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wichtige einstellungen am plattenspieler

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Autor
Beitrag
FisherSam
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 25. Nov 2010, 20:30
hallo,
vor kurzem habe ich meinen plattenspieler (Lenco L434)
http://www.radiomuseum.org/r/lenco_l434.html
mal im forum auf seinen nutzwert schätzen lassen.
http://www.hifi-foru...m_id=26&thread=12001
er scheint nicht zum digitalisieren zu taugen, aber ich werde ihn wohl trotzdem zum musik hören nutzen.
Ich weiß zwar grundsätzlich wie man eine platte abspielt, jedoch konnte ich bisher aus keiner anleitung zum einstellen eines plattenspielers so richtig schlau werden.
manchmal ist da nur die rede vom nadeldruck und in einer anderen anleitung wird ausführlich beschrieben, in welchem winkel die nadel auf der platte liegen soll?!?.
was davon ist für meinen plattenspieler überhaupt wichtig?
und wo kann ich die relevanten einstellungen vornehmen?
mir wurde außerdem ein Audio Technics AT95 (ist damit das Audiotechnica AT 95 E gemeint?) als ein neues system empfohlen. was sollte ich sonst noch austauschen (keilriemen, echtes cinch kabel statt adapter...)?
ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 25. Nov 2010, 21:11
Hallo!

Hier gibt es eine gute -bebilderte- Anleitung nebst diversen Justageschablonen zum Downloaden: http://www.vono.ch/akustik/ersteHilfe/plattenspieler/index.html

Der Lenco ist wahrscheinlich gar nicht mal so schlecht, allerdings auf dem Netz praktich so gut wie niht dokumentiert. Derzeit wüßte ich eigentlich nicht arum er -ein wenig Restauriet-, nicht zum Digitalisieren taugen sollte.

Soweit ich das erkennen kann hat da Gerät einen S-Tonarm? Mit dem System würde ich erstmal noch warten, das AT-95E ist ein Einsteigersystem de alleruntersten Schiene, eventuell läßt sich aus dem Lenco noch so einiges herausholen, -auf mich macht das Gerät jedenfalls keinen schlechten Eindruck-.

MFg Günther


[Beitrag von Hörbert am 27. Nov 2010, 15:05 bearbeitet]
silberfux
Inventar
#3 erstellt: 25. Nov 2010, 21:54
Hi, jeder ordentliche Dreher ist im Grundsatz zum Digitalisieren geeignet. Die Frage ist nur, welchen Qualitätsanspruch man hat, wenn man schon zum Digitalisieren stundenlang vor dem PC sitzt. Ich persönlich würde dann eine sehr hohe Qualität anstreben und deswegen auch bei der analogen Hardware nicht am falschen Ende sparen.

Und, lieber Hörbert, AT 95 unterste Schiene wäre ok, aber allerunterste ???

BG konrad
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 26. Nov 2010, 17:06
Hallo!

@silberfux


Die Frage ist nur, welchen Qualitätsanspruch man hat, wenn man schon zum Digitalisieren stundenlang vor dem PC sitzt. Ich persönlich würde dann eine sehr hohe Qualität anstreben und deswegen auch bei der analogen Hardware nicht am falschen Ende sparen


Ack, dagegen gibt es gar kein vernünftiges Argument.

Was die allerunterste Schiene betrifft:

Mit was willst du unterbieten? M.E. teilen sich AT-95, OM-5 und AT-91 den alleruntersten Platz redlich.

Ich möchte jetzt nicht so weit gehen das ich sagen würde die 20 Euro für eins dieser Systeme sei rausgeschmissenes Geld, aber zm Musikhören sind diese Systeme wirklich nur bedingt geeignet. Jedenfalls würde ich persönlich die 20 Euro eher in einer CD anlegen als in eines dieser drei Systeme.

Aber zurück zum Lenco. M.E. ist das einer jener Tschechoslowakischen Lencos mit Tesla-Tonarm aus den mittleren 80gern. Diese Geräte sind nicht unbedingt schlechter einzustufen als 90% der seinerzeit angebotenen anderen kleinen Transmissionsriemendreher mit Syncronmotor und schwerem Teller. Dies Geräte stehen und fallen mit ihren Rumpel-/Gleichlaufwerten und ihrem Tonarm. Eine genauere Betrachtung wäre der Lenco wohl schon wert.

Ein vernüftiges System das gut zum Tonarm passt nebst einem neuen Riemen macht so zum Beispiel aus einem alten Pioneer PL-12D eine durchaus zum Digitalisieren geeignete Maschine. Möglicherweise ist das ja auch bei dem Lenco der Fall.

MFG Günther
rorenoren
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 26. Nov 2010, 18:25
Moin Günther,

Arm und Motor sehen für mich japanisch aus.

Solche Motoren waren in verschiedenen 70er- Jahre Drehern verbaut.
(Fujia oder so?)

Schalter und Kabel haben auch einen "japanischen Touch".

http://www.radiomuse...dorf/l434_527212.jpg

Es gab ja auch den L76S (?) mit japanischem Tonarm ab Werk.

Das Netzteil, sowie die Platine auf dem Bild sind natürlich nicht original.

Möglich, dass auch der Motor nachgerüstet wurde.

Dann.....

Gruss, Jens
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 26. Nov 2010, 18:40
Hallo!

@rorenoren

Bei einem Japaner würde sich eine nähere Betrachtung ja auf jeden Fall lohnen. Zudem könnt man zu 99% davon ausgehen das der Tonarm eine bestimmte Mindestqualität gar nicht erst unterschreitet, das wäre ja der güstigste mögliche Fall.

