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Drehzahl-Probleme mit Thorens TD320 MkII

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gernotphono
Neuling
#1 erstellt: 16. Mai 2006, 17:16
Habe mal meinen alten Plattenspieler wieder ausgemottet: leider kommt er kaum noch auf Touren, die Drehzahl kommt selbst auf der 45er-Stellung bestenfalls auf 20 upm. Riemen hatte ich von 2-3 Jahren mal einen neuen gekauft, der sollte also noch fit genug sein. Was kann denn noch die Drehzahl bremsen? Trafo defekt?
abalamahalamatandra
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 17. Mai 2006, 09:14
Ein zäh laufendes Tellerlager könnte der Grund sein. Wo war er denn eingemottet? Eher unwahrscheinlich wäre ein permanent durchrutschender Antriebsriemen in Folge schlechter Kontaktflächen an Innenteller und Pulley. Das Netzteil dürfte wohl nur in Frage kommen, wenn es zu wenig Strom liefert. Einfach mal messen, wie viel das Netzteil abgibt. Allerdings halte ich einen derartigen Defekt für recht unwahrscheinlich. Der Motor könnte natürlich auch der Sündenbock sein. Schafft er generell maximal nur rund 20 rpm oder differenziert der Spieler noch zwischen 33 und 45 rpm?
gernotphono
Neuling
#3 erstellt: 17. Mai 2006, 09:31
Er stand in einem Zimmer in der Ecke. Da das Gerät ja auch schon 18 Jahre auf dem Buckel hat und das Tellerlager noch nie geölt wurde, kann das natürlich sein. Gibt es irgendwo Anleitungen für den TD320, wie man sowas selber macht? Habe über Google noch nichts gefunden.
Zur Drehzahl: er unterscheidet noch zwischen 33 und 45rpm. Von daher würde ich jetzt auf Lager, danach Riemen, danach Motor tippen. Netzteil kann ich nicht messen, da muss ich mich erstmal schlau machen, wer im Bekanntenkreis ein passendes Gerät hat. :-)


[Beitrag von gernotphono am 17. Mai 2006, 09:32 bearbeitet]
abalamahalamatandra
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 17. Mai 2006, 10:22
Wobei die Netzteilgeschichte äußerst unwahrscheinlich ist (und ich mich bei Gleichstrommotoren wissenstechnisch ohnehin auf sehr dünnem Eis bewege). Wie hoch ist denn der Widerstand, wenn Du den Teller per Hand drehst? Wie lange hat der Spieler pausiert? Normaler Raum mit normalen Temperaturen? Erhöht sich Umdrehungszahl im Laufe eines längeren Betriebes?

Möglich ist auch eine nicht mehr ordnungsgemäße Schmierstoffversorgung des Motors (vermutlich an der Pulleyachse). Beim Drehen von Hand kannst den Teller zum Vergleich mit und ohne Riemen rotieren lassen. Vielleicht hilft dieses Ausschlussverfahren schon weiter.


[Beitrag von abalamahalamatandra am 17. Mai 2006, 10:33 bearbeitet]
directdrive
Inventar
#5 erstellt: 17. Mai 2006, 10:34
Ahoi Gernot (?),

hier: http://www.theanalogdept.com/td3xxsvc.htm gibt's die Serviceanleitung für die 3xxer Modelle. Ich gehe davon aus, daß Du lediglich die Geschwindigkeit nachjustieren musst, dazu gibt's bei den Thorensen zwei entsprechend Potis. Warum das Gerät nun allerdings zu langsam läuft, weiß ich auch nicht.

Zur Frage der Tellerlagerschmierung solltest Du die Suchfunktion nutzen, alternativ auch im Analog-Forum nachgucken.

Viel Erfolg wünscht

Brent


[Beitrag von directdrive am 17. Mai 2006, 10:35 bearbeitet]
abalamahalamatandra
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 17. Mai 2006, 11:48
Nach kurzem Überfliegen des Manuals fallen das Schmierstoffproblem beim Motor (peinlich, ist gar kein Gleichstrommotor) und das Netzteil (vorausgesetzt es ist das Original-Netzteil?) als Fehlerquellen schon mal flach. Dass die Motoreinstellung derart stark verstellt ist, halte ich für unwahrscheinlich. Aber wer weiß...
Hauptverdächtiger ist und bleibt erst mal das Tellerlager. Danke übrigens an directdrive. Sehr schönes Servicemanual.


