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Was für eine Nadel für Ortofon M20E

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Autor
Beitrag
beeble2
Stammgast
#1 erstellt: 26. Aug 2012, 17:09
Hallo,
habe heute ein weiteres Schnäpchen abgeholt. Noch einen 601.
Wurde als Bastlerstück verkauft, scheint aber bis auf die Haube ganz IO zu sein.
Jetzt überlege ich noch ob ich den auch fit mache oder ob er ein Ersatzteillager für
den der schon läuft wird. Vielleicht übe ich bei dem mal den Liftausbau, da ich mich bei
meinem in Betrieb befindlichen nicht rantraue (um neues Oel ein zu füllen).
Aber zum Thema.
Was sehen meine entzündeten Augen in dem 601.... Ein M20E. Eindeutig die Dual Version da
geklipst ! Die Dual Nadel ist nicht mehr drinn sondern schon eine Austauschnadel auf der Ortofon
M20E steht. Nu habe ich keine Ahnung in welchem Zustand die Nadel ist (mache gleich mal einen Hörtest).
An eine NOS-Nadel traue ich mich eigentlich nicht ran, erst mal sind mir die zu teuer und zweites glaube ich
nicht das die in dem Alter nocht top sind.
Was sagt ihr zu den vielen Nachbaunadeln die es z.B. bei W.T. gibt ? Und welche nimmt man ?
Es gibt da ja sehr viele die irgentwie M20 im Namen tragen. (D 20 E SUPER 11170,
Dual M20E entspricht 10516 und noch die D20E Super in blau) Alle mit unterschiedlichem Preis.
Also was nehmen ?????

Auf jeden Fall war dieser ganze 601 billiger als alles was ich bisher an M20Es gesehen habe :-)

erfreuten Gruss
beeblebrox


[Beitrag von beeble2 am 26. Aug 2012, 17:20 bearbeitet]
manolo_TT
Inventar
#2 erstellt: 26. Aug 2012, 17:24
ich habe bei meinen m20e die NOS variante und die spielt super
Fhtagn!
Inventar
#3 erstellt: 26. Aug 2012, 17:34
Es kommt nur die NOS Nadel in Frage, alles andere ist Murks. Mit 60€ ist die quasi geschenkt.
luckyx02
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 26. Aug 2012, 17:56

Es kommt nur die NOS Nadel in Frage, alles andere ist Murks.


murks, murks, ggggggggggrrrrrrosser Murks.

Das System ist völlig unterbewertet. Nach der gebotenen Qualität müsste es heute ~500€ kosten.....
boozeman1001
Inventar
#5 erstellt: 26. Aug 2012, 18:15
Habe mir heute auch grad bei Thakker eine neue NOS Nadel für mein M20E bestellt.
59,90 finde ich auch eher günstig als zu teuer, wenn man mal die gebotene Qualität berücksichtigt.
Von Nachbau Nadeln würde ich speziell bei der Dual-Klickbefestigung abraten, da Du einen ggf. zu langen oder zu kurzen Cantilever nicht korrigieren kannst

NOS, sonst nix!!!!
beeble2
Stammgast
#6 erstellt: 26. Aug 2012, 19:48
Ok, Ok , Ok
ich werde nie wieder Jehova sagen (autsch) !
Jetzt mache ich erst mal den Hörtest mit der Nadel die drinn ist.
Mal gucken ob und wie es sich gegen das VM-Red macht.
Komme ich zu dem Schluss das die Nadel im Eimer ist werde ich
mir eine NOS-Nadel besorgen (oder sogar auf jeden Fall um sie auf "Halde" zu legen.

Ich schliesse aus dem Kommentaren das ihr die Nachbaunadeln schon mal gehört habt !?

Erst mal Danke
beeblebrox
luckyx02
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 26. Aug 2012, 20:55


Ich schliesse aus dem Kommentaren das ihr die Nachbaunadeln schon mal gehört habt !?


Nein, aber zB. Nagaokas MP200 oder gar 500, und die klingen nicht besser als ein M20E mit Originalnadel, reicht das ?