In diesem Fall würde ich auch von korrekten Gleichlauf- und Rumpelwerten innerhalb der erträglichen Grenzen ausgehen, bei einem der alten Tschechoslowakischen Geräte oder gar bei einem Engländer hatte man da seinerzeit erheblich schlechtere Karten.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 26. Nov 2010, 18:40 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 26. Nov 2010, 19:02
Moin Günther,

ich denke auch, dass der Lenco qualitativ ungefähr wie ein CEC BD2000 (meine beiden haben gebrummt) und ähnlich gebaute Geräte sein sollte.

Wie im anderen Thread dazu geschrieben, wenn Motor brummfrei, Tellerlager leise und Tonarm (annähernd) spielfrei ist, sicher ein ordentlicher Plattenspieler.
(die Tschechen hatten zumindest für einen Lenco einen Gleichstrommotor mit aufwändiger Regelung verwendet)

Das AT95 war als billigste Alternative eingeworfen.

Für das Geld ok und wenn man ein gutes Exemplar erwischt, gar nicht mal sooo übel.
(habe die Geschichte mit der verdrehten Nadel ja schon öfter erwähnt)

Wenn der Lenco wirklich in Ordnung ist und das Budget für ein besseres System ausreicht, warum nicht?

Gruss, Jens
FisherSam
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 26. Nov 2010, 20:43
hmmm...dann werde ich mich wohl nach nem besseren system umschauen müssen. Der riemen unterm plattenteller scheint noch in ordnung zu sein.

ich habe vermutlich auch zu viele fragen auf einmal gestellt, deshalb nochmal n bissel spezieller:

-da das system (AT-95) anscheinend nicht unbedingt gut ist, was würdet ihr statdessen empfehlen (Ich wollte eigentlich auch nicht mehr als 50€ insgesammt in den plattenspieler investieren)

-wenn ich ein neues system hätte und der riemen soweit noch ok scheint, müsste ich dann außer auf die tonarmjustage noch auf etwas anderes achten?

@Hörbert
könntest du mir den link zu der gut bebilderten anleitung schicken? Ich kann z.b. die seite http://www.ovi.ch/hifi/schablone nicht öffnen
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 27. Nov 2010, 15:23
Hallo!

@FisherSam

Also ganz ehrlich, mit einem System für 50 Euro lohnt es sich in der Tat nicht mit dem Digitalisieren anzufangen, die Systeme die du in dieser Preisklasse bekommen kannst sind vieleicht ganz gut dazu geeignet ab und an eine Pop/Rockplatte aufzulegen und es ein wenig krachen zu lassen, nicht aber dazu so viel wie möglich aus der Schallplatte herauszuholen. Damit sich die ganz Mühe des Digitalsierens auch lohnt solltest du dich schon mit einer Preisklasse von 150-250 Euro anfreunden können.

Welches System man schlußendlich verbauen kann hängt nicht zuletzt von der eff. bewegten Masse des Tonarmes ab, diese kannst du mit Hilfe eine Feinwaage nach der Methode die raphael.t hier vorgeschlagen hat ermitteln. Zudem solltest du zumindestens noch die Tonarmlager testen. Esmaccht wirklich wenig Sinn Geld für einen Tonabnehmer auszugeben bevor man weder die notwendigen Daten hat noch weiß ob das Gerät in Ordnung ist. Die alte Analogtechnik ist umständlich, teuer und nur begrenzt leistungsfähig, also ollte man alles tun um möglicht das bestmögliche rauszuholen. Du würdest doch auch nicht auf einem alten Fahrrad das 20 Jahre in eine Kellerecke gestanden hat rumfahren bevor du nicht zumindestens eine notdürftige Überholung damit gemacht hast.

Hier der Link: http://www.vono.ch/akustik/ersteHilfe/plattenspieler/index.html

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 27. Nov 2010, 15:24 bearbeitet]
FisherSam
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 27. Nov 2010, 16:36
danke für den link Hörbert.
zum digitalisieren: ich hab im ersten post auch noch angemerkt, dass ich den platttenspieler nun doch nur zum musik hören nutzen will. das mit dem digitalisieren war auch ursprünglich nur eine überlegung, die mir jetzt doch irgendwie zu zeitaufwändig (und für mich als schüler ohne nebenjob zu teuer^^) erscheint.
das tonarmlager muss ich noch überprüfen und falls man bei dieser preisklasse nicht wirklich ein gutes system bekommt, könnte ich dann gleich den anscheinend (laut internet) vorhandenen C 320 von silver(?) verwenden und nur die nadel austauschen?
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 27. Nov 2010, 20:46
Hallo!

Erstmal sollten die Daten bezüglich der eff. bewegten Masse und des Zustandes der Tonarmlager bekannt sein bevor man sich überhaupt über das System Gedanken machen kann.

Das Beste System der Welt nutzt dir wenig wenn es entweder nicht zum Tonarm passt oder die Tonarmlager nicht in Ordnung sind.

Also erstmal eine nach dem Anderen, nur so kommst du z einem (preisbezogenem) optimalen Ergebniss. Du brauchst ja nun doch nicht unbedingt ein System mit dem du auch Digitalisieren kannst, also läßt sich wohl auch billiger etwas machen, das klingt dann zwar auch billiger aber es ist dann immerhin technisch soweit im Rahmen das du dir sagen kannst daß für das Geld halt nicht mehr geht.

MFG Günther
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