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Thorens TD160S MKIV + TP16 MKIV Problem Endabschaltung

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Autor
Beitrag
Humerg
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 21. Jul 2014, 17:45
Hallo liebe Analog Gemeinde!
Ich bin hier neu und möchte meinen alten Thorens TD160S MKIV mit Tonarm TP16 MKIV wieder nach 15Jahren in Betrieb nehmen!
Ich habe aber ein Problem mit der Endabschaltung bei der letzten Plattenrille; der Plattenspieler schaltet nicht ab und der Tonarm hebt nicht ab! Hat jemand eine Ahnung, woran das liegen kann? Ich bin mir auch nicht mehr sicher nach dieser langen Zeit, ob der Plattenspieler einfach nur den Motor abgeschalten hat, oder auch den Tonarm von der Platte abgehoben hat.
Kann mir hier jemand weiterhelfen?
Tywin
Inventar
#2 erstellt: 21. Jul 2014, 19:55
Hallo,

http://www.thorens-i...-_166__145_-_14.html

wie kommst Du darauf, das der TD 160S eine Endabschaltung hat? Der TD 160 E hat eine Endabschaltung, die eine Besonderheit bei Thorens darstellt.

Ich kenne kaum - insbesondere ältere - Geräte von Thorens die in irgendeiner Weise automatisiert sind. Das widerspricht auch dem puristischen Grundgedanken.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 21. Jul 2014, 20:00 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 22. Jul 2014, 06:42
Hallo!

Bis auf den schon erwähnten Thorens TD160-E hatten die kleinen Thorense mit Endabschaltung keine 16x Nummer sondern eine 14x Nummer.

Dein Thorens TD160S MKIV sollte mit einem TP-90 ausgestattet sein der m.W. nach nie für eine Endabschaltung mit Tonarmanhebung wie bei der 14x-Serien üblich vorbereitet war.

MFG Günther
BassTrombone
Inventar
#4 erstellt: 22. Jul 2014, 06:51
MÖÖÖÖÖP........ähhhh----Leute...... ich hab nen TD 160 S mkIV mit TP 16 mkIV seit 1987 als Erstkäufer und irgendwie hebt sich da seit 27 Jahren am ende der Rille immer der Tonarm und der Teller stoppt....muss wohl ein Sondermodell erwischt haben...höhö

und Humerg schreibt doch eindeutig dass er einen Tonarm TP16 mkIV hat, was soll also das "dein Thorens sollte mit TP90 ausgestattet sein"....kopfschüttel.....

Laut Thorens Infoblatt hat er auch optional eine optoelektronsiche Endabschaltung....

http://www.google.de...p=27&ved=0CCUQrQMwAQ

Hinweis für Humerg...als meine Endabschaltung mal nicht ging, hab ich einfach mal innen den Staub weggepustet und dann ging sie wieder....

Bei Post 2 und 3 liegt wohl der erfolgreiche Besuch des Seminars "Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit" vor ....zumindest aber der Umstand, dass man einem Neuling etwas vom Pferd erzählen will, ohne je einen TD160 S mkiv in Händen gehabt zu haben und ohne nicht mal richtig die Quellen gelesen zu haben....übliches Problem in Foren übrigens, besonders im Hififorum....


[Beitrag von BassTrombone am 22. Jul 2014, 07:10 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 22. Jul 2014, 07:24
Hallo!

@BassTrombone

Der TD-16x würde über etwa 30 Jahre gebaut, da wird niemand alle Modelle kennen können, die 160/IV die ich auf dem Tisch hatte hatten alle einen TP-90 und keine Endabschaltung.

Das es auch neben dem 160/-E noch andere 16x-Modelle mit Endabschaltung gibt kann ja sein aber das zeit nur die Inkonsequenz der Thorens-Bezeichnungen an.

MFG Günther
BassTrombone
Inventar
#6 erstellt: 22. Jul 2014, 07:34
naja sowas nennt man inkonsequentes Nicht-Zugeben eines Fehlers mit Schuldabwälzung auf den Hersteller.....ich halte es da wie mit dem schönen Spruch "wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die ......halten"


[Beitrag von BassTrombone am 22. Jul 2014, 07:35 bearbeitet]
evilknievel
Inventar
#7 erstellt: 22. Jul 2014, 07:38
Hallo,

verdächtig wäre bei der optoelektronischen Endabschaltung die sogenannte Sichelscheibe. Die könnte sich verstellt haben. Das ist dann Millimeterarbeit und hat mich fast zur Verzweiflung getrieben.
Mit der Feststellschraube sollte man vorsichtig umgehen, da die Sichelscheibe schnell bricht, sofern sie aus Kunsttoff ist.
Schwenk mal den Tonarm von Hand bis über das Label ein und checke ob die Abschaltung da irgendwo auslöst.

