Tonabnehmer f. Omnitronic BD-1550

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goruhl
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 28. Jan 2014, 14:42
Hallo zusammen.

Ich möchte gerne einen alten Plattenspieler reaktivieren und benötige einen Tonabnehmer und `ne Nadel.
Vorweg überlege ich in das bestehende System zu invenstieren. Vermutlich ist in /an meiner Anlage der Plattenspieler das "schwächste" Glied, jedoch ist es auch eher die Nostalgie, die mein Tape und den Spieler aktivieren läßt.

Wie gesagt: oben erwähnter Spieler muss ergänzt werden. Hierzu erst einmal kleine Schritte und hoierzu erhoffe ich Eure Unterstützung. Werde das Ding vermutlich online erwerben - aber die Vielfallt ist der Wahnsinn.

Danke schon einmal.
Gruss,
Gorden.
Detektordeibel
Inventar
#2 erstellt: 29. Jan 2014, 00:34
ist mit "altem" Plattenspieler der Omnitronic gemeint?

naja wie auch immer. Da wird irgendein AT91 Verschnitt als Serientonabnehmer draufsein (At 3600 vmtl)

Aufrüsten mit Nadel ATN 3652E oder Thakker EPO E.
zastafari
Stammgast
#3 erstellt: 29. Jan 2014, 00:50
*blupp*

Habt ja recht...


[Beitrag von zastafari am 29. Jan 2014, 10:18 bearbeitet]
akem
Inventar
#4 erstellt: 29. Jan 2014, 09:36
Ich glaube, den Sinn seines Textes auf Anhieb erfasst zu haben... Manchmal funktioniert es halt nicht, nur jedes dritte Wort zu lesen und zu hoffen, daß einem der Rest dann per magischer Erleuchtung zufliegt... Vielleicht bist DU zu zu?? Wenigstens bist Du mit dieser Krankheit nicht alleine...
Er hat einen Omnitronic Dingsbums Dreher und will nen neuen Tonabnehmer dafür. Und das Angebot ist viel zu groß, als daß er da durchblicken könnte...

@ TE: wie steht's denn mit dem Dire-Dare? Wieviel kannst oder willst Du für einen neuen Tonabnehmer ausgeben und was für einen Verstärker hast Du (sprich, hat der einen Phonoeingang und wenn ja, ist der nur für MM oder auch umschaltbar für MC)? Tonabnehmer gibt's ja von 20€ bis 20.000€...

Gruß
Andreas
goruhl
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 29. Jan 2014, 12:15
Auch, wenn ich Euch nicht richtig folgen kann - meinen Ursprungstext fand ich klar und nachvollziehbar......

Natürlich will ich zu Anfang nicht viel ausgeben - früher sehr viel LPs und Tapes gehört, jedoch hinterher auf CDs gewechselt. Diesen Plattenspieler will ich ausprobieren und sehen, wohin das alles führt.
Sicherlich kein hochwertiges Gerät, aber für einen eventl. Neuanfang.......
Gorden.
goruhl
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 29. Jan 2014, 12:20

akem (Beitrag #4) schrieb:
Ich glaube, den Sinn seines Textes auf Anhieb erfasst zu haben... Manchmal funktioniert es halt nicht, nur jedes dritte Wort zu lesen und zu hoffen, daß einem der Rest dann per magischer Erleuchtung zufliegt... Vielleicht bist DU zu zu?? Wenigstens bist Du mit dieser Krankheit nicht alleine...
Er hat einen Omnitronic Dingsbums Dreher und will nen neuen Tonabnehmer dafür. Und das Angebot ist viel zu groß, als daß er da durchblicken könnte...

@ TE: wie steht's denn mit dem Dire-Dare? Wieviel kannst oder willst Du für einen neuen Tonabnehmer ausgeben und was für einen Verstärker hast Du (sprich, hat der einen Phonoeingang und wenn ja, ist der nur für MM oder auch umschaltbar für MC)? Tonabnehmer gibt's ja von 20€ bis 20.000€...

Gruß
Andreas


"@TE" - ??? Was bedeutet dieses?

Zum Thema: Ich dachte da so um ca. 50-90€ - wie schon gesagt, kann ich den Spieler nicht einschätzen. Wenn das Ding untere Grenze ist, brauche ich keinen Tonabnehmer mit Nadel für 200 aufwärts.

