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SL-QD 33 - mehr braucht man nicht ...

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Pufftrompeter
Gesperrt
#1 erstellt: 04. Nov 2012, 01:04
Hallo zusammen ... kleine Zwischenbilanz meines Low-Fi-Tests:

Seit heute morgen dreht hier ein SL-QD 33 mit Digitrac 300SE pausenlos. Die Nadel duerfte also langsam halbwegs eingespielt sein. Anfaengliches gaanz leichtes Zischen bei S-Lauten ist komplett weg.

Ehrlich gesagt, alles im Lack. Ich habe echte Schwierigkeiten, irgendwelche Schwaechen zu erkennen. Ja, Ok, man sollte nicht ans Regal klopfen, das Tock-Tock kommt deutlicher durch als beim 1210. Aber ich klopfe auch normalerweise nicht ans Regal.

Was sonst noch auffaellt:

- Keine hoehenverstellbaren Fuesse am QD33. Unterleg-Schnipselchenmethode ... aber definitv am falschen Ende gespart.
- Der Lift ist ziemlich ruppig. Wssstbum ... unten. KlakWsssst ... Arrmhalterung.
- Der Dreher ist ECHT empfindlich gegen Brummeinstreuung. Cinchkabelwechsel auf eine andere Beipackstrippe hilft aber sofort; an der ersten Strippe was wohl was faul.

Baesse tief, Hoehen vorhanden. Und das Ganze fuer 150Eur (Dreher & Neu-System). Mir faellt es schwer zu glauben, dass man fuer weniger Geriebenes an besseren Vinylklang kommt. Zudem ist das Digi 300SE auch noch ziemlich gutmuetig, selbst einen dicken Fussel-Bart verdaut es ohne Murren, das V15 mit der Schuierholz-Ciabatta-Nachbaunadel ist da deutlich mimosiger.

Waere mal gespannt, wie der sch gegen andere Dreher und Systeme schlaegt. VIEL besser geht das scher nicht mehr.

Mehr Dreher braucht eigentlich kein Mensch.

Carsten


[Beitrag von Pufftrompeter am 04. Nov 2012, 01:06 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#2 erstellt: 04. Nov 2012, 06:04

SL-QD 33 mit Digitrac 300SE ... fuer 150Eur ... Mehr Dreher braucht eigentlich kein Mensch.


Hallo Carsten,

mein Reden.

Gruß, Carsten
Detektordeibel
Inventar
#3 erstellt: 04. Nov 2012, 06:31
Hab den QD 22 mit eliptischem P24 als Zweitdreher im Haus.

Der Tonarmlift ist ausreichend sanft im Vergleich zum China-Vollautomat den der Technics ersetzt hat.

Trittschall keinerlei Probleme im Rack. mit angeschlossenem Erdungskabel auch schluss mit dem Brumm. Ansonsten lief der wenn man die Pfoten von weg ließ auch ohne ganz gut.


Waere mal gespannt, wie der sch gegen andere Dreher und Systeme schlaegt. VIEL besser geht das scher nicht mehr.

Mehr Dreher braucht eigentlich kein Mensch.


Bissel was geht über den TA sicher noch, aber ob das überall hörbar ist - fraglich.

Laufwerk mit deutlich besseren Werten zu finden ist bei den Geräten aktuell im Handel sagen wir mal sehr schwierig, und ich wage es zu bezweifeln das man nen Unterschied zwischen nem SL-QD und nem SL-M 1/2/3 im Blindtest hören würde.

T4P führt die meisten Voodoodiskussionen über den Klang von Tonarmen etc. so ad absurdum wie es eigentlich ist.
Auch der absolut billigste T4P Plastik-Dreher ist im Prinzip in der Lage mit dem teurersten T4P System zusammenzuspielen. Hörbare Unterschiede gibts da eigentlich nur geschuldet durch Auflagekraft und das Laufwerk. Wobei bis auf wenige Ausnahmen auch die Riementriebler Werte weit unter der alten Hifi-Din hatten.
Fhtagn!
Inventar
#4 erstellt: 04. Nov 2012, 21:17

Cinchkabelwechsel auf eine andere Beipackstrippe hilft aber sofort; an der ersten Strippe was wohl was faul.


Großer Fehler: Am Phonokabel spart man nicht, NoName Lakritze sind hier Tabu.
Nimm ein niederkapazitives, ordentliches Kabel mit maximal 80 pF/m und das Digitrack wird noch besser klingen.
Gut geeignet ist z.B. das Oehlbach NF-1.


