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Technics SL-Q33 Kurzschluss

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bobosamuron
Neuling
#1 erstellt: 11. Dez 2013, 19:46
Hallo Leute

Bin seit relativ kurzem stolzer Besitzer eines gebrauchten Technics SL-Q33 und bis dato eigentlich sehr zufrieden.

Leider hat sich nun nach 3 Monaten Spielzeit ein ziemliches Problem ergeben:
Eine der Sicherungen, die direkt (soweit mich meine Elektronikkenntnisse nicht ganz täuschen) am Trafo sitzen brennt ständig durch. Dort sitzen 2 Feinsicherungen, einmal mit 200mA und einmal mit 630mA.

Das ist das erste Mal gestern passiert, er ging einfach während dem Spielen aus - dabei bemerkte ich auch leider etwas Verbrennungsgeruch, leider erst als er schon aus war. Ein Wechsel der Sicherung führt nur dazu, das er beim Bestätigen des Einschaltknopfes kurz aufleuchtet und sofort wieder ausgeht, also dürfte es (hoffentlich) nichts mit dem Motor ansich zu tun haben, nachdem der ja erst beim Bewegen des Tonarms in Richtung Platte anläuft.

Habt ihr irgendeine Idee wo ich da zu suchen anfangen kann? Strommessgerät und Lötkolben wären nicht das Problem. Professionelle Reparatur rechnet sich wahrscheinlich nicht, da ich ihn sehr günstig bekommen hab und normalerweise wird ja allein für das Öffnen bereits Preise über 100 € verlangt.

Was ich noch erwähnen sollte, ist das die Automatik für den Tonarm von Anfang an defekt war und ich erst kürzlich den Riemen auf eBay bestellt hatte um genau diese wieder in Gang zu setzen.

Vielen Dank für eure Hilfe!
LG bobosamuron
akem
Inventar
#2 erstellt: 11. Dez 2013, 20:00
Schau mal, ob da irgendwo in der Nähe des Netzteils oder des Motors ein Entstörkondensator ist. Wenn die kaputt gehen kann das schon mal in einem Kurzschluß enden. Hat es denn bevor die Sicherung angesprochen hat einen Knall oder sowas?

Gruß
Andreas
doc_barni
Inventar
#3 erstellt: 11. Dez 2013, 20:35
Hallo bobosamuron,

was akem schreibt , könnte ganz sicher zutreffen. Ich lege mal eine Stromversorgung des Q33 bei, da sieht man , weche "C`s" überprüft werden könnten....

viele Erfolg

freundliche Grüsse

Wolfgang

a
bobosamuron
Neuling
#4 erstellt: 11. Dez 2013, 22:45
Wow, vielen Dank für die raschen Antworten!

Nur noch eine, vl etwas blöde Frage:
Die Kondensatoren teste ich mit meinem Multimeter über den Diodentest, und schaue ob die entsprechenden Kondensatoren noch funktionieren d.h. ob der Kondensator nach einer gewissen Zeit keinen Durchgang mehr hat.

Oder soll ich die entsprechenden Kondensatoren gleich rauslöten und austauschen? Kann ja nicht die Welt kosten

Danke euch !

LG Lukas
germi1982
Moderator
#5 erstellt: 13. Dez 2013, 16:47
Kosten in etwa 20 Cent pro Stück. Du kannst die mit einem Kapazitätsmeßgerät (oder Multimeter mit Kapazitätsmeßfunktion) nachmessen, dabei muss aber mindestens ein Anschluss ausgelötet werden aus der Schaltung. Innerhalb der Schaltung kannst du nur mit einem Oszilloskop mit Komponententester sehen ob die noch ok sind. Alternativ gibt es zum Beispiel von ELV einen Komponententester mit LCD-Display auf dem die Darstellung des Bauteilverhaltens so wie bei einem Oszi mit Komponententester erfolgt. Kostet ca. 130€ als Fertiggerät, als Komplettbausatz den man zusammenbauen muss ist man mit etwa 100€ dabei. Deren Bausätze sind gar nicht schlecht, habe von denen einen Bausatz für ein ESR-Meter gekauft. Die SMD-Teile sind alle schon eingelötet, man muss nur noch die Teile die in THT-Bauweise ausgeführt sind anbringen und einlöten. Es ist alles dabei was man braucht um das Gerät zu bauen, außer Lötzinn....das muss man halt selber besorgen...

http://www.amazon.de...ds=komponententester

Auf dem Bild ist eine Diode zu sehen die getestet wird, sieht man eindeutig auf dem Display. Ein Kondensator bildet einen Kreis aus, dessen Durchmesser ist abhängig von dessen Kapazität:

http://commons.wikim...densator_resized.jpg

Ich habe in meinem Oszi so etwas schon eingebaut, aber es ist halt nicht so handlich wie ein Handgerät.

http://www.hobby-bastelecke.de/messen/oszi_komponententester.htm


[Beitrag von germi1982 am 13. Dez 2013, 16:47 bearbeitet]
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