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Welche Headshell für Kenwood 7010

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Autor
Beitrag
Tirips
Stammgast
#1 erstellt: 10. Feb 2011, 10:40
Hallo,

Ich komme kurzfristig in den Besitz eines Kenwood 7010 ( noch zu einem halbwegs normalen preis )
allerdings hat er sein original Headshell nicht mehr dabei,

evtl. mag mir bei der suche dazu jemand helfen ;-)

die Daten habe ich im Netz gefunden

--->
Tonarm ohne Headshell und Gewicht: 9,80g (Durchschnitt aus 7 Messungen)

Headshell mit Kabeln: 11,24g (düften 0,5g Kabel dabei sein, die wollt ich nich runterreißen)

Schrauben mit Unterlegscheibchen: 0,49g
= 20,5 g
<----

meine Überlegung war nun ein Ortofon Headshell SH 4 mit 8 gramm gewicht,
würde das zusammen mit einem Ortofon Rondo Red ( 10,5 gramm ) oder einem Dynavector 10x5 ( 6,6 g )
perfekt harmonieren ?
oder gibt es da bezüglich Tonarm usw. Problematiken ?

gibt es für Hard Rock usw. in dem Preisfeld bessere alternativen ?

Ich habe leider von der Tonarm bzw. Tonabnehmer Berechnung keinen schimmer, evtl. kann mir das jemand richtig erklären ;-)

Vielen Dank
&
viele grüße

Tirips


[Beitrag von Tirips am 10. Feb 2011, 10:41 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#2 erstellt: 10. Feb 2011, 12:44
Hallo,

Durch simples Addieren kannst du die effektive Masse des Tonarms nicht bestimmen.
Das einfachste Verfahren hierzu findest du hier.

Zum SH-4: Vom Gewicht her passt das schon. Die SH-4 haben einen Nachteil: Sie sind recht kurz.

Ich würde für den schönen Kenwood folgende Shells empfehlen:

Ortofon LH 2000
Nagaoka Top Q
Audio Technica MG 10
Billiglösung: Technics Nachbau.
Darkgrey
Stammgast
#3 erstellt: 10. Feb 2011, 12:49
Das Problem dürfte nur sein, daß bei der KD Serie eigentlich nur die Orginal Shells draufpassen.

Für den KD 7010 sollte das Orginal noch zu bekommen sein.
Fhtagn!
Inventar
#4 erstellt: 10. Feb 2011, 12:56
Da passt jedes SME Headshell drauf.

Die effektive Tonarmmasse mit original Headshell beträgt übrigens 17,5g.
Darkgrey
Stammgast
#5 erstellt: 10. Feb 2011, 13:02
Bist du dir da ganz sicher?

Ich hab da schon anderes gelesen.
Fhtagn!
Inventar
#6 erstellt: 10. Feb 2011, 13:08
Relativ sicher. Hab grad keine Zeit das nachzuschlagen. Muss arbeiten .
Darkgrey
Stammgast
#7 erstellt: 10. Feb 2011, 13:12
Der Threadersteller soll lieber mal nach Headshell für Kenwood KD googlen.
Da sind eine Menge an passenden Threads drin, bis hin zu Selbstbaulösungen und Quellen für Orginalshells.
Tirips
Stammgast
#8 erstellt: 10. Feb 2011, 13:30
Danke schon mal für eure Antworte,

zum Gewicht des Tonarms habe ich halt mehrere Infos gefunden, wo es heißt ( mehrere verschiedene Tests ) das er ca. 20,5 g wiegt, die 17,5 in der Bedienungsanleitung stimmen anscheinend nicht,

da dachte ich mir natürlich, wäre ein etwas leichteres Headshell von Vorteil für die genannten Tonabnehmer,
bin da aber total überfordert original Headshell würde ich evtl. auch bevorzugen, wenn es zu den Tonabnehmern passt.

welches Headshell würde dann von der Nadelnachgiebigkeit passen zu einem Ortofon Rondo Red bzw. einem Dynavetor 10x5 pasen ? wie komme ich da dahinter

gruß
Darkgrey
Stammgast
#9 erstellt: 10. Feb 2011, 14:21
Ich hab ein VM Silver auf meinem KD770D drauf.
Das Rondo Red sollte auch passen.
Fhtagn!
Inventar
#10 erstellt: 10. Feb 2011, 15:37
So, ich hatte natürlich recht .

Ist ein stinknormaler SME Anschluss. Da passt also jedes gerade Headshell drauf.

BTW: Was ein Tonarm wiegt, ist vollkommen egal. Es kommt nur auf die effektive Masse an.
Tirips
Stammgast
#11 erstellt: 10. Feb 2011, 16:41
wenn ich jetzt von 17,5 bzw. 20,5 g. für den Tonarm mit Headshell ausgehe
+ Ortofon Rondo Red 10,5g = 28g bzw. 31g.

bzw. mit dem Dynavector 10x5 = 24g o. 27g.
( Rondo Red Compliance (µm/mN)15.00 )
( Dynavector 10x5 Compliance (µm/mN)12.00 )

welches würde besser passen ?

passt das mit der effektiven Masse ? erscheint mir etwas viel
muss mal nach der Formel zum das berechnen suchen, hoffe ich finde da auch was.

Danke!


[Beitrag von Tirips am 10. Feb 2011, 16:42 bearbeitet]
Darkgrey
Stammgast
#12 erstellt: 10. Feb 2011, 17:45

Ist ein stinknormaler SME Anschluss. Da passt also jedes gerade Headshell drauf.


