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Perpetuum Ebner kündigt neuen Plattenspieler PE 4040 an

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Jens1066
Inventar
#1 erstellt: 12. Apr 2015, 18:11
Hallo zusammen,

bin heute beim stöbern im www darüber gestolpert, dass die Marke Perpetuum Ebner wieder belebt werden soll.

Der auf den Namen PE 4040 hörende Dreher soll als Riementriebler mit Papstmotor daherkommen. Produziert wird er wohl gegenüber der alten Perpetuum Ebner Produktionsstätte, hauptsächlich mit Teilen "Made im Schwarzwald". Der Arm kommt aus OEM Produktion eines deutschen Herstellers, ich vermute von der Optik her Clearaudio. Das soll sich aber wohl mittelfristig auch noch ändern.

Vertrieb soll inakustik übernehmen. Preise (auf die ich gespannt bin) und genaueres gibt es dann auf der High End in München.

Alles in allem finde ich, ein schicker Dreher. Bin mal gespannt ob die Reanimation erfolgreich sein wird.

Hier mal ein Bild des Drehers aus dem Netz

PE 4040
Smoke_Screen
Stammgast
#2 erstellt: 12. Apr 2015, 20:10
Mmh,ja,sehr chick. Allerdings gibt es imho schon reichlich Riementriebler ohne jegliche
Konfortfunktionen wie Endabschaltung/Lift off,Semi- oder gar Vollautomatik die preislich
auf Edelkonsum für Besserverdienende abgezielt sind.
Jens1066
Inventar
#3 erstellt: 12. Apr 2015, 20:24
Da geb ich Dir absolut Recht. Ich hab hier einen Vollautomaten und einen Halbautomaten am laufen. Das Starten von Hand ist ja am Halbautomaten OK. Hätte er aber keine Endabschaltung mit Lift, würde mir das wahrscheinlich schon stinken. Nicht jedes mal will man direkt aufspringen und den Lift betätigen.

Allerdings hatten die alten Highender der 70er und 80er mit wechselbaren Armen auch keinen Komfort.

Auf jeden Fall finde ich es erfrischend, wenn mal wieder etwas Neues aus (echter) Schwarzwälder Fertigung, mit Subchassis und vermutlich wirklich gutem Motor kommt. Auch wenn ich ihn mir wahrscheinlich nicht leisten kann/will, freue ich mich doch als jemand, der nicht all zu weit von St. Georgen aufgewachsen ist.
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 12. Apr 2015, 21:10
Nabend !

Ein artverwandtes Subchassis kennen wir von den Thorensen.
Das beschriftete Schild am Geschwindigkeitswahlhebel ist ein Garrard-Abklatsch.
Der Klirraudio-Tonarm paßt m. E. optisch überhaupt nicht.
Wie lange wohl die Führungen der Haubenscharniere halten werden ?
Ist die Haube auch wieder so dünnwandig wie bei diversen Pro-Ject ?
Seltsame Farb- und Materialkombination

Wenn man mir das Gerät schenken würde, würde ich es sofort im versiegelten Originalkarton wieder verkaufen. Bringt bestimmt mehr als eine Zusatzprovision für einen Testlauf zzgl. Beweihräucherungskommentar. Dafür sind andere prädestiniert.

Nix neues in Entenhausen ....

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 13. Apr 2015, 06:23
Hallo!

Das ganze Trasmissionsriemen-Non-Automatic-'Zeug kommt wohl im Endeffekt aus einer Handvoll Fertigungsstätten und wird langsam öde, es wäre einmal an der Zeit das sich hier mal der eine oder andere Anbieter etwas um Divergenz bemüht anstatt sich mit noch einem dieser Kisten in das ohnehin kleine Marktsegment zu Quetschen anstatt nur in die Sortimetskiste der Fertiger zu greifen und wieder einmal einen Überflieger zusammenzustückeln.

Ehrlich gesagt gebe ich dierer BWL-Wiederbelebung einer Marke die durchaus einmal über eine eigene Fertigung verfügt hat nicht allzu lange.

MFG Günther
Passat
Moderator
#6 erstellt: 13. Apr 2015, 09:39
Warum man PE wieder aus der Mottenkiste hervorkramt, erschließt sich mir nicht.
Die Marke gibts es seit 1972 nicht mehr.
Wer kennt denn heute noch eine vor 43 Jahren eingestellte Marke?

