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thorens 145 mkII ohne kabel...

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Autor
Beitrag
contadinus
Inventar
#1 erstellt: 15. Apr 2004, 21:40
hallo leute!
bin ein ziemlicher vinyl-neuling incl. typischer neulingsfrage. hoffe ich werd deswegen nicht gleich wieder rausgeschmissen...
die sache ist folgende:
hab per ebay zu einem guten preis einen thorens 145 mkII bekommen, der eigentlich scheinbar ganz gut beieinander ist, bloß sind weder chinch- noch stromkabel dran. die signalkabel sind dummerweise so knapp unter der tonarmbasis abgeschnitten, daß ich wohl neue einziehen muß, aber dank guter anleitungen (z.b. der thorens-info.de...) und etwas erfahrung im lötkolbenschwingen hoffe ich doch das hinzubekommen.
lästiger ist das fehlende stromkabel: hatte mir eigendlich gedacht, daß der 145er ohne steckernetzteil auskommt. nun gibts aber keinen trafo im gehäuse - kanns sein, daß der motor direkt mit 220V betrieben wird? außerdem ist mir nicht ganz klar wo der strom eigentlich angeklemmt werden muß. hat zufälligerweise einer von euch thorens-cracks ein unten-ohne-foto von seinem guten stück wo man die leitungen sehen kann? - wär euch sehr dankbar!

hab mir gedacht ich frag lieber mal dumm, bevors beim ersten mal einschalten gleich rauchzeichen gibt... wär doch schad drum.
2. frage wäre dann wegen dem system: hat zufälligerweise einer von euch ein ortofon vms 20e mkII laufen und kann ein kommentar dazu abgeben, ob sichs lohnt dem ding eine neue nadel zu spendieren.
wäre super, wenn jemand zu den themen etwas einfällt!!
besten dank gleich im vorhinein
dieter
bukongahelas
Inventar
#2 erstellt: 16. Apr 2004, 02:53
Habe kleine Werkstatt,
könnte es machen,
wäre praktisch,wenn du in der Nähe wohntest.
Mein PLZ: 57xxx Nähe Siegen

email: [email]bukongahelas0815@netscape.net[/email]

Gruß
contadinus
Inventar
#3 erstellt: 16. Apr 2004, 08:33
das ist nett!!
wird aber nix draus, ich bin in österreich daheim, quasi sonniger süden -
trotzdem vielen dank! möchte aber ohnehin lieber selbst an dem ding rumbasteln und es wieder zum laufen bringen... bastlerehre oder sowas....?!
grüße
dieter
Oliver67
Inventar
#4 erstellt: 16. Apr 2004, 09:11
Hallo Contadinus,

Du brauchst ein Steckernetzteil, keine 220 Volt!

Es gibt im Internet jede Menge Anleitungen für Luxusnetzteile, weil das popelige Steckernetzteil vielen nicht passt. An meinem 147 läuft das Original Popelteil allerdings ohne Probleme.

Oliver
Holger
Inventar
#5 erstellt: 16. Apr 2004, 09:51
Der TD 145/II (gebaut 1976-1978) hat, wenn mich jetzt nict alles täuscht, genau wie sein Bruder TD 160 Mk. II noch kein Netzteil, sondern nur ein Netzkabel.
Oliver67
Inventar
#6 erstellt: 16. Apr 2004, 09:53
Dann bitte ich um Entschuldigung für die Fehlinfo.

Oliver
Michael-Otto
Stammgast
#7 erstellt: 16. Apr 2004, 10:23
Hallo contadinus,

wie von Holger schon erwähnt, benötigt der 145 MK II kein externes Netzteil.
Auszug aus Thorens Prospekt TD 147 MK II von 1977:
Netzspannung Wechselspannung 50 Hz, 110/117 Volt und 220 Volt umschaltbar.
Bei Modellen mit Steckernetzteil wird dies immer erwähnt und diese waren auch nicht umschaltbar.