MP500

Man sollte nur beachten das es ein 15° System, also dem vor 1975 Schneidwinkel, ist. Danach waren es 20°


[Beitrag von luckyx02 am 26. Aug 2012, 21:02 bearbeitet]
beeble2
Stammgast
#8 erstellt: 26. Aug 2012, 21:35
[quote]
Nein, aber zB. Nagaokas MP200 oder gar 500, und die klingen nicht besser als ein M20E mit Originalnadel, reicht das ? [/quote]

Erst mal Danke für die Antworten :-)
Damit sagst du mir in welcher Klasse das M20E spielt, ist aber keine Antwort auf die Nachbaunadeln !

[quote]
Man sollte nur beachten das es ein 15° System, also dem vor 1975 Schneidwinkel, ist. Danach waren es 20° [/quote]

Was soll mir das sagen ? Ich denke im 601 mit Orginal Dual Klick sollte doch alles stimmen oder ?

Erste Hörtests habe ich hinter mir, schreibe ich morgen mehr zu. Ist ja gar nicht so einfach.
Auf jeden Fall bin ich jetzt schon sicher das die Nadel noch OK ist.

merci
beeblebrox


[Beitrag von beeble2 am 26. Aug 2012, 21:41 bearbeitet]
Archibald
Inventar
#9 erstellt: 27. Aug 2012, 04:38
Hallo Beeblebox,

Du hast hoffentlich die Nadel für das M 20 bestellt (schwarzer Einschub) und nicht für das M 20 Super (E Super = blauer Einschub, FL Super = schwarzer Einschub). Die Super-Einschübe passen nämlich nicht auf das M 20.

Gruß Archibald
beeble2
Stammgast
#10 erstellt: 27. Aug 2012, 06:37

Archibald schrieb:
Hallo Beeblebox,

Du hast hoffentlich die Nadel für das M 20 bestellt (schwarzer Einschub) und nicht für das M 20 Super (E Super = blauer Einschub, FL Super = schwarzer Einschub). Die Super-Einschübe passen nämlich nicht auf das M 20.

Gruß Archibald :prost


Nein,
keine Angst.
Das Forum hat mich ja inzwischen überzeugt die NOS-Nadel zu nehmen.

mfG
beeblebrox
boozeman1001
Inventar
#11 erstellt: 27. Aug 2012, 06:38

beeble2 schrieb:

Damit sagst du mir in welcher Klasse das M20E spielt, ist aber keine Antwort auf die Nachbaunadeln !




Doch. Wenn bei einem Ferrari der Motor kaputt ist, baust Du doch auch keinen 3-Zylinder aus nem Opel Corsa ein, oder? Fahren tut's mit beiden, aaaber... ;-)
maddin2
Stammgast
#12 erstellt: 27. Aug 2012, 06:56

beeble2 schrieb:

Man sollte nur beachten das es ein 15° System, also dem vor 1975 Schneidwinkel, ist. Danach waren es 20°

Das M 20 E ist im richtigen Winkel justiert, wenn es mit der Unterseite parallel zur Plattenfläche steht. Beim 731 tut es dies z.B. nicht. Beim 601 hab ichs noch nicht getestet. Ist es nicht richtig justiert, verliert es von seinem Zauber.
Archibald
Inventar
#13 erstellt: 27. Aug 2012, 07:10
Hallo Beeblebox,

Du hast mich mißverstanden : Selbstverständlich bin ich von Originalnadeln (NOS) ausgegangen. Es hat nur seinerzeit anfangs ein Ortofon M 20 E gegeben als Nachfolger des M15 E Super und anschließend ein M 20 E Super (bezw. M 20 FL Super) als Nachfolger des M 20 E. Die Original Super-Nadeln passen nicht auf das M 20 E (nicht Super) und die M 20 E-Nadeln nicht auf die Super-Systemkörper !

