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Frage zur Inbetriebnahme

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chris1986
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 01. Jun 2013, 14:25
Servus,


ich habe einen Dual CS 415-2 Hier hingestellt bekommen und habe kein großes Wissen was Plattendreher angeht.

Anschließen und testen wollte ich Ihn aber. Nur komme ich nicht wirklich dahinter was da grad schiefläuft.


Im Netz findet man verschiedene Aussagen ob er nun einen Voverstärker integriert hat oder nicht. Das Problem ist folgendes:

Schließe ich den Dual an Tape an kommt ein relativ klarer Sound. Jedoch muss ich bei meinem Onkyo 905 an 70% der Lautstärke um in Zimmerlautstärke zu hören.

Schließe ich den Dual an meinen Phono Eingang an kommt es bei geringer Lautstärke schon zu "Verzerrungen" also es ist unerträglich. Hilfe, ich weiß nicht weiter =)


Gruß

Chris
Giustolisi
Inventar
#2 erstellt: 01. Jun 2013, 14:29
kannst du den Phonoeingang von MM auf MC umschalten?
Wenn er auf MM steht, könnte das eine Erklärung sein.
chris1986
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 01. Jun 2013, 14:40
Ne, leider kann ich beim 905 dort nichts umstellen. MC kann der wahrscheinlich nicht.
Giustolisi
Inventar
#4 erstellt: 01. Jun 2013, 15:00
Dann versuche mal raus zu bekommen, welchen Tonabnehmer in deinem Spieler verbaut ist und was für einen Phono Eingang du hast. Vielleicht brauchst du einen externen Phono Vorverstärker.
chris1986
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 01. Jun 2013, 15:10
Ein DN251-S ist es.
chris1986
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 01. Jun 2013, 15:21
Update:

Also die unglaublich schlechte BDA des DUAL hat auch nicht weiter geholfen. Aber ein unscheinbarer Beipack Zettel besagt zumindest mal dass er einen Vorverstärker hat. Das erklärt das Problem am Phono Eingang.


Jedoch habe ich immernoch das Gefühl dass es am Tape Eingang ein wenig zu leise ist.


Macht es bei der Lautstärke einen Unterschied ob es ein S elliptischer oder sphärischer Nadelschliff ist?

Kann man den Vorverstärker des Dual irgendwie aussschalten? Wie gesagt die BDA ist ein Witz.


Gruß

Chris
akem
Inventar
#7 erstellt: 01. Jun 2013, 15:23
Lad Dir mal im Internet die Bedienungsanleitung herunter und schau nach, wie Du den eingebauten Vorverstärker abschalten kannst. Dann gehts Du mit dem nunmehr unverstärkten Ausgangssignal in den Phonoeingang des Onkyo.

Gruß
Andreas
germi1982
Moderator
#8 erstellt: 01. Jun 2013, 15:23
Das ist die Nadelbezeichnung...aber die hilft auch weiter. Es handelt sich um ein Dual DMS 251 S, also ein normaler Moving Magnet-Tonabnehmer, und in dem Fall auch die reguläre Bestückung des CS. Nix prickelndes, aber es gibt schlechteres. Ist kompatibel mit dem Audio Technica AT 91. Und die Bezeichnung DMS deutet auf ein AT-System hin...


Macht es bei der Lautstärke einen Unterschied ob es ein S elliptischer oder sphärischer Nadelschliff ist?


Klanglich ja, aber mit deinem Problem hat das nichts zu tun. Elliptisch ist im Bezug auf die Auflösung besser als sphärisch. Es gibt für den Tonabnehmer auch eine elliptische Nadel, die heißt DN 251 E


[Beitrag von germi1982 am 01. Jun 2013, 15:27 bearbeitet]
akem
Inventar
#9 erstellt: 01. Jun 2013, 15:25
Hmm, da warst Du jetzt 2min schneller.
Irgendwie muß der eingebaute Pre doch abzuschalten sein. Oftmals befindet sich der Schalter dazu am Geräteboden oder unter dem Plattenteller. Schau da mal nach (Tonarm sichern nicht vergessen... )