Gruß

Michael-Otto
contadinus
Inventar
#8 erstellt: 16. Apr 2004, 20:45
hej!
besten dank - das hilft weiter!!
war inzwischen auch nicht untätig und hab ein passendes bild aufgestöbert.

http://www.theanalogdept.com/td145mki.htm

ist zwar von einem 145 mkI, aber scheinbar hat sich da auf die nächste serie nicht so viel verändert. zumindest auf den ersten blick schauts im inneren haargenau gleich aus. dann werd ichs wohl mal mit 220 ausprobieren....
wenn ich mich nimmer melde wären doch 16V die bessere wahl gewesen
wenn 110V richtig wären, wirds so schlimm nicht werden, dann müßte der motor doppelt so schnell drehen, naja...bin jedenfalls gespannt!

um nochmals kurz lästig zu sein:
das angesprochene ortofon-system vms 20e mkII ist wohl kein sehr übliches?! wie gesagt - bin nicht wirklich ein spezialist in sachen schallplatten und hab keine ahnung ob das ding mit dem 145er wegen nadelnachgiebigkeit, etc., etc. vernünftig zu verwenden ist.
herzlichen dank auf jeden fall inzwischen
und schönes wochenende!
dieter
Holger
Inventar
#9 erstellt: 16. Apr 2004, 21:04

aber scheinbar hat sich da auf die nächste serie nicht so viel verändert


Naja, im Inneren vielleicht nicht.

Aber zwischen dem Mk. I




und dem Mk. II



besteht doch ein ziemlicher Unterschied.
Die Bilder sind übrigens von meiner Webseite Thorens-Info.de, Link siehe unten.

Das VMS 20 ist ein prima System für den leichten Tonarm, der auf dem 145 Mk. II verbaut ist.
Und nicht mehr üblich, weil's es nicht mehr gibt, es ist halt aus der gleichen Zeit wie der Plattenspieler.
Eine neue Nadel kannst Du wenn nötig z. B. bei www.mrstylus.com bekommen.
contadinus
Inventar
#10 erstellt: 16. Apr 2004, 21:59
spitze!
danke holger für deine blitzschnelle antwort!!
deine seite kenn ich natürlich in- und auswendig, ist ja quasi pflichtlektüre wenn man sich unter die thorensbesitzer mischen will. und auch wenn du es schon 101mal gehört hast: ist schwer in ordnung die seite!!
mich hats bloß verwundert, daß bis auf den neuen tonarm zwischen den beiden versionen keine technischen unterschiede zu bemerken sind. war wohl schon am anfang ausgereift das gerät...
hoffe ich zumindest - ich konnte es ja noch nicht ausprobieren. und bis die neuen signalkabel im tonarm sind werden wohl noch ein paar tage vergehen. leider!
die info bez. dem system ist genau das was ich hören wollte! hab das ding nämlich mehr oder weniger zufällig auch im ebay ersteigert. werd mal eben dort wegen der nadel schaun. macht irgendwie süchtig die elektroshopperei...
ach ja, nochwas - falls dir zufälligerweise grad was einfällt:
wo würdest du denn nach einer hübschen headshell für den 145er suchen? die mitgelieferte schaut eher selbstgemacht aus und ist auch teilw. zerbrochen. bei mr stylus hab ich auch nichts wirklich passendes für den tp16 gesehen.
das war aber dann auch wirklich die letzte frage!
ehrenwort....
beste grüße
dieter
Holger
Inventar
#11 erstellt: 17. Apr 2004, 04:33
Der Tonarm auf dem 145 Mk. II ist - je nachdem, welches Armrohr drin ist - ein TP 16 Mk. II bzw. Mk. III.
Wenn Dein Headshell so aussieht wie auf dem unteren der beiden Fotos, die ich in meinem letzten Beitrag gepostet habe, dann ist es das Armrohr TP 62 und der Arm somit ein TP 16 Mk. II.
Du kannst aber das Armrohr gegen ein - besser aussehendes - TP 63 tauschen, dann wird es ein TP 16 Mk. III.
Das ist aber im Prinzip egal.
Das TP 63 sieht dann so aus :



Ein Armrohr TP 63 bekommst Du z. B. über eBay für um die 35 Euro.
Der Clou ist aber, dass der Arm auch mit einem TPO 63 oder gar in seiner höchsten Ausbaustufe mit einem TMC 63 ausgerüstet werden kann. Ersteres ist ein sehr gut klingendes Ultraleichtsystem von Ortofon (man beachte das deutlich kleinere Gegengewicht, das normale ist viel zu schwer für dieses leichte System), das in einem Armrohr integriert ist, das zweite System ist ebenfalls in einem Armrohr integriert, nur handelt es sich dabei um ein EMT-basiertes MC-System und das ist der absolute Knaller für diesen Tonarm.

