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Suche Tonabnehmer bitte helfen

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Jaylina
Neuling
#1 erstellt: 19. Mrz 2014, 22:07
Schönen guten Abend liebe Freunde:-)
Ich suche für meinen Opera Consonance "Die Walküre" einen qualitativ guten Tonabnehmer.Ich besitze einen Well Tempered Ltd TONARM.Der Tonarm Besitzt keine oder wenige Antiskatingmöglichkeiten.Wollte mir zuerst dazu einen Ortofon 2M Black zulegen aber mir wurde davon abgeraten.Je schärfer der Nadelschliff ist desto mehr Antiskatingkraft wird benötigt.Der einzigste Tonabnehmer der mir in den Sinn käme wäre ein Nagaoka Mp 500 doch ich weiß nicht wie sie sich anhören und wirklich getestet wurde er auch nicht also kann ich nichts nachlesen... Der Tonabnehmer sollte max 700 Euro kosten und gut für Jazz,Metal,Rock,Swing,Klassik und Blues sein :-)

Ich danke euch allen

MFG Jaylina
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 19. Mrz 2014, 22:20
Nabend !

Die Nagaoka-Familie wurde getestet, mit ehrlichen Lorbeeren überhäuft und der Test ist online er-google-bar.

" Je schärfer der Nadelschliff - desto mehr Antiskatingkraft wird benötigt " ...

... ist eine Falschaussage. Die meisten Analogies mit van den Hul I oder II - Schliffen an den Tonabnehmern werden bestätigen können, daß eine penible Justage mit einer weitaus niedrigeren ( unproportionalen ) Antiskatingkraft zum Glücklichwerden erforderlich ist.

Frau muß nicht alles für bare Münze nehmen, was Schlaubischlümpfe meinen / posten / behaupten.

TA-Empfehlung kann ich nicht aussprechen. Abwarten, bis jemand ein Edelsystem NEU zum halben Preis anbietet.

MfG,
Erik
Albus
Inventar
#3 erstellt: 20. Mrz 2014, 15:20
Tag,

das ist ein sehr interessanter Tonarm; das Antiskating ist durch Twist in der Fadenaufhängung zu realisieren, die Headshell ist fixiert in der Position ("The Headshell is fixed ex-factory."), somit steht die Kröpfung fest, ferner ist auch der Überhang ist nicht einstellbar ("There is no provision for over-hang adjustment. Some alignment protractors may well disagree. However, the Well Tempered Lab stands by their convictions.").
Siehe das Instruction Manual in aller Länge, bitte: http://www.welltempe...-Rev.-March-2014.pdf
Immerhin wird die effektive Länge des Armes ausgesagt in Form eines Datums: 267 mm. Und nun beginnt die Suche nach einem Tonabnehmer, der mit dem Befestigungsabstand diese Länge realisiert - oder wenigstens nahe kommt. Befestigungsabstände variieren zwischen 6 und 11 mm, die DIN 45 539 mit der Norm von 9,5 +/- 1,0 mm wird im Hochpreissektor der Tonabnehmer häufiger verfehlt. Nicht einfach, etwas wirklich Passendes zu finden. Und dann die gewünschte Klangcharakteristik bei hohen oder höchsten Ansprüchen!

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 20. Mrz 2014, 15:21 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 20. Mrz 2014, 19:38
Vermutlich wäre bei einem Beratungsgespräch von einem Händler dessen Gewinnspanne spätestens nach einer halben Stunde zum Teufel.

Von einer Montage an so einem diffizielen Tonarm auf Basis " Abrechnung nach Aufwand vor Ort " ist ja nicht die Rede.

MfG,
Erik
mkoerner
Stammgast
#5 erstellt: 21. Mrz 2014, 16:43
Meiner Erfahrung nach brauchen scharfe Schliffe eher weniger Antiskating, von daher bist du mit 2M Black oder MP500 schon mal gut unterwegs, wenn denn die Montagedaten denn stimmen. Beide sind nicht schlecht. Das MP500 kenn ich nicht, mit dem Black kann man wirklich zufrieden Muskihören und es ist ein echter Allrounder.

In Tests meine ich mich zu erinnern das Deccas als sehr passend beschrieben werden (würden auch gut zum Musikgeschmack passen). Leider dürften Sie den Preisrahmen sprengen...

Mike
juergen1
Inventar
#6 erstellt: 22. Mrz 2014, 06:31
Hallo Jaylina,
Tonabnehmer die mit wenig Auflagekraft gefahren werden, brauchen entsprechend weniger AS.
Und als 10,5 Zöller braucht er auch weniger als der übliche 9Zöller.

