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Thorens 147 Tonarm TP 62 Isotrack

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howardmanson
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 15. Mrz 2012, 07:16
Moin.
Habe mir grad einen Thorens 147 mit TP 62 MK II Isotrack Tonarm zugelegt. Montiert am Thorens Headshell ist ein AT 110 E.

Bin mit dem Klang hochzufrieden, einzig bisher erkennbares Manko ist das recht lose am Tonarm montierte Headshell. Wenn ich den Tonarm aus der Verankerung nehme, um ihn auf die Platte zu legen und ihn dabei am "Henkel" des Headshells anfasse, so hat er recht leicht ca 0,5 mm Spiel. Gibt es einen Trick, wie ich das Headshell besser am Tonarm fixieren kann?
Will mir demnächst ggf. ein besseres Tonabnehmersystem zulegen, dachte da an ein Grado Prestige Silver. Würde das passen?
Gruß & Dank,
H.
Pilotcutter
Administrator
#2 erstellt: 15. Mrz 2012, 08:28
Morgen,

normaaaaal hatte der TD-147 nicht das TP 62 Headshell. Es müsste sich um den Tonarm TP-16 MKIII handeln und der hat dann das schwarze TP-63 Headshell.

Ich habe nochmal mein Bild rausgekramt:

IMG_2199

Das Headshell, das gerade spielt, ist das TP-62, der Arm auf der Reservebank ist mit dem TP-63 Headshell. Also Tonarm TP-16MKII war mit dem TP62 und MKIII mit dem TP-63. Wird das Headshell TP-63 nicht mit einer kleinen Inbusschraube am Rohr gestaucht?? Ist da möglicherweise was nachzuziehen? Ich habe das nicht mehr ganz genau vor Augen...

Beim TP-62 hingegen, liegt die ganze Stabilität ja in der Systemmontage. Die Systemschrauben reichen durch das Headshell und seine Elemente - die auch das Gegengewinde für die Schrauben darstellen - und so wird alles zusammengehalten. Das TP-62 ist ja am Rohr frei positionierbar (gemäß der Justierung).

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 15. Mrz 2012, 09:04 bearbeitet]
howardmanson
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 15. Mrz 2012, 11:54
Moin! Danke für die schnelle Antwort. Bin grad nicht zu Hause, aber mein Tonarm müsste der sein, der auf dem Bild auf dem Plattenspielerrand liegt, also mit schwarzen Headshell und weissem Thorens Logo. Dann habe ich also den TP 16 MK III mit TP 63? Wenn ich die Verbindung vom Headshell zu Tonarm jetzt richtig vor Augen habe, dann war da keine Schraube zum festziehen, sah eher wie "aufgesteckt" aus. Habe mich nicht getraut zu versuchen, die beiden Teile mal voneinander zu trennen. Fakt ist, dass wenn ich das Headshell anfesse und leicht nach links oder rechts drehe, es nach einer leichten Druckaufwendung ein ganz bißchen Spiel zu beiden Seiten hat. UHU würd sicher helfen, aber will man das...?!? ;-)
Pilotcutter
Administrator
#4 erstellt: 15. Mrz 2012, 12:55
Da gibt es auch wohl doch keine Verschraubung. Das Problem an sich ist mir so auch nicht bekannt.
Zuviel Spiel ist natürlich nicht gut, weil sich dadurch der Winkel von Nadel zur Rille (SRA, Stylus Rake Angle) verändert.
Das Headshell muss/sollte beim Spielen nach X und Z Achsen absolut waagerecht zur (über der Platte) sein.

Wenn das Spiel eher mehr wird, versuchen das Headshell weiter abzuziehen und mit ordentlichem Kleber zu behandeln. Vor der Endfestigkeit des Klebers sollte dann der Winkel mit Geodreieck etc. geprüft/korrigiert werden.

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 15. Mrz 2012, 12:59 bearbeitet]
howardmanson
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 15. Mrz 2012, 13:04
Wenn man ganz vorsichtig den Tonarm zur Platte führt, dann geht es wohl. Denke aber über eine Fixierung mit schwarzen Klebeband nach, das ist dann nicht so auffällig, tut seinen Zweck und kann auch wieder entfernt werden, im Gegensatz zu Flüssigkleber. Danke Olaf für die Konversation!
Pilotcutter
Administrator
#6 erstellt: 15. Mrz 2012, 13:23
Gerne. Vielleicht kommt ja noch eine gute Idee.

Gruß. Olaf
BassTrombone
Inventar
#7 erstellt: 15. Mrz 2012, 13:32
Hey Pilotcutter

ich stelle mal ne nebenbeifrage...

ich habe ja den 145 II mit dem auf deinem Bild ersichtlichem TP62 und TP16mk2 und bin mir immer noch nicht ganz sicher was den VTA angeht..Ziel ist es ja die Nadel senkrecht auf die Platte zu kriegen

1) Zum einen soll dazu ja grundsätzlich bei Plattenspielern der Tonarm parallel zur Platte stehen...