[Beitrag von Fhtagn! am 04. Nov 2012, 21:24 bearbeitet]
-Fazer1-
Stammgast
#5 erstellt: 04. Nov 2012, 21:50
Und wenn Du der 300SE-Nadel einen Ortofongenerator spendierst kommt das ganze noch besser
vorausgesetzt der Rest deiner Kette schafft es die Unterschiede auch wiederzugeben
und Du nun dein neues Wissen aus dem anderen Fred zu Boxenaufstellung und Hörplatz umsetzt, womit ich jetzt nicht meine das Du mit dem AVR Laufzeiten korrigierst, denn jede zusätzliche und eigentlich unnütze Elektronik im Signalweg verschlechtern das Hörerlebnis (Stichwort Revox)



[Beitrag von -Fazer1- am 05. Nov 2012, 00:07 bearbeitet]
the_det
Stammgast
#6 erstellt: 05. Nov 2012, 09:00

Pufftrompeter schrieb:
Mehr Dreher braucht eigentlich kein Mensch.

Glückwunsch zur Zufriedenheit (nicht mal zynisch gemeint )

Grüße
Det
Art_Bits
Stammgast
#7 erstellt: 05. Nov 2012, 09:02
Hi, Resident!

cu
the_det
Stammgast
#8 erstellt: 05. Nov 2012, 09:06

Art_Bits schrieb:
Hi, Resident!

cu

Hey, ich bin's, Elvis. Bist Du's John?
Pufftrompeter
Gesperrt
#9 erstellt: 05. Nov 2012, 09:37

ordentliches Kabel mit maximal 80 pF/m


Durchaus moeglich - nur mein Kabelbaum traegt grad keine Fruechte.

Wieviel pF/m hat denn eigentlich so'ne olle Beipackstrippe samt Stecker?

Ciao,
Carsten

PS:

Glückwunsch zur Zufriedenheit (nicht mal zynisch gemeint)


Kein Problem ... war eh' nur'n Experiment, das ist aber extrem positiv ausgegangen. Ich bin ziemlich ueberzeugt: Es wird SEHR viel mehr Geld erfordern, um gefuehlt oder real ein Ergebnis zu erzielen, das nicht nur in Nuancen besser oder anders ist. Die Frage nach einem soliden Einsteigerdreher duerfte damit auch eine neue Facette bekommen ... es gibt nicht nur Dual mit V15 oder Thorens 145 mit DL110 oder 2M Red, sondern eben auch eine gaaaanz simple, vollautomatische Plug-and-Play-Solution, die einen schon ziemlich dicht an den vierstelligen Neugeraetebereich traegt. Wie sich das P30 mit 'ner Jico schlaegt, werd' ich gelegentlich mal ausprobieren.
CarstenO
Inventar
#10 erstellt: 05. Nov 2012, 09:38

Pufftrompeter schrieb:
Wie sich das P30 mit 'ner Jico schlaegt, werd' ich gelegentlich mal ausprobieren.


Ich werde mich mit der Jico-Nadel am EPC-P 33 und am EPC-U 25 (u.a. am Technics SL-B 202) befassen.
Art_Bits
Stammgast
#11 erstellt: 05. Nov 2012, 10:33

the_det schrieb:
Hey, ich bin's, Elvis. Bist Du's John? :D


Ja. Oder auch John. Vielleicht aber auch John. Näheres findest Du in Rotwang oder die irre Präzision der Träume.

cu

Sorry für OT.
boozeman1001
Inventar
#12 erstellt: 05. Nov 2012, 10:40
Der SL-QD 33 war über viele Jahre mein treuer Begleiter. Abgesehen von der Plastik-Optik und -Haptik ist das von den technischen Daten her ein sehr sehr guter Dreher, der mit einem guten System wirklich hervorragend Musik macht.
Ich habe ihn letztes Jahr verkauft, da er eben aufgrund seiner Plastik-Optik nicht mehr wirklich zu meiner Anlage gepasst hat.
LarsDD
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 05. Nov 2012, 21:23

Mehr Dreher braucht eigentlich kein Mensch.


DAS höre ich sehr gerne! Hab nämlich gerade meinen alten SL-DD33 reanimiert, der sich ja nur durch den phasenstarren Direktantrieb vom QD33 unterschiedet, und höre mich durch meine alte Plattensammlung, die zwischen 1984 und 1990 entstanden ist und ab jetzt weitergeführt wird!

