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Thorens TD 145MK2 justierung mit neuem System

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Tony-Montana
Inventar
#1 erstellt: 04. Apr 2013, 15:04
Guten Tag zusammen,


über die Suchfunktion hatte ich leider kein Erfolg und muss leider einen weiteren Thread eröffnen mit ein paar "Newbie-Fragen", man möge mir verzeihen



Um erste Schritte für die analoge Wiedergabe zu gehen habe ich mir einen Thorens TD 145MK2 gekauft und dazu ein AT95 System, nicht das beste und auch nicht das teuerste, allerdings für den Einstieg ausreichend.

Das System habe ich nun verbaut, Gewicht am Tonarm bzw. die Skala auf "0" gestellt und den Tonarm ausgerichtet auf Höhe des Plattentellers, eine Waage habe ich leider nicht. Anschließend laut Datenblatt die Auflagerkraft eingestellt, derzeit sind es 2,0 Gramm. Antiskating entsprechend eingestellt.

Vor dem starten habe ich nun die Nadel noch Senkrecht zum Plattenteller eingestellt, leider nur nach Auge...eine Lehre wäre da sicherlich hilfreich.

Nach der Inbetriebnahme läuft es anscheinend, allerdings finde ich den Bass etwas zurückhaltend im Vergleich zur CD-Wiedergabe. Habe nun etwas falsch eingestellt, oder kann es an der Phonostufe des Onkyo TX-NR 818 liegen, welche sicher nicht die beste ist ?

Ansonsten ist mir im Betrieb noch aufgefallen das die Nadel ganz leicht am schaben ist, ist das normal oder ein Einstellungsfehler von mir? Es ist gleichbleibend und auch nur zu hören wenn ich direkt mein Ohr ran halte.


Ich würde mich freue, wenn mir jemand mit einem kurzen Rat zur Seite steht
Albus
Inventar
#2 erstellt: 04. Apr 2013, 15:34
Tag,

vor der Nullstellung mit nachfolgender AK-Einstellung hattest du den Arm ausbalanciert, d.i. in die frei schwebende Waagerechte gebracht?! Nicht wahr? Dann sollte es insoweit korrekt erfolgt sein.
Wenn unmittelbar über der durchlaufenden Platte etwas in der Art eines Musik'geräusches' zu hören ist, was du als ein Schaben wohl bemerktest, dann sind das hörbare unbedämpfte Vibrationen (oder Resonanzen) von Tonabnehmer und Tonarmrohr, und dazu in Ordnung. Es gibt kaum Gerätschaften ohne derartige Vibrationsreste. Oder ist das Schaben mit den Ohren an den LS zu hören, dann handelte es sich sicherlich um das sog. Laufgeräusch der Abtastnadel in der Plattenrille, die Ursachen sind in dem Zustand der Plattenoberfläche (Mikrorauigkeit) und der mehr oder weniger perfekten Politur der Schliffflächen der Abtastspitze hauptsächlich zu erwarten.
Und: Die moderate Bassregion gehört zu den Wiedergabeeigenschaften des AT95E.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 04. Apr 2013, 15:39 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#3 erstellt: 04. Apr 2013, 15:48
Man kann's schon recht passabel mit Ohr und Auge einstellen. Ich habe das früher auch immer so gehandhabt.

1. So gut als möglich mit dem Regelwerk des Plattenspielers einstellen, dann

2. von der Seite schauen, wie die Nadel in die Rille sinkt und das das Trägerröhrchen nicht zu sehr hochbiegt

3. Von exakt vorne schauen, ob die Nadel beim Einsenken in die Rille nicht zu einer Seite zieht. Beim ersten und letzten Titel schauen.

4. hören ob die Platte innen so gut klingt wie aussen und ob der Stereoeffekt auf links und rechts gleich verteilt ist.

Mehr fällt mir gerade auch nicht ein.

