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Hilfe beim Umbau meines Plattenspielers

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Prometheus79
Neuling
#1 erstellt: 25. Jan 2015, 21:17
Liebe Community,

ich bin neu hier benötige dringend Hilfe bei meinem Thorens TD 165 Plattenspieler. Nach einem Umbau auf seperate Cinch-Stecker läuft er leider nicht mehr einwandfrei Ich muss dazu sagen, dass ich so gut wie keine Ahnung davon habe. Eine gewisse Zeit mach er keine Probleme - dann geht's entweder mit einem Brummen oder dem kompletten Ausfall eines Lautsprecherkanals los. Ich denke es liegt an der Erdung, habe aber inzwischen keinen Schimmer mehr was ich machen soll. Vielleicht könnt ihr mir einen Tipp beim Verlöten der Verkabelung geben
Vielen Dank!!!

Verkabelung Thorens TD 165
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Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 26. Jan 2015, 00:46
Moin !

Bei vinylengine.com kostenlos anmelden und das Servicemanual zum Gerät herunterladen.

MfG,
Erik
T9
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 26. Jan 2015, 07:50
@wuhduh

00:46 ..war wohl schon zu spät für eine komplexere Antwort, was?



@Prometheus79

Die richtige Vorgehensweise wäre wohl jetzt zunächst einmal mittels Messinstrument und Inaugenscheinnahme der Verkabelung einen evtl. Masseschluss auszuschliessen. Die möglichen Gründe dafür lassen wir mal ausser Acht.
Solltest Du weder Messgerät noch Ahnung haben, was in den nachfolgenden Zeilen gemeint ist, benötigst Du fremde Hilfe!

Augenkontrolle:
ausgehend vom System sollte der richtige Sitz der Anschlusskäbelchen kontrolliert werden. ggf. haben sie sich gelöst oder berühren einander.
Auch die Lötstellen innerhalb der Cinchstecker sowie die Abschirmung der Adern gegeneinander und gegen das Steckergehäuse prüfen!
Sollten hier keine Auffälligkeiten entdeckt werden, muss ein Multimeter (Einstellung ->Ohm /Durchgangsprüfung) ran.

Messkontrolle:

Gerät auf Ohm stellen (das Omega Symbol ) und an den jeweiligen Cinchsteckern eines Kanals Aussenring und Mitteldorn gegeneinander messen.
Sollte der Messwert dabei an einem Stecker auf "0" fallen, liegt ein Kurzschluss vor. Achte auf evtl. Fehler durch falsches Anhalten der Messspitzen!!

Wenn ein Kurzschluss festgestellt werden sollte, müssten zur weiteren Kontrolle die Käbelchen am Abtaster vollständig gelöst und dann einzeln jeweils vom Systemkontakt zum Cinchstecker durchgemessen werden. Dabei auch die jeweils anderen Anschlüsse prüfen auf "crossover" Kurzschluss.

Wenn dabei kein Fehler erkennbar wird, bist Du nicht gründlich genug vorgegangen oder es gibt ein Problem aufgrund der Signalpegelveränderung zwischen dem Stecker vorher und den nun verwendeten Cinchsteckern.

Berichte uns über Deine Erkenntnisse.


[Beitrag von T9 am 26. Jan 2015, 07:55 bearbeitet]
Prometheus79
Neuling
#4 erstellt: 26. Jan 2015, 10:30
Hi T9,

Danke für die ausführliche Beschreibung und Anleitung. Bin zwar gerade etwas erschlagen aber ich werde ein entsprechendes Messgerät bestellen und dann mal versuchen eine Messkontrolle durchzuführen. Hierbei würde mich noch interessieren auf welcher Ohm-Voreinstellung eine Messung durchgeführt werden sollte.
Sobald das Ding da ist, würde mich in ein paar Tagen wieder melden und lasse Euch dann sehr gerne an meinen Erkenntnissen teilhaben - oder habe neue Fragen, falls ich es nicht hinbekomme
@wuhduh: war tatsächlich zu spät aber Danke!

