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THORENS Phonograph SE Inbetriebnahme

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clockwise1
Neuling
#1 erstellt: 02. Jun 2013, 15:51
Liebe HiFi Gemeinde,

ich bin ein absoluter Neuling und Anfänger in Sachen Plattenspieler. Ich höre sehr viel Rap und HipHop-Musik, ein Genre in dem Vinyl immer eine wichtige Stellung hatte. Aufgrund des "wärmeren" Klangs von alten, auf Soul-Sample basierten HipHop Beats möchte ich auch privat Schallplatten hören und wenn möglich eine eigene Sammlung aufbauen.

Falls mein Anliegen schon in ähnlicher Weise diskutiert wurde, möchte ich mich für die Öffnung dieses neuen Themas im Vorfeld entschuldigen, ich konnte aber keinen Beitrag finden, der alle meine Fragen beantwortet.

Ich habe mir den oben genannten Plattenspieler (Thorens Phonograph SE) spontan gebraucht zugelegt, und möchte diesen nun verwenden.

Bevor ich hier lang und breit mein gesammeltes Halbwissen zum Besten gebe, hier meine Frage:

Kann ich diesen Plattenspieler mit einem eher billigen Vorverstärker wie diesem Hama Phono Vorverstärker an ein kleines Lautsprechersystem von Philips (Subwoofer und zwei kleine Boxen, in etwas so etwas: Link) anschließen, oder benötige ich zwingend einen Vollverstärker?

Mir geht es erstmal darum, ob dies technisch grundsätzlich möglich ist, dass der Klang einer solchen Konstruktion für echte Vinyl-Profis sicher unbefriedigend wäre, ist mir klar. Ich konnte leider nicht herausfinden, um welches Tonabnehmersystem (mm/mc) es sich handelt, da ich - wie bereits gesagt - Null Ahnung habe. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen und mir in Laien-kompatibler Sprache erklären, was ich tuen sollte. Beim Durchstöbern der Beiträge erschienen mir die Mitglieder dieses Forums jedoch als sehr hilfsbereit.

Vielen Dank im Voraus, clockwise1
deepimpact
Stammgast
#2 erstellt: 02. Jun 2013, 16:11
Hallo und herzlich willkommen hier erst einmal

Schön das sich immer wieder neue Schallplatten - Fans die sie am Leben halten.

Zu deiner Frage: Den hama Vorverstärker hatte ich auch eine Zeit lang, meiner Meinung nach eines der besten hama-Geräte. Eine solide aufgebaute Vorstufe, auch wenn es die unterste Einstiegsstufe markiert. Alles biligere ist wirklich Müll. Man mag es kaum glauben, aber sogar das Gehäuse ist aus 'Metall'.
Anschließen an deine Phillips kannst du sie freilich, meine lief damals noch an einer Logitech ähnlicher bauart.
Der hama kann nur MM's verarbeiten, MC's brauchen eine höhere Verstärkung und andere Entzerrung. Jetzt musst du herausfinden, welches dein System ist. (Ist ein Name aufgedruckt? Wenn du die Nadel abmachen kannst, ohne das ganze System abschrauben zu müssen, ist es aber zu 99% ein MM. Ob es überhaupt MC's mit Wechselnadel gibt hab ich bisher nur als Gerücht gehört
Ist es aber ein komplett in Kunststoff eingegossenes Teil, dann sollte es ein MC sein.

Theoretisch kannst du das Risiko eingehen und dir den hama bestellen und anschließen. Klingt es sehr sehr leise und dumpf ohne Bass, dann hast du ein MC System. Dank Rückgaberecht aber eigentlich Risikofrei
akem
Inventar
#3 erstellt: 02. Jun 2013, 16:44
Was ist denn das für ein Dreher? Ich kann unter der Bezeichnung Phonograph SE nichts finden.
Zur Erkennung des Tonabnehmers hat mein Vorredner schon das wesentliche gesagt. Es gibt aber auch Zwitter-Systeme, die eigentlich ein MC sind, aber dennoch an einen MM-Eingang gehören. Daher wären ein paar Fotos des Drehers und v.a. des Tonabnehmers ganz hilfreich.

