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Plattenspieler steht weiter weg-Shure m44-7 oder m97xe?

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Struppi77
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 05. Mai 2015, 11:52
Hallo Liebe Leute,
wie der Themenname schon andeutet gehts um folgendes. Ich hoffe irgendwer kann einem Vinyl-Anfänger sagen was ich nehmen soll.

Erstmal eine kleine Vorgeschichte. Bisher habe ich von meiner Oma einen Philips F7213 hier stehen. Dieser ist mit einem GP401II bestückt. Nach Erhalt das gute Stück erstmal zu einem Händler gebracht der das Teil mal durchgepustet hat, einen neuen Riemen drauf und er hat wohl ein paar Sachen repariert da der Gleichlauf zb nicht mehr funktionierte. So weit so gut. Eine neue Nadel dachte ich mir kann ja nicht Schaden. Also erstmal die alte originale in Müll und nen Nachbau drauf(ja ich weiß jetzt auch dass das wohl ein Fehler war...). Ich höre so nun schon ca. 3-4 Jahre.

In letzter Zeit habe ich mir jedoch gedacht ich könnte mal etwas neues Kaufen. Ich höre zwar nicht super viel Vinyl aber doch gern ab und zu (1-2mal Wöchentlich) und kaufe auch mal Platten (obwohl ich CDs noch bevorzuge). Bei mir macht sich jedoch auch der Trend zu mehr Vinyl bemerkbar.

Ich sage gleich dazu das ich gern Metal Höre (Doom, Epic, Heavy, Thrash...mehr die Old-School Richtung, viel aus den 80ern) und Rock. Ich bin also nicht sehr audiophil(was auch immer das heißt aber ihr wisst was ich meine) veranlagt aber mir ist Qualität schon wichtig. Das sieht man ja allein daran das ich keine MP3 kaufe.

Nun habe ich einen gebrauchten Hitachi PS 48 für 150 Euro gefunden und mich verguckt. Also eingepackt(noch nicht angekommen). Auf dem Teil ist ein System ohne Beschriftung. Der Verkäufer kann dazu nicht mehr sagen. Ich habe mir aber gleich gedacht das ich mir ein neues drauf machen will.

Also viel schlau gelesen und viel gegoogelt. Nach reiflicher Überlegung waren noch der AT440MLa, Denon DL 110, Shure m44-7 und Shure m97xe in meinen Top 4.

Dabei schieden nun die beiden ersteren aus da sie preislich doch etwas zu hoch spielen und ich in ein paar Jahren wenn ich mehr Ahnung habe immer noch aufrüsten kann...

Nun gehts also nur noch um die beiden Shure. Und jetzt komme ich zum Punkt. Ich kann meinen Plattenspieler nicht nah an meinen Receiver stellen. Sondern ich habe mir ein gutes 3,5 Meter Kabel gekauft womit ich das vorhandene am Spieler verlängere. Also sind dann ca. 4 bis 4,5 Meter Kabel.
Mein Receiver ist übrigens ein Yamaha RXV 1065 mit Phono Anschluss.
Eigentlich wollte ich mich für den Shure M97xe entscheiden da er etwas feiner Auflösen soll und "neutraler(als der m44-7)" spielen soll. Aber da der ja nur 4mv Ausgangsspannung hat und durch das lange Kabel habe ich nun Angst dass das nicht optimal ist und ich lieber den Shure M44-7 mit 9,5mv nehme.


Ich hoffe jemand kann mir weiterhelfen oder meine Bedenken zerstreuen.

Danke
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 05. Mai 2015, 12:00
Hallo,

vergiss es: hol Dir einen Phonopre und geh mit dem hohen Pegel dann in Deinen Verstärker in den "Aux" Eingang.

Alles Andere kannst kniggen, klappt nicht

Peter
Struppi77
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 05. Mai 2015, 12:05
Tut mir Leid aber ich bin doch noch eher ein Laie. Insofern würde ich gern wissen was da nicht klappt? Bisher läufts ja auch.

Einen Vorverstärker kann ich mir auf keinen Fall leisten...
ParrotHH
Inventar
#4 erstellt: 05. Mai 2015, 12:06
Tach!