P.S.
Habt Nachsicht mit mir: ich bin blutiger Anfänger


[Beitrag von Prometheus79 am 26. Jan 2015, 10:31 bearbeitet]
akem
Inventar
#5 erstellt: 26. Jan 2015, 12:56

Prometheus79 (Beitrag #1) schrieb:
Eine gewisse Zeit mach er keine Probleme - dann geht's entweder mit einem Brummen oder dem kompletten Ausfall eines Lautsprecherkanals los.


Das hört sich nach schlechten ("kalten") Lötstellen an. Alles nochmal nachlöten.

Gruß
Andreas
boe_ser
Stammgast
#6 erstellt: 26. Jan 2015, 13:56
Als erstes muss die Masseleitung des Tonarms (das mittlere, einpolige, das auf die Masse des roten Kanals geht) vom Signalkabel weg und direkt mit dem Masseanschluss verbunden werden (ich gehe mal davon aus, dass das braune Kabel neben den Cinch-Buchsen auf den Masseanschluss geht).

Sehe ich das richtig, dass das (hell)blaue der Schutzleiter ist? Am originalen Befestigungspunkt anschließen!

Die vom Tonarm kommenden Signalkabel sehen etwas ausgefranst aus. Überstehende Leiterdrähte und Zinnüberstände entfernen.

Mit Multimeter durchmessen (OHNE Tonabnehmer!, niedrigster Ohm-Bereich):

- Widerstand Signalleiter rechts / links auf Innenkontakt der jeweiligen Cinch-Buchse: 0 Ohm (oder sehr wenig darüber)
- Widerstand Signalmasse rechts / links auf Außenkontakt der jeweiligen Cinch-Buchse: 0 Ohm (oder sehr wenig darüber)
- Widerstand Tonarmmasse auf Massepunkt: 0 Ohm (oder sehr wenig darüber)
- Widerstand zwischen Signalleiter und Signalmasse eines Kanals (Innen- und Außenleiter einer Cinch-Buchse): unendlich
- Widerstand zwischen Signalleiter und Signalmasse des anderen Kanals (Innenleiter der einen und Außenleiter der anderen Cinch-Buchse): unendlich
- Widerstand zwischen Signalleitern beider Kanäle (Innenleiter beider Cinch-Buchsen): unendlich
- Widerstand zwischen Signalmassen beider Kanäle (Außenleiter beider Cinch-Buchsen): unendlich
- Widerstand zwischen Tonarmmasse zu allen anderen Leitern (Innen- und Außenleiter beider Cinch-Buchsen): unendlich

Dann sollte das Brummproblem Geschichte sein.
T9
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 26. Jan 2015, 14:48
irgendwie sehen die Bilder eingangs des Tread seitens der Verkabelung unschlüssig aus!

Frage dazu: Was ist denn später an dem braunen und hellblauen Kabel dran?

Dann zurück zum Bild mit den Übergängen vom Tonarmkabel zum Cinchkabel. Die Tonarm-Masse ist derzeit nur an einen Schirm des Cinchkabels angeschlossen! 2te Klemme von links unten. Ggf. eine Brücke zu Pin 4 (Masse 2the Leitung) löten. Oder alternativ die Masse von Pin 2 entfernen und eine komplette Änderung der Masseführung an das braune Kabel (sofern das eine Masseverbindung werden soll) umlegen.

und noch dies: Die Einstellung des Ohmschen Messbereiches sollte so kl. wie möglich gewählt werden. Im Prinzip soll sie ja auch keinen Widerstand messen sondern lediglich einen evtl. Kurzschluss nachweisen.


[Beitrag von T9 am 26. Jan 2015, 14:51 bearbeitet]
boe_ser
Stammgast
#8 erstellt: 26. Jan 2015, 15:20
Da muss ich widersprechen!

Auf gar keinen Fall die Tonarmmasse auf beide Signalmassen legen, sonst ist Brummen vorprogrammiert.

Das wird nur bei DIN gemacht. Da liegen beide Signalmassen und die Tonarmmasse zusammen auf einem Pin.

Bei RCA (Cinch) sind alle einzeln.