[Beitrag von abalamahalamatandra am 17. Mai 2006, 12:06 bearbeitet]
gernotphono
Neuling
#7 erstellt: 17. Mai 2006, 12:33
Danke, das sind ja schonmal großartige Tipps und links! Habe in Hamburg auch schon eine Empfehlung für nen Hifi-Laden bekommen, der einen Service für unter 100 Euro anbietet. Werde mich aber erstmal selbst versuchen. :-)
doppelkopf0_1
Stammgast
#8 erstellt: 18. Mai 2006, 06:35
Hi .

Erste Anlaufstelle ist doch wohl Joel / Violette ,in diesem und im Analogforum.
Ehemaliger Thorensmitarbeiter und Lagerguru .
Einfach mal suchen und mailen .

Gruß , Dirk.

P.S.: Bin nicht verwandt ,und bekomme keine Prozente (würde sich bei den Preisen auch nicht lohnen )
schdaude
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 29. Dez 2010, 22:31
Ja hallo, wie ging denn die Sache aus? Habe nämlich genau dieselben Probleme mit meinem TD318 Mk II - und bin mir nicht so sicher, ob ich tatsächlich anfangen soll an den Potis rumzuschrauben?!

Danke,
Frank
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 30. Dez 2010, 09:39
Hallo!

@schdaude

Schau doch ersmal nach ob nicht das Tellerlager trocken läüf, daas ist die häufigste Ursache. Eventuell liegt auch ein Schaden am Tellerlager vor, reinleuchten und in Augenscheinnehmen ist das mindeste was du hier tun solltest

Danach kontrolliere den Riemen, das ist die zweihäufigste Ursache.

Sind beide Punkte abgehakt solltest du dich mit dem Sevice Manual versehen, ohne kommst du nicht sehr weit.


Es gibt bei der Motorsteuerung Referenzmeßpunke die du auf jeden Fall vor eine Aktion daran erstmal überprüfen solltest. Gibt es hier etwas auffälligs solltest du zuallererst versuchen die i Manual angegebenen Sollwerte einzustellen.

MFG Günther
akem
Inventar
#11 erstellt: 30. Dez 2010, 14:28
Ich hab bei meinem TD2001 mal erlebt, daß er nicht auf Touren kam, weil der Riemen zu straff war. War ein nagelneuer Riemen, aber den mußte man erstmal etwas dehnen, damit die Drehzahl stimmt. Vermutlich verkantet sich bei zu strammen Riemen die Achse vom Motor oder vom Lager, zumindest steigt irgendwo die Reibung deutlich an, so daß es der recht schwache Motor nicht mehr "zieht".

Gruß
Andreas
schdaude
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 08. Jan 2011, 19:43
Hi Günther

und vielen Dank.
Also Lager und Riemen denke ich mal, kann ich ausschließen. Da aber Riemen ja nicht so teuer ist, werd ich da auf jeden Fall mal einen nachkaufen. Kann ja nicht schaden.

Zu allem weiteren hab ich ein Video gemacht. URL-Adresse folgt.

Danke schon mal und Grüße
Frank



Hörbert schrieb:
Hallo!

@schdaude

Schau doch ersmal nach ob nicht das Tellerlager trocken läüf, daas ist die häufigste Ursache. Eventuell liegt auch ein Schaden am Tellerlager vor, reinleuchten und in Augenscheinnehmen ist das mindeste was du hier tun solltest

Danach kontrolliere den Riemen, das ist die zweihäufigste Ursache.

Sind beide Punkte abgehakt solltest du dich mit dem Sevice Manual versehen, ohne kommst du nicht sehr weit.


Es gibt bei der Motorsteuerung Referenzmeßpunke die du auf jeden Fall vor eine Aktion daran erstmal überprüfen solltest. Gibt es hier etwas auffälligs solltest du zuallererst versuchen die i Manual angegebenen Sollwerte einzustellen.

MFG Günther
schdaude
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 08. Jan 2011, 19:44
Danke für den Hinweis.
Ich denke aber, zu stramm sitzt der nicht.
schdaude
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 08. Jan 2011, 19:50
Hallo nochmal in die Runde.

Ich hab über mein Problemchen ein Video gemacht.
Da könnt ihr Euch alles mal anschauen und anhören.

Ich glaub, ein bisserl leiern tut er auch ... aber schaut/hört selbst. Für weitere Hinweise bin ich dankbar. Nur zu ...

