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Entscheidungshilfe: Transrotor / Pro-Ject / Ortofon 2m Serie

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DeCan
Stammgast
#1 erstellt: 27. Jul 2011, 06:22
Hallo,

ich stehe vor folgender Entscheidung, die zu treffen wäre. Mir wurde sehr günstig von einem Händler ein Transrotor Zet 1 mit Tonarm 800-S und TA Ortofon 2m Blue angeboten. Der Preis ist sehr gut und daher würde ich mich von meinem erst im Dezember 2010 gekauften Project RPM 5 mit Ground it Gerätebasis und Project Speedbox II trennen.

Nun die Frage, ich habe mir im Januar zu dem Project ein Ortofon 2m Black gekauft. dies ist geschätzte 20 Stunden gelaufen. Welche Kombi wäre empfehlenswert? Soll ich das 2m Blue am Transrotor lassen oder gleich das Black montieren? Schön Typ 2 Einstellschablone und RCA Erato Testplatten habe ich zwecks Justierung da. Habe damit das Black auch auf dem Pro-Ject eingestellt.

Vielen Dank vorab für eure Meinungen / Erfahrungen.

Wer Interesse an einzelnen Komponenten aus meiner Pro-Ject Kette hat, kann sich gern bei mir melden. Set kann auch komplett erworben werden. Das original mitgelieferte Ortofon OM 5E und originale Netzteil sind auch vorhanden. Bedienungsanleitungen, OVP,... alles ist da.

Grüße,
Sebastian
Holger
Inventar
#2 erstellt: 27. Jul 2011, 09:25
Nachdem das Black ja nun deutlich besser sein sollte als das Blue (ist ja auch erheblich teurer), würde ich natürlich das Black weiter einsetzen. Da es m. W. ja nur die Nadeleinschübe sind, die die 2M-Serie unterscheiden, sollte es doch recht einfach sein, die Blue-Nadel gegen die des Black auszutauschen, ohne das ganze System wechseln zu müssen (wenn es doch schon gut justiert ist).
Fhtagn!
Inventar
#3 erstellt: 27. Jul 2011, 16:24
Die Generatorgehäuse sind nicht identisch. Red & Blue haben dasselbe, Bronze & Black ein besseres.

Darum: Komplettes Black System auf den Transrotor und das komplette Blue auf den Pro-Ject.

MfG
Haakon
Holger
Inventar
#4 erstellt: 27. Jul 2011, 16:43

Fhtagn! schrieb:
Die Generatorgehäuse sind nicht identisch. Red & Blue haben dasselbe, Bronze & Black ein besseres.


Und wieder was gelernt. Danke.
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 27. Jul 2011, 16:53
Hallo!

Der Nadeltausch zwischen den beiden günstigeren Varianten -red und -blue und zwischen den beiden teueren Varianten -bronze und -black ist ohne weiteres möglich.

Die Unterschiede durch den Generator und dem Gehäuse sind bestenfalls Marginal.

Allerdings lohnt ein reiner Nadelkauf kaum, die Nadel des -black ist nicht sehr viel günstiger als das komplette System.

MFG Günther
Fhtagn!
Inventar
#6 erstellt: 27. Jul 2011, 17:13
Wenn man nun aber schon den Black Body hat, sollte man auch die Black Nadel darauf belassen. Der Kunststoff ist da schon etwas wertiger.

Drinnen steckt sowieso bei allen ein ganz normaler OM Generator .

MfG
Haakon


[Beitrag von Fhtagn! am 27. Jul 2011, 17:15 bearbeitet]
DeCan
Stammgast
#7 erstellt: 27. Jul 2011, 17:59
Hallo,

also, wenn käme sowieso nur ein kompletter Tausch in Frage, nicht wegen dem Passen oder Nichtpassen. Sondern weil beide Systeme komplett vorhanden wären. Das bastel ich nichts um auch wenn es passen würde. Sieht auch bißl blöd aus, ein Black mit Blue Nadel und umgekehrt. Wer wüde freiwillig die Reste kaufen?

Dank der Geduld und Hilfe von Günther bin ich in der Lage, einen TA gut zu justieren, wenn auch mit reichlich Geduld und Zeitauwand. Danke an dieser Stelle noch mal für die Hilfe Anfang des Jahres.