Verstärker? pioneer VSX-D712S - mein Vollverstärker (Onkyo) hat leider einen Kanal verloren. Der AV hat keinen phone-Eingang mehr und wird durch einen Vorverstärker ergänzt. - Nur MM

Gorden.
akem
Inventar
#7 erstellt: 29. Jan 2014, 12:47
@TE bedeutet An den Themenersteller...

Tonabnehmer unter 100€ sind nicht wirklich gut. Vor allem fehlt an der Stelle auch Qualitätskontrollen seitens des Herstellers, was bedeutet, daß Du Glück haben kannst und ein halbwegs erträglich klingendes System erwischen kannst, aber Du kannst auch Pech haben...
Der Tonarm des Omnitronic hat ne gewisse Standardbauweise, mit der der Arm je nach Headshell so um die 12-15g effektiver Masse hat. Der Geheimtip Sonus Gold Blue funktioniert hier also nicht. Die diversen Acutex, die hier auch oft als Geheimtip gehandelt werden, funktionieren genausowenig. Bleibt eigentlich nur das Sumiko Pearl. Das ist zwar schon ein sehr passables System, kostet aber auch schon 120€ bei Williamthakker.de. Listenpreis ist nochmal deutlich höher.
Das in der Preisklasse oft angedachte Ortofon 2M Red ist nichts anderes als ein OM10 mit mehr Plastik außenrum. Und das ist schon ein solches System, was ich oben angesprochen habe. Früher war das ein ganz ordentliches Einstiegssystem. Da gab's aber auch noch eine Qualitätskontrolle. Und heute? Ortofon wollte den Preis des OM10 konstant halten... Tja, und um das hinzukriegen mußte wohl oder übel irgendwo gespart werden...

Gruß
Andreas
Detektordeibel
Inventar
#8 erstellt: 29. Jan 2014, 15:45

wie schon gesagt, kann ich den Spieler nicht einschätzen.


Die angegeben Gleichlaufwerte sind nicht hifi-tauglich, muss aber nicht immer etwas heißen. Solang er in denn inneren Rillen nicht hörbar leiert ist der [i]brauchbar[/b].

Mehr als ein Nadeupgrade würd ich da erstmal nicht reinstecken.
akem
Inventar
#9 erstellt: 29. Jan 2014, 16:46
Irgendwie kotzt mich das tierisch an: bei meinem letzten Forumsbesuch hier hab ich nach dem BD-1550 gegoogelt. Und jetzt? Jetzt krieg ich permanent Werbung für das Ding eingeblendet...
Dieser Werbeterror hat derart überhand genommen... unfaßbar. Daß die Firmen das nicht schnallen, daß das niemanden zum Kaufen animiert sondern nur abschreckt?? Neulich auch: beim blauen C was bestellt, dann irgendwas anderes aufgemacht - tataaaa - welche Werbung wurde wohl eingeblendet?? Echt zum KOTZEN!!!

Off topic aus...

Gruß
Andreas
Detektordeibel
Inventar
#10 erstellt: 29. Jan 2014, 17:28
Dann kauf besser nix bei Beathe Uhse.
zastafari
Stammgast
#11 erstellt: 29. Jan 2014, 20:09

goruhl (Beitrag #5) schrieb:
Auch, wenn ich Euch nicht richtig folgen kann - meinen Ursprungstext fand ich klar und nachvollziehbar......


Sorry, meine Schuld, hatte nur den Text gelesen und ihn nicht mit der Überschrift kombiniert. Dann konnte man sich halt fragen, worum's ging...
@akem Hast du keinen Werbeblocker?
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 29. Jan 2014, 21:32
akem
Inventar
#13 erstellt: 30. Jan 2014, 09:24
Daheim verwende ich Firefox und hab schon sowas - filtert aber auch nicht alles raus. Und hier auf Arbeit darf ich nix installieren...

Gruß
Andreas
goruhl
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 30. Jan 2014, 09:25

akem (Beitrag #7) schrieb:

Das in der Preisklasse oft angedachte Ortofon 2M Red ist nichts anderes als ein OM10 mit mehr Plastik außenrum. Und das ist schon ein solches System, was ich oben angesprochen habe.

