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Dual 601 an Pioneer System anschließen ?

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NicoDude
Neuling
#1 erstellt: 30. Aug 2013, 12:48
Hallo,
Ich bin auf dem Analog gebiet ein ziemlicher Anfänger deshalb habe ich folgendes Problem: Ich habe die Möglichkeit günstig einen guten Dual 601 zu bekommen, aber leider habe ich überhaupt keine Ahnung wie ich diesen an mein PionnerDCS-404K System anschließen kann.
Hier das System: http://www.pioneer.eu/de/products/archive/DCS-404K/page.html

Hoffe man kann mir hier weiterhelfen
akem
Inventar
#2 erstellt: 30. Aug 2013, 13:17
Hallo,

bei der Systembeschreibung heißt es "1xCinch-Audioeingang". Da kannst Du eine analoge externe Quelle anschließen. Da der Plattenspieler aller Voraussicht nach einen Magnettonabnehmer hat, brauchst Du zusätzlich einen Phono-Vorverstärker. Magnettonabnehmer geben eine sehr kleine Ausgangsspannung ab, die etwa um den Faktor 100-500 kleiner ist, als das, was z.B. CD-Player ausgeben. Dazu kommt, daß der Frequenzgang von Platten zugunsten der Spieldauer nach einer genormten Kennlinie künstlich manipuliert ist (Bässe abgesenkt, Höhen angehoben), was ebenfalls in einer solchen Phonostufe rückgängig gemacht wird.
Es wäre gut zu wissen, wie der Tonabnehmer heißt, der auf dem Dual montiert ist. Dann weiß man, welche Ausgangsspannung der hat und kann die richtige Phonostufe empfehlen. Es ist anzunehmen, daß ein MM oder MI System drauf ist - es gibt aber auch MC-Systeme, die nochmal ~ Faktor 10-20 leiser sind und eine zusätzliche Verstärkung brauchen. Phonostufen gibt es grundsätzlich von 20-XX.000 Euro.

Gruß
Andreas
NicoDude
Neuling
#3 erstellt: 30. Aug 2013, 13:28
Schon mal danke für die Antwort, der Tonabnehmer ist ein Shure M 75 D. Und mal ganz nebenbei, kann man mit dieser Konstellation denn schon klanglich was anfangen ?
Alex-Hawk
Inventar
#4 erstellt: 30. Aug 2013, 14:23
Hallo,

der Dual ist ein feiner Dreher. Wenn er und die Nadel des Shuresystems in Ordnung sind, dann hast Du sicher viel Freude.

Zwischen den Dreher und die Anlage müßte beispielsweise so ein Phonoverstärker:

http://www.ebay.de/i...&hash=item1c35500f19

Habe ich selbst in Betrieb.

boozeman1001
Inventar
#5 erstellt: 30. Aug 2013, 14:40
Und wenn die Nadel nicht mehr gut sein sollte, gibt es hier oder hier Ersatz. Die erste ist eine sphärische Nadel, der Diamant ist also mit einem runden Querschnitt geschliffen.
Die zweite hat einen elliptischen Querschnitt, dieser ist besser z.B. für klassische Musik, wo man alle Details hören möchte.
Eine sphärische Nadel ist hingegen gut für Rock & Pop, wo es nicht so sehr auf das lätzte Quentchen Auflösung ankommt.
Beides sind Nachbauten, sollten aber von brauchbarer Qualität sein. Originalnadeln von Shure sind mittlerweile sehr rar geworden und entsprechend teuer.

Gruß,
Kai
8erberg
Inventar
#6 erstellt: 30. Aug 2013, 14:44
Hallo,

und hier der Link zur Anleitung. http://dual.pytalhost.eu/601/

Den Tonarm genau auspendeln bevor man die Auflagekraft einstellt.

Wenn die Automatik nicht funzt ist es meist eine Kleinigkeit (Steuerpimpel) und schnell erledigt.

Wichtig: bei Transport unbedingt den Plattenteller abnehmen, der liegt nur lose auf!

Peter
akem
Inventar
#7 erstellt: 30. Aug 2013, 18:21

boozeman1001 (Beitrag #5) schrieb:

Die zweite hat einen elliptischen Querschnitt, dieser ist besser z.B. für klassische Musik, wo man alle Details hören möchte.
Eine sphärische Nadel ist hingegen gut für Rock & Pop, wo es nicht so sehr auf das lätzte Quentchen Auflösung ankommt.


