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Nadel kaputt durch fehlendes Anti Skating Gewicht?

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RinderRechte
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 24. Dez 2012, 17:38
Hi,
Gerade erst nen neuen Plattenspieler und schon erste Probleme wahrscheinlich aus Laienhaftigkeit.. Ich hab seit ca einer Woche einen Project Debut Carbon Basic mit einem Ortofon OM 10 System. Gestern erste Party seitddm, alle etwas angetrunken und ne alte Neill Young Platte aufgelegt. Klang total schrebbelig und übersteuert aber Kollege meinte die Platte wär alt und würde so klingen deswegen hab ich mir keine Gedanken gemacht. Bis ich danach eine von meinen neuen aufgelegt habe und die genauso scheisse klang. Erst da ist mir aufgefallen dass sich das Anti Skating Gewicht gelöst hatte und garnicht mehr am Arm hing. Kann dadurch die Nadel kaputt gegangen sein? Am Auflagegewicht hat sich nichts umgestellt, dass ist wie ich es nach Anleitung eingestellt hatte. Irgendwie hab ich auch das Gefühl das die Nadel "platter" aussieht, nichtmehr so spitz, kann aber auch Einbildung sein, ich kenn mich elinfach nicht aus.
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 24. Dez 2012, 20:34
Hallo,

mach die Nadel mal sauber....

Die Skating-Kraft ist eine sehr geringe, vor allen Dingen bei der kleinen Auflagekraft die das OM10 braucht (1,5 Pond).

Peter
Lateralus69
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 24. Dez 2012, 21:16
Bei Parties den Nadeleinschub runter und Mucke von einer anderen Quelle.
Es gibt auf Parties immer einen Idioten, der meint, mit dem Zeigefinger an der
Nadel rumspielen zu müssen. Die Nadel ist wahrscheinlich hin, eine Ersatznadel
für das 10er kostet aber kein Vermögen. Gibts bei Thakker und Phonophono z.B.
RinderRechte
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 25. Dez 2012, 03:40
Okay danke. Ich find den Gedanken auch komisch dass die Nadel davon kaputt gegangen zu sein scheint, aber es scheint nichts anderes mit dem Gerät passiert zu sein. Ich hoffe dass es mit der neuen Nadel wieder normal klingt und nicht irgendwer anderen mist gebaut hat den ich nicht sehe. Beim nächsten mal wird der Plattenspieler definitiv zugeklappt, Nadelhaube drauf und zur Tabu zone erklärt.
Pufftrompeter
Gesperrt
#5 erstellt: 25. Dez 2012, 09:03
... in der Tat - kommen Leute, kommt erstmal ein robustes System auf den Dreher, der benutzt wird. Bei mir meist ein Concorde mit Pro-Nadel. Ein Shure mit Shibata braucht man nicht fuer Hintergrundberieselung ...

Ansonsten:

(a) Erstmal jetzt die Nadel mit Nadelreiniger gut saubermachen
(b) Lupe holen und ansehen: Krumm/schief/abgebrochen? Klingt uebrigens wie Letzteres ...
(c) Auflage und AS neu einstellen
(c) Wenn's immer noch scherbelt - 'ne 10er-Nadel kostet wirklich nix.

Carsten
Bepone
Inventar
#6 erstellt: 25. Dez 2012, 10:02
Hallo,

wenn die Antiskatingkraft für paar Stunden fehlt, geht eine Nadel davon keinesfalls kaputt.
Entweder ist sie durch andere Einflüsse verbogen oder einfach nur schmutzig oder die Auflagekraft wurde verstellt.
Die Kollegen haben ja schon viel dazu geschrieben.


Gruß
Benjamin
RinderRechte
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 25. Dez 2012, 12:48
Werd ich nachher alles mal machen, bei den ganzen Weihnachtsessen kommt man zu nix hier da der Spieler ab jetzt eh komplett tabu ist auf feiern: ich habe hier gelesen dass es möglich ist auch andere, bessere Nadeln des OM Systems auf den Tonabnehmer zu stecken, lohnt sich die Investition für z.B. eine 30er Nadel? Oder sollte ich wenn direkt über einen kompletten Tonabnehmerwechsel nachdenken irgendwann?
Pufftrompeter
Gesperrt
#8 erstellt: 25. Dez 2012, 12:59

lohnt sich die Investition für z.B. eine 30er Nadel


Ja - lohnt sich ... selbst auf einem Haba-Brio-Holzbrettchendreher:
996-42531395_gr
(ProJect Debut mit Ringlokschuppen)

Carsten
8erberg
Inventar
#9 erstellt: 25. Dez 2012, 15:07
Hallo,

ne 20er reicht für das Brettdings.

Peter
Lateralus69
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 25. Dez 2012, 16:36
Ja, die 20er wäre schon eine deutliche Steigerung. Die Nadel
kostet aber schon ein paar Onken. Tabuzone ist gut!
Was ist eigentlich aus dem Antiskatinggewicht geworden?
Imho hat irgendein Spezialist nicht die Finger vom Gerät lassen können
und beim Murksen hat ihn halt das Teil gestört und bei der Gelegenheit
gleich die Nadel geschrottet.
Einen Systemwechsel würde ich nicht vornehmen. Es ist ja der große Vorteil
der Ortoföner, dass man die Systeme durch schieren Nadelwechsel kräftig
aufnorden kann! Ist eigentlich nur eine Gelddfrage.