Theoretisch ja, nur in der Praxis gibt es Probleme und eine Menge Threads dazu.
Tirips
Stammgast
#13 erstellt: 10. Feb 2011, 17:52
@ Darkgrey, hast du evtl. eine Empfehlung, wo es noch original Headshell gibt ? hab leider nichts dazu gefunden.

noch eine frage zum berechnen, nehme ich da die masse von Tonarm + Tonabnehmer ohne Headshell oder mit ?
(
f = 1000 : 2 x Pi x Wurzel aus Compliance x Masse )
Darkgrey
Stammgast
#14 erstellt: 10. Feb 2011, 18:38
Schau mal unter dem genannten Suchbegriff unter google nach.
Das sind irgendwo zwei Quellen genannt Landgraf und eine amerikanische Firma.
Tirips
Stammgast
#15 erstellt: 10. Feb 2011, 18:54
Danke.
den Landgraf hatte ich schon gefunden, da gibt es leider nix mehr, die US Seite finde ich leider nicht

Ich verfalle im moment immer mehr in Panik, das ich dafür eine richtige Headshell bekomme *Hilfe*

gruß
Papa_San
Stammgast
#16 erstellt: 10. Feb 2011, 19:56
Moin

die originalen Kenwood-HS gab´s vor 2 Jahren noch in "D". Ich hatte mir damals einen neuen Tonarm für meinen KD-7010 gekauft. Leider ist meine alte Email Korrespondenz mit meinem noch älteren Rechner flöten gegangen. Die Rechnung habe ich noch irgendwo. Bei Interesse mache ich mich mal auf die Suche. Die HS war allerdings nicht billig. Irgendwas bei 40,-€.

Letztes Jahr hatte mir ein schickes Yamato-HS in Buche für den KD gekauft. Damit konnte ich leider keinen korrekten Überhang mit meinem Ortofon MC 20 S einstellen. Es kann also schon Probleme beim Kenwood geben.

Gruß
Siggi
Tirips
Stammgast
#17 erstellt: 11. Feb 2011, 10:18
@ Papa_San, ohja, das wäre wirklich super von dir
wenn du da noch etwas in Erfahrung bekommen könntest.

du hast nicht evtl. eine Headshell von deinem doppeltem Arm über ?


@ All, was für eine Headshell wäre den noch kompatibel, hab da wirklich zu wenig Ahnung

und hat jemand evtl. die Bedienungsanleitung als .pdf ?
und könnte sie mir per Mail/ PM Schicken ?

noch eine Frage zu dem Berechnen, nehme ich da das Gewicht von dem Headshell dazu oder ohne , nur Tonarm + Tonabnemer ?

gruß & dank


[Beitrag von Tirips am 11. Feb 2011, 10:20 bearbeitet]
Papa_San
Stammgast
#18 erstellt: 11. Feb 2011, 20:22
Einfach mal googlen: Kenwood-Ersatzteile

Ich hab´s innerhalb von Sekunden gefunden! Die HS ist allerdings einen Tick teurer geworden.
Die BDA habe ich hier aber leider funktioniert mein alter Scanner nicht mit meinem neuen MacMini. Sorry. Versuch´s doch mal bei vinyl-engine. Wichtig ist der Überhang. Von Nadelspitze bis HS-Kante sind das,glaube ich,51,2mm.

Gruß
Siggi

edit: es sind 51,2mm laut BDA,nicht 52,5mm! Die Original-HS ist übrigens nix besonderes und schön ist sie auch nicht. Einfacher lackierter Aluguss.


[Beitrag von Papa_San am 11. Feb 2011, 20:35 bearbeitet]
Albus
Inventar
#19 erstellt: 11. Feb 2011, 21:51
Tag,

warum nicht die Technics Headshell verwenden (Artikel Nr. Technics SFPCC31006K), zum Beispiel hier zu sehen (zu suchen bleibt einem aufgegeben): http://www.musicesp.com/index.php?cPath=286_127

Die Befestigungsschlitze reichen weit nach vorn, so dass auch Tonabnehmer mit (nach DIN) geringstem Befestigungsabstand (8,5 mm und auch noch geringer 7,5 mm) korrekt montiert werden können, Bezug die genannten 51,2 mm (es geht auch noch weiter nach vorn mit dieser HS).

Freundlich
Albus
Tirips
Stammgast
#20 erstellt: 13. Feb 2011, 14:14
nochmal Vielen Lieben Dank an Alle!

Ich würde hier wirklich nicht nachfragen, wenn ich mir selber helfen könnte.

@ Papa_San ich habe den Link wirklich nicht gefunden,
1000 Dank. der Preis ist aber Exorbitant gestiegen *schock *
die BD habe ich mir jetzt auch bei Vinylengine besorgt ( dachte halt, die könnte mir jemand von hier auch geben, ohne das man sich immer überall Registrieren muss ;-) )

@ Headshell, Ich habe halt auch mehrfach gelesen, wie es Darkgrey auch meinte, das es da Probleme mit dem Überhang, Kröpfung o.ä. geben kann, und als nicht Fachmann, wird man da schnell in Panik versetzt aber wenn es ohne die original auch möglich ist......

