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Plattenspieler an Denon AVR-1604

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StMustang
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Jul 2012, 06:19
Hallo zusammen,

Ich bräuchte einmal Hilfe und hoffe, das Ihr mir helfen könnt.

Ich habe mir gestern einen Pioneer Plattenspieler gekauft.
Der Plattenspieler besitzt ganz normale Chinch Kabel um diese mit einem Verstärker der Wahl zu verbinden.

Ich selber besitze einen Denon AVR-1604.
Ich hab den Plattenspieler am verstärker angeschlossen, aber ich bekomme keinen Ton aus den Lautsprechern.
Zumindest war ich anfangs der Meinung.
Aus jucks und dollerei, habe ich dann einfach mal die Lautstärke immer weiter erhöht.
Aufeinmal kam auch Ton aus den Boxen, jedoch erst an einem Zeitpunkt wo einem bei normaler Nutzung bereits die Ohren abgefallen wären.

Jetzt würde ich gerne wissen was ich machen muss, um ein normales Musik erlebnis zu bekommen?

mit freundlichen Grüßen StMustang
akem
Inventar
#2 erstellt: 16. Jul 2012, 07:13
Das Magnet-Tonabnehmersystem eines Drehers liefert im Vergleich zu CD-Playern etc. eine extrem kleine Spannung, die erstmal verstärkt werden muß, damit ein normaler Hochpegeleingang des Receivers was damit anfangen kann.
Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:
- entweder der Denon hat einen "Phono"-Eingang, dann mußt Du den Dreher da anschließen
- oder der Denon hat keinen solchen Eingang, dann brauchst Du einen externen Phono-Vorverstärker.
Sowas gibt's von 25 bis elendig viele Euros. Um Dir da nen Tip geben zu können, sag uns doch bitte, was da für ein Tonabnehmer dran ist. Dann kann man etwa einschätzen, welcher Phono-Vorverstärker in einer vernünftigen Relation dazu steht.
Ist der Pioneer fabrikneu oder ein guter Gebrauchter?

Gruß
Andreas
vb
Stammgast
#3 erstellt: 16. Jul 2012, 08:39
Dein Denon hat leider keinen Phonoeingang. Also weiter wie oben.

Volker
StMustang
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 16. Jul 2012, 08:49
Mein Pioneer Gerät ist ein älteres Gebrauchtgerät.
da ich gerade nicht zu Hause bin, kann ich leider keine Typ Daten bekannt geben.
Werde ich aber dann heute Abend einmal posten.

Ich danke aufjedenfall schoneinmal für die raschen Antworten =)
akem
Inventar
#5 erstellt: 16. Jul 2012, 11:45
"Älteres Gebrauchtgerät" klingt jedenfalls schon mal deutlich besser als Neugerät
Jetzt gilt es nur noch zu klären, ob Du ein MM / MI / High-Output-MC hast oder eben ein Low-Output-MC. Beide Gruppen brauchen eine andere Verstärkung. Daher sollte man den Tonabnehmer kennen, bevor man den richtigen Phono-Vorverstärker kauft.

Gruß
Andreas
StMustang
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 16. Jul 2012, 12:05
Entschuldige wenn ich Frage, aber ich bin in Sachen Plattenspieler echt ein absoluter Neuling.

Womit hängt das denn zusammen, dass man nicht jeden Verstärker nehmen kann?
Oder was wären die Resultate wenn man einen "falschen" nehmen würde?

Aber wie gesagt, heute Abend kann ich die Typen Bezeichnung Posten.
=)
audiophilanthrop
Inventar
#7 erstellt: 16. Jul 2012, 13:05
Während der Nenn-Ausgangspegel bei MM-Tonabnehmern typisch bei um die 5 mV liegt, sind es bei MC teilweise nur 0,2 mV oder noch weniger. Dafür braucht man also nochmal eine ganze Schippe mehr Verstärkung, an einem MM-Pre wird es ziemlich leise.
StMustang
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 16. Jul 2012, 14:16
Langsam fällt der Groschen

Bin in dieser Materie echt noch unbeholfen.

Vielen Dank für die Hilfe =)

Gibt es denn Vorverstärker, die man via Regler einstellen kann?
Zum Beispiel von 0,2mV - 5mV?
Oder sind das jeweils feste Größen?

Lg
8erberg
Inventar
#9 erstellt: 16. Jul 2012, 14:56
Hallo,

Phono-Pres gibt es wie Sand am Meer....

Einstellbar, nach verschiedenen Schneidkennlinien usw....

Guck erstmal was Du brauchst.

