt.

Was mir noch ein wenig Kopfzerbrechen macht, ist die Endabschaltung, die funktioniert manchmal nicht, aber wenn man den Tonarm geliftet mit der Hand in Nähe des Plattenmittelpunktes schiebt, schaltet diese noch vor Erreichen der Auslaufrille ab, --- komisch..

Den Tipp mit der Gummimatte könnte ich trotzdem brauchen, denn am 320iger ist die Matte grauweiß wolkig, vielleicht kann man das wieder beseitigen.




Noch eine Frage:

Bei mir fehlen die Transportschrauben der Subchassis, beim Händler wurde alles mit Styrodur verkeilt, damit nichts anschlägt, aber der Komplettheit zuliebe hätte ich diese doch gerne zur Hand, was für Gewinde und welche Länge ist das, oder kann man die irgendwo nachbestellen.?

Schönen Sonntag wünsche ich noch

Gruss

Georg
stbeer
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 25. Jan 2010, 09:07
Georg,

warum den Riemen nicht mit Isopropylalkohol reinigen? Scheint so, als waere es sogar noch der Originalriemen ...

Bei meinem funktioniert die Endabschaltung auch nicht und bin auch nicht boese darum, da ich sowieso nicht beim Hoeren einschlafe und so auch die Moeglichkeit habe, den Tonarm manuell und nadelschonend in der "never-ending" Endrille (und nicht in der Auslaufrille) anzuheben. Moeglicherweise haengt die Endabschaltung mit der Tonarmhoehe zusammen; ggf. Joel fragen!

Die Infos ueber die Transportschrauben gebe ich Dir heute abend.

Mein Tipp zur Reinigung der Tellermatte ohne "Chemie": Tellermatte abnehmen, dickes Papierkuechentuch wie bspw. "Kleenex" mehrfach falten und mit diesem trocken die Tellermatte von innen nach aussen reiben (fast so, wie man eine CD reinigt). Meine Matte ist danach wieder sehr ansehnlich geworden: Sie hat nun keine "wolkig-grauen" Flecken mehr, sondern ist wieder anthrazitfarben; ausserdem "roch" sie anfaenglich wieder nach Gummi ...

Gruss Stefan
stbeer
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 25. Jan 2010, 22:22
Georg,

es ist eine Zylinderkopfschraube DIN84-M4x35 (wird dreimal benoetigt). Ebenso dreimal eine passende Unterlegscheibe aus Hartpapier von etwa 1mm Dicke.

Stefan


[Beitrag von stbeer am 25. Jan 2010, 22:24 bearbeitet]
Schoschi
Stammgast
#23 erstellt: 26. Jan 2010, 00:02
H


[Beitrag von Schoschi am 26. Jan 2010, 00:06 bearbeitet]
Schoschi
Stammgast
#24 erstellt: 26. Jan 2010, 00:05
Hallo Stefan,

das nennt man prompten Service, damit kann ich im Schraubenladen auftrumpfen und muß nicht lange imaginäre Schraubenbeschreibungen verfassen, um dann trotzdem mit den falschen Teilen den Laden zu verlassen...


Vielen, herzlichen Dank !!

Gruß

Georg
incitatus
Inventar
#25 erstellt: 27. Jan 2010, 13:37

Schoschi schrieb:
Was mir noch ein wenig Kopfzerbrechen macht, ist die Endabschaltung, die funktioniert manchmal nicht, aber wenn man den Tonarm geliftet mit der Hand in Nähe des Plattenmittelpunktes schiebt, schaltet diese noch vor Erreichen der Auslaufrille ab, --- komisch...


Für die korrekte Funktion der optoelektronischen Endabschaltung kann es grundsätzlich zwei Ursachen geben:

1. Mechanik

- Abschattung: Für die Endabschaltung ist die Einstellung der Sichelscheibe maßgeblich.

2. Elekronik

Hier gibt es mehrere mögliche Fehler:

- OP defekt (häufig, da an der Leistungsgrenze betrieben);
- IR-Diode defekt oder leuchtschwach;
- Trimmung verstellt oder Potis defekt;
- Fotodiode verschmutzt oder defekt.