Hier Bilder des TPO 63 und des TMC 63 :



contadinus
Inventar
#12 erstellt: 17. Apr 2004, 13:26
mannomann,
jetzt weiß ich warum es heißt, die thorens wären die richtigen geräte für hobbybastler!
bei mir schauts inzwischen noch etwas weniger hoch fidel aus:
der tonarm an sich gefällt mir schon ganz gut, bloß ist als headshell nur ein, scheinbar selbstgebastelter, zurechtgebogener streifen blech dabei, in den die tonabnehmerschrauben direkt reingeschraubt werden. sieht nicht so aus, als wärs für die ewigkeit gemacht...
wollte gern ein bild davon hier unterbringen, hab ich aber leider nicht geschafft
werd mich wohl wieder mal im ebay auf die suche machen, vielleicht will ja jemand ein passendes weggeben.
die sache mit den hochwertigen endrohren werd ich wohl fürs erste bleiben lassen - muß mir ja noch steigerungsmöglichkeiten für später aufbehalten! außerdem hab ich zur zeit gar keinen geeigneten mc-phonovorverstärker, hab mir bei meinem die eingangsübertrager gespart. wie gesagt, ich werd mal "klein" anfangen und immer wieder mal die augen offenhalten, was grad so angeboten wird... außerdem ist das ortofon vms wahrscheinlich eh gar nicht so schlecht, so daß es für den anfang sicher seine dienste tun wird.
übrigens:
in der lieferung war ein gebrauchtes system mit dabei. ist wahrscheinlich von JVC, draufstehen tut: D M-22
wenns jemand brauchen kann, kann er/sie es gern haben, ich fang nix an damit. schaut noch gut aus, ist aber leider keine nadel mehr drin....
eine passende headshell wird man dafür wohl nimmer bekommen
schönes wochenende!
dieter
contadinus
Inventar
#13 erstellt: 18. Apr 2004, 08:52
hallo leute,
falls sich jemand mit ähnlichen problemen rumplagt wie ich:
hab gestern versucht strom in die kiste zu bekommen und.... gar nicht so einfach
um es kurz zu machen: wenn man alles entsprechend dem bild, daß ich gefunden hab, verkabelt tut sich rein gar nix. geholfen hat eine beschreibung, die ich hier

http://www.theanalogdept.com/svcman_145_160_165.htm

gefunden hab. hier wird auf sehr brauchbare weise wirklich jedes detail beschrieben. soll noch einer sagen internetz bildet nicht
tja, als nächstes kommen die tonarmkabel dran und dann noch eine methode um das system gscheit am arm zu befestigen und schon in ein paar wochen kommt vielleicht sogar musik aus dem ding.....
grüße
contadinus
contadinus
Inventar
#14 erstellt: 25. Apr 2004, 22:31
dachte mir, ich setz meinen "erfahrungsbericht" mal kurz fort, falls es jemand interessiert:

die signalleitungen sind nun auch dran und war... natürlich auch komplizierter als gedacht!
scheinbar sind doch nicht alle tonarme gleichwertig hergestellt, zumindest bei meinem tp 16mkII war es praktisch unmöglich die anschlußbuchse, in welche das endrohr gesteckt wird, aus dem arm rauszubekommen, ohne irgendwas zu zerstören. scheinbar gibts in der serie welche, die so richtig gut verklebt sind

war aber nicht weiter schlimm, da war ja noch die alte verkabelung, die, wenn man sie am tonarmgelenk rauszieht, ca 5cm lang ist, d.h. ich hab einfach verlängerungen drangelötet. verwendet hab ich dazu, wie schon vielfach hier im forum erwähnt, kupferlackdraht mit 0,1mm stärke --> eignet sich spitze für den zweck, bloß muß man ziemlich scharf hinschauen, wenn man dran rumlötet
wenn man dann noch die tonarmmasse und gehäusemasse zusammenführt und über eine eigene leitung an den erdungsstecker am verstärker anschließt, gibts praktisch kein brummen und ein klares signal wie es sein soll.

