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welcher Tonarm passt auf Pro-Ject RPM 1.3

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Autor
Beitrag
roamling
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 19. Okt 2010, 09:22
Hallo zusammen,

ich habe mal eine theoretische Frage:

Welche Tonarme würde alternativ auf einen Pro-Ject RPM 1.3 passen (mal davon abgesehen ob es finaziell Sinn machen würde )

Wäre zum Beispiel ein Jelco SA 250 oder SA 250 ST möglich?

Gruß, Roberto
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 20. Okt 2010, 08:15
Hallo!

Im Prinzip jeden den du draufsetzen willst und der dir optisch darauf gefällt.

Allerdings passt vom vorgefertigten Einbaumaß her neben dn Pro-Ject-Tonarmen vor allem die Linn-Tonarme sehr gut. Bei allen anderen hast du halt die Anpassarbeit.

Warum nimmst du nicht einfach den sehr guten 9cc EVO von Pro-Ject?

MFG Günther
roamling
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 20. Okt 2010, 10:02

Hörbert schrieb:
Hallo!

Im Prinzip jeden den du draufsetzen willst und der dir optisch darauf gefällt.

Allerdings passt vom vorgefertigten Einbaumaß her neben dn Pro-Ject-Tonarmen vor allem die Linn-Tonarme sehr gut. Bei allen anderen hast du halt die Anpassarbeit.

Warum nimmst du nicht einfach den sehr guten 9cc EVO von Pro-Ject?

MFG Günther


danke, also bei z.B bei einem Jelco Arm müsste angepasst werden, was genau, Bohrung?

Ich hab mir vor paar Tagen den RPM 1.3 bestellt (mein alter Rega musste weichen wegen Defekt). Mir gefällt der kleine Pro-Ject ganz gut. Der Jelco Tonearm würde mich schon reizen, auch wegen dem Preis und dem abnehmbaren Headshell (SA 250). Ich werde dem Pro-Ject erst mal im "Originalzustand" laufen lassen, später dann neuer Arm wenn es sich lohnt.

Gruß, Roberto


[Beitrag von roamling am 20. Okt 2010, 12:22 bearbeitet]
the_det
Stammgast
#4 erstellt: 20. Okt 2010, 11:09
Hallo Roberto,

roamling schrieb:
Der Jelco Tonearm würde mich schon reizen, auch wegen dem Preis und dem abnehmbaren Headsheel

ich habe an meinem damaligen Thorens 160 witzigerweise einen Jelco-Klon gegen den 9c-Arm (glaube ich, jedenfalls der 9-Zöller mit Alu-Headshell) von Pro-Ject ausgetauscht und fand den auf Anhieb so viel besser, dass ich mittlerweile ein großer Freund der Pro-Ject-Arme bin. Mittlerweile habe ich den Perspex mit dem 9cc-Evolution-Arm. Und der ist wirklich schon sehr gut.
Ich würde also keinen Grund sehen, einen Pro-Ject-Arm gegen einen Jelco zu tauschen.

Grüße
Det
roamling
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 20. Okt 2010, 12:03

the_det schrieb:

Ich würde also keinen Grund sehen, einen Pro-Ject-Arm gegen einen Jelco zu tauschen.


auf dem RPM 1.3 ist halt nur ein einfacher Pro-Ject Arm drauf mit Alurohr. Für das Gerät sicher völlig ausreichend. Wenn ich jetzt schon einen 9cc hätte würde ich denn auch nicht gegen einen Jelco austauschen. Aber wenn man vom dem einfachen Arm aufrüsten will, wäre ein Jelco eine noch finanziell vertretbare Alternative. Ich frag mich halt ob es vom Aufwand der Anpassung und so sinnvoll ist. Ich dachte halt man könne den dann einfach einbauen, konnte im Web aber keine genauen Angeben finden ob das so einfach geht.

PS: der Jelco hat ein wechselbares Headshell, das hat der Pro-Ject 9cc auch nicht. Zum Abspielen von Monoplatten, oder einfachem Tonabnehmerwechsel generell sinnvoll.


