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Akai GX 75, Bias nicht Kalibrierbar

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Saxler
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 21. Mai 2011, 09:54
Hallo zusammen,

ich habe mir bei Ebay ein Akai GX 75 ersteigert. Das Tapedeck spielt meine von einem Denon DRM 800 aufgenommenen Kassetten in Exzellenter Qualität ab.

Jedoch, wenn ich Neue Aufnahmen machen möchte, zuvor die Kassetten Kalibrieren möchte, läßt sich lediglich der Pegel Kalibrieren bis an die Vorgesehene "Pfeilmarke". Wenn ich den Drehregler des "Bias" Nutze, um diesen für die besagte Kassette an die Pfeilmarke zu Drehen, Passiert gar nichts! Mehr als 4 Balken erscheinen nicht auf dem Display und diese "Flackern" sogar, abhängig nach Stellung des Pegelreglers.Ich habe mehrere Kassetten ausprobiert, TDK SA 90, BASF Maxima Chrome, Sony Super Metal Master. Bei allen Kassetten das gleiche obig aufgeführte Phänomen. Ich bin wirklich Ratlos.

Vielleicht finde ich hier ja Rat. Bedanke mich bereits im voraus für Eure Hilfe, Tips und Ratschläge.

So long......


[Beitrag von Saxler am 21. Mai 2011, 09:59 bearbeitet]
silberfux
Inventar
#2 erstellt: 21. Mai 2011, 10:39
Hi, brauchst Du eine GBA?

BG Konrad
Weidenkaetzchen
Gesperrt
#3 erstellt: 21. Mai 2011, 10:43
Reagiert denn das Deck auf Veränderungen des BIAS Reglers? Hörst du Unterschiede wenn du den Regler veränderst?. Überprüfen mal bei Aufnahme mit Hinterband.

Funktioniert die Pegelanzeige richtig?

Beim Kalibrieren wird ja auf einem Kanal der Pegel und auf dem anderen die Vormagnetisierung eingestellt.

Vielleicht liegt es nur an einer falsch eingestellten Aussteuerungsanzeige.
Saxler
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 21. Mai 2011, 10:45
Hallo zusammen,

@ silberfux

Eine Gebrauchsanleitung? Nun ja, schlecht wäre das nicht. Aber ich kann mir ehrlich gesagt nicht Vorstellen, was ich ich beim Einmessen falsch mache.

Ich beschreibe mal den Vorgang, ich drücke den Schalter "Cal", dann schaltet das Display von sich aus um und zeigt die Pfeilmarkierung für Pegel und Bias an. Ich gehe in den Aufnahmemodus, betätige die Aufnahme mit der Wiedergabetaste, dann drehe ich als erstes den Regler "Level" ohne jede Probleme bis zur "Pfeileichmarke", dann will ich den Regler "BIAS" Drehen, doch egal wie ich den drehe, mehr als 4 Balkensegmente zeigen sich nicht, das sind in etwa die Hälfte bis zur "Pfeileichmarke", wo der "BIAS" eigentlich hin sollte.

Mache ich etwas Falsch?

@ Weidenkaetzchen

Ja, das Deck reagiert auf Veränderungen des BIAS-Reglers. Wie gesagt, ich kann den Regler so Drehen, daß bis zu 4 Segmente im Display angezeigt werden. Die Pegelanzeige funktioniert richtig, ich kann ja sogar die Kassetten welche mit dem Denon DRM 800 aufgenommen wurden einwandfrei mit dem GX 75 Abspielen und die Klingen wirklich wie auf dem DRM 800, das hat mich auch so gewundert, da hatte ich mit Problemen gerechnet, weil die Aufnahmen mit Dolby C aufgenommen sind.

Ähm, moment mal, ich habe allerdings keine Musik Laufen lassen während des Kalibriervorgangs. Normalerweise sollte das nicht Nötig sein, denke ich mal, oder doch?

So long.....


[Beitrag von Saxler am 21. Mai 2011, 10:49 bearbeitet]
Weidenkaetzchen
Gesperrt
#5 erstellt: 21. Mai 2011, 10:59
Mach einfach mal eine normale Musikaufnahme und verdreh dabei den BIAS Regler...Höre dann über Hinterband.