Ich Denke, Ich werde erstmal die Technics Headshell nehmen, und später die original Headshell nachkaufen ( wohl oder übel )



nochmals kurz zu der Resonanzfrequenz Berechnung,
nehme ich in die Rechnung die Headshell mit rein oder nicht.

ohne Headshell würde ich mit einem Rondo Red auf 8,96 kommen und mit einem Dynavector10x5 auf 11,3
( Ich hoffe das stimmt überhaupt *lol* )

was wäre da besser, eher am unteren oder am oberen ende ?

Danke.

viele grüße


[Beitrag von Tirips am 13. Feb 2011, 14:16 bearbeitet]
Albus
Inventar
#21 erstellt: 13. Feb 2011, 20:58
Tag,

Die Spezifikation der Größe 'effektive Masse des Tonarmes' ist stets als mit der originalen HS aufzufassen (es sei denn, der Hersteller schreibt es anders fest).

Ist nun im Einzelfall die konkrete HS leichter als die vom Hersteller (ursprünglich) mitgelieferte HS, dann darf die Differenz von der Summe der drei Größen abgezogen werden und umgekehrt (die drei Größen: effektive Masse des Tonarmes einschließlich Original-HS, Tonabnehmer, Befestigungsmaterial). - Ersetzt man eine originale 10g-HS durch eine schwerere 15g-HS, dann gehen die 5 g zusätzlich zu Tonabnehmer plus Befestigungsmaterial in die Rechnung ein; nimmt man dagegen eine leichtere 6,5g-HS, dann dürfen die 3,5g abgezogen werden.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 13. Feb 2011, 21:11 bearbeitet]
Tirips
Stammgast
#22 erstellt: 15. Feb 2011, 12:29
Super, Vielen Dank.

Ich hab leider nur eine Formel gefunden, wo es hieß, abzüglich der Headshell ( und ich mich erst richtig in das Berechnungs Thema einfinden muss und da es sich bei mir wenn ich nicht weiter komme, leider oft im kreise sich dreht )


hat jemand sogar evtl. Erfahrung mit dem Kenwood und einem Dynavector 10x5 ?

das müsste passen, oder habe ich was Falsch beachtet ?
passt das evtl. auch für einen MC 100 Ohm abschluss ?
eine neue Phonobox passt momentan leider nicht in den Rahmen,

und bevor ich 400 € Kohlen in den Sand setze, frag ich doch lieber noch mal euch ( ich finde leider nichts, bezüglich des empfohlenen abschlusses, oder ich suche falsch )

gruß

Tirips
directdrive
Inventar
#23 erstellt: 15. Feb 2011, 13:15
Hallo Tirips,

tu Dir selbst einen Gefallen und spar Dir das ganze Herumgerechne.

Alle Rechenansätze können nur Annäherungswerte ergeben. Die effektive Masse eines Tonarms ist keine Konstante, von der man je nachdem einfach Headshell und Systemgewicht addieren oder subtrahieren kann, sondern eine Variable, die nicht nur von den einzelnen Gewichten sondern auch von Ihrer jeweiligen Platzierung beeinflußt wird.

Um verlässlich die Resonanzfrequenz einer Tonarm-System-Kombination zu ermitteln, hilft letztlich nur eine entsprechende Testplatte.

Kauf Dir ein solides "SME-kompatibles" Headshell, optimal im Gewichtsbereich von 8 bis 12 Gramm. Für eher schwere und besonders niedrig bauende Abtaster ist das Technics Headshell (oder aber auch jeder Nachbau) gut geeignet. Für das Gros der Abtaster tut's ein Ortofon LH-4 oder LH-2000.

Darkgrey verwechselt den KD-770 mit dem KD-7010, die Geräte sind nicht baugleich, der 770er benötigt ein spezielles Headshell.

Das Dynacvector DV-10x5 ist ein Highoutput Moving Coil System zum Anschluß an einen MM-Phono-Eingang oder einen entsprechend anpassbaren MC (Vor-) Verstärker/Phono-Eingang. An einem herkömmlichen 100 Ohm MC-Eingang ist das Dynavector nicht optimal aufgehoben. Außer dem ungeeigneten Verstärkungsfaktor stimmt auch die Abschlußimpedanz nicht, das DV-10x5 möchte 1000 Ohm statt 100 sehen, das dürfte sich deutlich klanglich äußern. Passt also eher nicht.

Grüße, Brent


[Beitrag von directdrive am 15. Feb 2011, 13:37 bearbeitet]
Albus
Inventar
#24 erstellt: 15. Feb 2011, 13:50
Tag,

...so sagt Brent, dann bleibt nichts mehr zu sagen. Erwähnen kann man, der Innenwiderstand des Dynavector 10X5 steht angegeben mit 150 Ohm, somit passen 100 Ohm als etwaiger Eingangs-/Abschlusswiderstand gar nicht. Erwähnen kann man vielleicht doch noch, mit einem 10X5 darf die Tiefenresonanz vertikal dynamisch bei 9 Hz am KD-7010 erwartet werden (praktisch, rechnerisch).

Freundlich
Albus

Hier hat einer den KD-7010 gut in Bildern eingefangen:
http://weirdmeister.de/kd7010.htm


[Beitrag von Albus am 15. Feb 2011, 13:58 bearbeitet]
Tirips
Stammgast
#25 erstellt: 15. Feb 2011, 16:36
directdrive & Albus,
Vielen Vielen Dank, das bringt schon einmal wieder ein gutes Stück mehr licht ins Dunkel ;-)

MM hätte ich für das Dynavector 10x5
auch zur verfügung, habe halt momentan noch die
Musical Fidelity V-LPS ( MM 47 Ohm ) im einsatz,
wenn es darüber noch die ersten 2-3 Monate funktionieren würde, wäre ich glücklich ?!?,
dann kann/darf eine neue Phono stufe Einzug halten.