Ich verstehe richtig, dass eom OM 10 in meinem Fall als Einstieg Wert wäre? preislich findet man 2M RED für 90€ und das OM10 für 40€.
50€ Unterschied nur "für`n bischen mehr Plastik"
Gorden.
akem
Inventar
#15 erstellt: 30. Jan 2014, 09:37
Ich habe nicht gesagt, daß das gute Systeme sind (oder wie hast Du Deinen ersten Satz gemeint?). Ich habe nur gesagt, daß der Preis des 2M Red vielen Leuten suggeriert, daß man da schon was passables kriegt. Genau das ist aber nicht so. Ein OM10 für die Hälfte ist technisch identisch und dessen Preis verrät schon eher, was von der Qualität zu halten ist (nämlich nicht viel...).

Gruß
Andreas
goruhl
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 30. Jan 2014, 10:46

akem (Beitrag #15) schrieb:
Ich habe nicht gesagt, daß das gute Systeme sind (oder wie hast Du Deinen ersten Satz gemeint?). Ich habe nur gesagt, daß der Preis des 2M Red vielen Leuten suggeriert, daß man da schon was passables kriegt. Genau das ist aber nicht so. Ein OM10 für die Hälfte ist technisch identisch und dessen Preis verrät schon eher, was von der Qualität zu halten ist (nämlich nicht viel...).

Gruß
Andreas

Das ich für 20, 60 oder 100€ keine Qualität erwarten kann, ist mir schon klar. Ich möchte nur ausprobieren ;-) Ich frage mich eh, welche Systeme mit welchen Tonabnehmern zusammen arbeiten bzw. funktionieren. Da gibt es Unterschiede zwischen MM und MV - ich benötige MM, Ich sehe ellptisch und spärisch. Was ich hierzu gelesen habe, so wäre der sphärisch besser (Mein Spieler sollte nur in einer Richtung abspielen) - aber ansonsten sehe ich keine technischen Unterschiede.
Hier kommt wohl auch ein großer Erfahrungswert hinzu........

Gorden.
akem
Inventar
#17 erstellt: 30. Jan 2014, 13:04
Im Gegenteil: der sphörische Schliff (auch konisch oder schlicht Rundnadel genannt) ist der einfachste und billigste und auch der schlechteste Schliff. Die genaue Ausführung macht zwar auch noch was aus und es gibt durchaus auch teure Systeme mit Rundnadel, aber im Hochton hast Du halt zwingend Nachteile. Bei elliptischen Schliffen muß man aufpassen, entscheidend sind die Verrundungsradien. Bei Billigsystemen hast Du oft 11x18µm (in zöllischem Maß 0,4x0,7mil), das geht gar nicht. S-Laute und andere Sachen im Hochton verzerren, daß es der Sau graust. 8x18µm (0,3x0,7mil) ist so ne Art Standardschliff, der im Hochton aber immer noch hörbare Fehler macht (wenn man's nicht anders kennt, fällt es meistens nicht so sehr auf, wenn man aber schärfere Schliffe gewohnt ist, hört man den Unterschied sofort). Da obere Ende der Fahnenstange bei ell. Nadeln sind 5x18µm (0,2x0,7mil). Das klingt dann schon ziemlich sauber und klar, der Unterschied zu Gyger und Co. ist da nur noch minimal.
Generell kann man sagen, daß der kleiner der beiden Radien 5µm oder weniger sein muß, damit man bei der Hochtonwiedergabe keine nennenswerten Kompromisse mehr machen muß. Der zweite, größere Radius entscheidet dann eher über Nadelstandzeit und (eingeschränkt) über Nebengeräusche bei der Abtastung (hier gilt: je größer desto besser). Natürlich spielen andere Dinge wie zum Beispiel die bewegte Masse (z.B. hat eine gebondete Nadel eine hohe bewegte Masse), die Politur der Nadel oder die Stabilität und Resonanzfreiheit des Systems und insbesondere Nadelträgers und andere Dinge mehr auch noch eine Rolle. Selbst das Gehäuse des Sytems entscheidet mit über den Klang. Siehe zum Beispiel das Denon DL103, für das es mittlerweile eine ganze Reihe von "Fremdgehäusen" gibt, die alle zu mehr oder weniger anderem und bisweilen auch besserem Klang führen...

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#18 erstellt: 30. Jan 2014, 13:21
Hallo!


..... Selbst das Gehäuse des Sytems entscheidet mit über den Klang. Siehe zum Beispiel das Denon DL103, für das es mittlerweile eine ganze Reihe von "Fremdgehäusen" gibt, die alle zu mehr oder weniger anderem und bisweilen auch besserem Klang führen........



Was zu beweisen wäre..

