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Tonabnehmerwechsel Clearaudio

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schajo
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 28. Sep 2011, 11:10
Hallo !

Ich möchte an meinem Clearaudio Concept den orginal Tonabnehmer gegen einen Goldring MM2500 tauschen. Den alten demontieren und den neuen montieren traue ich mir ja noch zu, aber das Ausrichten....

Lt. Anleitung soll ich dazu zu einem Fachhändler fahren. Die sind aber min. 40km entfernt. Gibt es hier jemanden, der in der Nähe von Lippstadt (59558) das gegen eine kleine Entschädigung erledigen würde?

Danke für eure Hilfe.

gruss

schajo
Pilotcutter
Administrator
#2 erstellt: 28. Sep 2011, 11:18
Servus,

der Concept hat ja auch das Tonarmende mit einer zentralen Innensechskantmutter zur Justierung.

IMG_2414

D.h. die Systembefestigung hat nix mit der Justierung zu tun. Besser und einfacher geht's eigentlich gar nicht.

Du schraubst das System dran, am besten mit den jetzigen Schrauben und bestellst Dir zB folgende Schablone:

Schablone

löst mit dem beiligenden Inbusschlüssel die Zentralschraube und tust das was die in der Anleitung schreiben. Oder was hier im Video zusehen und im Thread zu lesen ist.

Auflagekraft geht auch schnell bei dem Concept und mit VTA hast DU nichts zu tun.

Selbst ist der Mann!

Gruß. Olaf



[Beitrag von Pilotcutter am 28. Sep 2011, 11:33 bearbeitet]
schajo
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 28. Sep 2011, 16:30
Hey Olaf !

Vielen Dank. Ich denke, dass ich es damit selbst erledigen können sollte. Falls nicht, dann melde ich mich noch mal bei dir...

Danke und Gruss

schajo
Pilotcutter
Administrator
#4 erstellt: 28. Sep 2011, 17:42
Notabene, da gibt es doch 'mal wieder einen Pferdefuß!!!!!

Der Tonarm ist für den plug and play Betrieb, d.h. in dem Hedashell-Plättchen wo das System dranmontiert wird, stecken 2 Stifte, die die optimale Position des Headshells für das werksseitige System ermöglichen. Die müssen bei anderen Systemen verschwinden.

2222222

Für ein anderes System brauchst Du die ganze Freiheit zum Justieren. Schau mal in Dein Zubehör, ob da noch ein Montageplättchen mit Griff dabei ist für die Montage fremder Systeme.

Das Goldring 2500 ist mit seinem runden Body auch nicht gerade vorteilhaft für die Justierung.

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 28. Sep 2011, 17:43 bearbeitet]
schajo
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 29. Sep 2011, 12:00
...ich habe leider kein Zubehör mehr, da ich den Spieler aus der Ausstellung gekauft habe.

Ein weiteres Problem: Ich kann die Auflagekraft nicht einstellen, da am Tonarm keine Skale zur Einstellung vorhanden ist. Somit müßte ich wohl eine entsprechende Waage kaufen oder ausleihen....

Damit ist das Thema wohl doch kein einfaches Plug&Play mehr und ich muß wohl doch zum Vertragshändler...

Ich denke, das alles ist es mir dann doch nicht wert (Strategie vom CA Concept?)...

Falls sich noch ein kundiger mobiler Concept-Fan melden sollte, ich bin für alles offen...

gruss

schajo
Pilotcutter
Administrator
#6 erstellt: 29. Sep 2011, 12:25

schajo schrieb:
Ich denke, das alles ist es mir dann doch nicht wert (Strategie vom CA Concept?)...


Das kann man sehen, wie man will. Die Klientel die einen plug & play Plattenspieler kauft, kann mit dem fest eingestellten Headshell nichts verkehrt machen, solange man mit dem serienmäßigen Abtastsystem zufrieden ist. So kann der Kunde dann nichts verkehrt machen, weil in dem Headshell regelrechte Stopper sind, damit man die werksseitige Justierung nicht verändern kann.

Die allgemeinen Tonarme haben dann ein freies Langloch, was man dann ganz zur Justierung nutzen kann:

ddddd

Während bei zB meinen - was für das Clearaudio Virtuoso System vorbereitet ist - die "Stopper" eingebaut sind.

Ich habe das auch beim Systemumbau bemerkt und habe - grob wie ich bin - das Montageplättchen eingespannt und mit Flex und Dremel den ollen Stoppern den Garaus gemacht. Gleichwohl bin ich dabei mir ein neues Plättchen zu bestellen, weil das bearbeitete optisch ein paar Kratzer abbekommen hat.

Hat alles seine Vor- und Nachteile.

Bist Du den mit dem aktuellen Abtastsystem unzufrieden, oder ist das abgenutzt????

Gruß. Olaf
schajo
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 29. Sep 2011, 14:00
Ich habe einen Concept mit einem Goldring MM 2500 gehört (gut, war nicht meine Elektronik und nicht meine LS), aber meine mir einzubilden, dass da mehr Deatils und vor allem mehr Dynamiks war.

