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TD 320 MKIII TP90 neues Kabel Hilfe !!!!!!

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timo7200
Stammgast
#1 erstellt: 21. Aug 2012, 08:13
Bekannter von mir hat einen TD 320 MKIII im Top Zustand den er ganz gerne veräußern möchte.
Preislich liegt er bei 300 € ohne System.
Denke das ist angemessen. wenn der Zustand OK ist.
Möchte mir den PS am Wochenende anschauen.
Worauf sollte ich speziell achten ?

Welche Unterschiede gibt es zwischen MKII und MK III
Motor ist klar, Rutschpulley auch und Drehzahlumschaltung
Gibt es noch Unterschiede vom Lager etc. besser oder schlechter?

Bei dem Tonarm TP90 werde ich nicht schlau.
Es gibt drei Versionen. Die mit fixen Headshell ist es nicht.
TP90 17 gr.eff. Masse
TP90 L 20 gr. eff. Masse
Wobei die mit 17 gr. nicht so weit einschränkt in der Systemwahl oder liege ich hier falsch?
Woran erkenne ich den Unterschied bzw. welcher ist wahrscheinlich verbaut?

Wie kann ich errechnen welches System passt ?
Sollte ein high output MC oder MM System werden wegen MM an Verstärker.
Habe gelesen das Systeme die rechnerisch nicht passen auch gut Funktionieren können.
Für Empfehlungen bzw. Erfahrungen wäre ich dankbar ?
Budget ist erstmal 200 €

Denke das war es erstmal.

LG

Timo
silberfux
Inventar
#2 erstellt: 21. Aug 2012, 08:31
Hallo Timo, such doch hier mal nach Beiträgen von StBeer ... Ich habe die von ihm empfohlene Kombination bei ihm mit meinen eigenen Ohren gehört und fand den Klang wirklich überzeugend.

Großen Anteil daran haben offenbar die kapazititve Anpassung, kurze + gute Kabel sowie ein guter und passender Vorverstärker. Ob der bei Dir im Verstärker vorhandene VV diesem Anspruch genügt, kann ich nicht sagen. Wahrscheinlich eher nicht.

Zur "Rangfolge" bei den Thorens Drehern findest Du mit der Suchfunktion ebenfalls genug Stoff . 300 € für einen 320 III ist nicht wenig, aber bei entsprechendem guten Zustand m.E. auch nicht zu viel.

BG Konrad
timo7200
Stammgast
#3 erstellt: 21. Aug 2012, 08:45
Hallo Konrad,
wegen der Rangfolge habe ich mich schon schlau gemacht.
Wobei ich mir nicht vorstellen kann das der MKIII klanglich schlechter ist als der MK II.
Außer dass er halt das Problem mit dem Riemen hat.
Wobei ich nicht weiß ob jeder TD 320 MKIII das Problem hat.
Falls der Fall, läßt sich das mit Riemenbegrenzer auch günstig beheben.

Habe einen Marantz PM7001 KI der die gleiche Phonoplatine wie der KI Pearl Lite hat.

LG

Timo


[Beitrag von timo7200 am 21. Aug 2012, 08:46 bearbeitet]
stbeer
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 21. Aug 2012, 10:13
Bin eh' schon da

@Konrad: Du weisst doch, dass ich einen TD2001 habe?

@Timo: Ich finde 300,- EUR fuer einen technisch und optisch gut erhaltenen TD320MK3 fuer angemessen; dabei denke ich, dass der MK3 sogar einen kleinen Vorteil gegenueber des MK2 hat: Der MK3 hat meines Wissens den 24-poligen Synchronmotor mit grossem Pulley. Da wuerde ich zuerst mal die Riemenlaufflaechen mit Isopropylalkohol reinigen -> dann braucht es auch keine Riemenbegrenzer mehr ...
Serienmaessig wurde uebrigens der TP90 verbaut (eff. Masse 17gr. mit abnehmbaren Headshell TP95); der TP90S (eff. Masse 15gr. mit festem Headshell) war beim TD3001 und der TP90L (eff. Masse 20gr. mit abnehmbaren Headshell TP96) beim TD520 verbaut.

Der TP90 gilt bereits als "mittelschwer" und ist fuer die meisten MCs gut genug. Aber auch MMs - sofern sie nicht "zu weich aufgehaengt" sind - laufen vorzueglich auf diesem Arm.

Ich kenne zwar nicht die Phonoplatine Deines Verstaerkers (vielleicht findest Du die sog. Eingangskapazitaet in dessen Unterlagen angegeben), aber fuer den Einstieg machst Du mit einem VM White (aka 510MK2) nichts verkehrt.