[Beitrag von roamling am 20. Okt 2010, 12:09 bearbeitet]
the_det
Stammgast
#6 erstellt: 20. Okt 2010, 15:39
Der Pro-Ject-Arm müsste eine effektive Länge von 230mm haben. Davon den Überhang von 18mm abgezogen ergibt einen Abstand von 212mm von Tellerachse zum Lagerdrehpunkt. Beim Jelco-Arm hast Du einen Einbauabstand von 214mm.
Die zwei 2mm Unterschied können i.d.R. durch die Langlöcher in der Headshell ausgeglichen werden. Obwohl beide Tonarme Befestigungen nach Linn-Standard haben, kann es sein, dass Du für den Jelco-Arm das Loch vergrößern musst. Da musst Du den Pro-Ject-Arm ausbauen und einfach mal schauen.

Grüße
Det
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 20. Okt 2010, 23:26
Hallo!

Ja, du mußt den Einbauabstand beachten, die zwei Millimeter ären genau genommn schon zuviel und würden zu starken zusätzlichn Verzerrungen führen da die Tonarmgeometrie nicht mhr stimmt.

Ich habe mir von geraumer Zeit einen Pro-Ject 9cc EVO zugelegt um einen ausgesprochnen Leichttonarm im Sortiment zu haben, mit dem Tonarm bin ich wirklich hochzufrieden, er fällt gegenüber meinen anderen Tonarmen wirklich nur bei ausgesprochen Verwellten Exemplaren deutlich ab. Ansonsten ist das ein sehr guter Tonam den ich dem oberen Mittelfeld zuordnen würde.

Die kleinen Jelcos haben nicht ganz diese Klasse, insbesondere bei Magnetsysteme mit hoher Compliance und geringem Korpusgewicht ist der 9cc EVO für mich inzwischen nahezu alternativlos was das Preis-Leistungsverhältniss betrifft.

MFG Günther
roamling
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 21. Okt 2010, 07:10
danke schon mal für die bisherigen Antworten
roamling
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 21. Okt 2010, 13:14

the_det schrieb:
Der Pro-Ject-Arm müsste eine effektive Länge von 230mm haben. Davon den Überhang von 18mm abgezogen ergibt einen Abstand von 212mm von Tellerachse zum Lagerdrehpunkt.


jetzt muss ich doch nochmal nachhacken, bei dem eingebauten 8,6er Tonarm für den RPM 1.3 steht folgendes:

eff. Tonarmlänge: 218,5mm
Überhang: 19 mm

der 9cc/evo ist ja logischerweise länger, also 212mm vonTellerachse zum Lagerdrehpunkt, wie oben beschrieben, im Vergleich zu den 199,5mm des Orginal Tonarm

was ich jetzt nicht ganz verstehe ist wie sich die 2mm beim Jelco auswirken und der 9cc, obwohl länger als der 8,6er, aber optimal passen würde. Sorry für meine "Unkenntniss" in dem Bereich, aber lieber einmal dumm gefragt als im Dunkeln tappen

Gruß, Roberto


[Beitrag von roamling am 21. Okt 2010, 13:20 bearbeitet]
the_det
Stammgast
#10 erstellt: 21. Okt 2010, 17:58
Hi Günther,
[quote="Hörbert"]Ja, du mußt den Einbauabstand beachten, die zwei Millimeter ären genau genommn schon zuviel und würden zu starken zusätzlichn Verzerrungen führen da die Tonarmgeometrie nicht mhr stimmt.[/quote]
kann man diese 2mm nicht einfach durch die Langlöcher ausgleichen?

Grüße
Det


[Beitrag von the_det am 21. Okt 2010, 18:00 bearbeitet]
the_det
Stammgast
#11 erstellt: 21. Okt 2010, 18:03
Hi Roberto,

roamling schrieb:


eff. Tonarmlänge: 218,5mm
Überhang: 19 mm

der 9cc/evo ist ja logischerweise länger, also 212mm vonTellerachse zum Lagerdrehpunkt, wie oben beschrieben, im Vergleich zu den 199,5mm des Orginal Tonarm

was ich jetzt nicht ganz verstehe ist wie sich die 2mm beim Jelco auswirken und der 9cc, obwohl länger als der 8,6er, aber optimal passen würde. Sorry für meine "Unkenntniss" in dem Bereich, aber lieber einmal dumm gefragt als im Dunkeln tappen

Ich wusste nicht, dass der Pro-Ject-Arm eff. Länge von 218,5mm hat. Damit ändert sich der Einbauabstand natürlich.
Wenn die effektive Länge sich um einige mm unterscheidet, müsste man das durch Verschieben des Überhangs kompensieren können. Mal schauen, was Günther dazu schreibt.