[Beitrag von Lateralus69 am 25. Dez 2012, 16:38 bearbeitet]
RinderRechte
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 25. Dez 2012, 17:16
Okay, dann probier ich es doch mal mit einer 20er erstmal. Das Gewicht ist noch da und völlig in Ordnung, die Rillen in die er hineingehängt wird sind nur leider nicht besonders tief, da reicht teilweise schon ein kleiner Ruckler am Gerät und es fliegt raus.
Pufftrompeter
Gesperrt
#12 erstellt: 25. Dez 2012, 17:21
... is' die Nadel denn nu' inne Fritten oder war einfach das Gewicht verstellt?
RinderRechte
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 25. Dez 2012, 19:24
Die Auflagekraft war wie oben schon geschrieben nicht verstellt, wie in der Anleitung beschrieben auf 15 eingestellt für das OM System. Zumindest nicht als ich es dann im Nachhinein überprüfte, nur die Antiskating Gewicht war nichtmehr drauf. Ich hab hier leider gerade keine Lupe zur Hand, muss ich mir erst noch holen die Tage. Aber es kann dann ja eigentlich nur ein Nadelschaden sein. Unter der lupe kann man also schon erkennen wie es um die Nadel bestellt ist? Ich werde mir die Neue direkt mal anschauen damit ich in Zukunft einen Vergleich habe wie eine völlig intakte aussieht. Habe mich schon gefragt wie man später beurteilt ob eine Nadel abgenutzt ist und gewechselt werden muss. Und eine Nadelbürste ist auch schon bestellt, hatte ich nämlich auch noch nicht. Hat also vielleicht wirklich jemand einen Fussel gesehen und ihn mit dem Finger abgekratzt oder sonstwas.
RinderRechte
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 26. Dez 2012, 04:19
Hab gerade mal rumgeguckt. Die 20er nadel kostet ja gleich mal das 3- bis 4-fache der 10er O.o wie sehr ist der Klanggunterschied eurer Meinung nach für eine Laien wahrzunehmen? Lohnt sich das wirklich m so sehr?
lumi1
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 26. Dez 2012, 07:30

Das Gewicht ist noch da und völlig in Ordnung, die Rillen in die er hineingehängt wird sind nur leider nicht besonders tief, da reicht teilweise schon ein kleiner Ruckler am Gerät und es fliegt raus.

Das ist halt die "durchdachte Qualität" eines neuzeitlichen, lediglich auf Design zum zur Schau stellen ausgerichteten Holzbrettes, das einen Elektromotor besitzt, um irgendwie ne Platte zu drehen.

Nimm's mir nicht übel, aber die Wahrheit ist oft hart.

Egal was nun war auf der Party;
solange keiner jenseits der 1,8 Promille direkt mit den Fingern oder ähnlichem an der Nadel ZIEMLICH spielte, oder z.B. die Nadel am Rand der Platte beim aufsetzen säbeln liess, solange ist auch eine (relativ) neue Nadel nicht defekt.
Wie auch? Diamant ist "bissl" härter wie das weiche Vinyl.
Auch von EINER gespielten ollen Platte geht sie nicht defekt,genau so wenig, wie sie mal mit dem Finger berühren;
da musst Du schon jeden Tag so' ne Schleifpapier-Platte spielen, oder Finger dran kratzen, bis der Diamant raus fliegt..
Wäre sie tatsächlich richtig defekt,, wäre sie nämlich abgebrochen; also der Diamant wäre weg vom Nadelträger.
Das könntest Du sehen, alles andere kann man (mit bloßem Auge) nicht sehen.
Daher ist die Beurteilung "etwas flacher" subjektiv.
Von einer fehlenden Skatingkraft geht schon gar keine Nadel kaputt, eher fräst es Dir mit der Zeit die Rillenflanken ungleichmäßig ab.

Ich denke ganz einfach, dass der Nadel, wenn überhaupt, etwas gänzlich anderes passiert ist, z.B. mal auf die Plattentellerauflage geknallt beim Platte wechseln (Erfahrungen, leider), so kann sie sehr, sehr schnell "abgewetzt" werden.

Was eine Ersatznadel angeht; es kommt auf Dein restliches Equipment an, allem voran dem Vorverstärker und LS, wie groß diese(r) Unterschiede hörbar machen kann.
Als nächstes, wie hoch Deine persönlichen Prioritäten sind, beim Platten hören.
Fakt ist, das A und O bei Platte ist das System und die Nadel, auch Nadeln selbst machen Unterschiede, von kaum wahrnehmbar, bis hin zu fast gewaltig.
ICH würde erstmal eine neue "Standard" Nadel kaufen.
Sagt Dir nach einer gewissen Zeit der klang nicht meh zu, kannt'e immer noch "aufrüsten".






Der DIAMANT
8erberg
Inventar
#16 erstellt: 26. Dez 2012, 17:20
Hallo,

doch, es lohnt schon - bei passender Musik.