mein letztes problem ist nun die schon erwähnte headshell (tp 62?), die leider nicht original dabei war, sondern durch einen selbstgebogenen blechstreifen ersetzt wurde. selbigen hab ich auch fürs erste verwendet, aber hi-fi würd ich nicht grad dazu sagen...
wenn also jemand zufälligerweise weiß wo man so einen systemhalter herbekommen kann, würde ich mich sehr über entsprechende info freuen!
gruß
dieter

ps: tp 63 wäre natürlich auch interessant, ist aber scheinbar eine ziemlich kostspielige angelegenheit. wurde heute abend einer ohne system bei ebay um ca 70EUR verhökert...
contadinus
Inventar
#15 erstellt: 27. Apr 2004, 11:03
erfahrungsbericht, die nächste:
ist scheinbar komplizierter als gedacht eine passende headshell zu bekommen.
hab hr. rolf kelch, (bewahrer alter thorens-bestandteile in lohr) ein entsprechendes email geschickt um ein "neues" altes teil zu bekommen, aber da gibts gar nix mehr. der ersatz den sie dort anbieten ist ein sog. tp64, welches, in kleinserie und wahrscheinlich aus unglaublich guten materialien hergestellt, 92EUR + versand + mwst kostet.....
also deutlich mehr als der ganze plattenspieler.
tja, werd ich wohl weiter bei ebay vorbeischaun -- wer weiß was sich da auch sonst noch nützliches finden läßt
Holger
Inventar
#16 erstellt: 27. Apr 2004, 12:15
Kleiner Tipp am Rande : manchmal findet man günstig einen kompletten Thorens TD 104 oder 105 für kleines Geld.
Kann auch ruhig vom Motor her defekt sein - Hauptsache, der Arm ist komplett, weil das ist ein TP 63 !
contadinus
Inventar
#17 erstellt: 27. Apr 2004, 22:14
@holger:
hei, danke fürn tip!! hab mir gedacht ich hätte deine seite aufmerksam durchstudiert, aber das ist mir gar nicht aufgefallen. 105er sieht man ja tatsächlich recht häufig zu ganz zivilisierten preisen. da werd ich dann mal die augen offen halten!
pha
Stammgast
#18 erstellt: 07. Mai 2004, 18:07
Hi,

das mit dem Blechstreifen statt einer Headshell kommt mir bekannt vor. Ein Kumpel hat einen TD 147, bei dem der Tonarm ebenfalls ohne Headshell ist. Der TA wird mit zwei Schrauben an einem entsprechend geformten Metallstreifen mit ca. 5mm Breite direkt am Tonarmrohr befestigt, der Winkel zum Tonarmrohr ergibt sich automatisch durch die Ausformung des Metallstreifens.
Mein Kumpel sagt, er habe den Plattenspieler damals so gekauft und das sei der Originalzustand. Ein bisschen ungewohnt siehts ja aus...

Grüße,
Peter
Holger
Inventar
#19 erstellt: 07. Mai 2004, 21:26
Wenn es ein TD 147 ist, ist das sehr wahrscheinlich nicht der Originalzustand - oder der Händler hat das Armrohr ausgetauscht -, denn das Headshell mit dem eigenartigen Blechstreifen (TP 62) war nur sehr kurz Mitte der Siebziger auf dem Markt, dann kam bereits das TP 63 (so um die 1978). Alle Plattenspieler, die danach von Thorens verkauft wurden, haben keine TP 62 mehr.
Und der 147 stammt aus den Achtzigern.

Bild mit TP 62

Bild mit TP 63
pha
Stammgast
#20 erstellt: 08. Mai 2004, 06:40
Scheint mir mittlerweile nach Betrachtung der Bilder auch so, dass das nicht der Originalzustand ist, zumal die Lösung auch nicht wie beim TP 62 aussieht, sondern tatsächlich nur aus einem wenige mm breiten Metallstreifen besteht.

