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Qualität gesucht: neu oder alt

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Richard3108
Stammgast
#1 erstellt: 05. Sep 2014, 10:22
Hallo

ich werde mir früher oder später einen Plattenspieler kaufen.
Ich will mir Qualität kaufen, an der ich mich sehr viele Jahre erfreuen kann ohne daran was machen zu müssen, ich gebe zu, dass auch die Optik eine Rolle spielt. Der neue Pro-ject xtension9 ist wirklich toll und passt in mein Budget (UVP 2500 EUR inkl. System). Aber wenn es gebraucht weniger kostet und vergleichbare Qualität bietet, dann ist das auch eine Möglichkeit.

Es gibt aber auch viele ältere Plattenspieler, die gut aussehen und sicher gut sind. Ich kann das nur nicht so richtig beurteilen, ich bin auch kein Bastler und will auch nichts zusammensetzen müssen (nach dem Motto kauf' dir eine älteres Laufwerk und einen neuen teuren Arm).

Kann man bei den Gebrauchten eine vergleichbare Qualität (ich meine auch Verarbeitungsqulaitt) wie der Xtension finden?

GRUSS
Archivo
Inventar
#2 erstellt: 05. Sep 2014, 14:12
Tach.

Warum möchtest du Dir einen Plattenspieler kaufen?

Hast Du schon jemals einen Dreher besessen und/oder benutzt?

Kennst Du Dich mit LPs und der Welt des Vinyls im weitesten Sinne aus - oder beginnst Du bei Null?

Bezüglich Deiner letzten Frage: ohne den betreffenden Pro-Ject selbst zu kennen würde ich mal behaupten, dass bestimmte gebrauchte Dreher bei entsprechender Pflege und Wartung mindestens dieselbe Qualität aufweisen.

Aber dazu können Dir hier sicher berufenere Kapazunder mehr helfen als ich, der ich lediglich Betreiber von vier Gebrauchsdrehern bin.

Wenn ich von einem Budget von 2.500 Euro lese und andererseits sehe, um welche Preise große Micro-Seikis oder Sony, Pioneer oder Technics, Thorens oder Dual auf eBay feilgeboten werden...

Viel Erfolg bei der Suche und Gruß aus Wien,

Ivo


[Beitrag von Archivo am 05. Sep 2014, 14:13 bearbeitet]
pragmatiker
Administrator
#3 erstellt: 05. Sep 2014, 15:23
Für EUR 2.500,-- gibt's gebraucht phantastische, einwandfrei funktionierende Thorens Schallplattenspieler oder Revox-Tangentialplattenspieler oder sehr gute Dual-Direkttriebler oder, oder, oder bei den einschlägigen Gebrauchtgeräte-Händlern - und selbst ein Rundfunk-EMT (gut, da ist's mit der Optik nicht weit her, weil das Arbeitsmaschinen waren) ist in dieser Preisregion allmählich denkbar.

Wenn ein derart riesiges Budget für einen Gebrauchtspieler zur Verfügung steht, würde ich zuerst mal mit Literatur anfangen, um einen Überblick über das Thema zu bekommen (mit Plattenspielern sollte man sich beschäftigen, das sind - wenn man hochwertige Wiedergabe zusammen mit optimaler Schonung seines Plattenbestandes anstrebt - keine "plug-and-play"-Geräte):

amazon.de
amazon.de
amazon.de
amazon.de
amazon.de

http://www.thorens-info.de/html/schweizer_prazision.html
http://www.hifimuseum.de/die-emt-seite.html
www.emt-profi.de/Testberichte/Interview_HE_53.pdf

Grüße

Herbert


[Beitrag von pragmatiker am 05. Sep 2014, 15:33 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#4 erstellt: 05. Sep 2014, 15:45
Hallo,


an der ich mich sehr viele Jahre erfreuen kann ohne daran was machen zu müssen,


entweder benutzt Du solche Geräte nur als Schmuckstück zum anschauen (lassen) oder Du musst Dich damit beschäftigen und immer wieder etwas daran tun.

Im zweiten Fall ist ein Plattenspieler vielleicht nicht das Richtige für Dich.

