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Technics 1210 MK II entkoppeln

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CharliBrwn
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 09. Jul 2012, 18:43
Ich grüße euch, liebes Forum!

Wie schon im Titel erwähnt, möchte ich meinen kommenden neuen/gebrauchten Technics entkoppeln der bald zuhause eintreffen sollte.

Zum Hintergrund:
Da bei uns ein Umzug bevor steht und ich die alten Schallplatten meiner Eltern sehr ungern verhökern möchte, hatte ich mich entschieden einen Plattenspieler zu ergattern.
Mit viel Glück und einem guten Preis konnte ich bei einem bekannten Online-Auktionshaus den Technics ergattern und habe mir anschließend das passende zubehör bestellt.
Da ich einen A / V - Reciever besitze der leider keinen Phonoeingang hat, musste ich mir einen Pre-Amp dazu bestellen. Die nächste Planung in dem fall wäre ein Yamaha A-S 700.

Da ich die gelegenheit habe ausgiebig und laut meine Musik zu genießen, würde ich gerne den Spieler möglichst effektiv entkoppeln.

Ich selbst bin gelernter und angestellter Tischler, so steht mir die möglichkeit zu einen vernünftigen Korpus aus Massivholz (in dem fall Nußbaum wie mein Gesellenstück) zu bauen, wo er nachher drauf stehen soll.

Nun zum besagten Korpus:
Dieser soll eine bestimme Höhe haben, wo der Spieler nachher auf einer 10mm ESG-Scheibe (oder einer Funierten MDF-Platte) SCHWEBEN soll.

Schweben in dem Fall, dass wie in der Zeichnung zwei Neodym-Magnete sich gegeneinander abstoßen, um so möglichst gut zu entkoppeln. Die einzigen Punkte wo kontakt besteht, wären die Einstellschrauben für die Platte und dem Edelstahlplättchen (in allen vier Ecken versteht sich.)

Generelle Maße können ja noch stark variieren, je nach dem wie sich das entwickeln wird.

Nun endlich zur eigentlichen Frage:
Macht das überhaupt Sinn?
Wie kann ich die Magnete abschirmen und mit was, damit die Signale nicht gestört werden, oder ist das so überhaupt möglich?
Wie stark muss die Abstoßkraft der Magnete sein?
Sollte ich besser den Korpus an sich in Waage setzen können, damit die Platte druckfrei schweben kann ohne Stellschrauben und seitlichen Abstandhaltern in Form von Gummi?

Jetzt bin ich doch wirklich mal auf die Antworten und Meinungen gespannt, die in diesem Thread einzug finden werden

Ich danke euch schonmal im vorraus!
MfG

Zeichnung / Skizze
pe66
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 09. Jul 2012, 19:27
Einen 1210 mußt du nicht entkoppeln.
Der 1210 eigentlich als Hifi Dreher entwickelt läuft seit tausenden von Jahren im Millionen von Discos und Clubs, "unendkoppelt".
Entkoppeln würde ich ihn an deiner Stelle nur, wenn du du ihn am Tor zur Zugangsstrasse einer Panzerkarserne aufstellen willst, und nur dann

Gruß Peter
CharliBrwn
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 09. Jul 2012, 20:36
Stimmt, bei einem Alu-Druckgussgehäuse und allerhand Eigenpfunde hast du sicher recht

Hätte ich auch selbst drauf kommen können... man dankt!
raindancer
Inventar
#4 erstellt: 09. Jul 2012, 20:42
aber eine Wandhalterung solltest du ihm doch bauen.

aloa raindancer
pe66
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 09. Jul 2012, 20:44
Joh,
steck die Zeit und die Kohle lieber in einen passenden und hochwertigen (nicht unbedingt teuren) Tonabnehmer/Nadel sowie in den den Rest der "Wiedergabekette" und du wirst bestimmt viel Spass mit dem 1210ner haben.
CharliBrwn
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 09. Jul 2012, 20:53
@raindancer
was die wandhalterung angeht hab ich auch hier im forum schon einiges gelesen...
wohl die einfachste und vernünftigste lösung

@pe66
was den tonabnehmer angeht, habe ich mir einen CC Pro von Ortofon gegönnt. fürs erste denke ich mal die vernünftige wahl. und wie gesagt, als nächstes steht der Vollverstärker A-S700 von Yamaha in den startlöchern.

ich muss dazu sagen, dass ich auch lieber ebbes mehr geld in sowas stecke wie heißt es so schön: wer billig kauft, kauft zwei mal.
pe66
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 09. Jul 2012, 21:06
@ raindancer

Die Wandhalterung kannst du dir beim 1210 auch sparen, es sei denn du wohnst direkt am Güterbahnhof.