Mir scheint, dass es sich eher um eine Bastelei des Vorbesitzers handelt. Immerhin erfüllt sie ihren Zweck.

Danke für die Bilder,

Grüße,
Peter
contadinus
Inventar
#21 erstellt: 08. Mai 2004, 07:58
hi peter / holger,
hab mir gedacht, ich geb auch nochmal meinen senf dazu. schade, daß ich es nicht hinkrieg ein bild einzufügen, sonst könnt ich euch meine "blechstreifenkonstruktion" zeigen.
leider hat selbige mit dem tp62 gar nichts zu tun, sondern besteht tatsächlich, wie von peter gepostet, bloß aus einem blechstreifen mit löchern drin. meines erachtens ist das ding aber relativ ungeeignet als headshell, da sich das system nur sehr umständlich und nicht genau positionieren läßt.
wirklich dumm, daß sich ein ersatz nur sehr schwer finden läßt. werd wohl tatsächlich einen 2. ganzen plattenspieler ersteigern -- ist immerhin weit günstiger als das ersatzteil von hr. kelch
schönes wochenende!
dieter
vinylrules
Stammgast
#22 erstellt: 08. Mai 2004, 08:24
Hallo contadinus,
sollte das Headshell so aussehen wie auf dem Bild ist das das Originalshell des 147Mk2 und bietet den Vorteil, dass man nicht auf diese speziellen Thorensschrauben beim Tonabnhemereinbau angewiesen ist. Um dieses Ding würde ich mir keine Sorgen machen, ist sicher nicht schlechter als ein TP63/III.
Auf www.vinylengine.com findet man das Servicemanual für den 147, das viele Fragen klärt u. A. auch den Anschluß an das Stromnetz. Der 147 hat nämlich entschieden mehr Elektronik als die anderen „kleinen“ Thorens.
Einfach anmelden und stöbern bzw. ich kann Dir das PDF gern auch als PM schicken.
Gruß
Matthias

PS: Von wegen Bild, wie lädt man eigentlich hier Bilder hoch ohne Verweis auf einen eigenen Server?
Holger
Inventar
#23 erstellt: 08. Mai 2004, 08:29
Ein "modifiziertes" TP 63 könntest Du auch von mir bekommen (gerne auch erstmal zur Ansicht bzw. Probe).
Modifiziert dergestalt, dass, weil der Fingerbügel wohl abhanden gekommen war, das Headshelldach durchbohrt wurde, sodaß man jetzt das System ganz normal mit zwei Standard-TA-Schrauben befestigen kann - ein immenser Vorteil gegenüber der Abhängigkeit von den speziellen Thorens-Feingewindeschrauben. Einen Fingerbügel kann man sich leicht selbst anfertigen, mit zwei Löchern versehen und mit anschrauben.
Das System kann jetzt zwar nicht mehr im Headshell verdreht bzw. verschoben werden, weil - wie bei den SME-Headshells - keine Langlöcher vorhanden sind, aber die Bohrlöcher sind so gesetzt, dass das System korrekt im Headshell sitzt (mit Schablone überprüft).
Würde etwa ein Drittel des neuen Kelch-Armrohres kosten (inkl. Porto 35 Euro).
contadinus
Inventar
#24 erstellt: 08. Mai 2004, 10:52
@ matthias:
danke für die angebotene info, das stromproblem hab ich schon gut hinbekommen. war nach ein wenig einlesen im www gar nicht so kompliziert. der plattenspieler ist übrigens ein 145 mkII mit, wie du schon sagst, zum glück recht wenig elektronik.
das headshell ist leider kein richtiges headshell, sondern ein selbstgebastelter metallstreifen mit löchern drin....
@ holger:
faires angebot! komm ich im notfall gerne drauf zurück. möchte aber vorerst lieber noch im ebay rumstöbern, ob sich nicht doch noch was passendes findet. wie du richtig gesagt hast, werden dort um 20-30EUR auch ganze z.b. 105er vertscheppert, von denen man ja den rest wieder weiterverkaufen könnte. naja - mal sehen. übrigens kann ich mich deiner meinung, daß der tp63 besser wäre nicht so richtig anschließen. finde den tp62 eigentlich sehr hübsch und gut durchdacht. vom klanglichen her wirst du aber sicher recht haben...
grüße
dieter
pha
Stammgast
#25 erstellt: 08. Mai 2004, 11:38
Hi Contadinus,

Das interessiert mich jetzt doch. Die Headshellfreie Lösung bei Deinem Plattenspieler scheint den Erklärungen nach die gleiche zu sein wie bei dem meines Bekannten.
Das bedeutet aber, dass es sich wahrscheinlich nicht um eine Bastellösung handelt, sondern um eine reguläre Ausführung.