Wenn du den BIAS im "vollen Regelbereich" einsetzen kannst, so dass die Aufnahme im Vor- und Hinterband fast identisch klingt, dann ist es ein Problem der Ausseuerungsanzeige. Solltest du keine vernünftige Hinterbandqualität hinbekommen, so liegt das Problem irgendwo in der Vormagnetisierungs-Reglung.


[Beitrag von Weidenkaetzchen am 21. Mai 2011, 11:01 bearbeitet]
Saxler
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 21. Mai 2011, 11:08
Hallo zusammen,

@ Weidenkaetzchen

Ich habe soeben mit dem VK Kontakt gehabt. Der würde das Teil zurück Nehmen, da es ja nicht so Funktioniert, wie er es Beschrieb, der hatte auch die Kalibrierung nicht getestet.

Jedenfalls selbst wenn der Bias-Regler bei Vor-/Hinterbandvergleich funktioniert wie er sollte, Ändert das aber nichts daran, daß dies bei der Kalibrierung nicht der Fall ist. Ich dachte halt, ich mache irgend etwas Falsch oder das Problem läßt sich leichter Lösen. Kann es nicht auch sein, daß die Köpfe "Entmagnetisiert" werden müssen? Und deshalb die Kalibrierung mit dem BIAS-Regler nicht klappt?

Ich würde das Deck schon gerne behalten, weil es richtig Massiv ist und auch wegen der Langlebigen Köpfe.

So long.....
Weidenkaetzchen
Gesperrt
#7 erstellt: 21. Mai 2011, 11:14
Ich kenne das GX-75 . Hab ich Anfang der 90er selbst besessen (das war meine große Zeit der Kassettendecks *schwärm*)und weiß wie gut es ist.

Eine Reinigung und Entmagnetisierung sollte auf jeden Fall erfolgen.

Du kannst natürlich auch die BIAS Werte intern an den Regelpotis nachjustieren, aber wenn dieser Fall notwendig werden sollte, dann sollte dies ein Fachmann machen.

Aber entmagnetisier mal und reinige die Köpfe ordentlich.

Der BIAS Messton ist glaub ich 10 oder 15 kHz. Da sind kleinste Verschmutzungen schon entscheiden für den Wert.


[Beitrag von Weidenkaetzchen am 21. Mai 2011, 11:15 bearbeitet]
Saxler
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 21. Mai 2011, 11:24
Hallo zusammen,

@ Weidenkaetzchen

Das erste was ich gemacht habe nach dem Auspacken des Gerätes, war, daß ich die Köpfe gereinigt habe. An den Potis werde ich definitiv nicht selbst herum Spielen. Das kommt nicht in Frage. Ich müßte also dann nochmal Geld in die Hand Nehmen, auch das werde ich nicht Tun, da der VK die volle Funktionstüchtigkeit Attestierte, kommt das nicht in Frage. Ich hatte das Deck für knapp über 52 Euro ersteigert.

Allerdings wußte ich nicht, wie ich die Köpfe Entmagnetisiere. Ich habe keine Drossel zur Hand. Oder gibt es eine andere Möglichkeit, die Köpfe zu Entmagnetisieren? Übrigens waren die Köpfe ziemlich Sauber. Das hatte mich schon gewundert, da Decks bei Ebay Grundsätzlich in dieser Hinsicht Arg zu Wünsche Übrig Lassen.

So long.....
Weidenkaetzchen
Gesperrt
#9 erstellt: 21. Mai 2011, 11:30
Entmagnetisieren bitte nur mit einer guten Drossel, keine Entmagnetisierungskassetten verwenden,..da kann man mehr kaputt machen als alles andere.

Wie hören sich denn die selbstgemachten Musikaufnahmen an?
Wenn der BIAS zu klein geregelt wird (wie das bei dir den Anschein hat) müssten sie eigentlich sehr Höhenlastig sein und im (Wiedergabe)Pegel abfallen.

Wenn du eine fremdbespielte Kassette abspielst, sind beide Kanäle eigentlich in etwa gleich laut (Ausseuerungsanzeige beobachten). Ideal wäre eine Mono-Aufnahme um sicher zu stellen dass Wiedergabepegel und Aussteuerungsanzeige exakt justiert sind.
Saxler
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 21. Mai 2011, 11:40
Hallo zusammen,

@ Weidenkaetzchen

Ich habe Fremdaufnahmen von meinem Denon DRM 800 auf dem Akai Abgespielt. Und der Pegel stimmt Total, ist sogar bei beiden Kanälen gleich. Das wundert mich ja auch. Weil ich noch ein Pioneer CT-S 830 S habe und das hat Probleme in den Höhen mit den Aufnahmen des DRM 800.