Das ganze hört sich jetzt unheimlich kompliziert an und ist es für Laien auch. Meistens ist es jedoch nur eine Kleinigkeit: Die Sichelscheibe hat sich beim Transport verstellt. Dieses Problem läßt sich relativ einfach beseitigen.
Den Tonarm dabei in der Halterung festklemmen. Dann muss die Bodenplatte abgenommen werden. Am besten den Plattenspieler auf zwei Getränkekisten, die diesen links und rechts aufbocken, stellen.
Jetzt kann man die Sichelscheibe am unteren Ende des Tonarms erkennen. Die Stellung der Sichelscheibe markieren mit einem weißen Edding o. ä. und dann vorsichtig versuchen, zu verdrehen. Läßt er sich nicht drehen, muss die Madenschraube leicht gelöst werden. Die Scheibe immer nur ganz wenig verdrehen und danach kontrollieren.
Schoschi
Stammgast
#26 erstellt: 27. Jan 2010, 22:19

incitatus schrieb:
Den Tonarm dabei in der Halterung festklemmen. Dann muss die Bodenplatte abgenommen werden. Am besten den Plattenspieler auf zwei Getränkekisten, die diesen links und rechts aufbocken, stellen.


Hallo Berhard,
das mit dem Thorens Aufbocken habe ich beim Umbau des 147Jubilee´ schon praktiziert, dazu eignen sich gefüllte IKEA-CD-Kisten vorzüglich...





Da ich den inneren Aufbau des 2001 noch nicht kenne, muß ich also nach Deinen Angaben auch nicht befürchten, dass mir dann da irgendetwas entgegenfällt

Ich werde dies auf jeden Fall die nächsten Tage mal versuchen, natürlich berichte ich noch, ob die Operation mit Erfolg hatte oder nicht.

Jedenfalls vielen Dank für Deinen fachlichen Beistand, so lerne ich den 2001 Schritt für Schritt besser kennen...

Danke

Gruss

Georg
stbeer
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 28. Jan 2010, 09:33
Georg,

dann viel Glueck bei der OP!

Stefan
incitatus
Inventar
#28 erstellt: 28. Jan 2010, 11:46
Keine Bange, ich werde schon helfen
Schoschi
Stammgast
#29 erstellt: 28. Jan 2010, 19:46
Hallo Stefan,

zuerst Danke für Deine Schraubenkenntnisse, habe ich heute umgesetzt, in Edelstahl aber mit Weichkunststoffbeilagscheiben, funktioniert sehr gut...




Danke !


Hallo Bernhard,

ich habe heute versucht, mich der Endabschaltung zu widmen, allerdings mußte ich beim "Aufbocken" feststellen, dass der TD2001 einen sehr schmalen Auflagerahmen besitzt und ich mir da erst etwas anderes einfallen lassen muss, den Rahmen auf den IKEA-Böcken zu fixieren, so habe ich Angst, der TD2001 rutscht mir vom Tisch.
Aufmachen muss ich sowieso, da ich dieses "Bodenplättchen" gegen etwas massiveres austauschen möchte und richtige Füsse montieren werde.




Beim Auflagern habe ich aber eine "Montageöffnung" entdeckt, die sich im Bereich des Tonarmes befindet, vielleicht sind da die zu bearbeitenden Teile schon erreichbar, ich hab ein paar Fotos gemacht, als Besprechungsgrundlage....










Desweiteren ein Foto des Plattentellers mit Aufdruck, nur zur Sicherheit, handelt es sich dabei um den Originalteller, da die Nummer die gleiche ist, wie am TD 320...?







Vielen Dank vorab

Schönen Abend noch....

Gruß

Georg


[Beitrag von Schoschi am 28. Jan 2010, 19:47 bearbeitet]
incitatus
Inventar
#30 erstellt: 29. Jan 2010, 09:16
Dein vorletztes Foto zeigt sehr schön die Sichelscheibe. Diese ist im Klemmbereich angebrochen, wie man leicht erkennen kann. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum sie sich verstellt hat. Wenn sie noch einigermassen klemmt, kannst du sie einstellen und die Endabschaltung sollte wieder gehen.

Dreh sie ganz vorsichtig ca. 1mm (am Umfang der Scheibe gemessen) von der Tellerachse weg und kontrolliere das Ganze. Durch Iteration kannst du dich dann an das Optimum herantasten.