Gruss Stefan
timo7200
Stammgast
#5 erstellt: 21. Aug 2012, 10:42
Hallo Stefan,
im Datenblatt steht folgendes.
Eingangsempfindlichkeit/Eingangsimpedanz 2,5mV/47kΩ
Max. zulässiger Phono Eongang (1kHz) 130mV
RIAA Abweichungen (20Hz-20Hz) +/-0,5dB
Signalrauschabstand (IHF-A, 1W, 8Ω Last) 85dB (5mV Eingang)

Audio hat beim Test im Labor folgendes gemessen:
Fremdspannungsabstand 83 dB
Kapazität 510 Picofarad (pF)

Lg
Timo
stbeer
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 21. Aug 2012, 13:20
Hallo Timo,

die von Audio gemessene Eingangskapazitaet von 510pF ist fuer ein MM mehr als unbrauchbar; demnach kannst Du meinen Tipp mit dem VM White gleich wieder streichen!

Da kommt eigentlich nur ein MC in Frage; entweder eines mit LowOutput (angeschlossen an den MC-Eingang) oder eines mit HighOutput (angeschlossen an den MM-Eingang). Zu den letzteren gehoert bspw. ein Denon DL110 wenn's guenstig sein soll ... wie's klingen wird weiss ich aber nicht da ich den Klang von MCs nicht mag

Aber ich denke, Du wirst hier noch genug Empfehlungen bekommen.

Gruss Stefan
timo7200
Stammgast
#7 erstellt: 21. Aug 2012, 13:43
Hallo Stefan,
genau das ist das Problem was auch im Audio Test geschrieben wurde,
MC hab ich leider nicht also bleibt nur ein high output MC.
Wobei ich meine gelesen zu haben daß die Ortofon MM nicht so empfindlich sind.

LG
Timo
stbeer
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 21. Aug 2012, 14:23
Timo,

Du kannst es ja mal ausprobieren - aber ich fuerchte es wird zischeln wenn ein VM White an - geschaetzt - 750pF betrieben wird

Meine beiden VM laufen bei ziehmlich genau 425pF - da zischelt nix!

Gruss Stefan
timo7200
Stammgast
#9 erstellt: 21. Aug 2012, 15:10
Denke es wird erstmal alles auf das DL110 rauslaufen.
Was ist von den Goldring G1XXX zu halten?
Sollten laut Daten auch gehen.
raindancer
Inventar
#10 erstellt: 21. Aug 2012, 17:10
Die kleinen Grados und der Thorens sind kuschelsoundverdächtig. Auch mit DL110 halte ich das für unterworfen.

Besser: Ortofon X3; ev X5 - wenns das noch gibt.
Oder Dynavector 10x5 - ein ganz heißer Feger, leider eine monetäre Attacke, aber doch preiswert.

Alternativ: Amp tauschen gegen einen mit guter MC Sektion, z.B: Marantz PM17, PM14... und dann MC fahren. Oder externe Phonostufe, kommt aber teurer.

aloa raindancer
Lateralus69
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 21. Aug 2012, 17:24
Das läuft auf meinem TP90 ganz hervorragend.
Die genannte Höhenfreundlichkeit hält sich sehr in Grenzen.
Dürfte der Nachfolger für das o.g. Orto sein.
Das Denon 110 hört sich bei mir trotzdem ein wenig
"Kuscheliger" an. Beide Systeme sind eine gute Wahl
für den TP90!

http://www.phonophon...tofon-mc3-turbo.html
andre11
Inventar
#12 erstellt: 21. Aug 2012, 17:32

timo7200 schrieb:
Was ist von den Goldring G1XXX zu halten?
Sollten laut Daten auch gehen....

...reagieren aber sehr kritisch auf die Kapazität.
Wenn die Phonostufe nicht anpassbar ist, ist ein gutes Ergebnis eher ein Glücksspiel.
timo7200
Stammgast
#13 erstellt: 21. Aug 2012, 17:45
Das MC 3 Turbo wäre ne Möglichkeit.
Liegt gerade noch im Budget.
akem
Inventar
#14 erstellt: 21. Aug 2012, 17:52
Die 1xxxer Goldring sind per se super Systeme (wenn man nicht gerade den billigsten Nadelschliff nimmt). Allerdings brauchen sie eher niedrige Kapazitäten - laut Beiblatt 150-200pF. Da liegst Du um Welten drüber! Die 2xxxer Serie verträgt auch nur 100-200pF.