Danke nochmals!

PS: schöner Link, kannte ich noch nicht.

viele grüße

Tirips
Albus
Inventar
#26 erstellt: 15. Feb 2011, 16:58
Tag erneut,

das funktioniert im Modus MM 47 Kiloohm der Bestimmung gemäß als High Output-MC (wie auch das 10X4 II).

Freundlich
Albus
Tirips
Stammgast
#27 erstellt: 16. Feb 2011, 09:57
Hallo Albus,

Besten Dank, dann sollte dem Spass nichts mehr im Wege stehen.
folgend Order ich mal die Zutaten

Danke @ all.

Ich Hoffe, ich bin mit dem Thema im großen und ganzen jetzt durch, und kann bald meine schwarzen ( und bunten ) Scheiben "richtig" hören

viele grüße


[Beitrag von Tirips am 16. Feb 2011, 09:58 bearbeitet]
Papa_San
Stammgast
#28 erstellt: 16. Feb 2011, 10:11
Prima! Der Kenwood ist ein sehr guter Plattenspieler. Wenn Du ihm später noch mal was gönnen willst:
Isonoe 2  304

Die funktionieren wirklich super!

Gruß
Siggi
Tirips
Stammgast
#29 erstellt: 18. Feb 2011, 10:52
Hallo Papa San, was sind das genau für Beine & "Dämpfer" ?

gruß

Tirips
Papa_San
Stammgast
#30 erstellt: 18. Feb 2011, 14:01
Isonoe

Die gibt´s in der Bucht. Ich hatte große Probleme mit Trittschallübertragung. Dank der Füsse sind die (fast) weg.

Gruß
Siggi
Tirips
Stammgast
#31 erstellt: 22. Feb 2011, 10:37
Ui, bei den ganzen Headshell Threads habe ich meinen eigenen übersehen

mit Trittschall habe ich eigentlich keine Probleme ( trotz aufstellung ) aber an meinen PS Füße kann ich nur noch einen verdrehen, die 3 anderen sitzen bomben fest, deswegen könnten die später eine option sein.

das anderes problem ist, ich bekomme den Teller nicht ab *lol*
( will ja nichts zerstören )

und die Armrückführung geht leider nicht :-( Arm geht am ende nur hoch ( stört mich bisher nicht ) aber der 7010 hat das doch, oder auch wie der 990 nicht ?
( dafür kaum kratzer )

und hab zum ersten mal die schwärze eine LP gehört, dachte immer das ist nur geschwaffel, aber die schwarze ruhe ist wirklich hörbar und das obwohl noch immer nicht das richtige Headshell und Nadel drauf ist, ui was kommt da noch. hätte nicht gedacht das ein laufwerk schon so einen unterschied bietet.
bebop
Stammgast
#32 erstellt: 25. Feb 2011, 13:50

Tirips schrieb:
...
das anderes problem ist, ich bekomme den Teller nicht ab *lol*
( will ja nichts zerstören )
....


hallo

Das Problem hatte ich auch mit meinem KD 7010.
Hatte auch Angst, etwas zu zerstören ...
Der Teller geht definitiv ab!
Nachdem ich auch in Foren rumgefragt hatte wie das Teil zu lösen wäre bin ich mit folgendem Vorgehen zum Ziel gelangt.

Ich habe mir zwei Löffel genommen und beide an gegenüberliegenden Seiten des Tellers angesetzt.
Mit der runden Unterseite auf dem Chassis aufgelegt, die Löffelspitzen gegenüberliegend unter dem Tellerrand, dann vorsichtig hebeln - und dann, mit doch ein wenig mehr Druck auf die beiden Löffel, mehr als es mit Fingerspitzen unterm Tellerrand möglich ist, war der Teller mit einem Plopp unerwartet gelöst.

Möglich ist natürlich, um den unteren Tellerand zu schützen, da wo die Löffelspitze angesetzt wird, etwas flaches, Holz bsp, zwischen Oberkante Löffelspitze und Tellerrand zu legen.

Unter den Löffen, Karton oder Papier, oder auch flaches Holz, damit das Chassis geschützt ist.

In Ruhe die Löffel gegenüberliegend ansetzen, sanft Druck aufbauen und entschlossen hebeln, dann wird der Teller ab gehen.

Viel Erfolg.


Gruß Ingo


.
Tirips
Stammgast
#33 erstellt: 28. Feb 2011, 10:22
Hallo,

Super, Besten Dank für deinen Tipp!
hatte ihn über das Wochenende zum Überprüfen und einstellen bei meinem PS "Händler" kommt Heute wieder, und ich kann endlich den 7010 geniessen!

Ich hoffe der hat das hin bekommen



hat schon mal jemand die Elektronik nach all den Jahren ausgetauscht ? ( neue Kondensatoren usw )


gruß

Tirips
Tirips
Stammgast
#34 erstellt: 20. Mrz 2011, 11:39
Hallo zusammen,
Ich muss mich doch noch mal an euch wenden.

Ich habe den kenwood mit dem Ortofon Headshell und dem Dynavector 10x5 von einem Händler mit schablone usw. Einstellen lassen.
leider habe ich das problem, das immer das letzte lied bei den lauten höhen verzerrt Antiskating rauf oder runter bringt keine befriedigende Antwort. ebenso Auflage gewicht.