Zu deinem Plattenteller: Frag mal Joel aka Violette, ob es der gleiche Teller wie beim 320 ist.
Schoschi
Stammgast
#31 erstellt: 29. Jan 2010, 20:06
Hallo Bernhard,

ich habe nun aufgrund Deiner Aussage versucht, die Endabschaltung neu zu justieren, die Sichelscheibe lässt sich mit der angeknacksten Schraubung nicht mehr richtig fest fixieren, allerdings doch soweit ausreichend, dass sich die Scheibe nicht bei normaler Funktion verdreht...

Leider konnte ich aber zu keinem befriedigenden Ergebnis kommen, da anscheinend die von Dir angesprochene IR-Diode ziemlich schwach zu sein scheint, wenn ich mit der Taschenlampe im Ausschaltbereich reinleuchte, schaltet sich der Spieler sofort ab.

Ein Foto zeigt den Stand der Sichelscheibe im Bereich der Zange der IR-Diode/Fotodiode, das 2. Foto diese Einstellung, wenn der Tonarm wieder in der Arretierung klemmt, 3.Foto mit einer Stift-Markierung, leider ohne Erfolg.











Allein um die Sichelscheibe auszutauschen, müßte ich die Tonarmverkabelung zuerst auslöten?, was da bzgl. der IR-Diode usw. noch anfiele, entzieht sich meines Wissens, aber da akzeptiere ich einfach den "Handbetrieb" des Endabschaltens..

Auch bzgl. des Tonabnehmersystems habe ich eine Entscheidung getroffen, der TD 2001 bekommt das AT33PTG vom TD 147, (komme auf rechnerisch ziemlich exakt auf 10Hz), dem TD 147 habe ich auf Anraten von Hörbert (Günther) ein Ortofon Vinylmaster silver bestellt, für den sehr leichten (7,5g) Tonarm des TD147 wohl hervorragend (Bes. hohe Nadelnachgiebigkeit von 25), da errechne ich knapp 9 Hz.

An dieser Stelle - Vielen Dank an Alle für die freundlichen, hilfreichen Ratschläge, ich werde diese umsetzen und auch mal berichten, wie es denn dann so klingt..

Ich bin jetzt noch etwas kribbelig, denn ich habe mir ein paar gebrauchte LP´s mitgebracht und schon mit der Knosti durch die Schleckersauce gezogen, jetzt muß der TD 320 ran...

Audiophiles, schönes Wochenende wünsche ich Euch

Gruß

Georg


[Beitrag von Schoschi am 29. Jan 2010, 20:08 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#32 erstellt: 29. Jan 2010, 22:14
Ich habe damals meinen TD 2001 einfach umgedreht,um die Bodenplatte abzuschrauben.Natürlich muss man vorher alles sichern/demontieren wie für den Transport.Dann kommst du auch besser an die Fotostrecke ran.Die Risse kannst du mit Montagepaste kleben,hält bombenfest.
incitatus
Inventar
#33 erstellt: 30. Jan 2010, 17:36
Hallo Georg,

wie immer, tolle Photos.

So wie Jazzy habe ich das übrigens auch gemacht. Du musst halt darauf achten, dass kein Lageröl ausläuft. Mach einfach vor dem Umdrehen einen Streifen Tesafilm drüber. Vergiss auf keinen Fall, vor dem Umdrehen den Antriebsteller abzunehmen. Lacht nicht, das ist schon oft genug passiert!

Das mit der IR-Diode ist garnicht so aktig; wenn du noch Interesse hast, helfe ich dir gern.

Auch von mir ein schönes Wochenende
Schoschi
Stammgast
#34 erstellt: 30. Jan 2010, 20:01
Hallo Sven,

Vielen Dank für den Tipp mit dem Umdrehen, das werde ich auch so machen, (siehe auch Bernhard´s Tipp), bzgl. der "Montagepaste" hätte ich die Bitte, dies zu konkretisieren, sagt mir so leider nichts, nicht dass ich wieder mit dem falschen Kleber vom Baumarkt zurückkehre.
- Dank Dir -


Hallo Bernhard,

ich frage nur zur Sicherheit nochmal nach, mit dem Antriebsteller ist der kleine Innenteller gemeint?,



und wenn ich den nun mit der Achse rausziehe, die Achshülse verschliesse, ist da kein "Lagerspiegel" oder Ähnliches eingebaut, was verrutschen oder ähnliches schief laufen könnte ?

