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Vinyl deutlich schlechter als CD auf meiner Anlage

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Autor
Beitrag
Bodendorf07
Neuling
#1 erstellt: 19. Nov 2014, 21:56
Hallo zusammen,
leider bietet Vinyl auf meiner Anlage bisher kein gleichwertiges oder möglichst sogar besseres Hörerlebnis als CD. Vinyl kommt vor allem leiser und damit auch mit weniger Dynamik über meine Lautsprecher.
Woran kann das liegen, wo habe ich bei meinen Komponenten am ehesten Verbesserungspotential?

Verstärker: Audiolab 8200A
CD-Player: Audiolab 8200CD
Phono-Vorverstärker: Cambridge Audio 540P
Plattenspieler: Thorens TD 166 Spezial (vor ca 2 Jahren aufbereitet)
Abnehmersystem: AT95E
Lautsprecher: Triangle Khaly
Boxenkabel: Kimber 8PR

Liegt die Schwachstelle am ehesten beim Vorverstärker oder beim Abnehmersystem?
Würde mich über Tipps zur Optimierung freuen!
doc_barni
Inventar
#2 erstellt: 19. Nov 2014, 22:07
Hallo,

Bodendorf07

ich kenne nicht alle deine Komponenten, mit einer Ausnahme.....

Das AT95E kannst du vergessen, wenn du wirklich Musik geniessen möchtest. Schau dich doch mal hier im Forum um, es muss nicht im 4 Stelligen Bereich liegen, aber da gibt es massenweise bessere Systeme, bei denen man den Unterschied ganz deutlich hören kann....


freundliche Grüsse

Wolfgang
boozeman1001
Inventar
#3 erstellt: 19. Nov 2014, 23:25

Bodendorf07 (Beitrag #1) schrieb:

Woran kann das liegen, wo habe ich bei meinen Komponenten am ehesten Verbesserungspotential?


Schaun'mer mal...:


Bodendorf07 (Beitrag #1) schrieb:

Verstärker: Audiolab 8200A



Bodendorf07 (Beitrag #1) schrieb:

CD-Player: Audiolab 8200CD



Bodendorf07 (Beitrag #1) schrieb:

Phono-Vorverstärker: Cambridge Audio 540P



Bodendorf07 (Beitrag #1) schrieb:

Plattenspieler: Thorens TD 166 Spezial (vor ca 2 Jahren aufbereitet)



Bodendorf07 (Beitrag #1) schrieb:

Abnehmersystem: AT95E

ja

Bodendorf07 (Beitrag #1) schrieb:

Lautsprecher: Triangle Khaly



Bodendorf07 (Beitrag #1) schrieb:

Boxenkabel: Kimber 8PR

wenn's schee macht...


Bodendorf07 (Beitrag #1) schrieb:

Liegt die Schwachstelle am ehesten beim Vorverstärker

Bodendorf07 (Beitrag #1) schrieb:
oder beim Abnehmersystem?
aber sowas von! Anlage für'n paar Tausender, aber ausgerechnet die grüne Pest für 35 Euro druntergeschnallt... Auweia!
Weg damit und ein richtiges Tonabnehmersystem druntergeschraubt und SAUBER justiert, dann klappt's auch mit der Nachbarin -äääh- Wiedergabe.
;-)
unterberg
Stammgast
#4 erstellt: 19. Nov 2014, 23:45

Bodendorf07 (Beitrag #1) schrieb:
Vinyl kommt vor allem leiser und damit auch mit weniger Dynamik über meine Lautsprecher.


Dieser Sachverhalt, den ich im Übrigen für nicht schlüssig halte (dreh doch einfach am Lautstärkereregler ), liegt sicherlich weniger am AT95E als vielmehr an den Hörgewohnheiten.

Viele CDs unterliegen dem Loudness-War, an welchen sich unser Ohr gewöhnt hat und dafür sorgt, dass LPs sich vordergründig weniger dynamisch anhören.

Gruß Frank
sandmann319
Inventar
#5 erstellt: 19. Nov 2014, 23:46
Autsch, das tut weh!