Manche Hersteller lassen das extra Massekabel weg und legen die Tonarmmasse auf die Signalmasse eines Kanals - so wie es im Moment bei Dir ist. In meinen Augen aber eine unsaubere Lösung.
T9
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 26. Jan 2015, 18:38

boe_ser (Beitrag #8) schrieb:
Auf gar keinen Fall die Tonarmmasse auf beide Signalmassen legen, sonst ist Brummen vorprogrammiert.

Eine separate Führung der tonarmmasse ist in jedem Fall vorzuziehen! Das bedeutet in unserm Fall also die Entfernung der zusätzlichen Masseleitung am Cinchkabel und die Masse dann separat zum Phonopre oder dem Verstärker führen.

Hier wurde auch schonmal ordenlich verdahtet http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-11212.html
Prometheus79
Neuling
#10 erstellt: 04. Feb 2015, 13:46
Hallo Leute,

ich habe mich jetzt kurzfristig umentschieden und einen neuen Plattenspieler (Thorens TD 145) ersteigert. Vorteil dabei wäre die Endabschaltung. Wenn der Dreher angekommen ist, würde ich mich gerne nochmal von Euch beim Einbau (Verlötung) beraten lassen.
Ich würde dann nochmal Fotos reinstellen. Vielleicht klappt's ja diesmal

Danke!
Prometheus79
Neuling
#11 erstellt: 12. Feb 2015, 17:20
Hi Leute,

also der neue Plattenspieler TD 146 ist jetzt da. Anbei befindet sich ein Netzteil. Meine Frage ist nun, ob ich die beiden Kabel einfach wie beim alten Plattenspieler an den Kaltgerätestecker löten kann. Oder muss man irgendwas beachten?

Vielen Dank!
akem
Inventar
#12 erstellt: 12. Feb 2015, 17:26
Netzteil in die Steckdose, das Kabel mit dem runden Stecker in den TD146 stecken, fertig.
Was willst Du da löten

Gruß
Andreas
Prometheus79
Neuling
#13 erstellt: 12. Feb 2015, 17:29
Hi Andreas,

ich möchte den Plattenspieler in eine andere Zarge mit Kaltgerätestecker einbauen. D.h. die Beiden inneliegenden Stromkabel müssen an die Anschlüsse des Kaltgerätesteckers gelötet werden. Sorry, bin technisch ein "greenhorn".

Grüße
Prometheus79
Neuling
#14 erstellt: 12. Feb 2015, 17:39
Verkabelung Strom
Kaltgerätestecker Zarge


[Beitrag von Prometheus79 am 12. Feb 2015, 17:43 bearbeitet]
akem
Inventar
#15 erstellt: 13. Feb 2015, 12:31
Dann muß das Netzteil irgendwie mit in die Zarge rein. Die Frage ist nur, wie Du das dort anschließen willst. Der einfachere Weg wäre eine Niedervolt-Steckverbindung. Muß ja nicht der kleine Koaxstecker sein, man kann hier auch mit Klinke, XLR oder sonstwas arbeiten. Du mußt halt dann den Stecker am Ausgangskabel des Netzteils tauschen.
Aber gerade wenn Du ein technisch ein greenhorn bist: laß die Finger von Netzspannung! Das ist gefährlich!
Verwende lieber das Fertignetzteil, da hast Du technisch kein Risiko und keine Lebensgefahr.

Gruß
Andreas
tomtiger
Moderator
#16 erstellt: 13. Feb 2015, 18:24
Hi,

nein, darfst Du nicht. Also die Kabel da anlöten. Lass den Umbau vom Fachmann machen, Du kannst das nicht, was Du da machst ist lebensgefährlich.

LG Tom
Prometheus79
Neuling
#17 erstellt: 13. Feb 2015, 22:25
Problem gelöst! Danke an alle, die sich hier miteingebracht haben. Ich habe Eure Ratschläge befolgt und einen Fachmann rangelassen.

Deshalb den allergrößten Dank an Termman, dessen Gastfreundschaft sowie fachliches und praktisches Wissen ich in Anspruch nehmen durfte!!! Danke Danke DANKE!!!!
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