Der PE 4040 ist übrigens ein Novum für die Marke: Der erste Riementriebler in deren "Geschichte".
Die haben sonst nur Reibradler gebaut.

Grüße
Roman
8erberg
Inventar
#7 erstellt: 13. Apr 2015, 10:31
Hallo,

PE hatte auch "Kombinationsdreher" mit Riemen und Reibrad.

PE kam auch aus St. Georgen, Verwandschaft zu Steidingers, den Eigentümern von Dual. Es entstand über die Jahrzehnte eine letztlich für die technische Entwicklung positive Konkurrenz, am Ende unterlag PE und wurde von Dual geschluckt, die letzten mir bekannten Dreher waren von ca. Mitte der 70er Jahre, aber mit Dual-"Innereien".

Die Firma PE gibt es bis heute in St. Georgen, sie vermietet die Immobilien der früheren Dual.
www.pe-stgeorgen.de/

Da wird wohl jemand die Namensrechte verkauft oder lizensiert haben...

Peter
olibar
Stammgast
#8 erstellt: 13. Apr 2015, 14:17
---oder er bekommt seinen "Raum für produzierendes Gewerbe" nicht vermietet, also macht er es selber...

Was mit beim Design des PE 4040 sofort eingefallen ist:

marantz6100 auch mit Riemenbetrieb, also nicht ganz so weit entfernt...

Optisch dichter, aber dafür Direktantrieb der große Bruder des 6100

dd0fa3af973f0086d6d1ccc4ea39d760

Mir gefällt das Design
8erberg
Inventar
#9 erstellt: 13. Apr 2015, 17:04
Hallo,

die Produktion wird allerdings nicht bei PE oder auch nur in von PE angemieteten Räumen erfolgen, sondern Vis-a-vis vom ehem. PE-Stammwerk ("Werk 7"), der Produzent der Dreher ist die Fa. WE Audio Systems.

http://weaudiosystems.com/
Na ja, die Website sagt nicht wirklich was...

Interessant ist der Einsatz von einem Papst-Motor (baute u.a. auch Motoren für Revox, Dual, Braun, Thorens, Elac und damals auch PE).
Wäre nach etlichen Jahren mal wieder ein Papst-Motor in einem Plattenspieler...


Peter
ThatsSoul
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 13. Apr 2015, 17:29
Hallo, auf Vinyl-Fan.de wird auch eine sogenannte preiswerte Version von PE angekündigt .
Der PE 1010.

Zumindest auf der Ablichtung sieht dieser für mich gefälliger aus.
In der Besprechung wird dieser für den"stolzen Besitzer alter Plattensammlungen " beworben.
Was auch das immer bedeuten soll.
Ohne Papst Motor.
Preise auf der High End München 2015



Grüße

Hartmut


[Beitrag von ThatsSoul am 13. Apr 2015, 17:32 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#11 erstellt: 13. Apr 2015, 23:13
Moin !

Papst / ebm baut auch Gerätelüfter für die Industrie. Nun ja, ein weiteres Standbein in Kleinserie für den Haiviehbereich.

Herr Suchy kann zusätzlich noch ein paar Tonarme und System verkaufen.

Das Thema " Welcher Preamp für den Clearaudio XY - Tonabnehmer " wird wieder aufgewärmt.

Erstaunlich, daß aus noch unbekannten Gründen sich Rega nicht als Tonarmlieferant eingeklinkt hatte. Die werden doch gerne gepimpert. Der 4040 dann mittem RB700 und der 1010 dann meinetwegen mit einem RB300.

Hörbert darf wieder zur Abschlußkapazität der MM-Systeme wettern-und-leuchten, oder wie das heißt.

Das - denglisch - Downgrade-Modell " 1010 " zu nennen, finde ich sehr ungeschickt, auch wenn gleich eine Assoziation ( Azzoziazion, hicks, lall ) zum alten 2020 gebildet wird. Man hätte ooch " BickBozz " bzw. " Ruukie " nehmen können, sofern es dazu keine weltweiten Namensrechte gibt.

MfG,
Erik
8erberg
Inventar
#12 erstellt: 14. Apr 2015, 06:40
Hallo,


ThatsSoul (Beitrag #10) schrieb:

In der Besprechung wird dieser für den"stolzen Besitzer alter Plattensammlungen " beworben.
Was auch das immer bedeuten soll.


nur so am Rande: die wissen, dass der absolut größte Teil der heutigen Neupressungen Müll sind...

