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Hitachi HT-20S Plattenspieler an Revox B-250; Welches Abtastsystem?

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Beitrag
msd_hifi
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 17. Okt 2010, 22:26
Hallo,

ich hab hier einen Hitachi HT-20S Plattenspieler stehen und möchte ihn an einem Revox B-250 betreiben. Leider hab ich keine Beschreibung vom Plattenspieler. Welches Abtastsystem muß ich auswählen? Und für welches davon ist der Masseanschluß? Zur Auswahl im Revox Handbuch stehen:

-MM
-MC

Dazu gibt es auf der Rückseite einen Schalter zur Anpassung der Eingangskapazität des MM-Eingans an die eines MM-Gerätes mit einer 50, 150 und 450 Werteauswahl.

Vielen Dank für eure Hilfe.

Grüße
Markus
the_maltese
Stammgast
#2 erstellt: 17. Okt 2010, 23:45
Interessante Kombination An einem Revox werden bestimmt nicht viele Hitachis betrieben.
Einen Masseanschluß benötigst Du immer.
Und welches System Du verwendest, steht dir absolut frei (MM oder MC oder MC-HO), solange es zum Arm paßt. Und das wird ein mittelschwerer Arm sein, denn ursprünglich waren die Hitachis mit dem MT 36 ausgestattet, ein umgelabeltes Audio Technica.
Die Angelegenheit wird durch dein Budget begrenzt und durch die gebotene Vernunft, denn der HT-20 ist ein verhältnismäßig einfacher Dreher, den ich jetzt nicht unbedingt mit einem sehr hochpreisigen System bestücken würde.

Wuhduh
Inventar
#3 erstellt: 18. Okt 2010, 21:52
Den Schalter am Revox bitte auf 50pF ...

... und den Hitachi in die Tonne !

Weshalb ?

Schlechte Quelle = miese Wiedergabe = Null Freude am Wienühl !

,
Erik
the_maltese
Stammgast
#4 erstellt: 19. Okt 2010, 07:46
Ganz so drastisch würde ich die Sache nicht betrachten, aber nun gut...
Momentan sind hier im Analog-Forum offenbar die "Wegwerf-Wochen" eröffnet worden
Das ist jetzt in kurzer Zeit der dritte Thread, in dem zum Wegwerfen geraten wird.

Der Hitachi ist zwar kein Überflieger (hatte ich ja auch schon erwähnt), aber wenn er in Ordnung ist sehe ich keinen Grund, ihn zu entsorgen. Als Anfang kann er dienen - später kann Du immer noch aufrüsten.

msd_hifi
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 19. Okt 2010, 16:26
Hallo,

meine ursprüngliche Frage richtete sich an den fehlerfreien Anschluß des Palttenspielers am Revox Verstärker.

Hab jetzt festgestellt, dass der Hitachi HT-20S keinen Masseanschluß hat.

Momentan ist der Plattenspieler am MC Eingang angeschlossen (Könnte das der Fehler sein?). Es ist ein Brummen zu hören, wenn die Platte steht. Bei laufender Platte und Zimmerlautstärke ebenfalls. Das Brummer wird erst bei erhöhter Lautstärke nicht mehr hörbar.

Leider hab ich auch keine Infos obs das Abtastsystem am Plattenspieler ein MM oder MC ist.

Werde später den Plattenspieler an den MM Eingang mit 50 pF stecken. Hoffe dann auf einen brummfreien Betrieb.

Danke und Grüße
Markus
Albus
Inventar
#6 erstellt: 19. Okt 2010, 18:25
Tag,

ein elementarer PL - wie in diesem Fall - ist eher nicht mit einem MC-Tonabnehmer versehen, also Stellung MM gilt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. 50 pF versuchte auch ich für den Anfang; jedenfalls, bis der gegebene Tonabnehmer bestimmt ist (Hersteller, Modell, Kapazitätsempfehlung.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 19. Okt 2010, 18:26 bearbeitet]
msd_hifi
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 19. Okt 2010, 18:39
Hallo,

hab diese Seite [url=http://www.hifi-wiki.de/index.php/Hitachi_HT-20_S]Hifi Wiki[/url] gefunden.

Dort sind einige technische Daten aufgelistet.

Anschlüsse
* Ausgänge: 2 Chinch-Anschlüsse (L/R) / 1 Erdungskabel
* Eingänge: 1 Stromkabel

Wie soll ich mit der Tatsache umgehen, dass der Hitachi HT-20S (zumindest meiner) keinen Masseanschluß hat.