2) Zum TP62 und 16mk2 habe ich aber auch schon gelesen, dass der TN leicht schräg im Headschell sitzen soll und deshalb die eben genannte grundsätzliche Plattenspielerregel nicht zutrifft. Darum arbeitet Thorens da ja mit diesen kleinen Einstellschablonen (die ich nicht habe) und Abstandplättchen (habe ich)....

Wenn ich nun wie bei 1 einstelle und sämtliche Abstandsplatten im Headshell zum TN entferne und die dünnste tellerauflage die ich habe verwende, muss ich die Tonarm so hoch ziehen, dass a) natürlich die Endabschaltung nicht mehr geht, b) Die Haube nicht mehr geschlossen werden kann, da sie an die obere Tonarmaufhängung stößt und c) der Tonarm nun so hoch ist, dass auch der Regelbereich des Tonarmliftes noch oben nicht mehr ausreicht....

Wenn ich die Tonarmhöhe so einstelle, dass zumindest die Haube und Tonarmlift wieder gehen, steht der Tonarm nicht mehr parlallel, habe aber den Eindruck, dass die Nadel dennoch nahezu senkrecht in der Rille steht, was aber trotz Lupe mit der kurzen Gerade die die nadel hat, schwer zu bewerten ist.....irgendwie ist dann auch die hintere Unterseite des Systems (Ortofon Vinyl M Red, anscheinend sehr "hochbauend") sehr nahe an der Plattenoberfläche....

Kannst du mir etwas berichten oder helfen bei dem Thema ?

danke schonmal (zumindest für Lesen :-)


[Beitrag von BassTrombone am 15. Mrz 2012, 14:15 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#8 erstellt: 15. Mrz 2012, 13:54
Grundsätzlich ist der VTA (am Tonabnehmer) ja eigentlich fix und Sache des Herstelles des Tonabnehmers. Der Winkel des Röhrchens mit dem Diamanten am TA ist ja für den korrekten Eintauchwinkel des Diamanten in die Rille verantwortlich. Soweit ich weiß ist "unsere" Aufgabe nur, den Tonabnehmer nach den beiden Achsen waggerecht über der Platte anzubringen. Und das schreibt Holger auch in dem .pdf über Tonabnehmereinbau.

Das TP-62 Headshell ist etwas blöd in der Hinsicht, weil die Montagefläche noch unterhalb der Tonarmrohrflucht ist. Wenn man ein oppulentes Systemgehäuse hat wird das schwierig. Das TP-63 ist ja sehr hochgezogen, so dass die Montagefläche höher liegt.

Dein Punkt 2 ist mir neu. Mein Erkenntnis ist, dass der Hersteller des Tonabnehmersystems unabhängig ist von den Laufwerksherstellen und immer annimmt, dass sein TA absolut plan über der Platte läuft und befestigt seinen Diamanten dem entsprechend.


steht der Tonarm nicht mehr parlallel, habe aber den Eindruck, dass die Nadel dennoch nahezu senkrecht in der Rille steht,


Wie gesagt, der Nadelsitz liegt nicht bei "uns". Das ist Sache des Herstellers. Wenn Dein Arm nach allen Achsen waage ist, sollte alles getan sein.

Es gibt darüberhinaus allerdings Besprechungen, wie eine Veränderung des VTA sich auswirkt. Aber wohl nicht grundsätzlich.

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 15. Mrz 2012, 14:10 bearbeitet]
BassTrombone
Inventar
#9 erstellt: 15. Mrz 2012, 14:13
ok...danke erstmal...dann hab ich aber das problem, dass Endabschaltung und Haube nicht mehr gehen und der Tonarmliftregelbereich nicht mehr ausreicht...und da denke ich mir, so kann Thorens sich das ja konstruktiv auch nicht gedacht haben.....
Pilotcutter
Administrator
#10 erstellt: 15. Mrz 2012, 14:29

BassTrombone schrieb:
...und da denke ich mir, so kann Thorens sich das ja konstruktiv auch nicht gedacht haben.....


Tja, Thorens hat sich schon viel gedacht, wenn der Tag lang war. Das wird öfter bemängelt, denn das TP-62 erlaubt ja weniger Einbauhöhe als zwischen Tonarmrohr und Platte Platz ist.

Das TP 63 hat da ja Lichtjahre mehr Einbauplatz. Hier siehst Du den himmelweiten Unterschied der beiden Einbaupositionen und der Abstand zwischen Nadel und Tonarmrohr!!! Beim TP-63 braucht man diese Distanzplättchen, aber nicht beim TP-62

tp63-fixation-sup001-2e1c1fc

ThorensCartDetail_082308_0002

Das TP-62 sieht schön und nostalgisch aus, aber ist von der Montageposition nicht sehr kompatibel.