Aber die Denon Decks der damaligen Zeit hatten auch einen eigenen Klangcharakter, der verhältnismäßig Höhenbetont war gegenüber anderen Decks, weshalb ich die damaligen Denon-Spitzendecks auch so Liebe.

Jedenfalls spielt das Akai die Aufnahmen des DRM 800 Perfekt ab. Eigentlich wie wenn sie vom DRM 800 wären, ich habe sogar den Eindruck, die Aufnahmen klingen noch etwas "Luftiger".

Eine Entmagnetisierdrossel habe ich nicht zur Hand, da müßte ich wiederum Geld dafür Aufgeben. Da soll der VK das Ding besser zurück Nehmen. Ehrlich gesagt mußte ich noch nie zu einer Entmagnetisierdrossel greifen.

So long.....
Weidenkaetzchen
Gesperrt
#11 erstellt: 21. Mai 2011, 11:46
OK...wie gesagt,..probier mal eigene Aufnahmen mit dem Akai aus und achte drauf welchen Einfluß -oder eben keinen Einfluß- der BIAS Regler hat (wenn du Vor- und Hinterband kontrollierst).

Es sieht wirklich fast so aus als wäre im BIAS Schaltkreis ein Fehler,...das kann ein Kondensator oder Widerstand sein...

Wenn du das Deck für 50 Euro bekommen hast steht so eine Reperatur natürlich nicht im Verhältnis - wenn es ein Fachmann oder eine Werkstatt macht.
Saxler
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 21. Mai 2011, 12:48
Hallo zusammen,

@ Weidenkaetzchen

Vielen Dank für deine Hilfe und deine Ratschläge. Du scheinst ja wirklich sehr Beschlagen zu sein in diesen Dingen. Deshalb erlaube ich mir noch eine Frage zu meinem Pioneer CT-S 830 S.

Ich habe 20 Aufnahmen - 23 Jahre Alt, alle noch Super Ausgesteuert, Pegel absolut Klasse - von meinem Denon DRM 800. Wenn ich diese Kassetten mit dem Pioneer CT-S 830 S Abspiele, klingen diese auf diesem Deck "Dumpf", die höhen Fehlen. Gleichwohl wenn ich aber Aufnahmen mit dem Pioneer mache und diese Aufnahmen mit dem Denon DRM 800 Abspiele, klingen sie wie sie Sollten, sogar noch ein wenig Besser wie die Aufnahmen meines DRM 800!

Wie kann das sein? Der Azimuth kann es nicht sein, da ja sonst die Aufnahmen des Pioneer auf dem DRM 800 nicht so Brillant klingen würden. Kann es an der Inkompatibilität der Dolby C Schaltkreise liegen? Ich meine zu der Zeit damals - also 1990 dort herum - mal gelesen zu Haben in einer Stereoplay, daß es unter den Tapedecks mit Dolby C untereinander bei den Schaltkreisen Inkompatibilitäten gibt.
Kann das sein? Könnte das die Ursache für das Malheur hinsichtlich der schlechten Wiedergabequalität der Aufnahmen des DRM 800 auf dem Pioneer CT-S 830 S sein?

So long.....
Weidenkaetzchen
Gesperrt
#13 erstellt: 21. Mai 2011, 12:59
Das denke ich eher nicht. Die Dolby-S Systeme sind relativ einheitlich. Dolby-S wurde eingeführt als Mitbewerber zu DAT und DCC und hatte sehr strenge Vorgaben.
Grundsätzlich sollten alle Dolby-S Decks "sehr kompatibel" untereinander sein, was Tonkopfjustage und Aufnahme/Wiedergabeentzerrung angeht. Dolby-S Decks waren sozusagen das letzte was die analoge Technik noch hergab.
Ausreißer in der Justage und Einmessung gabs aber trotzdem, die analoge Technik hatte eben immerschon einen sehr großen "Spielraum" in Bezug auf Toleranzen.