Oh Mann...
Wenn Du "alle Details" hören möchtest, brauchst Du schon was WEITAUS besseres als ne elliptische Nadel. Eine sphärische Nadel ist nicht gut für Rock sondern gut für energiefreie Musik wie Sara K oder sowas. Wenn Du energiereiche Musik halbwegs verzerrungsarm hören willst, brauchst Du mindestens eine elliptische Nadel der besseren Art (5x18µm oder noch schärfer). Solche Nadeln gibt es als Billig-Nachbaunadeln für 25 Euro nicht...
Ich hatte auch mal so ein M75 und hab es mit einer Nachbaunadel vom Thakker ausgestattet. Das Ergebnis war, daß ich nach 3min abgeschaltet hab und das System für lau verhökert hab...
Hoffen wir, daß er noch eine gute Originalnadel drauf hat.

Gruß
Andreas
toyo
Stammgast
#8 erstellt: 30. Aug 2013, 19:30
Also weis nicht was der Thakker für Nadeln hat.
Aber die N75 von Cleorec ist besser als die Originale N75 von Shure.
Das kann man hören, und wurde auch durch Messungen bestätigt.
(Kann man im Dual-Board nachlesen)
spacelook
Stammgast
#9 erstellt: 30. Aug 2013, 19:56

toyo (Beitrag #8) schrieb:
Also weis nicht was der Thakker für Nadeln hat.
Aber die N75 von Cleorec ist besser als die Originale N75 von Shure.
Das kann man hören, und wurde auch durch Messungen bestätigt.
(Kann man im Dual-Board nachlesen)


Hallo!
Irgendwie bin ich jetzt nach deinem Post irritiert.
Nachbaunadeln sind deiner Meinung nach besser als das Original?
Entweder hast du einen Hörschaden oder deine Hifi-Kette ist total daneben.
Ich habe etliche neue Shure M75/71 NOS Rundnadeln - kein Nachbau kann diesen das "Wasser" reichen.
Den typischen "Shure Sound" kann leider keiner meiner Nachbauten die ich zum Anspielen von Flohmarktplatten verwende erzeugen.
Desweiteren finde ich es als eine Frechheit auf das Dual-Forum zu verweisen.
Dort wird immer zu Original Nadel verwiesen.
Gruß
Klaus
boozeman1001
Inventar
#10 erstellt: 30. Aug 2013, 19:57

akem (Beitrag #7) schrieb:

Wenn Du "alle Details" hören möchtest, brauchst Du schon was WEITAUS besseres als ne elliptische Nadel. Eine sphärische Nadel ist nicht gut für Rock sondern gut für energiefreie Musik wie Sara K oder sowas. Wenn Du energiereiche Musik halbwegs verzerrungsarm hören willst, brauchst Du mindestens eine elliptische Nadel der besseren Art (5x18µm oder noch schärfer). Solche Nadeln gibt es als Billig-Nachbaunadeln für 25 Euro nicht...
Ich hatte auch mal so ein M75 und hab es mit einer Nachbaunadel vom Thakker ausgestattet. Das Ergebnis war, daß ich nach 3min abgeschaltet hab und das System für lau verhökert hab...
Hoffen wir, daß er noch eine gute Originalnadel drauf hat.

Gruß
Andreas



Das war meinerseits auch eher vereinfachend für den TE gemeint, den ich nicht mit zu vielen technischen Details verwirren wollte. Und ich bin schon der Meinung, dass eine gute Rundnadel sehr gut rocken kann.
Das Problem ist nur, dass es für das M91 keine NOS-Rundnadeln mehr gibt. Ich suche schon ewig nach eine GD-Nadel, was aber ziemlich aussichtslos ist.
Und bevor er sich mit einer evtl. runtergerittenen oder gar defekten Originalnadel seine Platten ruiniert, sollte er schon eher für kleines Geld eine Nachbaunadel kaufen. Wenn das Vinyl-Thema Spaß macht, kann man immer noch auf die Suche nach einer Nos ED-Nadel machen.

