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Kenwood KD7010

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I.Rolfs
Stammgast
#1 erstellt: 05. Sep 2010, 16:16
Hallo zusammen.

Kann mir bitte jemand die korrekte Kabelbelegung am Headshell des KD 7010 nennen?

Bei der Skizze schaue ich von VORNE auf's Headshell.



Danke schonmal im voraus.
Ingo
directdrive
Inventar
#2 erstellt: 05. Sep 2010, 17:11
Hallo Ingo,

die Belegung ist bei allen Plattenspielern mit SME-kompatiblem Headshell gleich:

A = weiß (Signal, links)
B = blau (Masse, links)
C = rot (Signal, rechts)
D = Grün (Masse, rechts)

Grüße, Brent
I.Rolfs
Stammgast
#3 erstellt: 05. Sep 2010, 17:27
Vielen Dank, Brent.

Nur aus unwissender Neugier:

Was passiert wenn die Kabel jeweils rechts / links vertauscht werden?

Grüße
directdrive
Inventar
#4 erstellt: 06. Sep 2010, 05:41
Hallo Ingo,

das kommt auf Deine Vertauschtaktik an: weiß & blau gegen rot & grün vertauscht nur die Stereokanäle.

Vertauscht Du noch engagierter, kannst Du evtl. eine Phasenumkehrung erreichen, je nach Masseführung sehr starkes Brummen und auch einen Totalausfall.

Grüße, Brent
I.Rolfs
Stammgast
#5 erstellt: 06. Sep 2010, 05:53
Danke.

Dann habe ich bis jetzt wohl Reverse-Stereo gehört

...und habe nichts gemerkt.
Habe nur durch einen Zufall auf einem Bild gesehen, das bei jemandem anders die Kabel anders angeschlossen sind
I.Rolfs
Stammgast
#6 erstellt: 06. Sep 2010, 05:59
Vielleicht kannst Du mir auch noch bei einer anderen Frage weiterhelfen, welche mich schon einige Zeit beschäfftigt:

Mich hat das Aufrüstvirus gepackt, und ich speile seid einiger Zeit mit dem Gedanken mir einen Phonovorverstärker zu kaufen.
Ich habe einiges über verschiedene Vorverstärker gelesen, und bin zu dem Schluss gekommen, das der GSP audio Gram Amp 2 in meinem Preisrahmen passt.

Nur leider konnte ich nirgends etwas darüber lesen, was sich für mich in der Wiedergabe durch den Einsatz eines Phonopre ändert.
Zur Zeit läuft mein Plattenspieler an einem Harman Kardon 655vxi, welcher schon vom Werk aus mit einem sehr guten Phonoboard ausgestattet sein soll.

Hast Du eine simple Antwort für mich?
directdrive
Inventar
#7 erstellt: 06. Sep 2010, 06:32
Simple Antwort: Kauf Dir Platten oder ein neues System.

Wenn der harman gut funktioniert, mußt Du IMHO deutlich mehr anlegen, um eine bessere Performance zu erhalten. Andere hier im Forum mögen das vielleicht anders sehen.

Grüße, Brent
I.Rolfs
Stammgast
#8 erstellt: 06. Sep 2010, 07:08
Also ich habe vor 3 Jahren den Harman komplett bei Hifi-Zeile in Bremen überholen (revidieren)lassen, und muss sagen, das es sich gelohnt hat.
Herr Wittig macht einen sehr ehrlichen und freundlichen Eindruck. Da ich aus der Gegend komme, konnte ich das Gerät persönlich vorbeibringen und auch abholen.
Er hat mir lang und breit erklärt, was er gemacht, und warum es nötig war.
Bei mir war das Problem ein defekter Tippschalter.
Ausgetauscht wurden alle Tippschalter, etliche Kondensatoren, und was weis ich sonst noch alles.
Sämliche Platinen wurden gewaschen.
Alle Funktions - und Drehschalter wurden zerlegt, gereinigt und versiegelt.
Das Phono Board wurde überarbeitet. Kalte Lötstellen beseitigt.
Ruhestrom und DC-Offset-Regler wurden erneuert und Arbeitspunkte neu eingestellt.

Also doch dem Phonoboard des Harmans vertrauen, das es auch mit 'nem besseren TA klar kommt?

Da wären wir dann ja schon bei meiner nächsten Frage

Welcher TA?
Zur Zeit im Einsatz: Grado Prestige Silber & Denon DL110
Empfolen wurde mir bereits mehrfach ein Goldring der 1000er Serie.
Habe aber gerade über diese TAs schon des öfteren gelesen, das sie im Hochtonbereich nerven sollen!?
Das wäre eine Eigenschaft die gar nicht geht.
Ich höre Kraut, Psychedelic & Stonerrock, desweiteren gerne Pink Floyd, Led Zep und Black Sabbath.
Ich glaube, ich bin nicht der Typ, der das letzte an Feinzeichnung braucht und an seine analytischen Grenzen muss der TA auch nicht gehen.