Mann, wer oder was hat dich geritten,
alles Hochwertige und Klanglich sehr gute Komponenten
und ausgerechnet beim wichtigsten Teil für die Schallplattenwiedergabe
wird das zweit billigste System und wohl auch das schlechteste System genommen.


leider bietet Vinyl auf meiner Anlage bisher kein gleichwertiges oder möglichst sogar besseres Hörerlebnis als CD

wird es auch nie erreichen.


Vinyl kommt vor allem leiser und damit auch mit weniger Dynamik über meine Lautsprecher.

Ist immer leiser als von anderen Quellen, ( vergleiche einmal die Ausgangsspannung vom CA 540 und CD-Player)
dafür gibt es den Lautstärkeregler
und mit der Dynamik erklärt sich wohl von selbst, oder?
Mit Dynamik wird der Lautstärke-unterschied zwischen der leisesten und lautesten Stelle eines Musikstückes bezeichnet.(grob vereinfacht)
Bei den heutigen CDs sind das in der Regel ca. 3-5 Dezibel (außer bei Klassik )
Was verstehst du also unter Dynamik.

Gruß Gerd


[Beitrag von sandmann319 am 19. Nov 2014, 23:50 bearbeitet]
Smoke_Screen
Stammgast
#6 erstellt: 20. Nov 2014, 00:17
Der Tonabnehmer deines Plattenspieler ist neben deinen Lautsprechern DAS
klangentscheidende Wandlerelement. Wenn der Wandler scheiße ist ,ist der
Klang auch scheiße. So einfach ist das. Sparen am falschen Ende nennt man
sowas.
Donsiox
Moderator
#7 erstellt: 20. Nov 2014, 00:43
Kabel verkaufen, Litzen bei Reichelt bestellen und vom Differenzbetrag ein Abnehmersystem kaufen.
CD-Player ebenfalls verkaufen, gegen einen günstigen Blu-Ray Player von LG austauschen, momentanen Verstärker mit einem neuen mit Digitaleingängen tauschen (z.B. Denon x-4000) und vom Differenzbetrag die Raumakustik verbessern

Für nahezu keine neuen Kosten böte das eine starke positive Veränderung.

Gruß
Jan
Wuhduh
Inventar
#8 erstellt: 20. Nov 2014, 05:43
Moin !

Platz 1 = Tonabnehmer

Platz 2 = Phono-Preamp ( besser passend zum neuen TA )

Platz 3 = Kimber ... welche Länge haste denn ?

MfG,
Erik
8erberg
Inventar
#9 erstellt: 20. Nov 2014, 08:31
Hallo,

na ja, an einem Porsche schraub ich auch keine 145/55 R 14 - Reifen...

Das Abtastsystem ist lausig - wieviel darf ein Neues kosten?

Peter
sandmann319
Inventar
#10 erstellt: 20. Nov 2014, 10:22
Blödsinn,
warum sollte der TE. seine gute Anlage teilweise verkaufen,
zumal der TE. ansonsten wohl zufrieden ist,
also ich würde es nicht machen.

Ein vernünftiges passendes System zu seinem Thorens und gut ist.

@Bodendorf
Was für einen Tonarm hast du auf deinem TD166?
den TD166 gab es, wenn ich mich richtig erinnere, mit mindestens zwei verschiedenen.

Gruß Gerd
Marsilio
Inventar
#11 erstellt: 20. Nov 2014, 11:17
Leiser ist normal. ABER: EIn AT95! Autsch! Mindestens ein Ortofon VM SIlver sollte es bei den Ansprüchen schon sein...

LG
Manuel
GüntherGünther
Stammgast
#12 erstellt: 20. Nov 2014, 11:53
Wenn ich sowas lese.. es werden Kabel aufgelistet.. Bring die Dinger in die Bucht und kauf normale billige Lautsprecherkabel, denn ganz im Ernst.. wer für Kabel >100€ ausgibt, der kann sich keine eigene Meinung bilden und muss auf das werbende Gerede von Verkäufern hören, die einem immer überflüssigen und teuren Krimskrams andrehen wollen.