Habe zur Zeit das Originalsystem EPC-P30S durch ein P23 mit Originalnadel ersetzt. EPC P 540 ist bestellt. Mal sehen was das noch bringt. Bin eigentlich auch so schon sehr zufrieden, aber meine Frau fragte mich nach einem Weihnachtsgeschenk ...
CarstenO
Inventar
#14 erstellt: 06. Nov 2012, 06:35

LarsDD schrieb:
Bin eigentlich auch so schon sehr zufrieden, aber meine Frau fragte mich nach einem Weihnachtsgeschenk ...


Hallo Lars,

wenn der Technics EPC-P 540 montiert ist, könntest Du Dir die Creek OBH-15 Mk II als Phonovorstufe dazu wünschen.

Carsten
LarsDD
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 06. Nov 2012, 21:33
Danke Carsten für den Tipp. Mit Phonvorstufen hab ich mich noch gar nicht beschäftigt. Im Moment hängt der Dreher am Phonoeingang von meinem Denon PMA 700AE. Ist der klangliche Vorsprung mit dem Creek OBH-15 Mk II die Investition wert?
Pufftrompeter
Gesperrt
#16 erstellt: 06. Nov 2012, 23:44
... ich seh den Sinn nicht, wenn's auch so schon gut klingt.

Es wird sich bestenfalls der Frequenzverlauf im Hochtonbereich aendern ... wenn der Denon nicht von Hause aus sowieso schon einen niederkapazitiven Eingang besitzt. Dann aendert sich naemlich faktisch nix.

Den schwurbeligen Rest verbuche ICH jedenfalls unter high-end-Esoterik, dafuer waeren mir 400 Steine zu viel ... dafuer gibt's einen ganzen Stapel Platten obendrauf.

Carsten
CarstenO
Inventar
#17 erstellt: 07. Nov 2012, 18:40

LarsDD schrieb:
Im Moment hängt der Dreher am Phonoeingang von meinem Denon PMA 700AE. Ist der klangliche Vorsprung mit dem Creek OBH-15 Mk II die Investition wert?


Ja.

Auch Carsten.


[Beitrag von CarstenO am 07. Nov 2012, 18:41 bearbeitet]
akem
Inventar
#18 erstellt: 07. Nov 2012, 20:36
Ausprobieren. Beim Internethandel hast Du ja Rückgaberecht, wenn Du nicht beim auspacken die Verpackung beschädigst oder gar gleich wegwirfst (machen ja viele, viele Leute so...). Und das Gerät selbst darf natürlich auch nicht beschädigt werden...

Gruß
Andreas
Pufftrompeter
Gesperrt
#19 erstellt: 07. Nov 2012, 20:59

Ja.


Das ist vielleicht doch etwas wenig substantielle, unbestechliche und unwiderlegbar faktenorientierte Information, um 400Eur fuer ein Kaestchen voller Halbleiterkasperei in den Wind zu schiessen, von dem ich immer noch glaube, dass man es nicht braucht ... in den 70ern und 80ern hat kein Mensch an so'ne Wunderschachtel auch nur einen Gedanken verschwendet ...

Aber ich bin fuer einleuchtende Erklaerungen durchaus offen.

Carsten

PS: Fuer 400Eur kriegst Du auch locker einen L 410 oder L435. Oder ein 1a MC-System ...

PSII: Was kostet daran eigentlich die verlangten 400Eur?
OBH15-L2


[Beitrag von Pufftrompeter am 07. Nov 2012, 21:20 bearbeitet]
LarsDD
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 07. Nov 2012, 21:40
Ist deine Meinung zu Röhren-Vorverstärkern auch so vernichtend Pufftrompeter? Wie gesagt, ich hab mich mit diesem Thema noch nicht großartig auseinandergesetzt und wie Röhren klingen, weiß ich nur von meinem Gitarren-Amp. Könnte mir aber vorstellen, dass z. B. eine Pro-Ject Tube Box den Klang einer Schallplatte in Richtung "Warm, seidig, sahnig" :-) positiv beeinflusst, vorausgesetzt man mag das.

Meinungen dazu?
Pufftrompeter
Gesperrt
#21 erstellt: 07. Nov 2012, 22:30
... meine Meinung zu Phono-Preamps ist nicht vernichtend. Die machen ihre Sache ganz sicher hervorragend.

Ich glaube nur einfach nicht, dass man vor einen 250-Eur-Vollverstaerker samt Phono-Eingang unbedingt noch einen 400-Euro-PP haengen muss, um ein taugliches Klangerlebnis zu erzielen ... oder ob's da nicht auch ein 20-Eur Dynavector tut, falls der Phono-Eingang wirklich ganz mies sein sollte (was ich noch nicht wirklich glaube), und man die restlichen 380 Euro nicht besser in Platten oder einen guten Tonabnehmer steckt.