Oder kennst du DJ´s die ihren 1210 in der Disse an der Wandhalterung betreiben .

Mal im Ernst. Schnall dem Dreher nen ordentlichen TA an die Headshell, ne Nadel zwischen 17 und 27 cu dabei, stell das Ganze auf ein Sideboard oder Regal, die LS möglichst mehr als 64,67cm davon entfernt und du kannst mit 10 Personen in dem Raum auf Dielenboden Pogo tanzen . Das interessiert den 1210 in etwa sowiel als wenn in China ein Fahrrad umfällt.
"Tuningpotential" beim 1210 hast du wenn du beim 1210 für richtig viel Kohle einen anderen Arm einbaust, noch mehr Kohle in den TA, den Phonopre und in die LS steckst.
Dieses Ergebniss kannst du dann auch messen, und nicht nur "hören". Alles andere ist Woodoo.

Es gibt ja auch Leute die stecken hunderte von Euros in Phonokabel und Lautsprecherkabel und betreiben ihren Transrotor mit nem AT95 oder OM5 .
juergen1
Inventar
#8 erstellt: 09. Jul 2012, 21:12
Man sollte aber auch berücksichtigen, daß der Spieler im Discobetrieb sicherlich mit Systemen sehr hoher Auflagekraft betrieben wird. Ganz anders als zu Hause.
Also ich finde die Idee grundsätzlich sehr interessant.
Würde mich auch reizen, wenn ich eine Werkstatt hätte.

Zur Konstruktion:
-Wärs nicht möglich, auch die Seitenabstände über Magnet zu bewerkstelligen?
-Die schwebende Platte sollte man möglichst schwer ausführen, denn sie fängt Luftschall auf. Am besten mit Sonnenscheinfräsung. Oder sogar regelrecht "perforieren"?
-Das starke Magnetfeld könnte tatsächlich ein großes Problem darstellen. Keine Ahnung, wie und ob man das abschirmen kann.
Gruß
Jürgen
CharliBrwn
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 09. Jul 2012, 21:15
@pe66
Halt, bitte nicht so schnell
Ich gebe offen und ehrlich zu, dass ich in diesem Gebiet wirklich kaum was auf dem Kasten habe!

Was die Stabilität des 1210er angeht weiß ich nu bescheid ;P
Im endeffekt möchte ich "nur" Musik hören. Der Verstärker sollte schon "gut" sein. Ich will nach und nach, soweit es die Finanzen erlauben, aufstocken und zukunftssicher mit dem was ich haben möchte leben.

Bisher alles verstanden, nur mit "TA" kann ich mich noch nicht anfreunden! ;P

Einfache und knackige Tipps für ein feines Hör- und Spielerlebnis würden mir auch langen
CharliBrwn
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 09. Jul 2012, 21:19
@juergen1
Seitlich wäre das auch kein Thema, nur MUSS die Platte irgendwo einen Anlegepunkt haben. Schon mal versucht 2 solcher Magnete gegeneinander zu pressen? Als wär's mit Öl eingeschmiert... Das stößt sich direkt in eine Richtung weg wenn Platz da ist...

Das ist eine Knifflige sache
audiophilanthrop
Inventar
#11 erstellt: 09. Jul 2012, 21:27

CharliBrwn schrieb:
Bisher alles verstanden, nur mit "TA" kann ich mich noch nicht anfreunden! ;P

Hieß in dem Fall Tonabnehmer (System). Dem Concorde Pro spendiert man wohl im HiFi-Einsatz am besten eine andere Nadel.
raindancer
Inventar
#12 erstellt: 10. Jul 2012, 16:52

pe66 schrieb:
@ raindancer

Die Wandhalterung kannst du dir beim 1210 auch sparen, es sei denn du wohnst direkt am Güterbahnhof.