Das halte ich persönlich für Mumpitz, allenfalls kann das geänderte Korpusgewicht in einigen Fällen zu einer marginalen Klangänderung führen der Rest ist m.E. die übliche HiFi-Folklore. Selbst wenn es nachvollziebare Klangänderungen gäbe würden die ohnehin in den Verzerrungen untergehen die das alte Rundnadel-MC produziert.

Für ein geläufiges Beispiel das die Form und das Material eines Systemkorpusses keinen Einfluß auf den Klang hat sollten eigentlich die Ortofonsysteme OM(S)-30 VM-blure und 2M-bronze dienen, hier haben wir dreimal das gleiche System, -sogar mit marginal unterschiedlichem Generator was ebenfalls keinen klanglichen Einfluß macht-, bislang ist es in meinem Freundes und Bekanntenkreis noch nie jemand gelungen verblindet die drei Systeme auseinanderzuhalten.

MFG Günther
akem
Inventar
#19 erstellt: 30. Jan 2014, 14:03
Ein Teil der Verzerrungen des DL103 stammen ja eben vom Gehäuse... Da hast Du 2 Möglichkeiten: handwarm fest schrauben, dann hat das System Power und Dynamik, verzerrt aber und klingt nervös, oder eben festknallen, dann klingt es sauberer, aber die Power ist auch weg...
Mit einem stabilen, unten offenen Gehäuse hat das System Power, aber eben auch keine Nervosität. Allerdings kann es je nach Gehäuse auch ins Gegenteil umschlagen, so daß es langweilig klingt.
Klar, der Arm und dessen Masse spielen auch ne Rolle...

Gruß
Andreas
Detektordeibel
Inventar
#20 erstellt: 30. Jan 2014, 19:14

Das ich für 20, 60 oder 100€ keine Qualität erwarten kann, ist mir schon klar.


Butter bei die Fische...

Wenn im Bereich bis 100€ was suchst eher Nagaoka MP110 oder Shure M97xe, oder eben was drauflegen.

Aber ist wurst, OM würd ich auch nicht auf diesen Tonarm draufmachen.
Die simpelste und billigste Lösung ist wie gesagt den AT91 Tonabnehmer mit ner besseren Nadel aufzurüsten, das ist dann auch nicht schlechter als ein 2M Red und macht auch mehr Spaß.

Sowas haste doch bei dem Dreher vorne dranstecken, oder?

http://www.hifi-wiki.de/index.php/Audio_Technica_AT_91
Hörbert
Moderator
#21 erstellt: 30. Jan 2014, 19:15
Hallo!


....Ein Teil der Verzerrungen des DL103 stammen ja eben vom Gehäuse......


Kläre mich auf, was genau ist der Grund aus dem du annimmst das ein Gehäuse Abtastverzerrungen verursachen könnte?

Das bekannte überdynamische Verhalten ist bei dem bröckelharten recht urtümlichen Dl-103 ist leicht erklärt, es wird oft in bei weitem zu leichte Tonarme geschraubt, -das versucht man zwar durch eine durch nichts gestützte 100-10 Hz These wegzuerklären andert sich dadurch aber nicht-. Das hier ein überschwingen des Tonarmes provoziert wird der viel zu früh auslenken muß sollte eigentlich klar sein.Wenn es zudem noch so wacklig eingeschraubt wird das auch noch der letzte Rest von Präzision verlorengeht nennt man es "Lebendig" -also bitte-!

Das DL-103 hat im Grunde ein schlechteres Abtastverhalten als ein AT-95 und der einzige vernüftige Einsatzzweck ist in einem Tonarm mit mehr als 25 Gramm eff bewegte Masse zum Abtasten alter Rock-n´-roll und Rockplatten die zwischen 1955 und 1965 gepresst wurden. Hier hat es seine Berechtigung.

MFG Günther
akem
Inventar
#22 erstellt: 31. Jan 2014, 09:42
Naja, das Gehäuse resoniert eben. Nicht umsonst hat man beim DL103R das Gehäuse auf der Innenseite zumindest an einer Stelle bedämpft (an der Front). Dazu kommt, daß die beiden Gehäusehälften nur punktuell verklebt sind, was die Stabilität auch nicht gerade fördert. Außerdem setzen die Schrauben ausgerechnet dort an, wo die Gehäusehälften eben nicht verklebt sind, wo die Gehäusehälften am stärksten gegeneinander arbeiten können und wo die Teile je nach Schrauben-Anzugsmoment sich maximal gegeneinander verformen können. Wenn dann auch noch die Nadel beim Abspielen mechanische Schwingungen in das System einbringt, geht's richtig los...
Natürlich hab ich das noch nicht mit Laser nachgemessen, dazu fehlen mir dann doch ein wenig die Mittel...