Frohes Hören

Gruß. Olaf
Tony-Montana
Inventar
#4 erstellt: 04. Apr 2013, 15:52
Hi Männers,


danke für eure Antworten. Nach eurer Einschätzung zu folge, habe ich alles richtig gemacht und kann so weiter hören.

Das "schabende" Geräusch sind dann wohl Resonanzen, gut zu wissen.
Instrumente, Bass, Stimmen etc. kommen alle ohne Verzerrung und auch auf jedem Kanal gleich.

Demnach muss ich wohl daraus schließen das es in Zukunft kein AT95 mehr wird
Pilotcutter
Administrator
#5 erstellt: 04. Apr 2013, 16:01
Es hat hier schon "schabende" Geräusche gegeben - deshalb schrieb ich's in Punkt 2 - da hatten welche das Trägerrörchen derart verbogen oder den Tonarm so niedrig, dass das Systemgehäuse auf der Platte "schabte". Alles schon vorgekommen.

Da fällt mir ein, während des Spielbetriebs nochmal schauen ob der Tonarm der Länge nach parallel zur Platte, also im augenscheinlich rechten Winkel steht.

Gruß. Olaf
Tony-Montana
Inventar
#6 erstellt: 04. Apr 2013, 16:08
Also die Nadel zieht nicht seitlich weg, das kann ich schonmal bestätigen. Allerdings biegt sich die Nadelaufnahme etwas, aber ob das noch im Rahmen liegt ?!


100% im rechten Winkel steht er nicht, aber das lässt sich bei der Ausrichtung doch kaum ändern, oder?
volvo740tius
Inventar
#7 erstellt: 04. Apr 2013, 16:13
Hallo,


AT95 System, nicht das beste und auch nicht das teuerste, allerdings für den Einstieg ausreichend.


du hast es im Eingangs-Post selbst erwähnt. Für die ersten "Versuche" ist es völlig ausreichend. Besser und teurer geht jederzeit.

Gruß Thomas
akem
Inventar
#8 erstellt: 04. Apr 2013, 16:14
Daß der Nadelträger beim Aufsetzen etwas nachgibt ist normal. Mehr als ein mm darf das aber nicht sein. Wenn das System richtig in die Knie geht ist was faul...

Gruß
Andreas
Tony-Montana
Inventar
#9 erstellt: 04. Apr 2013, 16:17

volvo740tius (Beitrag #7) schrieb:
Hallo,


AT95 System, nicht das beste und auch nicht das teuerste, allerdings für den Einstieg ausreichend.


du hast es im Eingangs-Post selbst erwähnt. Für die ersten "Versuche" ist es völlig ausreichend. Besser und teurer geht jederzeit.

Gruß Thomas



Du hast natürlich recht,meine Erwartungen waren wohl zu hoch


@akem

Nein, soviel ist es nicht!

Wenn dem so wäre, hätte ich wahrscheinlich die Auflagerkraft falsch eingestellt, oder kann das auch eine andere Ursache haben?
Pilotcutter
Administrator
#10 erstellt: 04. Apr 2013, 16:23
Es ist kein Fehler, wenn der Tonarm hinten etwas tiefer/höher ist als vorne. Manche experimentieren auch mit eben diesem Winkel. Es wird gesagt, dass wenn man den Arm am Drehpunkt höher stellt, also der Arm sich etwas in Richtung Tonabnehmer neigt, die Basswiedergabe abnimmt und der Hochton zunimmt und wenn die Armbasis gesenkt wird, also der Arm ansteigend über die Platte läuft, die Basswiedergabe zunimmt.


[Beitrag von Pilotcutter am 04. Apr 2013, 16:24 bearbeitet]
Tony-Montana
Inventar
#11 erstellt: 04. Apr 2013, 16:32
Danke für die ganzen Ratschläge, habt mir super geholfen!
Tony-Montana
Inventar
#12 erstellt: 09. Apr 2013, 16:37
Muss mich nochmal melden :-)

Es ist mir erst heute aufgefallen, aber der Thorens läuft anscheinend etwas zu schnell, liegt das an meiner Justierung oder welche Ursache kann sowas haben?
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 10. Apr 2013, 07:35
Hallo!