Wenn Du Rock und Pop abspielst "reicht" in 9 von 10 Fällen eine gute (!) 10er Nadel, leider hat Ortofon dort doch Qualitätsschwankungen daher am Besten bei einem Fachhändler kaufen, mit dem man reden kann (z.B. William Thakker in Bottrop).

Für Jazz und Klassik sollte man sich schon eine 20er Nadel gönnen.

Bei Pink Floyd weiß auch nur Alan Parsons höchstpersönlich wie es sich "wirklich" anhören soll - ein Bösendorfer sollte sich jedoch eindeutig von einem Steinway unterscheiden lassen...

Peter
RinderRechte
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 27. Dez 2012, 20:01
Wie kann es denn sein dass da eine solche Qualitätsspanne auf den Markt kommt? Klar das Plagiate unterschiedliche Qualität auf den Markt bringt, aber die original Teile auch? Merkt man diese schwarzen Schafe direkt durchs hören oder sollte man sie vorher auch optisch einmal unter die Lupe nehmen? Find ich schon ein bisschen seltsam.
8erberg
Inventar
#18 erstellt: 27. Dez 2012, 21:35
Hallo,

Plattenspieler sind - trotz des ganzen "Hype"-Gelabers - ein Randartikel.
Die Fertigungsanlagen sind aus den 80ern und werden nicht besser. Richtige Fachleute die Ahnung von der Materie haben sind inzwischen nicht mehr die Jüngsten oder schon im Ruhestand.

Die wenigen Leute, die noch tatsächlich was kaufen sind anscheinend froh, dass sie was kriegen (wenn ich mir anschaue was teilweile für ein Schund und die Leute gebracht wird).

Nix gegen Ortofon - ich glaub ne 10er Nadel müsste bei anständiger QS min. 10,- Euro mehr kosten. Dänemark ist Hochlohnland...

Peter
mathi
Stammgast
#19 erstellt: 28. Dez 2012, 00:59

8erberg schrieb:
Hallo,


Nix gegen Ortofon - ich glaub ne 10er Nadel müsste bei anständiger QS min. 10,- Euro mehr kosten. Dänemark ist Hochlohnland...

Peter


Hallo,

wenn die Dänen denn ihr günstiges Sortiment selbst fertigen. Da kann man sich heute nicht mehr sicher sein, in Zeiten wo nahezu jeder Hersteller zumindest seine günstigen (Einsteiger) Sachen in China fertigen lässt.


MfG
directdrive
Inventar
#20 erstellt: 28. Dez 2012, 09:22

8erberg schrieb:

Wenn Du Rock und Pop abspielst "reicht" in 9 von 10 Fällen eine gute (!) 10er Nadel, leider hat Ortofon dort doch Qualitätsschwankungen daher am Besten bei einem Fachhändler kaufen, mit dem man reden kann (z.B. William Thakker in Bottrop).

Für Jazz und Klassik sollte man sich schon eine 20er Nadel gönnen.


Oh Peter... Warum sollte das so sein? Weil U-Musik billigere Noten oder Töne benutzt? Als "gefährliches Halbwissen" oder "Dumm Tüch" würde ich solche Infos bezeichnen.


8erberg schrieb:
Bei Pink Floyd weiß auch nur Alan Parsons höchstpersönlich wie es sich "wirklich" anhören soll - ein Bösendorfer sollte sich jedoch eindeutig von einem Steinway unterscheiden lassen...


Ich kann einen Bösendorfer nicht eindeutig von einem Steinway unterscheiden. Und ich bezweifle, dass diese Fähigkeit eine Voraussetzung für den Musikgenuss ist, dass sie Hörer oder Hörerin irgendwie adelt und vor allem, dass sie für das Gros der Mitlesenden oder -schreibenden in diesem Forum von irgendeiner Bedeutung ist.

Ich bin nicht einmal sicher, dass Du oder ich in einem Blindvergleich den Unterschied zwischen einem OM-10 und einem OM-20 Einschub hören würden.

Grüße, Brent
8erberg
Inventar
#21 erstellt: 28. Dez 2012, 11:18
Hallo,

@Brent:
das soll kein Gegensatz zwischen "E" und "U"-Musik sein. Ich höre selber auch sehr gerne Rock der 70er - waren schließlich meine Jugendjahre.
Ich wollte es nur kurz auf den Punkt bringen.

Bei elektronischer Musik weiß doch kaum einer wie es sich "richtig" anhören sollte. Wenn es dann noch Unterschiede z.B. beim vom mir genannten Pink Floyd "The Dark Side" zwischen LP und CD gibt...

Sinn & Zweck von "Hi-Fi" ist nunmal hohe Wiedergabetreue und das kann nur verglichen werden wenn ich weiß wie es sich im Original anhört bzw. anhören sollte. Während man bei "klassischen" Instrumenten noch den Vergleich kennen könnte verschwindet der bei "großflächig" angewandter Studiotechnik und künstlichen Klangerzeugern doch arg.

Und im direkten Vergleich - darum ging es - hört wirklich jeder der nicht taub mit 3 b ist den Unterschied zwischen Flügeln der beiden Hersteller.