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#23 erstellt: 31. Jan 2014, 16:14
Hallo!

Einige Leute aus meinem Freundes-&-Bekanntenkreis hatten das DL-103 vor einigen Jahren ebenfalls, da habe ich mir einmal insgesamt vier Exemplare ausgeliehen und durchgemessen. Selbstverständlich nicht auf "Gehäuse-Resonnanzen" -nein interessant war die Compliance ( liegt nach meinen Messungen zwischen 6µ und 7µ) und die Uberschwinger in zu leichten Tonarmen. Irgendwelche Resonanzen die sich auf die Abtastung auswirkten gab es ausser denen die das System in zu leichten Tonarmen durch das ständige Zittern des bretthart in der Rille liegenden und deshalb schlackernden Nadelträgers anregte keine. -Ich denke mal da wird etwas falsch gedeutet anstatt richtig untersucht aber das passt wohl einigen Usern so besser ins Weltbild-.

Das System ist mittlerweile in besagtem Freundes-&-Bekanntenkreis ziemlich unbeliebt da Preis, Leistung und nutzbare Betriebsstunden (400-600) nicht zusammenpassen.

MFG Günther
akem
Inventar
#24 erstellt: 31. Jan 2014, 21:30
Tja, bei einem gepimpten DL103 dreht sich das aber um. Da muß man bei Seriensystemen schon ziemlich hoch ins Regal greifen, um da ran zu kommen. Und das kostet dann ne Kleinigkeit mehr...

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#25 erstellt: 01. Feb 2014, 14:32
Hallo!

Wie passt diese deine Uberzeugung eigentlich zu deiner Ansicht über Rundnadeln?

Auch ein gepimpten DL-103 bleibt die Grundzubzanz die gleiche und du hast immer noch das alte billig- Rundfunksystem aus den 60ger Jahren für das ich wirklich keinen müden Euro auf den Pimpertresen legen würde.

Was heißt hier hoch ins Regal? VM-white oder OM-10 dürftens tun.

MFG Günther
akem
Inventar
#26 erstellt: 01. Feb 2014, 18:30
Das Pimpen schließt natürlich eine bessere Nadel mit ein

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#27 erstellt: 02. Feb 2014, 09:32
Hallo!

Dann kann ich auch ein X-Belibiges MC das sich von seiner Nadel verabschiedet hat und das ich für kleines Geld über Ebay erhalten kann mit einer anderen Nadel ausstatten lassen da weder der wild gewickelte Generator des DL-103 noch die bröckelharten Dämpfergummis noch die verlötete Klaviersaite als Spanndraht eine besondere Empfehlung darstellen verwenden. Für einen vergleichweise geringen Betrag bekommst du so z.B zu fast jeder Zeit ein beschädigtes Ortofon MC für einen Appel und ein Ei das dir dann der Retipper deiner Wahl mit einer Gyger-80, Shibata oder auch wenn es dir danach gelüstet mit einer Rundnadel ausstatten kann.

Hier noch von einem DL-103 zu reden ist Augenwischerei, das ist einfach dann ein MC auf Basis eines veralteten Rundfunksystems mit ansonsten recht ungünstigen technischen Daten. Hier kann ich dann auch nichts mehr über irgendeine Resonanz des Ursprungsystems aussagen da ausser Dämpfergummis, billig gestrickter Generator und besagter Klaviersaite nichts von Ursprungsystem übrig sind.

Klar, hier kann der Experimentier- und Basteltrieb sich voll austoben und man kann eine Tonarm-Systemkonstellation zusammenstellen die befriedigend klingt wenn man noch einer der uralten schwerden Tonarmprügel zur Hand hat die vor einigen Jahrzehnten noch teilweise üblich waren. So Spielereien habe ich auch schon gemacht und mache sie auch teilweise jetzt noch. Aber deswegen wäre mir das alte DL-103 weder eine Empfehlung wert npoch würde ich es einem User ans Herz legen der ein System vorwiegend zum Musikhören verwenden will. Als Zusatz zu einen ohnehin zufriedenstellenden Abtaster kann man Bastelwilligen das alte Denon aber durchaus ans Herz legen.

MFG Günther
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