Es ist nicht möglich mit einer Tonabnehmer-Systemjustage die Drehgeschwindigkeit des Plattentellers zu verändern, -wie sollte so etwas auch gehen-? Der Plattenteller des TD-145 MKII wird von einem Syncronmotor über einen Transmissionsriemen angetrieben, um die Geschwindigkeit hier hörbar zu beeinflussen ware eine Veränderubg der Netzfrequenz, eine veränderung des Aussendurchmessers des Motorpulleys oder des Aussendurchmessers des Innentellers notwendig.

Thorens hat dieses Modell allerdings von Hause aus mit einer geringfügig (nicht hörbaren) höheren Drehzahl gefertigt um Bremseffekte durch einem Mitlaufbesen zu kompensieren, -aber das dürfte dir kaum aufgefallen sein-.

Hat der Plattenspieler hingehen keine höhere Geschwindigkeit sondern einen Leiereffekt wäre es Möglich das die Motorachse verbogen ist, -das ist mir schon bei einigen der alten Blech-Thorense begegnet.

An sich ist dieser Schaden nur durch einen Motortausch zu beheben, aber mit viel Glück bekommt man die Achse wieder einigermaßen gerade und das durch die Fehlstellung der Achse hervorgerufene "Leiern" wird in einen (fast) unhörbaren Bereich gedrückt. Allerdings ist der Plattenspieler von HiFi dann denkbar weit entfernt.

MFG Günther
Tony-Montana
Inventar
#14 erstellt: 10. Apr 2013, 07:45
Hi Günther,


den verbogenen Motor kann ich eigentlich ausschließen, da der Thorens am Anfang ohne diese Mängel lief. Nachdem ich das System aber nochmal nachjustiert habe trat dann der Fehler auf.

Ich werde heute Abend noch mal die Sache angehen und genau hinhören.
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 10. Apr 2013, 08:39
Hallo!

Der 145 MK II hat einen Single-Puck der gleichzeitig eine Strobe-Scheibe darstellt, hiermit sollte es eigentlich möglich sein die Geschwindigkeit zu bestimmen sofern noch eine echte Glühlampe im Haus ist.

Ansonsten kannst du noch die Führung des Transmissionsriemens überprüfen, unter umständen hat sich hier erwas an der Kralle für die Drehzahleinstellung verhakt aber das ist extrem unwahrscheinlich.

MFG Günther
Tony-Montana
Inventar
#16 erstellt: 10. Apr 2013, 08:52
Eine Glühlampe? Da wird es schwierig


Werde heute Abend zu Feierabend die Sache mal angehen und auch verschiedene Platten hören um zu sehen ob der Fehler weiterhin besteht.
Albus
Inventar
#17 erstellt: 10. Apr 2013, 09:39
Tag,

die Beobachtung des "etwas zu schnell" - darf ich dazu fragen, wie du, wie denn stutzig geworden, es ohne Hilfsmittel bemerkt hattest? Stoppuhr? 60 Sekunden die Umdrehungen, 33 oder 45, auch beides, mitgezählt? - An der Justage selbst ja eben nicht, aber an der "etwas veränderten", deutlicheren 'Tonhelligkeit'? Das kann sehr gut ein Effekt der Justage sein.

Aber, mal sehen.

Freundlich
Albus
Tony-Montana
Inventar
#18 erstellt: 10. Apr 2013, 11:22
Hallo Albus,


als Vergleich diente ein Album was ich bereits schon hoch und runter gehört habe und als CD, sowie als LP hier liegen haben. Bei der LP Wiedergabe ist es mir dann aufgefallen, dass diese etwas schneller spielt.
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