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Ortofon aber welche Nadel

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JayZuFu
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 13. Mai 2014, 12:15
Hallo liebe Forenuser,
leider hat die Suchfunktion mir nicht weiterhelfen können, daher wende ich mich an euch. Falls der Thread hier nicht richtig sein sollte, bitte ich euch ihn zu verschieben. Bin hier noch neu...
Ich habe bei ebay einen CEC BD5200 ergattern können, der ziemlich gut im Saft steht. Keine Macken, läuft rund, alles wirklich schick. Das einzige Problem das ich habe ist, dass auf der Nadel zwar OMB draufsteht, ansonsten aber gar nix. Weder OMB5 oder OMB10, der Verkäufer konnte mir da auch nicht weiterhelfen. Jetzt ist die Frage, wie kann man feststellen was für eine Nadel da denn wirklich drinsteckt ohne klangliche Erfahrungen der einzelnen Nadeln aufweisen zu können.
Desweiteren hatte ich vor, falls es ein OMB5 ist, eine neue hochwertigere Nadel zu kaufen.
Ich betreibe den Dreher mit einem NAD 3020 und Canton Fonum 601 Lautsprechern.
Ich höre hauptsächlich Funk, Soul, HipHop und ab und zu mal Pop.
Was für eine Nadel würdet ihr mir bis 150€ empfehlen?

Besten Gruß aus Berlin,

JayZuFu
MacPhantom
Inventar
#2 erstellt: 13. Mai 2014, 13:24
Meines Wissens sind die OMB-Ersatznadeln alle miteinander kompatibel (das OMB-10 unterscheidet sich vom OMB-5 denn auch nur durch die Nadel). Nimm also eine der OMB-Nadeln (bis OMB-40), die in dein Budget passt, und gut ist. Denke daran: die TA-Nadel (bzw. deren Schliff) ist die einflussreichste Variable bez. Klangqualität…
Passat
Moderator
#3 erstellt: 13. Mai 2014, 14:09
Genauso ist es.
Die verschiedenen OMB-Systeme unterscheiden sich ausschließlich in der Nadel.
Wenn keine Bezeichnung auf der Nadel drauf steht, dann ist es garantiert keine Originalnadel, sondern eine Nachbaunadel.
Das muß erst einmal nicht schlecht sein, aber die Erfahrung zeigt, das es bei Nachbaunadeln auch sehr viel Mist gibt.

Welche Nadel (5, 5E, 10, 20, 30 oder 40) du also nimmst, hängt von deinem Budget ab.

Grüße
Roman
JayZuFu
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 13. Mai 2014, 14:18
Danke für die schnellen Antworten. An sich bin ich ja nicht an das OMB-System gebunden.
Würdet ihr bei dem Setup noch zu einem anderen TA-System als eine von der OMB-Serie raten oder meint ihr, dass die erstmal ausreicht?

Besten Gruß


[Beitrag von JayZuFu am 13. Mai 2014, 14:19 bearbeitet]
akem
Inventar
#5 erstellt: 13. Mai 2014, 18:15
Das Problem ist, daß die 40er Nadel klanglich durchaus eine Hausnummer ist, aber leider auch sehr teuer ist. Die Nadeln 20 und 30 sind deutlich schlechter, sind aber trotzdem noch verhältnismäßig teuer. Dahe würde ich durchaus zu einem Systemwechsel raten und ein neues System zu kaufen, das ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis hat. Bis 150€ wäre das Sumiko Pearl (nicht das Black Pearl) mein Favorit. Das gefällt mir besser als das OM30.

Gruß
Andreas
JayZuFu
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 13. Mai 2014, 18:37
Das Sumiko Pearl wiegt ja schon einiges mehr, wenn du das hier meinst:
Sumiko Pearl
Oder hat das, ähnlich wie die OMBs ein Zusatzgewicht?
Fällt das bei dem Standard CEC Tonarm stark ins Gewicht?
Kennt jemand zufällig die genauen Spezifikationen von dem BD 5200, also eff. Tonarmmasse, etc.?
Ich hab zwar die Bedienungsanleitung, aber da wird zum Tonarm nur folgendes gesagt:
Typ (Statisch balanciert)
eff. Länge (215 mm)
Überhang (15 mm)
Spurfehlwinkel -1°30´-3°27´ 65
Auflagekraft 0 bis 2,5 g, mit direkt ablesbarer Gewichteinstellung
hoffentlich könnt ihr damit was anfangen.

Besten Gruß


[Beitrag von JayZuFu am 13. Mai 2014, 20:20 bearbeitet]
akem
Inventar
#7 erstellt: 13. Mai 2014, 20:49
Mit 6g Eigengewicht zählt das System immer noch zu den Leichtgewichten. Bedenke: gute MCs mit Metallgehäuse wiegen gerne mal 10g und noch mehr. Und die OMs sind mit Zusatzgewicht glaube ich auch nur 1g leichter als das Pearl.
Der Tonarm hat, was ich so gesehen habe, ein SME kompatibles Headshell. Solche Tonarme haben üblicherweise schon einen gewissen Bereich von möglichen Tonabnehmer-Eigengewichten. So Größenordnung 4-12g sind üblich.
Bei www.williamthakker.eu ist das System mit 119€ übrigens erheblich günstiger.