Bislang konnte mir niemand die Kapazitatet des Denon-Phono-Eingangs nennen ... und ohne die zu kennen duerfte das mit dem Phono-Pre dann doch ein ziemlicher High-End-Schuss ins Blaue sein.

N8,
Carsten


Könnte mir aber vorstellen, dass z. B. eine Pro-Ject Tube Box den Klang einer Schallplatte in Richtung "Warm, seidig, sahnig" :-) positiv beeinflusst

Das duerfte die meisten Klangunterschiede dan n auch erklaeren: Dass die Zuhoehrer sich etwas "vorstellen", will heissen "vormachen". Wie klingt denn "sahnig"?


[Beitrag von Pufftrompeter am 07. Nov 2012, 22:32 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#22 erstellt: 08. Nov 2012, 02:45
"Warmer Klang" = Betonter Grundtonbereich.

Von "Pure und unverändert vom Medium" oder gar Hifi-Wiedergabe kann dann aber nicht wirklich die Rede sein wenn man sich etwas hinstellt um den Klang in eine gewollte Richtung zu biegen, oder?

Natürlich ist erlaubt was gefällt. Aber mit nem billigen Equalizer in der Kette bekommt man mit Sicherheit ähnliche Klangerlebnisse hin.
Fhtagn!
Inventar
#23 erstellt: 08. Nov 2012, 07:32
Aktuelle Denon Verstärker haben in der Regel eine Eingangskapazität von 200pF +/- 20pF.

Ein Phono Vorverstärker kann sich durchaus positiv bemerkbar machen. Allerdings in erster Linie durch Anpassbarkeit an verschiedene Systeme und hochwertigen Aufbau ohne OP Amps.

Und in deinem Falle, Technics QD-33 mit EPC P 540, würde ich mir das Geld auch sparen. Mit dem 540 ist der QD-33 ausgereizt, hier ist der Tonarm der limitierende Faktor. Das Gerät ist als Plug&Play Lösung konzipiert, die an normalen Verstärkern eingesetzt werden würde. Ihn un so zu nutzen, ist der richtige Weg.


Wieviel pF/m hat denn eigentlich so'ne olle Beipackstrippe samt Stecker?


Kann man nicht pauschal sagen, am besten selbst durchmessen, ein Multimeter mit Kapazitätsmessung kostet runde 50-60€. Kritischer als die Kapazität ist bei diesen Billigstkabeln die oftmals mangelhafte Schirmung und die schlechten Stecker.
akem
Inventar
#24 erstellt: 08. Nov 2012, 09:51
Zitat Carsten: PSII: Was kostet daran eigentlich die verlangten 400Eur?

-> Die Summe aus
- anständigem Netzteil
- schönes und solides Gehäuse
- geringe Stückzahl

Gruß
Andreas
Pufftrompeter
Gesperrt
#25 erstellt: 26. Nov 2012, 00:25
... so, noch ein kurzes Update zum LoFi-Dreher: Seit ein paar Tagen dreht er mit einer billigen, elliptischen Cleorec-Nadel fuers P30. Und was soll ich sagen: Tatsaechlich alles in Butter. Fuer durchschnittlichen 80's Rock und Pop allemal hinreichend ... kann man trotz des laecherlichen Preises von 20Eur gaaaaaanz prima mit dieser Nadel Musik mit hoeren!!

Sie musste sich ein paar Platten lang einspielen, aber das billige Ding lohnt sich vollkommen. Bevor die ganz Ausgeschlafenen jetzt kommen ... klar geht das sicher auch noch irgendwie und irgendwo besser, aber eben

(a) nicht fuer 60 Mark fuer Dreher und Nadel zusammen und
(b) mit dem Spass and der Sache, fuer 60 Eur klanglich schon erstaunlich weit gekommen zu sein.

Grad laufen die Short Romans als Mint-Teldec-DMM-Pressung. Tolle Snare, tiefe Buehne, Punch im Bass. Und die Hihats machen wirklich Ztssss und nicht Ppfffff. Da kommt man ob der quasi nicht vorhandenen Fehler sehr entspannt zum Musikhoeren und betreibt kein bisschen Klanghoeren.

Im Moment dreht hier nur der QD33 ... und das ist sicherlich immer noch die Schlechteste der drei Plattenfraesen. LoFi rulz ...

