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Geschwindigkeitseinstellung mit Schablone

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Beitrag
OJ71
Stammgast
#1 erstellt: 17. Aug 2013, 12:20
Hallo Leute,

ich bin Besitzer eines Denon DP-300f und habe akut das Gefühl das Ding läuft etwas zu langsam.
Im Service Manual habe ich auch schon gefunden wie man hier justieren kann.
Nun zur Frage. Ich müsste natürlich erst einmal ermitteln wie schnell oder langsam der Dreher nun ist.
Ich denke das kann man mit folgenden Produkt:
http://www.dienadel.de/Dynavox+Stroboscope,i11.htm

Brauche ich da nur diese Scheibe? Kann man das mit dem blossen Auge schon erkennen oder muss ich das Ding mit einer speziellen Leuchte anleuchten ?

Ich will hier natürlich nicht Unsummen für Justagematerial raushauen.

Für Tips immer Dankbar.

Grüße Olli
detegg
Administrator
#2 erstellt: 17. Aug 2013, 12:42
Hallo Olli,

du beleuchtest die Scheibe mit einer handelsüblichen Glühwendellampe.

Deren Leuchtwendel "pulsiert" mit der Netzfrequenz von 50Hz. Unser Auge ist für diese Änderungen zu träge.
Die Abstände der Balken entsprechen der Periodendauer der Netzfrequenz - scheinen diese festzustehen, stimmt die Umdrehungszahl für die jeweilige Skala.
Die Netzfrequenz von 50Hz ist hinreichend genau, ändert sich um max. +- 0,25%. Sie wird auch zur Synchronisation von Uhren verwendet.

;-) Detlef
Compu-Doc
Inventar
#3 erstellt: 17. Aug 2013, 13:38
"Häng" Dich mal hier dran, die ist-vllt. letztendlich-preiswerter und....more vintage.
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 17. Aug 2013, 21:41
Biete nicht Vinylengine Stroboskopscheiben kostenlos zum DL an ? Man muß nur die Druckgröße beachten.

MfG,
Erik
juergen1
Inventar
#5 erstellt: 17. Aug 2013, 22:29
Hallo Olli,
die Drehzahl kannst Du auch ganz exakt und kostenlos mit der Zählmethode ermitteln.
Platte dazu abspielen, möglichst viele Umdrehungen zählen und die Zeit mit Armbanduhr stoppen.
Die Ungenauigkeit des Stroboskops durch Frequenzschwankungen fällt dabei weg.
Gruß
Jürgen
Bepone
Inventar
#6 erstellt: 18. Aug 2013, 06:41
Hallo,

der Maßstab ist mit ausgedruckter Stroboskopscheibe egal!

Einfach eine Scheibe runterladen, ausdrucken und mit Glühlampe beleuchten. Die Striche müssen scheinbar stillstehen.

Ist die exakteste und fehlerärmste Methode.

Gruß
Benjamin
juergen1
Inventar
#7 erstellt: 18. Aug 2013, 10:59
Hallo,
mit der Stroboskopscheibe kann man schon sehr gut Schwankungen feststellen. Aber man sieht nicht, wie sehr die Umdrehung abweicht. Und man kann keine Platte dabei abspielen lassen, was ja auch Einfluß auf die Drehzahl hat.

Mit der Zählmethode kennt man die Abweichung im Spielbetrieb in Prozent.
Gruß
Jürgen


[Beitrag von juergen1 am 18. Aug 2013, 11:00 bearbeitet]
Compu-Doc
Inventar
#8 erstellt: 18. Aug 2013, 11:24
Ach!



............außerdem erkennt man mit einer Stroboskopscheibe auch eventuelle Gleichlaufschwankungen, welche-auch dem geschulten-menschlichem Auge während der "Zählmethode" garantiert nicht auffallen würden.

.....134.......135.......136.........schnarch!