Gruß
Andreas
germi1982
Moderator
#10 erstellt: 01. Jun 2013, 15:33
Dummerweise finde ich überall nur das Servicehandbuch des CS-415, und der hat keinen Vorverstärker eingebaut...den gabs erst bei den späteren "Faceliftings".
chris1986
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 01. Jun 2013, 15:50
Genau so ergeht es mir auch.. schwierig die passende Information zu finden und dann auch noch eine solch grauenhafte BDA..... schlimm sowas wenn man nicht soviel Ahnung von einem Thema hat. Naja ich such grad nach nem Schalter für den VV.

Aber den Teller kann ich nicht herunternehmen.. da ist so eine bescheuerte Klemme hab Angst was zu verkratzen muss da mit ner Zange ran.
Albus
Inventar
#12 erstellt: 01. Jun 2013, 16:04
Tag,

als Besonderheit ist das "Line Out Kabel" herausgestellt - warum denn sollte diese Besonderheit etwa einfach abschaltbar sein? Nein, beim Pro-Ject ...USB mit eingebautem PhonoEQAmp ist dieser auch nicht händisch abschaltbar (beim Denon DP-300F dann wieder ja). Das Modell Dual CS-410 mit eingebautem PhonoEQAmp lässt ebenfalls eine händische Abschaltung durch den Nutzer nicht zu. - CS-415-2: Das Innenleben sieht dann auch nicht nach etwa vorgesehenem Abschalten aus: http://thaigramophon...ail&wbid=65&qid=4116

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 01. Jun 2013, 16:20 bearbeitet]
akem
Inventar
#13 erstellt: 01. Jun 2013, 16:22
Hab grad mal beim Vertrieb Sintron geschaut: da steht "Auch als Version EV mit eingebautem Vorverstärker erhältlich". Klingt leider nach einem operativen Eingriff, wenn man den wieder loshaben will...

Garantie hast Du nicht zufällig noch drauf

Gruß
Andreas
germi1982
Moderator
#14 erstellt: 02. Jun 2013, 18:39
Der einfachste Weg wäre direkt an der Platine wo die dünnen Tonarmkabel drangehen das Kabel das zum Vorverstärker geht abzulöten und ein entsprechendes Phonokabel dort direkt anzulöten.
chris1986
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 03. Jun 2013, 11:50
Erstmal Danke für die vielen hilfreichen Antworten.


Ich bin nun Unentschlossen wie ich weiter vorgehe. Also ich habe nicht viele Platten daheim, höre also nur gelegentlich. Ich müsste 120€ bezahlen für den Dual (Neugerät , ein Scharnier ist leicht defekt aber das stört mich überhaupt nicht)


Laufen tut er soweit ja... vll ist es auch Normal das er vergleichsweise leise ist zu meinen anderen Eingangsquellen, habe leider keinen Vergleich. Angeschlossen ist er nun natürlich nich an meinem Phono Eingang sondern an Tape.


Das mit dem Löten ist ja auch noch eine Option wenn ich mich denn daran traue.


Was meint Ihr?

120€ sinnvoll investiert?


Gruß

Christian
akem
Inventar
#16 erstellt: 03. Jun 2013, 11:52
Sagen wir mal so: auf dem Gebrauchtmarkt kannst Du für 120 Euro schon was besseres bekommen als den Dual.

Gruß
Andreas
chris1986
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 03. Jun 2013, 13:59
Hat jmd zufällig einen zu verkaufen ?
akem
Inventar
#18 erstellt: 03. Jun 2013, 16:34
Schau Dir mal die Biete Bereiche folgender Foren an bzw. stell eine Suchanzeige unter Suche.
- dieses Forum hier
- www.analog-forum.de (da kommt demnächst eine neue SW auf den Server, daher wird dieses Forum mal ein paar Tage offline sein)
- www.dual-board.de

Gerade im Dual-Board kriegst Du oft schön erhaltene und gewartete Dual-Klassiker zu vernünftigen Preisen. Andere Foren sind da nicht so sehr marken-fixiert...
Wenn Du ein Angebot siehst, das Dich interessiert, frag einfach hier nochmal nach, was davon zu halten ist.

