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Nakamichi CR-1E ausreichend?

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PvB03
Stammgast
#1 erstellt: 29. Nov 2014, 11:45
Hallo zusammen,
Mein Anliegen ist möglicherweise nicht sofort ersichtlich, daher stelle ich meine Frage ausführlich.
Ich habe mir vor einiger Zeit gebraucht ein Nakamichi CR-1E für 20€ gekauft, das Gerät läuft nach wie vor perfekt und hört sich erstaunlich gut an. Meine Frage ist nun, wie lange, meint Ihr, hält das Ding noch, bis es anfängt, Zicken zu machen? Es gibt ja Decks wie das CR-7E oder den Dragon, welche beide ja richtige High-End-Decks sind, während das CR-1E ja das kleinste der Serie war. Ist die Qualität der Riemen, Andruckrollen etc vergleichbar mit den größeren Decks oder nicht?
Btw: Ich benutze fast ausschließlich Chrombänder des Typs Chrome Super II von BASF/Emtec, ich weiß nicht, ob das einen Unterschied macht

Und noch was nebenbei: Wo ist der Unterscheid zwischen dem CR-1, CR-1A und CR-1E?

Freue mich auf eure Antworten,
Gruß, Philip.

IMAG0149


[Beitrag von PvB03 am 29. Nov 2014, 11:57 bearbeitet]
Passat
Moderator
#2 erstellt: 29. Nov 2014, 12:06
Das CR-1E ist die Europa-Version, das CR-1A ist die Nordamerikaversion.

Die Geräte unterscheiden sich vom normalen CR-1 darin, das die entsprechend modifiziert sind, um die lokalen elektrischen Vorschriften einzuhalten.

Grüße
Roman
PvB03
Stammgast
#3 erstellt: 29. Nov 2014, 12:14
Ah Vielen Dank, dann ist das schon mal erledigt.
OSwiss
Administrator
#4 erstellt: 29. Nov 2014, 12:15
Hallo Philip und Willkommen im Forum !!

Und noch was nebenbei: Wo ist der Unterscheid zwischen dem CR-1, CR-1A und CR-1E?

Die Kürzel haben folgende Bedeutung (hier beispielhaft am nächstgrößeren Modell CR-2):

CR-2 A = Amerikanisches Modell (120 Volt)
CR-2 E = Europäisches Modell (220 Volt)
CR-2 = Internationales Modell (120 / 220-240 Volt, umschaltbar)
CR-20 = Japanisches Modell (100 Volt) ► ein CR-10 hat es in Japan nicht gegeben

Alle Varianten sind ansonsten untereinander absolut baugleich.

Ist die Qualität der Riemen, Andruckrollen etc vergleichbar mit den größeren Decks oder nicht?

Grundsätzlich sind Laufwerke der "CR-1" bis "CR-4"-Serie (CR-5 und CR-7 gehören nicht direkt dazu,
da sie rund 2 Jahre eher auf den Markt kamen) nicht baugleich.

Ab dem CR-3 gibt es beispielsweise ein Doppel-Capstan-Laufwerk (geschlossener Bandlauf), auch werden andere Motoren verwendet.
Beim CR-4 gar der SLT-Direktantrieb (wie z.B. auch beim CR-7).

Zur Langzeitstabilität solcher Tape-Decks kann man (wie immer) nur eine vage Prognose abgeben.
Bei regelmäßigen Betrieb (wichtig !!) und guter Pflege sind 30 Jahre und mehr kein Thema – mein CR-4 E läuft z.B. seit 1988 tadellos.


Gruß Olli.
PvB03
Stammgast
#5 erstellt: 29. Nov 2014, 12:36
Hallo Olli, ich habe eine Sammlung von über 150 Bändern und ich benutze zu Hause ausschließlich mein Tapedeck, um Musik zu hören. Also wird die regelmäßige Benutzung kein Problem werden. Danke für das Feedback, dass dein CR-4E schon über Jahrzehnte läuft, das lässt bei mir doch eine Art Optimismus aufkommen.

Jetzt habe ich aber noch eine Frage. Ich hatte gerade eben eine Kassette, bei der der Bandlauf nicht einwandfrei war (ich habe versucht, sie mit einem Stift zu drehen, nicht einmal das ging, aber das Deck hat diese Kassette bis zu dem Zeitpunkt in der richtigen Geschwindigkeit abgespielt. Heißt das, dass auch beim Verschleiß von Bauteilen (also wenn die Kassette minimal langsamer spielt) das Deck dies durchs Stoppen indiziert?

Gruß
OSwiss
Administrator
#6 erstellt: 29. Nov 2014, 12:51

Heißt das, dass auch beim Verschleiß von Bauteilen (also wenn die Kassette minimal langsamer spielt) das Deck dies durchs Stoppen indiziert?

Exakt.
Hierzu haben sehr viele Tape-Decks eine automatische Abschaltung (vergleichbar der Endabschaltung am Bandende).

Diese springt i.d.R. immer dann an, wenn z.B. – wie von Dir beschrieben – der Bandzug erheblich erschwert
oder aber auch zu leicht vonstattengeht (Stichwort: Leerschlaufe = Bandsalat).

In Deinem Fall liegt es vermutlich an einem mechanischen Problem der Kassette, das altersbedingt bzw. durch Abnutzung entstehen kann.
Nicht selten sind hierbei die s.g. Gleitfolien im Inneren der Kassette dafür verantwortlich.

Allerdings sollten auch die Capstan-Welle(n) bzw. Rolle(n) regelmäßig von Schmutz befreit werden,
da auch dies sich auf einen ungleichmäßigen Bandlauf auswirken kann.
PvB03
Stammgast
#7 erstellt: 29. Nov 2014, 13:12
Super, dann weiß ich soweit Bescheid.
Vielen Dank dir
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