VG Tywin
evilknievel
Inventar
#5 erstellt: 05. Sep 2014, 17:24

Tywin (Beitrag #4) schrieb:
Hallo,
entweder benutzt Du solche Geräte nur als Schmuckstück zum anschauen (lassen) oder Du musst Dich damit beschäftigen und immer wieder etwas daran tun.
Im zweiten Fall ist ein Plattenspieler vielleicht nicht das Richtige für Dich.

VG Tywin


Da wiederspreche ich einfach mal.
Warum soll ein neue Spieler nicht auch 10 oder mehr Jahre funktionieren, bevor was dran gemacht werden muß?
Der Riemen oder Nadeltausch wird ja nicht gemeint sein.

Auch ein neuer Dual oder Thorens von anno dunnemal, bekam mit der Zeit seine Macken.
Mein erster Dual damals neu gekauft, machte nach 10 Jahren die Grätsche und wurde entsorgt. Heute wüßte ich auch wie man das wieder hinbekommt, aber damals gab es kein Internet und der Dorfelektroniker hatte keine Ahnung.
Mein danach neu gekaufter Thorens, kämpfte bereits nach kurzer Zeit mit dem bekannten durchrutschenden Riemen und der Teller mußte angeschoben werden. Später lief dann die optoelektronische Endabschaltung aus dem Ruder. Hab ich nach 25 Jahren Gebrauch verkauft.
Es ist nicht so, daß die alten Sachen damals uneingeschränkt besser waren. Man weiß heute nur, daß die Viecher auch für Laien reparabel sind. Dank Serviceanleitungen aus dem Internet und dem Know How von Foren wie diesem, kann selbst ein Doofmannsgehilfe wie ich einem abgerockten Dual wieder auf die Sprünge helfen..
Aber das wird bei Pro-Ject, Linn oder Rega auch so sein, wenn er ins Reparaturalter kommt.

Warum sollte sich jemand, der gewillt ist soviel Geld auszugeben, nicht schon mit der Materie beschäftigt haben?
Früher wurde man auch nicht mit Phrasen, wie "weißt du eigentlich worauf du dich da einläßt?" oder "Plattenspieler ist vielleicht nicht das richtige für dich" abgeschreckt.
Ich freue mich über jeden, der Lust auf Vinyl bekommt, aus welchen Gründen auch immer.

Leider kann ich dem Threadersteller nicht in seiner Suche nach Neugeräten weiterhelfen, da sich bei mir auch nur altes Geraffel dreht und der jüngste ein Denon DP45F aus 1990 ist.
Allerdings wird man einen restaurierten damaligen Topdreher für das halbe Geld finden, der mindestens so lange hält wie ein neuer, bevor die nächsten Reparaturen oder Wartungen anstehen.

Irgendwie spukt in meinem Kopf als Alternative der Linn LP12 rum, der ja schon uralt ist und immer noch gebaut wird.

Gruß Evil


Gruß Evil
pragmatiker
Administrator
#6 erstellt: 05. Sep 2014, 17:33

evilknievel (Beitrag #5) schrieb:
Ich freue mich über jeden, der Lust auf Vinyl bekommt, aus welchen Gründen auch immer.

Das ist auch bei mir absolut so - nur:

Richard3108 schrieb:
Ich will mir Qualität kaufen, an der ich mich sehr viele Jahre erfreuen kann ohne daran was machen zu müssen

wenn das wirklich so hart gemeint ist, wie es sich liest ("get it and forget it"), sollte man dem Threadersteller vielleicht doch eher von seinem Vorhaben abraten.....

Leider kann ich dem Threadersteller nicht in seiner Suche nach Neugeräten weiterhelfen, da sich bei mir auch nur altes Geraffel dreht

Das ist bei mir nicht anders.

Allerdings wird man einen restaurierten damaligen Topdreher für das halbe Geld finden, der mindestens so lange hält wie ein neuer, bevor die nächsten Reparaturen oder Wartungen anstehen.

Auch das unterschreibe ich uneingeschränkt.