Natürlich interessiert das für den Hörgenuss nicht. Muss ich beim Trinken eines Glases Weins wissen, dass des ein Moselriesling aus der Steillage mit Goldmedallie ist oder reicht es nicht den Tropfen zu genießen?

Und Deine Meinung ist selbstverständlich Deine. Dann lass mir bitte einfach auch meine.

Peter
directdrive
Inventar
#22 erstellt: 28. Dez 2012, 12:12
Hallo nochmals Peter - weiterhin kurz Off-Topic.

Auch klassische Musik oder gar Jazz wird bzw. wurde doch nicht 1:1 zum Konzert/Live-Erlebnis produziert. Hier spielen genauso wie bei Rock und Pop die Vorstellungen von Musiker/Dirigent/Arrangeur etc. eine Rolle wie bei der Produktion von Rock-Musik. Und auch bei Rock/Pop-Musik besteht doch die Möglichkeit, ein Konzert zu besuchen um sich einen Eindruck vom "realen" bzw. erwünschten Klangeindruck zu verschaffen.


Und Deine Meinung ist selbstverständlich Deine. Dann lass mir bitte einfach auch meine.


Genau da sehe ich ja das Problem Deines Beitrags. Internetforen produzieren Fans und Paranoiker - allein deshalb sollte man mit solchen absoluten Aussagen wie eben "für Rock reicht eine gebondete Nadel" vorsichtig sein. Ich höre mittlerweile regelmäßig wiederkehrend, man habe im Internet gelesen, dass dieser oder jener Plattenspieler nichts tauge, oder man unbedingt dieses oder jenes Teil benötige, um überhaupt Musik hören zu können.

Das reicht von der immer wiederkehrenden Aussage, der Dual 1219/1229/721 oder neuerdings der Technics SL-QD33 sei der beste Plattenspieler der Welt, alle anderen Geräten wären purer Nepp, über die Feststellung, Tonabnehmer der Marke XYZ - Marke im 1/4 Jahrestakt wechselnd - eigneten sich nur für Rock, nur für Jazz oder nur für Klassik, MCs seien prinzipbedingt besser, alternativ prinzipbedingt schlechter als MMs, bis zur Behauptung, mit Grado-Tonabnehmern könne man nur Platten hören, die vor 1965 aufgenommen wurden.
Allein was die ehemaligen Mitglieder lucky und York mit ihren Pauschalaussagen hier im Forum angerichtet haben, reicht eigentlich für die nächsten Jahre.

Nur daher mein vehementer Einspruch gegen Deine Aussage zur Nadelwahl OM-10/20. Ich sehe das nämlich anders und/oder differenzierter.

Grüße, Brent
Holger
Inventar
#23 erstellt: 28. Dez 2012, 12:56

8erberg schrieb:

Und im direkten Vergleich - darum ging es - hört wirklich jeder der nicht taub mit 3 b ist den Unterschied zwischen Flügeln der beiden Hersteller.


...ich würde wirklich gerne mal zugegen sein, wenn "jeder der nicht taub mit 3 b ist", sich 10 Stücke anhören darf - fünf mit dem und fünf mit dem anderen, bunt gemischt - und hinterher benennen soll, welches mit welchem... natürlich ohne zu wissen, WAS aufgelegt wurde.
lumi1
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 28. Dez 2012, 13:03
Hihi, das alte, leidige Thema.....
Leute, ich liebe immer noch die Platte, und die Dreher, das schönste, emotionalste, überhaupt wichtigste Stück an Quellgeräten, wenn man ernsthaft dem Hobby HiFi fröhnt, damit groß wurde.

Aber es ist ein FAKT, und da könnt' ihr JEDEN Tonmeister, Toningeneur, "Plattenpresser", einfach jeden fragen, der davon ECHTE Ahnung hat:
Spätestens mit den von Dir genannten Dual-Spielern (und entsprechend gutem Abtaster) war eine Perfektion erreicht, die weitaus mehr aus der Rille holen konnte, als jemals drin steckte,
alles was es sonst noch zu dieser Zeit gab, oder bis heute, nach "oben", ist und bleibt absoluter Nonsens und Aberglaube.

Das einzige was an KEINEM Dual-Dreher super war, schreibe ich immer wieder, ist die absolute Chassis-Entkoppelung; die ist und bleibt und war schon immer mit das miesseste, was es gab.
Doch spätestens mit z.b. "nur" einem Pio.PL 630, wie ich einen mein eigen nenne, oder vergleichbaren Laufwerken, war auch damit Schluss.
Da kannst'e mit der Faust richtig aufs Gehäuse trommeln, oder sonst wohin, der Abtastvorgang bekommt davon NICHTS mit.

spätestens da war Schluss mit Weiterentwicklung, Punkt.
Bei aller liebe zur Platte sollte man nie die Realität aus dem verklärten Auge lassen.
und jetzt bitte keine Grundsatzdiskussion, dieses würde den thread nur vunütz verwässern, und, wäre eh unhaltbarer Unsinn.
Man kann nur, wenn überhaupt, über klanglichen Geschmack/Vorlieben sprechen, was verschiedenen Abtaster/Ärme Kombis angeht, mehr nicht, im Zusammenhang mit klassischen, hochwertigen vintage-Drehern.