Ich habe halt selber so gut wie keine ahnung vom einstellen
hab es aber mal mit der VONO Labs Schablone überprüft, das stimmte eigentlich alles.

hat es wa<s mit der Kröpfung von 15mm zu tun, wo die 16,2 Überhang besser wären ?

liegt es an der Ortofon Headshell ? ist das doch zu kurz ?
die freude ist immoment etwas getrübt, obwohl doch der "Klang" eigentlich so ist wie gewünscht,bis auf die verzerrungen
Danke im vorraus!!


viele grüße
Albus
Inventar
#35 erstellt: 20. Mrz 2011, 13:48
Tag,

voraus: Mit hoher Wahrscheinlichkeit liegt das geschilderte Problem an der Überhangfrage und der erfolgten praktischen Beantwortung; die Frage bei diversen Kenwood's lautet eben auf "originale Kröpfung mit Überhang 15 mm" oder "originale Kröpfung mit 16,2 mm"? Die von mir bevorzugte Antwort ist 16,2 mm. Hat nun einer eine Headshell, die bei gegebenem Befestigungsabstand des Tonabnehmers die 16,2 mm nicht realiseren zulässt, dann hat man ein Problem.

Frage: Welcher Überhang ist denn realisiert? 15 mm oder 16,2 mm; bei welcher Kröpfung (Einwinkelung des Tonabnehmers, anders als durch die Tonarm/HS-Form vorgegeben?). Hat die Headshell an den Längsschlitzen noch Platz für die 16,2 mm?

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 20. Mrz 2011, 13:52 bearbeitet]
Tirips
Stammgast
#36 erstellt: 20. Mrz 2011, 14:10
Hallo,

da gehts halt leider schon los,
sorry, ich bin da halt überhaupt keine leuchte, mir hätte das ganze vor Jahren mal jemand richtig zeigen sollen ;-)

wo messe ich die 15 bzw. 16,2 mm ?
bzw. stelle ich die ein,ohjeohje*versteck*
ich hab es schon mehrfach mal gelesen, aber ich raffe es irgendwie nicht.

Ich hab ja immonet zu kontrolle nur die Vono Laps Schablone aus dem Internet, bei dieser habe ich jetzt mal den Punkt A ( Überhang von 15cm bei 16,2 cm einen punkt gemacht ( und versucht darauf einzustellen, aber ob das richtig ist, glaube ich mal nicht,SORRY ist mir wirklich fast schon peinlich.

so sieht es immoment aus, ist aber noch nicht "justiert"
da geh ich dann jetzt mal ran

EDIT: etwas besser ist es geworden, aber noch nicht völlig .

Headshell


[Beitrag von Tirips am 20. Mrz 2011, 14:11 bearbeitet]
Albus
Inventar
#37 erstellt: 20. Mrz 2011, 14:23
Tag erneut,

Tirips, wir vereinfachen:

Frage: Die Headshell ist vom Typ Ortofon LH-2000, richtig?
Meine Zwischensetzung: Ja, es ist eine LH-2000.
Meine Zwischenantwort 1: Schablone beiseite (weil genügende Vorverständnisse noch fehlen).
Meine Zwischenantwort 2: Schiebe den Tonabnehmer bitte bis ganz nach vorn! Daraus ergibt sich ein besserer Überhang, die Kröpfung bleibt wie durch die Tonarmform vorgegeben.

Danach bitte neu einstellen.

Freundlich
Albus
Tirips
Stammgast
#38 erstellt: 20. Mrz 2011, 14:54
Hallo Albus,

vielen dank für deine Hilfe und Mühen.

OK, alles wieder auf ausgangsposition.

solle ich es dann wieder an dem Punkt A von der Schablone 15,3 cm "Justieren" oder meinen "neuen" bei 16,2 cm ?

hat das überhaupt etwas mit dem Überhang von 15 mm auf 16,2 mm zu tun?

erkläre mir Bitte das mit dem Überhang kurz, kann ich das mit der Schablone überhaupt, wo Messe ich das, mich würde das auch ganz gerne interessieren, auf was er eingestellt ist.
ich möchte das Vorverständniss doch auch mal finden ;-)
Ich bin hier in meinem umkreis der einzige der sich damit beschäftigt, und wie oben schonmal geschrieben, dreht sich ab einem bestimmten punkt alles im kreise.

die Verzerrungen ( eigentlich mehr ein bratzeln ) kommen hauptsächlich aus dem rechten kanal. ( Antiskating verschieben = kein großartiger unterschied )

mit bestem dank.

viele grüße



EDIT: von wo aus messe ich den Headshell zu Nadelspitze, dort wo das Headshell schwarz wird, oder am ende des silbernen anschlusses, wenn ich vom schwarzen messe, habe ich nur 49mm. von Headshell zur Nadelspitze, 51,2 mm. müssten es doch sein .
sorry nochmal.


[Beitrag von Tirips am 20. Mrz 2011, 15:23 bearbeitet]
Albus
Inventar
#39 erstellt: 20. Mrz 2011, 15:57
Tag erneut,
und Tirips guten Tag erneut,

Deine Zentimetereien "15 cm oder 16,2 cm" sind neben der Sache, das Schablonieren bitte sein lassen! - Jetzt: Gemessen wird der Abstand wie auf der Abbildung, vom hinteren Ring, wenn mit Zwischengummi, dann ab Zwischengummi (typische Stärke ist 0,3-0,5 mm), bis zur Nadelspitze. Entweder lässt man einen Wert nach BDA gelten, typisch 50,4 mm oder 51,0 mm oder 51,2 mm oder 52,0 mm - je nachdem, ob sich ein Hersteller an Normen hält oder nicht (z.B. EIAJ, japanischer EIA-Standard ist 50,4 mm - woran sich nicht sämtliche Hersteller aus Japan überhaupt halten).