Sollte es daran nicht liegen:

Beitrag 15
http://www.analogfor...afft-thorens-kaputt/

Gruß Evil
Pilotcutter
Administrator
#8 erstellt: 22. Jul 2014, 07:41
Immer langsam mit den jungen Pferden in Beitrag #4 und #6!!


Es scheint wohl in dem Baujahr 87/88 eine Überschneidung der Tonarme beim S MkIV gegeben zu haben. Siehe auch Holgers Seite dazu:


Bei den letzten Generationen dieses legendären Plattenspielers, dem TD 160 S Mk IV (1988 ) und Mk V (1991), kam der neue Tonarm TP 90 serienmäßig zum Einsatz, der sich bereits im TD 320 bewährt hatte, im Mk IV auch der TP 16 Mk IV.


Es scheint also im Laufe der MkIV Produktion den Wechsel von TP16MkIv zu TP90 gegeben haben, ergo ist das Modell mit den unterschiedlichen Armen noch auf dem Gebrauchtmarkt. Ich bitte also jetzt zum eigentlichen Thema zu kommen, denn wenn der TE sich an eine EA Funktion erinnern kann, wir das Gerät wohl entsprechend ausgestattet sein.

Die optoelektronische EA ist etwas sensibel und frickelig einzustellen mittels der Sichel die über die Photozelle fährt. Ich schau' heute mal ob ich dazu noch etwas finde...

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 22. Jul 2014, 07:43 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 22. Jul 2014, 07:59
Hallo!

@BassTrombone


.....naja sowas nennt man inkonsequentes Nicht-Zugeben eines Fehlers mit Schuldabwälzung auf den Hersteller......


Nun ich sehe da unterschiedliche Modelle unter gleichen Namen und Geplapper deinerseits. Wie viele TD160S MKIV hast du genau?

Ich jedenfalls hatte insgesamt 6 Stück hier auf dem Tisch und die waren im wesentlichen alls baugleich mit dem Nachfolgemodell das nichts weiter als ein marginal anderes Outfit hatte aber den gleichen Tonarm. Keines davon hatte eine Endabschaltung.

MFG Günther
BassTrombone
Inventar
#10 erstellt: 22. Jul 2014, 08:10
guck mal auf der verlinkten Seite auf die weiße Seite an fünfter Stelle unter dem Eintrag TD160, wo rechts daneben "circa 1987" steht...das ist das Original Infoblatt von Thorens, da wirst du finden, dass er 1987 einen TP 16 mk4 mit optionaler Optoelektronischer Endabschaltung hat...vielleicht glaubst du es ja dann...sonst komme vorbei und schau dir meinen EINEN 160 mkIV mit TP 16 mk4 an und wie wunderbar die Endabschaltung funktioniert.....


Ich jedenfalls hatte insgesamt 6 Stück hier auf dem Tisch und die waren im wesentlichen alls baugleich mit dem Nachfolgemodell das nichts weiter als ein marginal anderes Outfit hatte aber den gleichen Tonarm. Keines davon hatte eine Endabschaltung


Sehr gut möglich !!!! aber dein "Wissensausschnitt" ist halt nicht die ganze Wahrheit...ist so als wenn man bisher nur grüne Golfs gehabt hätte, behaupten würde, gelbe Golfs gäbe es nicht....
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 22. Jul 2014, 08:18
Hallo!

Hier geht es weder um Autos noch um ihre Farbe, hier geht es um einen Plattenspieler mit einer bestimmten Modellbezeichnmung (TD-160S MK-IV) den es offenbar in zwei Ausfertigungen gab.

Zudem geht es zumindestens mir darum das ich für solche Äusserungen:


......Bei Post 2 und 3 liegt wohl der erfolgreiche Besuch des Seminars "Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit" vor ....zumindest aber der Umstand, dass man einem Neuling etwas vom Pferd erzählen will, ohne je einen TD160 S mkiv in Händen gehabt zu haben und ohne nicht mal richtig die Quellen gelesen zu haben.......


