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Qualitätsunterschiede Entzerrer für Plattenspieler!

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DaLinza
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Jan 2013, 21:31
Hallo Hifi-Gemeinde!

Grundsätzlich wollte ich mir einen neuen AVR kaufen. Aber zu einem vernünftigen Preis gibt es keinen der einen Phonoeingang mitbringt.
Ich habe den Pioneer VSX 922 ins Auge gefaßt. Jetzt höre ich gerne Schallplatten und möchte den gerne anhängen. Bis jetzt habe ich so einen Billigentzerrer von "Freitag" in Betrieb, hört sich jetzt nicht mies an, aber der aktive Subwoofer kann mit dem Signal gar nichts anfangen.
Jetzt meine Frage: Gibt es gewaltige Unterschiede bei den Entzerrern, und wenn ja: wo unterscheiden sie sich wirklich, wieviel bringt ein guter Entzerrer mehr und welchen soll ich mir genauer anschauen?
Eventuell technische Unwissenheit bitte ich schon vorab zu entschuldigen, freu mich über jede aufklärende Antwort.

Vielen Dank vorab, DaLinza!
Detektordeibel
Inventar
#2 erstellt: 12. Jan 2013, 01:42
Für welchen Plattenspieler, für welches System (Tonabnehmer), wie lang ist das Phonokabel?
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 12. Jan 2013, 09:24
Hallo!

Die Hauptunterschiede zwischen einzelnem Phono-Entzerrern liegen in der Möglichkeit daß hochwertigere Geräte in der Regel anpassbar sind. Da man einen Anpassbaren Entzerrer auf eine breite Palette von Abtastsystemen einstellen kann ist es natürlich möglich fast alle Abtaster dazu zu bringen ein weitgehend neutrales Klangbild zu liefern. Das heißt daß die klanglichen Unterschiede die anpassbare Entzerrer bei exakter Systemanpassung haben können recht gering sind und sich vor allem im Rauschverhalten äussern.

Große klangliche Unterschiede die nicht vom Abtastsystem respektive von der kombination Tonarm-Tonabnehmer herrühren hast du also eher mit nicht anpassbaren Entzerrern und da vor allem bei Magnetsystemen, MCs sind hier wesentlich unempfindlicher, -brauchen aber eine höhere und rauschfreiere Verstärkung die nicht jeder Entzerrer kann.

Ein recht gutes Beispiel für einen anpassbaren Entzerrer im bezahlbaren Sektor ist m.E. der Trigon Vanguard, das zusätzliche Netzteil braucht es allerdings nicht, -das dient wohl nur der "Gewinnmaximierung"

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 12. Jan 2013, 09:25 bearbeitet]
Pufftrompeter
Gesperrt
#4 erstellt: 12. Jan 2013, 10:28
... ich glaube nicht, dass der TE an einem Phono-Pre interessiert ist, der fast genausoviel kostet wie sein neuer AVR.

Wenn der TC 750 nicht reciht (was er eigentlich sollte), wurd' ich eher einen brauchbaren Vollverstaerker empfehlen, der eine vernuenftige Phonosektion bietet. Einen kleinen L190 vielleicht, oder einen kleinen Onkyo a la 8270/8290/8300; die duerften alle unter 100 Eur zu bekommen sein. Per tape-out an den AVR und gut is'.

Damit hat mal dann auch hinreichend viele Cinch-Eingaenge, die die ganz neuen AVR sehr oft und gern schon weglassen ...

Ciao,
Carsten
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 12. Jan 2013, 12:31
Hallo!

Mag ja sein das DaLinza sich einen Phono-Entzerrer unter 100 Euro vorstellt, -darum war es mir gar nicht zu tun-, allerdings finde ich es wichtig ihn über die Ursachen und Verhältnisse von klanglichen differenzen bei Entzerrern soweit aufzuklären daß er die u.U. hier bald einsetzende Flut von Entzerrer-Empfehlungen richtig einschätzen kann.

Wüßte er darüber schon bescheid hätte er sich die Frage nach der klanglichen Relevanz der unterschiedlichen Entzerrerkonstruktionen sicher gespart.

MFG Günther
DaLinza
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 13. Jan 2013, 10:29
Liebe Hifi-Freunde!

Kurz zur Erklärung: Ich bin wirklich über jede Info und Erklärung froh.
Ich hab ehrlich keine technische Ahnung, bin nur mit dem Klangbild des Plattenspielers nicht zufrieden.