Hier zum Vergleichen, es gilt die Marke des rechten Pfeils auf der unteren Abbildung:
http://www.ortofon.c...le&id=189&Itemid=148

Freundlich
Albus

Nach- und Zusatz: Überhang - ist der kurze vordere in Millimetern zu bestimmende Abschnitt der Länge des Tonarmes (ohne Hebelabschnitt hinter der Drehachse), um die dieser Abschnitt den Abstand zwischen der Drehachse des Armes und der Tellerachse überragt. Hier ein Text, der schwindelig macht, aber recht gründlich einführt; die Abbildung 3 oben rechts zeigt es:
http://www.phonophono.de/pdf/schoen_schablone_2.pdf


[Beitrag von Albus am 20. Mrz 2011, 16:16 bearbeitet]
Tirips
Stammgast
#40 erstellt: 20. Mrz 2011, 16:22
auch Hallo erneut,

wegen dem abstand, OK mit dem silbernen abschluss, passt es im großen und ganzen.



@ Schabloniererei, wie kann ich es ohne Schablone " Neu Einstellen" wie du es oben erwähnt hast, nach dem ich das Headshell wieder auf ursprungsposition gebracht habe


welche Schablone wäre für den Tonarm passend, dann besorge ich mir solche eine evtl. und knall es dem Einstellmeister hin, der soll mir das mal richtig erklären,
mit dem 16,2 mm überhang usw.
ich will das endlich mal raffen, und nicht immer euch belästigen wegen so etwas.


was mir auch aufgefallen ist, es ist nicht bei allen platten, das macht mich auch stutzig,
egal ob neue oder alte, egal ob 180g oder normal.
mir ist es halt aufgefallen, da ich von einem album die normale und die 180g version habe, bei beiden tritt an den letzten lieder dieses gebratzel auf, bei einer anderen 180g ebenso, einen andere 180g wieder normal, bei einer alten aus den 80er dann plötzlich wieder verzerrungen, ich verstehs nicht.


wieder mit bestem dank
&
viele grüße



EDIT: Vielen Dank für den eingestellten Link,
der muss jetzt gelesen werden, aber ich seh schon, den muss ich mehrmals lesen


[Beitrag von Tirips am 20. Mrz 2011, 16:28 bearbeitet]
Albus
Inventar
#41 erstellt: 20. Mrz 2011, 16:37
Tag erneut,

mit neu einstellen meinte ich das Ausbalancieren, die AK, die Antiskatingkraft neu justieren; schließlich ist der Tonabnehmer nach vorn verrückt worden, daher sich die Waageverhältnisse des zweiarmigen Hebels Tonarm änderten.

Und dann gibt es hier noch einen informativen Thread, ich verweise dann auch auf meinen Beitrag in Nr. 23:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-6507.html

Nichts übereilen, vor allem dann nicht, hat man einen guten Tonabnehmer, die sind typisch empfindlich, nicht robust. - Es gibt sehr wohl (oder übel!) auch neuere Pressungen mit Pressfehlern.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 20. Mrz 2011, 16:39 bearbeitet]
bebop
Stammgast
#42 erstellt: 21. Mrz 2011, 13:55

Albus schrieb:
Tag,
... die Frage bei diversen Kenwood's lautet eben auf "originale Kröpfung mit Überhang 15 mm" oder "originale Kröpfung mit 16,2 mm"? Die von mir bevorzugte Antwort ist 16,2 mm. Hat nun einer eine Headshell, die bei gegebenem Befestigungsabstand des Tonabnehmers die 16,2 mm nicht realiseren zulässt, dann hat man ein Problem....
Freundlich
Albus

Hallo

Genau dieses Problem hatte ich mit meinem KD 7010 und dieser Ortofon LH-2000 Headshell die abgebildet ist. Meine Lösung: LH-2000 zurück und eine billige Reloop genommen. Der Händler, ein freundlicher Mensch, raufte sich aber die Haare, als ich ihm auf seine Frage womit und wie ich denn versucht hätte den Überhang einzustellen, antwortete: mit einer Feickert Schablone.

Die Reloop Headshell schaut zwar nicht so gut aus wie von Ortofon, aber, genaugenommen habe ich nicht den Eindruck, daß sie den Klang irgendwie negativ beeinflusst! Das Einstellen ging mit der Reloop auch ohne Probleme.


Gruß Ingo
.
.
Tirips
Stammgast
#43 erstellt: 23. Mrz 2011, 11:05
Hallo zusammen,
da bin ich wieder ;-)

ach schau an, so schwer ist das ja gar nicht, wenn man mal zb. weiß wo der Überhang Eingestellt wird *lol*
mein Verständniss wächst. wenn man hier nur ne " Schablone " im Papplappen zustand hat, lernt man nicht wirklich was davon.

