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Qualitätsunterschiede bei phono- Vorverstärker

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jackson_0815
Stammgast
#1 erstellt: 01. Sep 2013, 10:13
Hallo zusammen,

Hab hier ein pioneer Vsx-922 und das jamo Set S606 stehen. Nun hab ich zum Geburstatg einen project RPM 1.3 bekommen.

Nun benötige ich einen vorverstärker. Ich welcher Preisklasse soll ich mich bei meinen Komponenten umschauen??

Reicht sowas aus:
http://www.amazon.de/gp/aw/d/B00006J4IM/ref=mp_s_a_1_1?qid=1378030272&sr=8-1&pi=AC_SX110_SY165??

Gruß Tanja
Eminenz
Inventar
#2 erstellt: 01. Sep 2013, 10:29
Ein schönes Geschenk

Was für ein Tonabnehmer ist denn auf dem Dreher verbaut?
Holger
Inventar
#3 erstellt: 01. Sep 2013, 10:48
Lyndahl TC-760LC, gibt's für knappe 55 Euro bei Amazon.

Sehr gut und zudem universell, habe selbst einen.
jackson_0815
Stammgast
#4 erstellt: 02. Sep 2013, 20:31
Red irgendwas:)

Danke für den Tipp.

Noch ne frage:
Das phono Kabel zum Vorverstärker sollte ja nur so kurz wie nötig sein. Ist es problematisch wenn das cinch Kabel zwischen Vorverstärker und Receiver 5m lang ist? Würde den Dreher gerne an einer anderen Wand im betrieb nehmen.
8erberg
Inventar
#5 erstellt: 03. Sep 2013, 06:48
Hallo,

die Länge spielt dort kaum eine Rolle. Hatte im Wohnzimmer mal zwischen Computer und Verstärker über 10 mtr. Länge....

Peter
Wolfgang_K.
Inventar
#6 erstellt: 03. Sep 2013, 08:33
[quote] Ist es problematisch wenn das cinch Kabel zwischen Vorverstärker und Receiver 5m lang ist? Würde den Dreher gerne an einer anderen Wand im betrieb nehmen.[/quote

Ich habe selber auch so ein etwas längeres Kabel, das ist nicht problematisch. Würde es aber so verlegen dass es keine rumliegenden Steckernetzteile kreuzt, um eventuelle Einstreuungen zu vermeiden.

Gruß Wolfgang


[Beitrag von Wolfgang_K. am 03. Sep 2013, 08:34 bearbeitet]
good-ear
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 03. Sep 2013, 08:45
Sorry, wenn ich mich nun ins Fett stelle!

Die Kabellänge kann durchaus Einfluß auf den Klang nehmen. Der Innenwiderstand wächst mit der Länge des Kabels.
Folge davon können sein.

* Höhenverlust
* Räumlichkeitsverlust
* höheres Rauschen (durch mögliche Einstrahlungen!)
* Brummen (durch Einstrahlungen)

Es sollte also keine Strippe aus dem Angebot des örtlichen Baumarkts sein sondern schon eine gewisse Verarbeitung haben.
Ich meine nicht die Dinger vom "Kabelpabst" oder mit "Voodoo-Faktor", eben nur gut sollten sie sein!

Auch mal interessant dazu: http://www.hifi-forum.de/viewthread-18-1751.html


[Beitrag von good-ear am 03. Sep 2013, 08:50 bearbeitet]
max130
Stammgast
#8 erstellt: 03. Sep 2013, 11:51

jackson_0815 (Beitrag #4) schrieb:

....
Noch ne frage:
Das phono Kabel zum Vorverstärker sollte ja nur so kurz wie nötig sein. Ist es problematisch wenn das cinch Kabel zwischen Vorverstärker und Receiver 5m lang ist? Würde den Dreher gerne an einer anderen Wand im betrieb nehmen.


Hallo Tanja,

auch ich habe aus dem gleichen Grund wie Du ein 8m langes Kabel zwischen Phonovor- und Verstärker.
Mein Kabel ist ein hochwertiges, gut geschirmtes.

Inzwischen hängt sogar noch ein Vorverstärker dazwischen, damit ich zwischen verschiedenen Quellen (2x Plattenspieler, CD, Tuner) umschalten kann.
Auch das Einschleifen des Vorverstärkers hat den Klang nicht veschlechtert.

EDIT: auch der Hochton und die räumliche Abbildung haben sich nicht verändert oder gar verschlechtert.

Viele Grüsse
Stefan


[Beitrag von max130 am 03. Sep 2013, 11:52 bearbeitet]
good-ear
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 03. Sep 2013, 14:25
Kein Verlust?! Das liegt am guten Kabel!
jackson_0815
Stammgast
#10 erstellt: 03. Sep 2013, 14:53
Welches Kabel würdet ihr denn empfehlen? Preislich wäre unter 30-50euro nicht schlecht!

Lg Tanja
8erberg
Inventar
#11 erstellt: 03. Sep 2013, 15:02
Hallo,

"guten" Kabel?? Sind wir bei Voodoos?

http://www.amazon.de...hkabel/dp/B007JVV2NM

ist was fürs Auge, kann sich sehen lassen.

