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ITT HiFi 8015 / neuer Tonabnehmer

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Autor
Beitrag
deadxsoul
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 09. Mrz 2013, 08:53
Hallo Leute.

Ich habe vor gut einem Jahr den Plattenspieler, einen ITT HiFi 8015, meiner Eltern übernommen.
Der Tonabnehmer wurde vor ca. 8 Jahren ausgetauscht. Wie ich gestern erfahren habe sollte man den Tonabnehmer alle 7 Jahre austauschen, da sonst die Platten beschädigt werden (können).

Welches System würde sich für oben genannten Spieler anbieten? Könnt ihr mir da was empfehlen?


Was haltet ihr allgemein von dem 8015?
thom53281
Stammgast
#2 erstellt: 09. Mrz 2013, 09:13
Hallo und willkommen hier im Forum!


deadxsoul (Beitrag #1) schrieb:
Wie ich gestern erfahren habe sollte man den Tonabnehmer alle 7 Jahre austauschen, da sonst die Platten beschädigt werden (können).

Wer erzählt denn so einen Blödsinn. Es kommt bei einem Tonabnehmer fast nur auf die Laufzeit der Nadel an. Nach ca. 600-1000 Spielstunden sollte man eine Diamantnadel austauschen (die genaue maximale Spielzeit hängt von Auflagegewicht, Plattenzustand und vielen kleineren Faktoren ab). Früher hat es Experten gegeben, die mittels eines Nadelmikroskops den Zustand der Nadel beurteilen konnten. Heute gibt es aber nur noch wenige von Ihnen.

Heute kann man eigentlich nur noch nach Gehör die Nadel tauschen, wenn zur Plattenmitte hin verstärkt Verzerrungen auftreten. Das benötigt aber auch ein gutes Gehör und eine einigermaßen gute Anlage. Alternativ eben Spielstunden aufschreiben und im Zweifelsfall tauschen.


Sofern Dein Tonabnehmer tatsächlich schon 600-1000 Spielstunden hat:
Welcher Tonabnehmer ist denn gerade verbaut? Vielleicht gibt es dafür noch Ersatznadeln, dann reicht ein Nadeltausch vollkommen aus. Edit: Sofern ein Nadeltausch möglich ist.


Der ITT ist auf jeden Fall schon ganz ordentlich. Den würde ich auf jeden Fall behalten.


Grüße
Thomas


[Beitrag von thom53281 am 09. Mrz 2013, 09:14 bearbeitet]
deadxsoul
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 09. Mrz 2013, 09:38

Wer erzählt denn so einen Blödsinn.


Ein Freund von mir war vor ein paar Tagen in einem Fachgeschäft und hatte ein ausführliches Gespräch mit einem der Verkäufer. Anscheinend lösen sich mit der Zeit die Weichmacher aus dem System was zu Materialermüdung etc. führt. So zumindest habe ich es verstanden.


Welcher Tonabnehmer ist denn gerade verbaut?


Das weiß ich leider nicht. Ich gehe aber davon aus, dass es sich um den standardmäßig verbauten Tonabnehmer Audio-Technica AT13EaV handelt. Ein Systemwechsel sollte sich also lohnen oder?


Der ITT ist auf jeden Fall schon ganz ordentlich. Den würde ich auf jeden Fall behalten.


Einziges Manko ist, dass die Vollautomatik nicht mehr funktioniert. Aber das ist halb so wild. Der gleiche Verkäufer meinte, das die Halb - bzw. Vollautomatik früher oder später eh den Geist aufgibt. Auch Blödsinn?
deadxsoul
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 09. Mrz 2013, 09:44
IMG_4118

hilft das weiter?

Edit: Welches Auflagegewicht sollte ich eigentlich für den 8015 einstellen? Bin mir nicht 100 % sicher ob ich das richtig eingestellt habe.


[Beitrag von deadxsoul am 09. Mrz 2013, 09:52 bearbeitet]
directdrive
Inventar
#5 erstellt: 09. Mrz 2013, 10:40
Moin,

der ITT Hifi-8015 ist ein solides und schönes Gerät, technisch sehr ordentlich, klingt auch gut. Gebaut wurde der ITT bei Mitsubishi in Japan.

Die Aussagen des Fach-Verkäufers treffen nicht wirklich zu, am Generatorsystem eines Tonabnehmers gibt es eigentlich keinerlei Teile, die hinsichtlich einer Alterung kritisch sind. Lediglich der Nadeleinschub muß regelmäßig ersetzt werden, die Diamantnadel nutzt sich ab und die Gummilagerung des Nadelträgers kann tatsächlich verhärten bzw. ihre Elastizität verändern.

Das an Deinem ITT montierte System ist ein Audio Technica AT-71, ich würde zum Kauf einer neuen Nadel raten und zwar zu einer mit elliptischem Nadelschliff, heisst dann ATN-71E.

Die Automatik eines Plattenspielers geht normalerweise nicht zwangsläufig kaputt, beim ITT trifft dies jedoch leider zu, ist also kein Blödsinn. Die Steuerung erfolgt über ein optisches System, als Lichtquellen dienen hier mehrere Mikro-Glühlämpchen. Diese brennen in der Regel irgendwann durch und die Automatik funktioniert nicht mehr. Auch der Antrieb der Automatik ist nicht ganz unproblematisch, wenn ich mich richtig erinnere, funktioniert der Lift per Motor - zur Kraftübertragung dient hier ein Riemen, der irgendwann ausleiert oder reisst.

Ich habe so einen ITT bereits einmal überholt, ist nicht so ganz ohne. Zur Hilfestellung würde ich die Serviceunterlagen empfehlen, notfalls helfen auch die für bauähnliche Mitsubishimodelle, z.B. von hier: Vinyl Engine

Grüße, Brent
deadxsoul
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 09. Mrz 2013, 10:56
Tausend Dank schon einmal für eure Antworten.