Dann schaust du dich mal nach Ortofon MC3 Turbo, Ortofon 2M oder (steinigt mich) Grado Prestige um und kaufst eines von denen. Denn das bringt um Welten mehr als Kabel

Grüße, Thomas


[Beitrag von GüntherGünther am 20. Nov 2014, 11:57 bearbeitet]
burningtiger
Stammgast
#13 erstellt: 20. Nov 2014, 12:33
Laut Joel hat der 166 Spezial den TP11 MKII-Tonarm:
Eff. Masse 7,5g, eff. Länge 230 mm, Überhang 14,4 mm (TP 62) bzw. 16,4 mm (TP 63)
Kröpfung 22° (TP 62) bzw. 23° (TP 63) (thorens-info.de)
Kann man also die aller tollsten MMs dran laufen lassen und dafür das Doppelte bis Dreifache der Dreher Kosten ausgeben.
Bodendorf07
Neuling
#14 erstellt: 20. Nov 2014, 18:39
Vielen Dank für die zahlreichen Statements und Tipps - Shame on me Hatte den Thorens tatsächlich mit dieser Nadel erworben und dann nicht zu Ende gedacht...
Und hatte den Focus in den letzten Jahren doch auf der CD, aber das wird sich mit den vorgeschlagenden Maßnahmen bestimmt ändern
Budget 300€: dann ist der Ortofon VM Silver die beste Wahl, oder?
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 20. Nov 2014, 18:43
Hallo!


......leider bietet Vinyl auf meiner Anlage bisher kein gleichwertiges oder möglichst sogar besseres Hörerlebnis als CD......


Das ist ja auch eine technische und physikalissche Unmöglichkeit, wie bitte soll das denn gehen?

Das liegt nicht nur am Abtastsystem sondern einfach an den technischen Parametern von Schallplatten und am gesamten Abtastvorgang, hier ein besseres Ergebniss zu erwarten ist eine reichlich realitätsfremde Sicht der Dinge.

Mit einem guten System und ausgesuchten Schallplatten kann über Lautsprecher mit ewas Glück bei Pop-/Rockmusik ein Ergebniss erreicht werden das auf dem ersten Blick annährend an eine von einem uralten Analogband aufgenommene CD herankommt, bei Jazz oder klassiuscher Musik hingegen sind die Defizite der alten Analogtechnik deutlicher zu hören und hier kommt man nur selten halb so weit.

Gegenüber gelungenen neueren Aufnahmen in diesen beiden Sektoren ist eine Schallplatte gewaltig im Nachteil da hier die Übernahmeverzerrungen, die eingeschränkte Dynamik und die angehobenen Mitten die die Tief- und Hochtondefizite kaschieren sollen eher ungünstig sind.


...... leiser und damit auch mit weniger Dynamik.......


Das liegt nicht nur an der Grundlautstärke, dieser Umstand wäre ja mit einem beherztem Dreh des Volumeregelers zu beheben sondern der aus technischen Gründen eingeschränkten Grunddynamik der alten Analogtechnik.

Trotz dieser Nachteile läßt sich natürlich mit Schallplatten recht gut Musik hören falls man etwas Geld in ein passendes Abtastsystem investiert und die vorhandenen Schallplatten sorgsam behandelt, auf den Erwerb von guten Pressungen ist natürlich ebenfalls zu achten.

Weiterhin muß das Abtastsystem möglichst gut zum vorhandenen Tonarm passen und die Eingangsparameter des vorhandenen Entzerrers sollten ebenfalls möglichst auf das Systenm zugeschnitten sein.

Damit sollte es möglich sein ca. 60-75% des Ergebnisses einer mittelmäßigen aktuellen Digitalaufnahme die auf CD vorliegt zu erreichen.

MFG Günther
.JC.
Inventar
#16 erstellt: 20. Nov 2014, 18:59
Hi,


Bodendorf07 (Beitrag #14) schrieb:
Budget 300€: dann ist der Ortofon VM Silver die beste Wahl, oder?


das ist ein gute Wahl. Ob es die Beste ist ?
Kommt auch auf deinen Hörgeschmack an.
Das ist ja das Schöne bei Phono, je nach Tonabnehmer klingt es (in Nuancen) mehr so o. so.