Gruß Archibald
beeble2
Stammgast
#14 erstellt: 27. Aug 2012, 07:33

maddin2 schrieb:

beeble2 schrieb:

Man sollte nur beachten das es ein 15° System, also dem vor 1975 Schneidwinkel, ist. Danach waren es 20°

Das M 20 E ist im richtigen Winkel justiert, wenn es mit der Unterseite parallel zur Plattenfläche steht. Beim 731 tut es dies z.B. nicht. Beim 601 hab ichs noch nicht getestet. Ist es nicht richtig justiert, verliert es von seinem Zauber.


Das M20E war doch das Orginal-Auslieferungszustands-System des 601.
Wenn ich jetzt eins mir Orginal Dual-Klick-Befestigung eingebaut habe, so
muss es doch stimmen, oder ?

beeblebrox
Fhtagn!
Inventar
#15 erstellt: 27. Aug 2012, 08:10
Lass dich mal nicht von unseren Winkelfetischisten verrückt machen.
luckyx02
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 27. Aug 2012, 13:40

Lass dich mal nicht von unseren Winkelfetischisten verrückt machen.


...genau solche Aussagen haben ihm zu seinem "Mauerblümchen" -dasein verholfen....

Das M20E ist eines der wenigen excellenten Systeme die nur durch akribisch genaue Einstellung ihre ganze Pracht entfalten können.....

(Bei einem MP500 würde dabei jeder sofort nicken..... )



Das M20E war doch das Orginal-Auslieferungszustands-System des 601.
Wenn ich jetzt eins mir Orginal Dual-Klick-Befestigung eingebaut habe, so
muss es doch stimmen, oder ?


Der Dreher wurde leider schon konstruiert als der Schneidwinkelstandard noch 15° betrug. Wenn du nur Platten von vor 1976 damit abspielst klingt alles bestens. Bei mit 20° geschnittenen Platten wirst du das erleben weshalb das M20E immer sehr schnell ausgewechselt wurde. Dumpfer grummeliger Sound. Wenig dynamisch, nicht richtig schlecht. Ähnlich wie bei Grados die man an "normalen" Armen angebaut hat, obwohl man das mittlerweile mit Absicht genau so baut und anscheind auch gut verkaufen kann. Aber auch moderne Grados sind immer noch 15° (!) Systeme......

Wenn du das alles nicht nachvollziehen kannst, sei glücklich und freu dich an der Nachbaunadel.....

Ansonsten empfiehlt sich heute der Anbau an einen Wechslerarm, der baut von Haus aus höher, und gleicht damit den 5° Winkelfehler etwas aus. Ich habe mir extra zwei Dreher mit erhöhter Tonarmbasis hergerichtet, um meine ganze Flotte an 15° Systemen, betreiben zu können. Am Dual 721/704 den Arm auf höchste Stellung drehen funktioniert auch einigermassen, wenn auch nicht perfekt.


[Beitrag von luckyx02 am 27. Aug 2012, 13:51 bearbeitet]
manolo_TT
Inventar
#17 erstellt: 27. Aug 2012, 13:47
also macht ein m20e an einem 721 eher weniger sinn? wollte mir neben meinem 1218/28 auch noch einen 721 kaufen und ihn mit dem m20e betreiben
Fhtagn!
Inventar
#18 erstellt: 27. Aug 2012, 13:49
Meine M20 Systeme laufen im korrekten Winkel.
Und mir ist nur recht, dass nur die Wissenden seine Qualität kennen, das hält die Preise niedrig.
Ein Nag. MP-300 habe ich neulich verkauft, an seine Stelle kam ein M20FL super. M20E liegen hier auch noch auf Halde.
luckyx02
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 27. Aug 2012, 13:58

manolo_TT schrieb:
also macht ein m20e an einem 721 eher weniger sinn? wollte mir neben meinem 1218/28 auch noch einen 721 kaufen und ihn mit dem m20e betreiben


Nein, nein, ganz so schlimm ist es auch nicht. Wer eine gute Anlage wird merken das der Bass etwas weniger straff ist am 721 als am 1218. Der spielt da schon genauer, auch weil der Arm noch etwas leichter ist als der vom 721.