Peter
StMustang
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 16. Jul 2012, 16:52
Mein Plattenspieler ist ein

Pioneer PL-460 Auto-Return Turntable
soll an einen

Denon AVR-1604 angeschlossen werden.
akem
Inventar
#11 erstellt: 16. Jul 2012, 17:01
Das beantwortet leider die Frage nach dem Tonabnehmer nicht. Der Tonabnehmer ist das Ding, aus dem die Nadel rausschaut. Da sollte irgendwo Hersteller- und Modellname draufstehen. Mach doch einfach mal ein Foto von dem Ding von vorne, von links und von rechts. Dann sollte was zu erkennen sein.

Gruß
Andreas
8erberg
Inventar
#12 erstellt: 16. Jul 2012, 17:14
Hallo,

ach, so ein kleiner Riementreibling, der hat standardmässig ein einfaches MM-System drauf (guck mal ob der Nadelträger
http://www.ebay.de/itm/380436411046
so aussieht).

Da empfehle ich Dir einfach das

http://www.thomann.de/de/behringer_pp400.htm

und fäddisch.

Peter
StMustang
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 16. Jul 2012, 17:27
Dies sind die einzigen Typenschilder, die ich an dem Gerät gefunden habe.

Einmal das was hinten am Gerät angebracht ist:

Pioneer P-460





Und einmal das am Tonabnehmer.

Pioneer P-460

Ich hoffe, das Ich damit jetzt zur Lösung beitragen kann
akem
Inventar
#14 erstellt: 16. Jul 2012, 17:55
Okay, das untere Bild ist das hintere Ende des Tonarms - wir brauchen das vordere Ende... Das mit der Nadel...

Gruß
Andreas
StMustang
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 17. Jul 2012, 16:27
DSC_0067

DSC_0070


So, das sind jetzt zwei Bilder von der Nadel. Von vorne und von der Seite.

Auf der Seite der Nadel steht: "Pioneer 290T"

Und auf der Fassung von der Nadel steht: "T4P" wenn ich das richtig abgelesen hab!

Lieben Gruß Nicolai
8erberg
Inventar
#16 erstellt: 17. Jul 2012, 16:56
Hallo,

jepp, der Behringer, den ich "oben" empfohlen habe passt.

Peter
StMustang
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 17. Jul 2012, 17:05
Sauber =)

Danke für eure Hilfe.
Ich gebe zu, war aufgrund meiner nicht wissenheit eine schwere Geburt aber am Ende hat es ja geklappt.
Ich bedanke mich recht herzlich bei euch =)

:
Hat sich echt gelohnt sich hier anzumelden =)

Ich denke ich, hier bleib ich. Von euch kann man noch eine Menge lernen =).
akem
Inventar
#18 erstellt: 17. Jul 2012, 17:14
Ja, das ist ein T4P-System. Die T4P-Systeme sind genormt, so daß Du ohne jede Justagearbeit jedes andere T4P-System montieren kannst, wenn Du die Originalnadel nicht zum Nachkauf findest. Aber das nur am Rande, das steht im Moment ja nicht zur Debatte.

Das sieht schwer nach einem MM-System aus. Also das gängige Prinzip bei bezahlbaren Tonabnehmern. Damit kannst Du eigentlich fast jeden Phono-Vorverstärker nehmen, denn die meisten haben einen MM-Eingang. Exoten, die nur MC können, gibt es erst so ab 200 Euro aufwärts.
Ich würde da irgendwas um die 50-100 Euro investieren. Vielleicht auch mal den Gebrauchtmarkt abgrasen, an einer Phonostufe kann nicht viel kaputt gehen. Außer man bringt sie von -20° in einen Raum mit +25° und schließt sie direkt ans Stromnetz an... hat heuer jemand mit einer meiner Stufen geschafft
Vielleicht:
Der hier wäre richtig gut für's Geld: http://www.dienadel....-Vorstufen+MM,i1.htm
oder
http://www.phonophono.de/Yproject_phonob.php3?Kennung=

Gruß
Andreas
StMustang
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 17. Jul 2012, 17:24
Sauber =) Danke für eure Hilfe.
Wenn es weitgehend egal ist welchen Vorverstärker ich nehme werde ich erstmal den Behringer testen
Ich habe zumindest was Mischpulttechnick angeht sehr gute Erfahrungen mit Behringer gemacht.
Wenn ich damit dann nicht zufrieden sein sollte, werde ich doch mal etwas tiefer in die Taschen packen und mir dann das Cambridge System besorgen.

Mal schauen, am morgigen Tage sollte dann der Verstärker ankommen, dann kann ich direkt einmal testen.
Muss ich wohl vorher noch in einen Plattenladen meines Vertrauens um mir eine neue Platte zu besorgen.
Habe zwar eine beim Kauf geschenkt bekommen, aber den ganzen Abend dann nur Take on me von A-Ha hören wäre auch öde oder was meint ihr?