Grüße
Det
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 22. Okt 2010, 08:15
Hallo!

@roamling

Oh, Sorry das stimmt, der RPM-1.3 hat ja gar keinen der üblichen Pro-Ject Tonarme sondern eine J-förmige Sonderkonstuktion die von den üblich verwendeten Pro-Ject Einbaumaßen abweicht. Es ist eine ganz Weile her seit ich den Plattenspieler bei einem meiner HiFi-Händler begutachtet habe. Nochmals Sorry, mein Fehler.

Den 9cc EVO kannst du wohl nicht so ohne weiteres Anpassen, dzu mußt du wohl den gesamte Tonarmträger des RPM-1.3 insoweit verändern daß das beinahe auf eine komplette Umkonstrukion hinausläuft. Der Umbau von Plattenspielern die nicht von vornherein als Laufwerk für Wechseltonarme konzipiert sind entbehrt nie einer gewissen Problematik.

@the_det

Jein, der Tonarmlager-Drehpunkt bleibt zwar auf dem gleichen Punkt aber der Überhang und somit auch die Tonarmgeometrie des verbauten neun Tonarms stimmen nicht mehr exakt mit denen vom Hersteller gelieferten Daten überein. Somit hast du in 95% der Fälle ein schlechteres Abtastverhalten zu erwarten. Auch wenn sich die zusätzlichen Verzerrungen im Bereich von weniger als 1% bewegen dürften wäre eine exakte Einbaulage bei weitem vorzuziehen. Es handelt sich hier um ein Zusammenspiel zweier Kurven mit allen daraus resultierenden Fehlwinkeln, der Tonarmhersteller gibt nicht umsonst die Überhangwerte an und liefert nicht umsonst zuweilen eine Schablone mit. Man findet bei jedem beliebigen Überhang zwar eine passende Kröpfung und passende Nulldurchgänge aber diese ergeben zumeist weniger günstig Werte wenn man die resultierendn Gesamtverzerrungen einmal mittelt. Ein gutes Beispiel sind hier auch die SME-Tonarme mit ihrer verschiebbaren Tonarmbase, ohne die herstellerseitige Schablone kannst du dir bei den älteren Modellen mit abnehmbarer Headshell die man durch eine Headsell mit Langlöchern ersetzen kann dann einen Wolf justieren um ein halbwegs annehmbares Ergebniss hinzubekommen.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 22. Okt 2010, 08:21 bearbeitet]
roamling
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 22. Okt 2010, 09:12
Verstehe, also passt im Endeffekt nur ein weiterer 8,6er Arm. Ja ich denk mal dann machte eine Aufrüstung des Arms keinen Sinn bei dem Dreher. Aber für den Preis kann ich gut mit dem instalierten Arm leben.

Ich hab den RPM 1.3 mit einem Ortofon 2M Blue bestellt, ich denk mal das der Tonabnehmer das Laufwerk dann ausreizt.

Das einzige was ich dann noch anpassen werde ist das Phono Kabel (Pro-Ject Phono RCA-C, Kapazität/Meter 65pF, laut ATR Vertrieb), eine kleine Speed Box hinzufügen und fürs Auge eventuell noch einen Acrylteller.
Ich denk mal da werde ich einige Jahre Freude haben mit der Kombination und der Mehrkostenaufwand ist überschauber. Später dann mal einen "großen" Pro-Ject Dreher...

Gruß, Roberto


[Beitrag von roamling am 22. Okt 2010, 09:27 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#14 erstellt: 22. Okt 2010, 14:34
Ich würde da evtl. die Plastikspikes durch Absorber ersetzen.
Sieht besser aus und erfüllt den Zweck auch besser. Sowas z.B.: http://www.hifisound...PFER-MIT-RING-45-MM/

Mit Acrylteller und Speedbox ist der 1.3 dann aber auch gar nicht mehr besonders günstig .

Das 2M Blue ist auf jeden Fall mehr als ausreichend für den Dreher.