Grüße

Herbert
Tywin
Inventar
#7 erstellt: 05. Sep 2014, 17:36
Hallo Evil,


Warum sollte sich jemand, der gewillt ist soviel Geld auszugeben, nicht schon mit der Materie beschäftigt haben?



Da wiederspreche ich einfach mal.
Warum soll ein neue Spieler nicht auch 10 oder mehr Jahre funktionieren, bevor was dran gemacht werden muß?
Der Riemen oder Nadeltausch wird ja nicht gemeint sein.


genau so etwas meinte ich. Die meisten Menschen in meinem Umfeld können nicht mal einen Stereoverstärker bedienen. Von diesen Menschen gehe ich aus.

Ein Plattenspieler ist ein empfindliches feinmechanisches Gerät, an dem immer mal etwas zu tun ist. Es ist halt kein CD-Player. Deshalb sollte man sich mit solchen Geräten schon etwas beschäftigt haben, wenn man eine Anschaffung erwägt.

Ich selbst habe/nutze u.a. recht viele - mehr oder wenig - alte Geräte und habe kein Problem damit. Ich will und kann mich damit aber beschäftigen. Ich habe auch ein technisches Verständnis, diverse technische Vorkenntnisse und Erfahrungen. Das kann und sollte man aber bei den allermeisten Menschen nicht voraussetzen.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 05. Sep 2014, 17:38 bearbeitet]
pragmatiker
Administrator
#8 erstellt: 05. Sep 2014, 17:45

Tywin (Beitrag #7) schrieb:
Die meisten Menschen in meinem Umfeld können nicht mal einen Stereoverstärker bedienen.

Das ist - leider - häufiger wahr, als man glaubt......solche Leute gibt's in meiner Umgebung auch.

Grüße

Herbert
evilknievel
Inventar
#9 erstellt: 05. Sep 2014, 18:12
Ich denke mal, da der Themenersteller schon seit 2007 hier registriert ist, eine gewisse Grundkenntnis vorhanden ist.
Den Beiträgen nach zu urteilen in denen er gepostet hat glaube ich auch, daß er weiß was er da vorhat.

Vielleicht sollten die Kenner der highendigen Vintagedreher doch mal ein paar Alternativen zum Pro-Ject vorschlagen.
Ich bin nur in der Einsteiger bis Mittelklasse unterwegs.

Gruß Evil
.JC.
Inventar
#10 erstellt: 05. Sep 2014, 18:30
Hi,


Richard3108 (Beitrag #1) schrieb:

Ich will mir Qualität kaufen, an der ich mich sehr viele Jahre erfreuen kann ohne daran was machen zu müssen, ich gebe zu, dass auch die Optik eine Rolle spielt.


dann empfehle ich Dir diesen Thread: http://www.hifi-foru...um_id=26&thread=2780
da kannst Du dir erstmal einen Überblick verschaffen, was es alles so gibt.

Ich selbst höre mit einem Technics SL 1710 aus 1978
der läuft seit 36 Jahren problemlos u. wird das auch die nächsten 36 Jahre tun.
(ohne Wartung, einfach so !)

Ich finde ihn sehr schön (vor allem den Tonarm).
Kostet, wie ich ihn habe, um 1000 €
(incl. PhonoPre, den man braucht, wenn man wirklich Platten hören will)
Tywin
Inventar
#11 erstellt: 05. Sep 2014, 18:38

(incl. PhonoPre, den man braucht, wenn man wirklich Platten hören will)


Wenn man diverse MC-Systeme verwenden/probieren will oder Systeme verwendet die nicht an - in Vor- oder Vollverstärkern - integrierten Phono-Pres funktionieren, kommt man um einen gut anpassbaren externen Phono-Vorverstärker nicht herum.

Man kann aber alternativ auch ein System verwenden, welches an den integrierten Phono-Pres problemlos und gut funktioniert.


[Beitrag von Tywin am 05. Sep 2014, 21:16 bearbeitet]
pragmatiker
Administrator
#12 erstellt: 05. Sep 2014, 19:29
Ein externer Phono-Pre ist nie ein Fehler - weil die Dinger in Vollverstärkern häufig nur "schmückendes Beiwerk" sind und nicht mit der notwendigen Sorgfalt / Herzblut da rein gesetzt wurden.....und kosten darf es auch nichts.