Was neue spieler angeht, so Spielzeuge wie Projects, etc, Design-Bretter, unbrauchbar.
Das ist ein Rückschritt.
Jeder Einstiegsdreher von dual, Thoren, und etlichen Japsen war Anfang bis ende der 70er absolutes HighEnd dagegen.
Genau wie die "bohrtürme".
Schwachsinn hoch zehn, nicht mehr, nicht weniger.
Wems zum anschauen gefällt, bitte, aber das ist alles
8erberg
Inventar
#25 erstellt: 28. Dez 2012, 13:10
Hallo,

Wenn man seine eigene Einstellung kurz und prägnant in einem Forum rüberbringen soll wirkt dann viel wie ein ehernes Grundgesetz, obwohl es letztlich "nur" eine persönliche Meinung ist.
Natürlich wird ein Anderer das anderes sehen und hören, die Geschmäcker sind nunmal verschieden. "Wat den een sien Uhl, is den annern sien Nachtigal" bringt es vielleicht am Einfachsten rüber.

Hier geht es recht liberal zu und ich fände es schön, wenn das auch so bleibt.

Peter
lumi1
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 28. Dez 2012, 13:20
Mir ist jetzt nicht richtig klar, ob Du das auf mein Post beziehst, oder allgemein....
Ich kann nur wiederholen, dass dies nicht meine MEINUNG widerspiegelt, sondern es sind harte, nackte Tatsachen, die nicht ich aufgestellt habe, sondern die einfach physikalisch-technisch vorhanden sind, und von jedem bestätigt werden, der jemals Schallplatte mit vollster Hingebung und Liebe produziert hat.
Von der Aufnahme, bis zur Pressung.
Sogar der UKW-Rundfunk, hervorragender Tuner und Sendung vorausgesetzt, gibt die Original-Magentbänder besser wieder, als jede Schallplatte, auf noch so geheiligten Drehern.

Und das immer und immer wieder, ohne schleichenden Qualitätsverlust.
Spätestens nach 5 Abspielvorgängen, wenn überhaupt gute Pressung, ist und war jede Platte nie mehr so, wie beim ersten auflegen.

Das ist nicht mein "Gesetz" der Wahrheit dass ich für mich fand, dass ist das Gesetz der Realität.
Das es anders "wirkt", ist leider immer ein Problem in Foren, vor allem ein Problem, der gläubigen.
Und ja, es geht liberal zu, und so sollte es auch immer bleiben in einem Forum.
Nicht nur hier, sondern in fast allen Bereichen unseres Hobby's.


8erberg
Inventar
#27 erstellt: 28. Dez 2012, 14:52
Hallo,

@lumi,

nö, es war nicht auf Dich bezogen.

Den Bohei den eine Menge Leute um Vinyl machen kann ich auch nicht verstehen - wenn ich nicht etliche Regalmeter Schallplatten hätte käm ich garnicht auf die Idee mir neu einen Plattenspieler zuzulegen...

Peter
RinderRechte
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 29. Dez 2012, 01:34
Um das mal einzuwerfen: ja, der pro-ject war Großteils eine Designentscheidung und ich persönlich finde den Sound auch mit 10er Nadel für mich völlig aureichend für den Einstieg, den Unterschied zu meinem paar Euro Sony Plastikbomber merke ich allemale und selbst wenn es nur Einbildung wäre ;-) wer weiß, vielleicht oder wahrscheinlich wäre ich anderer Meinung wenn ich einen eurer superplayer gehört hätte, hab ich aber nicht und ich glaube das ist auch erstmal besser so, sonst würde ich wieder ein weiteres Hobby haben wo ich tausende Euro reinstecke und am Ende eingestehen muss, dass ich für den riesen Mehraufwand nur ein Quäntchen mehr an Leistung rausgeholt habe was ich wirklich wahrnehme. Ich bin fürs erste zufrieden und hoffe das die neu geksufte Nadel das gleiche leistet sid meine erste.


[Beitrag von RinderRechte am 29. Dez 2012, 01:38 bearbeitet]
lumi1
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 29. Dez 2012, 15:47
Nein, nicht falsch verstehen, und "rechtfertigen" musst Du dich hier schon gar nicht.
Das wichtigste, immer, ist lediglich nur eines:
Das es einem persönlich gefällt, und man zufrieden ist!!!!!

Es ging zumindest mir mit meiner ernüchternden Äußerung auch absolut nicht darum, Dir damit Deinen Spass zu nehmen, bzw. es hatte gar nichts mit dir zu tun; war purer Zufall, dass ich Project aus dem Stehgreif nannte.
Es war so bezogen, dass eben heute vielen unwissenden Leuten, gerade Newbies, die nie was mit Platte am Hut hatten (gerade "Generation MP3"), eben solche Dreher als der Weisheit letzter Schluss verkauft werden. mehr dazu, siehe eben letztes Post von mir.
Solange aber jemand sagt, es erkennt, so wie Du, DASS es ihm in erster Linie ums Design ging, so ist das absolut ok.
Und mal keine Sorge; mit entsprechendem Abtaster, macht auch der Project genau das, was er tun soll, nämlich Platten abspielen.
Und für den absoluten Großteil der heutigen nicht Vinyl-Kranken macht er das auch alle mal gut genug, solange man nicht auf ihm rumtrommelt, oder ihn nicht für den Dauer- Party Einsatz verwenden will.