@directdrive Danke für deine sehr hilfreiche Antwort. Stück für Stück lern ich den ITT kennen...


Das an Deinem ITT montierte System ist ein Audio Technica AT-71, ich würde zum Kauf einer neuen Nadel raten und zwar zu einer mit elliptischem Nadelschliff, heisst dann ATN-71E.


Also diesen hier: -KLICK-

Gibt es noch Alternativen zu dem ATN-71E?


Die Automatik eines Plattenspielers geht normalerweise nicht zwangsläufig kaputt, beim ITT trifft dies jedoch leider zu, ist also kein Blödsinn. Die Steuerung erfolgt über ein optisches System, als Lichtquellen dienen hier mehrere Mikro-Glühlämpchen. Diese brennen in der Regel irgendwann durch und die Automatik funktioniert nicht mehr. Auch der Antrieb der Automatik ist nicht ganz unproblematisch, wenn ich mich richtig erinnere, funktioniert der Lift per Motor - zur Kraftübertragung dient hier ein Riemen, der irgendwann ausleiert oder reisst.

Ich habe so einen ITT bereits einmal überholt, ist nicht so ganz ohne. Zur Hilfestellung würde ich die Serviceunterlagen empfehlen, notfalls helfen auch die für bauähnliche Mitsubishimodelle, z.B. von hier:


Wenn ich auf Play drücke und der Spieler eigentlich automatisch den Tonarm zur Platte hinführen sollte rattert es und der Tonarm bleibt in seiner Ausgangsposition.

Man muss halt dann manuell den Arm zur Platte führen. Ist eigentlich kein großer Aufwand und zu verschmerzen. Ich nehme an, dass eine Reparatur nicht zwingend notwendig ist?
directdrive
Inventar
#7 erstellt: 09. Mrz 2013, 11:08

deadxsoul (Beitrag #6) schrieb:

Also diesen hier: -KLICK-

Nun ja, das ist eine Nachbaunadel von einfacherer Qualität, dafür aber sehr günstig. Die momentan verbaute Nadel scheint aber ebenfalls nur ein Nachbau zu sein, eine Verbesserung ist also schon vorstellbar.

Gibt es noch Alternativen zu dem ATN-71E?


Sicher, aber da ist die Auswahl schon ziemlich groß. Budget, Klangvorstellungen & Verstärker begrenzen die Auswahl etwas. Der Tonarm zählt zu den mittelschweren Typen, mechanisch passt da fast alles, was aktuell auf dem Markt ist.



Wenn ich auf Play drücke und der Spieler eigentlich automatisch den Tonarm zur Platte hinführen sollte rattert es und der Tonarm bleibt in seiner Ausgangsposition.

Man muss halt dann manuell den Arm zur Platte führen. Ist eigentlich kein großer Aufwand und zu verschmerzen. Ich nehme an, dass eine Reparatur nicht zwingend notwendig ist?


Funktionieren die Tonarmrückführung und der Lift noch? Falls nicht, dürfte zumindest der Riemen der Automatik hin sein, ansonsten liegt es an der Steuerung - eines oder mehrere der Lämpchen sind durchgebrannt. Notwendig ist eine Reparatur natürlich nicht, wenn Du den Plattenspieler so bedienen kannst.
Felix176
Stammgast
#8 erstellt: 09. Mrz 2013, 11:43
Der ITT sieht soweit ganz solide und ordentlich gemacht aus. Auf die Reparatur der Automatik kann meiner Meinung nach gut und gerne verzichtet werden
Was den Tonabnehmer angeht, so sei am Anfang die Frage gestattet, wie das Budget aussieht und was für Musik du hörst.
Im Bereich bis 100 Euro würde ich das Thakker AT 95he empfehlen.
deadxsoul
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 09. Mrz 2013, 12:04

Funktionieren die Tonarmrückführung und der Lift noch? Falls nicht, dürfte zumindest der Riemen der Automatik hin sein, ansonsten liegt es an der Steuerung - eines oder mehrere der Lämpchen sind durchgebrannt. Notwendig ist eine Reparatur natürlich nicht, wenn Du den Plattenspieler so bedienen kannst.


Die Tonarmrückführung funktioniert ebenfalls nur noch manuell. Auch hier kann man ein Rattern feststellen.
Der Lift funktioniert.

Allerdings stört mich der Defekt nicht wirklich und ich selber werde es sowieso nicht reparieren können. Deshalb verzichte ich vorerst auf eine Reparatur.


Sicher, aber da ist die Auswahl schon ziemlich groß. Budget, Klangvorstellungen & Verstärker begrenzen die Auswahl etwas. Der Tonarm zählt zu den mittelschweren Typen, mechanisch passt da fast alles, was aktuell auf dem Markt ist.



Was den Tonabnehmer angeht, so sei am Anfang die Frage gestattet, wie das Budget aussieht und was für Musik du hörst.
Im Bereich bis 100 Euro würde ich das Thakker AT 95he empfehlen.


In erster Linie soll das System zum Spieler passen. Wie viel Geld macht es beim vorhanden Plattenspieler / Amp überhaupt Sinn auszugeben?

Der Klang sollte natürlich gut sein. Eine Verbesserung sollte dann auch definitv zu hören sein.

Ich verwende derzeit den Vorverstärker PA-506 von Hama. Hatte ihn mir damals als Notlösung gekauft.
Hätte allerdings noch die Möglichkeit den ITT HiFi 8033 Tuner (mit Amp) zu verwenden.

Ich höre hauptsächlich härtere Musik (Richtung Hardcore Punk), allerdings bin ich nicht wirklich auf ein Genre festgelegt.