Absolut kein Verständniss aufbringe.

MFG Günther
BassTrombone
Inventar
#12 erstellt: 22. Jul 2014, 08:21
bleibt Dir auch unbenommen...wofür ich kein Verständnis aufbringe, ist, das hier mit fester Stimme Fehlinformationen gegeben werden, die bei Aufklärung nicht mal oder nur spät und zögerlich zugegeben werden...das hilft dem Threadersteller nämlich nicht weiter, ja führt ihn sogar in die Irre


[Beitrag von BassTrombone am 22. Jul 2014, 08:22 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 22. Jul 2014, 08:32
Hallo!

Hier werden keine Fehlinformationen verbreitet sondern es werden Informationen ausgetauscht, wenn ich schreibe daß der TD-160S MK-IV mit einem TP-90 ausgestattet sein sollte dann weise ich auf eine informative Diskrepanz hin die vorliegt und die durch den Treadersteller jederzeit korrigiert werden kann. Dann geht es ja gerade darum das hier eventuell eine mir nicht vertraute Variante vorliegt.

Ebenso bei meiner Bemerkung daß die 14x-Serien gerade wegen den hier verbauten Endabschaltungen eine abweichende >Suffix hatten. Wenn dann die Fa. Thorens seinerzeit es nicht für nötig hielt sich an ihre eigene Nomenklatur zu halten ist das kein:


..... inkonsequentes Nicht-Zugeben eines Fehlers mit Schuldabwälzung auf den Hersteller......


Sondern eine Begriffsverwirrung seitens der Fa. Thorens seinerzeit.

MFG Günther
Pilotcutter
Administrator
#14 erstellt: 22. Jul 2014, 08:40
Ich würde mal sagen, alle Beteiligten gehen - ungeachtet der Rechtslage - zurück auf LOS, ziehen keine 4.000 Mark ein und der Threadersteller möge bitte Klarheit schaffen bezüglich des Nicht- oder Vorhandenseins einer Endabschaltung.

Ich meine, dass man feststellen kann, ob der Dreher eine optoelektronische EA hat, in dem man während des Betriebs einfach mal den Strom kappt. Dann müsste der Elektromagnet, der den Tonarm unten hält selbigen loslassen und der Tonarm schnellt hoch. Bei den Geräten mit optolektronischer EA (zumindest bei der 14x Serie) ist ein Absenken des Tonarms ohne Strom nicht möglich.

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 22. Jul 2014, 11:03 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 22. Jul 2014, 08:51
Hallo!

@Pilotcutter

Stimmt, der Magnetschalter verhindert das sich der Tonarm senkt und die Stromzufuhr zum Motor ist in der aus-Stellung unterbrochen.

Ich zweifele ja gar nicht daran daß es den TD-160S MK-IV in unterschiedlichen Varianten gegeben haben könnte, mir geht es hier um etwas grundsätzlich anderes.

Aber genug davon, warten wir ab was der TE meint.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 22. Jul 2014, 08:52 bearbeitet]
Humerg
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 22. Jul 2014, 09:38
Hallo die "Streitbaren"!
Also erstmal vielen Dank für die raschen Reaktionen.
Zu meinem Laufwerk:
Es ist, wie ich bei Eröffnung des Threads geschrieben habe, ein Thorens, TD 160S MK IV mit Tonarm TP16 MK IV, Baujahr 1988, mit einem Clearaudio Beta MM Tonabnehmersystem (leider gebrochene Nadel)!
Und, so weit ich mich noch erinnern kann, hat das Laufwerk eine optische Endabschaltung, wo der Tonarm sich dann hoch bewegt am Ende der letzten Rille und der Motor abgeschalten wird. Ich hatte, mal in meiner Erinnerung nachkrame, schon '91 das Problem, dass der Tonarm schwergängig war, wo dann ein damaliger Kollege und Freund von mir sich die Sache angesehen hatte und festgestellt hatte, dass es an der optoelektronischen Endabschaltung läge; er hatte dann das Gerät aufgemacht, und wieder eingestellt und dann lief es wieder einige Jahre. Bei meinem Umzug, 2006, könnte es dann passiert sein, dass sich die Abdeckfahne vielleicht durch den Transport verstellt hat. Ich wollte auf alle Fälle das Laufwerk wieder reaktivieren, und habe mich deshalb hier im Forum umgesehen, was man alles machen muß, damit der "Plattinger" wieder läuft. Lageröl und Riemen habe ich ja schon besorgt.
Ich werde, sobald ich wieder zu Hause bin, mal den Plattinger öffnen und Fotos machen, damit ihr die "EA"-Endabschaltung sehen könnt; falls sie denn wirklich existiert* schmunzel
Auf alle Fälle wäre ich Euch sehr dankbar, für Eure kompetente Hilfe!