Die Frage die ich mir stelle ist halt, klingt der Transrotor Zet 1 mit dem 800-S Arm und dem Blue ähnlich gut wie der 9cc Carbonarm mit dem derzeit verbauten Black oder sollte ich auf jeden Fall das Black am Zet 1 betreiben? Der Händler meinte, dass evtl. für mich kein großer hörbarer Unterschied wäre, da der Zet 1 insgesamt schon besser ist, als mein Project. Er hätte den besseren Arm, die bessere Verkabelung,... und es sei halt ein Masselaufwerk und allein dadurch besser. Ich bin nun kein Spezialist und kann daher hier nur fragen, wie ggfs. Erfahrungswerte sind. Mir ist dabei auch bewusst, dass jeder anders hört und andere Musik bevorzugt.

Vielleicht sagt ihr ja auch, stell den Zet 1 neben den Project und nimm die gleiche Platte und lass sie auf beiden im Vergleich laufen. Am besten mit einer Platte, die nicht so super klingt, da hört man den Unterschied vermutlich besser, oder?

Beim Verkauf des Project, ist definitiv das Ortofon OM 5E dabei, wenn der Käufer kein 2m möchte oder entsprechend das gewünschte 2m plus das OM 5E.

Grüße,
Sebastian
Fhtagn!
Inventar
#8 erstellt: 27. Jul 2011, 18:17

Vielleicht sagt ihr ja auch, stell den Zet 1 neben den Project und nimm die gleiche Platte und lass sie auf beiden im Vergleich laufen


Genau das solltest du tun. Und nimm die am besten aufgenommene Platte, die du hast.

Dann kommen die Nuancen heraus.
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 27. Jul 2011, 18:48
Hallo!

Der "Transrotor 800S Tonarm" ist nichts weiter als ein SA-250 von Jelco. Das Original ohne Transrotor Aufkleber kostet ca. 400 Euro und ist gewiß nicht besser als dein 9cc.

Allerdings ist das ein schwerer Tonarm der mit Original-Headshell eine eff. bewegte Masse von ca. 20 Gramm hat

Ein "M-System ist hier eher Suboptimal eingesezt, in sowas gehört ein mittlhartes bis hartes MC.

Der Jelco Tonarm ist insgesamt recht ordentlich -stellt aber für dich eigentlich keine ernsthafte Verbesseung dar-, hier wäre eher ein Tonarm wie der bekannte Rega RB-300 oder höher ine Alternative der auch gut mit dm 2M-black harmoniert.

Durchaus sehe ich den Jelco aber als eine Ergänzung da er seine besten Leistungen mit Systemn erzielen kann die für den 9cc nicht geeignet sind ohne das du ihn mit größeren Gewichten "Kopflastig" machst und somit seine Anfälligkeit für Plattenverwellungen über das vernüftige Maß hinaus erhöhst.

MFG Günther
DeCan
Stammgast
#10 erstellt: 27. Jul 2011, 19:02
Hi Günther,

wahrscheinlich ahnst du es schon, welche Frage nun kommt. Du hast mir ja Anfang des Jahres auch schon sehr beim TA für den Project geholfen. Nur noch einmal ergänzend, nach dem Dreher kommt ein heed quasar mit Akkunetzteil Q-PSU, falls das wichtig ist. Dann kommt ein marantz SR6005.

Nun aber zu der Frage, welchen Tonabnehmer würdest Du empfehlen?

Noch ist der Dreher nicht geliefert.

Der ZET 1 ist aber insgesamt schon eine Verbesserung, oder? S hat man mich zumindest beraten...

Grüße,
Sebastian
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 28. Jul 2011, 17:09
Hallo!
Technisch gesehen stellt dr Transrotor eigentlich keine Verbesserung dar, -eher eine Alternative-.

Eine echte (technische) Verbesserung ist auch recht schwer zu realisieren, z.B. ein Tonarm vom Range eines Linn Ekos, -der ohne wenn und aber eine echte Verbesserung darstellen würde-, kostet schon eine größere Stange Geld.

Die heutzutag angebotenen Laufwerke sind technisch gesehen so ziemlich gleich, sie schöpfen die Möglichkeiten des Antriebskonzeptes mit einem Transmissonsriemen bis zur Neige aus, ein Fortschritt könnte hier nur durch den Wechsel des Anteibskonzeptes erfolgen, aber das wird nicht geschehen da sich ein Quarzkonntrollirter Direktantrieb bei den keinn Serien nicht lohnt und ein hörbarer Unterschied zumindestens fraglich erscheint.

Bleibt die Systemfrage:

Ein System der 800-1000 Euro-Klasse halte ich bei dem Jelco-Tonarm für etwas überzogen, hier besteht die Wahrscheinlichkeit das er es nicht zur gänze ausnutzen könnte.