Grüße

Herbert
olsoundb
Stammgast
#13 erstellt: 05. Sep 2014, 20:15
Siemens RW 300
Da gebe ich unserem Pragmatiker Herbert vollkommen recht: die Phono-Pre's sind oft nur noch Murks. Seit Mitte der 90er Jahre die Platte von der CD verdrängt wurde, nahm die Qualität der Phono-Platinen rapide ab. Bei einigen wenigen Oberklasse-Amps gabs noch Ausnahmen, aber seit nunmehr fast 10 Jahren wird ein Pre erst gar nicht mehr eingebaut. Dann braucht es halt einen externen.
Aber mal was Anderes: gerade als Einsteiger würde ich nicht gleich so viel Schotter ausgeben. Wie wäre es denn z. B. mal mit so was, wie auf dem Bild. Ein Siemens RW 300 von 1982. Hab ich in monatelanger Arbeit wieder aufgebaut. Das Design - Ansichtssache. Kommt aber alles wieder, recht viel flacher sind die heutigen Dünnbrettdreher auch nicht unbedingt. Und zum Thema Stereo: ich bin schon älteres Semester und habe die ganze Entwicklung miterlebt. Von der Röhre zum Transistor, von Mittel- und Kurzwelle zu UKW und von Mono zu Stereo. Wie Tywin so schön schreibt - ein Haufen Leute hat das bis heute nicht kapiert. Wie war das seinerzeit: Stereo? Au ja! Ein Lautsprecher ins Wohnzimmer, der andere in die Küche oder ins Schlafgemach. Und später Quadro - da fragt ihr besser nicht, was sich da so alles abspielte. Vom Pferdestall bis zum Lokus war da alles dabei! Hauptsache, man konnte finanzielle Potenz demonstrieren!
Ein alter Thorens, Dual, Technics, Sansui, Micro Seiki, Revox oder was für ein Dreher auch immer: in der entsprechenden Klasse halten die heute noch mit fast allen aktuellen Drehern mit! Wenn sie ihnen nicht davonlaufen. Von der Qualität sowieso. Und dem Vintage-Feeling ganz zu schweigen. Der Siemens z. B. ist im Kern ein CEC / Sanyo TP-X3. 1982 kostete der rund DM 600,--. Damals knapp ein halbes Durchschnitts - Monatsgehalt. Heute wären das wert- und inflationsbereinigt ungefähr € 1.100,--. Seit 20 Jahren gab es in der Drehertechnik keine nennenswerten Fortschritte mehr. Ich für mein Teil habe lieber eines dieser zuverlässigen, hochwertigen, soliden und flexiblen alten Dinger, das man heute zu einem Bruchteil des Neupreises kriegt, als ein stylisches aber eher kritisch zu betrachtendes Neugerät. Wobei es da natürlich schon auch Unterschiede gibt. Ich will ja keinen Kuzma, Opera, Transrotor, Voyd etc. schlecht reden. Ich würde halt sagen, vertiefe dich mal in die Vintage-Dreher. Da wirst du einige schöne Dinger entdecken. Und vor allem einen Haufen Geld sparen können!
Grüße
Olsoundb
Life is NOT about FINDING yourself. it is about CREATING yourself!
Archivo
Inventar
#14 erstellt: 06. Sep 2014, 09:53
Vielleicht könnte sich ja der werte Verursacher unserer Diskussion auch wieder mal einbringen...???
Vinylfreakrock
Stammgast
#15 erstellt: 06. Sep 2014, 13:19
Zur Diskussion von vorhin, dass ein Plattenspieler ein hoch empfindliches Gerät ist, mit dem man sich so sehr beschäftigen muss, muss ich jetzt auch noch mein Teil dasu gehen^^