SO, vielleicht noch eine Meinungsumfrage:
Mein altes Clearaudio MM ist ja kaputt; Nadelbruch! ist auch aus dem Jahre 1988! Bei Nachfrage bei "Klirraudio" haben die mir angeboten, mein altes Klirraudio Beta in Zahlung zu nehmen, und mir dafür €135 Euro geboten, bei Kauf eines neuen Clearaudio MM Performer V2 (Neupreis 300€) nach Abzug der €135 also "nur" €165,- oder bei Kauf eines Clearaudio Artist V2 um effektive € 365;-
Mir scheint das schon sehr teuer!
Herrn Axel Schröder habe ich auch mal angefragt, der verlangt für ein Retipping mit einem Diamten mit Shibata -Schliff rund €199,-
Wie steht ihr dazu? Was wäre hier zu empfehlen; Leider kenne ich mich mit den Schliffarten der TA-Diamanten nicht so aus, kann also nicht beurteilen, ob das Retipping was bringt, oder ob ich doch besser auf ein neueres System umsteigen sollte?

Nächste Frage:
Was sollte man noch alles revisionieren auf so einem alten Laufwerk? (Ausser Riemen, Lageröl)

Bitte um zahlreiche, qualifizierte Meinungen

Bin gespannt, was ihr dazu sagt

LG, HUG
Humerg
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 22. Jul 2014, 09:45
Ach, sorry, noch was vergessen!
Ich werde so rasch als möglich, hoffe noch diese Woche, nachsehen, ob das Ding eine EA-Platine wirklich noch drin hat; Ihr habt mich jetzt selbst verunsichert! *lach
Ja zum Abheben des Tonarmes bei Stromunterbrechung: Ich meine mich erinnern zu können, dass beim Ausschalten, also Geschwindigkeitswahlhebel von 33- 0 45 auf 0-Stellung sich das Gerät ausgeschaltet hatte und der Tonarm abgehoben hat. Ich werde das aber nochmals explizit überprüfen!

LG, HUG
BassTrombone
Inventar
#18 erstellt: 22. Jul 2014, 10:16
Zum Tonabnehmer.....ist ja immer ein Frage, was für eine Phonovorstufe du verwendest,....

Unabhängig von der Vorstufenfrage kann ich berichten, dass ich bisher an dem TP16 mk4 ein Ortofon Vinylmaster Red und seit 2 Jahren ein Goldring 1042 montiert habe....harmoniert beides sehr gut....

Wenn zu teuer.....beide Tonabnehmer kann man auch erstmal in der günstigsten Nadelvariante kaufen (Vinylmaster White bzw. Goldring 1006) und dann je nach Finanzlage nadelmäßig upgraden.....ich rate also zum Neukauf....
david_della_rocco
Stammgast
#19 erstellt: 22. Jul 2014, 11:30
Naja also ich bin mit meinem Shibata retipp von Axel Schröderholz sehr zufrieden.
Ist nicht billig, aber ich habe mein System zuvor noch nie so gut spielen gehört....
Humerg
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 22. Jul 2014, 11:30
Hey, danke erstmal für Deinen Tip!
Ich habe einen Cambridge Adio A500 Vollverstärker mit eingebauter Phonovorstufe (MM) bzw. noch eine externe Phonovorstufe für MM aus einem alten Elektor Bausatz..
Die von Dir genannten Tonabnehmersysteme, sind das MC oder MM? Wie bewegen die sich preislich?
Ist das Retipping von einem so alten TA-System also nicht so empfehlenswert? Das Clearaudio Beta war damals auch ziemlich teuer, hat aber schön aufgespielt.
Humerg
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 22. Jul 2014, 11:35
Übrigens, Jungs,

VIELEN DANK erstmal, dass ihr einem Forumsneuling gleich so weiter helft!
Bin schwer beeindruckt von diesem Forum.
Humerg
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 22. Jul 2014, 11:41
Mahlzeit,

Hat eigentlich von Euch jemand schon mal die neuen Clearaudio MM's gehört? also zB das Performer V2 oder das preislich bei 500€ liegende Artist V2 ?
Hab noch keine Berichte im Verbund mit einem Thorens gefunden
BassTrombone
Inventar
#23 erstellt: 22. Jul 2014, 11:42
das sind MM....