Gruß
Andreas
kölsche_jung
Inventar
#4 erstellt: 02. Jun 2013, 16:49

akem (Beitrag #3) schrieb:
Was ist denn das für ein Dreher? ...

ich glaub ein 146er
deepimpact
Stammgast
#5 erstellt: 02. Jun 2013, 17:25
Es ist ein TD-146, der wurde damals für die Schauland Elektronikkette hergestellt und ist optisch für Thorens sehr ungewöhnlich und schlicht.
Bilder im 2. Beitrag von oben

Das mit den High Output MC's hatte ich ganz vergessen....aber das kommt erst, wenn man weiß, was es denn für eines ist.
clockwise1
Neuling
#6 erstellt: 02. Jun 2013, 18:05
Vielen Dank für eure Antworten! Gut zu wissen dass die Konstruktion so theoretisch funktionieren sollte. Bilder kann ich leider erst Dienstag liefern, ich habe aber sogar noch die Original Bedienungsanleitung, es handelt sich um den Tonarm TP 11 Mk III. Vielleicht könnt ihr damit etwas anfangen, ansonsten stelle ich die Bilder übermorgen hier rein. Gibt es einen anderen Vorverstärker, der besseren Klang erzielt und auch nicht so wahnsinnig teuer wäre?
deepimpact
Stammgast
#7 erstellt: 02. Jun 2013, 18:11
Tonarm ist nicht das selbe wie Tonabnehmer
Der Abnehmer ist das Teil ganz vorne dran, da wo wie Nadel dran sitzt. Und da der auswechselbar ist, steht dass eigentlich nicht in der Betriebsanleitung. Viele wurden gänzlich ohne Tonabnehmer verkauft und man hat beim Kauf vom Verkäufer das Wunschmodell montiert bekommen.

Beim besseren Vorverstärker muss ich die selbe Frage stellen wie immer. Wie viel willst du denn ausgeben? Allerdings macht der Tonabnehmer mehr aus und die Boxen erst recht. Wenn du wirklich einen guten Vorverstärker willst, der bezahlbar bleibt, dann kauf lieber einen gebrauchten Verstärker und Boxen. Meiner Meinung nach erhält man da mehr fürs Geld und wenn du aufrüsten willst, muss das eh irgendwann her.


[Beitrag von deepimpact am 02. Jun 2013, 18:16 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#8 erstellt: 02. Jun 2013, 21:16
Der Hersteller SATIN baute damals MC-Systeme mit austauschbarem Nadeleinschub. Siehe Vinylengine.

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 02. Jun 2013, 21:33
Hallo!

Jepp der verbaute Tonarm ist der TP-11/III mit 7,5 Gramm eff. bewegter Masse. Der Tonarm ist somit nur für Systeme geeignet die entweder eine hohe Nadelnachgiebigkeit aufweisen oder die einen sehr schweren Korpus haben, -allerdings erhebt sich da die Frage ob man das Korpusgewicht noch mit dem vorhandenem Gegengewicht austarieren kann.

Wahrscheinlich ist der alte Thorens mit einem MM-System bestückt, -seinerzeit oft ein System von Shure oder von Ortofon-, ein MC-System halte ich eher für unwahrscheinlich, also kannst du den kleinen Hama-Entzerrer eigentlich verwenden, -allerdings solltest du dich vorher informieren was genau da für ein System unter den Tonarm geschraubt ist-, möglicherweise brauchst du da ohnehin ein Ersatzsystem oder zumindestens eine Ersatznadel.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 02. Jun 2013, 21:33 bearbeitet]
mwrichter
Stammgast
#10 erstellt: 05. Jun 2013, 18:47
Es gibt noch eine Variante mehr und zwar den Thorens Phonograph S

Beste Grüße

Matthias
clockwise1
Neuling
#11 erstellt: 06. Jun 2013, 17:09
Vielen Dank für alle weiteren Hinweise, ich poste hier trotzdem noch ein Foto des Tonabnehmers, nur für den Falle, dass ihr noch weitere hilfreiche Tipps habt.
Ansonsten werde ich es dann mit dem Hama Entzerrer versuchen, und dann lieber in bessere Boxen investieren wenn ich das Geld dafür habe.BILD0437
akem
Inventar
#12 erstellt: 07. Jun 2013, 07:01
Das ist ein Grado. Ich weiß aber nicht, welches Modell, da die alle ziemlich gleich aussehen. Zumindest von der Seite. Täuscht das auf dem Bild oder ist das Plastik wirklich blau? Normal ist das nämlich schwarz und wenn es blau ist, sagt das bestimmt jemandem was... Dann kann es nicht allzuviele Systeme geben, die dafür in Frage kommen.

Gruß
Andreas
volvo740tius
Inventar
#13 erstellt: 07. Jun 2013, 09:45
Hallo,

das könnte ein Grado FCE +1 sein.Die waren blau. Vermutlich ein Vorläufer der Prestige Serie und verwandt mit dem Green.

Gruß Thomas
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 07. Jun 2013, 15:07
Hallo!

Auf jeden Fall passen da die Nadeln der Prestige-Serie, vor einigen Jahren ist mir das Modell bei einem Plattenspieler eines Bekannten den ich ihm wieder fitgemacht habe untergekommen und wir haben es mit der Prestige-Silver-Nadel ausgestattet, -hat problemlos gepasst-, die Nadel des Grado Reference Platinum dürfte ebenfalls passen, -erscheint mir allerdings hier etwas "oversize"-. Die Nadel des -sivers sollte ausreichen.

MFG Günther
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