Wenn das mit der IR-Diode von einem nicht E-Ing. zu bewerkstelligen ist, der Elektro-Conrad ist ca. 10Radminuten von mir entfernt, falls man das dort bekommt, bzw. eine andere Quelle Ersatz bietet, ein wenig "Rumlöten" kann ich schon, ich konfektioniere meine Kabel selbst und bin ein "Frequenzweichen-Ästhet".

Auf diesem Foto sieht man an der "Zange" soetwas wie einen Einschub, ich denke, der muß raus und da ist irgendwie die IR-Diode eingebettet, oder so...., genaueres läßt sich dann nach Abbau der Platte im umgedrehten Zustand sehen.





Mir wäre es natürlich schon lieber, wenn mein TD2001 "makellos" wäre, selbst wenn dies außer mir keiner weiß, ich denke, so schlecht ist der TD2001 mit dem TP90 nicht, und mit einem dickeren Boden und ein paar eleganten, standesgemäßen Füßen(u.U. die großen ViaBlu) wirkt er dann auch zurückhaltend elegant und das AT33PTG passt auch vorzüglich zum TP90.

Vielen Dank vorab

Schönen Sonntag noch

Gruß

Georg


[Beitrag von Schoschi am 30. Jan 2010, 20:05 bearbeitet]
stbeer
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 30. Jan 2010, 22:16
Georg,

Antriebsteller = Innenteller!

Und noch einen Tipp von mir aus der Oberpfalz ...

Lass' den Umbau sein; Du ersparst Dir die Muehe und nadelschonender ist es auch (falls Du nicht vergisst, in der Endrille den Tonarm anzuheben). Es ist kein Makel, sondern eine Funktion die fehlt (ich weine ihr nicht nach)!

Wenn Du doch den PS umdrehen willst:

Entferne Tellermatte und Aussenteller; Zerknuelle mehrere Blaetter Zeitungspapier (so auf die "lockere Art") und klemme die Ballen zwischen Innenteller und Abdeckhaube und drehe das ganze Geraet um! Dies sollte funktionieren, ohne dass die Haube Kratzer oder gar einen Riss abbekommt (weiches Tuch oder Wolldecke verwenden und die Haube darauf abstellen).
So kann der Innenteller im Lager verbleiben!

Ebenso schoenen Sonntag, Stefan


[Beitrag von stbeer am 30. Jan 2010, 22:20 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#36 erstellt: 30. Jan 2010, 23:04
Ich habe den Innenteller immer draufgelassen,mein TD 2001 war ja von mir neu gekauft(Erstbesitzer) ,da wollte ich das Lager nicht "auseinandernehmen" .Nimm eine Tube Montagekleber,ich habe Pattex Montage hier rumliegen.Habe damit das (Hartplastik)innenleben meiner Saeco-Kaffeeemühle geklebt,war komplett zerbrochen(nach 1,5Jahren) Hält jetzt bombenfest,trotz täglichem Espressogenuss
violette
Stammgast
#37 erstellt: 31. Jan 2010, 16:13
Hallo Georg


Es gibt bei dieser Geräte allerlei möglich Fehler was die Ende Abschaltung betrifft

Wenn es bei Dir auf einmal nicht mehr geht und Du Deine Geräte mit ungesichert Tonarm transportiert hast (was man absolut nicht machen sollte) ist Deine Tonarm Schaltblende wahrscheinlich nur verdreht auf der Tonarm Achse.

Es ist wichtig zu unterscheide ob;
Es zu frühe abschaltet ?
ES zu spät abschaltet ?
Gar nicht abschaltet ?
Zeitweise abschaltet ?
Ob der Motor halt aber die Lift nicht hoch geht ?
Ob es bei 45 geht und bei 33 nicht

Vor Du alles wechselt und alles probiert schreibe mir einfach daheim , ich kann Dir ein klein Grafik zuschicken das erleichtet Dir viele versuche.

