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Neuling bei Plattenspielern.

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Röhren-Liebhaber
Neuling
#1 erstellt: 24. Aug 2014, 12:26
Hallo Liebe Analog-Freunde,

hab mich jetzt entschlossen einen Plattenspieler zu kaufen..

Mein System Vorhanden:

LUA HiFi Sinfonietta MK.II mit EL34

und 12 Dynaudio Focus 140.

hab den Accustic Solid 111 Metall ins Auge gefasst.

welcher Phono-Verstärker sollte ich kaufen ? Bin total überfordert
(er sollte einstellbar sein )


[Beitrag von Röhren-Liebhaber am 24. Aug 2014, 12:29 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 24. Aug 2014, 12:37
Hallo!

Hast du überhaupt Schallplatten? Wenn nicht wird die ganze Angelegenheit ein teuerer und zeitlich- sowie lerntechnisch äusserst aufwendiger Spaß.

Das würde ich mir an deiner Stelle lieber noch einmal Überlegen.

Aber wie es auch sei, ein recht guter externer Entzerrer ist z. B. der TRIGON Vanguard II, der ist natürlich anpassbar.

MFG Günther
Röhren-Liebhaber
Neuling
#3 erstellt: 24. Aug 2014, 12:51
Hab mit den TRIGON Vanguard II schon angeschaut.
Wie sieht es denn aus mit dem Akku netzteil ist das echt so wichtig
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 24. Aug 2014, 13:16
Hallo!

Nein, das Akku-Netzteil hat nur einen virtuellen Einfluß auf das klangliche Ergebniss es gibt eigentlich keinen meßbaren Unterschied zum TRIGON Vanguard II-Standardnetzteil.

Wenn du das Akku-Netzteil nicht siehst hörst du es auch nicht.

MFG Günther
8erberg
Inventar
#5 erstellt: 24. Aug 2014, 13:50
Hallo,

ohne Schallplatten - lass es sein. Die Schallplatte hat so große Nachteile gegenüber den digitalen Medien, das bringt nix.

Ein großes Geldversenken.

Ausserdem macht das AbtastSYSTEM mit der Nadel den größten Teil des Klangs, ein Tinnef ala Akkubetriebener Preamp bringt eh nix.

Peter
Röhren-Liebhaber
Neuling
#6 erstellt: 24. Aug 2014, 14:02
Danke jetzt bin ich mal ein stück weiter.

Was ist mit dem Plattenspieler. Was haltet Ihr davon ?
Tywin
Inventar
#7 erstellt: 24. Aug 2014, 14:13
Hallo,

für den Zweck eine Platte rumpelfrei mit der richtigen Geschwindigkeit zu drehen, Trittschall möglichst vom Tonabnehmer fernzuhalten und das relevante Tonabnehmer-System bzw. die relevante Nadel (Nadelschliff) über die Platte zu führen, ist das Gerät recht teuer.

Vielleicht willst Du dein Geld aber für die hübsche Optik ausgeben, dann ist das ein anderes Thema.

Serienmäßig verbaut scheint ein einfaches Grado Black System mit einer elliptischen Nadel für etwa 70 Euro. Das ist dann ein wirklich schlechter Scherz, da der Tonabnehmer/Nadel/Nadelschliff die Klangqualität maßgeblich bestimmt.

So etwas ist zwar bei vielen teuren neuen Plattenspielern üblich, es macht mich aber ziemlich wütend. Dann besser ohne System verkaufen. Das ist ehrlicher, als dann noch süffisant folgendes zu schreiben:


Tonarm WTB100 mit hochwertigem Tonabnehmersystem


VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 24. Aug 2014, 14:27 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#8 erstellt: 24. Aug 2014, 14:18
Hallo,

was für ein System soll da dran? DAS ist das klanglich entscheidene.
Das Nagaoka MP100 wird ja wohl nicht ernstgemeint sein...

Der Dreher ist ein typisches Massenlaufwerk, auch "Bohrinsel" genannt, simpler Synchronmotor-Antrieb - dolle Optik für den der es mag.

Und ganz ehrlich, ohne alte Plattensammlung hätte ich keinen Dreher...

Peter
Röhren-Liebhaber
Neuling
#9 erstellt: 24. Aug 2014, 14:30
ob ich Platten oder CD´s kaufe ???

was würdet Ihr den für einen spieler mit etwas optik empfehlen ?


[Beitrag von Röhren-Liebhaber am 24. Aug 2014, 14:33 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 24. Aug 2014, 14:35
Hallo!

@Röhren-Liebhaber

Ganz wichtig ist hier erstmal das die das Gerät persönlich optisch besser gefällt als vergleichbare Konkurrenzgeräte. Zudem sollte es zum übrigen Equipment passen und deinen Finanziellen Rahmen nicht sprengen da auch noch Geld für ein entsprechendes Abnehmersystem (ca. 300-1000 Euro, -je nach persönlivchem Anspruch-) fällig wird. Zudem kommt bei dir ja noch ein anpassbarer externer Entzerrer dazu.