Peter
germi1982
Moderator
#13 erstellt: 16. Apr 2015, 20:58

Wuhduh (Beitrag #11) schrieb:
...

Papst / ebm baut auch Gerätelüfter für die Industrie.
....


Haben die früher auch schon...die Lüfter für PCs von denen sollen auch sehr gut sein, leise und langlebig. Sind zwar teurer als die Konkurenz, aber den Aufpreis ist es sicher wert wenn man die Gegenleistung berücksichtigt. Der Lüfter in meinem TRX 3000 läuft seit 1979...man hört ihn nicht...
Bügelbrett*
Stammgast
#14 erstellt: 07. Mai 2015, 22:33
nochn Pressebericht zum Thema Südkurier
rocketrider2001
Stammgast
#15 erstellt: 08. Mai 2015, 04:29
Ich finde es interessant und lobenswert das man die Marke reaktiviert. Aber ich fürchte hier muß nur der ehemals renomierte Name von damals herhalten. Mal schauen was daraus wird... auf der Seite von inAkustik finde ich aber bisher nichts über die beiden neuen Plattenspieler.


[Beitrag von rocketrider2001 am 08. Mai 2015, 04:38 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#16 erstellt: 08. Mai 2015, 07:41
Hallo,

das glaub ich weniger...
Wer schon mal im Schwarzwald war und die Meinungstreue und Beharrlichkeit der Menschen dort kennt (und schätzt) wird wissen das da kein Murx bei rauskommt.
Andere früher wohlklingende Namen hatten da größeres Pech, ich denke mal an das Zeuchs was unter Namen wie "Akai" oder "Teac" in die Läden kommt...

Peter
Passat
Moderator
#17 erstellt: 08. Mai 2015, 08:52
Akai ist Ramsch.
Teac dagegen nicht.
Teac wurde nie aufgekauft und war nie pleite.

Teac hat 3 Sparten:
Teac = günstiges Stereo und HiFi
Tascam = Profizeugs
Esoteric = HighEnd

Grüße
Roman
Burkie
Inventar
#18 erstellt: 08. Mai 2015, 13:31

rocketrider2001 (Beitrag #15) schrieb:
Ich finde es interessant und lobenswert das man die Marke reaktiviert. Aber ich fürchte hier muß nur der ehemals renomierte Name von damals herhalten. Mal schauen was daraus wird... auf der Seite von inAkustik finde ich aber bisher nichts über die beiden neuen Plattenspieler.


Nein, aber Silberkabel für verbesserten Hochtonbereich. Das lässt nichts gutes erahnen.

Gruß
Jens1066
Inventar
#19 erstellt: 08. Mai 2015, 17:14

Wer schon mal im Schwarzwald war und die Meinungstreue und Beharrlichkeit der Menschen dort kennt (und schätzt) wird wissen das da kein Murx bei rauskommt.

Das denke ich auch. Wenn ich daran denke wie ich in den 80er Jahren Drehteile für Papst gemacht habe, die waren sehr penibel. Deshalb bin in überzeugt, dass zumindest der Motor was feines sein wird. Wegen der paar Plattenspieler wird Papst seinen Ruf nicht auf´s Spiel setzen, nur weil PE ein Billigstmotor haben will.


Nein, aber Silberkabel für verbesserten Hochtonbereich. Das lässt nichts gutes erahnen.

Das sind Produkte die sie unter eigenem Namen vertreiben. Für PE wird ja nur der Vertrieb gemacht. Da geht es wahrscheinlich nur um die Kontakte und Vertriebswege der "Highentenmarke" inakustik.
rocketrider2001
Stammgast
#20 erstellt: 08. Mai 2015, 17:41

8erberg (Beitrag #16) schrieb:
Hallo,

das glaub ich weniger...
Wer schon mal im Schwarzwald war und die Meinungstreue und Beharrlichkeit der Menschen dort kennt (und schätzt) wird wissen das da kein Murx bei rauskommt.
Andere früher wohlklingende Namen hatten da größeres Pech, ich denke mal an das Zeuchs was unter Namen wie "Akai" oder "Teac" in die Läden kommt...

Peter


Ja, Peter, ich hoffe du hast Recht. Würde mich freuen wenn was 'Vernünftiges' dabei rauskommt... rein optisch gesehen würde ich mir einen neunen PE wohl ins Wohnzimmer stellen wollen Ich bin wirklich auf die Preise für die beiden angekündigten Modelle gespannt!