Mein Lieblings TA ist der hier: http://www.ebay.de/i...&hash=item3398abf7c2
auch um die 300 €

im Prinzip müsstest du Beide u. ggf. noch einen Dritten geduldig hören können
u. Dich dann für Einen entscheiden.
sandmann319
Inventar
#17 erstellt: 20. Nov 2014, 19:58
Das AUDIO TECHNICA AT 150 MLX ist nicht für den Thorens, mit dem leichten Tonarm, geeignet,
mit 8,3 gr. ist es viel zu schwer, das gibt Probleme.

Ich hatte das AT OC 9 mit 8,0 gr. würde ich nicht wieder machen,
denn trotz zusätzlich angebrachtem Gewicht am Gegengewicht,
lässt sich der Tonarm nur per Hand aufsetzen,
mit dem Lift springt die Nadel in die Schallplatte hinein,
bedingt durch die zu geringen Nadelnachgiebigkeit und das sehr langsame Absenken des Tonarmes.

Ansonsten wäre es auch mein Favorit.
Ein wirklich erstklassiges System.

Gruß Gerd
Smoke_Screen
Stammgast
#18 erstellt: 20. Nov 2014, 20:00
Hol dir ein Acutex STR412 beim Italiener in der Bucht. 50 Ocken.
Noch hat er ein paar von den Dingern.....
Hab mir da auch vor einiger Zeit eins besorgt,und wat soll ich lange
rumlabern: Besseres P/Q-Verhältniss gibbet nich im Moment.
8erberg
Inventar
#19 erstellt: 20. Nov 2014, 20:02
Hallo,

bei dem Tonarm seh ich allerdings das Ortofon im Vorteil.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 20. Nov 2014, 20:09 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#20 erstellt: 20. Nov 2014, 20:43
Das Acutex hat aber in längerfristiger Hinsicht den Nachteil, dass es keine Ersatznadeln mehr gibt. Ich würde von daher gesehen eher fürs VM Silver - oder je nach Vorliebe der Optik - allenfalls fürs OM40 votieren.

LG
Manuel
raindancer
Inventar
#21 erstellt: 20. Nov 2014, 22:40
Das Acutex kommt klanglich bei Weitem nicht mit dem VM Silver mit, habe hier diesen Vergleich am TD147, d.h. ähnlicher Tonarm.

@ Gerd: Der Effekt des Hereinspringens in die Plattenrille hat nix mit dem Tonabnehmergewicht zu tun, sondern mit der geringen Nadelnachgiebigkeit von MCs, hab ich hier auch bei den MC-bestückten Drehern, und deren Tonarme sind schwer genug.

aloa raindancer
sandmann319
Inventar
#22 erstellt: 21. Nov 2014, 00:14
@raindancer


Der Effekt des Hereinspringens in die Plattenrille hat nix mit dem Tonabnehmergewicht zu tun, sondern mit der geringen Nadelnachgiebigkeit von MCs

Das ist nur teilweise richtig.

Ich, und viele andere Thorensianer, haben über Jahre hinweg das Yamaha MC 9 benutzt,
wird auch heute noch gerne eingesetzt, das ist ebenfalls ein MC, mit einer Compliane von 11 und 5,3 gr.
da hat es diesen Effekt nie gegeben,
auch ein Ortofon MC 10, das erste Modell überhaupt, hat das nicht gemacht, war glaube ich bei 4-5 gr.
ebenfalls bei anderen Systemen mit geringer Compliance nicht, aber die sind alle leichter als das AT.

Es gibt da wohl doch einen direkten Zusammenhang zwischen dem Gewicht des Systemes und dem Tonarmgewicht
bzw. der Effektiven bewegten Masse des Tonarmes, zumindest was den TP 16 mit Endrohr TP 63 angeht.

Gruß Gerd


[Beitrag von sandmann319 am 21. Nov 2014, 00:16 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#23 erstellt: 21. Nov 2014, 00:51
Moin !

Auch in Bärlin wurde gerne das Yamaha MC-9 am TD147 montiert und verkauft. Zur Erinnerung: Hat mal neu 180 - 200 DM gekostet.

Dieses Hineinspringen kann auch daran liegen, daß der Rand mit der Einlaufrille relativ dick geraten ist. Passiert bei Pizzateig auch immer.