Habt Ihr noch eine Platten empfehlung für mich? =)

Gruß Nicolai

PS: Vielleicht kann ich euch ja mal irgendwann in Sachen Kfz-Technick behilflich sein
StMustang
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 17. Jul 2012, 17:28
Das mit der Phonostufe ist echt blöd gelaufen.

Wie heißt es so schön?

Mal verliert man und mal gewinnen die anderen.
Wahrscheinlich hätte ich auch mit dem gemacht
8erberg
Inventar
#21 erstellt: 18. Jul 2012, 06:05
Hallo,

Plattenempfehlung? Tja, was denn? Klassik? Hardrock? Ska? Schlager? Hörspiel?

Peter
StMustang
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 18. Jul 2012, 06:22
Hi,
Alles so in Richtung Hard Rock, Metal und auch Klassik.
Eigentlich ist mein Musik geschmack ziemlich weit gefächert.
Höre fast alles. Es gibt nur ein Kriterium bei mir.

Handmade ist das Stichwort. =)

Aber Hörspiele wären auch cool *g

Gruß Nicolai
8erberg
Inventar
#23 erstellt: 18. Jul 2012, 07:19
Hallo,

tja, bei Millionen von Titeln ist das verdammt schwer:

für Klassik: http://www.bielefelderkataloge.de/

ein paar Tips: http://www.stars-on-7-inch.com/Willkommen.htm

http://www.secondhandlps.de/

http://www.progarchives.com/

Auch hilft ein Blick bei Ebay, auf den Flohmärkten, bei Amazon, in div. Foren usw....

Es gibt fast nichts was es nicht gibt.
Ich hab z.B. lange nach holländischen Erstausgaben von "Alquin" gesucht (eine holl. Band aus den 70ern).

Peter
StMustang
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 18. Jul 2012, 07:41
Danke für die Seiten.
Werde da dann mal ein wenig stöbern.

Alquin? Sagt mir garnichts. =D

Jetzt kommt bestimmt "Kulterbanause "

Gruß Nicolai
8erberg
Inventar
#25 erstellt: 18. Jul 2012, 07:50
Hallo,

nöööö, kennen wirklich nicht viele Leute, jedoch hab ich in meiner Zeit hinterm DJ-Pult gerne mal die Leute überrascht...

http://www.progarchives.com/artist.asp?id=1333

nicht immer nur Disco-Mucke sondern auch mal "gescheites", z.B. zum anhören

http://www.staxmuseum.com/jukebox

Als DJ hat man ja auch eine pädagogische Aufgabe

Peter
StMustang
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 18. Jul 2012, 16:37
Hi

die klingen ja richtig gut. =)


Heute ist meine Vorstufe gekommen... Habe zweie Bestellt um einen direkten Vergleich starten zu können.

Einmal die HAMA PA 506

und einmal die Behringer PP 400.

Die HAMA Vorstufe ist bereits installiert und liefert sehr gute Ergebnisse.
Jedoch muss ich gucken wie ich die Nadel und die Platte reinigen kann.
Es ist ein deutliches Kratzen zu hören was sich bestimmt auf Staub zurückführen lässt.

Meine Mutter sagte mir das ich die Nadel auch mit einer neuen Zahnbürste reinigen könnte.
Aber da bin ich ein wenig fies vor.
Gibt es wirklich ein paar Hausmittelchen oder sollte man sich doch lieber ein Reinigungsset für Schallplattenspieler besorgen?

lieben Gruß Nicolai

PS: Peter ich geb dir voll recht. Wenn es niemand mehr schafft die Kiddings zu belehren sind es immer noch die DJ´s die etwas Einfluss auf den Musikgeschmack derer haben xD
Wie öde und leer die Welt doch ohne diese Musik wäre.

Ich bewundere deine pädagogische Wirkung Hail to the warrior of music Peter!!
8erberg
Inventar
#27 erstellt: 18. Jul 2012, 17:03
Hallo,

Nadelbürste und Carbonbürste für die Platte, wenn Du später mehr Platten reinigen willst bietet sich eine Knosti-Plattenwaschmaschine an (findest Du alles bei Amazon oder Co.).

Immer die Nadel NUR von "hinten nach vorne" reinigen, nie umgekehrt! Die Nadelbürste mit ein wenig Isopropanol tränken und fäddisch.

Peter
StMustang
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 18. Jul 2012, 17:19
Danke!

Also merke: Die Nadel nur von hinten nach vorne... gecheckt =)
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