Gruß
Andreas
JayZuFu
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 14. Mai 2014, 09:05
Hey Andreas,
besten Dank für den Link!
Der Dreher wird aber erstmal generalüberholt bevor ich das neue System kaufe, da noch das alte DIN-Kabel dran ist und der Schalter für den Tonarmheber nicht einrastet.
Da ich auf Zahlen stehe und meinen Dreher einfach besser kennen lernen möchte, würde ich mir eine Tonarmwaage zulegen, um die eff. Tonarmmasse und später die Auflagekraft überprüfen zu können. Habt ihr dahingehend irgendwelche Empfehlungen?
Muss es unbedingt eine Tonarmwaage sein oder reicht da auch eine normale Feinwaage - irgendwelche expliziten Produktvorschläge?

Besten Gruß,
Aljoscha
vb
Stammgast
#9 erstellt: 14. Mai 2014, 09:53
Hallo,
eine kostengünstige (Plastik)Tomopol tut es bestens, vorausgesetzt, der Dreher lässt eine vernünftige Positionierung zu.
akem
Inventar
#10 erstellt: 14. Mai 2014, 10:17
Ja, aber darauf achten, daß es eine "nicht-magnetische" ist. Sonst kann es bei MC-Systemen zu teuren Unfällen kommen und die Wiegeergebnisse sind bei allen Tonabnehmern falsch.

Gruß
Andreas
JayZuFu
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 14. Mai 2014, 11:05
Hab mal CEC angeschrieben, ob die evtl. noch die Spezifikationen des Drehers haben.
Als Antwort kam:
"Hallo Herr Leusmann
das Gerät ist über 35 Jahre alt!!!!
Leider gibt es hierzu keinerlei Unterlagen mehr.
Wir haben bei dem BD-5200 Ortofon F15 + Shure V15 Systeme eingesetzt.
Vielleicht hilft Ihnen das weiter.
MfG
CEC International
Jürgen Stegner"
Also doch die Waage holen und selber ermitteln.
Die dürfte ja völlig ausreichen oder?
Tomopol p100
Passat
Moderator
#12 erstellt: 14. Mai 2014, 11:08
Naja, eine Waage halte ich eigentlich für überflüssig.
Jeder Tonabnehmer hat eine erlaubte Toleranz bzgl. der Auflagekraft und selbst wenn die Skala am Tonarm nicht 100% stimmt, so liegt man eigentlich immer im Toleranzbereich des Tonabnehmers.

Grüße
Roman
JayZuFu
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 14. Mai 2014, 11:47
Hallo Roman,
klingt nachvollziehbar. Jedoch bin ich ein Freund der exakten Werte und Reproduzierbarkeit.
Ich will einfach wissen welches System für mich am besten klingt und zwar unter welchen "Einstellungen"

Hat sonst noch jemand Vorschläge für ein anderes TA-System in dem Preissegment?
Würde gerne einige Vorschläge sammeln und mir die dann nacheinander anhören. Ich denke, dass das in Berlin wohl möglich sein sollte.

Besten Gruß,
Aljoscha
vb
Stammgast
#14 erstellt: 14. Mai 2014, 14:36
Hallo,
die verlinkte Waage ist in Ordnung. Für den Anfang ist man da auf der sicheren Seite, keinen Mist eingestellt zu haben. Hat man den Dreh dann raus, kann man fortan natürlich auf die Skala am Tonarm vertrauen.So eine Waage kann man doch immer mal gebrauchen. Ist auch nützlich, wenn man bei den Tonabnehmern ins Basteln gerät; und das Geld, was nach dem ersten Vinyl-Einkaufswahn übrig ist, kann man damit auch noch wiegen
Habe allerdings jetzt einen Blick auf ein Foto Deines Drehers geworfen, da sitzt die Strobolampe rechts. Ist jetzt für mich aus der Ferne nicht einzuschätzen, ob die p100 da noch günstig platziert werden kann. Ganz so klein ist sie nicht. Im dümmsten Fall Plattenteller abnehmen. Unterbauen.
Passat
Moderator
#15 erstellt: 14. Mai 2014, 20:38
Die technischen Daten des BD-5200 findest du übrigens hier:
http://new-hifi-clas...pid=11794&fullsize=1

Grüße
Roman
JayZuFu
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 15. Mai 2014, 07:24
Ausgezeichnet, jetzt habe ich schon mal alle Daten von dem Dreher bis auf die Tonarmmasse.
Waage ist bestellt und ich versuche mal das Pearl probezuhören.
Was haltet ihr von dem Ortofon Vinyl Master Red?
Ist zwar etwas teurer als das Pearl aber bleibt im Budget:
Vinyl Master Red


[Beitrag von JayZuFu am 15. Mai 2014, 10:25 bearbeitet]
akem
Inventar
#17 erstellt: 15. Mai 2014, 16:03
Das Pearl ist deutlich besser. Um das Pearl zu toppen mußt Du schon das VM Silver nehmen...

Gruß
Andreas
Detektordeibel
Inventar
#18 erstellt: 15. Mai 2014, 18:36
Nun, das Shure hat sich schon einer gemopst...

Wenn da jetz ein OM drauf ist, würd ich da eine Arkiv-E Nadel erstmal dransetzen wenns es nicht das Sumiko oder was teureres sein soll.

http://www.friendlyhouse.de/ortofon_stylus_arkiv.html

Imho besser als die meisten OM10er Nadeln, und bei dem Musikgeschmack wird das als Universaltonabnehmer erstmal nen guten Job machen.

http://www.youtube.com/watch?v=GNnQ4dZRz4Y

Das Pearl aber definitiv bessere Nadel und mehr Feinauflösung...
http://www.youtube.com/watch?v=yCDXQh4R6eE


[Beitrag von Detektordeibel am 15. Mai 2014, 18:56 bearbeitet]
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