Außerdem kann die Einlaufrille ziemlich schwungvoll geschnitten worden sein. Ähnliches gilt für die Auslaufrille.

MfG,
Erik
Smoke_Screen
Stammgast
#24 erstellt: 22. Nov 2014, 00:43

raindancer (Beitrag #21) schrieb:
Das Acutex kommt klanglich bei Weitem nicht mit dem VM Silver mit, habe hier diesen Vergleich am TD147, d.h. ähnlicher Tonarm.


Wär ja auch ganz schön übel wenn das so wäre. Ein VM Silver kostet immerhin 6x soviel wie das STR412.
Aber ob es auch 6x so gut ist ? Wesentlich besser als das AT95 ist es jedoch allemal,und ein Loch ins Budget
reisst es nicht.
Ich wollte mir auch erst ein anderes MM kaufen,aber als dieses dann nicht mehr erhältlich war habe ich spontan
das Acutex bestellt. Und war echt überrascht was da für 50 Teuro geboten wird.
Hörbert
Moderator
#25 erstellt: 22. Nov 2014, 07:29
Hallo!

@Smoke_Screen


...... Und war echt überrascht was da für 50 Teuro geboten wird.......


Sorry aber das ist der Abverkaufspreis für die Reste eines schon lange nicht mehr produzierten Abtasters den man beim besten Willen nicht mit dem regulären Marktpreis eines sich noch am Markt befindlichen Systems das nach wie vor produziert wird vergleichen kann.

Der reguläre Marktpreis des Acutex STR412 lag ungleich höher, noch 2010 wurde das Ding für mehr als 200 Euro angeboten Das System ist schließlich uralt und es gibt wohl auch keine original Ersatznadekln mehr dafür. Das relativiert den günstigen Preis.

MFG Günther
.JC.
Inventar
#26 erstellt: 22. Nov 2014, 08:51
Moin,


8erberg (Beitrag #19) schrieb:

bei dem Tonarm seh ich allerdings das Ortofon im Vorteil.


allerdings.
Ich höre schon so lange mit Technics, da bin ich es gar nicht mehr gewohnt
auf die eff. Tonarmmasse zu achten.

Vermutlich ist für diesen leichten Tonarm das Acutex eine gute Wahl.
Für 50 € kannst Du da wenig falsch machen.

Wenn LP aber besser als CD klingen soll, geht das weder mit dem TA
noch mit dem PhonoPre, da muss schon was Besseres kommen u.
auch noch alles zusammenpassen (u. selbst dann ... kommt es auf die CD/LP an)
Freiundunbesch...
Stammgast
#27 erstellt: 22. Nov 2014, 08:53
Hallo

In der Preisklasse, bei dem Laufwerk, mit dem Tonarm
Geht ein Sumiko Blue Point No.2 eine gute Verbindung ein.
.JC.
Inventar
#28 erstellt: 22. Nov 2014, 09:12
Moin,


Hörbert (Beitrag #25) schrieb:
Das relativiert den günstigen Preis.


das ist klar.

Der TE scheint sich mit TAs noch nicht so gut auszukennen.
Daher ein Tipp: idR kostet die Nadel um 70 % des TA.

Insofern kann man sich auch einen neuen, anderen TA kaufen u.
ausprobieren welchen Klang man am liebsten mag.

die Sumikos sind allemal einen Test wert.
*mps*
Stammgast
#29 erstellt: 22. Nov 2014, 11:24
@ JC: Daher ein Tipp: idR kostet die Nadel um 70 % des TA.
-------------------------------------------------------------------------------------------------

Seh ich anders

Mike
Holger
Inventar
#30 erstellt: 22. Nov 2014, 12:01
[quote="*mps* (Beitrag #29)"]
Seh ich anders
[/quote]

Dann solltest du eine Brille aufsetzen...


[Beitrag von Holger am 22. Nov 2014, 12:04 bearbeitet]
*mps*
Stammgast
#31 erstellt: 22. Nov 2014, 12:25
Hallo Holger

Ich bin vom Retippen einen Defekten Tonabnehmers ausgegangen. Wenn da die Nadel 70% des Gesamtpreises des Abnehmers kosten würde, würde sich ein Retippen so gut wie nicht lohnen

Vielleicht hab ich's falsch verstanden


Mike
sandmann319
Inventar
#32 erstellt: 22. Nov 2014, 12:28

In der Preisklasse, bei dem Laufwerk, mit dem Tonarm
Geht ein Sumiko Blue Point No.2 eine gute Verbindung ein.