Gruß,
Kai
akem
Inventar
#11 erstellt: 30. Aug 2013, 21:00
Daß er keine verschlissene Nadel verwenden sollte, darüber sind wir uns schon einig.
Aber Rundnadel ist nicht gleich Rundnadel. Und ein billiger Nagel für 10 bis 20€ kommt sicher nicht an eine gute Rundnadel ran, wie sie z.B. Denon im DL103 verwendet. Letzteres ist ein nachter Diamant und wie's aussieht auch poliert. Auch die Verrundungsradien sind nicht alle gleich...

Gruß
Andreas
novocaine
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 30. Aug 2013, 21:48
Ich glaube nicht, dass der TE vorhat sich ein Denon DL103 zu kaufen, nur weil die Rundnadel besser ist. Davon abgesehen ist das auch nicht der optimale Arm dafür. Man sollte die Kirche im Dorf lassen. Zum vorhandenen Shure M75 passt die sphärische Cleorecnadel trotz ihres niedrigen Preises ausgezeichnet. Sie ist definitiv besser als die sphärische Originalnadel. Mit dem vorhandenen Equipment würde eine bessere Nadel auch nichts bringen. Dazu der schon angesprochene TC-750 oder auch TC-760 als Pre. Der Dual ist für seine Qualität seltsamerweise deutlich unterbewertet.

Gruß
Thomas
Alex-Hawk
Inventar
#13 erstellt: 31. Aug 2013, 06:38

novocaine (Beitrag #12) schrieb:
Man sollte die Kirche im Dorf lassen.


Genau. Es geht hier um die konkreten Bedürfnisse des TE.

Holger
Inventar
#14 erstellt: 31. Aug 2013, 14:23

novocaine (Beitrag #12) schrieb:
Zum vorhandenen Shure M75 passt die sphärische Cleorecnadel trotz ihres niedrigen Preises ausgezeichnet. Sie ist definitiv besser als die sphärische Originalnadel.


Ich würde es doch sehr begrüßen, wenn man hier öfter mal ein "mbMn" oder "meiner Ansicht nach" oder sowas lesen könnte... denn meine sphärische Originalnadel (N75B Type 2) klingt definitiv ganz hervorragend und mbMn bestimmt nicht schlechter als irgendeine Nachbaunadel, ob Cleorec oder ein anderer Hersteller.

Es ist eine echte Unsitte, dass private Meinungen ständig als allgemeingültiges Faktum präsentiert werden.
8erberg
Inventar
#15 erstellt: 31. Aug 2013, 14:31
Hallo,

ich hatte mal an einem Shure eine ungebondete sphärische Original-Nadel gesehen (und gehört).
Hossa.

Seitdem mecker ich nicht mehr über Rundnadeln sondern sag nur noch "Platte auffn Teller und dann Lauscher auf".

Wenn alles so einfach wäre

Peter
novocaine
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 31. Aug 2013, 22:52

Holger (Beitrag #14) schrieb:
Es ist eine echte Unsitte, dass private Meinungen ständig als allgemeingültiges Faktum präsentiert werden.


Ich hab den ehemals hier stehenden Absatz nach reiflicher Überlegung editiert, da ich die Intention der obigen Aussage durchaus nachvollziehen kann. Die Form halte ich aber für überzogen, da ich normalerweise nicht versuche, Wertungen ohne nähere Begründung abzuliefern. In diesem Fall aber leider schon. Daher im Folgenden die nachgereichte Begründung:

Von den passenden Shure Nadeln, die im M75 verwendet werden können, gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl unterschiedlicher Typen - von einfach bis hochwertig. Im Vergleich zu einer N75G-Nadel (dunkelgrau mit weißem "Shure" Aufdruck) halte ich die Cleorec für musikalischer mit schönem Hochtonbereich und relativ ähnlichem Bassfundament. Eine N75G Typ 2 (dunkelgrau mit hellgrauem Aufdruck "Shure G T2") löst für meinen Eindruck allerdings noch deutlich besser auf. Mein Wertung bezog sich auf erstere Nadel, wobei ich mir da nicht 100%ig sicher bin, dass es sich tatsächlich um eine N75G handelt.

Gruß
Thomas


[Beitrag von novocaine am 03. Sep 2013, 05:21 bearbeitet]
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