@ Albus,nochmal danke für deine Info/Hilfe,
ich habe jetzt wieder alles auf den Ursprungszustand zurück ( so wie vom einstell Meister ) und es unterscheidet sich eigentlich nicht von der VONO Schablone.
ich weiß jetzt immoment auch nicht wirklich weiter,ob es an der Einstellung liegt, oder an den Platten.
da die meisten meiner älteren LPs, so ein gebratzel nicht vorweissen am letzten lied.
aber halt zb. die AC DC Razors Edge 180g LP ( da kommt es auch schon bei lied nummer 3 vor,
und die Guns n Roses - Use Your Illusion 2, an den letzten liedern, bei der 180g und bei der original,
die CD hat diese verzerrungen nicht, ebenso der LP Rip den ich aus dem I-net habe ( OK ist mit Tangential Arm aufgenommen .... )
für mich mysteriös, an was es dann liegt, oder kann der "falsche überhang dafür schuld sein ?


@ bebop , ebenso vielen dank für deine Info, auf wieviel überhang konntest du es Einstellen mit der LH 2000 Headshell ?
zurückgeben geht leider nicht mehr, aber man kann doch bestimmt 1,5 mm die löcher erweitern mit einer feile o.ä., oder ist das nicht zu empfehlen ?

an sich läuft es ja geschmeidig, aber wenn dann plötzlich unerwarte solche kleinen bratzler / verzerrungen kommen, trübt das etwas die Hörfreude,
eigentlich hören sich die Höhen sauben an, nur mit einem zusätzlichen gebratzel/verzerrungen im hintergrund mit dabei.


viele grüße

Tirips


[Beitrag von Tirips am 23. Mrz 2011, 11:06 bearbeitet]
Albus
Inventar
#44 erstellt: 23. Mrz 2011, 13:15
Tag,

Tirips, der Überhang ist es nicht, die Größe gilt als eher robust - der Überhang sollte im Zweifel eher etwas größer gewählt werden denn als zu kurz, 1 Millimeter plus ist besser als minus; die Kröpfung nur im Notfall verändern.

Nacharbeiten der HS-Schlitze ist prinzipiell naheliegend, wenn's denn nicht anders zu machen ist; aber uU schwierig, z.B. bei Magnesium (meine Bohrer kamen damit nicht klar, einst).

Der guten Ordnung halber erwähnt: was ist mit dem Azimuth; d.i. die Position der Diamantspitze von vorn gesehen exakt (praktisch) senkrecht in der Rille stehend? Hilfsmittel der Einschätzung ist häufig ein Geometrie-Dreieck, welches gehörige Senkrecht- und Waagerecht-Kennzeichnungen aufweist.

Freundlich
Albus
Tirips
Stammgast
#45 erstellt: 23. Mrz 2011, 17:27
Hi,
so schaut es momentan aus

TA1

ta2

ta3


Ich hoffe, man kann es halbwegs erkennen, aber schaut eigentlich nicht so falsch aus

wenn ich die Kröpfung so lasse, wie es die Headshell vorgibt ( ohne "einstellen" ) habe ich mehr "verzerrungen" an diesen besagten stellen als mit der Schablone, oder vom einstell Meister ;-)
aber weg bekomme ich die leider irgendwie nicht, evtl. liegt es wirklich an den Platten, was ich so eigentlich nicht glauben kann

viele grüße

Tirips


[Beitrag von Tirips am 23. Mrz 2011, 17:28 bearbeitet]
Albus
Inventar
#46 erstellt: 23. Mrz 2011, 18:13
Tag erneut,

Tirips, stelle es so ein, dass es weniger im Endeffekt verzerrt; gehört dazu eine Veränderung, geringfügig, der Kröpfung, dann ist das in Ordnung. Ich habe schon lange den Verdacht, dass die Kenwood-Tonarme unter die Gruppe der falsch konstruierten Arme gehören. Immer wieder geht es in Foren um die Frage "Kenwood XYZ, wie steht es wirklich mit Überhang und Kröpfung und Länge" (ja, auch die Länge stellte sich als in der BDA fehlerhaft heraus; was nicht nur bei Kenwood anzutreffen ist).

Weißt du was? Besorge Dir doch eine Testplatte, z.B. die von Image HiFi; Du bist hart an der Sache dran, das Eindringen in den Sachverhalt wird durch eine Testplatte als Instrument einfacher.

Freundlich
Albus
bebop
Stammgast
#47 erstellt: 24. Mrz 2011, 08:27

Tirips schrieb:

@ bebop ... auf wieviel überhang konntest du es Einstellen mit der LH 2000 Headshell ?
...
an sich läuft es ja geschmeidig, aber wenn dann plötzlich unerwarte solche kleinen bratzler / verzerrungen kommen,


Moin Tirips

Ich konnte diese Tonkopfmuschel von Ortofon nicht gebrauchen! Mich hat das damals jeck gemacht, daß das nicht passen wollte und deswegen, weil ich hier in der Nähe zu "die Nadel" lebe, war ich erleichtert, diese Headshell zurückgeben zu können.

Die Einwände von Albus finde ich erstaunlich. Klar, das könnte ja sein, daß Kenwood Tonarme Probleme bereiten können ... auch wenn ich das so noch nicht, mal von der Kombi KD7010 an Ortofon abgesehen, erleben musste. Die zahlreichen Erfahrungsberichte der User mit ganz unterschiedlichen Drehern und Tonarmen, deren Konfrontation mit der Geometrie bezüglich der Dreh und Angelpunkte am Arm und Teller und zum passenden Winkel beim Kontakt der Nadel in der Rille, zeigen, da gibts keine eindeutige Lösung, sondern nur Näherungsweisen - man muss auch probieren und hören bis es passt.

