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AT 95e @ Technics 1210 Justage n00b Fragen

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Daniel_Ventura
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 17. Sep 2013, 08:13
Hy,

ich müsste dringend ein paar Scheiben in bestmöglicher Qualität rippen. Zur Verfügung habe ich meine DJ Turntables (1210er) mit nem AT95e System, Vorverstärker wird entweder ne Rane SL3 oder ne NI Audio 6 Soundcard sein.

Jetzt hab ich blöderweise null Ahnung wie ich das System auf dem 1210er bestmöglichst eingerichtet bekomme. Welche Schablone kauft man sich am besten, brauch ich so ne Art Wasserwaage? ne simple Nadelwaage von Ortofon hab ich schon.

Wäre schön wenn ihr mir eine (der im Internet zig Verfügbaren) Anleitung empfehlen könntet mit der auch ein Neuling (was das Plattenrippen angeht) nix verkehrt macht.

Vielen Dank schonmal für eure Hilfe!
Jazzy
Inventar
#2 erstellt: 17. Sep 2013, 12:00
Mir erscheint die Technics-Überhanglehre fürs AT 95 gut genug zu sein.Die Ortofonwaage sollte auch ausreichen.Eine Wasserwaage brauchst du nur,um den Technics exakt gerade zu stellen.


[Beitrag von Jazzy am 17. Sep 2013, 12:00 bearbeitet]
Daniel_Ventura
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 17. Sep 2013, 12:29
Vielen Dank schonmal für deine Antwort!

hmm ich habe keine Technics überhangleere zur Hand leider. Ich muss mir eh so ne Schablone kaufen, nur welche ist da optimal bzw was kauft man da heutzutage am besten? Gibt ja viele verschiedene.
rainer_ge
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 17. Sep 2013, 13:37
Hi,

die Technics Lehre gibt es für 3,- Euro im Netz zu kaufen, sie definiert den Abstand der Nadel vom Tonarmrohr.

cu
rainer
akem
Inventar
#5 erstellt: 17. Sep 2013, 14:29
Er meint das da:
http://www.ebay.de/i...724f6#ht_2119wt_1073

Das Headshell vom Tonabnehmer abbauen (dazu die Überwurfmutter lösen - rtfmf...). Dann schraubst Du den Tonabnehmer an das Headshell, wobei Du die Schrauben noch etwas lose läßt. Dann steckst Du die Headshell statt in den Tonarm in das Loch von dem weißen Ding, so daß der kleine Stift in der Aussparung landet. Bis zum Anschlag einschieben. Dann verschiebst Du den Tonabnehmer so lange bis er a) parallel zu den Headshell-Seitenkanten sitzt und b) die Nadel genau über dem Ende des weißen Dings ist. Schrauben festmachen, fertig.

Dann das Headshell wieder in den Arm, Überwurfmutter festziehen (Achtung: die Überwurfmutter rastet ein, also nicht mit der Wasserrohrzange drehen, bis das Armrohr bricht... Nadelschutz entfernen und dann gemäß Anleitung Tonarm ausbalancieren usw. Ich mach's immer so, daß die Nadel möglichst knapp über der Platte schwebt oder diese berührt, die Nadel aber nicht in der Rille bleibt. Dann Tonarm auf die Ablage, dort verriegeln, daß er nicht abhauen kann, dann das Gegengewicht des Armes festhalten und nur den Ring mit der Skala verdrehen, bis die Markierung am Arm mit der Null fluchtet. Dann Gegengewicht inklusive Skala zum Lager hindrehen, bis laut Skala die vom Tonabnehmer benötigte Auflagekraft erreicht ist. Mit der Tonarmwaage kontrollieren (bedenke aber, daß die mechanischen Waagen nicht besonders genau sind...). Dann das Antiskating für den Anfang auf den gleichen Wert stellen wie die Auflagekraft.
Dann Platten hören.
- verzerrt es in beiden Kanälen, erhöhe die Auflagekraft minimal (so etwa 0,05g...0,1g)
- verzerrt es links, Antiskating leicht verringern (das ist ein mühseliger Optimierungsprozeß, also immer in winzigen Schritten vorgehen; winziger schritt heißt soweit drehen, daß sich der Drehregler gerade eben so aus der Ruhelage bewegt hat)
- verzerrt es rechts, Antiskating leicht erhöhen
- verzerrt es gar nicht: Glückwunsch, fertig!