Gruß,
Sascha
Burkie
Inventar
#21 erstellt: 08. Mai 2015, 17:48

Jens1066 (Beitrag #19) schrieb:


Nein, aber Silberkabel für verbesserten Hochtonbereich. Das lässt nichts gutes erahnen.

Das sind Produkte die sie unter eigenem Namen vertreiben. Für PE wird ja nur der Vertrieb gemacht. Da geht es wahrscheinlich nur um die Kontakte und Vertriebswege der "Highentenmarke" inakustik.

Ja, das PE soll wohl als "High-Ente" vermarktet werden. Das lässt ja für die Schwurbelmeier einiges erwarten.
Im Zeitungsartikel steht, sie peilen 300 Stück pro Jahr an.
Wenn die beiden davon leben wollen, kann man sich die Preise ja so ungefähr ausrechnen.

Gruß
Smoke_Screen
Stammgast
#22 erstellt: 09. Mai 2015, 19:33

Burkie (Beitrag #21) schrieb:

Wenn die beiden davon leben wollen, kann man sich die Preise ja so ungefähr ausrechnen.


Aber was soll man auch erwarten,ein aufgepimptes Dual-Einstiegsmodell aka 505 liegt mittlerweile auch um 500€
und der neue 600er gar bei 1300€...
Passat
Moderator
#23 erstellt: 09. Mai 2015, 20:46
Stimmt.
Es ist schon paradox, das das ehemals kleinste Modell bei Dual, der 505, seit vielen Jahren bis zum Erscheinen des 600 das Spitzenmodell war.
Und der 600 ist auch nur ein gepimpter 455-1 M/460 mit einem modifizierten Tonarm des 750/750-1.

Grüße
Roman
Smoke_Screen
Stammgast
#24 erstellt: 10. Mai 2015, 03:44

Passat (Beitrag #23) schrieb:

Es ist schon paradox, das das ehemals kleinste Modell bei Dual, der 505, seit vielen Jahren bis zum Erscheinen des 600 das Spitzenmodell war.
Und der 600 ist auch nur ein gepimpter 455-1 M/460 mit einem modifizierten Tonarm des 750/750-1.


Und war das Dual Topmodell nicht traditionell ein Vollautomat....
Der CS-600 hat noch nicht einmal eine Endabschaltung wie der olle 510er. Passte wohl nicht mehr ins Budget oder was ?


[Beitrag von Smoke_Screen am 10. Mai 2015, 03:44 bearbeitet]
Granada75
Stammgast
#25 erstellt: 10. Mai 2015, 05:59
Heute einen direktangetriebenen Vollautomaten zu bauen ist ja recht teuer, zumindest in Deutschland. Ist bei den Chinesen noch keiner auf die Idee gekommen, die Technik bei den Plattenspielern wieder auf das Niveau zu heben, das sie mal hatten und das Anfang der 1980er auch mit elektronischen Spielereien (digitale Anzeigen für Geschwindigkeiten, Abweichungen davon, Betriebsstundenzähler für die Nadel, eingebaute digitale Tonarmwaage usw.) eine gewisse Spitze erreicht hatte? Muß ja nicht alles wiederkommen und nicht alles, was machbar ist, ist toll. Aber wenn mich jemand nach einem richtig guten Plattenspieler fragt, der auch ein gewisses Maß an Komfort mit sich bringt, dann muß ich den immer auf den Gebrauchtmarkt verweisen. Naja, vielleicht bescheren uns die Chinesen ja mal mit einem Knaller - Direktantrieb, zweiter Motor für den Tonarm und qualitativ top. Die können das und dann geht's wie in den 1970ern mit den deutschen Herstellern ein zweites Mal bergab. o.k, das hab ich jetzt nicht gesagt ...
volvo740tius
Inventar
#26 erstellt: 10. Mai 2015, 07:42

Granada75 (Beitrag #25) schrieb:
das Niveau zu heben, das sie mal hatten


Ich glaube, es waren die Japaner mit dem Niveau. Die Chinesen müssten dieses jetzt kopieren, man wird sich da allerdings nicht viel finanziellen Erfolg ausrechnen, sonst wäre dies schon geschehen. Trotz der kleinen Vinyl- Renaissance ist imho der Markt für Neugeräte gesättigt und einen relativ guten Gebrauchtmarkt gibt es auch noch, von daher besteht da kein wirtschaftliches Interesse.