Gruß
Andreas
germi1982
Moderator
#19 erstellt: 03. Jun 2013, 17:06

akem (Beitrag #16) schrieb:
Sagen wir mal so: auf dem Gebrauchtmarkt kannst Du für 120 Euro schon was besseres bekommen als den Dual.

Gruß
Andreas


Für den Preis bekommt man schon einen Großen aus der Hochzeit von Dual...der 415 war eines der kleinsten Modelle und ist seit 1992 im Programm...
chris1986
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 04. Jun 2013, 12:31
Bin schon fleißig am schauen / Suchen. Frage mich grad nur, ob es nicht vll doch besser wäre so ein Einteiger Model vorerst zu behalten weil ich mit vielen Dingen was Plattenspieler angeht noch gar nicht im Bilde bin. Habe gefühlte 1000 Fragen =)


Eine davon möchte ich mal stellen.

Wozu benötigt man ein Gewicht welches viele auf die Mitte der Platte legen? macht das Sinn? Kann ich das auf diesem Gerät auch oder ist das Gewicht dann für den Motor zu groß?


Ohje das waren schon 4 Fragen =)


Gruß

Chris
8erberg
Inventar
#21 erstellt: 04. Jun 2013, 14:32
Hallo,

tja, über den Sinn und Unsinn eines solchen Stabilisators lässt sich vortrefflich streiten...

Peter
akem
Inventar
#22 erstellt: 04. Jun 2013, 15:33
Für so ein Gewicht (was bei manchen Herstellern auch gar nicht so schwer ist... ) werden die verschiedensten "Vorteile" proklamiert (in Klammern meine Meinung als Elektroingenieur dazu... ):
- es soll verwellte Platten begradigen (ich weiß nur nicht, wie das mit dem kleinen Radius gehen soll...)
- es soll die "schwingende" Platte beruhigen (das soll die Tellermatte auch und die kann das schon allein wegen der Fläche besser...)
- es soll mehr Schwungmasse geben (wenn der Dreher so nen windigen Plattenteller hat, daß er sowas braucht und daß sowas einen hörbaren oder auch nur meßbaren Einfluß hat, gehört er zum Wertstoffhof...)

Meine persönliche Meinung dazu:
- rausgeschmissenes Geld
- null hörbarer Effekt (ich hatte schon zwei von den Dingern, einen einzeln gekauften und einen im Paket mit einem Laufwerk)
- zusätzlicher Aufwand beim Auflegen und Umdrehen
- zusätzlicher Lagerverschleiß durch Mehrgewicht möglich (nicht zwingend aber doch möglich...)

Gruß
Andreas
chris1986
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 05. Jun 2013, 10:02
klingt einleuchtend.. also dann brauche ich das zumindest mal nicht. Ich habe mir 2 Bürsten bestellt für die Nadel und die Platte, denke das reicht an Zubehör. Den Dual werde ich zurück geben.


Ich muss wirklich min. 1/4 ( -82 dB - +18dB ist der Bereich, Cd höre ich bei -50 -45 dB und würde dies als Zimmerlautstärke bezeichnen. Beim Dual muss ich auf -20db , das stört mich einfach) mehr aufdrehen für eine ähnliche Lautstärke wie bei meinem Cd Spieler, das kann doch nicht normal sein. Die Haptik haut mich auch nicht vom Hocker.