Wenn du diese Decks mal aufschraubst wirst du event. sehen, dass dort auch Potis zur Entzerrung der Wiedergabe vorhanden sind ( wie die BIAS Potis bei der Aufnahme, nur im Wiedergabezweig).
Man muß auch noch wissen dass solche Potis über die Jahre hinweg ihre Werte verändern (Drift nennt man das). Aus diesem Grunde wird im Profi Bereich auch regelmässig eine Neujustage dieser Trimmer gemacht.


[Beitrag von Weidenkaetzchen am 21. Mai 2011, 13:00 bearbeitet]
Saxler
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 21. Mai 2011, 13:37
Hallo zusammen,

@ Weidenkaetzchen

Du hast meine Fragestellung offenbar Falsch verstanden bzw. ich mich mißverständlich Ausgedrückt. Es geht darum, daß die Aufnahmen des DRM 800 auf dem CT-S 830 S Dumpf Klingen, die höhen Fehlen. Während Respektive die Aufnahmen des Pioneer auf dem Denon DRM 800 absolut Brillant Klingen.

Meine Vermutung ist nun, daß es an Inkompatibilitäten des Dolby C Schaltkreises liegt. Das DRM 800 wurde immerhin Deutlich Früher gebaut als das Pioneer, das DRM 800 ist von 1989 und verfügt nicht über Dolby S übrigens, während das Pioneer von 1995 ist. Meines Wissens nach hatten die Dolby C Schaltkreise untereinander auf den verschiedenen Fabrikanten Pegelprobleme, was bei Fremdaufnahmen zu den besagten Höhenverlusten Führen kann bzw. konnte. Und genau das ist meine Vermutung.

Ansonsten bin ich ziemlich Ratlos hinsichtlich dieses Phänomens.

So long.....
Weidenkaetzchen
Gesperrt
#15 erstellt: 21. Mai 2011, 13:45
Dolby-S und Dolby-C sind nicht unbedingt kompatibel zueinander

mal hier gucken

http://de.wikipedia.org/wiki/Dolby

und mal hier
http://www.dolby.com...eduction_Systems.pdf


[Beitrag von Weidenkaetzchen am 21. Mai 2011, 13:56 bearbeitet]
Saxler
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 21. Mai 2011, 15:43
Hallo zusammen,

@ Weidenkaetzchen

Natürlich spiele ich mit Dolby C aufgenommene Kassetten nicht mit Dolby S ab, das ist ja wohl Selbstverständlich. Ohnedies ist Dolby S für Pop/Rockmusik nicht so Gut geeignet, wie Dolby C.

Tatsächlich Nutze ich Dolby S überhaupt nicht. Nur Dolby C.

So long....
Jazzy
Inventar
#17 erstellt: 21. Mai 2011, 17:29
Bei meinem GX 75 schlägt die Bias-Anzeige auch zu wenig aus,ich messe darum mit rosa Rauschen ein,per Gehör,das geht auch sehr präzise.Das dein Pio dumpfe Fremdwiedergabe hat,könnte an verstelltem Azimuth des Tonkopfs liegen.
Saxler
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 21. Mai 2011, 20:13
Hallo zusammen,

@ Jazzy

Wenn die Problematik betreffend des Pioneer CT-S 830 S am verstellten Azimuth Liegen würde, dann würden Aufnahmen vom Pioneer aber auf dem Denon DRM 800A und dem Akai GX 75 nicht korrekt Klingen. Die Aufnahmen des Pioneer klingen aber auf dem Denon als auch dem Akai GX 75 Perfekt! Sogar Besser als die des Denon! Ich hatte ja auch zuerst an den Azimuth gedacht, aber wie Beschrieben, kann das nicht sein, oder doch?

So long...


[Beitrag von Saxler am 21. Mai 2011, 20:14 bearbeitet]
OSwiss
Administrator
#19 erstellt: 21. Mai 2011, 22:23
Grüezi !!

Saxler schrieb:
Der Azimuth kann es nicht sein, da ja sonst die Aufnahmen des Pioneer auf dem DRM 800 nicht so Brillant klingen würden.

Du kannst aber zu 99,99 Prozent davon ausgehen, dass das an den unterschiedlichen Azimuten der Wiedergabeköpfe liegt.
Die Rückschlüsse Deiner Quervergleiche (Pioneer vs. Denon & Akai) sind in diesem Fall leider wenig aussagekräftig.