Oder kennst du DJ´s die ihren 1210 in der Disse an der Wandhalterung betreiben .

Die nehmen spezielle Tonabnehmer mit 40...50mN Auflagekraft, damit sie keine Wandhalterung brauchen. Ich wollte mit sowas aber meine Platten nicht traktieren.

aloa raindancer
CharliBrwn
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 10. Jul 2012, 16:59
Was die Auflagekraft angeht, beschreibt Ortofon das TA mit 3,0-5,0g und empfielt 4,0g

Was die Abnutzung der Platten angeht und die Auflagekraft, kann ich den CC Pro S auch mit 3,0g fahren lassen ohne irgendwelche Überraschungen zu erleben?

Inwiefern macht sich das bei der Audioauflösung bemerkbar?
CharliBrwn
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 14. Jul 2012, 13:55
Er ist endlich da!
Ausgesprochen flott für eine Auktion aus dem internet. Da muss ich den verkäufer mal loben!

Jetzt hab' ich da ein kleines Problem.
1210er ist in der Waage ausgerichtet und der Tonarm ist ebenfalls so wie er sein soll. Nur eins will nicht so wie ich, oder ich hab da was falsch gemacht.

Bei der anti-skating einstellung geht er trotz beider extreme immer in richtung "parkplatz" zurück. Weiß einer evtl. wodran das liegen könnte?
Lateralus69
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 14. Jul 2012, 14:25
Wenn er im Wasser steht, kann eigentlich nur das Antiscating defekt sein.
CharliBrwn
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 14. Jul 2012, 14:52

Lateralus69 schrieb:
Wenn er im Wasser steht, kann eigentlich nur das Antiscating defekt sein.



... und was würde das im extremfall heißen? Bei den platten die momentan laufen gibts an sich zZ keine probleme. aber was würde das auf dauer bedeuten und was könnte ich dagegen unternehmen?
Lateralus69
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 14. Jul 2012, 15:27
Dass er nicht exakt waagerecht steht. Aber das hast Du ja schon geregelt.
Mir fällt im Moment einfach keine andere Fehlerquelle ein als ein defektes
Antiscating. Auf Dauer könnte das im Betrieb die Abtastnadel ungleichmäßig
abschleifen. Von den einseitig auftretenden Abtastverzerrungen mal ganz abgesehen.
Lateralus69
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 14. Jul 2012, 15:36
Ach ja, was man tun kann: Dem Verkäufer das Teil um die Ohren hauen?
max130
Stammgast
#19 erstellt: 14. Jul 2012, 16:59
Nimm doch mal eine Platte mit viel Auslaufrille und setz die Nadel auf eine blanke Stelle der Platte (während sie dreht): geht die Nadel sofort zu einer Seite in die Rille rein oder bleibt sie einen Moment stehen, um dann von der Auslaufrille gefangen zu werden?

Verändert sich das Verhalten, wenn Du Antiskating verstellst?

Viele Grüsse
Stefan
CharliBrwn
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 14. Jul 2012, 17:23
@max130

Die Nadel rutscht direkt zum plattenrand bzw zum ende des letzten tracks und fängt sich dann in der auslaufrille...

Sobald ich das AS auf "3" stelle wird es schlimmer, d.h. sie rutscht sogar in den letzten track hinein.

Ich hab mir mal von "4-dj.de" einen preis für eine generalüberholung und reparatur anfordern lassen, laut homepage machen die das und verkaufen auch sämtliche originalersatzteile.
Ich hoffe ja keinen schrecken erleben zu müssen...
juergen1
Inventar
#21 erstellt: 14. Jul 2012, 17:35

CharliBrwn schrieb:
Bei der anti-skating einstellung geht er trotz beider extreme immer in richtung "parkplatz" zurück. Weiß einer evtl. wodran das liegen könnte?
Hallo,
theoretisch müßte er bei Nullstellung stehenbleiben. Leichte Drift nach außen kommt aber des öfteren vor, insbesondere bei sehr leichtgängigen Tonarmen, und ist unproblematisch. Wie Stefan schon andeutete, ist es aber wichtig, daß er auf Veränderungen des AS reagiert, also bei zunehmendem AS stärker nach außen driftet.
Wenn das AS zu hoch ist, hörst Du bei lauten, hohen Frequenzen einseitige Verzerrungen im linken Kanal. Und umgekehrt.
Nach dieser Methode sollte man es auch einstellen.
Nur wenn Du es nicht weit genug herunterregeln könntest, also so weit, daß Du keine linken Verzerrungen mehr hast, hättest Du ein Problem.
Gruß
Jürgen