Technisch gesehen tun es eigentlich auch schon deutlich guntigere Geräte genausogut da hier das Endergebniss ohnehin in erster Linie durch die gelungene Kombination von hochwertigem Abtaster und der eff bewegten Masse des Tonarms sowie der gelungenen Anpassung an den Entzerrereingang bestimmt wird. Beim Laufwerk ist der richtige Aufstellungsort wichtig (z.B. Wandhalterung) um mögliche Störeinflüsse aussen vor zu halten. Dann tun es alle gleich gut denn die Platte mit ausreichender Genauigkeit bei 33 1§ oder 45 U/Min zu drehen können heutzutage eigentlich alle.

Der eigentliche FGlaschenhals der ganzen Geschichte liegt haklt ohnehin ohne wenn und aber bei der Schallplatte selbst. Selbst mit guten Aufnahmen und sehr gutem Equipment kommt eine Schallplatte bei weitem nicht an eine gut aufgenommene CD heran. Wenn man also gar keine Platten hat sollte man zumindestens nicht aus klanglichen Gründen ausgerechnet zur Schallplatte greifen.

Dennoch gibt es natürlich zumindestens zwei gute Gründe sich auch heute noch heute mit Schallplatten zu beschäftigen.

Zum einen gibt es unzählige alte Aufnahmen die bislange noch nicht auf CD erschienen sind und ein guter Teil davon wird auch nie auf CD erscheinen weil es (im klassischen Bereich) ausreichend Alternativaufnahmen guibt oder weil die Nachfrage zu gering ist.

Zum anderen gibt es einige wenige alte Aufbnahmen deren Umsetzung auf CD nicht gut gelungen ist da die alten Bänder in einem sehr schlechten Zustand sind, hier bieten die alten Erstpressungen zuweilen die bessere Gesamtqualität an so man sie im fast neuwertigem Zustand erwerben kann.

MFG Günther
Röhren-Liebhaber
Neuling
#11 erstellt: 24. Aug 2014, 14:47
bei einem Plattensieler ist es doch genau so wie beim Autokauf, ob ein BMW M5 oder ein Ford Focus 1 Liter. Den BMW M5 muss man(n) nicht haben .....

Bin jetzt trozdem am überlegen ob ich was besserer für den preis bekomme, oder weiter bei meinen CD´s bleib.......
doc_barni
Inventar
#12 erstellt: 24. Aug 2014, 15:00
Hallo,

du schreibst:


ob ein BMW M5 oder ein Ford Focus 1 Liter.


genauso sehe ich das auch... ... Der "Vernünftige " wird den Ford Bj. 2014 kaufen...Aber der BMW macht einfach mehr Freude....

andere Variante:

Beide kaufen und nach Lust und Laune aussuchen, womit man unterwegs sein möchte.

freundliche Grüsse

Wolfgang
8erberg
Inventar
#13 erstellt: 24. Aug 2014, 15:02
Hallo,

"besser" ist eine nette Formulierung.

Zum Schnuppern kannst Dir einen Nippon-Directdrive von Anf. der 80er Jahre oder was aus dem Schwarzwald aus der gleichen Zeit (Thorens/Dual) mit gescheitem System holen und dann entscheiden ob Du nach 6 - 7 Schallplatten und dem Bohei dabeibleibst.

Wirfst Du das Handtuch (wie die allermeisten, glaub es mir) dann hast Du nicht viel Kohle in den Wind gesetzt...

Willst Du einen Eyecatcher im Wohnzimmer - das gibt es billiger....

Peter
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 24. Aug 2014, 15:04
Hallo!

@Röhren-Liebhaber

Ganz ehrlich, falls du dich wirklich mit Schallplatten beschäftigen willst solltest du das Begriffspaar "besser-schlechter" in Bezug auf das Verhältniss CD-Schallplatte eigentlich aus deinem Denken entfernen. Das die alte Schallplatte das klangliche und technische Rennen schon vor nahezu 40 Jahren hoffnungslos verloren hat sollt dir eigentlich klar sein und man hört und sammelt Schallplatten auch nicht aus klanglichen Gründen.

Schallplatten hören und sammeln ist ein Hobby für sich das eigentlich mit zeitgemäßen HiFi nichts zu tun hat ausser das man sie über die gleiche Anlage zu Gehör bringen kann. Es ist zweifelsfrei ein sehr schönes Hobby das exzessiv ausgeübt aber auch eine gehörige Stange Geld kosten kann da gute alte Erstpressungen eben nicht für einen Appel und ein Ei zu kriegen sind. Späte Nachpressungen und Neupressungen sind zumeist nicht sonderlich befriedigend da hier oft abgenutzt Matrizen und-oder alte abgenudelte Mastertapes zum Einatz gekommen sind, da ist es oft besser die nachbearbeiteten CD´s zu erwerben falls es tatsächlich eher um die Musik oder den Klang geht.