Mein Dualklick M20E läuft zur Zeit am Dual1209 ganz wunderbar. Ein weiteres habe ich an einer SME Lochblech Headshell und kann an leichten Armen wie meinem ADC 1500 sein ganzes Potential entfalten, der auf einem Telefunken CS10 (Micro-Seiki OEM) verbaut ist. Das ist schon ganz grosses Kino.


[Beitrag von luckyx02 am 27. Aug 2012, 13:59 bearbeitet]
manolo_TT
Inventar
#20 erstellt: 27. Aug 2012, 14:01
bei mir laufen die auch im original headshell (einfach zu befestigen :)), aber wie kann man die winkelkorrektur machen?
beeble2
Stammgast
#21 erstellt: 27. Aug 2012, 14:01

luckyx02 schrieb:

Lass dich mal nicht von unseren Winkelfetischisten verrückt machen.


...genau solche Aussagen haben ihm zu seinem "Mauerblümchen" -dasein verholfen....

Das M20E ist eines der wenigen excellenten Systeme die nur durch akribisch genaue Einstellung ihre ganze Pracht entfalten können.....

(Bei einem MP500 würde dabei jeder sofort nicken..... )


Wenn du das alles nicht nachvollziehen kannst, sei glücklich und freu dich an der Nachbaunadel.....

Ansonsten empfiehlt sich heute der Anbau an einen Wechslerarm, der baut von Haus aus höher, und gleicht damit den 5° Winkelfehler etwas aus. Ich habe mir extra zwei Dreher mit erhöhter Tonarmbasis hergerichtet, um meine ganze Flotte an 15° Systemen, betreiben zu können. Am Dual 721/704 den Arm auf höchste Stellung drehen funktioniert auch einigermassen, wenn auch nicht perfekt.


Isch habe doch gar keine Nachbaunadel ;-)
Ich hatte doch hier nur nachgefragt ob man den Versuch machen
könne eine solche zu verwenden.
Trotzdem hat mir hier noch niemand definitiv gesagt :
"Nachbaunadel habe ich probiert - Kling grottenschlecht"

beeblebrox


[Beitrag von beeble2 am 27. Aug 2012, 14:03 bearbeitet]
luckyx02
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 27. Aug 2012, 14:12

"Nachbaunadel habe ich probiert - Kling grottenschlecht"


Nachbaunadel klingt grottenschlecht ! (bei mir)


....zufrieden ?

Ich habe ein paar liegen aus eingesammelten Werken.....
beeble2
Stammgast
#23 erstellt: 27. Aug 2012, 14:28

luckyx02 schrieb:

"Nachbaunadel habe ich probiert - Kling grottenschlecht"


Nachbaunadel klingt grottenschlecht ! (bei mir)


....zufrieden ?

Ich habe ein paar liegen aus eingesammelten Werken..... :KR


JAU :-)
beeble2
Stammgast
#24 erstellt: 27. Aug 2012, 16:07
So,
nach einigen Hörtests gestern Abend will ich doch mal was dazu schreiben :
Ich hatte ja in einem anderen Thread schon mal geschrieben das mein VM-Red bei zwei Platten Probleme
mit Zischlauten hatte. Nach dem ich es nochmal genau justiert hatte und auch die Auflagekraft auf 1.4 Pond erhöht hatte war das Problem so gut wie weg.
Da ich den Zustand der Nadel des M20E nicht kannte, habe ich es zuerst auf diese LPs losgelassen, mit
dem Ergebniss das da garnix mehr unangenehmt zischselt ;-). Also daraus erst einmal geschlossen das die Nadel OK ist.
Alle jetzt benutzten Attribute bitte ich sehr vorsichtig, also in sehr geringen Grenzen, zu verstehen.
Ich hatte ja mal kurzfristig ein SHURE M97xE im 601 (mag sein das es eine Montagsproduktion war), das
war gegen das VM-Red richtig gehend "müde". Das Red war viel lebhafter mit einem viel ausgeprägterem und klarerem Höhenspektrum.
Als ich das M20E zuerst drinn hatte, dachte ich zuerst es wäre ein Rückschritt da die Höhen doch (jetzt kommt so ein Attribut) gedämpfter kamen.
Aber je länger ich hörte, desto mehr stellte ich fest das die Höhen sehr wohl klar da waren und das das RED dagegen schon fast etwas nervig aufspielte (meine Motans sind mit ihrem Bändchen da auch sehr entlarfend). Das Erstaunliche war, je mehr ich hörte, desto mehr Details, die ich vorher mit dem RED nicht gehört hatte (und mit dem Shure erst recht nicht), offenbarten sich und zwar nicht nur in den Mitten (Stimmen die mir mit dem Red schon gefallen hatten) klangen noch natürlicher, sondern auch in den Höhen und das obwohl sie weniger aufdringlich waren.
Im Bass tun sich beide meiner Meinung nach nicht viel, wobei der vom M20E vielleicht ein wenig
seidiger daherschnurrt.