Vinylmaster White 80 Euro
Vinymaster Red 160 Euro
Goldring 1006 180 Euro
Goldring 1042 340 Euro
david_della_rocco
Stammgast
#24 erstellt: 22. Jul 2014, 11:45
Bei mir handelt es sich um ein Yamaha MC-9.
Das wurde sehr lange zeit, ohne Veränderungen produziert.
Ist einige Jahre nicht mehr erhältlich.
Es galt als System mit recht gutem Preis-/Leistungsverhältnis, war aber nicht der Mega Oberknaller.

Seit ich die Shibata drauf habe treib es mir bei jedem hören einen Grinser ins Gesicht.

An deiner stelle würde ich mir mal den Tonabnehmer Fotothread durchsehen.

Ich habe noch ein Yamaha Mc-5, MC-3 und MC501 rumliegen welche ich auch retippen lassen möchte.


[Beitrag von david_della_rocco am 22. Jul 2014, 14:00 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#25 erstellt: 22. Jul 2014, 13:29
Hallo!

In einen TP-16/IV kannst du eigentlich alles schrauben was auch z.B. in einem Technics SL-12xx MK-II/V oder in einem Rega RB-3xx gut funzt. Der Tonarm ist recht gut.

Bei den Goldring MM´s/MI´s wäre ich vorsichtig hier hast du nur einen sehr kleinen Spielraum bezüglich der Kapazitätsspanne, Goldring selbst gibt einen Bereich zwischen den Werten 150- und 200 Pikofarad an, -ohne anpassbaren Phono-Entzerrer würde ich diese Systeme nicht in die engere Wahl ziehen.

Ein gutes Preis-Leistungsverhältniss hast du mit dem Audio Technica AT-440 MLa das gegenwärtig zwischen 160 und 170 Euro kostet.

Ebenfalls interessant wäre wohl auch ein Goldring High-Output MC, nämlich das Goldring Eroica LX H das allerdings nach der letzten Preiserhohung mittlerweile mit über 350 Euro schon recht teuer geworden ist und bezüglich des Preis-Leistungsverhältnisses schon in eine kritische Dimension rückt.

MFG Günther
Humerg
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 26. Jul 2014, 20:13
So, Hier jetzt mal die Bilder zum TD 160 S MK IV EA; lt. Typenschild mit Endabschaltung.
Bild 1, Typenschild:
Typenschild

Bild2, Ansicht von unten mit EA-Platine:
Bild 2, Ansicht von unten

Bild3, Ansicht von unten, Abschaltfahne kaputt; Teil abgebrochen:
Ansicht unten, Abschalfahne gebrochen

Draufsicht

Gibt es so eine Schaltfahne?
Momentan bin ich etwas ratlos; kann man das Eck and der Schaltfahne wieder ankleben mit Kunststoffkleber, sodass es die Belastung mit der Schraube aushält?

LG,
HUG
Pilotcutter
Administrator
#27 erstellt: 27. Jul 2014, 00:36
Guten Morgen!

Ich kann ehrlich gesagt nicht sehen, was da nun abgebrochen ist/sein soll. Das Stückchen Plastik, die Ecke an der Tonarmachse? Das Eckchen kann imho aber die Funtionsweise nicht einschränken. Oder hat die "Energie" die zum Abbrechen der Ecke führte, die ganze Sichel etwas verstellt?

Es gab offensichtlich auch verschiedene Materialien/Bauarten bei den unterseitigen Tonarmachsen und Sicheln für die Abschaltung. Bei meinen Referenzbildern ist die gesamte Sichel und Fixierung an der Tonarmachse aus Metall (TD-146).

Zumindest weiß ich nun, was die "S" Version ausmacht, denn Deine Bodenplatte ist von unten mit einer "Antidröhnmatte" bedämpft. Das sieht man selten. Nobel nobel. Dieses Feature habe ich früher schon mal eigenhändig hinzugefügt, durch Besprühen der Unterseite mit Kfz Antidröhn-Unterbodenschutz

Edit: Kann sein, dass der Zusatz "EA" auf dem Typenschild "Endabschaltung" bedeutet und Geräte mit/ohne EA so unterschieden wurden.