Entspannt und trotzdem Punch heisst das Motto.

Gedacht hatte ich bereits an eines der älteren Nagaoka Systeme oder ebend ein Goldring der 1000er Serie.
Beim Nagaoka heisst es: Ist nix für Pop & Rock

Ich glaube, die Basswiedergabe gepaart mit einem angenehmen Hochton ist für micht das wichtigste.

Hast Du, oder alle anderen natürlich auch, ein Idee, oder Meinung?

Grüße.

Ich hoffe meine Texte sind nicht zu ausladend - habe Urlaub und hatte schon die ein oder andere Tasse Kaffe
Papa_San
Inventar
#9 erstellt: 07. Sep 2010, 11:03
Moin

TA-Empfehlungen sind immer so´ne Sache. Ich empfehle lieber nix mehr. Man kann sagen,dass Ortofon MMs recht neutral und sauber spielen. ATs und die Goldrings sind eher hell im Klangbild und das Shure 97xe und die Grados sind eher zurückhaltend in den Höhen,dafür mit knackigen Bass.

Ich würde Dir empfehlen erst mal ein gebrauchtes System hier oder im AAA-Forum zu kaufen. Da wird eigentlich jede Woche was angeboten.
Wenn´s dir dann doch nicht gefällt,kannst Du es ohne großen Verlust wieder verkaufen.
Hast Du dann irgendwann deinen Geschmack gefunden,kannst Du immer noch neu kaufen.

Gruß
Siggi

edit: Dein Kenwood hat einen recht schweren Arm (eff. Masse : 17,5 g). Nimm keine MMs mit zu hoher Nadelnachgiebigkeit. Eine Comp. um die 20 sollte aber funktionieren.


[Beitrag von Papa_San am 07. Sep 2010, 17:39 bearbeitet]
Ludger
Inventar
#10 erstellt: 09. Sep 2010, 12:44
Hallo Ingo,
wieviel willst du denn ausgeben? Und hat der HK einen MC Eingang? Wenn ja, könnte das Denon DL 103 oder 103R passend sein, sowohl technisch (schwerer Arm) als auch klanglich.
Gruß
Ludger
I.Rolfs
Stammgast
#11 erstellt: 09. Sep 2010, 18:02
Hallo Ludger.
Ich hatte bereits ein DL 110 und 160 gehört.
Sagen mir beide klanglich nicht zu.
Klingt das 103er ähnlich?
Grüße
Ingo
Ludger
Inventar
#12 erstellt: 10. Sep 2010, 06:28
Hallo Ingo,
das DL 103 ist ein Spezialfall, es hat nicht die Eleganz und Ausgeglichenheit eines DL 160. Es klingt eher "erdig", kraftvoll im Grundton. Die Auflösung speziell in den Höhen ist begrenzt, was allerdings auch stark von der Vorstufe bzw. dem Übertrager abhängig ist.
Gelobt (und geliebt) ist die ganzheitliche Darstellung, es fehlt hier was und da was, aber der Gesamteindruck ist schlüssig. Speziell die dynamischen Fähigkeiten sind angesichts des Preises ganz erstaunlich.
Die Vorstufe sollte mit mindestens 400 Ohm abschließen, häufig werden 1000 Ohm oder ein passender Übertrager empfohlen. Ansonsten wird es eher etwas "lahm" klingen.
Gruß
Ludger
Ludger
Inventar
#13 erstellt: 10. Sep 2010, 08:49
Hallo Ingo,
laut HiFi-Wiki hat der HK eine Abschlussimpedanz von 56 Ohm. Damit dürfte das DL 103 entfallen, außer du verwendest einen Übertrager.
BTW: wie gefällt dir das Grado Silver auf dem Kenwood (dessen Arm dafür eigentlich zu schwer ist)?
Ich hatte es schon, genauso das DL 110.
Gruß
Ludger
I.Rolfs
Stammgast
#14 erstellt: 10. Sep 2010, 16:14
Es gehört bis jetzt zu den Favouriten.
Ich hatte bis jetzt drunter geschraubt:

Favourisierte Reihenfolge:

Grado Prestige Silver
Nagaoka MP110
Denon DL110
Ortofon MC1 Turbo

Habe heute Abend ein Nagaoka MP150 hier zum testen.
Gleich geht's ans justieren.
Nebenher habe ich auch die Vinyl Essentials von Image Hifi hier.
Mal sehen was die nach meiner Justage mit der Schön-Schablone so von sich gibt.

Grüße
Ingo
I.Rolfs
Stammgast
#15 erstellt: 10. Sep 2010, 17:59
WOW!
Da soll mir nochmal einer erzählen die Nagaokas können keinen Rock.

Das MP150 ist mir persönlich schon fast zu fein auflösend,
aber Spass macht es.

Nächstes WE bekomme ich evtl. ein Sumiko Pearl.
Ich bin gespannt.
Ich denke, das es eher in Richtung Grado geht.
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