MfG
Haakon
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 22. Okt 2010, 17:42
Hallo!

@roamling

Für einen neuen Plattenspieler ist das Preis-Leistungsvrhältniss des Pro-Ject RPM-1.3 sehr gut. Zumal gegenüber dem Vorläufermodell die zu recht Reklamierte Antiskatingvorrichtung nachgerüstet wurde.

Der verbaute Tonarm ist zwar recht einfach aber der Einfluß des Tonarmes auf das Endergebniss ist wesentlich geringer als der des verwendeten Abtastsystemes, mit dem 2M-blue kommt der Tonarm m.E. jedenfalls noch gut zurecht.

Natürlich würde ich kein Benz-Micro ACE oder ein System ähnlicher Preislage in dem Tonarm verbauen, hier hätte ich nicht die Erwartung daß der Tonarm diesen Abtaster noch zur gänze nutzeen könnte, aber z.B. bei einem VM-blue würde ich noch einen deutlichen Fortschritt erwarten. Das wäre für mich aber auch schon so ziemlich das Ende der RPM-1.3 Fahnenstange.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 22. Okt 2010, 17:43 bearbeitet]
mackimessa
Stammgast
#16 erstellt: 23. Okt 2010, 03:02
Käme wohl auf den Versuch an, soo schlecht scheint mir gerade der 1.3 Genie nicht , Ein M2 Bronze oder evtl. sogar noch ein MM Black sollte durchaus hörbar besser klingen auf dem 1.3 als das Blue-klar ist auch, dass man das volle Potential dieser Systeme hier nicht mehr unbedingt zu 100% ausreizt.
Das VM-Blue ist mir übrigens unbekannt.
Nebenbei gefragt :
Ht schon jemand Erfahrungen mit den neuen Einsteiger MC Systemen von Ortofon ? VIVO RED heisst das, scheint mir wirklich interessant zu sein.
http://www.ortofon.c...le&id=285&Itemid=307
Fhtagn!
Inventar
#17 erstellt: 23. Okt 2010, 06:39

mackimessa schrieb:
Käme wohl auf den Versuch an, soo schlecht scheint mir gerade der 1.3 Genie nicht , Ein M2 Bronze oder evtl. sogar noch ein MM Black sollte durchaus hörbar besser klingen auf dem 1.3 als das Blue-klar ist auch, dass man das volle Potential dieser Systeme hier nicht mehr unbedingt zu 100% ausreizt.


Ein Bronze/Black wäre schon ein wenig Overkill für den einfachen Dreher. Ich will ja nicht schlecht sagen, aber der ist schon sehr sehr einfach gestrickt .
Mit dem Blue ist der TE schon sehr gut bedient.
mackimessa
Stammgast
#18 erstellt: 23. Okt 2010, 11:34
Zustimm,
Reicht für das Teil mit Sicherheit aus..
Aber ob und was an Klangzuwachs noch möglich ist ?
ich weiss es wirklich nicht, deshalb sage ich ja : müsste man mal auprobieren.
Und dass die auf dem Pro-Ject Perspex auf jeden Fall besser klingen ist mir auch klar. Das gilt aber wohl schon für das BLUE.
Das RED ist an sich schon die Luxus Variante hier, andere verkaufen den ROM 1.3 Genie mit nem OM 3 oder OM 5 und dagegen ist schon das RED ein doppelt so teures Hammer Teil !
Mich reizt der 1.3 als Zweitdreher für's Schlafzimmer seitdem er auf dem markt ist...
the_det
Stammgast
#19 erstellt: 23. Okt 2010, 15:09
@Günther: Vielen Dank für die ausführliche Erklärung ;-)