Gruß Thomas
Granada75
Stammgast
#27 erstellt: 10. Mai 2015, 07:52

volvo740tius (Beitrag #26) schrieb:

Granada75 (Beitrag #25) schrieb:
das Niveau zu heben, das sie mal hatten


Ich glaube, es waren die Japaner mit dem Niveau.


Klar waren das die Japaner damals, aber dort kann man inzwischen auch nicht mehr so billig produzieren, deshalb der Hinweis auf die Chinesen. Na schaumermal, wie sich der Schallplattenmarkt weiter entwickelt. Und ob es nicht sogar in China inzwischen zu teuer zum Produzieren geworden ist.

LG
Rüdiger
Hörbert
Moderator
#28 erstellt: 10. Mai 2015, 07:58
Hallo!

@Granada75


....... Ist bei den Chinesen noch keiner auf die Idee gekommen, die Technik bei den Plattenspielern wieder auf das Niveau zu heben, das sie mal hatten und das Anfang der 1980er auch mit elektronischen Spielereien (digitale Anzeigen für Geschwindigkeiten, Abweichungen davon, Betriebsstundenzähler für die Nadel, eingebaute digitale Tonarmwaage usw.) eine gewisse Spitze erreicht hatte?..........


Wozu? Halte dir doch einmal vor Augen daß zwei Gründe dagegen sprechen.

Zum einen werden heute nur verschwindend geringe Stückzahlen von Plattenspielern überhaupt abgesetzt und zum zweiten würde ein guter Teil dieses winzigen Marktsegmentes solche Plattenspieler gar nicht haben wollen da das Gros der heutigen Plattenhörer eigentlich eher aus Wellnessgründen bei der Schallplatte gelandet ist. (Entschleunigung, Ritualbedürfniss, -und was der Dinge mehr sind-) So hätte wahrscheinlich ein Plattenspieler der beim Musikhören dem User auch noch einen Stirnguß verabreicht ungleich höhere Marktchancen als ein digital gesteuerter Vollautomat den man mit einer App über´s Smartphone steuern könnte.

MFG Günther
Smoke_Screen
Stammgast
#29 erstellt: 10. Mai 2015, 10:48
Dafür das es so ein verschwindend winziges Nischenprodukt ist gibt es aber eine enorme Anbieter- und Modellvielfalt.
Und das schon eine geraume Zeit. Und wie man sieht will sich da immer mal wieder ein Neuling mit Null Innovation
in die Nische quetschen. Allerdings leider nicht mit Qualität UND Komfort. Denn DAS ist vieeel zu teuer. Wers glaubt.....


[Beitrag von Smoke_Screen am 10. Mai 2015, 10:59 bearbeitet]
Passat
Moderator
#30 erstellt: 10. Mai 2015, 10:57
Das es keine höherpreisigen Vollautomaten gibt, liegt daran, das früher immer behauptet wurde, das die Vollautomatik auf Kosten des Klanges geht, da ja mehr Bauteile im Gerät vorhanden sind.
Das sich eine Vollautomatik nicht auf den Klang auswirkt ist zwar schon seit 30 Jahren widerlegt, aber die gegenteilige Meinung ist nicht wegzubekommen.
Und daher würden sich Vollautomaten im höherpreisigen Segment auch nicht gut verkaufen.
Thorens ist sogar so weit gegangen, den TD 240-2 (ein Dual CS 455-1 M mit Thorens-Logo) in einer rein manuellen Version als TD 235 ins Programm zu nehmen. Der TD 235 hat immerhin noch eine optoelektronische Endabschaltung. Die schaltet aber nur den Motor aus, der Tonarm wird nicht abgehoben!

Grüße
Roman
Smoke_Screen
Stammgast
#31 erstellt: 10. Mai 2015, 11:13
Tja,wer solche Gerüchte wohl in die Welt gesetzt hat ?
Es wurde ja auch behauptet Direktantrieb iss Käse - weil man noch auf
Tonnen von Tapedeck Antriebsmotoren saß...
Tja,schon seltsam. Es iss immer das Käse was herstellerseitig Anforderungen stellt.
Dem muss sich der potentielle Kunde natürlich unterordnen - und dann trotzdem noch
lang Kohle hinlegen. Ich mein 1300€ für den CS-600 ohne Tonabnehmer ist schon echt fett.
Wahrscheinlich sollte ich auch lieber bei Fehrenbacher am Band arbeiten. Die scheinen
ordentliche Löhne zu zahlen....

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