Du hast sinnvollerweise nur zwei Möglichkeiten: entweder Du entfernst die 510pF und baust einen sinnvollen Wert ein, z.B. knappe 100pF. Oder Du beschränkst Dich auf ein High-Output MC...

Das Ortofon MC3 turbo hatte ich mal, hat mir nicht so gut gefallen. Das Ortofon X5-MC hingegen gefällt mir sehr gut. Rockt richtig schön und löst doch fein auf. Das Denon DL110 ist in der Preisklasse mein absoluter Favorit.

Gruß
Andreas
timo7200
Stammgast
#15 erstellt: 21. Aug 2012, 18:38
Werde erstmal zum Einstieg das Denon nehmen es sei denn es findet sich bis zum Sonntag noch was gebrauchtes was im Budget liegt.

Was wäre denn auf weite sicht eine vernünftige phonostufe ?
boozeman1001
Inventar
#16 erstellt: 21. Aug 2012, 18:44
Jo, DL110 kann ich sehr empfehlen.
Ich habe es auf meinem TD 150 Mk II mit TP13a laufen, der auch eher zur mittelschweren bis schweren Kategorie zählen dürfte.
Für das Geld gibts es wenig besseres im HO-MC Bereich.
Leider erhöht Denon gerade massiv die Preise für seine Systeme, sodass ich empfehlen würde mal genauer im Web zu recherchieren, wo man es noch für den alten Preis bekommt.

Als Phonvorstufe betreibe ich eine Hormann Audio SUPA 2. Hat den großen Vorteil, dass sie sehr gut und einfach anpassbar ist und Herr Hormann immer gerne für Auskünfte zur Verfügung steht.
Ich betreibe sie universell sowohl für HO-MC's als auch MM's.


[Beitrag von boozeman1001 am 21. Aug 2012, 18:47 bearbeitet]
Lateralus69
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 21. Aug 2012, 19:04
Hier das 110 noch zum fast alten Preis:

http://www.amazon.de...n+dl+110%2Caps%2C412
timo7200
Stammgast
#18 erstellt: 21. Aug 2012, 19:08
Danke
Lateralus69
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 21. Aug 2012, 19:13
Bitteschön. Habs auch erst dort bestellt und wurde zuverlässig geliefert.
Viele Anbieter verlangen inzwischen die von Denon angegebenen Mondpreise!
Lateralus69
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 21. Aug 2012, 19:17
Preislich auch noch im Rahmen:

http://www.amazon.de...id=1345576495&sr=8-2
timo7200
Stammgast
#21 erstellt: 21. Aug 2012, 19:37
kann mir als Unwissender jemand erklären was ein cartridge ist bzw. den Unterschied zur normalen Version
Lateralus69
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 21. Aug 2012, 20:08
Tonabnehmer. Das, worüber wir hier schreiben.
timo7200
Stammgast
#23 erstellt: 21. Aug 2012, 20:12
schon klar aber in der bucht gibt es das Ortofon MC 3 Turbo Tonabnehmer cartridge für 199€
und im Shop ist es mit 249 gelistet allerdings nur als Ortofon MC 3 Turbo
http://www.ebay.de/i...&hash=item3c9c1765f8

deswegen dachte ich da gibt es einen Unterschied.


[Beitrag von timo7200 am 21. Aug 2012, 20:15 bearbeitet]
Lateralus69
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 21. Aug 2012, 20:29
Hätt mich jetzt auch gewundert. Sorry, wegen dem Missverständnis!
Das Orto ist NOS (NEW OLD STOCK). THACKER scheint da noch Restbestände
im Lager zu haben. Ist das Vorgängermodell vom Turbo. Wenn es Dir nix
ausmacht, dass das Teil schon älter ist, dann kann man es ohne weiteres
kaufen. Thakker ist ein guter Versender, der sich auf Ersatznadeln
spezialisiert hat.
Lateralus69
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 21. Aug 2012, 20:53
Oh Mann, hab ich Müll geschrieben. Ich bin echt urlaubsreif.
Das Teil in der Bucht ist das reguläre Turbo und wird von Thakker
einfach nur zu einem guten Preis angeboten. Würds bei mir nicht schon
laufen, dann tät ich mirs holen. Thakker ist ein guter Versender, der sich
auf Ersatznadeln spezialisiert hat.
So, ich halt jetzt endlich die Klappe und hau mich in die Falle.
Liebe Grüße und nochmals Sorry für den Unsinn.
stbeer
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 21. Aug 2012, 21:26

timo7200 schrieb:
Was wäre denn auf weite sicht eine vernünftige phonostufe ?