N8,
Carsten


[Beitrag von Pufftrompeter am 26. Nov 2012, 07:57 bearbeitet]
KillaKalli
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 26. Nov 2012, 01:38
teuer muss nicht unbedingt gut sein und günstig nicht zwingend schlecht.in punkto lautsprecher habe ich recht ähnliche erfahrungen gemacht.ich hatte meistens mannshohe lautsprecher unter 1,60m ging mal gar nichts,jetzt stehen bei mir zwei vergleichsweise günstige kompaktlautsprecher und ich denke mir auch: mehr lautsprecher braucht eigentlich kein mensch.irgendwann hat man sich am objekt der begierde satt gesehen,satt angefasst (optik,haptik) dann geht es primär nur noch um die musik und wenn der technics qd 33 einen sehr guten job erledigt,warum dann mehr geld ausgeben als nötig? dann lieber in das schwarze gold investieren.
ich werde mir auf jeden fall mal so einen technics qd33 kaufen,denn dein bericht hat mich sehr neugierig gemacht. gruß cedric
lini
Inventar
#27 erstellt: 27. Nov 2012, 04:30
Cedric: Der SL-QD33 ist schon 'ne ganz anständige Kiste (ich hab auch einen in meiner Sammlung...) - aber wenn Du nicht gerade ein Sammlertyp bist und eh schon einen ordentlichen Spieler hast, würd ich mir an Deiner Stelle die Ausgabe eher schenken. Es sei denn, Du suchtest vielleicht gerade einen einigermaßen kompakten, problemlosen Spieler für eine kleine Zweitanlage im Schlafzimmer oder derlei...

Falls die Neugierde aber doch groß sein sollte, könntest Du alternativ auch über einen SL-Q20/30 oder SL-QX300 nachdenken. Das waren ebenfalls Quartz-referenzierte T4P-Direkttriebler, aber etwas solider gebaut - und vor allem ist das Antiskating bei diesen Geräten noch einstellbar und nicht fix voreingestellt, was für den Einsatz hochwertiger T4P-Systeme (wie etwa das oben genannte EPC-P540) doch einen gewissen Vorteil darstellt.

Grüße aus München!

Manfred / lini
LarsDD
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 27. Nov 2012, 22:58
Ich betreibe mittlerweile den EPC P 540 am SL-DD33, der ja nahezu baugleich mit dem QD33 ist. Der Tonabnehmer klingt mit dem dafür empfohlenen Auflagegewicht von 1.25 mn ganz hervorragend. Das Antiskating ist für genau dieses Gewicht voreingestellt, das sollte also kein Problem sein.
Pufftrompeter
Gesperrt
#29 erstellt: 14. Dez 2012, 20:25
... ooops: Da hab ich grad mal die Auflagekraefte nachgewogen:

Mit Digitrac sind's 1.4g, mit der Cleorec-E am P30 nur 1.0g! Kann man zwar an diesem Player gut nachstellen, sollte aber eigentlich direkt bei 1.25g stehen. Soviel zur Billignadel - irgendwo kommt der Preis wohl doch her.

Erstaunlicherweise kam die Cleorec mit 1g tonal zwar genausogut zurecht, aber ich bilde mir ein, mit ~1.3 g kleben die Stimmen nicht mehr so dicht am Lautsprecher und die raeumliche Abbildung ist etwas definierter - Ronnie Milsap steht grad etwa einen Meter hinter den Lautsprchern.

Ansonsten gefaellt mir die Cleorec immer besser. Ziemlich detailreich aber gegenueber dem Digitrac zurueckhaltender in den Hoehen und trotzdem kein bisschen spitz oder gar harsch. Eine unnervige, sonore Allroundnadel und fuer 21 Eur mit ihrem stabilen Cantilever genau das richtige fuer jeden Tag - da braucht man keinen Nadelcrash zu fuerchten.

Ciao,
Carsten

PS - nochmal fuer alle, die's sich gern wiederholt bestaetigt sehen: Ja, das geht alles sicher noch besser. Aber der QD33 samt der ollen Stricknadel reicht LOCKER, um entspannt abends ein paar alte Platten zu drehen ohne sich um irgendwelche Winkel, Schliffe und Gewichte Sorgen zu machen und spielt fuer 60Eur nicht nur relativ sondern absolut auf erstaunlich hohem Niveau.
RS-1700
Stammgast
#30 erstellt: 25. Mrz 2015, 21:45
Hier ein SL-QD33
Für den Preis geradezu geschenkt.

Gruß aus Kassel, Michael
boozeman1001
Inventar
#31 erstellt: 26. Mrz 2015, 22:36
Ich vermute mal, dass nach über 2 Jahren kein Bedarf mehr besteht...
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