Edit: Meine restliche Anlage dürfte ziemlich lausig sein. Habe mir vor Jahren als Teenager eine Sharp-"Anlage" gekauft. In dieser Richtung will ich aber noch nicht investieren. Evtl in 1-3 Jahren.


[Beitrag von deadxsoul am 09. Mrz 2013, 12:06 bearbeitet]
Felix176
Stammgast
#10 erstellt: 09. Mrz 2013, 13:20
[quoteIn erster Linie soll das System zum Spieler passen. Wie viel Geld macht es beim vorhanden Plattenspieler / Amp überhaupt Sinn auszugeben?
/quote] Grundsätzlich würde ich angesichts deiner jetzigen Sharp "Anlage" die 50 Euro nicht überschreiten. Der Plattenspieler kann zwar auch mit wesentlich teureren Tonabnehmern umgehen aber das ist erstmal unerheblich.


Ich verwende derzeit den Vorverstärker PA-506 von Hama. Hatte ihn mir damals als Notlösung gekauft.
Hätte allerdings noch die Möglichkeit den ITT HiFi 8033 Tuner (mit Amp) zu verwenden.

Das würde ich an deiner Stelle tun wenn das Ding einen Phono Eingang hat.
deadxsoul
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 09. Mrz 2013, 15:54

Grundsätzlich würde ich angesichts deiner jetzigen Sharp "Anlage" die 50 Euro nicht überschreiten. Der Plattenspieler kann zwar auch mit wesentlich teureren Tonabnehmern umgehen aber das ist erstmal unerheblich.


Zweifelsfrei richtig. Welcher Tonarm in der Preisklasse bis 50 EUR empfiehlt sich da?
Felix176
Stammgast
#12 erstellt: 09. Mrz 2013, 16:15
Ohh bei Tonabnehmer kenne ich mich nicht so aus. Ich würde erstmal ein Shure m92 empfehlen. Gibts hier
Detektordeibel
Inventar
#13 erstellt: 10. Mrz 2013, 06:38

Ich höre hauptsächlich härtere Musik (Richtung Hardcore Punk), allerdings bin ich nicht wirklich auf ein Genre festgelegt.

Edit: Meine restliche Anlage dürfte ziemlich lausig sein. Habe mir vor Jahren als Teenager eine Sharp-"Anlage" gekauft. In dieser Richtung will ich aber noch nicht investieren. Evtl in 1-3 Jahren.


Eine bessere Nadel kann man eigentlich mit jeder Anlage hören. Bei ganz billigen Lautsprechern aber mit Sicherheit nicht mehr alle Feinheiten.


Welcher Tonarm in der Preisklasse bis 50 EUR empfiehlt sich da?


Welcher Tonabnehmer meinst du.... Kauf dir die elliptische Nadel von Cleorec aus dem Link oben, du bekommst für 50€ keinen besseren Tonabnehmer - das Shure M92 musste mit Adapter verbauen, es ist zwar bisschen anders, aber nicht unbedingt besser als das AT 71E.

Wenn mehr ausgeben möchtest dann kannst ne originalnadel kaufen.

http://www.schallpla...N-771-E-Orig-AT.html

Mit beiden Nadeln haste eine Klangsteigerung zum ist-Zustand und das System kann mit den meisten Tonabnehmern bis ca 100€ mithalten. Ein neues AT 110, Goldring Elektra, OM 10 etc. bringt dicht nicht wirklich weiter.

Bevor hier groß was investiert lieber den ITT tuner reaktiveren und erstmal paar gute Lautsprecherboxen dafür kaufen, der bringt - immerhin - 2X70W an 4 Ohm.
Felix176
Stammgast
#14 erstellt: 10. Mrz 2013, 09:51
Das at72e ist kein schlechtes System, ich hatte das selber schon an einem Gerät von mir. Weicher, unaufdringlicher Klang, der gar nicht so schlecht war. Die Original Ersatz Nadel würde ich mir schon gönnen.

Und vielleicht schaust du dich ja demnächst nach neuen Lautsprechern um. Im Gebrauchtmarkt findet man schon für unter 50 euro sehr gute Boxen.
deadxsoul
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 12. Mrz 2013, 19:42
Vielen Dank für alle Antworten bis dahin. Hat mir schon sehr viel weiter geholfen!

Ich werde auf jeden Fall den neuen Tonabnehmer (ATN 72) bestellen und den ITT Tuner reaktivieren.
Boxen wären dann die nächste Überlegung!

Jetzt fragt sich nur, welche Boxen? Was muss ich beachten? Was passt zum ITT Tuner?
Detektordeibel
Inventar
#16 erstellt: 12. Mrz 2013, 20:22
Wie groß ist denn der Raum?

http://www.amazon.de...id=1363115436&sr=8-1

Wenn du die Lautsprecher frei und im Stereodreieck aufstellen kannst (ggf auf Lautsprecherständern) probier es mit denen. Reicht locker für nen Raum bis ca 20m² und die liefern für ihren Preis sehr viel klangqualität. Da haben vergleichbare die das fünffache kosten sollen zu kämpfen gegen.