Link zum YouTube-Video:
Video zu meinem Problem beim Thorens TD318 Mk II
(http://www.youtube.com/watch?v=P8sHGg7uquI)

Danke
Frank
stbeer
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 08. Jan 2011, 22:24
Frank,

pruefe doch mal, ob der Motor ohne aufgelegtem Riemen (dazu eine kleine Markierung mit Filzstift auf dem Aussenrand oben auf dem Pulley machen) genauso schnell bzw. langsam laeuft wie mit Riemen

Stefan
Null_Plan
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 09. Jan 2011, 00:09
Hallo Frank,
wenn ich Dich in deinem Video richtig verstanden habe, hast Du schon alles ausgetauscht, den Motor, die Ansteuer-Platine, den Riemen ... sogar den ganzen Plattenspieler. Was ist denn mit dem Steckernetzteil? Hast Du da immer das selbe genommen?

Gruß,
Michael
akem
Inventar
#17 erstellt: 09. Jan 2011, 15:23
Als bei mir damals der nagelneue Riemen zu stramm war, war das Phänomen exakt identisch. Die erreichten Drehzahlen sind ziemlich identisch...
Nimm mal einen Riemen (hast ja jetzt eh zwei davon...) und dehne ihn mit der Hand und versuch's dann nochmal.

Gruß
Andreas
schdaude
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 09. Jan 2011, 23:47

stbeer schrieb:
Frank,

pruefe doch mal, ob der Motor ohne aufgelegtem Riemen genauso schnell laeuft wie mit Riemen


Soweit ich das abstoppen kann: ja, läuft gleich schnell.
schdaude
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 09. Jan 2011, 23:51

Null_Plan schrieb:
Was ist denn mit dem Steckernetzteil? Hast Du da immer das selbe genommen?
Gruß,
Michael


Hallo Michael,

ich hab von beiden das (alte) Netzteil. Entweder sind beide kaputt (?) oder es liegt doch an was anderem. Hab leider kein neues Netzteil da, um es auszuprobieren.
stbeer
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 10. Jan 2011, 11:48

schdaude schrieb:

stbeer schrieb:
Frank,

pruefe doch mal, ob der Motor ohne aufgelegtem Riemen genauso schnell laeuft wie mit Riemen


Soweit ich das abstoppen kann: ja, läuft gleich schnell.

Frank,

dann Tippe ich auf einen Defekt in der Ansteuerelektronik

Vielleicht kontaktierst Du mal direkt Joel (aka "Violette") das dem Forum per PN).

Gruss Stefan
andre11
Inventar
#21 erstellt: 10. Jan 2011, 13:58
Läuft denn Dein "neuer" Spieler einwandfrei, oder macht er die gleichen Zicken?
schdaude
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 10. Jan 2011, 17:35

andre11 schrieb:
Läuft denn Dein "neuer" Spieler einwandfrei, oder macht er die gleichen Zicken?


Hi Andre,
das is leider das Problem - und das war mein größter Fehler - dass ich den "neuen" am Anfang nicht erst gecheckt habe, sondern einfach davon ausgegangen bin, dass bei dem alles passt. Also hab ich gleich angefangen hin und her zu bauen. So, jetzt hab ich zwei Spieler mit demselben Problem (...irgendwie ja schon wieder ulkig)

Zur Erklärung: Bei dem neuen war die Nadel nich so dolle, is hinten am Netzanschluss was rausgebrochen und hatte die original-Cinch-Stecker, die bekanntermaßen anfällig für Brummen sind. Also kam ich nicht auf die Idee, einfach den neuen zu nehmen, sondern auf jeden Fall meinen alten zu reparieren...
andre11
Inventar
#23 erstellt: 10. Jan 2011, 18:52
Dann bau doch einfach mal zurück!

Hast Du die Netzteile mal getauscht?
- " - gemessen?
Ohne Last kommen da auch manchmal bis zu 20 V (Wechselstrom!!) raus.
Ich erinnere mich an ein kaputtes IC auf der Steuerplatine.
Zwei gleich kaputte Geräte sind aber in der Tat ungewöhnhlich.

Ansonsten müssen wir wohl auf Joel (Violette) warten....
Großmogul
Stammgast
#24 erstellt: 10. Jan 2011, 19:35
Ganz blöde Frage - die Dreher haben Synchronmotoren - kann es sein, dass die Netzspannung an der Dose nicht stimmt? Hast Du die beiden Geräte auch mal woanders angeschlossen?
Hörbert
Moderator
#25 erstellt: 10. Jan 2011, 20:15
Hallo!