Besitzen tu ich einen Pioneer PL-3F, stimmt das das einen MC-Abnehmer hat?
AVR steht in der Fußzeile, leider kein Phono-Eingang!
Die Frage ist dann, welchen Entzerrer nehme ich?
Es stimmt auch, ich will nicht endlos viel Geld ausgeben, aber es muss endlich auch Sinn machen.
Ich habe jetzt einmal gesehen das Teufel welche hergibt um €80 für MC un MM umschaltbar.
Oder Cambridge hat auch was vernünftiges. Ich denke, ich will irgendwo bei €150,- stehen bleiben.
Ich höre zwar Platten, aber auch nicht so ausgiebig das ich mehrere Tausend Euro ausgeben will.

Dankende Grüße, Udo!
Smoke_Screen
Stammgast
#7 erstellt: 13. Jan 2013, 11:15
Standartmäßig wurde der PL-3F mit dem PC-7MC Tonabnehmer ausgeliefert.
Einem low output MC bei dem der "Nadelträger" ausgetauscht werden kann.
Ich hab das deshalb in Gänsefüßchen geschrieben weil eigentlich wird da
mehr als nur der Nadelträger getauscht. Die Frage ist ob es denn noch
100% in Ordnung ist,denn MC-Vorstufen haben die Tendenz um einiges teurer
zu sein als reine MM-Vorstufen. Und wenn sich dann am Ende heraustellt das
der Tonabnehmer abgenutzt ist... Naja.
In den USA gibts noch eine Quelle für Ersatznadeln. Allerdings ist das kein preiswertes Vergnügen.
Mit dem Cambridge 640p bist du jedenfalls auf der sicheren Seite. Sollte sich
herausstellen das das PC-7MC auf ist wäre ein neues MM-System wohl eh günstiger
würde aber dann nochmal mit 100-150€ zu Buche schlagen.
CarstenO
Inventar
#8 erstellt: 13. Jan 2013, 11:56
Guten Morgen,

ich habe im Zusammenhang mit Tonabnehmern einiges über Anpassung gelernt. Der Cambridge Azur 640 P ist nicht anpassbar. Das ist kein Nachteil, solange die Abschlussbedürfnisse des Tonabnehmers befriedigt sind. Passen der montierte Tonabnehmer und der Azur 640 P zusammen? Klanglich fand ich diesen an verschiedenen Systemen für´s Geld ganz gut.

Grüße, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 13. Jan 2013, 12:02 bearbeitet]
MikeDo
Inventar
#9 erstellt: 13. Jan 2013, 18:53

CarstenO schrieb:
Guten Morgen,

ich habe im Zusammenhang mit Tonabnehmern einiges über Anpassung gelernt. Der Cambridge Azur 640 P ist nicht anpassbar. Das ist kein Nachteil, solange die Abschlussbedürfnisse des Tonabnehmers befriedigt sind. Passen der montierte Tonabnehmer und der Azur 640 P zusammen? Klanglich fand ich diesen an verschiedenen Systemen für´s Geld ganz gut.

Grüße, Carsten


Richtig, wenn der TA an die 100 Ohm Abschlussimpedanz passt wie - sprichtwörtlich - die Faust aufs Auge, spielt er sicherlich ganz gut auf.
Ich hörte bei einem Freund den Azur 640 an einer Cambridge Kombi mit Audio Physic LS. Aus Gründen des harmonischen Aussehens mit den restlichen Geräten entschied er sich auch für den Azur 640.
Angeschlossen war ein Denon DL103R an einen Koshin GST 801 (Kennen wir ja Günther, ne? )
Nun, diese Zusammenstellung passte nicht. Alles wirkte unspektakulär und muffelig, ja geradezu langweilig. Auf Anraten hin besorgte er sich den o.g. Trigon Vanguard II, den ich auch gerne empfehle, weil er anpassbar ist und für das Geld richtig gut ist.
Nach dem Austausch stellte er fest, dass eine genaue Anpassbarkeit unverzichtbar ist.
Das System spielte grandios auf, auch der "Vorhang" war weggezogen. Eine breite Bühne tat sich auf, man konnte die Instrumente richtig gut verorten.
Nun bekommt er nicht genug vom "schwarezen Gold".


Smoke_Screen
Stammgast
#10 erstellt: 13. Jan 2013, 20:04
Denon empfiehlt für die low output MCs im Programm generell eine Eingangs-
impedanz von über 100 Ohm. Bei den Budget-Pioneer MCs liegt die Empfehlung
bei 40-100 Ohm.
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