Und dann kannst Du Dir überlegen, ob Du nicht lieber einen Tonabnehmer kaufen willst statt der "grünen Pest" (das ist das AT95...)...

Gruß
Andreas
sandy666
Stammgast
#6 erstellt: 17. Sep 2013, 15:56
Ich wollts nicht sagen, aber "bestmögliche Qualität" und AT-95 widersprechen sich irgendwie

Gruß

Sandra

PS: Dieses Justierteil von Technics brauchst Du nicht unbedingt. Das geht auch mit Milimeterpapier. Oder normalem Papier. Einfach 5,2cm abmessen, mit dem Lineal eine Linie ziehen und dann den Abnehmer/Headshell seitlich dranhalten und schauen wann die Nadel und das Ende des Headshells (mit Gummiring) übereinstimmen.

Was mit den 5,2cm gemeint ist siehst Du hier: technics-headshell-slipmats
Daniel_Ventura
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 17. Sep 2013, 16:20
vielen dank für die Infos das bringt mich echt weiter!


das at95 wurd mir empfohlen da es wohl ein gutes preis leistungsverhältnis haben soll. das wurde mir allerdings im dj Forum und nicht in nem hifi Forum empfohlen. :-P
ich bin selbst dj und hab noch sehr viele pladden hier die ich seit bald 10jahren nimmer angerührt hab (seit es halt dvs Systeme gibt) aber da ist zeugs dabei speziell im rnb Bereich dass es halt nie auf cd gab gibt und geben wird, und das soll eben digitalisiert werden.

ich bin für vorschläge offen, es soll jetzt aber net das absolute end teure System sein. ich will saubere Qualität rauskriegen gute preamps hab ich ja dafür zur verfügung. das ganze soll auf 96khz bei 24bit aufgenommen werden um dann später nach bearbeitung flac zu werden bei 44,1 16bit fürs auflegen.
sandy666
Stammgast
#8 erstellt: 17. Sep 2013, 16:44
Zuerst solltest Du uns mal mitteilen wieviel Du denn ausgeben möchtest für ein System.
Fhtagn!
Inventar
#9 erstellt: 17. Sep 2013, 16:54
Die grüne Pest.

Wenn du nicht viel ausgeben willst, nimm ein Shure M44-G.
Wenn du ein Concorde hast, nimm eine Nadel 20. Die kannst du auch gut wieder verkaufen, wenn du sie nicht mehr brauchst.


[Beitrag von Fhtagn! am 17. Sep 2013, 16:55 bearbeitet]
kölsche_jung
Inventar
#10 erstellt: 17. Sep 2013, 17:16

Daniel_Ventura (Beitrag #7) schrieb:
... das at95 wurd mir empfohlen da es wohl ein gutes preis leistungsverhältnis haben soll. ...

Hat es, es macht für kein Geld so etwas ähnliches wie Musik
ein dem Tonarm angemessenes System dürfte deutlich mehr als das 10-fache kosten, das macht aber nicht 10mal so viel Musik ...

wenn ich mir allerdings die arbeit machen würde, vinyls zu digitalisieren, würde ich ein adäquates system nehmen ... mit nem at95 würde sich das für mich nicht lohnen ...
Daniel_Ventura
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 17. Sep 2013, 17:21
was ich noch hab sind jede Menge ortofon Concorde Systeme: Nightclub, dj blau, pro, digitrack,.... aber mir wurde gesagt dass die Concorde Systeme nix sind und ich fürs digitalisieren headshell Systeme nehmen soll - ich lass mich natürlich gern eines Besseren belehren :-P
ursprünglich wollte ich mir das ortofon arkiv holen, weils eben easy zu montieren ist, aber mir wurde von dem abgeraten.
Fhtagn!
Inventar
#12 erstellt: 17. Sep 2013, 17:32
Wer hat dir da abgeraten? Ahnung hatte der jedenfalls nicht.
Das Nightclub ist auch schon ausreichend. Ansonsten würde ich die Ortofon Nadel 20 kaufen und auf den Nightclub Body stecken.
Daniel_Ventura
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 17. Sep 2013, 17:48
tja, DJs sind eben keine hifi Fanatiker in der regel :-) daher frag ich auch lieber hier nochmal.
das freut mich ja zu hören, dass das Concorde Nightclub was taugt. so ne nadel 20 würd ich mir ordern wenn ihr das empfehlt, kein Problem.
soweit mir bekannt kann man ja bei nem Concorde nicht gross einstellen ausser tonarmhöhe und antiskating oder?