Ansonsten wird bei Punk und Rock ggf mehr Volumen und Lautstärke gefragt sein, da kannste es auch mit mit Magnat Quantum 603 oder Monitor Supreme 200 probieren. Die 200er bekommste das Paar für 100€ bei Amazon. Die erreichen zwar bei weitem nicht die Feinzeichnung, Präzision etc der Denon (die sich vor allem bei Akustischer Musik Jazz und Klassik rausstehen), aber sie sind größer, billiger und gehen auch laut. Klingt auf jeden Fall um Welten besser als diese Plastiklautsprecher und das fürchterliche Zeug das bei den billigen Kompaktanlagen dabei ist. - Wenn dir die Klangqualität wichtiger ist gönn dir aber ruhig die Denon. Musikgeschmack ändert sich ja auch mit der Zeit manchmal.
Felix176
Stammgast
#17 erstellt: 12. Mrz 2013, 20:23
Bei dem geringen Budget würd ich eher zu Gebrauchtem greifen. Da bekommt man mehr fürs Geld!
Felix176
Stammgast
#18 erstellt: 12. Mrz 2013, 20:27
http://www.ebay.de/i...9f09b7#ht_820wt_1219

Ich persönlich würde diese hier empfehlen. Für die Größe sind das fantastische Lautsprecher. Sehr gutes Bassfundament und sehr feine Höhen! Diese Boxen wurden von ME Geithain entwickelt, das sind Überzeugungstäter in Sachen Lautsprecherbau. Viele Rundfunkanstalten sind mit den Lautsprechern von denen ausgestattet. Gefertigt wurden die BR 25 von RFT, aber lass dich davon nicht abschrecken.
Detektordeibel
Inventar
#19 erstellt: 12. Mrz 2013, 20:48

Da bekommt man mehr fürs Geld!


120€ fürn Paar RFT?

Wenn schon so Uraltlautsprecher dann lieber Canton GLE 50/GLE (Vorgänger der Karatserie) oder so...

Die BR 25 waren vielleicht das beste was die DDR Produktion zu bieten hatte, aber die würde ich am ehesten auf dem Niveau von Monitor Supreme und noch nich ganz Quantum einordnen.
Hochton und Mitten werden die neuen Denon auf jeden Fall weit vor den RFT liegen.
DB
Inventar
#20 erstellt: 12. Mrz 2013, 21:11
Nö.
Es hat schon seinen Grund, daß die BR25 begehrt sind und das hat mit Nostalgie nur ganz untergeordnet zu tun.
Es hat auch seinen Grund, daß die Dinger u.a. in Ü-Wagen als Nahfeldmonitore verwendet wurden.


MfG
DB
Felix176
Stammgast
#21 erstellt: 12. Mrz 2013, 21:28

Detektordeibel (Beitrag #19) schrieb:

Da bekommt man mehr fürs Geld!


120€ fürn Paar RFT?

Wenn schon so Uraltlautsprecher dann lieber Canton GLE 50/GLE (Vorgänger der Karatserie) oder so...

Die BR 25 waren vielleicht das beste was die DDR Produktion zu bieten hatte, aber die würde ich am ehesten auf dem Niveau von Monitor Supreme und noch nich ganz Quantum einordnen.
Hochton und Mitten werden die neuen Denon auf jeden Fall weit vor den RFT liegen.


Dürfte ich dich fragen wo dein Wissen herbeziehst? Hast du sie denn schon live gehört? Ein Kumpel von mir hat die BR 25 und als ich sie neulich bei ihm hören durfte da ist mir erstmal odentlich die Kinnlade runtergeklappt. Ich kenne die Monitor Supreme Serie nicht aber ich denke nicht, dass die mit den BR 25 vergleichbar sind.
Detektordeibel
Inventar
#22 erstellt: 12. Mrz 2013, 22:32

da ist mir erstmal odentlich die Kinnlade runtergeklappt


Dann brauchts dafür scheinbar nich viel.


Das hat mit Nostalgie nur ganz untergeordnet zu tun.


Richtig, das hat vor allem mit Ostalgie zu tun, deswegen auch die lächerlichen Preise dafür weil alles aus dem schönen Tätärä Zauberland heute so wunderbar reizvoll für gewisse Zielgruppen ist.

Mag sein das mit Plastiklautsprechern als Vergleich die RFT ne Offenbarung gewesen wären...

Kumpel hatte die um 2000 rum am Wertstoffhof(!) eingesammelt die konnten aber mit seinen geerbten Canton Quinto nicht mithalten im Direktvergleich... ob er die wieder zurückgebracht hat zum Sperrmüll weiß ich nicht mehr. - Im Nachhinein ärgerts mich das ich den Kram nicht mitgenommen habe, aber was heute nicht alles Höchstpreise in der Bucht erzielt was man früher weggeschmissen hat.
Die Lautsprecher klangen ganz "ok" - wie jede alte Hifi-Box aber das wars schon.

Im Nachhinein verwundert das mich auch überhaupt nicht. Die Lautsprecher stammen beide ca aus derselben Zeit, die Vorstellung das die RFT Teile die trotz knowhow der ingenieure nicht gerade unter Idealbedingungen gefertigt werden mussten gegen die 1500 Westmark konkurrenz wirklich nen Stich machen können. Naja... manche halten ja auch heute noch einen Trabant einem W123 für überlegen.
Die BR 25 wurde übrigens auch im Westen Angeboten für umgerechnet 69€ bzw 140Dm das Paar als Ramschware bei Conrad-Electronic. Bei Ebay zahlen clowns dafür heute halt teils das dreifache.
Aber gut, ich hab meine Grabbeltisch-Vostock Made in CCCP uhren letztes Jahr auch mit gutem Gewinn in der Bucht verkauft.

Im Ernst
Für 40-60€ das paar Jahr ganz ok wenn die Sicken nicht im Eimer sind aber für 100+ was dafür bezahlt wird gibts gebraucht wirklich bessere Lautsprecher.

Ein Hörvergleich der RFT mit den SC-M39 oder aktuellen großen Pianocraft-LS wäre vielleicht sogar interessant, aber wahrscheinlich würd der nur nen Shitstorm auslösen.
Felix176
Stammgast
#23 erstellt: 12. Mrz 2013, 22:45
[quote="Detektordeibel (Beitrag #22)"][quote] da ist mir erstmal odentlich die Kinnlade runtergeklappt[/quote]

[quote] Dann brauchts dafür scheinbar nich viel.
[/quote]
Das würde ich so nicht unbedingt sagen. Ich bin vielleicht erst 15 aber trotzdem ist mein Erfahrungshorizont schon groß genug, einen schlechten Lautsprecher als solchen zu erkennen. Ich habe zuhause Magnat All Ribbon 2 zu stehen - wahrlich keine schlechten Boxen. Trotzdem mussten sie sich im Vergleich knapp den BR 25 geschlagen geben.