Ich denke mal, für komplette Neueinsteiger, die noch nie zuvor ne Platte aufgelegt haben, gibt es auch gute Lösungen wie z.B. diesen Dreher hier:

http://www.amazon.de...sr=8-2&pi=SX200_QL40

Das es nicht der Beste ist, ist klar und darüber will ich auch gar nicht diskutieren, aber ich denke es gibt auch Leite die sich nicht so mit Musik beschäftigen aber einige Platten gefunden/geschenkt bekommen oder sonst was haben und diese einfach mal abspielen wollen. Und denkt nur zurück in die 80er! In meiner Familie hatten manche nicht mal noch Moving Magnet! Außerdem habe ich vor kurzem bei meinen Onkel die agelegenheit hekommen seinen alten Plattenspieler aus den 80ern zu hören. Das war so in der Art wie der im Link und sool schlimm wars auch nicht. Die meisten Leite in meiner Umgebung haben auch nur ne schlechte Stereo Anlage oder einfach nur ein kleines Stereo Radio und jetzt erzählt mir doch nicht bitte, dass man auf nen 15 Euro Stereo Radio mit AUX Eingang per Klinke einen Unterschied hören wird... Es wird dort nie gut klingen so gut kann der Tonabnehmer gar nicht sein. Und es ist doch auch nicht notwendig dass es den perfekten Klang abgibt, denn für einfaches "nebenbei hören" wirds reichen.

Und das war jetzt KEIN ernst zu nehmender Vorschlag an den Threadersteller! Ich wollte eben nur mal sagen, dass es auch Leute gibt die sich weniger mit Musik beschäftigen und so auch nicht so gute Plattenspieler brauchen.

Ich würde meine Platten jedenfalls nicht auf so einem Gerät anhôren wollen, aber es geht na nicht um mich.


[Beitrag von Vinylfreakrock am 06. Sep 2014, 13:20 bearbeitet]
pragmatiker
Administrator
#16 erstellt: 06. Sep 2014, 13:44
Das stimmt im Prinzip alles, wenn es einem völlig wurscht ist, wie die Platten vom Plattenspieler behandelt (also abgefräst) werden, man seine Schallplatten sowieso vollflächig mit beiden (fettigen) Händen anfaßt, man akustisch das Anschlagen eines Triangels nicht von einem Gewehrschuß oder von dem Blöken einer Ziege unterscheiden kann und man auch noch ein äußerst begrenztes Budget hat. So schätze ich aber den Threadersteller nicht ein - und zumindest beim Budget steht im ersten Beitrag klar eine Zahl, die sich erheblich von ca. EUR 80,-- unterscheidet.......

Grüße

Herbert
Vinylfreakrock
Stammgast
#17 erstellt: 06. Sep 2014, 14:04
Ich schrieb auch, dass das nicht den threadersteller betrifft sondern eine allgemeine Feststellung ist. Dass man sich bei einem budget von 2.500 Euro was besseres kauft ist mir klar...

Und sol schlimm woe du das schreibst ist die Qualität auch wieder nicht. Sie ist sogar noch besser als bei Kassettendecks will ich jetzt mal behaupten (zumindest hesser als bei meinem). Und so dermaßen "abgefräßt" werden die auch nicht. Mein Papa hat mir seine Plattensammlung vermacht und hat sie auch über Jahre tag täglich sehr viel spielte und sie klingen immer noch halbwegs in Ordnung. Ehrlich gesagt sind einige dabei die noch wie neu klingen. Platten halten schon was aus.

Und wenn man sie reinigt nachdem man sie mit "Fettfingern" betatscht hat, werden sie auch wieder...

Aber! Ich will wirklich niemanden dazu anstiften sich so einen Billigdreher zu kaufen! Also versteht mich hier bitte nicht falsch!
Tywin
Inventar
#18 erstellt: 06. Sep 2014, 16:16

man akustisch das Anschlagen eines Triangels nicht von einem Gewehrschuß oder von dem Blöken einer Ziege unterscheiden kann


Woher kennst Du einen Großteil meiner Leute?

Eine Freundin berichtete mir kürzlich von Störgeräuschen die sie beim Hören bei mir zu Hause in einem ihr gut bekannten Stück wahrnehmen konnte.