@Großmogul

Sorry, aber ein Sycronmotor läßt sich bei seiner Drehzahl von der angelegten Spannung wenig beindrucken, die wird durch die angelegte Frequenz bestimmt. Genau das ist auch der Grund warum man z.B. bei einem US-Gerät mit Syncronmotor hier den Pulley tauschen muß.

MFG Günher
Großmogul
Stammgast
#26 erstellt: 10. Jan 2011, 20:21

Hörbert schrieb:
Hallo!

@Großmogul

Sorry, aber ein Sycronmotor läßt sich bei seiner Drehzahl von der angelegten Spannung wenig beindrucken, die wird durch die angelegte Frequenz bestimmt. Genau das ist auch der Grund warum man z.B. bei einem US-Gerät mit Syncronmotor hier den Pulley tauschen muß.

MFG Günher


Ich weiss, aber ein bißchen Spannung braucht man schon...
Hörbert
Moderator
#27 erstellt: 10. Jan 2011, 20:46
Hallo!

Klar, das Ding muß sich drehen, aber wenn es sich dreht hält es auch die Geschwindigkeit ein.

Ohne Service-Manual und ohne echte Meßgeräte kommt man wohl in diesem Fall nicht wirklich weiter, bloßes Herumprobieren und Herumraten wird nur mit viel Glück zu einer Lösung führen.

MFG Günther
Großmogul
Stammgast
#28 erstellt: 10. Jan 2011, 20:55

Hörbert schrieb:
Hallo!

Klar, das Ding muß sich drehen, aber wenn es sich dreht hält es auch die Geschwindigkeit ein.

Ohne Service-Manual und ohne echte Meßgeräte kommt man wohl in diesem Fall nicht wirklich weiter, bloßes Herumprobieren und Herumraten wird nur mit viel Glück zu einer Lösung führen.

MFG Günther


Raten und Probieren kannst Du knicken, vor allem, wenn das "Phänomen" bei zwei Drehern auftritt.
Oder vielleicht doch mal beherzt an den Potis (P1/P2) drehen, allein schon um festzustellen, ob sich was ändert...

Haben die MKII Modelle denn auch wirklich Synchronmotoren oder hat sich da was geändert (ähnlich 126 MkII zu Mk III)?



[Beitrag von Großmogul am 10. Jan 2011, 21:02 bearbeitet]
stbeer
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 10. Jan 2011, 21:25
Der TD320MK2 hat die selbe Motorelektronik wie der TD2001!

Ob das Umherdrehen der beiden Potis fuer die Drehzahlfeineinstellung hilft - ich glaube es nicht - oder vielleicht doch (infolge Verschmutzung?) Aber bitte nur ein klein wenig aendern (weniger als eine viertel Umdrehung)!

Hast Du "Violette" schon kontaktiert?

Stefan
Großmogul
Stammgast
#30 erstellt: 10. Jan 2011, 21:31

stbeer schrieb:
Der TD320MK2 hat die selbe Motorelektronik wie der TD2001!

Ob das Umherdrehen der beiden Potis fuer die Drehzahlfeineinstellung hilft - ich glaube es nicht - oder vielleicht doch (infolge Verschmutzung?) Aber bitte nur ein klein wenig aendern (weniger als eine viertel Umdrehung)!

Hast Du "Violette" schon kontaktiert?

Stefan


P1/P2 ändern die Frequenz, im Moment sieht es nicht aus, als könne man was kaputt machen, wenn man daran dreht. Ich würde es zumindest bei P1 (für 33,3) tun, um festzustellen, ob sich an der Drehzahl was ändert.

Ansonsten kann man das Problem auch mal bei den Junx im Analogforum abladen.

Gruß
Großmogul
Hörbert
Moderator
#31 erstellt: 10. Jan 2011, 21:35
Hallo!

Räselhaft erscheint mir das bei zwei Geräten der gleiche Fehler auftritt. Desweiteren fällt auf das sich das Geschwindigkeitsproblem bei 33 U/Min stärker zeigt als bei 45 U/Min.

Der Fehler liegt wahrscheinlich im Bereich der RC-Elemente, möglicherwise wird kein exakter Sinus mehr generiert.

Ein Schaden an den Treiberstufen schließe ich zwar nicht aus aber mir ich kein rauher ruckelnder Motorlauf aufgefallen der entstehen müßte wenn eine der Wicklungen nicht mehr korrekt versorgt werden würde. Allerdings kann hier der Gleichlauf des doch schon recht schweren Tellers diese Rauhigkeit kaschieren.

