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Omnitronic 1550 - Nadel springt direkt am Anfang

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Autor
Beitrag
Mille462
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 09. Aug 2016, 07:24
Seid gegrüßt,

ich habe vor einer Woche einen Omnitronic 1550 erworben und war anfangs auch recht begeistert. Leider hab ich bei vielen Platten das Problem das die Nadel direkt zu Anfang, in der Einlaufrille springt und die ersten 1-2 Sekunden des ersten Liedes überspringt.

Es ist soweit alles nach Hersteller Angabe justiert, ich hab auch bzgl. AS und Gegengewicht vorsichtig experimentiert....nichts.

Bevor ich hier noch frustriert vom Widerrufsrecht gebrauch mache wollte ich fragen ob Ihr eventuell gängige Lösungsvorschläge habt? Danke!
akem
Inventar
#2 erstellt: 09. Aug 2016, 08:20
Das hängt leider eher von den Platten ab als von der Nadel oder vom Player. Manche Platten haben außen so ne Art Wulst und wenn Du beim Absenken der Nadel da drauf triffst passiert genau das...

Gruß
Andreas
Solex_Heizer
Stammgast
#3 erstellt: 09. Aug 2016, 08:34
um auszuschließen das es an den Platten liegt solltest Du diese auf einen anderen Spieler Testen!
Anti Skating hat der soweit ich das jetzt gesehen habe nicht, oder habe ich das übersehen?


[Beitrag von Solex_Heizer am 09. Aug 2016, 08:38 bearbeitet]
Mille462
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 09. Aug 2016, 08:34
Da würde ich ja quasi mit jeder Platte die Katze im Sack kaufen. Noch dazu gab es dieses Problem bei meinem Mitbewohner seinem Plattenspieler und bei mein alten nicht
Tattermine
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 09. Aug 2016, 08:46
Ist das nicht ein rein manuelles Gerät, wo man die Nadel von Hand aufsetzen muss? Ich kenne die Problematik nur von Drehern mit Startautomatik, beim "Handauflegen" eigentlich gar nicht - wenn man entsprechend vorsichtig ist.
Solex_Heizer
Stammgast
#6 erstellt: 09. Aug 2016, 08:49
also wenn Du alles korrekt eingestellt hast und er dennoch springt dann ist das ein Grund zum Umtauschen!
Ist der Arm genau Horizontal ausgerichtet? Schwebt die Nadel vor absetzten ca 5mm über der Schallplatte?
Wieviel Auflagekraft hast Du eingestellt, und wieviel wird vom Hersteller Empfohlen?
Mille462
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 09. Aug 2016, 09:29
@ Tattermine, ist ein manuelles Gerät im Sinne der Tonarmrückführung nach Plattenende. Fürs auf und absetzen der Nadel gibt es einen Hebearm.

@ Solex_Heizer, Anti Skating ist vorhanden und nach Vorgabe eingestellt. Der Arm ist horizontal ausgerichtet, die Auflagekraft liegt bei 1,5 g und ist auch so empfohlen. Den Abstand der Nadel müsste ich nochmal prüfen.

Vielen Dank schonmal für die ersten Hinweise
Solex_Heizer
Stammgast
#8 erstellt: 09. Aug 2016, 09:33
hast du das Gewicht schonmal auf 1,75 erhöt, und natürlich auch AS dementsprechend?
Mir fällt gerade das Wort nicht ein, Das ding was den Arm anhebt Bzw absetzt also das wo er aufliegt wenn er nicht auf der Ablage ruht ist nicht als fehlerquelle auszuschließen, falls es da eine Verstellmöglichkeit gibt dann stell dieses mal etwas Tiefer, aber nur Minimal!
kölsche_jung
Inventar
#9 erstellt: 09. Aug 2016, 09:41

Mille462 (Beitrag #7) schrieb:
@ Tattermine, ist ein manuelles Gerät im Sinne der Tonarmrückführung nach Plattenende. Fürs auf und absetzen der Nadel gibt es einen Hebearm.
...

