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Thorens TD 320 MKII Drehzahl Probleme

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dirty_rotten
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 17. Jul 2013, 09:17
Hallo Leute,

ich habe auf ebay den oben genannten Dreher ersteigert und habe ein Problem damit: Er dreht eindeutig zu langsam.
Stell ich ihn auf 33rpm macht er maximal 20 Umdrehungen. Stelle ich auf 45rpm macht er ca. 33 Umdrehungen. Also unterscheidet er auf jeden Fall noch zwischen den Einstellungen.

Ich habe bereits den Riemen gewechselt. Dies brachte keine Veränderung.
Auch habe ich die drei IC's auf der Steuerplatine ausgetauscht. Auch dies brachte gar nix.
Drehe ich an den Potis verändert sich ebenfalls nix.

Hat jemand einen Rat was ich noch ausprobieren könnte?

Besten Gruß und Danke schon mal !
Kevin
Fhtagn!
Inventar
#2 erstellt: 17. Jul 2013, 10:12
Passiert gar nichts, wenn du die Potis betätigst?
dirty_rotten
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 17. Jul 2013, 10:17
Gar nichts.
Fhtagn!
Inventar
#4 erstellt: 17. Jul 2013, 11:08
Könnten die RC Elemente sein. Die Potis regulieren ja keine Spannung, sondern die Frequenz.
Mann mann, was sagt denn der VK dazu? Der Dreher sollte doch in Ordnung sein!
dirty_rotten
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 17. Jul 2013, 11:21
Der VK quatscht drumrum und auf meine letzte Mail hat er nicht geantwortet.

Was meinst du mit RC Elemente? Kondensator? Wie überprüfe ich ob der Kondensator funktioniert?

Würde diese Platine zu meinem Spieler passen? -> http://www.ebay.de/i...&hash=item1c34a574bb

Wenn er dann laufen würde hätte ich mit den 30€ für die Platine immernoch 280€ für den Dreher gezahlt, womit ich locker leben kann. Habe ihn des öfteren schon auf 45rpm (~30-33 Umdrehungen ) laufen lassen und er klingt an sich fantastisch. Leider musste ich meinen alten Denon wegen vieler Singles wieder anschliessen
Fhtagn!
Inventar
#6 erstellt: 17. Jul 2013, 14:02
Frag doch mal Holger, der kennt sich mit Thorens aus. Ich bin eher der Japaner und Dual Typ.
Holger
Inventar
#7 erstellt: 17. Jul 2013, 14:10

Fhtagn! (Beitrag #6) schrieb:
Frag doch mal Holger, der kennt sich mit Thorens aus.


Leider hat der (also ich ) null Ahnung von Elektronik oder Elektrik oder Motoren oder Stromversorgung und und und...

Sorry, aber bei solchen Fragestellungen an meine Thorens-Info-Mailadresse verweise ich auch immer auf die Fachforen, da tummeln sich Leute, die weitaus kompetenter sind als ich.
Ich bin ja eigentlich nur ein User und Sammler von Infos...
Fhtagn!
Inventar
#8 erstellt: 17. Jul 2013, 14:26
Probier mal folgendes: Direkt auf der Platine sollten zwei Trimmpotis sein, in einer Ecke. Stell mal daran herum und schau, ob sich die Drehzahl ändert.

Ääh, das hattest du wohl schon gemacht?

Die verlinkte Platine passt übrigens.


[Beitrag von Fhtagn! am 17. Jul 2013, 14:36 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#9 erstellt: 17. Jul 2013, 15:26
Servus,

Du hast also die 3 Operationsverstärker ausgetauscht? Die hattest Du zur Hand, oder wie?

Das Netzeil ist i.O. und bringt es irgendwas zwischen 16-19 VAC Wechselstrom??

Wenn Du mit Lötkolben und Multimeter um kannst, dann fang an und miss:
Auf der Platine sind Messprüfpunkte (TP) eingezeichnet. TP2 ist der Referenz und Bezugspunkt für's Multimeter.

Auf TP-1 muss zB bei STOP und bei 33 UPM 24 V DC anliegen und bei 45 UPM 19 V DC.
Ich habe hier nur ein Blatt über die Messwerte zum Motor aber ich schau mal ob ich das Service Manual bekomme.

Miss mal Netzeil (Wechselstrom) und die Punkte (Gleichstrom) dann sehen wir weiter...

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 17. Jul 2013, 15:35 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#10 erstellt: 17. Jul 2013, 15:43
Zuwenig Saft, wäre auch mal was neues.
Pilotcutter
Administrator
#11 erstellt: 17. Jul 2013, 15:54
Man muss halt vorne anfangen. Nachher dreht und fummelt man sonstwo, dabei ist das Netzteil in dutt


[Beitrag von Pilotcutter am 17. Jul 2013, 16:43 bearbeitet]
akem
Inventar
#12 erstellt: 17. Jul 2013, 16:50
Ich kenne vom TD2001 (der ja sehr ähnlich ist) folgendes Verhalten:
Nagelneuer Riemen, der einen kleinen Tick zu straff sitzt. Folge: Lagerreibung erhöht, Teller zu langsam. Geschwindigkeit kommt ziemlich hin mit Deinen Angaben.
Lösung: Riemen per Hand etwas dehnen und wenn das nichts oder nur kurzzeitig was bringt, neuer Riemen. Die Nachbauriemen sind übrigens nicht unbedingt schlechter... Lebensdauer Originalriemen bei meinem alten TD2001 zwischen 3 Monaten und 3 Jahren. Nachbauriemen von Phonophono: 4 Jahre aufwärts (hab den Dreher dann verkauft...).