Weil die vielfältigen Diskussionen zu Überhang/Tonarmgeometrie usw usw mich eher entmutigten, also damals, als mein Wiedereinstieg zum Platten hören mit dem KD7010 begann, hatte ich das Glück Dr. Feickert zusehen zu können, wie er an meinem KD 7010 den Überhang einstellte.

Als ich dann die ersten Systeme selbst wechselte und neu einbauen musste (und wollte), hatte dann irgendwann einen zweiten Kenwood Dreher (heute sind es 4) bin ich auch mit der Frage, was denn die richtige Einstell Methode ist, konfrontiert. Løfgren ? Baerwald? Nun ja und mit diesen billigen Reloop Headshells,dazu die Feickert Schablone, gabs halt dann keine Probleme mehr!

Hier ist noch eine sehr informative Seite von Frank Landmesser zum Thema. Die grösste Beschränkung sind meine mittlerweile auf eine Brille angewiesenen Augen und die doch recht winzigen Befestigungen und Kontaktstellen zwischen System/Headshell und dem Arm.

Gruß Ingo
.


[Beitrag von bebop am 24. Mrz 2011, 08:28 bearbeitet]
Albus
Inventar
#48 erstellt: 24. Mrz 2011, 11:13
Tag,
und Tag Ingo,

nun, als Einwände bringe ich auch hier nichts vor; vielmehr ist der Charakter nützlicher Hinweise für den mehr oder weniger informierten Nutzer deutlich gewahrt. - Anmerkung: Wer denn das gehörige Vorverständnis hat, der kommt noch mit jedem Tonarm zurecht; dies auch gegen etwaige Daten in irgend BDAs. Hilfsweise ist es praktisch, sich - Vorkenntnisse beiseite - vereinfachend mit Nullpunkten von der Position von 60-65/110-120 mm zufrieden zu geben (Arndt Klingelnberg, HiFiStereophonie, 12/1981, mit Simulationen).

Zu Kenwoods wird in der Tat viel gefragt, hier und anderswo (Analog-Forum, z.B.), darunter auch von Leuten, die als recht gut informiert bekannt sind. Selbstgänger sind die Tonarme offensichtlich nicht. Wenn man helfen kann, dann gibt man eben - wie hier geschehen - darauf (Praxis und Erfahrung) bauende Hinweise bzw. Links (z.B. auf den Artikel von Ludwig Klapproth,"So stellen Sie Ihren Tonarm richtig ein").

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 24. Mrz 2011, 12:12 bearbeitet]
killnoizer
Inventar
#49 erstellt: 24. Mrz 2011, 23:17

Papa_San schrieb:
Einfach mal googlen: Kenwood-Ersatzteile

Ich hab´s innerhalb von Sekunden gefunden! Die HS ist allerdings einen Tick teurer geworden.
Die BDA habe ich hier aber leider funktioniert mein alter Scanner nicht mit meinem neuen MacMini. Sorry. Versuch´s doch mal bei vinyl-engine. Wichtig ist der Überhang. Von Nadelspitze bis HS-Kante sind das,glaube ich,51,2mm.

Gruß
Siggi

edit: es sind 51,2mm laut BDA,nicht 52,5mm! Die Original-HS ist übrigens nix besonderes und schön ist sie auch nicht. Einfacher lackierter Aluguss.


Beim Technics 1210 und der Technics Headshell ist der Abstand Nadelspitze bis HS-Kante 52 mm , das sollte also wohl auch am Kenwood machbar sein, ich betreibe verschiedenste Headshells , auch an meinen Technicsen , und hatte noch nie Gelegenheit da irgendwie an die Grenzen zu kommen . Hängt wohl eher mit bestimmten TA's zusammen ??
Albus
Inventar
#50 erstellt: 25. Mrz 2011, 10:55
Tag,

die DIN 45539 gibt als Befestigungsabstand 9,5 +/- 1,0 mm vor (Abstand Mitte der Befestigungsschrauben bis Nadelspitze); gewisse Tonabnehmer, darunter Denon DL-103, haben aber nur einen BA von 7,5 mm. Im Falle einer Headshell mit zu geringem Einstellbereich, vorgegeben durch die Einstellschlitze, Lage vorn und hinten, ist ein gewisser, insbesondere längerer Überhang, nicht einstellbar.

Diverse Ortofon-HS haben einen zu geringen Einstellbereich (siehe deren Millimeterangaben auf der Internetseite; 41,9 mm plus 8,5 mm - noch nach DIN - realisiert noch nicht einmal den japanischen Standard des EIAJ, SME-Abmessungen auf 50,8 mm, Zweizoll), die Technics hat dagegen einen großen Einstellbereich.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 25. Mrz 2011, 10:57 bearbeitet]
Papa_San
Stammgast
#51 erstellt: 25. Mrz 2011, 19:53
Moin

hatte ich anfangs schon geschrieben:

Papa_San schrieb:

Letztes Jahr hatte mir ein schickes Yamato-HS in Buche für den KD gekauft. Damit konnte ich leider keinen korrekten Überhang mit meinem Ortofon MC 20 S einstellen. Es kann also schon Probleme beim Kenwood geben.


Besorg Dir eine Technics-HS oder einen Nachbau. Damit habe ich am KD schon etliche Systeme montiert,ohne Probleme.

Nachdem ich auch Probleme mit der Überhangeinstellung laut BDA hatte,stelle ich den Überhang jetzt nach "Schön" ein. Passt.
Gruß
Siggi
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