Vielleicht gelingt es mir, ein Bild davon zu bekommen, das versuche ich dann einzustellen, damit wir uns darüber klar werden, ob es wirklich das gleiche ist. Kann aber dauern, mein Bekannter wohnt nicht gerade um die Ecke und es wird wohl eine Zeit bis zum nächsten Treffen vergehen.

Grüße,
Peter
Holger
Inventar
#26 erstellt: 08. Mai 2004, 18:11


Das bedeutet aber, dass es sich wahrscheinlich nicht um eine Bastellösung handelt, sondern um eine reguläre Ausführung.


Hi Peter,

Links zu Bildern der beiden regulären Ausführungen (TP 62 und TP 63) habe ich gestern gepostet.
Etwas, das anders aussieht, ist nicht original, es sei denn, es sieht aus wie das TP 63 mit Löchern zum "normalen" Befestigen der Systeme mit Schrauben und Muttern, das gab's auch, siehe hier.
Ist aber eher selten anzutreffen.
contadinus
Inventar
#27 erstellt: 08. Mai 2004, 22:30
hi peter & holger,
wirklich zu dumm, daß man keine bilder einfügen kann, sonst wäre das rätsel sofort gelöst! wollte euch gerade ein email schreiben, aber dort schaff ichs leider auch nicht ein bild einzufügen....
die befestigung bei mir ist ganz sicher nicht professionell hergestellt, sondern privat angefertigt. wenn es scheinbar mehrere ähnliche solcher konstruktionen gibt, könnte man sich tatsächlich fragen, ob die jeweiligen besitzer das mit highfidelem hintergedanken gemacht haben oder bloß improvisiert haben.
ich finds auf jedenfall recht unpraktisch, weil sich das system nicht gut befestigen läßt und schau mich nach einer anderen lösung um.
wünsche noch einen angenehmen sonntag mit muttern
gruß
dieter
pha
Stammgast
#28 erstellt: 09. Mai 2004, 08:00
Moin Holger,

der isses leider auch nicht. Ich glaube, die Frage lässt sich erst abschließend klären, wenn ich ein Bild aufgetrieben hab.

Ich schätze schon, das es sich um eine Bastellösung handelt, das einzige was mich schwankend macht ist, dass bei contadinus offenbar was ähnliches verbaut ist wie bei meinem Bekannten.

ciao und schönen Sonntag,
Peter
contadinus
Inventar
#29 erstellt: 13. Mai 2004, 11:29
hi holger!
nochmals vielen für die info bez. dem ortofon vms 20 systems. hab gestern zur alten neuen ersatznadel von huco nach langem warten (ebay....) endlich auch das system bekommen und natürlich auch gleich ausprobiert. muß schon sagen, hätt ich mir nicht gedacht, daß das so fein klingt
(trotz metallbügel-schmalspur-headshell...)
schön langsam beginne ich eure vinylbegeisterung zu verstehen
schöne woche noch
dieter
pha
Stammgast
#30 erstellt: 03. Jun 2004, 20:06
So, hab jetzt mal ein Bild aufgetrieben:
Hmm, wie fügt man hier ein Bild ein?

Grüße,
Peter
andi_tool
Stammgast
#31 erstellt: 03. Jun 2004, 20:45

Der TD 145/II (gebaut 1976-1978) hat, wenn mich jetzt nict alles täuscht, genau wie sein Bruder TD 160 Mk. II noch kein Netzteil, sondern nur ein Netzkabel.