Was mich momentan bei meiner Suche nach einem gebraucht Gerät irritiert ist dass ich bei jedem Gerät mich immer einlesen muss.. hätte nicht gedacht dass es so umfangreich sein kann. Naja da muss ich nun wohl durch. Euch vielen Dank für die Hilfestellungen!
Albus
Inventar
#24 erstellt: 05. Jun 2013, 13:10
Tag,

der geschilderte Unterschied der Positionen des Pegelstellers ist bei dieser Gerätekombination durchaus als normal anzusehen. - Zu den Bedingungen gehört: ein elektronischer Pegelsteller mit weitem Einstellbereich sowie der Unterteilung in Dämpfungsregion (unterhalb 0 dB) und Verstärkungsregion (oberhalb 0 dB), ein Tonabnehmer mit etwas unterdurchschnittlicher Ausgangsspannung, ein eingebauter Entzerrerverstärker mit unterdurchschnittlichem Verstärkungsfaktor, die medialen Pegelunterschiede (CD versus Schallplatte) sowie schließlich der etwas erhöhte erforderliche Eingangspegel des Empfangsgerätes. Somit wird bei -20 dB Pegelstellerposition aber das vom Plattenspieler ankommende Signal am TX... immer noch abgeschwächt; klar, dass das Signal vom CDP entschieden stärker gedämpft werden muss. Auch um die angedeuteten 25 bis 30 Skalen-dB.

Im Übrigen gibt es vom Dual CS-415-2 ganz offensichtlich zwei Produktversionen, eine ohne sowie eine mit integriertem Entzerrerverstärker. Für die Anspruchsklasse * (ein Stern = Gering) mag das tauglich sein.

Freundlich
Albus
akem
Inventar
#25 erstellt: 05. Jun 2013, 13:30

chris1986 (Beitrag #23) schrieb:
klingt einleuchtend.. also dann brauche ich das zumindest mal nicht. Ich habe mir 2 Bürsten bestellt für die Nadel und die Platte, denke das reicht an Zubehör. Den Dual werde ich zurück geben.


Mittel- und langfristig würde ich mir noch ein "schärferes" Reinigungsverfahren für die Nadel zulegen, oder sogar mehrere.
Zum einen einen flüssigen Nadelreiniger, da gibt es reichlich Auswahl. So ein kleines Fläschchen kostet zwar erstmal viel Geld, reicht aber praktisch das ganze Leben.
Womit ich auch gute Erfahrungen gemacht habe ist so ein Gel-Kissen (ich glaube die Firma oder Marke heißt ONZOW). Einfach mal in der Bucht schaun. Ich hab meines aus Griechenland schicken lassen...
Es gibt noch andere Verfahren, Audio Technika hatte z.B. mal so ein kleines Gerät, auf dem die Nadel aufgelegt wurde und dann mit Ultraschall angeregt wurde. Das hat die hartnäckigeren Rückstände quasi abgeschüttelt;-) Soll aber gut funktioniert haben.
Andere machen das Gleiche in grün mit Sandpapier (frag mich jetzt nicht, welche Sorte von Sandpapier, da gibt es ja riesige Unterschiede...). Damit einfach an der Nadelspitze langfahren soll den gleichen Effekt haben. Ich selbst hätte da aber Angst um die Nadel...

Für den every-day-use dann mit der Nadelbürste reinigen und dann vielleicht alle 20 Spielstunden oder so mal mit dem Nassreiniger...

Gruß
Andreas
germi1982
Moderator
#26 erstellt: 08. Jun 2013, 16:02

- es soll mehr Schwungmasse geben (wenn der Dreher so nen windigen Plattenteller hat, daß er sowas braucht und daß sowas einen hörbaren oder auch nur meßbaren Einfluß hat, gehört er zum Wertstoffhof...)


Und für mehr Schwungmasse muss es dann in die Mitte genau auf die Achse des Tellers....man erhöht höchstens die Drehmasse...

Der einzige Vorteil einer Plattenklemme ist das man damit den Plattenspieler auch über Kopf betreiben kann...das geht aber nur bei kardanischer Lagerung des Tonarmes und wenn die Auflagekraft dynamisch erzeugt wird....

akem
Inventar
#27 erstellt: 08. Jun 2013, 16:59
Eben: Klemme! Ein Gewicht würde runterfallen...

Gruß
Andreas
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