Ich bin Alles in Allem mit dem 20E sehr zufrieden und freue mich über das Schnäppchen.
Ich denke ich bin verglichen mit dem Red zwei Farben nach Oben gesprungen :-).
Wobei ich immer noch sagen muss das der 601 mit dem RED kein übler Spieler ist.
Mal schauen was ich mit dem 2ten 601 jetzt so anstelle ;-)

Gruß
beeblebrox


[Beitrag von beeble2 am 27. Aug 2012, 16:10 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#25 erstellt: 27. Aug 2012, 18:05

beeble2 schrieb:
...

Das M20E war doch das Orginal-Auslieferungszustands-System des 601.
Wenn ich jetzt eins mir Orginal Dual-Klick-Befestigung eingebaut habe, so
muss es doch stimmen, oder ?

....



Meiner Meinung nach war das eine schlechte Entscheidung seitens Dual. Das M20 war das Spitzensystem am 701, und wurde dann durch das V15 ersetzt, und das M20 wanderte an den 601. Nur hat man eines vergessen, der Tonarm des 601 hat keinen Antiresonator im Gegensatz zu dem des 701. Das heißt der Tonarm ist eigentlich zu schwer, und damit bewegt man sich außerhalb des optimalen Bereiches der Tonarmresonanz. Das M20 ist ein gutes System, passt aber besser zu Tonarmen die leichter sind, oder eben durch einen Antiresonator "vorgauckeln" sie wären leichter als sie tatsächlich sind.

Das M20 hat übrigens die gleichen Daten wie das V15, Gewicht und Compliance sind identisch. Daher brauchte man auch keine Anpassungen am Antiresonator vornehmen als man umsattelte.


[Beitrag von germi1982 am 27. Aug 2012, 18:07 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#26 erstellt: 27. Aug 2012, 18:38
Hallo,

ich hatte früher auch das M20E am 601, da gefiel es mir schon recht gut - lag wohl auch am langen Vinyl-Entzug.... Probeweise am 1237 angebracht: Holla, wie gut das M20E an einem Butter und Brot-Dreher aufspielte!

Und nun die Krone: am 721 ist es wirklich erste Sahne, ich hab im Moment leider keine Nadel für das V15... der direkte Vergleich reizt mich doch (wobei sich dann wieder die Frage stellen würde: welche Nadel?)

Für das 601 - wieviel darf das System kosten?

Peter
beeble2
Stammgast
#27 erstellt: 29. Aug 2012, 08:05
Hallo,

noch mal zum Winkel. Ein Stück voher wurde geschrieben, das
wenn das System parallel zu Platte liegt alles Ok sei.
Also der Nadeleinschub liegt absolut parallel zu Plattenoberfäche.
Ist da jetzt noch was falsch und wenn wie kann ich es korrigieren ?

beeblebrox
luckyx02
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 29. Aug 2012, 10:33
Um den geht es. Die Systemlinie muss hinten gut ansteigen, dann sollte es passen.
beeble2
Stammgast
#29 erstellt: 29. Aug 2012, 11:37
Das tut sie.
Also scheint doch alles OK zu sein.
Ich mache heute Abend mal ein Foto.

beeblebrox
luckyx02
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 29. Aug 2012, 13:51
Man kann beim abspielen mit einer starken LED Taschenlampe das System von der Seite anleuchten. Durch die Spiegelung in der Platte wird der Winkelfehler verdoppelt und damit gut sichtbar. Spiegelbild und Nadelkante müssen genau paralell zueinander sein. Das gleiche kann man auch mit dem Azimuth machen indem man von vorne das System anleuchtet. Auch da hilft die Verdoppelung Winkelfehler gut zu erkennen. Hier muss die Unterseite paralell sein, respektive die Kanten mit dem Spiegelbild eine Linie bilden.