Mfg
Joel


[Beitrag von violette am 31. Jan 2010, 16:15 bearbeitet]
incitatus
Inventar
#38 erstellt: 31. Jan 2010, 16:54
Moin moin,

@Joel: Georg hat ja schon geschrieben, das die EA mit dem Licht einer Taschenlampe wieder funktioniert. Das ist für mich ein sicherer Hinweis auf die defekte IR-Diode.

@Georg: Ja, der Innenteller ist gemeint. Keine Bange, da verrutscht nichts.

Die LED ist eine LD271. Diese vorsichtig auslöten und ersetzen.

Diese Anleitung ist freundlicherweise mal von Stephan geschrieben worden:


bei der optoelektronischen Abschaltung der Thorens
gibt es folgendes zu beachten:

- der LM324 wird an seiner Leistunggsgrenze
betrieben, er wird im Betrieb merklich warm
und geht auch schon mal kaputt
Den kan man gerne mal austauschen,
allerdings sollte man Markenware
(Phillips, ST oder so) verwenden

- Die IR-Led im Lichtschrankengehäuse verliert
im Laufe der Zeit an Leuchtkraft. Austausch
schadet nicht. Die LED ist eine LD271.

-die Fotodiode sollte man bei der Gelegenheit
(nicht zu scharf) reinigen, im Zweifelsfall
tauschen, es ist eine BPW34

-ggfs Poti tauschen (wurde oben schon gesagt)
470kOhm linear, es gibt 6, 10, 15 mm Piher
Trimmer, von jedem einen bestellen, keine
Ahnung, welcher ma besten passt. (Jeder
kostet 20 ct)

Alle Teile zusammen kosten bei Reichelt ca. 2 Euro!!!


Einstellung :

Mechanisch: in der Platine neben der Lichtschranke ist eine 3.5mm große Bohrung. Hier senkrecht den Schaft eines entsprechenden Bohrers o.ä. einführen; das ist dann der Anschlag für den
Lichtschranken-Unterbrecher (Abschatter oder Sichelscheibe genannt).

Der Tonarm ist dabei in der Tonarmhalterung.

Auf Freigängigkeit der Lichtschranke achten; in dieser Stellung sollte die Fotodiode gerade so eben abgedeckt sein.

Elektrisch:

Die Spannung am Messpunkt TP3 wird gegen Masse gemessen, z.B. am TP2.

Wenn die Lichtschranke vollständig abgedeckt ist, sollte die Spannung an TP3 ca. 2V betragen.

Dann die Lichtschranke vollständig öffnen und mit dem Poti R102 die Spannung an TP3 auf ca. 1V einstellen.

Kontrolle : den Tonarm von aussen nach innen zur Plattenmitte führen; die Spannung an TP3 sollte von 2V auf unter 1V abfallen.


Diese Anleitung habe ich mit sehr großem Erfolg an mehreren Modellen angewandt. Wenn du alle Punkte beachtest, wird die EA wieder wie am ersten Tag funktionieren. Die große Befriedigung dafür gibt es gratis dazu.

Viel Spass damit
violette
Stammgast
#39 erstellt: 31. Jan 2010, 17:48
Hallo Bernhard

Dieser Anleitung sind nicht 100% zu übernehmen für der TD 2001
Sondern für der TD 147
Mfg
Joel
Schoschi
Stammgast
#40 erstellt: 31. Jan 2010, 19:38
Hallo Joel,

vielen Dank für Deine Antwort, folgende Dinge haben wir weiter oben schon festgestellt:

Die Befestigung der Sichelscheibe (Du bezeichnest das Teil als Tonarm-Schaltblende, wenn ich Dich richtig verstanden habe) hat einen Riss, deshalb etwas verdreht und nicht mehr ganz fest arretierbar.(Mit Verklebung lösbar).

Nun habe ich den TD2001 aufgebockt und die Sichelscheibe bei Stellung des Tonarmes in der Auslaufrille der LP so justiert, dass diese den Sichtkontakt zwischen IR-Diode und Foto-Diode freigibt, leider ohne Erfolg.
Wenn ich in dieser Stellung aber nur ganz leicht mit der Taschenlampe in die Montageöffnung der Bodenpappe geleuchtet habe, hat sich der 2001 ausgeschaltet und der Tonarmlift wurde ausgelöst.
Wenn ich nun ohne Vorkenntnisse daraus ersehe, dass sich die Fotodiode in der Zange oben und die IR-Diode unten (zum Gehäuseboden)befindet, kann ich daraus schliessen, dass die IR-Diode einen Deffekt hat, die Fotodiode scheint ja zu funktionieren.