Gibt aber wieder ein neues Problem,
damit mit die Lautstärke noch leiserer als mit einem normalen MM-System.
Und dem TE. ist sein AT 95 schon zu leise.
Vinyl kommt vor allem leiser, siehe ersten Post

Um das wiederum auszugleichen, müsste sich der TE. einen neuen
in der Lautstärke anpassbaren Phonopree zulegen und die sind nicht gerade günstig.

Gruß Gerd
Holger
Inventar
#33 erstellt: 22. Nov 2014, 12:37

*mps* (Beitrag #31) schrieb:

Ich bin vom Retippen einen Defekten Tonabnehmers ausgegangen.
...
Vielleicht hab ich's falsch verstanden


Hast du, es sind die Preise der Original-Ersatznadeln gemeint.
Kann passieren.

Und - sorry für meinen etwas schnippischen Kommentar...
Smoke_Screen
Stammgast
#34 erstellt: 22. Nov 2014, 12:56

Hörbert (Beitrag #25) schrieb:
und es gibt wohl auch keine original Ersatznadekln mehr dafür. Das relativiert den günstigen Preis.


Für MC´s gibts auch keine Ersatznadeln.
Ausserdem lässt sich das System mit nur wenigen Euro Verlust bei Nichtgegefallen weiterverkaufen.
Bei Gefallen kann man sich ein Zweites ordern. Also wo ist das Problem ?
.JC.
Inventar
#35 erstellt: 22. Nov 2014, 14:14
Hi,


Hörbert (Beitrag #15) schrieb:
Hallo!


......leider bietet Vinyl auf meiner Anlage bisher kein gleichwertiges oder möglichst sogar besseres Hörerlebnis als CD......


Das ist ja auch eine technische und physikalische Unmöglichkeit, wie bitte soll das denn gehen?

Das liegt nicht nur am Abtastsystem sondern einfach an den technischen Parametern von Schallplatten und am gesamten Abtastvorgang, hier ein besseres Ergebniss zu erwarten ist eine reichlich realitätsfremde Sicht der Dinge.
...
Damit sollte es möglich sein ca. 60-75% des Ergebnisses einer mittelmäßigen aktuellen Digitalaufnahme die auf CD vorliegt zu erreichen.

MFG Günther


unglaublich !

Entweder Du weißt es wirklich nicht besser o. Du erzählst hier den Leuten vorsätzlich die Unwahrheit.
Das würde aber bedeuten Du lügst unbedarfte Leser (als Moderator) an.

Was soll der Blödsinn ???

Wenn Du auf deiner Anlage nur auf 60-75 % der Klangfülle einer Aufnahme mit Phono kommst, dein Pech.
Aber stelle das nicht als allgemein gültige Aussage hin !!
Da muss man sich ja fremdschämen.

Ich weiß nicht was Du bastelst, aber was ich weiß ist, dass dein Dreher der Technics SL 110
ein ganz vorzügliches Gerät ist, dass mit einem guten Tonarm, Tonabnehmer, PhonoPre
locker gleichwertig der CD Wiedergabe ist (gleich gutes Mastering vorausgesetzt).

Du solltest dich schämen als Mod so einen Unsinn zu erzählen !



ps
Test: Genesis - a trick of the tail
LP 1978, CD 1984
u.a.
8erberg
Inventar
#36 erstellt: 22. Nov 2014, 14:27
Hallo,

das ist wiederum kräftiger Tinnef.

Ich hab die "Trick of The Tail" - oute mich mal als Genesis-Fan seit fast 40 Jahren - und kenne das Album auf CD wie auch als LP verdammt gut.

Hör nur "Los Endos" an von LP und CD, die LP-Fassung wird 2. Sieger...
wir hatten es neulich noch auf einem Technics-Dreher mit sehr gutem EPC-System - ging in dem Fall allerdings um einen Kopfhörer den ich kaufen wollte.
Es liegt also mit Sicherheit nicht an meinem "minderwertigen" Dual-Dreher...