... der wahrscheinlich nicht "öl-bedämpft" ist, sich also nicht langsam absenkt ... ich würde mal versuchen, den Tonarm etwas vorsichtiger (=langsamer) abzusenken, also den Hebel nicht "schnappen" lassen
Mille462
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 09. Aug 2016, 09:56
Das Gewicht hab ich schon erhöht, sogar schon auf 2g, leider ohne Erfolg. Den Armheber (ich nenns jetzt einfach mal so da mir der korrekte Begriff auch nicht einfällt) schau ich mir heut Abend nochmal genau an, der ist einzeln verschraubt und lässt sich hoffentlich verstellen.

@ kölsch_jung, sobald ich den Hebel umlege, senkt sich der Tonarm sehr sehr langsam, dauert wirklich einige Sekunden. Habs auch mal durch langsames umlegen noch weiter entschleunigt, aber auch ohne Ergebnis.


[Beitrag von Mille462 am 09. Aug 2016, 10:16 bearbeitet]
Tattermine
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 09. Aug 2016, 10:47

Mille462 (Beitrag #10) schrieb:
sobald ich den Hebel umlege, senkt sich der Tonarm sehr sehr langsam, dauert wirklich einige Sekunden. Habs auch mal durch langsames umlegen noch weiter entschleunigt, aber auch ohne Ergebnis.


Ich würde vermuten, dass das in dem Fall ein mehr oder weniger normales Verhalten ist, Stichwort "Wulst" (akem/Beitrag #2). Wenn die Nadel sich sehr langsam senkt und dann auch noch einen "Rillenzwischenraum" erwischt statt der Rille, dann kann es passieren dass die Nadel tatsächlich zu weit "reinrutscht". In dem Fall hilft, glaube ich, wirklich nur rein manuelles Aufsetzen ganz ohne Tonarmlift (ist jedenfalls bei meinem 1210er so).
Lucky_8473
Stammgast
#12 erstellt: 09. Aug 2016, 12:05
Hallo,

steht der PS auch in Waage und kann man das an den Füssen Einstellen?

Hatte das gleiche Problem mit meinen 1210'er auch, als er nicht ausgerichtet war.

LG Tom
8erberg
Inventar
#13 erstellt: 09. Aug 2016, 12:22
Hallo,

wenn die "Original"-Nadel dran ist: die braucht 3 Pond Auflagekraft.

Bitte nehm eine anständige Hifi-Nadel, am Besten sofort eine ell. Nadel ( https://www.thakker....ms-251-e-oem/a-7465/ ) die kommt mit 2 Pond klar und ist auch klanglich erheblich besser.

1,5 Pond passt für das verbaute AT 3600 auf gar keinen Fall und zu niedrige Auflagekraft schädigt die Platte durch dieses Springen sehr!


Peter


[Beitrag von 8erberg am 09. Aug 2016, 12:27 bearbeitet]
Mille462
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 09. Aug 2016, 18:25
@ Tattermine, manuelles aufsetzen ist mir zu heikel wie ich feststellen musste :/

@ Tom, hab wegen der Füße noch nicht geschaut, leider hab ich aber auch gerade keine Wasserwaage zur Hand.

@ Peter, 3g? Im Handbuch sind 1,5g angegeben.......hmpf :/ Unabhängig davon besteht das Problem bei 3g weiterhin. Daher weiß ich nicht ob der Kauf einer neuen Nadel bei dem Gerät....welches ich auch erst eine Woche hab....was bringen würde.

@ Solex, ja das mit den 5mm kommt auch soweit hin.