[Beitrag von juergen1 am 14. Jul 2012, 17:44 bearbeitet]
CharliBrwn
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 14. Jul 2012, 17:55
@juergen1

Nabend.
Genau da liegt das Problem. Auf Nullstellung bewegt er sich nach außen und auf der höchsten Einstellung wird es schlimmer. Ich weiß auch leider nicht wie lange der Spieler benutzt wurde oder zum verstauben in der letzten Ecke stand, das ist mir leider ungewiss.

Die Mechanik will ich erst garnicht auseinander bauen, da wird unter garantie irgendwas zu bruch gehen...

Könnte ich es auch evtl. versuchen, ihn so in die Waage zu setzen das dieses Problem nicht mehr auftritt?
juergen1
Inventar
#23 erstellt: 14. Jul 2012, 18:13

CharliBrwn schrieb:
Könnte ich es auch evtl. versuchen, ihn so in die Waage zu setzen das dieses Problem nicht mehr auftritt?
Ein ganz klein bißchen..vielleicht. Als äußerste Notlösung...
Aber mach doch erstmal ein Probehören, wobei Du auf einseitige Verzerrungen achtest. Wenn bei AS = Null im rechten Kanal Verzerrungen auftreten (was durch zu geringes AS verursacht wird) hättest Du jedenfalls genug Einstellspielraum nach unten.
Gruß
Jürgen
max130
Stammgast
#24 erstellt: 14. Jul 2012, 18:42
...die Verzerrungen die Jürgen meint hörst Du am Besten bei laut gesungenen Frauenstimmen, das ist dann ein Bratzeln in der Stimme direkt vom Hochtöner.

Viele Grüsse
Stefan
CharliBrwn
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 15. Jul 2012, 19:12
... mir fällt ein, dass es evtl. auch am Tonarm liegen könnte?
wäre da ein einstellen mit der Schön-Schablone vielleicht schon das Problem gelöst?
juergen1
Inventar
#26 erstellt: 15. Jul 2012, 20:30

CharliBrwn schrieb:
... mir fällt ein, dass es evtl. auch am Tonarm liegen könnte?
wäre da ein einstellen mit der Schön-Schablone vielleicht schon das Problem gelöst?
Die Justage hat schon einen Einfluß auf das Antiskating;
aber bei Nullstellung dürfte, er unabhängig davon, nicht nach außen driften.

Aber was anderes: Hast Du mal drauf geachtet, ober der Tonarm sauber auf dem Spieler montiert ist? Also ob seine Standfläche wirklich horizontal ist?
Wenn nämlich das Horizontallager, also das mit der senkrechten Achse, nicht wirklich genau senkrecht steht, wird der Arm immer in Richtung zu seiner tiefsten Stellung schwenken.
Gruß
Jürgen
CharliBrwn
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 15. Jul 2012, 21:03
@juergen1

ich glaube, dass wird's gewesen sein!
Ich habe die feinen Schrauben für beide Achsen mal raus gemacht, vorsichtig entstaubt und wieder sauber montiert. Das AS steht auf null und der Tonarm schwingtg beim anstupsen leichtgängig hin und her, ohne schwerfällig nach außen zu driften!

Mir fällt grade ein kleiner Stein vom Herz!
CharliBrwn
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 15. Jul 2012, 21:11
Ich liebe dieses Forum jetzt schon!

Ich habe das Antiskating endlich richtig einstellen können. Sobald ich die nadel auf einer Freifläche absetze, bleibt sie an Ort und Stelle!

Das Einstellen mit den Frequenzen hab ich jetzt noch nicht gemacht, das werde ich morgen oder im laufe der nächsten Tage richtig in Angriff nehmen wenn ich meine Ruhe dafür habe

Menschen mit Fachwissen die sofort da waren und geholfen haben... Ich danke euch vielmals!
juergen1
Inventar
#29 erstellt: 15. Jul 2012, 22:28

CharliBrwn schrieb:
...der Tonarm schwingtg beim anstupsen leichtgängig hin und her, ohne schwerfällig nach außen zu driften!