Nach längerer Befragung und ein paar Versuchen stellte sich heraus, dass es sich um leicht angeschlagenen Hi-Hat handelte ...
.JC.
Inventar
#19 erstellt: 06. Sep 2014, 18:20
Hi.


Tywin (Beitrag #18) schrieb:

Nach längerer Befragung und ein paar Versuchen stellte sich heraus, dass es sich um leicht angeschlagenen Hi-Hat handelte ...

..

EPMD (Beitrag #58) schrieb:

normalerweise hören Frauen hohe Töne besser als Männer.
Wer also eine Partnerin hat, kann sie bitten auf hohe Töne zu achten (grillenzirpen u.ä.)
u. sein Hörvermögen mit Ihrem vergleichen.


Tywin
Inventar
#20 erstellt: 06. Sep 2014, 19:15
Ich habe die Hi Hat auch gehört, nur habe ich diese Töne als Hi Hat und nicht als Störgeräusche identifiziert. Daher hatte ich länger darüber gegrübelt, was sie mit Störgeräuschen meinte.


[Beitrag von Tywin am 06. Sep 2014, 19:16 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#21 erstellt: 06. Sep 2014, 19:32
Aha, das wiederum liegt wohl an der Schulung deines Gehörs.
Richard3108
Stammgast
#22 erstellt: 09. Sep 2014, 07:56
Liebe Leute, ich habe mich bisher nicht eingebracht, weil ich auf Dienstreise war. Die Diskussion hat sich wohl etwas verselbstständigt

Jetzt bin ich zurück und lese gespannt eure Kommentare. Dazu ein paar Anmerkungen
- bin kein Neueinsteiger, ich war ein leidenschaftlicher Vynilhörer in den 80ern, der Technics (ich glaube er heißt Qd33 oder so) funktioniert noch, ist aber eingepackt, weil ich keinen Phonoamp habe
- der Phonoamp kommt Anfang 2015, wenn mein japanischer Freund zu Weihnachten seine Familie besucht und bei der Gelegenheit die AD-30-Platine mitbringt, bis dahin habe ich auch Zeit über den Dreher nachzudenken
- es geht mir nicht darum, ständig irgendwas zu optimieren, bin kein Bastler
- ich mache nicht nochmal den Fehler, am Anfang etwas billiges zu kaufen, um es nach 3 Monaten noch billiger weiter zu verkaufen, weil es meinen Klangansprüchen nicht genügt. Diesen Fehler habe ich mit LS und mit Verstärkern sogar zwei Mal gemacht. Bedeutet nicht, dass ich auf Teufel komm' raus Geld ausgeben will, aber es sollte Qualität sein, mit der ich die nächsten zehn Jahre zufrieden bin.
- mein größtes Problem ist es, zu beurteilen, ob ein Gebrauchter Dreher, den ich im Internet sehe, etwas taugt und ob es sich lohnt eine längere Autofahrt zu machen, um ihn zu sehen und evtl. kaufen.

GRUSS


[Beitrag von Richard3108 am 09. Sep 2014, 07:58 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#23 erstellt: 09. Sep 2014, 11:57
Hi

Einen Technics QD33-Plattenspieler würde ich jetzt an Deiner Stelle wohl eher ersetzen. Obwohl der nicht schlecht ist. Mit seinem T4P-Tonabnehmeranschluss ist er auch für Einsteiger nicht uninteressant, daher könntest Du ihn ohne Schwierigkeiten verkaufen.

Falls Dein alter Plattenspieler hingegen ein Technics SL-Q33 sein sollte dann würde ich an Deiner Stelle nichts neues suchen, denn dieser Plattenspieler ist schon sehr gut. Lohnen dürfte sich hingegen mit grosser Wahrscheinlichkeit ein neuer Tonabnehmer, und da Du ja ein wirklich schönes Budget eingeplant hast könntest Du hier so richtig aus dem Vollen schöpfen und aus dem guten alten SL-Q33 eine veritable Highend-Maschine machen.