vielen Dank für die info!
Daniel_Ventura
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 17. Sep 2013, 17:52
ach und was ist denn von dem ortofon arkiv zu halten für meine zwecke?
Fhtagn!
Inventar
#15 erstellt: 17. Sep 2013, 17:54
Auflage&Antiskating, mehr nicht. Die Einstellanleitung hat ja Sandra schon gepostet.
Wuhduh
Inventar
#16 erstellt: 17. Sep 2013, 21:28
Könnte man nicht das eine oder andere Concord-System mit einer Nadel Dual DN165E / 166E / 168E bestücken ?

Diese NOS-Nadeln gibt es doch zuweilen relativ günstig im Ggs. zu den Ortofon. Oder sind die Dual-Nadeln eher OM10-Niveau ?

Da gibt es doch bestimmt irgendeinen Thread, den ich vergessen habe.

MfG,
Erik
Daniel_Ventura
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 18. Sep 2013, 15:54
ok ich denk ich werd das jetzt mit nem Concorde System durchziehn. die frage ist jetzt nur noch ob ich ne ortofon arkiv kaufe oder mein Nightclub System mit so ner nadel 20 oder was anderem "aufrüste".
das arkiv gefällt mir schon gut muss ich sagen allerdings les ich viel widersprüchliches über die Qualität von dem dings.
wäre nett wenn mir jemand hier sagen könnte ob das arkiv was taugt fürs Geld oder ob man besseres bekommt fürs gleiche/ähnliches Geld.
Wuhduh
Inventar
#18 erstellt: 18. Sep 2013, 16:15
Meineserachtens hat die Wiedergabequalität der meisten ( Concord- ) DJ-Systeme nicht viel mit Hifi ( hohe Klangtreue ) zu tun, denn sie sind konstruktionsbedingt primär auf den DJ-Betrieb mit Scratchen und Hoppeln ausgelegt.

Für den Betrag von ca. 100 Euro würde ich mir nicht das Arkiv zum Digitalisieren anschaffen, sondern einen klassischen TA kaufen und halt diesen justieren.

Aber dat muzzte selber entscheiden.

Siehe auch die vielen Anfrage-Threads zum SL-1210 betr. passendem TA

MfG,
Erik
silberfux
Inventar
#19 erstellt: 18. Sep 2013, 20:22
Hi, wenn Du Dir schon die Mühe und den hohen Zeitaufwand des Digitalisierung antust, solltest Du bei der Hardware nicht sparen und auf Qualität achten.

BG Konrad
lunatic303
Stammgast
#20 erstellt: 19. Sep 2013, 10:52
Hi,

mal eine andere Frage: Wozu digitalisierst Du die Scheiben? Benötigst Du die Files zum Auflegen oder willst Du sie zuhause auf der Anlage oder per Kopfhörer nutzen?

Wenn es ums Auflegen geht, sollte die Qualität, die Du mit einem Arkiv oder Nightclub erzielst, ausreichend sein. Und die Tracks klingen dann am ehesten so, wie sie von Platte auch geklungen haben.

Für das private Hören würde ich aber auch mehr in die Hardware investieren und ein gutes Halbzoll-System wählen. Welches das sein könnte, hängt vom Budget ab - und ich würde die Technics Überhanglehre gleich mitbestellen.

Grüße,

Patrick
Daniel_Ventura
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 21. Nov 2013, 14:05
um den thread mal wieder rauszuholen und die fragen zu beantworten:

ja ich benötige die files zum auflegen, ich hab hier einige hiphop und bootleg scheiben die ich so einfach nicht digital nachkaufen kann.
ich habe inzwischen das arkiv erfolgreich im Einsatz. funzt prächtig und bringt mir auch den gewünschten clubsound.
das ganze wird mit einer native instruments Audio 6 auf 96/24 mit wavelab 7le aufgenommen und nach der Bearbeitung/Normalisierung mittels sox auf 44,1/16 runtergesampled. Die Ergebnisse können sich absolut hören lassen - bin zufrieden!
akem
Inventar
#22 erstellt: 21. Nov 2013, 15:57
Aha, Klubsound nennt sich das jetzt...

Gruß
Andreas
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