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 27. Jul 2014, 00:39 bearbeitet]
Humerg
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 27. Jul 2014, 07:02
Guten Morgen ebenso!

Ganz genau, das kleine Eck an der Sichel, ist abgebrochen. Das bildet dann in der Sichel einen Schlitz, wo eineVierkantmutter reinkommt. Die dient dann zum Kontern für die Befestigungsschraube am Halsrohr des Tonabnehmers. Momentan kann man die Sichel also nicht mehr fixieren. Ich habe es jetzt mal mit Plastiksuperkleber versucht. Mal sehen, ob es hält.
Eine Schaltfahne aus Alu wäre natürlich besser, aber da wurde eben gespart!
Überhaupt ist die Tonarmbasis beim TP16 MK IV aus Kunststoff, auch billig ausgeführt; da ist auch noch ein Stückchen einer Schraubmuffe zur Befestigung der Tonarmlift Mechanik ausgebrochen; wahrscheinlich Alterung des Kunststoffes. Das werde ich auch mal kleben.

Ich denke, dass die rutschende Schaltsichel der Grund für die Fehlfunktion der Endabschaltung war.

LG,

HUG
Humerg
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 27. Jul 2014, 07:16
Morgen!

Weiss jemand, wo man die Drähtchen zum Tonabnehmer nachkaufen kann? Empfehlungen?
Beim roten Drähtchen ist der Kabelschuh zum Kontakt am Tonarmrohr abgebrochen! Das wird man schwer löten können; Ich habe es jetzt mal versucht, hält auch, aber das ist keine gute Lösung; vor allem dann der höhere Übergangswiderstand wird das Signal negativ beeinflussen!

Dankbar für eure Empfehlungen,

HUG
Humerg
Schaut ab und zu mal vorbei
#30 erstellt: 27. Jul 2014, 07:41
Hallo, wo finde ich den Fotothread der Tonabnehmer`?
Und, was nutzt mir der jetzt konkret bei der Entscheidung? Dann seh ich nur die schönen Fotos der TA, und bin so schlau als wie zuvor
gggg
david_della_rocco
Stammgast
#31 erstellt: 27. Jul 2014, 07:43
Tywin
Inventar
#32 erstellt: 27. Jul 2014, 07:55

Weiss jemand, wo man die Drähtchen zum Tonabnehmer nachkaufen kann?


Such einfach nach Headshellkabel oder Tonkopfkabel. Hier Beispiele:

http://www.amazon.de...words=headshellkabel

http://www.ebay.de/i...&hash=item565361fd09


[Beitrag von Tywin am 28. Jul 2014, 20:49 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#33 erstellt: 28. Jul 2014, 16:19
Hallo!

@Humerg


....... vor allem dann der höhere Übergangswiderstand wird das Signal negativ beeinflussen!
.......


Das ist Unsinn, selbst mit einem sehr präzisen Tischmultimeter kannst du diesen erhöhten Übergangswiderstand nicht sicher nachweisen, hier bist duu das Opfer einer Urbanen Legende.

Da kannst du gleich behaupten die paar Milligramm Lot belasten das Tonarmlager einseitig oder erhöhen die eff bewegte Masse des Tonarmes metklich.

Das ist allenfalls ein Schönheitsfehler.

Aber du kannst ja die restlichen drei Kabel auch noch abzwicken und verlöten, dann hast du wieder gleiche Verhältnisse.

Sorry aber bei solchen Behauptungen geht mir einfach der Hut hoch, wie glaubst du eigentlich sind deine Spulen im System angeschlossen? vercrimpt oder gesteckt?

MFG Günther
Humerg
Schaut ab und zu mal vorbei
#34 erstellt: 28. Jul 2014, 20:40
@ Hörbert, den Streitbaren!

Schimpf nicht gleich! lach
Ne, Spass beiseite, bei dem einen Käbelchen ist der Kabelschuh direkt am Ende wo die Lötfahne anfängt abgebrochen; da kann man das zwar noch anlöten, wenn man das Ende mit der Lötfahne in den Kabelschuh für 1mm reinschiebt und verlötet, aber sauber ist das nicht! Sieht eher wie angeklebt aus und viel Kontaktfläche zum Stift am Tonarm ist dann auch nicht mehr. Werde mir deshalb neue Tonabnehmerkäbelchen besorgen, vergoldet natürlich, damit ihr beruhigt seid! gg

UND Hörbert, mit der Messbarkeit des Übergangswiderstandes geb ich dir recht, wenn alles sauber verlötet ist; nicht aber, wenn man es nicht mehr ordentlich anlöten kann, am Kabelschuh.