Pufftrompeter
Gesperrt
#30 erstellt: 29. Dez 2012, 16:31

Das reicht von der immer wiederkehrenden Aussage, (...) der Technics SL-QD33 sei der beste Plattenspieler der Welt


Argh - das hat NIEMAND (nicht mal ich) auch nur im Ansatz gesagt. Lies es im entsprechenden Thread bitte selbst nach; die Aussage war sinngemaess, dass der simple QD so erstaunlich ordentlich spielt, dass man schon sehr tief in die Tasche greifen muss, um gefuehlt oder real einen klanglichen Mehrwert zu erzielen; der Thread richtete sich naemlich explizit an die Vinyleinsteiger, denen immer und ausschliesslich nur wahlweise Dual 721 und TD 14X/16X empfohlen werden, als seien DAS die einzigen Plattendreher von Format und Klang.

In einem Parallelthread wird ein ahnungsloser Anfaenger von den Dual-Taliban grad dazu ueberredet, seinen ProJect samt Shure M97 gegen eben jenen 721 und V15 zu tauschen, "weil sich das lohnt", auch klanglich . Wehe man zweifelt den klanglichen Mehrwert an ... ich bin dafuer schon per PM beschimpft worden!

Das enttaeuschte Gesicht von der armen Sau, die auf die klangliche Endloesung hofft und erschreckt feststellt, dass es faktisch genauso klingt wie der ProJect, bin ich schon sehr gespannt.

Carsten


[Beitrag von Pufftrompeter am 29. Dez 2012, 21:24 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#31 erstellt: 29. Dez 2012, 19:29
Hallo!


Das reicht von der immer wiederkehrenden Aussage, (...) der Technics SL-QD33 sei der beste Plattenspieler der Welt



Ist er das etwa doch nicht??? Ich wollte schon mein gesamtes Analog-Geraffel ab Linn-Sondek LP-12 über Micro DQX-500 bis Technics SL-110A nebst entsprechenden Tonarmen verscheuern um mir diesen Überflieger zuzulegen und nun werde ich wieder in die Hölle des Zweifels gestürzt.

Nun mal im Ernst, der kleine Technics tut es zum Musikhören durchaus, -aber er stellt sebstverständlich nicht das Ende der Fahnenstange dar.

@Pufftrompeter

Bitte unterlasse doch künftig deinen ätzenden Talibanvergleich, niemand beschimpft dich hier in auch nur annähernd gleicher Weise.

MFG Günther
doc_barni
Inventar
#32 erstellt: 29. Dez 2012, 19:52
Hallo an alle:

Hörbert schrieb:



Bitte unterlasse doch künftig deinen ätzenden Talibanvergleich, niemand beschimpft dich hier in auch nur annähernd gleicher Weise.


das gilt doch auch nicht nur hier.....

Leute , das Forum ist doch was ganz Feines...Musik ist Trumpf, der Rest gehört auf den Sondermüll...

Manche Nicks spechen für sich und Einschränkungen in dieser Richtung könnten das Niveau auch schon etwas heben....

freundliche Grüsse
doc_barni


[Beitrag von doc_barni am 29. Dez 2012, 19:57 bearbeitet]
kinodehemm
Inventar
#33 erstellt: 29. Dez 2012, 20:11
Moin


lumi1 schrieb:

Aber es ist ein FAKT, und da könnt' ihr JEDEN Tonmeister, Toningeneur, "Plattenpresser", einfach jeden fragen, der davon ECHTE Ahnung hat:
Spätestens mit den von Dir genannten Dual-Spielern (und entsprechend gutem Abtaster) war eine Perfektion erreicht, die weitaus mehr aus der Rille holen konnte, als jemals drin steckte,
alles was es sonst noch zu dieser Zeit gab, oder bis heute, nach "oben", ist und bleibt absoluter Nonsens und Aberglaube.



die Anzahl der Wiederholungen mag ja im Bodybuilding entscheident für den Erfolg sein- im Hifi-bereich machen sinnfreie Wiederholungen das Gesagte nicht richtiger.

Abgesehen davon, das ein 'Plattenpresser' oder Toningenieur kaum als letzte Instanz durchgeht, wenn es um die qualitative Beurteilung verschiedener Geräte geht (sowenig, wie der Betreiber einer Abfüllanlage der 'Papst' in Sachen Wein.Wiskey oder Malzbier ist..) - die og Duale , Technics etc waren auch nichtmal zu ihrer Zeit wirklich das Ende der Fahenstange.

Natürlich ist die Schallplatte kein perfektes Medium und es gibt systembedingte Limitierungen- aber eine schlechtere Wiedergabekette macht das Endergebnis auch nicht besser

Was man sicherlich sagen kann: Mit nem sauber eingestellten 721 oder nem 1210er Technics und ner gescheit justierten 70€-Nadel kann man prima und mit Spass Platten hören.