[Beitrag von Compu-Doc am 18. Aug 2013, 11:31 bearbeitet]
Hmeck
Inventar
#9 erstellt: 18. Aug 2013, 11:37
Hi,

mit der Stroboskopscheibe kann man sehr wohl die prozentuale Abweichung ablesen, und zwar erheblich genauer als mit dieser sog. Zählmethode! Einfach schauen
a) wieviele Striche hat die Scheibe - (wobei auch gleich klar wird, ob sie vielleicht für 60 Hz ist)
b) wieviele Striche laufen pro Zeiteinheit durch.
Und dann: rechnen!

Mit der "Zählmehthode" brauchst Du viel, viel länger, um zu gleicher Genauigkeit zu kommen!
(Bis dahin hat man sich längst verzählt)

Grüße, Hmeck

ps. Und wenn Du mittels Zählmethode was einstellen willst - ach Du liebes Bisschen!
juergen1
Inventar
#10 erstellt: 18. Aug 2013, 12:59

Hmeck (Beitrag #9) schrieb:
Mit der "Zählmehthode" brauchst Du viel, viel länger, um zu gleicher Genauigkeit zu kommen!
(Bis dahin hat man sich längst verzählt)
Hallo Hmeck, rechnen wir mal durch:
Auf 0,2sec. genau stoppen dürfte wirklich kein Problem sein. Dann könnte man schon durch 40 Sekunden zählen die Drehzahl auf 0,5% genau ermitteln.
Schablone runterladen, ausdrucken, Loch ausstanzen, Beleuchtung aufbauen... dauert viel länger.
Gruß
Jürgen
Compu-Doc
Inventar
#11 erstellt: 18. Aug 2013, 13:18
......man kann sich-fast-alles schönrechnen.

Ich habe 2 Plattenspieler, da "rechnet" sich so ein Strobe-scheibchen schon.
germi1982
Moderator
#12 erstellt: 18. Aug 2013, 13:26

OJ71 (Beitrag #1) schrieb:
....
Brauche ich da nur diese Scheibe? Kann man das mit dem blossen Auge schon erkennen oder muss ich das Ding mit einer speziellen Leuchte anleuchten ?

....


Mit einer konventionellen Glühlampe, keine LED, Neonröhre oder Energiesparlampe. Wenn die Drehzahl passt müssen die Striche stillstehen.


Die Ungenauigkeit des Stroboskops durch Frequenzschwankungen fällt dabei weg.


Die hast du aber drin je nachdem was für ein Motor den Plattenteller antreibt, bei Riemenantrieben sind das in der Regel Asynchronmotoren die direkt mit Netzspannung laufen und die die Drehzahl über die Frequenz erzeugen. Deswegen braucht man bei denen auch einen anderen Pulley wenn man solche Geräte in Ländern mit 60 Hz betreiben will. Und die Frequenzschwankungen sind hier in Deutschland recht gering.
kölsche_jung
Inventar
#13 erstellt: 18. Aug 2013, 13:39

juergen1 (Beitrag #10) schrieb:

Hmeck (Beitrag #9) schrieb:
Mit der "Zählmehthode" brauchst Du viel, viel länger, um zu gleicher Genauigkeit zu kommen!
(Bis dahin hat man sich längst verzählt)
Hallo Hmeck, rechnen wir mal durch:
Auf 0,2sec. genau stoppen dürfte wirklich kein Problem sein. Dann könnte man schon durch 40 Sekunden zählen die Drehzahl auf 0,5% genau ermitteln.
Schablone runterladen, ausdrucken, Loch ausstanzen, Beleuchtung aufbauen... dauert viel länger.
Gruß
Jürgen

Das blöde ist nur, dass ich solange am poti drehe, bis das strob steht ... bis du das mit deiner zählmethode gemacht hast, musst du zwischendrin mal die platte rumdrehen ...
die zählmethode mag langen, wenn man ungefähr wissen will, wieviel der dreher falsch dreht, zum einstellen taugt das gar nicht
juergen1
Inventar
#14 erstellt: 18. Aug 2013, 14:17

kölsche_jung (Beitrag #13) schrieb:

juergen1 (Beitrag #10) schrieb:

Hmeck (Beitrag #9) schrieb:
Mit der "Zählmehthode" brauchst Du viel, viel länger, um zu gleicher Genauigkeit zu kommen!
(Bis dahin hat man sich längst verzählt)
Hallo Hmeck, rechnen wir mal durch:
Auf 0,2sec. genau stoppen dürfte wirklich kein Problem sein. Dann könnte man schon durch 40 Sekunden zählen die Drehzahl auf 0,5% genau ermitteln.
Schablone runterladen, ausdrucken, Loch ausstanzen, Beleuchtung aufbauen... dauert viel länger.
Gruß
Jürgen

Das blöde ist nur, dass ich solange am poti drehe, bis das strob steht ... bis du das mit deiner zählmethode gemacht hast, musst du zwischendrin mal die platte rumdrehen ...
OK, wenn man während des Regulierens das Stroboskop betrachten kann, ist das die beste Methode.
Gruß
Jürgen
TomBe*
Inventar
#15 erstellt: 18. Aug 2013, 14:35
Die Scheibe in der Bucht gefällt mir.

Hatte mal was gebaschtelt.
Der Ausdruck sollte in der Breite 99 mm haben. Oben und unten habsch Hilfslinien zum Ausschneiden gezeichnet.
http://abload.de/image.php?img=stroboscheibe_klein_oocsk2.jpg
HiFi_Addicted
Inventar
#16 erstellt: 18. Aug 2013, 15:13
[quote="germi1982 (Beitrag #12)"

Mit einer konventionellen Glühlampe, keine LED, Neonröhre oder Energiesparlampe. Wenn die Drehzahl passt müssen die Striche stillstehen.

[/quote]

Leuchtstoffröhren gehen auch ganz gut wenn kein elektronisches Vorschaltgerät ohne Starter im Spiel ist.

Mir ist aber die Variante mit Messplatte Frequenzmessung am PC am liebsten.
Wuhduh
Inventar
#17 erstellt: 20. Aug 2013, 03:05
Moin !

Richtig, da gab es doch mal Hit von Karl Dall

@ Compu-Doc:

2 Pladdenspüler ? Haste gleich eine Sicherungskopie gemacht, hmm ?

MfG,
Erik
Hmeck
Inventar
#18 erstellt: 20. Aug 2013, 06:10
Noch 2 kurzte Anmerkungen zu Schablonen.

1. Mir ist mal gelungen, eine falsche Schablone herunterzuladen, und mich dann erst mal zu wundern. Die hatte 182 Striche, woraus zu schließen ist, dass der Hersteller von 33 U/min ausgegangen ist, das Drittel unterschlagen, gerechnet, dann aufgerundet hat und dann erst gemalt hat. Also erst mal prüfen, die Schablone.
Bei U=33 1/3 gibt es 180 Stiche, ohne Rest. Für 50 Hz, entspricht 100 mal Flimmern, ist 100 / ((100/3) / 60) = 180
2. Wer ein bisschen bastelt, kann sich eine Diode (Einweggleichrichtung) und eine oder mehrere LEDs nehmen. Das "blitzt" dann bei Wechselstrombetrieb 50 mal, und man bekommt selbt bei Tageslicht ein sehr deutliched Bild.

Grüße, Hmeck
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 27. Aug 2013, 01:43
Als kleine Hilfe zur Geschwindigkeitseinstellung: benutze bitte zur Einstellung die gleiche Schallplatte bzw. gleiche Schallplattenstelle, da je nach Lautstärke des Songs auch die Drehzahl geringfügig schwankt. Laute Passagen bremsen die Platte bzw. den Plattenteller etwas ab. Von daher gibt es immer eine leichte Schwankung der Drehzahl. Selbst wenn Du verschieden schwere Platten auflegst, ist das schon mit der Stoppuhr messbar. Der DP-300F hat einen Gleichstrommotor, die Netzfrequenz wird über ein Netzteil heruntertransformiert u. in Gleichstrom umgewandelt. (12 Volt, wenn ich mich nicht täusche) Wickle bitte um den Schaft des Schraubendrehers Isolierband oder Tesafilm falls er nicht isoliert ist um einen Kurzschluss am Motor zu vermeiden.
Viel Erfolg bei der Einstellung, viele Grüsse, PK.


[Beitrag von Plattenkiller am 27. Aug 2013, 01:45 bearbeitet]
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