Noch eine andre Frage:
Habe gerade festgestellt, dass die Gummifüsschen total porös und schon sichtbar unterschiedlich hoch sind; Höhendifferenz ca. 2-3mm bei dem einen Fuss. Gibts da was Gscheites? Spikes, Metallfüsse mit Dämpfergummi, ......?

Für Vorschläge Dankbar,

HUG
evilknievel
Inventar
#35 erstellt: 28. Jul 2014, 22:51
Hallo,

den Höhenunterschied kann man eventuell mit selbstklebendem Filz aus dem Baumarkt ausgleichen.
Ansonsten sowas: http://www.ebay.de/i...&hash=item5d35ab2024

Gruß Evil
BassTrombone
Inventar
#36 erstellt: 29. Jul 2014, 09:17
Humerg
Schaut ab und zu mal vorbei
#37 erstellt: 29. Jul 2014, 09:53
HALLO!

Ich habe das alte Datenheft für das Clearaudio Alpha/ Beta/ Beta S wieder gefunden, dass in der "Schmuckschatulle" beim Tonabnehmer beilag.
Hier die technischen Daten:
Clearaudio BETA
System: MM
Art u Schliff der Diamantnadel: Clearaudio RM (Reduced Mass similar Paroc)
Nadelträger: Boron SP (BOR Nadelträger
Übersprechdämpfung: 35 dB
Selection: DDS
Phasenunterschied li/ re garantiert: <1%
Masse Tonabnehmer: 6,1 g
Impedanz Spulen: 0,62 kOhm
Induktivität der Spulen: 0,32 H
optimale Lastkapazität: 220pF
optimales Auflagegewicht: 1,5p / 1,5mN
compliance: 10 µm/mN
Übertragungsfaktor: 1,2 mV * s/cm


Frage: wie sieht es bei meiner Kombination TP16 MK IV + Clearaudio mit der Tiefenresonandfrequenz aus? Ich habe das mal nachgerechnet und kam auf 11,368 Hz bei 12,5g für den Tonarm, 6,1 g für das System und 1g für Schrauben, etc.
Liegt das nicht schon im oberen, nicht mehr optimalen Bereich der f res? (8-12 Hz; optimal: 8,5 - 9,5 Hz)
Damit wäre das System eigentlich nicht so besonders geeignet für den TP16 MKIV?!
Was sagt der Übertragungsfaktor in mV s /cm aus? Ist das die Ausgangsspannung des Tonabnehmers? Wenn mein Cambridge Audio A4 Verstärker jetzt eine Eingangs sensitivity von 1,75mV hat, ist dann die gelieferte Ausgangsspannung des Tonabnehmers zu gering?

LG,

Gerhard
Hörbert
Moderator
#38 erstellt: 29. Jul 2014, 18:07
Hallo!

OK, m,it Lot ankleben sollte man das Headshellkaben natürlich nicht und neue Heasshellkaben sind auf jeden Fall auchj optisch ansprechender als zusammengeflickte Strippchen.

Ja mit den 11,4 Hz bist du klatr im oberen Bereich aber noch nicht in einem bedenklichem Maße, hier würde ich noch keine negativen Auswirkungen erwarten. Bei handelüblichen Schallplatten werden in der Regel keine so brachialen Auslenkungen vorkommen daß der Tonarm hier schon das Überschwingen anfängt und du dafür mit einem Überdynamischen Klangbild mit deutlich überzogenem Hochtonanteil und dürren Bässen belohnt wirst die durch unmotivierte Tieftonschläge gewürzt werden wenn es die Nadel wieder einmal fast aus der Rille hebt und sie zurückfällt. Da braucht es schon ein deutlich herberes mismatch als die leichte Fehlanpassung.

Wenndu keine original Thorens-Füßchen mehr bekommst wäre hier eventuell ein Blick in den Conrad- oder Reichelt-Katalog hilfreich, hier gibt es Gerätefüßchen für moderate Beträge, -auuser natürlich du willst unbedingt Schmuck, dann sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Es gibt da jede Menge 'High-End Füßchen für schweres Geld die aber auch nichts weiter machen als dem Gerät einen mehr oder weniger sicheren Stand zu verschaffen.

MFG Günther
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