Eine Dejustierung des Azimutes von wenigen Bogenminuten (1° = 60') kann zwar bereits eine erhebliche Verschlechterung
in der Hochtonwiedergabe bewirken, allerdings reagieren in der Praxis verschiedene Geräte nun mal auch ganz unterschiedlich.

Grundsätzlich gilt: "Eine Kassette klingt in dem Tape-Deck am besten, in dem sie aufgenommen wurde."

Wenn also das Pioneer CT-S 830 S in der Lage ist, vernünftige Eigenaufnahmen zu produzieren, ist erst mal alles in Ordnung.
Und für fehlende Höhen bei Fremdaufnahmen haben die Pioneer-Ingenieure freilich das "FLEX"-System verbaut,
wenngleich das Ergebnis IHMO doch relativ ernüchternd ist (wie auch bei den "Play-Trim"-Schaltungen von Yamaha und NAD).

Bei Deiner geschilderten Thematik handelt es sich also weniger um ein "Phänomen", sondern um gängige Praxis, in der es
nicht ungewöhnlich ist, dass Modell "X" besser mit Fremdaufnahmen zurecht kommt als Modell "Y".
Erlebe ich mit meinen Tape-Decks auch täglich...

Mit angeblichen Inkompatibilitäten innerhalb der Dolby-Schaltkreise hat das übrigens überhaupt nichts zu tun.
Diese würden ohnehin nicht zu einem Verlust der Hochtonwiedergabe führen, sondern zu Verzerrungen der selbigen.


Gruß Olli.
Saxler
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 22. Mai 2011, 12:36
Hallo zusammen,

@ OSwiss

Danke für deine Ausführungen. Da du gerade so Speziell das "Flex" System von Pioneer ansprichst. Ich habe dieses Ausprobiert, gerade weil es ja die höhen bei Bändern von Fremdaufnahmen oder Älteren Aufnahmen, verbessern soll.

Weißt du, was ich feststellte? Das Gegenteil ist der Fall! Die Bänder hörten sich mit "Flex" sogar noch Schlechter an als ohne "Flex". mich ist es beim Einsatz von "Flex" vorgekommen, wie wenn die Songs selstsam "Verzerrt" sich Anhören, sorry, aber ich kann dir das nicht Anders beschreiben.

Ohnehin bin ich kein Fan von diesem ganzen Digitalen "Firlefanz". Für mich war der Vergleich von wirklich Guten Kassettenaufnahmen mit dem gleichen Songmaterial im MP3-Format - mit 256 Kbit - Extrem ernüchternd! Für Unterwegs sind solche Formate Gut, aber ansonsten klingen diese deutlich Lebloser - vor allem in den Höhen und Mitten - als eine Gut aufgenommene Kassette mit entsprechend hochwertigem Material wie z. B. von CD aufgenommen.

Übrigens habe ich mein Empfinden des Klangbildes des Pioneer CT-S 830 S auch schon auf meine Gewöhnung an das Klangbild der Denon DRM 800 / 800 A Decks zurück geführt, weil die damaligen Denon Decks ein eigenes Klangbild hatten, deren Schwerpunkt doch Höhenlastiger war, weshalb ich Denon Decks bis Fertigung 1993 Extrem Liebe. Habe gerade ein Denon DRM 44 HX in Super-Zustand für 25 Euro ersteigert.

So long.....


[Beitrag von Saxler am 22. Mai 2011, 13:35 bearbeitet]
luckyx02
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 22. Mai 2011, 13:44

Weißt du, was ich feststellte? Das Gegenteil ist der Fall! Die Bänder hörten sich mit "Flex" sogar noch Schlechter an als oohne "Flex". mich ist es beim Einsatz von "Flex" vorgekommen, wie wenn die Songs selstsam "Verzerrt" sich Anhören, sorry, aber ich kann dir das nicht Anders beschreiben.