Gut geht auch ein kleiner Taschenspiegel dafür. Dann muss man den Dreher stromlos machen und die Nadel auf den auf dem Teller liegenden Spiegel absenken. Das geht dann auch ohne Lampe.....


[Beitrag von luckyx02 am 29. Aug 2012, 14:29 bearbeitet]
beeble2
Stammgast
#31 erstellt: 29. Aug 2012, 22:31
Alles klar,

meines Erachtens liegt das System völlig korrekt !

Nur mal angenommen es gäbe einen Azimuth-Fehler, wie sollte man den
beim Dual-Arm korrigieren ?
Der Halter für den Träger ist doch im Tonarm mit einer Plastiknut fixiert.
Da könnte man - zumindest bei einem Klick-System - doch garnix justieren.

beeblebrox
luckyx02
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 30. Aug 2012, 03:56
Nein, der Azimuth lässt sich bei fast allen Dual einstellen. Dazu muss die Schraube unten am Tonkopf in der Verbindung zum Alurohr gelöst, und der Kopf wieder ausgerichtet werden.
Dafür muss der Teller ab, dann findet man ein Loch in der Platine um den Schraubendreher durchzustecken.


[Beitrag von luckyx02 am 30. Aug 2012, 03:57 bearbeitet]
grendia
Stammgast
#33 erstellt: 30. Aug 2012, 05:30
Und hier noch ein link als Beispiel.

http://dual.pytalhost.eu/604s/10.jpg

Hier sieht man das von Lutz beschriebene justieren.
beeble2
Stammgast
#34 erstellt: 31. Aug 2012, 10:34
So,
da mit meinem 601 und M20E nun alles zu stimmen scheint, mal
eine theoretische Frage.
Würde ein Antiresonator vom 701 oä an den Tonarm vom 601 passen ?
Wenn ja :-) Hat jemand einen übrig ?

beeblebrox
germi1982
Moderator
#35 erstellt: 31. Aug 2012, 18:22
Wenn du das Gegengewicht vom 701 als Einzelteil bekommst könntest du das ausprobieren, denn du musst das komplette Gegengewicht austauschen, also das des 601 gegen das eines 701, 704 oder 721 austauschen.

Der Antiresonator funktioniert ja nach dem Grundprinzip, dass das Gegengewicht zweigeteilt ist. Der größte Teil des Gewichtes ist über eine Gummiaufhängung vom Tonarm entkoppelt. Wenn der Tonarm anfängt zu resonieren, resoniert das Gewicht entgegen der Tonarmresonanz und löscht so einen Teil der Resonanzen des Tonarmes aus. Hier sieht man den Aufbau, und es wird auch entsprechend erklärt wie das funktioniert und man sieht auch auf einem Diagramm einen Vergleich mit und ohne Antiresonator.

http://dual.pytalhost.eu/701P/701P-09.jpg


[Beitrag von germi1982 am 31. Aug 2012, 18:24 bearbeitet]
beeble2
Stammgast
#36 erstellt: 03. Sep 2012, 08:09
Würde eigentlich der komplette 701 Tonarm (sofern man denn einen hätte)
in den 601 passen ?
Oder lohnt der Aufwand nicht wenn man den 601 Tonarm mit Antiresonator betreibt ?

beeblebrox
LucioFulci
Stammgast
#37 erstellt: 03. Sep 2012, 08:22
Hallo!

Da würd ich doch gleich den ganzen 601 gegen einen 701 tauschen.