Einen Plattenspieler über ein Kabel von 4,50m mit klanglich gutem Ergebnis direkt anzuschließen, scheint mir ein unmögliches Unterfangen zu sein. Zumal an Phonoeingänge halbswegs aktueller Verstärker/Receiver. Kauf Dir einen billigen Phonovorverstärker wie den TC 750. Den hängst Du zwischen den Dreher und den Receiver.

Parrot
8erberg
Inventar
#5 erstellt: 05. Mai 2015, 12:08
Hallo,

die Entfernung zwischen Plattenspieler und Phono-Vorverstärker darf max. 1,50 mtr. sein, da sonst als entscheidene Größe die Kapazität des Kabels hinzukommt und bei 3,50 mtr. wirkt das dann wie ein Tiefpass.

Auf gut Deutsch: es hört sich an als wenn Du die Musik über Telefonleitung überträgst!

Phonopre gibt es ab ca. 20 Euro.

Peter
Struppi77
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 05. Mai 2015, 12:13
Öhm ja also ganz ehrlich hätte ich nicht gedacht das so ein günstiger reicht aber na dann ist es ja doch im Budget. Und dann ist es auch egal welche Ausgangsspannung das System hat?

Ich wundere mich nur da ich bislang ja über meinen Plattenspieler von Philips auch so gehört habe mit der Verlängerung und das war in meinen Ohren schon Brauchbar was da rauskam... ich werd dann wohl demnächst möglicherweise einen großen AHA Effekt haben was?
Struppi77
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 05. Mai 2015, 12:21
Und ich brauch den Phono-Eingang dann gar nicht ja?

Ist denn das Ergebnis mit dem günstigen PreAmp genauso gut wie als wenn ich den Spieler direkt anschließe?

Finde den Dynavox Phono-Vorverstärker mit USB/UPR-2.0 schwarz auch gut. Etwas teurer aber dann kann ich da mit nem Kopfhörer direkt ran. Und den USB evtl. falls man mal digitalisieren wollte...
8erberg
Inventar
#8 erstellt: 05. Mai 2015, 12:24
Hallo,

http://www.amazon.de...=UTF8&qid=1430828555

Der ist sogar nicht mal schlecht für die Kohle, leider hat Thomann den Preis auf 29,- Euro erhöht (was aufgrund des derzeitigen Dollar-Wechselkurses auch kein Wunder war).

Peter
Struppi77
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 05. Mai 2015, 12:27
Erstmal vielen vielen Dank für die Antworten. Hab mich ja gar nicht erst mit nem PreAmp beschäftigt... Der Behringer sieht mir wertiger aus...
8erberg
Inventar
#10 erstellt: 05. Mai 2015, 12:28
Hallo,

wie ich bereits oben geschrieben habe: an einen Hochpegel-Eingang anschließen., weil das Signal ja bereits verstärkt und entzerrt ist.

Natürlich ist ein Phonopre mit USB-Ausgang (Freeware Software http://www.chip.de/downloads/Audacity_13010690.html
auch nicht übel.

Peter
8erberg
Inventar
#11 erstellt: 05. Mai 2015, 12:31
Hallo,

technisch sind die Dinger in der Preisklasse fast alle gleich aufgebaut, ist ja eh keine Kunst das Signal zu "entzerren" und zu verstärken. OP-Verstärker und ein paar Filterstufen - das ist halt 60er Jahre-Technik.

Wenn Du selber löten willst: http://phonoclone.com/diy-pho5.html

OK, man kann es rauschärmer machen und exakter an der RIAA-Linie, aber bei 99 % der Platten ist das eh völlig egal

Peter
Struppi77
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 05. Mai 2015, 12:47
Dynavox Phono-Vorverstärker mit USB/UPR-2.0 und den Shure m97xe geordert.

Vielen Dank!
Struppi77
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 05. Mai 2015, 15:41
Die Kabellänge vom PreAmp zum Verstärker ist dann nicht mehr entscheident oder?
evilknievel
Inventar
#14 erstellt: 05. Mai 2015, 16:06
richtig.

Gruß Evil
8erberg
Inventar
#15 erstellt: 05. Mai 2015, 16:12
Hallo,

sagen wir mal: da müssten ETLICHE Meters zusammenkommen...

Peter
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