...kann ich nicht bestätigen. Dann liegt das Aufnahmedeck und womöglich noch die mit Dolby C (?) codierte Aufnahme einstelltechnisch völlig daneben.
Ich nehme eigentlich nur mit Dolby B oder S auf. Die Aufnahmen sind auf jedenfall kompatibel auf allen Decks abspielbar. Auch meine über 300 Original Cassette Alben lassen sich da wunderbar mit abspielen. Je nach Berechnung mehr oder weniger hörbar.
Dolby C ist meines erachtens eine echte Missgeburt. Das Dolby S ist wiedergabeseitig voll "B" kompatibel. Schade das es so spät zum Einsatz kam.
Saxler
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 22. Mai 2011, 14:03
Hallo zusammen,

@ luckyx02

Du hast Recht. In der Stereoplay gab es schon einmal einen Extra Beitrag zu der Inkompatibilität von Dolby C hinsichtlich Abspielen von Aufnahmen auf anderen Decks gegenüber dem Aufnahmedeck.

Dolby S Produziert kaum noch "Pumpeffekte", ist aber nicht so Gut wie Dolby C für Pop/Rock und Blues geeignet und wie du treffend bemerkst, sehr Kompatibel zu Dolby B und Unproblematischer beim Abspielen auf Fremden Decks mit Dolby S.

Da ich aber Kassetten grundsätzlich mit meinem Denon DRM 800 A - wegen dem spezifischen Höhenbetonteren Klangcharakter - oder dem DRM 44HX Abspiele, kommen Aufnahmen mit Dolby S für mich nicht in Frage.

Ich bin definitiv mittlerweile der Ansicht, daß die Probleme von der Dolby C Kodierung her rühren bzw. der relativen Inkompatibilitäten von Dolby C auf Fremden Decks.
Anders ist meine Problematik eigentlich nicht zu Erklären, da die Aufnahmen des CT-S 830 S zum einen auf dem Gerät selbst einwandfrei Klingen und auch beim Abspielen auf meinen Beiden Denon-Decks keine Probleme Auftreten. Probleme treten nur mit Aufnahmen auf, die ich mit den Denon DRM 800 / 800 A Decks gemacht habe, wenn sie auf dem Pioneer abgespielt werden, es liegt Extremer Höhenmangel vor, die Aufnahmen klingen Dumpf, keinerlei Besserung mit "Flex".

Wieso das gerade bei dem Pioneer auftritt, ist mir ein Rätsel, da die Aufnahmen des Denon DRM 800 sich z. B. auch auf einem Akai GX 75 Super Anhören, also bei diesem Deck auch keine Probleme zu verzeichnen sind.

So long....


[Beitrag von Saxler am 22. Mai 2011, 14:05 bearbeitet]
uuulala
Neuling
#23 erstellt: 23. Jan 2012, 22:31
1) Kassettenabdeckung entfernen (Deck einschalten, Kassettenfach aufmachen, Kassettenabdeckung leicht zu sich und nach oben ziehen. LEICHT).

2) Kassette rein, CAL einschalten. Rec und Play drucken.

3) Bein laufenden Kassette den linken Roller mit einem dünnen flachen Schraubenzieher vom Band leicht abheben (nach unten).

Wenn dann die Kaliebrierungsbalken auftauchen, hast du ein RECHTES PINCH ROLLER SPRING (FEDER) Problem.

Und kein Azimuthquatch ist nötig.

Anders gesagt druckt die linke Rolle mehr auf das Band als die rechte. Dadurch ist Bandlauf nicht richtig. Viel Erfolg mit dem Akai GX, dem besten Deck der Welt! Mit TDK MA-X 25kHz Bandbreite.
H_Schütte
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 03. Okt 2012, 21:33
Ich habe beim GX75 und dem MK2 jeweils <probleme mit dem Cal-Schalter selbst gehabt. Wenn man am Knopf "Cal" wackelt, kommen plötzlich die Balken in voller Länge!
Da hilft übrigend einen reichhältige Dosis Tunerspray, und der Schalter funktioniert wieder.
uuulala
Neuling
#25 erstellt: 10. Jun 2013, 21:02
Ich muss meinen vorheriger Beitrag ergänzen. Bei der Reparatur vom Rollfeder habe ich festgestellt, das der Riemen alt und loose war und das war der Grund warum sich die linke Rolle schneller drehte als die rechte.
Der Riemen treibt beide Antriebsteller zusammen, wen er loose ist, dreht sich die linke Rolle schneller als die rechte und das Band sitzt nicht richtig am Kopf.

Also RIEMEN WECHSELN!!!

erst dann RECHTES PINCH ROLLER SPRING (FEDER) Spannung prüfen.
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