[Beitrag von Pilotcutter am 15. Mrz 2012, 15:33 bearbeitet]
BassTrombone
Inventar
#11 erstellt: 15. Mrz 2012, 14:48
ja ich sehe jetzt genau was du meinst....
Pilotcutter
Administrator
#12 erstellt: 15. Mrz 2012, 15:06
Am besten ein TP-63 Endrohr besorgen. Damit läuft alles wunderbar.

Das TP-62 entweder behalten zu Wechselzwecken - das ist ja der Vorteil der Armrohre - oder verticken.


Serienmäßig war bei den TP-16 MKII Isotrack Armen immer das Ortofon FF15. Das funxionierte gut, weil der Body schlanker und u.a. auch der Nadelträger sehr kurz war. Das Systemgehäuse lief auch immer ganz knapp über der Platte.

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 15. Mrz 2012, 15:20 bearbeitet]
BassTrombone
Inventar
#13 erstellt: 15. Mrz 2012, 15:18
son altes FF15 hab ich hier sogar noch rumliegen von Vaddern von früher...muss auch locker 35 Jahre alt sein....klang scheusslich als ich den 145 von Vaddern reaktivierte, muss total abgenudelt gewesen sein....

werde mal schauen mir ein 63er zu besorgen...
earnyh
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 15. Mrz 2012, 15:50
Ich hatte es hier mal ausgemessen,anhand der Einstellehren.

TP62/63

Gruss Earny
BassTrombone
Inventar
#15 erstellt: 15. Mrz 2012, 18:32
dank euch für die Hinweise

ich hatte noch etwas Luft beim Subchassis, bin da noch 2mm runter (von 9 auf 7 mm) und habe die kleine Abdeckplatte von der Torarmaufhängungsbasis abgenommen...das waren nochmal 2 mm...

das ganze ist jetzt so, dass der arm parallel zu platte steht, der Tonarmlift so gerade eben noch funktioniert und die haube schließt ohne Berührung..

Die endabschaltung geht zwar nicht mehr, aber das kann ich verschmerzen....
Pilotcutter
Administrator
#16 erstellt: 15. Mrz 2012, 18:48
Hä? Der Tonarm sitzt doch mit auf dem Subchassis und geht dann auch mit runter. Da kannste nichts gewonnen haben.


[Beitrag von Pilotcutter am 15. Mrz 2012, 18:50 bearbeitet]
BassTrombone
Inventar
#17 erstellt: 16. Mrz 2012, 06:15
natürlich hab ich mit der alleinigen Tieferlegung des Subchassis die Verhältnishöhe Tonarm/Teller nicht verändert---

..Aber....ich hab Platz gewonnen, dadurch das das gesamte Subchassis mit Tonarm und Teller jetzt 2 mm tiefer liegt und die kleine Andeckplatte weg ist (nochmal 2 mm), dass ich 4 mm mit dem Tonarm hinten höher gehen konnte ohne an die haube zu stoßen und jetzt ist er parallel zur Platte...iss doch logisch.....ich dachte das wär klar ohne es gesagt zu haben


[Beitrag von BassTrombone am 16. Mrz 2012, 06:20 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#18 erstellt: 16. Mrz 2012, 08:32
Ja, ich hab's nicht richtig zuende gelesen, liegt wohl an der neuen Forums-Version

Weißt Du eigentlich welche Art der Endrillenautomatik Du hast, ich meine da gibt es 2 verschiedene, die induktive und die optoelektronische?

Die induktive kenne ich nicht, aber bei der optoelektronischen musst Du vorsichtig sein. Unten am Tonarm ist diese sog. Sichel, so'n dreieckiges Blech, was am Ende der Platte in ein entsprechendes Bauteil läuft und so eine Lichtschranke aktiviert, die den Motor stoppt und den Lift heben lässt. Diese Art EA ist höchst sensibel und nicht sonderlich belastbar.

Kannst Du ohne Strom, im ausgeschalteten Zustand des Drehers, den Lift absenken und einrasten lassen, oder bleibt der Tonarm nur im eingeschalteten Zustand unten?

Hebt sich bei Dir, beim Auslösen der Endabschaltung überhaupt der Arm, oder geht nur der Motor aus?

Danke und Gruß. Olaf

PS und edit: Die einfachste Frage wäre eigentlich, läuft Dein TD-145 MKII mit 230V oder im Niedervolt Trafo-Betrieb?


[Beitrag von Pilotcutter am 16. Mrz 2012, 08:36 bearbeitet]
BassTrombone
Inventar
#19 erstellt: 16. Mrz 2012, 09:08
mit 230 Volt....

als die Endabschaltung noch ging, hebte sich auch automatisch immer der Tonarm....

Ohne Strom kann ich den Lift zwar absenken, aber er bleibt nicht von alleine unten, sondern man muss dafür den Hebellift gedrückt halten...iss immer nervig beim Tonarmhöhe auspeilen....


[Beitrag von BassTrombone am 16. Mrz 2012, 09:27 bearbeitet]
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