Wie gesagt, ohne Meßequipment und Service-Manual geht es wohl nicht weiter.

MFG Günther
schdaude
Schaut ab und zu mal vorbei
#32 erstellt: 10. Jan 2011, 21:56

andre11 schrieb:
Dann bau doch einfach mal zurück!

Hast Du die Netzteile mal getauscht?
- " - gemessen?
Ohne Last kommen da auch manchmal bis zu 20 V (Wechselstrom!!) raus.
Ich erinnere mich an ein kaputtes IC auf der Steuerplatine.
Zwei gleich kaputte Geräte sind aber in der Tat ungewöhnhlich.

Ansonsten müssen wir wohl auf Joel (Violette) warten....


Zurückbauen: hab ich gemacht. Jetzt haben beide dasselbe Problem ;-)
Netzteile: Klar, beide probiert. Dasselbe Problem.

Platine, Löten usw. --> nix für mich. Da muss ich kapitulieren.

Violette hab ich angetickert.

Danke
schdaude
Schaut ab und zu mal vorbei
#33 erstellt: 10. Jan 2011, 22:02

stbeer schrieb:
Der TD320MK2 hat die selbe Motorelektronik wie der TD2001!

Ob das Umherdrehen der beiden Potis fuer die Drehzahlfeineinstellung hilft - ich glaube es nicht - oder vielleicht doch (infolge Verschmutzung?) Aber bitte nur ein klein wenig aendern (weniger als eine viertel Umdrehung)!

Hast Du "Violette" schon kontaktiert?

Stefan



Hi Stefan,
das hatte ich auch schon irgendwo gelesen. Kontaktspray behutsam an die Potis. Vielleicht sind sie ja "eingerostet"? Ich kenn das vom Mischpult. Wenn die lang nicht geschoben werden, kommt es zu "Fehlkontakten". Soll ichs damit mal probieren? ...

Oder is ein Netzteil kaputt und hat zuviel Stromreingeschossen, so das jetzt in beiden Platinen was kaputt is? ...

Ok, is doch viel Rumgerate ... da ich keine Messinstrumente hab und mit Platinen nix am Hut hab, ist es für Euch echt schwer ... sorry
schdaude
Schaut ab und zu mal vorbei
#34 erstellt: 10. Jan 2011, 22:03

Hörbert schrieb:
Hallo!

Räselhaft erscheint mir das bei zwei Geräten der gleiche Fehler auftritt. Desweiteren fällt auf das sich das Geschwindigkeitsproblem bei 33 U/Min stärker zeigt als bei 45 U/Min.

Der Fehler liegt wahrscheinlich im Bereich der RC-Elemente, möglicherwise wird kein exakter Sinus mehr generiert.

Ein Schaden an den Treiberstufen schließe ich zwar nicht aus aber mir ich kein rauher ruckelnder Motorlauf aufgefallen der entstehen müßte wenn eine der Wicklungen nicht mehr korrekt versorgt werden würde. Allerdings kann hier der Gleichlauf des doch schon recht schweren Tellers diese Rauhigkeit kaschieren.

Wie gesagt, ohne Meßequipment und Service-Manual geht es wohl nicht weiter.

MFG Günther


Hi Günther,

ergo: Dein Rat - ab in die Werkstatt damit?
schdaude
Schaut ab und zu mal vorbei
#35 erstellt: 10. Jan 2011, 22:21
So zwischendurch nochmal: Ich hab einen

TD318 MkII

Ich habs nur an das 320er-Posting hingehängt, da 1. ähnliches Problem und 2. die Modelle wohl recht bauchgleich sind (soweit ich das weiß?!)
andre11
Inventar
#36 erstellt: 10. Jan 2011, 22:28

...ab in die Werkstatt damit?

Ruhig Brauner.... so schnell wird hier nicht geschossen.
Warte erstmal ab was Joel zu berichten weiß.

Wenn ich nur genau wüsste wie das mit diesem IC noch war.....

Und Löten? Falls nötig findet sich bestimmt jemand in Deiner Nähe, der Dir hilft.
Woher kommst Du?

Und ja, die haben die gleiche Steuerung....


[Beitrag von andre11 am 10. Jan 2011, 22:28 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#37 erstellt: 10. Jan 2011, 22:42
Hallo!