Bei der hohen eff. Masse des Tonarmes kommt m.E. nach eigentlich nur ein MC in der Preisklasse bis ca. 600 Euro in Frage.

Neben dem "Arbeitspferd" der Analogszene, -dem Benz Micro ACE L- ( mit nicht ganz 8 Hz Resonanzfrequenz am unteren Rand des tolerabelen Bereiches angesiedelt) das ein recht gutes Preis-Leistungsverhältniss bietet wäre für mich das Denon DL 304 eine recht gute und günstige Alternative. Ansonsten -wenn es etwas lebhafter aber mit weniger Feinzeichnng zugehen darf und du dich zu einm High-Output MC durchringen kannst wäre das Sumiko Blue Point Evo III einer der Spielpartner für den Jelco die ich ins Auge fassen würde.

MFG Günther
DeCan
Stammgast
#12 erstellt: 28. Jul 2011, 21:00
Hallo,

wenn ich dich richtig verstehe, soll ich kein 2m System fahren, wenn ich eine deutliche Verbesserung gegenüber meinem derzeitigen Setup haben möchte ?!? Wenn ich ein MC statt eines MM fahren sollte, kann ich auch die MC EIngänge meines Phono-Pre nutzen und ihn ja dann auch einstellen. Wie wirken sich die Einstellungsmöglichkeiten meines Heed Quasar klanglich aus? Im MC Bereich habe ich noch Null Erfahrung.

Grüße,
Sebastian
Holger
Inventar
#13 erstellt: 29. Jul 2011, 08:15
Mach dich nicht verrückt - und lass dich nicht verrückt machen.
Du hast doch mit dem Black ein sehr gutes System - probier's doch erst mal ausgiebig aus, bevor du dir hier über zig ungelegte Eier Gedanken machst...
Du wirst vermutlich angenehmst üebrrascht sein, wie gut es auch so schon klingt.
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 29. Jul 2011, 15:13
Hallo!

Das 2M-black hätte in dem Jelco-Tonarm eine Resonanzfrequenz von ca 6,5 Hz, das ist kein günstiger Wert mehr der dir eine ungestörte Wiedergabe garantieren würde.

Hingegen ist das System in deinem gegenwärtigen 9cc sehr gut untergebracht.

Wenn du beide Geräte nutzen möchtest wäre ein MC für den Jelco einepassende Ergänzung.

Wenndu nur dn Tansrotor mit dem Jelco nutzen willst wäre ein MC für den Tonarm passender aber um die Leistung deines gegenwärtigen Equipments zu rreichen brauct es da mindestens schon ein Benz-Micro ACE.

Mhr solltest du dem Jelco-Tonarm auch nicht zumuten, amit dürfte er ausgereizt sein.

MFG Günther
DeCan
Stammgast
#15 erstellt: 06. Aug 2011, 18:21
Hallo Günther,

der Tipp, auf MC zu wechseln war der Richtige Hinweis. Vielen Dank. Auf der Suche nach dem passenden TA bin ich heute Abend ein großes Stück weiter gekommen, vielleicht bin ich sogar am Ziel angelangt. Das Audio Technica AT33EV kam heute mit der Post. Ich habe es montiert und nur "schnell" Überhang, Kröpfung und Auflagegewicht eingestellt (den Rest mache ich, wenn ich mehr Zeit habe). Ich bereue den Kauf in keinster Weise, ganz im Gegenteil. Tolle Auflösung, klasse Gesamtklangbild, präzise, leicht und trotzdem warm und druckvoll an den Stellen, wo es angebracht ist. Es klingt kein bißchen aufdringlich, nervig oder überzogen. Bin gespannt, wie es klingt, wenn es eingespielt ist. Eigentlich klingt es wie das Ortofon 2m Black an meinem Project RPM5 mit dem 9cc Arm und mit dem Klangbild vom 2m Black an meinem RPM5 war ich vollstens zufrieden. Sozusagen habe ich vielleicht gefunden, was ich suchte. Kommende Woche soll noch das Benz Micro ACE-L kommen. Mal sehen, ob ich das noch probiere, denn zufriedener als zufrieden kann man ja theoretisch (und praktisch) nicht sein, oder? Das es nun auch von der klaren Auflösung für meine Ohren angenhem und wie gewünscht klingt, kann das an der nun passenden Resonanzfrequenz liegen, oder daran, dass das AT33EV ein MC ist und einen anderen Schaltkreis in meinem PhonoPre Heed Quasar nutzt, oder beides?

Grüße,
Sebastian
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