Wenn ich aber behaupte, das zB ein grosser Micro mit gutem Arm und mit nem gescheiten TA (ordentlicher Amp und LS vorausgesetzt) nicht besser klingt,weil ja das Medium so schlecht ist, dann ist diese Aussage ungefähr so sinnhaft und richtig wie die Bemerkung mancher Robbenstreichler, das es (zeitlich) absolut keinen Unterschied macht, ob ich mit nem Dacia von Berlin nach Saarbrücken fahre oder mit nem dicken A6...Verkehr, Tempolimits etc
kinodehemm
Inventar
#34 erstellt: 29. Dez 2012, 20:21
Moin
doc_barni schrieb:




Bitte unterlasse doch künftig deinen ätzenden Talibanvergleich, niemand beschimpft dich hier in auch nur annähernd gleicher Weise.


das gilt doch auch nicht nur hier.....

Leute , das Forum ist doch was ganz Feines...Musik ist Trumpf, der Rest gehört auf den Sondermüll...

Manche Nicks spechen für sich und Einschränkungen in dieser Richtung könnten das Niveau auch schon etwas heben....

freundliche Grüsse
doc_barni :prost



zum Taliban-Vergleich: Manchmal hat man hier durchaus den Eindruck, mit hardcore-Fundamentalisten zu diskutieren, von daher finde ich Begriffe wie Taliban oder Fanboy durchaus treffend..
Ich denke nicht, das man damit den Angesprochenen als Selbstmordattentäter oä diffamieren möchte..

@doc barni
dein Einsatz für akademische Grade in nicks in allen Ehren- aber mir ist ein ausgebildeter Pufftrompeter lieber, als ein eingebildeter Doktor
Ich denke, die meisten hier müssten, um einen Dr im nick zu führen, schon heftig Guttenbergen oder gar lügen...
Und einfach nur 'Pflegegehelfer Fritz', um der Wahrheit willen, klingt doch auch nicht
Bepone
Inventar
#35 erstellt: 29. Dez 2012, 20:42
Hallo,


Pflegegehelfer Fritz

Den muss ich mir unbedingt merken! Mit DEM Nic hat man die Lacher ganz sicher stets auf seiner Seite.


Gruß
Benjamin
Hüb'
Inventar
#36 erstellt: 29. Dez 2012, 20:48
Hallo,

bitte mal zurück zum Thema, danke.

Grüße
Frank
-Moderationsteam-
Jens1066
Inventar
#37 erstellt: 29. Dez 2012, 21:16
Um wieder Topic zu werden......

sofern es der Rest Deiner Kette rüberbringen kann.... Ja ein Nadelwechsel nach oben wird was bringen. Ebenso wie bei Pro-Ject das wechseln der Beipackkabel was bringt. Auch die Wahl der Vorstufe ist klanglich entscheidend.

All das sind Dinge, die bei meinem Pro-Ject einen Zuwachs (mehr oder weniger) gebracht haben.
8erberg
Inventar
#38 erstellt: 29. Dez 2012, 22:17
Hallo,

Kabel mit falscher Kapazität?

Was hast Du für ein System dran?

Peter
Jens1066
Inventar
#39 erstellt: 29. Dez 2012, 23:52
@ Peter,
momentan noch das original 2M Red (wenn es das Budget zuläßt kommt eine Bronze Nadel oder besser gleich ein anderer Dreher). Allerdings ist die Beipackstrippe von Pro-Ject, mit samt den Cinchbuchsen am Dreher, einfach nur Müll.
Habe zuerst Videokabel, die ich noch vom alten AVR im Keller hatte, genommen. War deutlich besser (in Verbindung mit nem alten Technics SA 400 am Phonoeingang). Jetzt hab ich selbstgeschnitzte aus RG58 dran.....
8erberg
Inventar
#40 erstellt: 30. Dez 2012, 18:34
Hallo,

merkwürdig. Project schreibt keine Kapazitätsangaben auf der Homepage.
Und wenn die an den Strippen sparen - neee, geht garnicht.

Bei Ortofon soll die Bronce-Nadel aber nicht auf den Blue/Red-Körper passen.
Weiß ich aber nicht genau, frag lieber mal nach beim Händler.

Peter
Hörbert
Moderator
#41 erstellt: 30. Dez 2012, 20:13
Hallo!

@8erberg

Klar passt die -bronze Nadel auf das -red/blue, sogar eine beliebige OM-Nadel passt drauf, wenn du bei den drei Ortofon MM-Systemserien (OM, VM und 2M) den Nadelträger abziehst grinst dir dreimal der gleiche -nur marginal modifizierte- Generator entgegen respektive die gleiche Nadelaufnhme.

Elektrisch gibt es ebenfalls keinerlei Probleme.

MFG Günther
8erberg
Inventar
#42 erstellt: 30. Dez 2012, 20:23
Hallo,

ok, danke. Hatte nur mal bei einem Händler gehört, dass sich die Generatoren unterscheiden würden.

Peter
Jens1066
Inventar
#43 erstellt: 30. Dez 2012, 22:14
@ Peter,
die sollen wohl zwar etwas unterschiedlich sein, ist aber marginal und sollte trotzdem passen.