MFG Günther
Tywin
Inventar
#15 erstellt: 24. Aug 2014, 15:30
Hallo Röhren-Liebhaber,

hier z.B. ein interessantes/außergewöhnliches - neuwertig scheinendes - Gerät mit einem guten Tonabnehmer vom Händler mit PayPal, Rücktrittsrecht und Gewährleistung zu einem vergleichsweise überschaubaren Preis:

Sharp Optonica RP-7100 APLD Plattenspieler turntable Ortofon MC 20

http://www.ebay.de/i...&hash=item486693b539

Mit so einem Gerät könntest Du Erfahrungen sammeln und es auch bei Nichtgefallen mit wenig Verlust wieder verkaufen.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 24. Aug 2014, 15:31 bearbeitet]
Röhren-Liebhaber
Neuling
#16 erstellt: 24. Aug 2014, 16:08
@ tywin

der Plattenspieler ist nicht so mein fall vom aussehen. Bin halt sehr modern eingerichtet,
und meine Frau hat da auch was mit zu reden.
8erberg
Inventar
#17 erstellt: 24. Aug 2014, 16:10
Hallo,

wir sind auch modern eingerichtet, ein Dual 721 in schwarzer Zarge fällt dort auch nicht negativ auf.

Peter
Tywin
Inventar
#18 erstellt: 24. Aug 2014, 16:23

Röhren-Liebhaber (Beitrag #16) schrieb:
@ tywin

der Plattenspieler ist nicht so mein fall vom aussehen. Bin halt sehr modern eingerichtet,
und meine Frau hat da auch was mit zu reden. :D


Vielleicht konnte ich deine Neugierde wecken? Es gibt eine ganze Menge interessanter guter Geräte, mit denen Du mal an der Schallplatte schnuppern könntest. Deinen Geschmack und den deiner Frau kann ich aber nicht kennen. Ich liebe funktionelle Dinge, die dies auch zeigen dürfen.


[Beitrag von Tywin am 24. Aug 2014, 20:20 bearbeitet]
Archivo
Inventar
#19 erstellt: 24. Aug 2014, 20:17
Ich frage mich, inwieweit der Sharp-Dreher nicht "modern" aussieht?

Was macht "modern" bei einem Plattenspieler für Dich aus?
Tywin
Inventar
#20 erstellt: 24. Aug 2014, 20:27
Ich muss gestehen, dass ich das Gerät ausgesucht habe, da es in seiner Kompaktheit und bezüglich der technischen Eigenheiten sicher einer der modernsten Plattenspieler ist.

Mit der optisch gesteuerten Titeldirektanwahl ist das Gerät ein ziemliches Novum, wenn man hochwertige Tangentialdreher ausnimmt. Auch die Verwendung von Glas statt einer Kunststoffhaube macht sich in der dauerhaft makellosen Optik bemerkbar. Dazu kann man das Gerät rückwärtig direkt an die Wand stellen, da die Konstruktion das Öffnen der Abdeckung auch dann noch zulässt. Der nahezu wartungsfreie quarzgesteuerte Direktantrieb ist dabei eher eine nützliche Selbstverständlichkeit. Das MC20 sollte auch noch für jahrelangen Hörspaß auf gehobenem Niveau sorgen können.


[Beitrag von Tywin am 24. Aug 2014, 20:33 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#21 erstellt: 24. Aug 2014, 20:42
Ich habe mir nicht die Anleitung einverleibt, aber wie soll bei diesem Tonarm z. B. der Überhang eingestellt werden, wenn man nicht von der Seite sehen kann, ob die Nadel die Nulldurchgänge weitgehendst optimal trifft ?

Das MC20 ist aus den 80zigern und die Betriebsstunden sind unglaubwürdig, da das Ortofon bestimmt schon auf etlichen Laufwerken gespielt hatte.

Schigger Wunschpreis ...

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#22 erstellt: 25. Aug 2014, 16:56
Hallo!

@Röhren-Liebhaber



.....Bin halt sehr modern eingerichtet........


Was heißt das genau? Bei einer wirklich modernen Einrichtung so wie ich das verstehe hat so ein Objekt wie der Accustic Solid 111 Metall ( http://www.google.de...p=31&ved=0CCIQrQMwAA ) optisch nichts zu suchen. Das ist Technik der späten 60ger Jahre und von der Anmutung her m.E. eher Steam- respektive Dieselpunk als modern.

Wirklich modernes Plattenspielerdesign gibt es m.E. gar nicht da sich es sich hier um ein technisches Artefakt des vergangenen Jahrhunderts handelt.

MFG Günther
GüntherGünther
Stammgast
#23 erstellt: 25. Aug 2014, 17:05
Hallo,

wenn Du schon mit dem Plattensammeln anfangen willst, fang klein an. Kaufe dir einen gebrauchten Technics SL D2 oder ähnliches mit Standardsystem, das reicht erstmal dicke. Danach vielleicht ein Ortofon 2M Blue oder sowas.

Mir reicht das jedenfalls, den Phono-Preamp habe ich selbst gebaut.

Grüße, Thomas
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