Peter


[Beitrag von 8erberg am 22. Nov 2014, 14:30 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#37 erstellt: 22. Nov 2014, 14:33
Naja, schämen muss man sich hier nicht gleich, wenn man schreibt, wie man die Gegenüberstellung Schallplatte/CD empfindet.
Es ist und bleibt schwierig, seine Hörerfahrung und sein Hörempfinden in Worte zu fassen.

Ich für mich meine, dass man schon gute 75% hinbekommt (um mal bei der prozentualen Einschätzung zu bleiben). Also rein hörtechnisch (nicht messtechnisch) bin ich in den letzten Jahren gefühlt höher gekommen als 60-75%.

Ich habe mal einige Stücke digitalisiert und gegenübergestellt und kann die bei Bedarf (via PM) gerne zur Verfügung stellen. Dann hat man einen ungefähren Eindruck vom Verhältnis Vinyl/CD und man braucht sich nicht über Beschreibungen streiten.

Gruß. Olaf
.JC.
Inventar
#38 erstellt: 22. Nov 2014, 14:47

8erberg (Beitrag #36) schrieb:

Hör nur "Los Endos" an von LP und CD, die LP-Fassung wird 2. Sieger...


ich habe gerade "mad man moon" das letzte Lied (!) von Seite 1 gehört.
Das ist alles ziemlich gleichwertig.
Aber die Stimme von Phil klingt von CD merkwürdig kälter, steriler
nicht so emotional eindrücklich wie von LP.

Du musst aber auch schon eine recht gute Phono haben, sonst klappt das nicht.
(bei mir bekanntlich AT 155LC am Technics SL 1710 an Aikido phono 1)
Es steht u. fällt mit der Qualität des Phonosektors
(u. der LP natürlich, die muss min. vg+, besser nm sein).
Wobei meine Anlage ja noch nicht Highest Grade ist.
8erberg
Inventar
#39 erstellt: 22. Nov 2014, 14:59
Hallo,

das hört sich an, als wenn Du die erste Masterversion der CD hast. Damals wurde vielfach genau bei älteren Aufnahmen der Fehler gemacht, dass Höhen reichlicher ausgesteuert wurden "weil man es ja jetzt konnte" und nicht die Beschränkungen der LP hat.

Nicht umsonst gab es dann eine Remasterversion die dann auch klanglich besser bewertet wurde (2006).
Das Album wirkt ganz anders, aber so wurde es von den Jungs abgesegnet. Bemerkenswert ist dabei, dass Steve Hackett erheblich deutlicher zu hören ist...

Peter


[Beitrag von 8erberg am 22. Nov 2014, 15:00 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#40 erstellt: 22. Nov 2014, 15:36
Hi Peter,

das ist genau die Sache, das Mastering.
Der Unterschied dort ist viel größer als zw. CD u. LP.

insofern braucht man über Klang von CD vs. LP nicht zu diskutieren
von CD ist es eben viel einfacher
Holger
Inventar
#41 erstellt: 22. Nov 2014, 16:11

Pilotcutter (Beitrag #37) schrieb:
Naja, schämen muss man sich hier nicht gleich, wenn man schreibt, wie man die Gegenüberstellung Schallplatte/CD empfindet.


Wenn man seine Empfindung allerdings als allgemeingültige Tatsache hinstellt, dann aber schon...
Pilotcutter
Administrator
#42 erstellt: 22. Nov 2014, 16:20
Dann widerlegt man es konstruktiv, wie in einem anständigen Forum halt.
8erberg
Inventar
#43 erstellt: 22. Nov 2014, 16:23
Hallo,

allerdings.

Meist ist das "gefälligere" Mastern bei der Schallplatte den Leuten lieber.

Bei Cd mussten auch erst die Leute am Mischpult dazulernen mit dem neuen Medium richtig umzugehen.

Peter
sandmann319
Inventar
#44 erstellt: 22. Nov 2014, 16:29
Und was hat das jetzt noch mit dem TE. und seinem Problem zu tun?