Die Justage der Sichelscheibe ist mit Bernhard´s Beschreibung dargelegt, wenn ich einen Bohrer in die Bohrung neben die Zange einführe und dann die Sichelscheibe bei arretiertem Tonarm auf Anschlag fixiere, müßte dies die richtige Stellung sein, eine Feinjustage läßt sich ja bei aufgebocktem Gerät durchführen.

Ich sende Dir per PM meine EMail-Adresse, es wäre supernett, wenn Du mir mit dieser Skizze weiterhelfen könntest

Was ich noch nicht weiß, ist, wie komme ich an die IR-Diode ran ?


Hallo Bernhard,

Danke für die Anleitung, die Bezeichnungen sind mir klar, die Geschichte mit den Potis momentan für mich noch? nicht relevant, mein großes Problem ist wie o.g. der Ausbau bzw. Tausch der IR-Diode, wie komme ich da ran ?

Ich habe heute schonmal die Bodenpappe demontiert, um Maß für besseres zu nehmen, bei der Gelegenheit nochmal die Kamera reingehalten und ein beschriftetes Foto gemacht, vielleicht trägt dies zu einem besseren allgemeinen Verständnis bei.
Das sieht aus wie ein Klemmverschluss oder eine Feder, die man aushebeln muß um dann an die Diode heranzukommen ?





An dieser Stelle möchte ich mich allgemein für die freundliche, seriöse und fachlich kompetente Art der Zuschriften in diesem Forenbereich bedanken, es ist eine wahre Freude sich hier zu bewegen und dies ist alles Andere als eine Selbstverständlichkeit....


Schönen Sonntagabend wünsche ich noch


Gruß

Georg
incitatus
Inventar
#41 erstellt: 01. Feb 2010, 10:38
Hallo Joel,

vielen Dank für den Hinweis. Was hat sich an der optoelektrischen Endabschaltung geändert? Die Beschreibung hat jedenfalls auch für den TD 320 gepasst.

Hallo Georg,

die Diode ist auf der Rückseite der Platine angelötet. Wenn du die Sichelscheibe abnimmst und die Überwurfmutter am Tonarm löst, kannst du die Platine abnehmen. Die Kabel sind lang genug für die Reparatur. Wenn du die Diode entlötet hast, kannst du sie auf der anderen Seite herausziehen.
violette
Stammgast
#42 erstellt: 01. Feb 2010, 12:14
Hallo Bernhard
Ich möchte nicht im Details die Unterschied schreiben , je nach Geräte gibt es anderer Beschreibung.
Du hast Dir schon Mühe gegeben und das ist richtig, aus Deine Beschreibung kann man schon viel für der TD 2001 ableiten , elektrtrische ist es korrekt.
Man darf aber nicht alles 100 % übernehemn , selbt bei TD 320 Serie gibt es Abweichung je nach Serie.
Die Genau EA Spannung kann je nach Tonarm selbst varieren.
Es ist auch im TD 2001 , wenn anders beschrieben ist für Laie nicht einfach , besonders wenn man Teile ausbauen möchte und Teile auswechsel möchte.
Ich kann jeder empfehlen für dieser Falle die Service Anleitung von TD 147 nach zu lesen , Da ist genau gezeichnet wie Photodiode und Infrarot Diode auf die Leiterplatte stecken und die genau Maße + bezeichnung.
Um ganze genau und korrekt zu sein müsste man die Symbiose von TD 2001 und TD 147 mal schreiben.

Ein Service Anleitung ist kostenlos zu runterladen hier:
http://www.vinylengine.com/library/thorens/td147.shtml


Mfg
Joel
incitatus
Inventar
#43 erstellt: 01. Feb 2010, 13:26
Hallo Joel,

danke für den Link, den kannte ich noch nicht.