Meiner Meinung nach die beste (pure) MM-Phonostufe ist der ALBS RAM4; Konrad (aka silberfux, s.o.) kennt ja mein Setup und hat ihn - soweit ich weiss - sogar selber in Gebrauch.

Der RAM4 hat eine Eingangskapazitaet von vernuenftigen 100pF welche per Maeuseklavier in Schritten zu 25pF nach oben bis zum Maximalwert von 475pF anpassbar ist (das liegt noch unter den gemessenen 510pF bei Deinem Marantz)! Ausserdem kann auch die Verstaerkung in 4 Stufen angepasst werden (was aber weniger von Bedeutung ist).

Einziger Nachteil: Er kann nur MM oder MC-HO; fuer MC-LO ist er auf Grund der geringen Verstaerkung nicht geeignet da er selbst bei groesster Verstaerkung (200-fach) auch fuer "normallaute" MC-LOs (mit einer Ausgangsspannung von etwa 0.5mV) zu leise ist.

Ich will - weiss Gott - hier auch keine Werbung machen ... aber 25 Jahre ohne etwas anderes haben zu wollen ... na ja - das hat was

Nebenbei bemerkt: Vielleicht mag ich auch keine MCs deshalb, weil der RAM4 einfach zu gut ist um die "mechanischen Grenzen" von MCs hoeren zu duerfen/muessen?

Sorry wenn OT ...

Gruss
timo7200
Stammgast
#27 erstellt: 22. Aug 2012, 06:30
Hallo Stefan,

hab nach dem Ram 4 gegoogelt.
Als einzige Bezugsquelle habe ich albs gefunden.
ist es dieses hier komplett mit NT oder muß da noch was zu kaufen.
13050 RAM-4-BB Fertiggerät im Weißblechgehäuse 162x103x52 mm 241,45

LG
Timo
stbeer
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 22. Aug 2012, 06:45
Ja - das ist er; er guckt zwar nicht sonderlich schoen aus, aber das Modul laesst sich ja in ein anderes (optisch schoeneres) Gehaeuse verbauen.

Es ist ein Fertiggeraet; Du brauchst nix dazukaufen.

Mein RAM4 bekam seinerzeit ein eigenes Gehaeuse in etwa der Groesse meines Plattenspielers. Dieser steht seitdem obenauf und laesst so kuerzestmoegliche Kabel zu.

Gruss Stefan
timo7200
Stammgast
#29 erstellt: 22. Aug 2012, 06:53
Hört sich gut an. Preislich ist es auch nicht so die Investition.
Welches Kabel mit welchen Steckern wäre hier empfehlenswert?

LG

Timo
stbeer
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 22. Aug 2012, 07:11
Timo,

etwas parallelsymmetrisches Kabel mit grossem Leiterquerschnitt kann ich Dir gerne abgeben; Konvektionieren (also Stecker anloeten) musst Du's aber selbst.

Sende mir bei Interesse doch bitte eine PM.

Gruss Stefan
timo7200
Stammgast
#31 erstellt: 22. Aug 2012, 14:57
Hallo,
Danke, werde bei Bedarf darauf zurückkommen.

Weiß jemand ob Joels Öl für alle Lager gleich ist ?
Hab hier noch Öl vom TD166MK II, weiß nur nicht ob der 320 MKIII das gleiche Lager hat bzw. ob es Unterschiede beim Öl gibt.
Joel ist bis Ende nächster Woche nicht erreichbar.
silberfux
Inventar
#32 erstellt: 23. Aug 2012, 13:30
Hi, nach meiner Erkenntnis empfiehlt und vertreibt Joel verschiedene Ölsorten für verschiedene Lager. Für den Fall, dass Du die Rückkehr von Joel nicht abwarten möchtest bzw. kannst , denke ich aber, dass es keinen Schaden anrichten kann, wenn Du bis dahin ein möglicherweise nicht ideal passendes Öl verwendest.

BG Konrad
akem
Inventar
#33 erstellt: 23. Aug 2012, 13:47
Rückkehr? Wo ist er denn bzw. wann kommt er wieder? Weil ich hab ihm eine Nachricht geschickt, die bis heute ungelesen ist...

Gruß
Andreas
timo7200
Stammgast
#34 erstellt: 23. Aug 2012, 14:02
Laut dieser Seite
http://www.thorens-info.de/html/techuebersicht.html
sollten die Lager gleich sein.
Aber ich warte lieber.

Joel hat mir lezten Samstag gemailt daß er zwei Wochen im Urlaub ist.
timo7200
Stammgast
#35 erstellt: 24. Aug 2012, 06:22
Hallo,

hab nochmal eine Frage zu den Systemen
Gerade mal bei Schallplattennadeln.de geschaut.
Die haben Systeme die neu bestückt wurden sind zu guten Konditionen.