Ich wäre froh wenn ich solche Boxen hätte. Nur leider kann ich sie mir als Schüler nicht leisten - deswegen ist es vielleicht gar nicht so schlecht, dass du die hier so runtermachst, vielleicht spricht das ja rum und die Preise sinken.


[Beitrag von Felix176 am 12. Mrz 2013, 22:48 bearbeitet]
DB
Inventar
#24 erstellt: 13. Mrz 2013, 08:06

Detektordeibel (Beitrag #22) schrieb:

Die Lautsprecher klangen ganz "ok" - wie jede alte Hifi-Box aber das wars schon.

Kein Wunder.
Wenn man jahrelang irgendwelches "Hifi"-Zischrumszeugs gehört und sich an das was da herauskommt gewöhnt hat, wird man bei einem Umstieg auf fürs Studio taugliche Lautsprecher (dafür fanden sie ja auch Verwendung) enttäuscht sein.
Da gibt es dann halt keine spektakulären Klangeffekte, so sie nicht auf dem Ausgangsmaterial drauf sind. Es ist einfach eine andere Klasse.

@Felix176:
Laß Dir kein X für ein U vormachen. Die BR25 sind gut, wenn die Sicken in Ordnung gebracht wurden. Unter Sickentod haben merkwürdigerweise die älteren K12, K20, L40, L80 nicht zu leiden.


MfG
DB
deadxsoul
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 17. Mrz 2013, 17:46
Soooo. Den ITT Tuner hab ich jetzt angeschlossen. Funktioniert soweit ohne Probleme. Ich bilde mir sogar ein, dass ich klangtechnisch schon eine Verbesserung höre.

Mit dem Wechsel vom Tonabnehmer habe ich allerdings noch meine Probleme.
Der ATN 72 lässt sich nicht aufstecken.

IMG_4233

Weiter als hier, kann ich den Abnehmer nicht aufstecken.

Hier zum Vergleich das alte System und der ATN 72:

IMG_4236

Wie man auf dem Bild erkennen kann ist die Auskerbung beim alten System um einiges Größer.
Ansonsten fallen mir keine Unterschiede auf.

EDIT: Woran könnte das liegen? Was mach ich falsch? Passt der ATN 72 doch nicht für meinen ITT-Spieler?


[Beitrag von deadxsoul am 17. Mrz 2013, 17:51 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#26 erstellt: 17. Mrz 2013, 18:17
Das ist irre seltsam... Die AT 70/AT 71 Einschübe am Markt haben auch nur das "kleine" Loch.

Und ansonsten ist das ja alles identisch, dein System kann ja gar nix anderes als ein AT7x sein.

Nun... was kann man machen, irgendwie muss es drauf. Also mal probieren bzw. schauen wo es sperrt.
Evtl muss man da mit Schleifpapier oder ner kleinen Feile den Plastikeinschub nachbearbeiten.

Die Auskerbung unten/hinten scheint mir am gelben Einschub ein bischen weiter nach außen zu gehen. Beim braunen ein mm oder so nach innen. kann das sein? evtl hilft nur sanfte Gewalt beim aufstecken.
Hilft nur probieren. Wenns einmal draufsteckt ist drauf.
deadxsoul
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 17. Mrz 2013, 18:50

Evtl muss man da mit Schleifpapier oder ner kleinen Feile den Plastikeinschub nachbearbeiten.


Ehrlich gesagt will ich da jetzt nichts rumschleifen. Dafür schätze ich meine feinmotorischen Fähigkeiten als zu schlecht ein.


evtl hilft nur sanfte Gewalt beim aufstecken.Hilft nur probieren. Wenns einmal draufsteckt ist drauf.


Ich habe schon versucht mit einem gewissen Druck das neue System aufzustecken. Keine Chance.
Das Gelbe lässt sich ja auch ganz einfach auf -und abziehen.


Die Auskerbung unten/hinten scheint mir am gelben Einschub ein bischen weiter nach außen zu gehen. Beim braunen ein mm oder so nach innen. kann das sein? evtl hilft nur sanfte Gewalt beim aufstecken.


Bin mir nicht ganz sicher was du meinst, aber ich erkenne eigentlich keinen Unterschied.

Da hab ich mir meinen ersten Tonabnehmerwechsel einfacher vorgestellt.
Detektordeibel
Inventar
#28 erstellt: 17. Mrz 2013, 18:58
Das ist nur die Nadel ^^ Den Spaß mit neuem Tonabnehmer und Überhang und Kröpfungswinkel sparen wir uns für später noch auf.


Bin mir nicht ganz sicher was du meinst, aber ich erkenne eigentlich keinen Unterschied.

Das gelbe ist bissel "ausgeleierter" bzw voluminöser unten, und das braune ist noch jungfräulich eng...


Ich habe schon versucht mit einem gewissen Druck das neue System aufzustecken

Also hauptsache ist erstmal das der Nadelträger ins Loch vom Systemkorpus bündig kommt. Das es ne Verbindung gibt.

Aber gut, die einzige Alternative zur Anpassung ist die braune Nadel nicht zu nehmen, ist sie wieder zu verpacken und zurückzuschicken. Also gleich nen ganz neuen Tonabnehmer zu organsieren.
8erberg
Inventar
#29 erstellt: 17. Mrz 2013, 19:15
Hallo,

nur am Rande: die achsotollen Lautsprecher BR 25 wurden im Westen von Conrad verramscht - kosteten damals um die 70,- DM.