@ Günther, hab ich jetzt nicht ganz verstanden. Heißt das, die VM bzw. die OM Nadeln könnte man dann auch verwenden?
Hörbert
Moderator
#44 erstellt: 30. Dez 2012, 23:21
Hallo!

@Jens1066

Die diversen OM-Nadeln passen recht gut auf den Generator der 2M-Systeme, -es sieht halt etwas komisch aus, umgekehrt geht es leider nicht ohne den Nadelträger der 2M-Systeme etwas anzufeilen weil der hohe 2M-Nadelträger mit der oberen Befestigungsplatte der OM-Systeme kollidiert bevor die Nadel richtig sitzt.

Mit den VM-Nadelträgern habe ich es noch nicht probiert, eventuell passst hier die Form des Nadelträgers nicht. Aber rein vom Generator respektive von der Nadelaufnahme her gibt es keinerlei Probleme, nur sind halt u.u. die Plastikteile etwas im Weg und müssen angepasst werden. Aber bei der Kombination OM-Nadel-2M-Korpus passt es auch so. Wenn also z.B. eine 2M-blue Nadel hopps geht tut es auch eine NADEL-10/NADEL-20 u.s.w. bis ein Originaleinschub wieder zur Verfügung steht.

MFG Günther
RinderRechte
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 31. Dez 2012, 13:26
Was Vorverstärker und Kabel angeht fahre ich die nächsten Wochen oder Monate auch erstmal unterste Schiene wie in einem anderen thread von mir zu lesen ist, ich hab derzeit die Originalkabel von Project und einen 40 Euro Hama Vorverstärker^^

Als erstes sollen jetzt aber erstmal Lautsprecher her, weil ich von vielen gehört habe dass diese den meisten Mehrgewinn an Klangqualität bringen, selbst bei schlechten Verstärkern. Finanziell ist der Gesamtkauf einer kompletten Anlage leider nicht möglich.
Jens1066
Inventar
#46 erstellt: 31. Dez 2012, 15:13
@ Günther, danke mal. Anpassen wäre wahrscheinlich nicht das große Problem. Ganz ungeschickt bin ich nicht
Die Überlegung ist halt, für etwa das selbe Geld (wie fürs Bronze) bekomme ich beim VM halt ein Silver.
Das heißt FG70 gegen Nude Fineline. Habe zwar kein Vergleich, aber ich denke der FG 70 wäre besser.

@ RinderRechte, mMn die richtige Entscheidung. Klar ist das schwächste Glied jenes, was den Klang bestimmt. Mit den Lautsprechern zu beginnen ist sicher nicht das schlechteste...... Und wie Du schreibst, Eins nach dem Anderen, alles geht halt (bei den meisten) nicht auf einmal.
Hörbert
Moderator
#47 erstellt: 31. Dez 2012, 15:37
Hallo!

@Jens1066

Zufällig habe ich hier neben dem 2M-black auch noch das VM-silver und ein OM-40 in der T4P-Variante das ebenfalls den Gyger-70 Schliff hat.

Das VM-silver ist z.Z. soweit ich weiß etwas günstiger als das OM-40 und somit für mich das MM-system mit dem aktuell besten Preis-Leistungsverhältniss.

Das 2M-black mit Shibata-Schliff und die beiden Ortofon MM´s mit dem Gyger 70-Schliff liegen in zwei fast gleiche Tonarme (Linn Ekos-LinnIttok LVII) verschraubt klanglich recht nahr beieinander wobei der Shibata-Schliff für mich etwas homogener klingt währen die Auflösung und Feindynamik bei den beiden Gygernadeln vieleicht etwas besser ist.

Alle drei Systeme spielen schon auf recht hohem Niveau, -zwar läßt sich das nocht toppen-, (z.B. mit Ortofon Rondo-bronze oder mit einem -nicht mehr erhältlichen-, Lyra Dorian) aber sie halten gut mit vergleichbaren MC-Systemen bis ca. 500 Euro mit wenn man den etwas schlankeren Tieftonbereich (z.B. im Vergleich zu einem Benz-Micro ACE-L/-H ) tolerieren kann.

Zumindestens die Fine-Line Nadel eines OM-30 fällt gegen die Leistung eines VM-silver mit Gyger-70 etwas ab, bevor ich mir die NADEL-40 zugelegt habe hatte ich die NADEL-30 im T4P-OM, -leider habe ich das System mal ohne Nadelschutz unvorsichtigerweise rumliegen lassen und mein Kater endeckte es während der berühmten täglichen 5 Minuten-.

MFG Günther
Jens1066
Inventar
#48 erstellt: 31. Dez 2012, 16:12
@ Günter, danke für Deine, wie immer ausführliche Beschreibung. Im Moment bin ich ja, da ich es nicht besser kenne, mit dem Klang des Red sehr zufrieden. Im direkten Vergleich LP zu CD (gleiches Album) klingt die CD natürlich analytischer/anders, aber nicht unbedingt besser.

Da die Weihnachtszeit eh ein finanzielles Loch aufgetan hat Hat diese Entscheidung noch ein wenig Zeit.
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