Grüße
Det


Hörbert schrieb:
@the_det

Jein, der Tonarmlager-Drehpunkt bleibt zwar auf dem gleichen Punkt aber der Überhang und somit auch die Tonarmgeometrie des verbauten neun Tonarms stimmen nicht mehr exakt mit denen vom Hersteller gelieferten Daten überein. Somit hast du in 95% der Fälle ein schlechteres Abtastverhalten zu erwarten. Auch wenn sich die zusätzlichen Verzerrungen im Bereich von weniger als 1% bewegen dürften wäre eine exakte Einbaulage bei weitem vorzuziehen. Es handelt sich hier um ein Zusammenspiel zweier Kurven mit allen daraus resultierenden Fehlwinkeln, der Tonarmhersteller gibt nicht umsonst die Überhangwerte an und liefert nicht umsonst zuweilen eine Schablone mit. Man findet bei jedem beliebigen Überhang zwar eine passende Kröpfung und passende Nulldurchgänge aber diese ergeben zumeist weniger günstig Werte wenn man die resultierendn Gesamtverzerrungen einmal mittelt. Ein gutes Beispiel sind hier auch die SME-Tonarme mit ihrer verschiebbaren Tonarmbase, ohne die herstellerseitige Schablone kannst du dir bei den älteren Modellen mit abnehmbarer Headshell die man durch eine Headsell mit Langlöchern ersetzen kann dann einen Wolf justieren um ein halbwegs annehmbares Ergebniss hinzubekommen.
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 23. Okt 2010, 15:14
Hallo!

Ein gewisser Klangzuwachs ergibt sich eigentlich immer, nur ist dieser Zuwachs, -je nach Tonarm-, irgendwann zu klein um noch hörbar zu sein. Bei dem einfachen Tonarm des RPM-1.3 liegt er irgendwo beim VM-blue- ( http://www.phonophono.de/YA13522_12.php3?Kennung=
) 2M-bronze. ( http://www.phonophono.de/Yortofon_2mbronze.php3?Kennung= ) Noch hochwertigere Systeme können natürlich ein anderes Klangbild erzeugen, aber es werden trozdem nicht mehr Informationen aus der Rille geholt.

Wie schon geschrieben hat einer meiner HiFi-Händler den kleinen Pro-Jct auf Kundenwunsch zur Begutachtung im Laden gehabt. Mitsamt dem Interessenten haben wir einen Nachmittag damit verbracht ein passendes System zu finden das der Tonarm gerade soweit noch ausreizen kann das ein deutlicher Abstand hörbar ist, -wir sind beim VM-blue gelandet-. Das war zwar ein rein Empirischer Versuch aber schon beim VM-silver war keine eindeutige Verbesseung zum -blue mehr feststellbar.

Der Kunde hat sich dann für das ziemlich ähnliche 2M-bronze entschieden da es ihm aus optischen Gründen besser zusagte. Klanglich waren VM-blue und 2M-bronze am Tonarm des RPM-1.3 eigentlich so gut wie ununterscheidbar, allenfalls klang das 2M-bronze etwas runder.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 23. Okt 2010, 15:16 bearbeitet]
roamling
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 23. Okt 2010, 16:48
Hallo,

ich wollte eigentlich erst zu einem groesseren Pro-Ject greifen, aber die Gruende die mich bewegt haben den RPM 1.3 zu nehmen sind:

- einfache Konstruktion
- Tonarm hoehenverstellbar
- Chinch Anschluesse am Dreher
- Ortofon 2M Blue war das System was ich eh verbauen wollte und beim Haendler gabs das schon als vormontierte Variante (so das ich den 2M Red nicht erst mitbezahlen musste sondern nur den Aufpreis zum 2M Blue , von daher optimal )

Gruss, Roberto


[Beitrag von roamling am 23. Okt 2010, 16:49 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#22 erstellt: 23. Okt 2010, 17:27
Hallo!

Wenn du damit nicht gerade klassischen Soprangesang oder Opern und ähnliches hören willst hast du eine gute Wahl getroffen was das Preis-Leistungsverhältniss angeht.

Nur für Klassik ist der klein Pro-Ject halt nicht so das wahre.

MFG Günther
roamling
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 23. Okt 2010, 20:07

Hörbert schrieb:

Nur für Klassik ist der klein Pro-Ject halt nicht so das wahre.


Klassik hoere ich meist ueber CD. LP Sammlung besteht primaer aus Jazz und Rock.

Jetzt muss das Teil nur noch hier ankommen, ist noch auf dem Postweg auf die gruene Insel

Danke nochmal fuer die zahlreichen Kommentare. Ich werde mal berichten wie der Dreher so klingt wenn er dann da ist.

Gruss, Roberto


[Beitrag von roamling am 23. Okt 2010, 20:10 bearbeitet]
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