Für die Kohle waren es gute Dinger, ich hab sie häufig Anfängern mit wenig Kohle empfohlen.

Aber das waren weder Superboxen oder gar "Monitore". Na ja, was für Leute die heute wieder gerne FDJ-Hemden tragen wahrscheinlich.

Peter
deadxsoul
Schaut ab und zu mal vorbei
#30 erstellt: 17. Mrz 2013, 19:15

Das ist nur die Nadel ^^ Den Spaß mit neuem Tonabnehmer und Überhang und Kröpfungswinkel sparen wir uns für später noch auf.


HAHAHA! Wenn ich mich auskennen würde, hätte ich wohl mein Problem nicht im Forum hier vorgetragen.
Langsam finde ich aber einen Einstieg in die Materie. Nicht zuletzt Dank der vielen Antworten hier!


Das gelbe ist bissel "ausgeleierter" bzw voluminöser unten, und das braune ist noch jungfräulich eng...


Wenn das gelbe wirklich ausgeleiert ist, dann muss es ja auch anfangs irgendwie aufgesteckt worden sein.


Aber gut, die einzige Alternative zur Anpassung ist die braune Nadel nicht zu nehmen, ist sie wieder zu verpacken und zurückzuschicken. Also gleich nen ganz neuen Tonabnehmer zu organsieren.


Die Frage ist nur, ob ich das drauf habe...

Ansonsten gibt es wirklich keine anderen Alternativen mehr?
Detektordeibel
Inventar
#31 erstellt: 17. Mrz 2013, 19:47

Wenn das gelbe wirklich ausgeleiert ist, dann muss es ja auch anfangs irgendwie aufgesteckt worden sein.


Die Passform vom Plastik ist halt ne minimal andere... Das ist die ganze Crux. Das ist nicht so wirklich präzisionstechnik. Nimm mal die Headshell vom Tonarm ab und hock dich mit dem Ding unter die Schreibtischlampe. Dann versuch mal rauszufinden wo und warum es beim draufschieben nicht weitergeht.
Schlimmstenfalls ist das Loch hinten am braunen Einsatz zu klein. Entweder man bekommts dann mit anpassen drauf. (also das Plastik was im Weg ist entfernen) oder eben nicht. Dafür braucht keine Mechanikerlehre.

Musst halt ausprobieren obs hinbekommst. Mehr als das der Nadeleinschub kaputt geht kann ja nich passieren.


[Beitrag von Detektordeibel am 17. Mrz 2013, 19:48 bearbeitet]
deadxsoul
Schaut ab und zu mal vorbei
#32 erstellt: 17. Mrz 2013, 19:52

Nimm mal die Headshell vom Tonarm ab und hock dich mit dem Ding unter die Schreibtischlampe.


Kann man die einfach abziehen?


Dann versuch mal rauszufinden wo und warum es beim draufschieben nicht weitergeht.
Schlimmstenfalls ist das Loch hinten am braunen Einsatz zu klein. Entweder man bekommts dann mit anpassen drauf. (also das Plastik was im Weg ist entfernen) oder eben nicht. Dafür braucht keine Mechanikerlehre.


Probiere ich sobald ich etwas Zeit habe aus!


Musst halt ausprobieren obs hinbekommst. Mehr als das der Nadeleinschub kaputt geht kann ja nich passieren.


Naja, dass würde ich trotzdem gerne vermeiden!
Detektordeibel
Inventar
#33 erstellt: 17. Mrz 2013, 20:00

Kann man die einfach abziehen?


Ja, schraube aufmachen. Hier, bissel für neue Erkenntnisse.

http://www.youtube.com/watch?v=ERkJnIiet0c
Albus
Inventar
#34 erstellt: 18. Mrz 2013, 16:22
Tag,

um den Ersatznadeleinschub möglicherweise zu retten: Der Nadeleinschub sollte nicht einfach von vorn her draufgeschoben werden, vielmehr 'draufgeklappt' werden - mit der hinteren Nase zuerst in den Generatorspalt einwinkeln, dann den Einschub aus der schrägen Lage nach vorn draufdrücken.

Freundlich
Albus
deadxsoul
Schaut ab und zu mal vorbei
#35 erstellt: 20. Mrz 2013, 15:37

mit der hinteren Nase zuerst in den Generatorspalt einwinkeln, dann den Einschub aus der schrägen Lage nach vorn draufdrücken.


So hab ich's versucht. Funktioniert trotzdem nicht.
Albus
Inventar
#36 erstellt: 20. Mrz 2013, 18:08
Tag,

der braune Einschub wird auch nicht passen, weil er offensichtlich andere innere Abmessungen hat als der gelbe - wie auch zum Beispiel die abweichend eckigen Miniaturmagnete beim gelben Exemplar. - Steht vorn auf dem Blech des braunen Einschubs irgendetwas oder ist es nur blank?

Steht auf der Oberseite des Tonabnehmers ua die Bezeichnung '...71', dann sollte man eher (statt irgend marginalen Besserungsversuchen) eine originale Ersatznadel kaufen - für eben ein AT 71. Beispiele: http://www.zum-shop....scription=&x=33&y=12
Es sei denn einer wollte einen anderen Tonabnehmer.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 20. Mrz 2013, 18:12 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#37 erstellt: 20. Mrz 2013, 18:37
Kp was da los ist, kann mir höchstens vorstellen das es sich bei dem Korpus hier grundsätzlich um irgendeinen Billignachbau handelt oder so...

Anderer Versuch mit ner sphärischen ist hier kaum lohnenswert, was die gelbe nadel kostet bekommt man den "nachfolger" AT91 mit neuer Nadel als kompletten Tonabnehmer schon.

Halt, moment mal...

http://www.ebay.de/i...&hash=item4ac29b9b3a

Preis passt! Korpus auch dabei, Kaufen!