Besondere Ausstattungen
* Halbautomatik (CUT-Schalter)
* Statisch ausbalancierter Tonarm mit Tonabnehmersystem
* Geschwindigkeits-Umschalter
* Hebel für Arm Lifter
* Anti-Skating-Funktion
* Motor: Gleichstrom-Servomotor
* Fremdspannungsabstand: 70 dB (DIN-B)
* Tonabnehmergewicht: 4 - 9 g
* [b]Leitungsdraht-Kapazitätswert: 140 pF[/b]
* [b]Tonabnehmertyp: MT-15[/b]
* Frequenzgang: 10 - 25000 Hz
* Ausgangsspannung: 3 mV bei 1 kHz 50 mm/s
* Kanaltrennung: 23 dB bei 1 kHz
* Auflagekraft: 1,5- 2,5 (empfohlen)
* Abtastnadel: Diamantnadel (DS-ST15)

[quote]Der Schalter zur Anpassung der Eingangskapazität des Revox MM-Eingans an die eines MM-Gerätes hat eine Auswahl von 50, 150 und 450 pF.
Welche pF Einstellung am Verstärker ist nun bei der Angabe von 140 sinnvoll? Ich schätze mal 150, oder?

Danke und Grüße
Markus
Albus
Inventar
#8 erstellt: 19. Okt 2010, 19:01
Tag erneut,

ich beliesse es bei 50 pF; die Gesamtkapazität stellte sich dann eingeschätzt auf im Niveau passend zu den MM-Tonabnehmern der 70-80er Jahre (Audiotechnica, Shure, Ortofon, Piezo, etc.). GK, aus: Tonarm typisch 40-60 pF, Herstellers Verbindungskabel, hier mit 140 pF genannt, plus Verstärkers 50 pF, bei summierten GK von 230-250 pF. Das ist passend für die damaligen AT, Shure, Ortofon, Piezo, etc.

Das fehlende Massekabel ist vielleicht ein zu lösendes Ärgernis, mal sehen, was Du demnächst beobachtest.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 19. Okt 2010, 19:03 bearbeitet]
msd_hifi
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 19. Okt 2010, 22:25
Hallo,

du schreibst, dass sich ein summierter GK von 230-250 pF ergibt. Soll ich den Wert trotzdem auf 50 pF belassen?

Aber dann versteh ich die Rechnerei nicht.

Müsste der Schalter nicht min auf 150 pF stehen?

Hab jetzt festgestellt, dass das Massekabel doch vorhanden ist, jedoch wurde es wohl abgerissen und befindet sich mit einem kurzen Rest im Gehäuse.

Welche Art von Kabel empfehst du dafür zur Verlängerung?
Geht dann durch Anschluß des Massekabels das Brummen, wenn die Platte steht und der Tonarm nicht aufliegt, weg?

Danke und Grüße
Markus
Albus
Inventar
#10 erstellt: 20. Okt 2010, 12:39
Tag,

ja Markus, nach Wiederherstellung und Anschluss des Massekabels sollte der Netzbrumm annähernd total vermieden sein. Und, ja, belasse die Stellung ruhig bei 50 pF; die summierte Gesamtkapazität ist das, was dem überkommenen Tonabnehmer mit hoher Wahrscheinlichkeit als passend zukommt (die Lastkapazität als Bestandteil der Impedanz, tragend der Lastwiderstand von 47 Kiloohm).

Als Verlängerung des Massekabels taugte ein Litzendraht von der Stärke 1,5 Quadratmillimetern (16 AWG, American Wire Gauge). Man kann einfach von einem gehörigen Netzkabel einen Leiter nehmen, dem man einen Gabelschuh als Anschluss (am Verstärker) 'ankneift' oder anlötet (oder das blanke Kabelende fest anbringt).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 20. Okt 2010, 12:41 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#11 erstellt: 20. Okt 2010, 20:10
Dat Massekabel kannste mit irgendeinem Draht verlängern. Querschnitt spielt keine Rolle. Es muß nur eine Verbindung zum Massekontakt hergestellt werden.

Könntest sogar irgendeinen anderen elektrisch leitenden Gegenstand nehmen ... oder Deinen Körper.

MfG,
Erik
the_maltese
Stammgast
#12 erstellt: 20. Okt 2010, 21:42

Wuhduh schrieb:

... oder Deinen Körper.

MfG,
Erik


Dann wird's aber unpraktisch mit der Lautsprecher-Aufstellung...von wegen Stereo-basis und so

Albus
Inventar
#13 erstellt: 21. Okt 2010, 10:31
Tag,

unpraktisch wird's des als Erdungspfad unbrauchbar hohen Widerstandes des menschlichen Körpers wegen (je nach Feuchte der Haut 500-10000 Ohm, einschlägige Körpermodelle), der Brumm bleibt, mit Aussicht auf Anstieg bei Berührung. - Je niederohmiger, desto besser, so sagt die Fachwelt, auch das Leitermaterial ist nicht gleichgültig, Kupfergeflecht ist sehr viel besser als irgend Stahl (richtig: geringerer Widerstand).

Aber, wie's einem beliebt.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 21. Okt 2010, 11:10 bearbeitet]
msd_hifi
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 22. Okt 2010, 13:40
Hallo,

ich werde am Wochenende ein Kupferkabel an die vorhandene Lötstelle am Plattenspieler löten und euch berichten ob es zum Erfolg geführt hat.

Vielen Dank für eure Tipps.

Grüße
Markus
the_maltese
Stammgast
#15 erstellt: 22. Okt 2010, 13:52
Und übertreib's nicht: 0,75 mm² (wer's will=AWG 20), auch weniger, ist völlig ausreichend beim auftretenden Strompotential.

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