Peter
max130
Stammgast
#12 erstellt: 03. Sep 2013, 16:21
Servus Tanja,

die dicken Kabel in 5m Stereo gibt es oft in den Elektronikkaufhäusern im Autohifi-Bereich für die Verbindung des Autoradios mit dem Verstärker im Kofferraum. Hab ich schon mal für ca. 10 Euro gesehen, da kann ich mich aber nicht für verbürgen.

Zum Selberlöten nehme ich aber immer dieses von Thomann.

Mein im oberen Post angegebenes 8m Kabel ist ein ViaBlue für über 150€, das hab ich mir zu Weihnachten geschenkt, als ich noch glaubte, Kabel müssen teuer sein.


VG
Stefan
akem
Inventar
#13 erstellt: 04. Sep 2013, 19:16

good-ear (Beitrag #7) schrieb:
Sorry, wenn ich mich nun ins Fett stelle!

Die Kabellänge kann durchaus Einfluß auf den Klang nehmen. Der Innenwiderstand wächst mit der Länge des Kabels.
Folge davon können sein.

* Höhenverlust
* Räumlichkeitsverlust
* höheres Rauschen (durch mögliche Einstrahlungen!)
* Brummen (durch Einstrahlungen)


Ja, Du stehst im Fett...
Der Innenwiderstand eines Cinchkabels ist herzlich egal. Gegenüber dem Eingangswiderstand des Verstärkers ist dieser Widerstand immer noch um mehrere Zehnerpotenzen niedriger. Selbst am Ausgangswiderstand der Signalquelle bleibt ein mehrstelliges Vielfaches hängen. Bei Lautsprecherkabeln sieht das anders aus...

Die Effekte, die Du genannt hast, können ausnahmslos nur dann auftreten, wenn Signalquelle und Verstärkereingang ungeeignet ausgelegt sind. Die Quelle muß einen Ausgangswiderstand von <50 Ohm haben und der Verstärker einen Eingangswiderstand von >40kOhm (die Norm sagt 47kOhm - aber Normen sind im Hifi-Bereich ja Pfui-Bäh und müssen ignoriert werden ).
Und jetzt schau Dir mal die Geräte in der Praxis an... Ein Ausgangswiderstand von <50 Ohm verlangt einen entsprechend strompotenten Ausgangsverstärker - und die kosten ein paar Cent mehr... Der Ausgangswiderstand ist ja nur ein Kurzschlußschutz für den Ausgangsverstärker, mehr nicht. Die Verstärker müssen gewisse EMV-Eigenschaften mitbringen, sonst pfeift und brummt es ständig bei den geringsten äußeren Einflüssen wie z.B. ein Handy daneben. Ein hoher Eingangswiderstand bedingt einen schlechteren EMV-Schutz, weswegen man das Platinenlayout und ggf. die Bauteilauswahl in zusätzlichen Entwicklungsschritten optimieren und wieder absichern. Das kostet Zeit und vor allem Geld - und beides will man sich sparen. Da ist es doch wesentlich einfacher und schneller und billiger, einfach den Eingangswiderstand zu reduzieren... Ich hab schon Markenverstärker erlebt mit gerade mal 5 kOhm Eingangswiderstand. Umgekehrt hab ich schon Signalquellen gesehen mit sagenhaften 10mA Stromlieferfähigkeit bei einem Ausgangswiderstand von 1,5kOhm!!! Daß zwischen solchen Geräten 20 verschiedene Kabel auch 20 verschiedene Übertragungsfunktionen ergeben ist logisch und zwingend. Nur, der entscheidenede Punkt ist: eine KORREKTE Übertragungsfunktion ist in einer solchen Konstellation NICHT MÖGLICH... Und da spielt es auch keinerlei Rolle, wie das Kabel aufgebaut ist, welche Werte es hat, welche Farbe oder welches Preisschild

Gruß
Andreas
good-ear
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 06. Sep 2013, 06:36
Danke Andreas!

Ich wusste ja, was ich damit anrichte!
Die Diskussion war mir wohl bisher zu langweilig!

PS: Bin kein Voodooprister, aber Baumarktstrippe kommt mir eben auch nicht ran!


[Beitrag von good-ear am 06. Sep 2013, 06:38 bearbeitet]
max130
Stammgast
#15 erstellt: 06. Sep 2013, 06:39
Servus,

schade, dass hier wieder mal ein Thread gekapert wurde, um Grundsatzdiskussionen zu führen

VG
Stefan
8erberg
Inventar
#16 erstellt: 06. Sep 2013, 07:09
Hallo,

wieso "Grundsatzdiskussionen"?

Wenn jemand ein schönes Kabel nimmt weil es sichtbar ist oder er auch einfach nur Spaß dran hat ist es OK, aber dieses ewige "klingt besser" ist kein sachliches Argument was auch nur den Hauch von Wahrheit in sich trägt. Punkt.

Peter
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