Eigentlich fällt mir jetzt nur noch ein mal zu prüfen ob das Gerät wirklich richtig steht, ansonsten werd ich wohl zurücksenden

Nochmals Danke für eure schnelle und umfangereiche Hilfe! Falls euch denoch etwas einfällt könnt Ihr es mich gern wissen lassen
juergen1
Inventar
#15 erstellt: 09. Aug 2016, 22:03

Mille462 (Beitrag #7) schrieb:
Anti Skating ist vorhanden und nach Vorgabe eingestellt.
Teste doch mal am schwebenden Arm, ob das AS überhaupt funktioniert.
Gruß
Jürgen
Rabia_sorda
Inventar
#16 erstellt: 09. Aug 2016, 22:16
Das zu langsame ("automatische") Aufsetzen könnte auch dazu beitragen. Ist es auch so, wenn du den Arm selbsttätig "etwas" schneller aufsetzt?
Mille462
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 10. Aug 2016, 07:40
@ Jürgen, kann ich mal noch testen, theoretisch müsste der Arm beim verstellen des AS ja dann sonstwohin abschweben, oder?

@ Rabia, ich bin da sämtliche Szenarien durchgegangen, per Hand absetzen, aufsetzen lassen, kontrolliert auf kürzerer Distanz aufsetzen.......entweder ich hab glück und es funktioniert, aber die meiste Zeit wirfts dann die Nadel rein in den Song wo die ersten 1-2 Sekunden fehlen.

Man könnte mir jetzt noch sagen "vielleicht stellst du dich ja blöd an" aber bei mein alten Spieler und dem meines Mitbewohners gabs da nie Probleme.
Tattermine
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 10. Aug 2016, 08:25

Mille462 (Beitrag #17) schrieb:
bei mein alten Spieler und dem meines Mitbewohners gabs da nie Probleme.

Welche waren/sind das denn?

Mir ist noch was eingefallen (aber möglicherweise bin ich da auch auf dem völlig falschen Dampfer): hat das vertikale Tonarmalger evtl. Spiel? Das scheint es bei den günstigen Hanpin-Klonen öfters zu geben und könnte da nach meinem Verständnis auch eine Rolle spielen.
8erberg
Inventar
#19 erstellt: 10. Aug 2016, 08:41
Hallo,

der Tonarm sollte bei Lift unten, Auflagekraft und Antiskating = 0 sauber schweben.

Stellt man dann Antiskating auf 0,5 bis 1 sollte der Tonarm sanft Richtung Stütze laufen.

Peter
Mille462
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 10. Aug 2016, 08:46
Meiner ist ein Sony PS-LX56P....also simpel bis zum geht nicht mehr und ohne große Einstellmöglichkeiten. Mein Mitbewohner hat ein Pro-ject, was genau für einer müsste ich nochmal schauen.

Das mit dem vertikalen Lager hab ich noch nicht getestet und leider weiß ich jetzt nicht genau wie ich da vorgehen muss bzw worauf ich achten sollte?

Übrigens "netter" Hinweis im Handbuch "Das Gerät von Kindern und Laien fernhalten"....Kind bin ich keins mehr, als Profi würde ich mich aber auch nicht bezeichnen
Rabia_sorda
Inventar
#21 erstellt: 10. Aug 2016, 09:20
Also halte das Gerät von dir fern...

Ein Lagerspiel kann man eigentlich selbst feststellen. Hier muss gewackelt und gegengehalten werden, überall dort wo es Lager und Gelenke gibt. Ein "Spiel" darf dazwischen nicht sein.
8erberg
Inventar
#22 erstellt: 10. Aug 2016, 09:38
Hallo,

wenn der Tonarm nicht beim oben von mir beschriebenen Antiskating-Test bei 1,5 zur Stütze läuft ist das Ding eh ein Garantiefall, egal ob es am Antiskating oder am Lager liegt.

Peter
juergen1
Inventar
#23 erstellt: 10. Aug 2016, 13:58

Mille462 (Beitrag #17) schrieb:
@ Jürgen, kann ich mal noch testen, theoretisch müsste der Arm beim verstellen des AS ja dann sonstwohin abschweben, oder?
Nach außen. Mit zunehmendem AS immer stärker.
Gruß
Jürgen
Mille462
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 10. Aug 2016, 19:49
So eben wieder am testen gewesen

Also AS scheint zu funktionieren, der Arm wandert ab 1, 1,5 richtung stütze, langsam und bedächtig. Dreh ich richtig auf dann auch deutlich schneller.