Dann äussere ich mal eine Vemutung, alledings mußt du dir darübr im klaren sein daß Ferndiagnosen -zumal unter diesen Umständen-, stark fehlerbehaftet sind:

Wenn du nach dem Tausch der Motoplatine den gleichen Fehler wieder hattest, dieser Fehler aber bei dem zweiten Plattenpieler ursprünglich nicht aufgetreten ist, hat wahrscheilich eine der Motorwickelungen einen Schluß und hat dir die Endtransistoren des entsprechenden Brückenverstärkers auf beiden Motorplatinen rausgepuzt. Also wäre eine Messung des Innenwiderstandes der Motorwicklungen jetzt das erste was du tun solltst um diese Mutmaßung zu überprüfen.

MFG Günther
schdaude
Schaut ab und zu mal vorbei
#38 erstellt: 10. Jan 2011, 22:59

Hörbert schrieb:


Wenn du nach dem Tausch der Motoplatine den gleichen Fehler wieder hattest, dieser Fehler aber bei dem zweiten Plattenpieler ursprünglich nicht aufgetreten ist, hat wahrscheilich eine der Motorwickelungen einen Schluß und hat dir die Endtransistoren des entsprechenden Brückenverstärkers auf beiden Motorplatinen rausgepuzt. Also wäre eine Messung des Innenwiderstandes der Motorwicklungen jetzt das erste was du tun solltst um diese Mutmaßung zu überprüfen.

MFG Günther


Klingt nachvollziehbar. Stößt aber an meine Grenzen. Ich kann nix messen, da ich keine Gerätschaft hab und mich damit auch nicht auskenne
Hörbert
Moderator
#39 erstellt: 10. Jan 2011, 23:10
Hallo!

@schdaude

Das habe ich mir eigentlich schon gedacht, aber eventuell wohnt ja ein Forenmitglied der des Messens und Lötens nicht ganz unkundig ist in deiner Nähe.

In welcher Ecke der Rebuplik sitzt du?

MFG Günther
schdaude
Schaut ab und zu mal vorbei
#40 erstellt: 11. Jan 2011, 23:05

Hörbert schrieb:
Hallo!

@schdaude

Das habe ich mir eigentlich schon gedacht, aber eventuell wohnt ja ein Forenmitglied der des Messens und Lötens nicht ganz unkundig ist in deiner Nähe.

In welcher Ecke der Rebuplik sitzt du?

MFG Günther


Franken / Nürnberg
stbeer
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 11. Jan 2011, 23:21
Schdaude,

leider kenne ich mich mit Elektronik auch zu wenig aus, aber wenn Dir 100km Fahrt in Richtung Regensburg nicht zu weit waeren seh' ich mir den Dreher gerne mal an ...

Vielleicht liegt es ja an ganz was anderem

Stefan
Hörbert
Moderator
#42 erstellt: 12. Jan 2011, 10:05
Hallo!

@schdaude

Leider ist Ulm etwas weit vom Schuß. Aber vieleicht meldt sich der eine oder andere User ja noch bei dir. Ansonsten wäre die nächstbeste Möglichkeit wohl der Erwerb einer neuen Motorlpatine und der Tausch des Motors.

MFG Günther
schdaude
Schaut ab und zu mal vorbei
#43 erstellt: 15. Jan 2011, 16:00
Also am Riemen liegt's auch nicht. Hab einen neuen gekauft. Problem geblieben.

Was muss ich denn für ne Reperatur in einer Werkstatt veranschlagen? Weiß das jemand? Gibt's überhaupt noch Ersatzteile zu kaufen?
Morti40
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 15. Jan 2011, 16:24
Hallo,

bei ebay gibt es immer mal wieder Ersatzplatinen für ca. 20-40 Euro, je nach Anbieter. Diese sind ohne löten recht einfach auszutauschen. Viel Elektronik ist ja in so einem Thorens eh nicht drin.

Ich habe meinen alten TD 280 damals auch so wieder flottgekriegt.

Viele Grüße
Michael
schdaude
Schaut ab und zu mal vorbei
#45 erstellt: 15. Jan 2011, 19:18

stbeer schrieb:
Schdaude,

leider kenne ich mich mit Elektronik auch zu wenig aus, aber wenn Dir 100km Fahrt in Richtung Regensburg nicht zu weit waeren seh' ich mir den Dreher gerne mal an ...

Vielleicht liegt es ja an ganz was anderem

Stefan


Öh. An was denn?
stbeer
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 15. Jan 2011, 20:52
Mir waere da nur noch die Rutschkupplung eingefallen sofern der TD320MK2 eine solche hat (ich bin mir da nicht sicher).

Hast Du schon was von Joel gehoert?

Stefan
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