Braune Nadel zurückschicken, oder als Reserve aufbewahren wenn sie auf das grüne passt.
deadxsoul
Schaut ab und zu mal vorbei
#38 erstellt: 20. Mrz 2013, 20:12
Wie leicht oder schwer lässt sich der Tonabnehmer austauschen?

Edit: Hätte ich mit dem neuen Tonabnehmer eine hörbare Verbesserung?


[Beitrag von deadxsoul am 20. Mrz 2013, 20:15 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#39 erstellt: 20. Mrz 2013, 20:36

Hätte ich mit dem neuen Tonabnehmer eine hörbare Verbesserung?


Zu jetzt? Ja... siehe oben.


Wie leicht oder schwer lässt sich der Tonabnehmer austauschen?


Siehe den Youtube link oben. Im Prinzip musst nur alten abschrauben, neuen dranschrauben und auf dasselbe Überhangmaß ausrichten.

Also Nadelspitze bis hinter 52mm. (Überhang ITT ist wie beim 1210er 14mm)

http://bilder.hifi-f...-ueberhang_11934.jpg
deadxsoul
Schaut ab und zu mal vorbei
#40 erstellt: 20. Mrz 2013, 21:08
Ist gekauft! Ich hoffe ich kriege das hin.
Mit dem Zurückschicken der Braunen warte ich noch ab!
deadxsoul
Schaut ab und zu mal vorbei
#41 erstellt: 22. Mrz 2013, 09:58
Welches Auflagegewicht bzw. welchen Anti-Skating-Wert muss ich für den Audio Technica AT-71E einstellen? Hab im Netz leider keine festen Werte gefunden.

Derzeit habe ich beides auf 1,75 eingestellt.
Albus
Inventar
#42 erstellt: 22. Mrz 2013, 13:28
Tag,

der Zulässigkeitsbereich ist nach Cartridge Database 1,5-2,0 g; ich ginge bei einem robusten Abtaster wie der 71E auf 2,0 g. Das AS dann im bloßen Skalendatum etwas darunter, 1,75 sollte passend sein, es ist immer ein Kompromiss (Skatingkraft variiert über den Abspielbereich, beginnt außen höher, vermindert sich zur Mitte hin, steigt dann nach innen wieder an, aber nicht so hoch wie der Beginn außen). AS wird typisch zu hoch eingestellt, so dann eher nicht.

Freundlich
Albus
deadxsoul
Schaut ab und zu mal vorbei
#43 erstellt: 22. Mrz 2013, 13:48
Danke!
Detektordeibel
Inventar
#44 erstellt: 22. Mrz 2013, 18:56
Wenn die Nadel neu ist die ersten paar Stunden ruhig auf 2g einlaufen lassen, das sich der Gummi wo die Nadel drin aufgehängt ist dran gewöhnt beansprucht zu werden. Ist wie mit neuen Autoreifen. ^^

Man bildet sich ein es klingt danach besser.
deadxsoul
Schaut ab und zu mal vorbei
#45 erstellt: 26. Mrz 2013, 10:13

Siehe den Youtube link oben. Im Prinzip musst nur alten abschrauben, neuen dranschrauben und auf dasselbe Überhangmaß ausrichten.

Also Nadelspitze bis hinter 52mm. (Überhang ITT ist wie beim 1210er 14mm)



Ich müsste mich schon sehr täuschen, aber ich glaube nicht, dass der Überhang zuvor 52 mm betragen hat. Realistisch waren das ungefähr 49 mm.

Soll ich trotzdem auf 52 mm erhöhen?
deadxsoul
Schaut ab und zu mal vorbei
#46 erstellt: 26. Mrz 2013, 10:32
IMG_4318
Albus
Inventar
#47 erstellt: 26. Mrz 2013, 11:00
Tag,

die 52 mm (der Technics-Modellserien) sind höchstwahrscheinlich nicht passend; übliche Modi liegen im Bereich 49-52 mm, wobei ein japanischer Standard bei 50,8 mm (exakt zwei Zoll) steht. Viele japanische Headshells hatten auf der Seite des Fingerbügels eine Markierung für den sogenannten Stylus Point, der die Position der Abtastnadel unter Auflagekraft markierte. Und diese Headshell?

Da nun die originalen ITT-Daten (227 mm effektive Länge, Achsabstand 213 mm, Überhang 14 mm, Kröpfung 22°) nicht den Technics-Geometriedaten entsprechen, dazu als gegeben genommen, aber eine unsinnige Geometrie ergeben, schlage ich nach Simulation (Ort: Vinylengine) vor, mit 50-51 mm zu beginnen. Ich wählte den EIAJ-Standard = 50,8 mm einschließlich Zwischengummi hinten an der Headshell. Der Überhang sollte ruhig mit 15 mm gesetzt werden, dass ergibt dann einen ordentlichen Verlauf des horizontalen Spurwinkelfehlers (also: effektive Länge dann 228 mm, Achsabstand 213 mm, Überhang 15 mm, Kröpfung 21,9° - die Minimalabweichung gegen 22° fällt unter die praktische Toleranz).
Kurz: Zunächst auf 50 mm als sogenannten Stylus Point einstellen.

Freundlich
Albus

Zusatz: Soll es aber endlich doch noch auf 'Präzision' mittels Einstellschablone hinauslaufen, dann findet man hier reichlich Material und Anleitung: http://www.vono.ch/akustik/ersteHilfe/plattenspieler/
A.


[Beitrag von Albus am 26. Mrz 2013, 11:47 bearbeitet]
deadxsoul
Schaut ab und zu mal vorbei
#48 erstellt: 26. Mrz 2013, 11:18
Danke Albus für deine Antwort.



die 52 mm (der Technics-Modellserien) sind höchstwahrscheinlich nicht passend; übliche Modi liegen im Bereich 49-52 mm, wobei ein japanischer Standard bei 50,8 mm (exakt zwei Zoll) steht.