Dann hab ich noch wie empfohlen eine Wasserwaage aus der Versenkung geholt und tatsächlich, der steht auf der rechten seite 1-2 mm höher. Ich hab dies mal mit Pappe ausgeglichen.

Das Auflagegewicht hab ich allerdings erstmal wieder nur auf 1,5g.

Das Springverhalten hat sich in dem Sinne geändert das es gelegentlich innerhalb der Einlaufrille zur nächstbesten Rille rutscht (was ja normal sein sollte) aber nicht wieder kurz nach Anfang des Liedes. Setze ich bei bestimmten Platten zu weit aussen ab kanns aber wieder ins Lied springen....hier ist wohl hoffentlich diese Wulst schuld. Setze ich möglichst weit innen aber scheint alles IO. Ich würde das die Tage nochmal beobachten.

Diese 1,5g vs. 3g Geschichte wurmt mich allerdings...was kann im schlimmsten Fall passieren?

@ all, nochmals danke für die Hilfe soviel Unterstützung gabs selten in einem Forum.


[Beitrag von Mille462 am 10. Aug 2016, 20:03 bearbeitet]
evilknievel
Inventar
#25 erstellt: 10. Aug 2016, 20:15
Hallo,

halte dich bitte an die vom Hersteller angegebenen Werte. Die wissen schon warum.

https://www.thakker....-tonabnehmer/a-8232/

Beitrag 13 von 8erberg lesen. Kostet nicht die Welt und bereitet klanglich mehr Freude.

Gruß Evil


[Beitrag von evilknievel am 10. Aug 2016, 20:16 bearbeitet]
Mille462
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 10. Aug 2016, 20:44
Da werd ich mal die vom Peter empfohlene Nadel ordern
volvo740tius
Inventar
#27 erstellt: 10. Aug 2016, 21:54
Hallo,

Mille462 (Beitrag #24) schrieb:

Das Springverhalten hat sich in dem Sinne geändert das es gelegentlich innerhalb der Einlaufrille zur nächstbesten Rille rutscht (was ja normal sein sollte) aber nicht wieder kurz nach Anfang des Liedes. Setze ich bei bestimmten Platten zu weit aussen ab kanns aber wieder ins Lied springen....hier ist wohl hoffentlich diese Wulst schuld. Setze ich möglichst weit innen aber scheint alles IO.


ich denke, wenn die andere Nadel da ist, wird sich das bessern. Ich halte hier die aktuell Verbaute für die Ursache. Vielleicht ist die fehlerhaft und die jetzt ergriffenen Maßnahmen lindern nur das Problem. Ich höre überwiegend von neuen Platten und ein derart beschriebenes Verhalten hat noch keine gezeigt. Ein gewisses Rutschen der Nadel beim Aufsetzen in der Einlaufrille ja, aber ein Springen in den Titel ist noch nie passiert, bei 3 Plattenspielern mit Vollautomatik nicht.
Manchmal hilft es auch die Liftbank, also den Bügel wo der Tonarm beim Absetzen und Anheben aufliegt, etwas mit Sandpapier anzurauen.

Gruß Thomas
8erberg
Inventar
#28 erstellt: 11. Aug 2016, 05:56
Hallo,

es ist nicht das erste Mal das Hersteller eine dusselige Bedienungsanleitung rausbringen.

Vielfach wissen die Mitarbeiter bei den Importeuren nicht mal ansatzweise was bei Phono-Wiedergabe "Sache ist".

So hab ich einen Hersteller denn mal gefragt "Ihr Plattenspieler kann Geschwindigkeit 78 UpM, bieten Sie für die Wiedergabe von Schellackplatten auch Abtastnadeln an?" Als Antwort kam man kann die "normale montierte Nadel" verwenden....

Danke, keine weiteren Fragen...

Peter
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