Gruß Gerd
8erberg
Inventar
#45 erstellt: 22. Nov 2014, 16:36
Hallo,

ist ja nicht das erste mal das es hier van't Höcksken up't Stöcksken geht.

Peter
Hörbert
Moderator
#46 erstellt: 22. Nov 2014, 16:45
Hallo!

Es geht hier nicht um Empfindungen sondern um technische Realitäten, bei Schallplatten gibt es technisch relevante Grenzen dessen was überhaupt in der Rille drin sein kann, so sind sowohl der Schnitt wie auxch die Pressung schon Verlustbehaftet ebenso die Abspielvorgänge ungweachtwet deer Abnutzung. Das nennt sich schlicht und ergreifend Entropie.

Bei einer CD werden reine Steueranweisungen kopiert die verlustfrei umzusetzen sind, das nennt sich schlicht und ergreifen Informationsübertragung und unterliegt nicht der Entropie der Kopiervorgänge.
Dazu kommen die technischen Spezifikationen der beiden Tonträger bezüglich Gleichlauf, Störabstand und natürlich nutzbarer Dynamik und nutzbarem Frequenzumfang.

Alles zusammengenommen sind 60-75% des Informationsinhaltes auf einer Schallplatte im direkten Vergleich des Informationsinhaltes einer CD eine äusserst großzügige Schätzung.

@JC.

Sorry aber du bist ein technischer Laie der sich wohl noch nie Gedanken über den Informationsinhalt der unterschiedlichen Formate gemacht hat sonst würdest du dich nicht entblöden so ein Zeug zu schreiben ohne dabei vor Scham im Boden zu versinken.

MFG Günther
.JC.
Inventar
#47 erstellt: 22. Nov 2014, 16:56

Hörbert (Beitrag #46) schrieb:
du bist ein technischer Laie der sich wohl noch nie Gedanken über den Informationsinhalt der unterschiedlichen Formate gemacht hat sonst würdest du dich nicht entblöden so ein Zeug zu schreiben ohne dabei vor Scham im Boden zu versinken.


beziehe das auf Dich, dann stimmt es.
aber lassen wir das, sei einfach mehr gewissenhaft bei deinen Beiträgen

warten wir mal ab was der TE für seinen Sound tut.
Smoke_Screen
Stammgast
#48 erstellt: 22. Nov 2014, 17:05

sandmann319 (Beitrag #44) schrieb:
Und was hat das jetzt noch mit dem TE. und seinem Problem zu tun?

Gruß Gerd


Genau. Aber es ist hier immer dasselbe,von immer denselben.
But anyway
zastafari
Stammgast
#49 erstellt: 22. Nov 2014, 17:23
@ Hörbert: Mit dem Entblöden solltest du dich selbst auch "moderieren"... reicht doch "würdest du nicht so ein Zeug zu schreiben."

Es sollte jedem klar sein, daß die Information aus der Rille vom Gehalt arg begrenzt ist, andererseits ist auch nicht die digitale Datenfülle von Nöten, um unserem unzureichenden Gehör, klangliche, und vor allem emotionale, Perfektion vorzugaukeln. Wir hören nicht objektiv, auch wenn wir uns hierzu manchmal bemühen, sondern ausschließlich subjektiv. Man kann zwar Umstände treffen, um eigene Beeinflusssungen zu minimieren, und dies auch üben. Aber dennoch ist in uns die Aufnahme von Tönen subjektiv, und die Aussage, daß replizierte Musik meßtechnisch was weiß ich sei, irrelevant.
Freiundunbesch...
Stammgast
#50 erstellt: 22. Nov 2014, 20:04
Stimmt
Leiser schon aber auch bei weitem dynamischer
Ich halte das sumiko für ein Preisklassen unabhängig gutes Stück Technik.
Und außerdem sollte eine ordentliche Vorstufe eine Möglichkeit zur Regelung des verstärkungsfaktors haben oder
zastafari
Stammgast
#51 erstellt: 22. Nov 2014, 20:30

Freiundunbesch... (Beitrag #50) schrieb:
Stimmt


Hää, was...?


[Beitrag von zastafari am 22. Nov 2014, 20:30 bearbeitet]
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