Beste Grüße
beeble2
Stammgast
#38 erstellt: 03. Sep 2012, 08:50
Nee nee,
ich will bei meinem Riemenantrieb bleiben.
War ja auch nur eine reothetische Frage.

beeblebox
8erberg
Inventar
#39 erstellt: 03. Sep 2012, 10:11
Hallo,

kann ich verstehen, optisch halte ich den 601 für den schönsten Dual.

Aber Schönheit liegt ja bekanntermaßen im Auge des Betrachters...

Peter
Bepone
Inventar
#40 erstellt: 03. Sep 2012, 17:20
Hallo,

die Tonarme sind meines Wissens nicht austauschbar, da auf die jeweiligen Modelle genau zugeschnitten.

Ich würde es nur wegen des Antiresonators auch niemals tun. Es gibt genügend Leute, die ihren Antiresonator stillgelegt haben, weil er oft genug mehr stört als nutzt.


Gruß
Benjamin
Fhtagn!
Inventar
#41 erstellt: 03. Sep 2012, 17:45
An einem Dual bastelt man nicht herum. Punkt.
beeble2
Stammgast
#42 erstellt: 17. Sep 2012, 19:59
Ok,
das mit dem Antiresonator habe ich aufgegeben.
Und einen anderen Dreher will ich gar nicht haben (eventuell mal einen 1219 (29) oder 1019 :-) ) aber
keinen Direktantriebler :-)

So ich habe mir bei Kaptain Kirk dann doch man die NOS Nadel für das M20E (mit DUAL Schriftzug)
bestellt (meine jetzige hat Ortofon drauf).
Obwohl ich klanglich überzeugt bin das die alte Nadel noch OK ist (kein Zischeln bei mir bekannt
kritischen Stellen und auch keine Verzerrungen oder undeutliche Passagen) habe ich den Eindruck
das die neue Nadel noch mehr feinere Details nach Vorne bringt.
Bilde ich mir das ein weil sie neu ist !?!?!
Ich werde die Alte trotzdem weiter benutzen weil sie einfach noch zu gut klingt und es zu schade wäre
sie weg zu werfen.
Was noch auffällt ist das die neue Nadel deutlich leichter ist als die alte. Ich muss also wirklich neu
ausbalancieren.

schönen Abend noch

beeblebrox
8erberg
Inventar
#43 erstellt: 18. Sep 2012, 05:43
Hallo,

Unterschiede bei Spritzgussteilen können je nach Form und verwendetem Material schon bei solchen Teilen bei +/- 5 % liegen, das merkt man beim Auspendeln schon...

Ach ja, Du wirst Dich dann wundern, wie gut die Nadel erst nach ca. 10 Stunden "klingt"...

Peter
Steuerpimpel
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 18. Sep 2012, 07:13
Der 601 ist wirklich ein schöner Dreher in den ich mich auch "verguckt" hatte.
Leider hat er eine suboptimale Antriebskonstruktion mit der starren Motoraufhängung am Chassis und den im Alter verhärtenden Gummis der Aufhängung. In Verbindung mit einem schlechten = zu starren Nachbauriemen als Überträger mutiert er zu einer echten Brummhummel. Leise Klassikpassagen werden dann unerträglich, ähnlich wie bei mittelprächtig gepflegten Idlern.

Eine Revision von Motor, Aufhängung und ein Originalriemen sind also Pflicht, um ein ordentliches Ergebnis zu erzielen. Die Arme bzw. Armkinetik des 701 und 601 sowie 1228 haben einen hohen konstruktiven Verwandschaftsgrad, allein die Tonarmrohre sowie der Resonator des 701 machen die hörbaren Unterschiede der Arme aus. Von daher kann ich auch bestätigen, dass das M20E am 701 mindestens 2 Klassen besser aufspielt.

Gruß Vladi
beeble2
Stammgast
#45 erstellt: 18. Sep 2012, 12:32
Ich werde eine Ohr auf den Antrieb haben :-)
Aber bisher rumpelt da nix, da ist a Ruah.