Die Elektronik war auch von Marantz (Peral Lite) und die LS waren von Opera.

Ich werde mal versuchen, den CC mit Goldring System zu Hause zu hören.

Generell bin ich "eigentlich" schon zufrieden...aber ich wollte schon mal was "neues" probieren...

schajo
Pilotcutter
Administrator
#8 erstellt: 29. Sep 2011, 14:30

schajo schrieb:
nicht meine LS), aber meine mir einzubilden, dass da mehr Deatils und vor allem mehr Dynamiks war.


Mit anderen LS und in anderen Räumen klingt ALLES anders. "mehr Details" kann auch gut an den LS gelegen haben.
Wenn das Clearaudio Concept System auf den Concept Modellen ist, kann es allerdings sein, dass das Goldring schon ein andere Partie ist.



Generell bin ich "eigentlich" schon zufrieden...aber ich wollte schon mal was "neues" probieren...






[Beitrag von Pilotcutter am 29. Sep 2011, 14:32 bearbeitet]
schajo
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 29. Sep 2011, 15:40
ja ja ich weiß, never change a running system

aber

Das Bessere ist der Feind des Guten !

und nun



schajo
Pilotcutter
Administrator
#10 erstellt: 29. Sep 2011, 16:21
Das meinte ich gar nicht. Ich meinte eher diesen ewigen Antrieb "eigentlich zufrieden" zu sein ABER doch gerne "mal was neues" zu hören. Davon lebt dieses Forum und die Branche. Auch kann man mit dem immer wiederkehrendem "aber" schonmal 20 Jahre rumkriegen.

Gruß. Olaf
schajo
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 30. Okt 2012, 21:01
Aktualisierung nach einem Jahr; das Goldring MM2500 kann ich echt empfehlen im CC. Gegenüber dem werksmaessig montieren System ein deutlich hörbarer Fortschritt

Eigentlich bin ich ja ganz zufrieden, aber ich werde mir jetzt mal einige andere Spieler von rega und VPI anhören. Ich habe wieder etwas gespart und will mal wieder was Neues probieren...
Pilotcutter
Administrator
#12 erstellt: 30. Okt 2012, 22:46

Eigentlich bin ich ja ganz zufrieden, aber


Ja, ja, natürlich, das erste Jahr ist ja auch um.
Das "aber" ist ein weites Feld, ein Universum.
Versprich Dir aber nicht zu viel (Verbesserung) von den nächsten Aber-Erfüllungen. Die Latte liegt mit Deinem bisherigen Equipment und dem 2500er Goldring schon sehr hoch.
Von der Zweckerfüllung an sich, tut sich da nicht mehr so all zu viel und Qualität und Klangverbesserung steigen nicht mehr linear zum monetären Einsatz.

Der Gebrauchtdrehermarkt stellt aber auch noch einen eigenen Kosmos dar, mit wesentlich geringerem Geldeinsatz aber ungleich mehr Technik- und Bastelangebot.

Gruß. Olaf
schajo
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 31. Okt 2012, 06:38
Hallo Olaf,

ich werde erst mal einen anderen Phonopre testen, obgleich mein Lehmann black cube statement ja auch nicht von schlechten Eltern ist. Ich teste mal drei Pres in der Klasse bis 1000€. Wenn das meinen CC nach vorne bringen sollte, dann melde ich mich noch mal...

Gruß schajo
Pilotcutter
Administrator
#14 erstellt: 31. Okt 2012, 09:08
Guten Morgen!

Ich persönlich bin kein Freund von Investitionen in die Elektronik. Ich habe bereits meine Tests gemacht ebenfalls an Clearaudio Equipment und mit hochwertigen Tonabnehmern und bin zu dem Schluss gekommen, dass die Elektronik im Klang nicht wiederzufinden ist. Die Unterschiede der bekannten Vorstufen von 400,00 Euro bis 80,00 Euro konnte ich klanglich unter keinen Umständen eruieren.

Damit meine ich natürlich nur Tonabnehmer mit den allgemeinen elektrischen Eigenschaften, die an Phono-Vorstufen mit den statischen Standardeigenschaften betrieben werden können. Logischerweise habe ich Unterschiede gehört von MC-Systemen, die zB mit 1 kOhm abgeschlossen werden sollen am Betrieb einer Phono-pre mit einem statischen 100 Ohm Abschlusswert.

Also bei Standardwerten von MM=47 kOhm und MC=100 Ohm höre ich keinen Unterschied bei den Herstellern der Vorstufen. Keine noch teurere Phono-Pre unter der Sonne wird Deine Abspielgarnitur "klanglich nach vorne bringen". Man kann in die Elektronik eine Menge Geld versenken, dass anderswo besser investiert ist.

Ich werde meinen Testablauf vielleicht mal sortieren und hier veröffentlichen.

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 31. Okt 2012, 09:17 bearbeitet]
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