Die Leichtgängigkeit kann man übrigens besonders sensibel überprüfen durch leichtes Anpusten (Pustetest). Wenn man nicht zufrieden ist, aber keinesfalls ölen!
Jedenfalls schön, daß es jetzt klappt. Kenne den Tonarm zwar nicht, aber aus irgendeinem Grund muß die senkrechte Achse ein wenig schief gestanden haben; und der Arm fungiert dann wie ein Pendel.
Gruß
Jürgen
Burkie
Inventar
#30 erstellt: 16. Jul 2012, 07:05
Hallo,

nochmal zum Verständnis.
Die Grundjustage besteht darin, den Tonarm auszubalancieren. Das Gegengewicht wird also hin- und hergeschraubt, bis der Tonarm frei schwebt, also weder nach hinten oder vorne kippt. die Nadel kommt also gar nicht in Kontakt mit der Platte.
Ist Antiskating auf Null, bleibt der Tonarm so frei schwebend stehen. Dreht man Antiskating auf, so driftet der Tonarm nach aussen.

Nun justiert man den Skalenring am Gewicht auf Null, und dreht dann das ganze Gewicht, bis das vorgeschriebene Auflagegewicht angezeigt wird. Antiskating wird auf den gleichen Wert eingestellt.

Damit sollten sich Platten ordentlich abspielen lassen, d.h. die Nadel rutscht weder nach innen durch oder driftet nach aussen. (Wenn sowas passiert, müsste die Nadel ja über die Rillen rutschen, also springen, mit entsprechenden Geräuschen.)

Zur Entkopplung, die eigentlich nicht nötig ist.

Für Versuchsaufbauten (= Plattenspieler) gibt es für das Labor Schwingungsdämpfer, die aus einer großen Masse (Marmorplatte), auf denen der Versuchsaufbau steht, und Federn, z.B. Gummigurte, an denen die Marmorplatte aufgehangen ist, bestehen. Daran solltest Du Dich orientieren.
Eine Basis, die an Einstellschrauben klappernd anliegt, ist da kontraproduktiv.

Wenn ich sowas bauen wollte, würde ich eine schwere Basis auf Gummidämpfer stellen. Damit werden Erschütterungen des Bodens abgedämpft. Auf die Basis käme eine dicke elastische Gummimatte. Damit wird Körperschall der Basis abgedämft. Und darauf käme dann der Plattenspieler.

MfG
CharliBrwn
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 16. Jul 2012, 10:44
@Burkie

Die Grundjustage war an sich überhaupt kein Problem. Das Ausbalancieren ging fast von selbst.
Nur das AS hatte mir Sorgen bereitet, da sich der TA ständig nach außen bewegte. Ich hatte nach dem Tip von juergen1 die Schrauben aus der Aufhängung für die Achsen entfernt und gründlich entstaubt und wieder zusammen montiert.

Danach bekam ich auch das gewollte Ergebnis.

Was das Entkoppeln angeht, werde ich mir evtl eine Wandhalterung mit Dämpfern bauen. Die Grundplatte werde ich aus Nußbaum bauen. Viele Furnierlagen übereinander verleimt, quasi eine "Multiplex"platte.

So bekomm ich genug Masse/Gewicht und es passt auch von der Optik her zum Gesellenstück und wird mit DD-Lack klar ablackiert...
juergen1
Inventar
#32 erstellt: 16. Jul 2012, 13:16

CharliBrwn schrieb:
Was das Entkoppeln angeht, werde ich mir evtl eine Wandhalterung mit Dämpfern bauen. Die Grundplatte werde ich aus Nußbaum bauen. Viele Furnierlagen übereinander verleimt, quasi eine "Multiplex"platte.
Viel Arbeit, wenn man auf eine anständige Dicke kommen will. Warum holst Du Dir nicht gleich eine fertige Multiplexplatte?
Kantenanleimer aus Nußbaum dran und ein Nußbaumfurnier drauf.
Gruß
Jürgen
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