Hauptproblem sehe ich hier:

Albus (Beitrag #3) schrieb:
..effektive Länge des Armes ausgesagt in Form eines Datums: 267 mm. Und nun beginnt die Suche nach einem Tonabnehmer, der mit dem Befestigungsabstand diese Länge realisiert

Hätte nicht gedacht, daß es Tonarme gibt, die weder über Langlöcher in der Headshell, noch über einen verschiebbaren Montagefuß vergfügen.
Du mußt als einen Tonabnehmer finden, der genau den vom Hersteller vorgesehenen Befestigungsabstand (=Nadel zu Schraubenlöcher) aufweist.
Und dieser vorgesehene Befestigungsabstand ist ja anscheinend nichtmal bekannt(?).
Gruß
Jürgen
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 22. Mrz 2014, 09:36
Hallo!

@juergen1


.....Hätte nicht gedacht, daß es Tonarme gibt, die weder über Langlöcher in der Headshell, noch über einen verschiebbaren Montagefuß vergfügen....


Die sind gar nicht so selten, eines der bekanntesten Beispiele dürfte der Naim Aro sein, mit ein Grund warum sich kein Modell dieses Tonarmes in meinem Besitz befindet. Diese "Machart" hat seitr jeher seine Befürworter die sich auf den Stzandpunkt stellen es gäbe für ein Abtastsystem nur eine einzige richtige Bauweise und die hat gefällist so zu seinm das sie optimal in einen solchen Tonarm passt. -Nur dumm das jeder dieser Tonarme einen anderen Wert erfordert-. Daß das auch mit Normierungsversuchen einhergehen kann zeigt die T-4P-Norm die sich ja bekanntlich nicht durchsetzen konnte.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#8 erstellt: 22. Mrz 2014, 21:35
Nabend !

Die Heimseite von WellTempered zeigt einen montierten Dynavector Karat DV17MK3 MC-System !

http://www.fono.de/Tonabnehmer/Dynavector/Dynavector-KARAT-17D3 = deutscher Händler !

MfG,
Erik
Albus
Inventar
#9 erstellt: 22. Mrz 2014, 22:19
Tag,

nach Lage der erreichbaren Einzelinformationen (aus Hersteller-Unterlagen bzw. Entwickler-Aussagen Bill Firebaugh) lauten die Bedingungen der interessanten Tonarmgeometrie wie folgt:
1. Achsabstand: 254,0 mm
2. Überhang: 12,7 mm
3. Effektive Länge: 266,7 mm
4. Kröpfung: 19°
5. Headshell-Position, fest: 257,2 mm (somit Überhang-Potentialität 3,2 mm, d.i. Überhang-Anteil der vorgeschobenen fixierten Headshell)
B. Firebaugh orientiert sich hinsichtlich der Geometrie zunächst am Modell von Stevenson.
6. Nullpunkte: 56,4 mm innen, außen 117,3 mm
Voraussetzung der Headshell-Position ist die DIN 45 539 hinsichtlich der "Maße austauschbarer Abtastsysteme" - d.h. Befestigungsabstand 9,5 mm plus/minus 1,0 mm (also 8,5 - 10,5 mm). Befestigungsabstand = Abstand Mitte der Befestigungsschrauben bis Abtastspitze unter Auflagekraft.
Konsequenz: So stellt sich bei "Headshell in fixed ex-factory optimum position" mit einem Tonabnehmer mit BA 9,5 mm der korrekte Überhang von 12,7 mm ein. - Somit wäre ein Ortofon 2M Black gut möglich.

Die diversen Dynavector-Abtaster, die weitherum in Besprechungen von Well Tempered Plattenspielern gezeigt werden (ohne die kritischen Überhang-Verhältnisse zu diskutieren), liegen mit dem Befestigungsabstand von 8,0 - 8,3 - 8,5 mm an der Untergrenze des mit dem Arm noch Tauglichen. 10,5 mm wäre besser. Ferner hat der Vertrieb der Dynav. auch den Vertrieb der Wells.

Kein weiterer Kommentar von mir.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 22. Mrz 2014, 22:22 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#10 erstellt: 23. Mrz 2014, 03:40
Danke an Albus für das technische Engagement !

Ach deshalb werden die Arme mit den Dynavectoren bestückt !

Wo gibt es denn ergänzend Tipps zur optimalen Temperatur des Silikonöls und mit welchen Heizelementen sollte nachgeholfen werden ?

MfG,
Erik
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