Gruß
Andreas
dirty_rotten
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 17. Jul 2013, 17:01
Das war beim alten thorens Riemen und beim neuen thakker Riemen genau dasselbe Problem. Auch von den Drehzahlen. Es müsste schon ein sehr blöder Zufall sein.
Netzteil weiß ich nicht wie ich das prüfen soll ohne Messgerät.
Fhtagn!
Inventar
#14 erstellt: 17. Jul 2013, 17:28
Hast du kein Multimeter? Ein einfaches kostet ca. 15€, gibts in jedem Baumarkt.
Pilotcutter
Administrator
#15 erstellt: 17. Jul 2013, 17:54
Lötkolben hast Du aber oder waren die OA im Sockel? Normal haben Leute, die diese Bauteile daheim haben, auch Multimeter


[Beitrag von Pilotcutter am 17. Jul 2013, 17:57 bearbeitet]
dirty_rotten
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 17. Jul 2013, 18:33
Lötkolben habe ich aber die Amps waren auf Sockel. Multimeter hat ich auch mal, ist allerdings ... verschollen. DIe Amps hatte ich auch nicht so rumliegen, die habe ich bei reichelt bestellt. alle 3 in fünfacher ausführung

Ich besorg mir morgen mal irgendwo ein Multimeter. Allerdings habe ich jetzt schon die Platine bei ebay gekauft. Aber ist ja nie schlecht eine in petto zu haben. Würde die andere gerne noch hinkriegen. Blöd wirds nur wenns gar nicht an der Platine liegt Wird schon klappen
Pilotcutter
Administrator
#17 erstellt: 17. Jul 2013, 19:34
Ja, das bekommst Du schon hin. Ich habe gerade das Service Manual bekommen, das ich Dir gleich mal via PM weiterleite. Und keine Bauteile mehr kaufen, ich habe von den meisten genug.

Gruß. Olaf
dirty_rotten
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 17. Jul 2013, 20:05
Klingt jetzt blöd, aber hab grad am Netzteil rumgerüttelt und irgendwas raschelt darin.Klingt nach nem losen Bauteil, was das Problem natürlich auflösen könnte. Jetzt hab ich allerdings kein anderes passendes im Haus und weiß nicht wie ich "das Raschelnde" aufbekomme.

Wenns jetzt tatsächlich daran liegen sollte, bin ich enttäuscht. Zu einfach...
Was meint ihr?
Fhtagn!
Inventar
#19 erstellt: 17. Jul 2013, 20:56
Wir hatten hier schon weitaus einfachere Geschichten.
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 18. Jul 2013, 06:43
Hallo!

@dirty_rotten

Ich denke nicht das der Fehler an dem recht einfachen "Netzteil" des Tohrens liegt. Dieses "Netzteil" ist eigentlich nicht weiter als ein simpler 16 Volt Trafo der Wechselspannung abgibt, hier gibt es im Grunde nur zwei Zustände: Funktioniert-Funktioniert nicht.

MFG Günther
dirty_rotten
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 20. Jul 2013, 08:32
Er läuft seit grad eben korrekt JUHU
Habe jetzt die ganze Steuerplatine ausgetauscht. Werd mir die Tage mal mit meinem extra gekauften Multimeter die alte Platine ansehen. Aber erstmal genieß ich jetzt den Dreher. Sehr geil.

Besten Danke an alle die mir geholfen haben !!

PS:
Fhtagn!
Inventar
#22 erstellt: 20. Jul 2013, 10:20
Glückwunsch. War ja tritzdem noch günstig. Ist denn der Thorens ansonsten optisch tiptop?
dirty_rotten
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 20. Jul 2013, 10:43
Optisch ist er astrein. Müsste nur mal entstaubt bzw poliert werden.


[Beitrag von dirty_rotten am 20. Jul 2013, 11:23 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#24 erstellt: 20. Jul 2013, 10:48
Glückwunsch auch!

Ich seh' gerade, dass scheint bei dem DL 110 wohl gängige Praxis zu sein, die Schrauben von unten durchzustecken und die Muttern ganz easy von oben draufzudrehen. Also ich finde das, gelinde gesagt, nicht schön. Geht das bei dem System nicht andersherum oder mag man heute nicht mehr fummeln?


[Beitrag von Pilotcutter am 20. Jul 2013, 10:48 bearbeitet]
Spezialized
Inventar
#25 erstellt: 20. Jul 2013, 11:15
@ dirty_rotten

da kann man froh sein, dass es nur die Steuerplatine war.

Jetzt sollte er ewig halten.

Glückwunsch!
Hörbert
Moderator
#26 erstellt: 20. Jul 2013, 13:18
Hallo!

@Pilotcutter

´Die Headshell mit Schraubenhörner hat wohl den Sinn auch zu lange Schrauben zu verwenden. Das hat hier in Ulm sogar ein HiFi-Händler in den 80ger Jahren so ausgeliefert, der hatte aus Rationalisierungsgründen immer nur eine Schraubenlänge vorrätig.

Zur Not wenn ich gerade bei Bekannten denen ich das System eingebaut und Justiert habe keine passenden Schrauben zur Hand hatte habe ich das sogar schon selbst gemacht, -allerdings nur als Übergangslösung.

MFG Günther
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