Gut, dann werde ich nochmal verkürzen!


Viele japanische Headshells hatten auf der Seite des Fingerbügels eine Markierung für den sogenannten Stylus Point, der die Position der Abtastnadel unter Auflagekraft markierte. Und diese Headshell?


Nein, leider nicht.


Der Überhang sollte ruhig mit 15 mm gesetzt werden, dass ergibt dann einen ordentlichen Verlauf des horizontalen Spurwinkelfehlers (also: effektive Länge dann 228 mm, Achsabstand 203 mm, Überhang 15 mm, Kröpfung 21,9° - die Minimalabweichung gegen 22° fällt unter die praktische Toleranz).


Wo befindet sich der Überhang?
Albus
Inventar
#49 erstellt: 26. Mrz 2013, 11:30
Tag erneut,

der Überhang genannte Abschnitt ist in den 49-52 mm, besser wie gesagt 50-51 mm, als vorderster Teil enthalten, zunächst muss diese Größe nicht weiter allein für sich betrachtet werden.

Um den sogenannten Überhang überragt die Abtastnadel die Tellerachse dann (hängt über), wenn der Arm eingeschwenkt und auf die Tellerachse gelegt ist. Manche Plattenspieler haben als Zubehör eine über die Tellerachse zu legende markierte Scheibe oder den Single-Puck mit einer Markierung des Stylus Point versehen.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 26. Mrz 2013, 11:32 bearbeitet]
deadxsoul
Schaut ab und zu mal vorbei
#50 erstellt: 26. Mrz 2013, 12:17
Habe jetzt das Auflagegewicht wie hier beschrieben eingestellt.

Zitat:

"Stellt man die Auflagekraft zum ersten Mal ein, sollte man erstmal die Nullstellung überprüfen! Dazu stellt man erstmal das Antiskating auf Null. Anschließend dreht man das Gegengewicht hinten am Tonarm auf Null. Der Tonarm sollte nun frei über den Plattenteller schweben und in jeder Stellung verbleiben, also ausbalanciert (schwerelos) sein. Ist das nicht der Fall, dreht man am Gegengewicht: Ist der Tonarm vorne zu schwer muß das Gewicht weiter nach hinten, ist er vorne zu leicht, muß das Gewicht weiter nach vorne. Ist der Tonarm ausbalanciert, hält man das Gegengewicht fest und dreht die Scheibe mit den Werten für die Auflagekraft auf Null. Danach dreht man das gesamte Gegengewicht, bis der gewünschte Wert für die Auflagekraft erreicht ist!

Als Standardwert hat sich für viele Tonabnehmer ein Wert von 1,5 bis 1,75 g bewährt. Wer es ganz genau machen will, sollte die Auflagekraft mit einer sogenannten Tonarmwaage, die es im Fachhandel gibt, überprüfen! "


Das hat alles soweit funktioniert. Der Tonarm schwebt parallel zum Plattenteller und bewegt sich nicht.

Danach habe ich versucht das Anti-Skating einzustellen.

"Die genaue Einstellung des Antiskating hängt von mehreren Dingen ab, z. B. von der eingestellten Auflagekraft und der Schliff-Form der Abtastnadel. Bei einer Nadel mit konischer Verrundung wird das Antiskating in etwa so hoch wie die Auflagekraft eingestellt. Bei einer Nadel mit elliptischer Verrundung ist die richtige Einstellung des Antiskating meist etwas höher."

Sobald ich das Anti-Skating auf 1,75 stelle geht der Tonarm zurück in seine Ausgangsposition. Dabei bewegt der Tonarm sich schon bei kleinenren AS-Werten zurück.

Wie erreiche ich, dass der Tonarm weiter in der Schwebe verharrt wenn ich das AS einstelle?
Albus
Inventar
#51 erstellt: 26. Mrz 2013, 13:40
Tag erneut,

unmissverständlich:
1. Arm ausbalancieren.
2. Auflagekraft einstellen.
3. Antiskatingkraft einstellen.
Auf das Ausbalancieren des Armes folgt die Einstellung der Auflagekraft, ich empfehle erneut 2,0 g, erst jetzt stellt man die eingeschätze Antiskatingkraft ein, ich empfehle zunächst die AS-Skalenposition 1,75, nicht höher.

Anmerkung: Ein Tonarm unter Auflagekraft schwebt nicht mehr, darf nicht mehr schweben, sondern sinkt nach unten - ist klar soweit. - Ist die AK eingestellt, die ASK eingestellt und diese zieht bereits bei geringen AS-Skalenwerten den Arm aus der Schwenkposition heraus, gar ganz zurück, dann ist die AS-Einrichtung wahrscheinlich defekt oder verfehlt. Es sollte dann ein entschieden niedrigerer Skalenwert eingestellt werden, etwa auf den halben Wert der AK als Orientierung: hier dann auf AS-Skala 1,0 gehen. Zieht auch diese Einstellung den Arm (mit AK) aus der Position, dann noch weiter herunter mit dem Skalenwert.

Bei einem Tonarm mit eingestellter Auflagekraft wird eine passend gewählte Antiskatingkraft den Arm nicht oder nur minimal in die Richtung der Liftbank-/Ausgangsposition zurück bewegen. Es gibt leider Fälle von Antiskatingkraft-Einrichtungen, deren Nullposition ist nicht gänzlich frei von der Zugkraft nach außen. In solchen Fällen bewegt sich ein frei gegebener Arm, etwa im Absenken (ohne Liftbankberührung) um vielleicht einen Millimeter oder zwei nach außen, die Einlaufrille wird nicht genau getroffen. Da muss man aufmerksam sein.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 26. Mrz 2013, 13:46 bearbeitet]
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