Zum SL-Q33 gibt es hier im Forum einen netten Fan-Thread: http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-12444.html

Hochwertige Dreher aus der guten alten Schallplatten-Blütezeit gibt es übrigens viele und nicht selten werden diese von Händlern mit Garantie verkauft. Einige Beispiele von sehr guten Geräten:
- Technics SL-Q2, 3, 33; Technics SL-Q1600, 1700
- Dual 704, 721
- Thorens TD125, 126, 320
- Revox B791, 795
- Kenwood KD990, 7010, 8030
etc.

Ein sehr gutes, neues Tonabnehmersystem an so eine Maschine ran und Du bist auf der sicheren Seite!

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 09. Sep 2014, 12:09 bearbeitet]
Richard3108
Stammgast
#24 erstellt: 09. Sep 2014, 13:53
hallo Manuel,
es ist leider der QD33 - hab ich geprüft.
habe auch schon überlegt, ihm ein neues System zu verpassen. Aber ich ahne schon, dass ich auf Dauer damit nicht glücklich werde, und dann habe ich wieder Geld für etwas ausgegeben, was nur ein paar Monate (wenn überhaupt) währt. Das will ich nicht mehr machen.

Überigens der Pro-ject hat eine UVP von 2500. Ich gehe davon aus, dass er mich weniger kosten würde. Außerdem sage ich nur, dass er mir optisch gefällt. Ob ich ihn wirklich kaufe, steht auf einem anderen Blatt.

Ich werde mir die Gebrauchten, die du genannt hast, ansehen.
GRUSS
pragmatiker
Administrator
#25 erstellt: 09. Sep 2014, 14:11
Auf dieser Seite im mittleren Fenster runterscrollen:

http://www.revox-online.de/

Da stehen auch ein paar Plattenspieler mit zwei Jahren Garantie.

Grüße

Herbert
Marsilio
Inventar
#26 erstellt: 09. Sep 2014, 14:59

pragmatiker (Beitrag #25) schrieb:
Auf dieser Seite im mittleren Fenster runterscrollen:

http://www.revox-online.de/

Da stehen auch ein paar Plattenspieler mit zwei Jahren Garantie.

Grüße

Herbert


Dass ich ein Fan von Revox-Geräten bin ist hier wohl mittlerweile bekannt. Dennoch seien hier zwei Bemerkungen erlaubt: Erstens muss einem das spezielle Design schon gefallen - dass das nicht jedermanns Sache ist, das ist mir absolut bewusst. Und zweitens ist ein Revox-Plattenspieler nicht unbedingt die beste Wahl, wenn man ein bisschen mit Tonabnehmersysteme experimentieren will, da die Montage doch komplizierter ist als bei Plattenspielern mit "normalen" Tonabnehmern. Und der extrem leichte Tonarm schränkt einem bei der Systemwahl ein (hochwertige TA wie z.B. Ortofon VM Silver oder 2M Black passen aber gut). Wer aber einen unkomplizierten Plug&Play-Spieler mit "Kindersicherung" wünscht, der kann mit so einem Gerät viel Freude haben. Denn die Qualität ist sehr gut, zudem wären bei Revox für den seltenen Fall der Fälle sämtliche Ersatzteile noch lieferbar. Revox revidiert übrigens die Geräte auch selber.

Zu den auf der besagten Site angebotenen beiden Revox-Plattenspielern:
- Der 790 hat ein altes Ortofon VMS30-Tonabnehmersystem dran. Dieses gehörte in den 80er-Jahren zum Besseren, was Ortofon anbot, meines Wissens weist die Nadel einen Fineline-Schliff auf und würde damit in etwa dem aktuellen 2M Bronze entsprechen. Nur gibt es davon kaum mehr originale Ersatznadeln zu kaufen. Hier wäre also mit einem Tonabnehmerwechsel zu rechnen.
- Der 795 hat ein Tonabnehmer drauf, von dem ich noch nie gehört habe - ein MTR AC-1. Offenbar mit V.d.H.-Schliff, was nicht uninteressant klingt.

Was dieser Anbieter für Preise hat weiss ich nicht - Fakt ist, dass man hier in der Schweiz revidierte B790 und B795 für umgerechnet ca. 350.- bekommt, unrevidierte noch günstiger.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 09. Sep 2014, 15:08 bearbeitet]
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