Hallo Georg,

hier kann man den Aufbau sehr gut sehen:

Oben links sitzt die IR-Diode 4 104 017 und unten die Photodiode 4 104 016. Zum Öffnen musst du die Schraube 8 053 169 rechts im Bild lösen. Die von dir beschriebene Klammer hält die Photodiode, wie man sehr schön sehen kann. Diese Klammer wird von der o. a. Schraube gehalten.
Schoschi
Stammgast
#44 erstellt: 03. Feb 2010, 19:18
Guten Abend,

ich möchte den erfolgreichen Austausch der IR-Diode und die wieder perfekt funktionierende Endabschaltung vermelden.
Mit Eurer Hilfe konnte ich nach einigen Fehlversuchen doch noch den Mangel beheben.

Zur Sache:

Ich war heute bei Conrad und habe mir 3 dieser LD271 geholt, 57Cent/Stck. und in weiser Voraussicht einen MiniLöter und eine Platinen-Montage-Halterung, was sich im Nachhinein bestens bewährt hat.






Zuerst wurde der 2001 wieder in Montagestellung gebracht, (wie von Stefan empfohlen) mit montierter Haube, darunter jede Monge Luftpolsterfolie als Andruckhilfe , da passiert tatsächlich nichts, echt clever....



Der erste Versuch, die Sichelscheibe zu Kleben, war leider nicht optimal gelungen, im Gegenteil, der Sekundenkleber war in die Verschraubung geflossen, beim Öffnen der Schraube habe ich den Riss erst richtig groß gemacht, war aber jetzt eh egal....
Der Mutter auf der Tonarmachse müßte eine 13-er sein, lies sich leider nur mit einer Zange öffnen, dabei habe ich das Teil ganz schön verschrammt, so what- aber dann läßt sich die Platine abnehmen und die Verkabelung ist ausreichend lang, die Platine soweit zu drehen, daß man die Verschraubung der Diodenhalterung öffnen kann.

Nach Abnehmen der Klammer, die an der Öffnung zur Lichtschranke einen Spiegel besitzt, der auch etwas angelaufen war,





sieht man die IR-Diode, diese ist an den Füssen umgebogen, auslöten geht dann relativ schnell.



Ich habe dann eine neue Diode eingelötet, die Platine wieder verschraubt und mich dann der Sichelscheibe gewidmet, wie mir Joel geraten hat, Zusammendrücken, mit dem Lötkolben die Bruchkanten verschmelzen und anschließend mit Sekundenkleber auffüllen - wenn man sich etwas Zeit läßt, funktioniert das einwandfrei..

Dann der erste Versuch bzgl. der Endabschaltung - jetzt ging gar nichts mehr mit Abschaltung - zuerst dachte ich, daß ich vielleicht eine defekte Diode eingelötet habe, dann fiel mir ein, das ist ja kein Glühbirnchen, sondern eine Diode, -ein Gleichrichter - vielleicht ist es da nicht egal, wierum man die einsetzt - anschließend umgekehrt
eingelötet - paßt !



In dieser Stellung passt die Diode, langer Fuss von oben betrachtet, rechts .....


Die Bodenplatte (Abmessungen 415mm x 323mm) habe ich bei der Gelegenheit auch ausgetauscht, ich habe eine 9mm und eine 15mm Variante von Birkensperrholz als Film-,bzw. Siebdruckplatte ausprobiert, aktuell ist die 15mm Platte montiert, die baut zwar etwas auf, aber die Anschnitte habe ich mattschwarz gestrichen, sieht fast aus wie das Furnier ...









Wegen Füssen (Spikes) muß ich nochmal sehen, die kleinen ViaBlue sind aussen Hui, innen Pfui, die großen doch zu wuchtig, da muß ich noch wegen Alternativen recherchieren.

Die Kontermuttern des Tonarms sind nicht richtig fest, nur was ist das für ein Schlüssel,kennt die Art und Größe jemand von Euch ?

Ich möchte mich nochmals bei allen Beteiligten für die freundliche und fachkundige Unterstützung danken, und Joel, Danke für das Angebot, dass Du das für mich reparieren könntest, das hat mich motiviert, es zuerst selbst zu probieren, wenn es nicht funktioniert hätte, wärst Du noch als große Sicherung da..


Jetzt fehlt noch das TA-System, und dann bin ich vorerst zufrieden, hoffe ich..