Mag ja sein da da klanglich noch mehr drinn ist, aber ich bin sehr zufrieden.

beeblebrox
beeble2
Stammgast
#46 erstellt: 19. Sep 2012, 08:36
So, VTA läßt mich ja nicht in Ruhe.
Sitzt das M20E im 601 jetzt richtig oder nicht ?
Nach meiner Peilung ja, aber was sagen die Fachleute.
Wenn nein, so könnte ich durch unterlegen einer 2ten LP
ja mal Hörtests mit einem modifizierten Winkel machen.
Wie dick sollte die LP sein (oder gleich 2nehmen ?)

Wenn dieser Hörtest von Erfolg gekrönt sein sollte, wäre es
eine Möglichkeit unter die Orginal-Tellermatte noch eine zweite
zu basteln ? Könnte ja auch fürs Rumpeln positiv sein.
Wie dick sollte die 2te Matte sein ?

beeblebrox
luckyx02
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 19. Sep 2012, 13:05

So, VTA läßt mich ja nicht in Ruhe.
Sitzt das M20E im 601 jetzt richtig oder nicht ?


...du musst im Winkel steiler werden nicht flacher, +5°. Da das nicht an dem Dreher geht, kann nur ein Keil oder ähnliches helfen


[Beitrag von luckyx02 am 19. Sep 2012, 13:06 bearbeitet]
maddin2
Stammgast
#48 erstellt: 19. Sep 2012, 16:30
Ei ich habs doch oben schon geschrieben: Der Nadelträger muss parallel zur Pladde sein. Dann stimmt der VTA. Kammer zwar auch genau ausmessen. Aber so gehts leichter.
Und das geht nicht, indem man weitere Platten drunterpackt, so wirds ja nur noch schiefer.


[Beitrag von maddin2 am 19. Sep 2012, 16:31 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#49 erstellt: 19. Sep 2012, 16:32

maddin2 schrieb:
Ei ich habs doch oben schon geschrieben: Der Nadelträger muss parallel zur Pladde sein. Dann stimmt der VTA. Kammer zwar auch genau ausmessen. Aber so gehts leichter.
Und das geht nicht, indem man weitere Platten drunterpackt, so wirds ja nur noch schiefer. 8)


Bei einem M20 schleift dann das Generatorgehäuse auf dem Vinyl.
Bepone
Inventar
#50 erstellt: 19. Sep 2012, 18:32
Hallo,


maddin2 schrieb:
Ei ich habs doch oben schon geschrieben: Der Nadelträger muss parallel zur Pladde sein. Dann stimmt der VTA. Kammer zwar auch genau ausmessen. Aber so gehts leichter. :)


*Räusper*
Dann hätte man einen VTA von 0°. Nicht so prickelnd, denke ich, und da wird auch das Gehäuse jedes Tonabnehmers auf der Platte schleifen
Ganz zu schweigen davon, dass der Diamant recht schief in der Rille läuft.

Aber du meinst bestimmt was anderes, oder?

(Seltsam, dass das unserem glücklich daherlatschenden, aber durchaus bekloppten Winkelakrobaten noch nicht aufgefallen ist)


Gruß
Benjamin


[Beitrag von Bepone am 19. Sep 2012, 18:33 bearbeitet]
maddin2
Stammgast
#51 erstellt: 20. Sep 2012, 10:18

Bepone schrieb:
Hallo,


maddin2 schrieb:
Ei ich habs doch oben schon geschrieben: Der Nadelträger muss parallel zur Pladde sein. Dann stimmt der VTA. Kammer zwar auch genau ausmessen. Aber so gehts leichter. :)


*Räusper*
Dann hätte man einen VTA von 0°. Nicht so prickelnd, denke ich, und da wird auch das Gehäuse jedes Tonabnehmers auf der Platte schleifen
Ganz zu schweigen davon, dass der Diamant recht schief in der Rille läuft.

Aber du meinst bestimmt was anderes, oder?

(Seltsam, dass das unserem glücklich daherlatschenden, aber durchaus bekloppten Winkelakrobaten noch nicht aufgefallen ist)

Gruß
Benjamin


Na klar!! Ich meinte nicht den Cantilever, sondern das Plastikding samt Cantilever und Diamant. Also das vordere Teil des Abtasters, wenn die Nadel dran ist....
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