Wo muß ich hier Abstriche bezüglich Klang, Haltbarkeit etc.?

LG

Timo
akem
Inventar
#36 erstellt: 24. Aug 2012, 08:34
Grundsätzlich hast Du nach einem Retipping einen anderen Nadelschliff. Dazu kommt der Nadelträger, der normalerweise auch ersetzt wird. Da bekommst Du dann eine Klebestelle rein, die ein potentieller Schwachpunkt ist. Oftmals hat der neue Nadelträger auch ein anderes Material und / oder eine andere Form/Länge.
Das mit der Nadel kann aber auch ein Vorteil sein: es gibt viele "Budget" Systeme, die sehr gute Gene haben, aus Budgetgründen aber mit einer einfachen Nadel ausgestattet sind. Durch ein Retipping mit einer besseren Nadel kann man solche Systeme in völlig andere Performanceregionen katapultuieren. Umgekehrt geht es aber genauso: eigentlich tolle Systeme werden durch ein Retipping mit einer schlechteren Nadel oft auch mal "downgegradet".
Zur Lebensdauer: grundsätzlich haben unterschiedliche Schliffe unterschiedliche Standzeiten. Dabei gilt: je schärfer der Schliff, desto langlebiger ist er. Rundnadeln sagt man eine STandzeit zwischen 200 bis 600 Stunden nach während z.B. van den Hul für seine Nadeln bis zu 4000 Stunden angibt.
Ein weiterer limitierender Faktor für die Lebensdauer kann der Lagergummi des Nadelträgers sein. Kann - muß aber nicht. Ein retipptes System hat oftmals halt schon ein paar Jahre auf der Uhr und da kann es bei manchen Typen halt vorkommen, daß der Gummi nicht mehr die Elastizität besitzt bzw. die Elastizität bei weiteren Jahren des Gebrauchs verliert.

Gruß
Andreas
timo7200
Stammgast
#37 erstellt: 28. Aug 2012, 13:28
Hallo,
Danke erstmal.

Hab mir jetzt den PS jetzt mitgenommen und kann ihn erstmal ausprobieren.
Hat auf jeden Fall eine SME Verkabelung, steht auf den Steckern. Ob das jetzt gut oder schlecht ist dazu kann ich nichts sagen.
Problem ist folgendes.
Leider ist die Strombuchse reingedrückt.
Ich müßte also die Bodenwanne abschrauben um die wieder zu fixieren.
Finde aber keine Anleitung zu abschrauben der Bodenplatte !
Wäre nett wenn mir jemand dagen könnte welche Schrauben das sind.

Danke !!
akem
Inventar
#38 erstellt: 28. Aug 2012, 14:11
Naja, ist eigentlich ganz einfach: Teller abnehmen, Innenteller entweder auch abnehmen (Lagerbuchse dann abkleben, damit das Öl drin bleibt) oder mit starkem Klebeband fixieren. Weiches Tuch auf einem Tisch ausbreiten, Tonarm verriegeln, lose Teile entfernen, Haube schließen und den Dreher umdrehen und auf die Haube legen. Dann kommst Du bequem an alle Schrauben ran...

Gruß
Andreas
timo7200
Stammgast
#39 erstellt: 28. Aug 2012, 18:47
Hallo,
danke hab das jetzt ab.
Tonarm auch ausgebaut.
Glaube das gibt ne Baustelle.
Originalkabel wurde einfach abgeschnitten und unterwegs irgendwo in der Zarge das SME Kabel mehr oder weniger angelötet und mit doppelseitigem Klebeband isoliert.

Jetzt hab ich die Option das ganze vernünftig zu verkabeln.

Wie bekomm ich die Platine vom Tonarm ab?
Sollte ich das SME Kabel wieder verwenden ( auf die Platine gelötet) oder lieber anderes Kabel?
Über Hilfe wäre ich sehr dankbar !!!!

Lg
Timo
raindancer
Inventar
#40 erstellt: 28. Aug 2012, 19:00

timo7200 schrieb:
Jetzt hab ich die Option das ganze vernünftig zu verkabeln.


Oder das Ganze zurück zu geben, wenn ichs richtig verstanden hab. Das kann eine einzelne Sünde sein, aber vlt sind da noch andere Sachen verbockt.

aloa raindancer
timo7200
Stammgast
#41 erstellt: 28. Aug 2012, 19:06
Das ist erstmal keine Option.
Preis ist auf Grund der Umstände offen.
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