Gruß

Georg


[Beitrag von Schoschi am 03. Feb 2010, 20:49 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#45 erstellt: 03. Feb 2010, 20:31
Wird ja langsam Ich schrieb übrigens Montagekleber,nicht Sekundenkleber!Der taugt eher nicht.Welche Schrauben am Tonarm meinst du?




Ich habe solche kleinen Hutmuttern als "Spikes" benutzt.


[Beitrag von Jazzy am 03. Feb 2010, 20:36 bearbeitet]
Schoschi
Stammgast
#46 erstellt: 03. Feb 2010, 20:49
Hallo Sven,

irgendwie hat er im vorgehenden Beitrag das Foto nicht genommen, deshalb nochmal:



ich meinte die Kontermuttern, die mit den 2 quadratischen Kerben..

Gruß

Georg
stbeer
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 03. Feb 2010, 20:49
Georg,

die beiden Madenschrauben (ich denke, diese Schrauben sind gemeint weil das Photo fehlt) im Tonarmflansch koennen mit einem Inbus-Schluessel mit SW 2mm (SW = Schluesselweite) angezogen werden. Dieser sollte eigentlich im Zubehoer dabei sein ...

Fuer die Verstellung der Liftbank benoetigst Du denselben in SW 1.5mm.

Ansonsten Glueckwunsch zur geglueckten OP!

Tonabnehmer gibt es viele, die zum TP90 passen. Ich fahre ein ORTOFON 540MK2 (a.k.a. VM Silver). Dieser passt zwar nicht ganz so optimal bzgl. der Tonarm-/Tonabnehmer-Resonanzfrequenz; dafuer passt dieser perfekt zu meinem Phonozweig.
Du kannst ja mal ein VM White (= 510MK2) probieren und - wenn es klanglich gefaellt - bis zu einem Silver aufruesten!

Gruss (ins Frankenland?), Stefan
stbeer
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 03. Feb 2010, 20:56
Ah, das Photo!

Ehrlich gesagt - keine Ahnung ...

Vielleicht kann Joel Dir weiterhelfen. Oder vielleicht mit einer langen duennen Spitzzange, die geoeffnet in beide Kerben eingreift; die andere "Mutter" scheint etwas groesser im Durchmesser zu sein, so dass Du diese ggf. mit einer Wasserpumpenzange festhalten kannst (falls es sich ueberhaupt um eine Kontermutter handeln sollte; im Photo nicht erkennbar).

Nur mal eine Idee - ohne Garantie und ohne es vorher real gesehen zu haben ...

Stefan
Schoschi
Stammgast
#49 erstellt: 03. Feb 2010, 21:11
Hallo Stefan,

zeitgleich gepostet, deshalb nochmal:

Ich meine die Kontermuttern im Gehäuseinneren, siehe Foto im Beitrag vorher.



Tonabnehmersystem wird das Audio Technica AT 33PTG,






mit einem Gewicht von 6.8g und einer Nadelnachgiebigkeit von nur 10x10cm/dyne ideal für den schweren TP90.
Das war im bisher im TD147, aber da passt es gar nicht (Tonarm TP16MKIII mit 7.5g eff. Masse).
Der TD147 bekommt das von Dir empfohlene Ortofon VM silver, (5g und 25x10cm/dyne), ideal für leichte Tonarme, heute habe ich die Versandbestätigung bekommen..

Ja, Du hast Recht mit Frankenland, der Elite Bayerns, ich bin aus dessen Hauptstadt...

Gruß

Georg
stbeer
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 03. Feb 2010, 22:40

Schoschi schrieb:

Ja, Du hast Recht mit Frankenland, der Elite Bayerns, ich bin aus dessen Hauptstadt...

Gruß

Georg


Du kennst die Oberpfaelzer (noch) nicht

Zum wohl!

Stefan
incitatus
Inventar
#51 erstellt: 04. Feb 2010, 13:13
Hallo Georg,

zunächst mal herzlichen Glückwunsch zu der gelungenen Reparatur der EA und den vorzüglichen Photos!

OT: Welche Kamera benutzt du eigentlich?

Die Überwurfutter kannst du mit einer Telefonzange, aka Spitzzange, anziehen.

An die Mods, vielleicht könnt ihr diesen tollen Beitrag ja oben ins Board pinnen; vieleicht ändert Georg dann noch den Threadtitel auf "TD 2001 EndAbschaltung reparieren".
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