Hallo Holger,

dann war Thorens hier aber genauso inkonsequent wie bei vielem. Ich habe ja eine TD 160 MK II - und der hat ein Steckernetzteil. Mein TD 166 MK I hat ein Netzkabel.

Bei meinem Tellerlager ist es auch komisch mein 160er hat ein 7mm Lager, mein 166er hat ein 10mm Lager.

Gruß

Andreas
Holger
Inventar
#32 erstellt: 04. Jun 2004, 04:40
Okay, da hätte ich präziser sein müssen : "sein Bruder 160 Mk. II (aus der gleichen Ära)" wäre richtiger gewesen.
Der 160 Mk. II wurde immerhin 8 Jahre gebaut, von 1976 bis 1984 nämlich, und seit den frühen Achtzigern gibt es diese Modelle mit Steckernetzteilen.
Der 166 Mk. I stammt noch aus den Siebzigern, genau wie z. B. der 165, der 145 Mk. II oder mein 160 Mk. II.
Und da Dein 166er zur ersten Generation gehört, kann das durchaus sein, dass der noch eins der letzten 10mm-Lager bekommen hat. Mein 160 Mk. II stammt zwar auch noch aus den Siebzigern, hat dafür "nur" ein 7mm-Lager.
Aber so viel gebe ich persönlich da eh nicht drauf, das wird m. E. oft zu hoch bewertet.
Holger
Inventar
#33 erstellt: 04. Jun 2004, 04:43
@pha

Du musst das Bild irgendwo auf einem Webspace ablegen, dann kannst Du es mit <img>-Tags verlinken.
Du kannst mir das Bild auch schicken, wenn Du keinen Webspace hast, dann lege ich das bei mir ab, kein Problem.
Meine eMail-Adresse findest Du unter Thorens-Info.de.
Holger
Inventar
#34 erstellt: 04. Jun 2004, 12:36
So, hier sind die Bilder :





Der Bügel könnte ja vom Original stammen, da fehlt halt die Abdeckplatte (die mit dem Thorens-Logo), denn die - ohnehin zu langen - Schrauben sollten so nicht nach oben wegstehen.
Wenn aber nur lange Schrauben zur Hand waren, kann das Fehlen der Abdeckplatte aber auch Absicht sein, denn anderweitig hätte man das System ohne passende kurze Schrauben erst gar nicht befestigen können.
pha
Stammgast
#35 erstellt: 04. Jun 2004, 12:52
Holger, vielen Dank fürs einstellen der Bilder!

Grüße,
Peter
contadinus
Inventar
#36 erstellt: 04. Jun 2004, 17:22
na das halt ich ja gleich gar nicht aus!
das ist ja wie aufs i-tüpfelchen genau die gleiche halterung wie bei mir. die gleich langen schrauben und sogar die 2 zusätzlichen bohrungen im metallbügel sind vorhanden.
- schon seltsam, oder?!
ich werd an der konstruktion jedenfalls was ändern, da, wie man sieht die einstellung des systems nicht ganz unkompliziert ist und das system bei mir zusätzlich noch ziemlich verkantet ist, wenn mans einfach so anschraubt. d.h. das ding muß auf einer seite etwas unterkeilt werden, was bei dieser filigranen aufhängung schwierig wäre. außerdem brauchts etwas zusätzliches gewicht, weil es sich mit dem gegengewicht fast nicht ausgeht.
meine letzte idee war, da es ja keine ersatzteile mehr gibt, aus holz etwas passendes zu schnitzen. bin mal gespannt, ob ich das hinkrieg. wenns funktioniert schick ich holger jedenfalls ein bild davon, daß er es ins forum reinstellen kann, wenn er mag.
grüß euch
dieter
Ronaldve
Neuling
#37 erstellt: 04. Jun 2004, 22:07

So, hier sind die Bilder :





Der Bügel könnte ja vom Original stammen, da fehlt halt die Abdeckplatte (die mit dem Thorens-Logo), denn die - ohnehin zu langen - Schrauben sollten so nicht nach oben wegstehen.
Wenn aber nur lange Schrauben zur Hand waren, kann das Fehlen der Abdeckplatte aber auch Absicht sein, denn anderweitig hätte man das System ohne passende kurze Schrauben erst gar nicht befestigen können.
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